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Gast cditfurth

DXO PhotoLab 2 ist da ...

Empfohlene BeitrÀge

Spaß beiseite: Total "out of cam" gelingt wohl nur den sorgfĂ€ltigsten Fotografen. Ich bin da auch mehr der spontane Typ, der schon mal vergisst, den Hintergrund richtig im Belichtungsausgleich zu berĂŒcksichtigen oder die Einstellungen vom vorherigen Bild nicht zurĂŒckstellt :huh:.

Obwohl sich bei mir auch hartnĂ€cking im Kopf eingebrannt hat: "Raw ist besser, weil es so sein muss!", vergleiche ich immer meine parallel aufgenommen JPEGs und korrigiere oft genug "rĂŒckwĂ€rts" meine Raw-Entwicklung weil mich das JPEG mehr ĂŒberzeugt :unsure:; zumindest mit Nachbearbeitung. Die qualitativ beste JPEG-Bearbeitung liefert m.M.n. immer noch der Jpg-Illuminator. Den schnellsten Workflow erreiche ich mit SilkyPix weil ich das Beschneiden- und das Ausrichtenwerkzeug beim HĂŒpfen von Bild zu Bild offen lassen kann. Wenn Belichtung und Weißabgleich nicht ganz nebendran liegen, geben die JPEGs meist genĂŒgend Bearbeitungsspielraum her. Außerdem habe ich dadurch praktisch einen nahtlosen Raw-JPEG-Workflow.

Und ich fĂŒrchte, dass ich damit wieder den Grabenkrieg eröffnet habe. Asche auf mein Haupt!

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Nun ja, Softrides Bild war wegen der sehr ungĂŒnstigen Beleuchtung ziemlich problematisch und so kaum zu verwenden - da muß man dann noch mal in Handarbeit ran. Und dabei fließt auch viel Subjektives mit rein. Ich gebe mich jetzt erst mal mit der folgenden Version zufrieden:

softride_c1_v2_k.jpg.a39fda3d22450a6cbe97a6b1e90812f0.jpg

Das Ergebnis möchte ich ĂŒbrigens nicht unbedingt mit den beiden Damen diskutieren...

Im Übrigen fĂ€llt mir bei solchen Converter-Pröbeleien immer wieder auf, daß man sich in vielen FĂ€llen die MĂŒhe mit der RAW-Entwicklung gar nicht machen muß, wenn man nicht auch eine Farbkarte mit aufgenommen hat.

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Kurzer Exkurs zum Sonnenuntergang. Bin es in LR nochmal mit einer anderen Taktik angegangen. Virtuelle Kopie erzeugt, Belichtung +5 und dann mit dem Original ein HDR erzeugt (Auto Einstellungen) und dann die Belichtung des erzeugten HDRs etwas reduziert. Nach meinem Geschmack soweit das Beste was man rausholen kann. Vor allem die BohrtĂŒrme im Hintergrund zeigen so noch Details.

i-gG4ZK6z-L.jpg

Leider frisst DXO das DNG nicht, und PRIME funktioniert wohl nur mit RAWs.

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Ich danke allen Beteiligten fĂŒr Ihre BeitrĂ€ge und ja, natĂŒrlich ist vieles Geschmacksache.

Ich habe mir jetzt alle Varianten in voller Auflösung angesehen und habe als erstes Fazit schon mal beschlossen, dass ich mir C1 nicht zulegen werde. Auch wenn DxO PhotoLab nicht ideal ist, so scheint es mir in den meisten FÀllen doch stÀrker als C1.

An DxO fehlt mir:

  • Ein venĂŒnftiger Farbeditor (vergleichbar LR, SilkyPix oder C1), bei dem man die die zu verĂ€ndernde Tönung aus dem Bild picken kann.
  • Eine flexible Möglichkeit um einzelne oder mehrere ausgesuchte Korrektureinstellungen von einem Bild zum andern zu kopieren (am liebsten wie SilkyPix, notfalls wie Lightroom)
  • Farbprofile fĂŒr die Panasonic-Kameras, damit man nicht entweder selbst basteln oder hinzukaufen muss.
  • Ein etwas entschĂ€rftes ClearViewPlus. Ich fand, die alte Version lieferte natĂŒrlichere Bilder.

Sonst ist DxO-PhotoLab schon ziemlich perfekt. Und bei schwierigen VerhĂ€ltnissen ist es sogar besser als mein geliebtes SilkyPix, dem man eigentlich nur seine etwas gewöhnungsbedĂŒrftige Bedienung vorwerfen kann. Immerhin liefert es out of the box angenehme Farben und weiche ÜbergĂ€nge ohne zusĂ€tzliche Profile. ï»ż

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vor 3 Stunden schrieb Softride:

An DxO fehlt mir:

  • Eine flexible Möglichkeit um einzelne oder mehrere ausgesuchte Korrektureinstellungen von einem Bild zum andern zu kopieren (am liebsten wie SilkyPix, notfalls wie Lightroom)

Das geht mit Ctrl+Shift+C und mit Ctrl+Shift+V. Auch mit rechter Maustaste und Korrektureinstellungen kopieren/ einfĂŒgen.

Ich verstehe nicht, wieso Du Farbprofile von DxO fĂŒr Panasonic möchtest? DxO entwickelt dein Bild erst gar nicht wenn nicht auf die entsprechenden, gemessenen Farbprofile dahinter zugegriffen werden kann. Das ist doch das wichtigste Argument von DxO. Jede Kamera und jedes Objektiv soll vermessen worden sein.  Die wĂ€hrend der Entwicklung korrigierten Werte sind gemessene Werte von DxO und sollten eigentlich der aufgenommenen Farbe entsprechen.
NatĂŒrlich mĂŒssen die Farben nicht deinen Vorstellungen entsprechen. Dann mĂŒsste DxO neu messen um evtl. Fehler zu beseitigen. Ansonsten musst Du Profile kaufen um deinen Geschmack zufrieden zu stellen.

Ich finde schon, dass die Regler, gegenĂŒber den Vorversionen viel vorsichtiger eingesetzt werden mĂŒssen. 

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vor 8 Stunden schrieb Apertur:

Das geht mit Ctrl+Shift+C und mit Ctrl+Shift+V. Auch mit rechter Maustaste und Korrektureinstellungen kopieren/ einfĂŒgen.

Diese Funktion ist mir natĂŒrlich bekannt (geht wohl mit jedem Konverter), was aber fehlt ist die Möglichkeit, nur ausgesuchte, einzelne Einstellungen ĂŒbertragen zu können (z. B. nur den Beschnitt fĂŒr Serien). In Lightroom muss man sie vor dem Kopieren festlegen, in SilkyPix erst beim EinfĂŒgen, was ich fĂŒr praktischer halte.

 

vor 8 Stunden schrieb Apertur:

Ich verstehe nicht, wieso Du Farbprofile von DxO fĂŒr Panasonic möchtest? DxO entwickelt dein Bild erst gar nicht wenn nicht auf die entsprechenden, gemessenen Farbprofile dahinter zugegriffen werden kann. Das ist doch das wichtigste Argument von DxO.

Das hatten wir doch schon weiter oben diskutiert, siehe #123 bis #127. Es geht dabei um die Farbwiedergabe der Kamera. Es gibt serienmĂ€ĂŸig fĂŒr Panasonic-Kameras nur die Möglichkeit der "allgemeingĂŒltigen Wiedergabe" und die stimmt weder mit der Wirklichkeit noch mit den mittlerweile hervorragenden Farben der JPEGs aus der GX9 ĂŒberein. Das Einbinden der Huelight-Profile hat hier den entscheidenden Durchbruch gebracht. Soweit ich es verstanden habe, liefern die optischen DxO-Module nur die Spektralkorrektur des Sensors (neben Verzeichnung und Vignettierung), nicht die Umrechnung der drei Bayer-Komponenten in den Farbraum des Bildes. Die kann man zusĂ€tzlich mit der "Farbwiedergabe" fĂŒr viele Kameras des Marktes auswĂ€hlen, fĂŒr Panasonic leider nicht!

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb Softride:

Diese Funktion ist mir natĂŒrlich bekannt (geht wohl mit jedem Konverter), was aber fehlt ist die Möglichkeit, nur ausgesuchte, einzelne Einstellungen ĂŒbertragen zu können (z. B. nur den Beschnitt fĂŒr Serien).

Ich denke, das geht auch - und zwar mit dem Doppelpfeil im WerkzeugmenĂŒ oben rechts. Damit kann man einzelne Einstellungen in eine Zwischenablage transferieren und dort auch irgendwie kumulieren, so daß ein sehr individuelles BĂŒndel von Einzelanpassungen entsteht. Erscheint mir aber reichlich kompliziert, und deshlab habe ich es mangels Bedarf bisher auch noch nicht ausprobiert.

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vor einer Stunde schrieb micharl:

mit dem Doppelpfeil im WerkzeugmenĂŒ oben rechts

Welchen Doppelpfeil meinst Du? Mein DxO-Werkzeugmenu hat keinen Doppelpfeil:

image.png.a1c135f2807b48b471fd6186c5b1488a.png

Könnte es sein, dass Du C1 meinst?

 

Ich finde, am Flexibelsten ist das in SilkyPix gelöst: Strg+C kopiert alle Einstellungen in die Zwischenablage, Strg+V ĂŒbertrĂ€gt alle Einstellungen mit Ausnahme des Beschnittes in das neue Bild (besser wĂ€re es, auch die Ausrichtung auszusparen). Wenn nur Teile davon ĂŒbertragen werden sollen, kann man die aus der Gesamtheit beliebig auswĂ€hlen (einschließlich Beschnitt):

image.png.a40ef1d56f8fd4f74d416ad708c650fb.png

Außerdem kann man bis zu vier Einstellkombinationen in einem Zwischenlager ablegen und hat zusĂ€tzlich immer den letzen Parametersatz zur VerfĂŒgung:

image.png.ef71b4ac004900277b3df4f850c89d08.png

 

Wenn DxO wenigstens in AnsĂ€tzen solche Funktionen haben wĂŒrde :rolleyes: ....

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Da hier ja bunt alle RAW-Konverter durchexerziert werden... ich hÀtte immer gerne ein Notfallprogramm, falls mein RAW-Konverter des Vertrauens mal plötzlich zickt.

Ist hierzu RAWTherapie noch eine mögliche Free-Alternative? Meist halte ich mir die portable Version bereit... habe sie aber schon lange nicht mehr ausprobiert:

https://portableapps.com/downloading/?a=RawTherapeePortable&n=RawTherapee Portable&s=s&p=&d=pa&f=RawTherapeePortable_5.4-5.0.paf.exe

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vor 16 Stunden schrieb Softride:

Das ist jetzt die beste Variante, die ich mit PhotoLab 2.1 hinbekommen habe.

Damit der Exkurs einen Sinn macht, fasse ich mal hier die dazu nötigen Einstellungen zusammen, wobei vieles natĂŒrlich persönliche Geschmacksache ist und gerne diskutiert werden darf:

  • Raw-Weißabgleich manuell nach persönlichem Eindruck geĂ€ndert: 3414 K, Farbton 3.
    (DxO hat leider keine Hauttonpipette und es ist kein Neutralgrau oder Weiß im Bild, auch der Nikolausbart fĂŒhrt zu einem Farbstich).
  • Belichtungskorrektur manuell +0,32. (Spitzlichtautomatik wird zu dunkel, mittenbetont zu hell).
  • Smart Lighting "Leicht" = 25
  • Selektive Tonwerte: Spitzlichter -53, Mitteltöne -9, Schatten +18, Tiefen -13
  • Kontrast +18, Mikrokontrast -15
  • Rauschminderung Prime, alles automatisch (blaue ZauberstĂ€be)
  • ObjektivschĂ€rfe 0, default
  • Farbwiedergabe: DCP-Profil, Huelight GX85-Low, IntensitĂ€t 8, GesĂ€ttigte Farben schĂŒtzen 0
  • Stil-Tonung: Stil Portrait, IntensitĂ€t 198
  • HSL: Rot: 2°, -20, 9, Gelb: -25°, 29, 11,

Ich möchte mich nochmals fĂŒr die angenehme und hilfreiche Diskussion bei allen Beteiligten bedanken.

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vor 16 Minuten schrieb kirschm:

Da hier ja bunt alle RAW-Konverter durchexerziert werden... ich hÀtte immer gerne ein Notfallprogramm, falls mein RAW-Konverter des Vertrauens mal plötzlich zickt.

Ist hierzu RAWTherapie noch eine mögliche Free-Alternative? Meist halte ich mir die portable Version bereit... habe sie aber schon lange nicht mehr ausprobiert:

https://portableapps.com/downloading/?a=RawTherapeePortable&n=RawTherapee Portable&s=s&p=&d=pa&f=RawTherapeePortable_5.4-5.0.paf.exe

Wenn man damit umgehen kann, sicher. Ich habe entnervt aufgegeben weil ich die unendlichen Einstellmöglichkeiten nicht verstehe.

Du könnetst mal einen EinfĂŒhrungslehrgang in einem eigenen Thread schreiben. :wub:

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@kirschm: Von mir gibts aber auch nichts anderes zu hören. :)

Es zeichnet sich aber eine leichte Besserung ab. Diese Woche ist V 5.5 herausgekommen, und da sind in allen Werkzeugbereichen (soweit ich das bisher ĂŒberblicke) die Essentials oben zusammengefasst, und das Spezialistenfutter irgendwo unten. Theoretisch war das zwar schon immer so - aber langsam wird es auch in der Praxis erkennbar.

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vor 2 Stunden schrieb Softride:

Welchen Doppelpfeil meinst Du? Mein DxO-Werkzeugmenu hat keinen Doppelpfeil:

Oops - ich bin durcheinandergeraten. Den Doppelpfeil gibts in C1. In DXO behelfe ich mich immer damit, daß ich spezielle Einsgtellungen fĂŒr eine ganmze Szene oder Aufnahmesituation im Preset "Aktuell" speichere. Das wird dann bei der nĂ€chsten Situation mit einem neuen "Aktuell" ĂŒberschrieben. Oder in seltenen FĂ€llen unter neuem Namen als Preset fĂŒr spĂ€tere Verwendung festgehalten.

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vor 7 Stunden schrieb Softride:

Das hatten wir doch schon weiter oben diskutiert, siehe #123 bis #127. Es geht dabei um die Farbwiedergabe der Kamera. Es gibt serienmĂ€ĂŸig fĂŒr Panasonic-Kameras nur die Möglichkeit der "allgemeingĂŒltigen Wiedergabe" und die stimmt weder mit der Wirklichkeit noch mit den mittlerweile hervorragenden Farben der JPEGs aus der GX9 ĂŒberein. 

DxO schreibt:

"Wie werden Kameras kalibriert?

Das Kalibrieren einer Kamera ist ein komplexer Vorgang, der mehrere Schritte erfordert:

-       Lesen des RAW-Formats : RAW-Dateien werden im Allgemeinen in undokumentierten proprietĂ€ren Formaten gespeichert, was hĂ€ufig die DurchfĂŒhrung von Reverse-Engineering-Arbeiten erfordert, um alle nĂŒtzlichen Daten zu extrahieren.

-       Messen des Sensors : Wir messen insbesondere die kolorimetrische Reaktion des Sensors unter verschiedenen Lichtquellen und das Rauschen bei allen Empfindlichkeitseinstellungen. FĂŒr diesen Vorgang sind im Allgemeinen mehr als tausend Aufnahmen erforderlich, die fĂŒr DxO Optics Pro validiert und in verwendbare Daten umgewandelt werden mĂŒssen.

-       Studieren des Renderns der JPEG-Engine : Damit Sie ein Standard-Rendering erhalten, das den von Ihrer Kamera generierten JPEG-Dateien möglichst nahe kommt, untersuchen wir die Art und Weise, wie Ihre Kamera RAW-Daten interpretiert, und versuchen, diese Interpretation als zu reproduzieren möglichst genau in Bezug auf Farbe und Kontrast.

Beachten Sie, dass sich diese letzte Operation sehr von unserem Ziel bei der Untersuchung der kolorimetrischen Reaktion des Sensors unterscheidet: Beim Studium des Sensors suchen wir nach der Übereinstimmung zwischen den vom Sensor erfassten Farben und den echten Farben in der Szene. Beim Studium der JPEG-Engine suchen wir nach der Übereinstimmung zwischen den vom Sensor erfassten Farben und den Farben in den von der Kamera erzeugten Dateien.

Wie sich herausstellt, versuchen Kamerahersteller im Allgemeinen nicht, eine 100% ige Farbgenauigkeit zu erreichen, sondern fĂŒhren bestimmte Farbvarianten ein, die verschiedenen Kameramarken bestimmte "Renderings" verleihen. Dies fĂŒhrt zu endlosen Debatten unter Fotografen, die wissen möchten, ob beispielsweise das "Canon-Rendering" besser ist als das "Nikon-Rendering" und umgekehrt.

Offensichtlich gibt es keine gute Antwort auf diese Art von (weitgehend subjektiven) Fragen, aber unser Ziel fĂŒr unsere Kalibrierungsarbeit ist es, jedes Rendering (das den Fotografen unabhĂ€ngig von ihrer bevorzugten Marke so wichtig ist) zu bewahren, so dass sie nach RAW-Verarbeitung das gleiche Rendering sehen wie in den „ursprĂŒnglichen“ JPEG-Dateien enthalten. Diese Kalibrierung gibt Ihnen auch die Möglichkeit, das Rendering auszuwĂ€hlen, das Sie auf Ihre Fotos anwenden möchten - ob es sich um ein "Canon-Rendering" oder ein "Nikon-Rendering" (oder umgekehrt) oder um ein anderes Kamera-Rendering handelt."

Ich interpretiere das so, dass theoretisch die Farben bei DxO den Originalfarben entsprechen. Ich kann bestimmt weniger als DxO, die möglichen FarbverfÀlschungen, der Kamera einschÀtzen. Die können messen und ich kann es nur einschÀtzen.

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vor 6 Minuten schrieb Apertur:

(...)
Beachten Sie, dass sich diese letzte Operation sehr von unserem Ziel bei der Untersuchung der kolorimetrischen Reaktion des Sensors unterscheidet: Beim Studium des Sensors suchen wir nach der Übereinstimmung zwischen den vom Sensor erfassten Farben und den echten Farben in der Szene. Beim Studium der JPEG-Engine suchen wir nach der Übereinstimmung zwischen den vom Sensor erfassten Farben und den Farben in den von der Kamera erzeugten Dateien.
(...)

Meiner Meinung nach ist das der Kernsatz! In der Raw-Datei der Kamera landen die Lichtwerte der jeweiligen Farbpixel. DxO korrigiert diese IntensitĂ€ten um den "Frequenzgang" des Filterstacks damit sie denen des Motivs entsprechen; zumindest sofern der Weißabgleich der Farbtemperatur der Beleuchtung entspricht. Soweit so gut!

vor 16 Minuten schrieb Apertur:

 (...)
Beim Studium der JPEG-Engine suchen wir nach der Übereinstimmung zwischen den vom Sensor erfassten Farben und den Farben in den von der Kamera erzeugten Dateien.
(...)

Ich unterstelle, dass das auch bei den in DxO auswÀhlbaren Kameras möglich ist.

image.png.e36388b783c35fb89cf8ae2f7a27ebfc.png

 

leider nicht fĂŒr Panasonic! DafĂŒr bleiben nur die Optionen "AllgemeingĂŒltige Wiedergabe" oder die als Datei hinzu geladene Profile:

image.png.67c0e5e8f25bc7c5031264f0e15f6ae4.pngimage.png.488ecba41e0057fed172c973c20ff721.png

 

vor 27 Minuten schrieb Apertur:

(...)
Ich interpretiere das so, dass theoretisch die Farben bei DxO den Originalfarben entsprechen.
(...)

Es mag sein, dass das unter Laborbedingungen annĂ€hernd so ist; es wird aber nur selten unter realen Lichtbedingungen erreicht werden. Außerdem ist das Sehen ein physologischer und vor allem ein psychologischer Prozess. Ich gehe auch davon aus, dass die Kamerahersteller "ihr" Rendering aus Ă€hnlichen GrĂŒnden einfĂŒhren, wie das "wohltemperierte Klavier" weil ein exakt abgestimmtes Instument einfach nicht gut klingt.

Und, wenn wirklich die durch DxO interpretierten Farben exakt den Originalfarben entsprechen wĂŒrden, wĂ€ren kaum die Unterschiede zwischen den verschiedenen schaltbaren Kameraprofilen dermaßen groß wie sie sind. Das ist ja manchmal erschreckend wenn man sich da durchklickt! Ich muss zugeben, ich misstraue den DxO-Angaben weil ich bei der Verzeichnung und der Vignettierung schon erhebliche Fehler gesehen habe. WĂŒrde mich wundern, wenn es ausgerechnet bei den Farben anders wĂ€re weil es dort viel schwieriger ist, zu "exakten" Aussagen zu zu kommen. Ich halte das Ansinnen von DxO fĂŒr ehrenwert, alle Kamera-Objektivkombinationen unter allen Lichtbedingungen durchmessen zu wollen aber auch in der Praxis fĂŒr unmöglich. Da werden schon recht viele optische Module aus den vorhandenen Datenmodulen rechnerich simuliert werden. Kann ich mir jedenfalls nicht anders vorstellen.

Vielleicht können wir uns auf diesen gemeinsamen Nenner einigen: FĂŒr mich sehen die Farben, die aus Pana-Kameras mittels Huelight-Profil erzeugt werden, sehr viel angenehmer aus als die mittels "AllgemeingĂŒltiger Wiedergabe".

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vor 9 Minuten schrieb Softride:

Vielleicht können wir uns auf diesen gemeinsamen Nenner einigen: FĂŒr mich sehen die Farben, die aus Pana-Kameras mittels Huelight-Profil erzeugt werden, sehr viel angenehmer aus als die mittels "AllgemeingĂŒltiger Wiedergabe".

Da gibt es keine unterschiedliche Meinungen! Mir reicht es wenn das Rauschen reduziert wird und die Mikrokontraste angepasst werden. Seit der neuen Engine bei LR werden fast alle meine Bilder dort entwickelt. Im Grunde wĂŒrde ich mir wĂŒnschen, dass LR bei der Rauschentfernung und dem Mikrokontrast ein wenig besser wird.

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