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Gast cditfurth

DXO PhotoLab 2 ist da ...

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vor 5 Stunden schrieb nightstalker:

versuch einfach mal andere Kameras, das ist ja einer der Pluspunkte ... zB geben manche Canons sehr klare Farben, mit schönen Rottönen. 

Ich selbst bin ein alter Kodak Gold Fan, was die Farben angeht ... deshalb habe ich ein leicht modifiziertes Olympus E420 Profil eingestellt, das ich auch für Panasonickameras nutze.

Manchmal hilft es aber, ein wenig zu probieren, die Standardwiedergabe ist immer mal einen Versuch wert.

Dein Problem liegt meiner Meinung nach an dem dunstbedingten Blaustich, der vor allem in den dunklen Partien störend sichtbar wird ... 

Ich hatte Deinen Post vorhin übersehen, weil ich von den Links in der E-Mail-Benachrichtigung ausging, die unterhalb davon landeten.

Ich hatte schon mehrfach mit verschiedenen Kameras aus dem Menü experimentiert und bisher auch die Olympus Profile favorisiert. Bin aber nicht recht damit glücklich damit geworden. Wobei ich eingestehen muss, nicht alle probiert zu haben.

Bezogen auf das obige Beispiel hast Du natürlich recht, dass der Versuch den Dunst zu bekämpfen, zu unangenehmen Ergebnissen führt. Die eigenartige Rotschwäche von DxO ist mir aber bei vielen anderen Bildern schon aufgefallen und alle Versuche, sie mit dem HSL-Tool zu bekämpfen, waren auch nicht wirklich erfolgreich. Überhaupt ist der Farbeditor von DxO extrem sparsam ausgefallen und kein Vergleich zu den Konkurrenzprodukten, bei denen man i.d.R. die Ansteuerung des richtigen Reglers aus dem Bild vornehmen kann.

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vor 59 Minuten schrieb nightstalker:

 (...)  versuche mal andere Ausgabeprofile, sind ja genug vorhanden

Geradezu "bunt" ist das Profil für die Leica M:
P1090871_PL2_LeicaM_jiw.jpg.bbe9f4e7b191390c540a81a4b196bdc1.jpg

 

Es stellt sich aber schon die Frage, warum es keine Panasonic-Auswahl gibt. Haben die sich irgendwo daneben benommen ?

Ich verspüre aber andererseits wenig Neigung, je nach Bild eine irgendwie geeignete Kamera herauszusuchen. Das ist genauso unerquicklich wie die Arbeit mit dem sog. HSL-Tool oder die partielle Einstellung bestimmter Bildpartien. Ich hatte vor ein paar Wochen rund 750 Bilder einer Hallensportveranstaltung zu entwickeln. Bedingt durch das Licht aus Leuchtstofflampen war praktisch immer der Hautton nachträglich abzustimmen. Das geht natürlich richtig gut mit dem speziellen Hauton-Tool von C1. Mangels Erfahrung mit C1 habe ich es mit SilkyPix gemacht. Das ging richtig flott von der Hand weil man genau gezeigt bekommt, an welchem Regler gerade zu schieben ist. Versuche mit dem DxO-HSL-Tool habe ich nach wenigen Minuten entnervt aufgegeben. Nicht nur, weil ich nicht schätzen kann, welchen Farbregler ich anfassen muss, nein, auch die seltsame Benennung der Farbkanäle erschwert die Arbeit. Normaler Weise würde man für die Hauttöne die Gelb- und Rotkanäle benutzen. Wenn man jedoch den Gelbkanal nimmt, ändern sich die Grüntöne. Hier hat DxO noch einigen Nachholbedarf.

Es ist doch kaum nachvollziehbar, dass eine Software die dermaßen gut Details herauskitzeln und das Rauschen bekämpfen kann, beim Farbeditor so schwach daherkommt.

bearbeitet von Softride
Leica M9 gegen Leica M getauscht

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vor 4 Stunden schrieb nightstalker:

:) vielleicht finden sie die (älteren) Panasonicjpgs genauso grausam wie ich?

Wenn es danach geht, müssen sie Leica ja geradezu hassen, dem hier gezeigten Beispiel zufolge.

Ich fand bisher das Spielen mit den Kameraprofilen zwar ganz interessant, aber die Ergebnisse nicht unbedingt wirklich treffend für die jeweiligen Kameras. Ähnlich geht es mir immer mit den Filmprofilen, wobei ich da die Diskrepanzen zu den Bezeichnungen viel stärker empfinde.

bearbeitet von leicanik

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vor 9 Stunden schrieb nightstalker:

:) vielleicht finden sie die (älteren) Panasonicjpgs genauso grausam wie ich?

 

vor 5 Stunden schrieb leicanik:

Wenn es danach geht, müssen sie Leica ja geradezu hassen, dem hier gezeigten Beispiel zufolge.

Ich fand bisher das Spielen mit den Kameraprofilen zwar ganz interessant, aber die Ergebnisse nicht unbedingt wirklich treffend für die jeweiligen Kameras. Ähnlich geht es mir immer mit den Filmprofilen, wobei ich da die Diskrepanzen zu den Bezeichnungen viel stärker empfinde.

Es kann doch nicht die Aufgabe eines Farbprofils sein, die Fehler einer JPEG-Engine nachzuempfinden. Da erwarte ich doch eher, dass die spektralen Unzulässigkeiten korrigiert werden.

Ich habe das Filmpack auch nicht gekauft nachdem eine Weile damit herumexperimentiert habe. Es mag ja sein, dass man früher mit diesen Farbwiedergaben zufrieden war. Man konnte ja sowieso nichts mehr daran ändern nachdem der Film eingelegt war. Heute sollte es besser gehen und tut es auch.

Noch ein Wort zu den JPEGs: Mit dem was ooc aus GX80 und GX9 herauskommt bin ich schon sehr zufrieden. Wenn mal mehr als die 8 Bit aufgezeichnet werden und dadurch die Highlights besser durchzeichnet sind, werde ich vermutlich keinen Raw-Konverter mehr brauchen.

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Kleiner Test. Mit Colorchecker ein neues DCP Profil für die GH5 erstellt (mit der X-Rite Software). Die Bilder mit Standardeinstellungen in LR bzw. DXO entwickelt. Das Model hat sich freundlicherweise bereit erklärt eine farbige Mütze zu tragen um die Rottöne zu testen - Lekkerli-Spenden bitte per PayDog . 😉

Banding durch LED Leuchten entstanden, sorry. Alles mit voller Auflösung exportiert und über SmugMug hochgeladen.

Mit Adobe Farbe als Profil in LR

i-m38XXgG-XL.jpg

LR mit DCP

i-ZT9n6zN-XL.jpg

DXO Standard

i-TvQHw7K-XL.jpg

DXO mit DCP

i-w7R6Dgp-XL.jpg

Das Kameraprofil lässt sich hier runterladen, da finden sich noch ein paar andere zum spielen:

https://github.com/Lufthummel/Lumix_Metadata/tree/master/lr_cameraprofiles

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vor 6 Stunden schrieb Softride:

Es kann doch nicht die Aufgabe eines Farbprofils sein, die Fehler einer JPEG-Engine nachzuempfinden

Die Aufgabe eines Farbprofils ist aber auch nicht, Weissabgleichsfehler und spektrale Defizite auszugleichen ... das kann es nicht leisten.

Ich spreche vor allem von den Ausgabeprofilen ... und die sind tatsächlich den Kamerafarben nachempfunden. Der Vorteil ist, dass man diese mit den entsprechenden JPGs, aber auch mit Bildern von anderen Kameras, die mit diesen Ausgabeprofilen entwickelt wurden, mischen kann.

Viewpoint 3 habe ich getestet, aber da kam (für meinen Geschmack) nichts besseres raus, als mit meinem alten Viewpoint 2 ( /editiert, Sinn hinzugefügt ;) )

Zitat

Noch ein Wort zu den JPEGs: Mit dem was ooc aus GX80 und GX9 herauskommt bin ich schon sehr zufrieden. 

da haben sie auch schon dazugelernt, ab der GX7 konnte man die JPGs nutzen, mit der GX9 ist eine neue Qualität erreicht worden ... die JPGs gehören zu den besten, die man momentan bekommen kann.

bearbeitet von nightstalker

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vor einer Stunde schrieb Softride:

Das Rot scheint mir beim DCP-Profil übersättigt bzw. überbelichtet zu sein, besonders stark bei DxO, wo es auch etwas ins Kalte abdriftet.

Hast Du eine neuere X-Rite-Software? Mein X-Rite-Manual beschreibt nur die Erzeugung und Verwendung der Profile mit Lightroom.

Ich habe das mit dem Lightroom-Plugin gemacht welches dann die X-Rite Software (1.1.1 - hab aber gerade gesehen dass es eine 1.1.3 gibt) aufruft. Alternativ kannst du die Adobe Software benutzen - DNG Profile Editor. Dazu dass Raw als DNG exportieren und dann die Profile mit dem DNG Editor erzeugen. Nach meinem Gefühl funktioniert der besser als die X-Rite Software, ist aber ein wenig umständlicher. Dafür kann man aber auch Farben verschieben wenn man möchte.

Probiere gleich mal aus ob dass einen Unterschied macht. 

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vor 21 Minuten schrieb nightstalker:

Die Aufgabe eines Farbprofils ist aber auch nicht, Weissabgleichsfehler und spektrale Defizite auszugleichen ... das kann es nicht leisten.

Ich spreche vor allem von den Ausgabeprofilen ... und die sind tatsächlich den Kamerafarben nachempfunden. Der Vorteil ist, dass man diese mit den entsprechenden JPGs, aber auch mit Bildern von anderen Kameras, die mit diesen Ausgabeprofilen entwickelt wurden, mischen kann.

Viewpoint habe ich getestet, aber da kam (für meinen Geschmack) nichts sinnvolles raus.

da haben sie auch schon dazugelernt, ab der GX7 konnte man die JPGs nutzen, mit der GX9 ist eine neue Qualität erreicht worden ... die JPGs gehören zu den besten, die man momentan bekommen kann.

Weißabgleichsfehler sicher nicht aber, dass Über- oder Unterempfindlichkeiten des Sensors oder der Verarbeitung in den einzelnen Farb-(Wellenlängen-)bereichen ausgeglichen werden, erwarte ich schon!

Viewpoint erlaubt es, Fisheye-Bilder zu rektlinearen zu machen und die hässlichen Volumendeformationen am Rand von Weitwinkelbildern zu beseitigen. Ich finde es schon gsnz brauchbar, auch wenn man das beim Jpg-Illuminator gratis haben kann.

Bei der GX9 sind sogar die Hautfarben von uns Mitteleuropäern direkt aus der Kamera nutzbar. Es krankt lediglich noch an ein paar Bits in den Spitzlichtern. Ich helfe mir derzeit mit der [Helligkeitsverteilung] auf -3 und muss ggf. anschließend etwas hochdrehen wenn die Spitzlichter zu stumpf werden, was aber selten vorkommt.

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So, hier nochmal eine Version (DXO) mit dem DCP Profil aus dem Adobe Tool

i-XC4WWgr-XL.jpg

Zum rumspielen habe ich sowohl das ColorChecker DNG als auch Stanfield als RAW hier hochgeladen. 

---

Downloadlink zum Adobe DNG Editor findet sich hier: https://helpx.adobe.com/de/photoshop/digital-negative.html#downloads

 

 

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vor einer Stunde schrieb Softride:

Viewpoint erlaubt es, Fisheye-Bilder zu rektlinearen zu machen und die hässlichen Volumendeformationen am Rand von Weitwinkelbildern zu beseitigen.

äh, ja das hätte ich wohl ein wenig genauer schreiben sollen, da war der Gedanke schon weiter, als der Text ... ich habe Viewpoint 3 probiert, aber keine für mich sinnvolle Verbesserung gesehen, deshalb habe ich mein altes Viewpoint 2 behalten ... :) ...

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vor 5 Stunden schrieb Lufthummel:

So, hier nochmal eine Version (DXO) mit dem DCP Profil aus dem Adobe Tool

i-XC4WWgr-XL.jpg

(...)

Mir scheint dieses Rot zu blass, gleichzeitig scheint aber der Rotkanal überbelichtet zu sein (Auflösungsverlust in der Quaste). Irgendwie seltsam!

Hier mal mein Versuch mit DxO PhotoLab2 und dem HueLight-Profil für die GX7:
_GH51967_PL2_GX7_low_jiw.jpg.1cc45dad25fd1598a16bfe3047aeabeb.jpg

 

Zum Vergleich Capture One V12 in Standardeinstellung (30-Tage-Testversion):
_GH51967_C1V12_jiw.jpg.62d01079c3301d7d419fa892031ed3a5.jpg

 

und hier SilkyPix 9, leichte Entsättigung im Rotkanal:
_GH51967_SP9_jiw.jpg.e12014f4b4b0c3cd1202c3a26e44240e.jpg

Auch hier überzeugen mich die Farben von C1 wieder mal auf Anhieb. Ich fürchte ich muss darauf sparen.

 

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Die roten Farben stellen DXO vor eine echte Herausforderung. Und die Quasten sind ein echter Härtetest. Mit dem DCP Tool von Adobe kann man ganz gut an den Farben & Kurven rumspielen, so langsam bekomme ich das Rot in den Griff. C1 sieht aber wirklich gut aus.

Andererseits gefällt mir DXO langsam (wieder), ist fix geworden und lässt sich doch recht flott bedienen währen LR wieder von Version zu Version langsamer wird...C1 ist mir einfach zu unübersichtlich. 

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Ich hab Lufthummels Hund einfach mal in Lightroom mit dem Natural-Profil bearbeitet und dann noch die Primärfarbe Rot auf Sättigung -5 und den Farbton auf +5.

Für meine Augen sieht das Okay aus, ich kenne aber leider die tatsächliche Farbe der Mütze nicht.

lg Manfred

Lufthummel-51967.jpg.41a5ea7bd28dc9f001947b5c9af8218a.jpg

bearbeitet von manifredo

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vor 6 Stunden schrieb manifredo:

Den kenn ich leider auch nicht persönlich - ist wohl dem Weißabgleich geschuldet. Ich find ihn nicht unpassend … :)

Hast Du den WA verändert? Bei meinen Versuchen oben habe ich den GH5-internen WA einfach belassen weil ich 1. die Lichtverhältnisse bei der Aufnahme nicht kenne und 2. weil keine Fläche im Bild vorhanden ist, von der ich sicher eine neutrale Farbe annehmen kann.

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vor 12 Stunden schrieb Lufthummel:

(...)
Mit dem DCP Tool von Adobe kann man ganz gut an den Farben & Kurven rumspielen, so langsam bekomme ich das Rot in den Griff. C1 sieht aber wirklich gut aus.
(...)

Da ich mit den DxO-Farben bisher noch nicht zufrieden war, habe ich auch ständig damit "rumgespielt". Wenn ich mal soweit war, dass es bei drei Bildern gut passte, dann war es beim vierten wieder total daneben. Deshalb reifte bei mir die Erkenntnis, dass es ohne geeignete Messtechnink nur zu sinnlosem Rumprobieren führt. Diese Problematik wird nicht zuletzt dadurch verschärft, dass das DxO-HSL-Tool das absolut schwächste am Markt ist. Selbst der Farbeditor der unerreicht günstigen Zoner-Software ist mindestens 10 Klassen besser! (Leider haben die sich durch ihre Abo-Entscheidung auch von mir verabschiedet, genau wie Lightroom.)

Obwohl C1 den vermutlich besten Fardeditor hat, war es nicht nötig, den überhaupt anzufassen. Die Farben entsprechen ohne jedes Zutun sofort dem natürlichen Vorbild. Zumindest bei all meinen bisherigen Versuchen. Allerdings ist SilkyPix bei den Farben ähnlich gut und deutlich billiger; leider schwächelt es im Dynamikumfang.

(...)
Andererseits gefällt mir DXO langsam (wieder), ist fix geworden und lässt sich doch recht flott bedienen währen LR wieder von Version zu Version langsamer wird...C1 ist mir einfach zu unübersichtlich. 

Mit den Huelight-Profilen gewinne ich auch wieder (sehr langsam) Spaß an DxO. Für mich ist es unverständlich, wieso ausgerechnet das Programm, das angeblich auf eigenen Messungen beruht, i.d.R. so neben dran liegt. Das betrifft neben den Farben auch die Korrektur der Vignettierung, die oft überbetont ist,  d.h. helle Ecken erzeugt. Die geometrischen Korrekturen kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall weichen sie von den auf den internen µFT-Daten beruhenden Korrekturen deutlich ab.

 

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