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seppli

Fuji X100F oder Sony RX1R ii als Ersatz für meine OM D EM5?

Empfohlene Beiträge

 

Liebe Forenten

 
Aktuell bin ich mehrheitlich zufriedener Nutzer einer OM D EM 5. Die Kamera nutze ich ausschliesslich mit Festbrennweiten, was mir jedoch fehlt ist eine 35mm (KB Äquivalent) Brennweite. 
 
Eigentlich wollte ich mir das 17mm f1.8 kaufen (das grössere Geschwister mit f1.2 ist mir zu gross), ich bin aufgrund neuer und ausgesprochen erfreulicher Umgebungsparameter (ich bin kürzlich Vater geworden) jedoch wieder ins zögern geraten. 
 
Nach reiflicher Überlegung ist klar ich möchte „kameratechnisch Entschlacken“. Folgende Varianten stehen für mich zur Diskussion: 
 
OM D M5 mit 17mm f1.8: die wahrscheinlich günstigste und vernünftigste Variante. Wenn mir die Bedienung der Fuji X100F nicht so gut gefallen würde...  
 
Fuji X100F: wenn ich nicht die Berichte über die Schwäche des Objektivs bei Offenblende im Nahbereich gelesen hätte wäre ich vielleicht bereits glücklich mit dieser Kamera am fotografieren.... (ich fotografiere aktuell schon noch häufig Nahaufnahme...)
 
Sony RX1R ii: das Objektiv soll im Nahbereich auch offen scharf sein... aber eigentlich ist die Kamera für meinen Verwendungszweck zu teuer und sozusagen klar overdressed... 
 
weitere Vor- und Nachteile oder offene Fragen zur Olympus-Lösung:
+ AF-Speed
- hier fällt mir das Entschlacken absurderweise irgendwie schwerer
? Abbildungsmassstab 17mm f1.8
? Qualität 17mm f1.8 (Serienstreuung) 
 
 
weitere Vor- und Nachteile oder offene Fragen zur Fuji-Lösung:
+ Filmsimulationen/JPG-Engine (ist natürlich sehr subjektiv, gefällt mir bei Fuji aber am besten) 
+ habe ich bereits erwähnt dass ich die Bedienung fantastisch finde 😉
- fällt mir nichts ein 
? AF-Speed bei Kinderfotos
 
weitere Vor- und Nachteile oder offene Fragen zur Sony-Lösung:
+ Dynamik des Sensors bei Gegenlichtaufnahmen 
- habe ich bereits erwähnt dass der Preis der Hammer ist? (Bezahle diesen schon, wenn ich der Meinung bin, dass dies die richtige Lösung ist...)
? AF-Speed bei Kinderfotos 
 
Mir ist klar, dass ich letztlich selbst die Prioritäten setzen muss, ich wäre aber dennoch froh um eure möglichst vielfältigen Inputs/Ergänzungen/Bemerkungen zum Thema.... 
 
 
Besten Dank bereits jetzt für eure Zeit! 
Seppli 

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mein gott, was überlegst du noch: wenn du die kohle hast, und die fuji willst, dann kauf sie doch!!

glücklich wirst du nur mit einer bauchentscheidung, wenn du versuchst das rational zu lösen dann hast du eine 66-prozentige chance auf eine fehlentscheidung.

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vor einer Stunde schrieb seppli:

OM D M5 mit 17mm f1.8: die wahrscheinlich günstigste und vernünftigste Variante. Wenn mir die Bedienung der Fuji X100F nicht so gut gefallen würde...  

Günstig und vernünftig auf jeden Fall. Aber wie der finnan schon richtig sagt: 

Zitat

mein gott, was überlegst du noch: wenn du die kohle hast, und die fuji willst, dann kauf sie doch!!

Eine rationale Lösung für diese Art von Dilemma ist nicht möglich. Wenigstens wäre sie in diesem Forum unbekannt ;).

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Habe das Oly 17/1.8, die Vorgängerversion X100 T und die ursprüngliche RX1. Da ich nicht weiß wie spezifisch die hier eingestellten Antworten ausfallen werden, gebe ich trotz meiner Erfahrung mit Vorgängermodellen meinen Senf dazu (viele Eigenschaften werden ohnehin unverändert geblieben sein). Vorweg: Alle drei sind feine Optionen.

Oly 17/1.8
Hat logischerweise den Vorteil (oder Nachteil …) Teil eines Systems mit anderen Wechseloptiken zu sein und würde ich bezüglich AF am meisten zutrauen. Meines finde ich optisch als sehr gut, der Abbildungsmaßstab liegt wohl so etwa bei 1:10, die anderen beiden kommen deutlich näher ran – für Kinderfotos wird’s aber trotzdem dreimal ausreichen, sofern du keine Embryonen portraitieren möchtest …

Fuji X100 (T)
Kompaktestes Paket, da superflach (sehr angenehm). Sympathisches Bedienlayout. Gute, aber schwächste Optik dieser Drei (ui – reichlich Diskussionspotential …  ;)) und persönlich bin ich kein Fan des X-Trans oder der Fuji Farben (noch mehr Diskussionsstoff!) – zumindest die letzten beiden Punkte können aber natürlich auch völlig gegensätzlich gesehen werden – musst du selbst ausprobieren. Kein Klappdisplay (auch nicht die F). Zum AF der F kann ich nichts sagen (die T ist ok).

Sony RX1
Obwohl schon 6 Jahre alt immer noch großartiger Sensor – derjenige der RII sollte dem der A7RII entsprechen und bietet hpts. höhere Auflösung (ist aber natürlich grade bei einer Festbrennweite zwecks Croppens fein). Zum AF kann ich auch hier nichts sagen, die RX1 ist ziemlich gemächlich, die RII soll hier jedoch gehörig zugelegt haben. Gutes, aber schwächstes Bedienlayout dieser Drei. Fantastisches Objektiv, welches ich für eines der besten 35er überhaupt halte – zumindest sprechen mich damit geschossene Bilder überproportional häufig ausserordentlich an. Gäbe es dieses Objektiv als Wechseloptik, würde ich es mir sofort für die A7-Reihe kaufen.

bearbeitet von flyingrooster

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Vielen Dank euch Dreien! Möge euch die Sonne heute hold sein und euch Rückenwind durch den Tag begleiten!

 

@ flyingrooster: da du beide Ahnen beider Kameras dein Eigen nennst.... ist der Bildwinkel bei der Sony tatsächlich weiter als bei der Fuji? 

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vor 11 Stunden schrieb micharl:

Günstig und vernünftig auf jeden Fall. Aber wie der finnan schon richtig sagt: 

Eine rationale Lösung für diese Art von Dilemma ist nicht möglich. Wenigstens wäre sie in diesem Forum unbekannt ;).

😂 du hast bei mir für Selbsterkenntnis und bei meiner besseren Hälfte für Gelächter gesorgt....

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vor 15 Stunden schrieb seppli:

aufgrund neuer und ausgesprochen erfreulicher Umgebungsparameter

Ich vermute allerdings: jemand der das so formuliert, gehört schon eher zu den rationalen Typen ;)

Ansonsten hab ich das Anliegen noch nicht ganz verstanden. Was bedeutet „kameratechnisch entschlacken“? Würdest du die Oly dann für eine Fuji ganz weggeben? Das würde ich nicht empfehlen, warum solltest du gerade mit Kind auf eine feine Möglichkeit wie das 45mm als Ergänzung verzichten? Da würde ich für die Einfachheit lieber das 17er an die Oly hängen. (Ja ich weiß, auch wieder nur rational...)

bearbeitet von leicanik

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vor 8 Stunden schrieb seppli:

@ flyingrooster: da du beide Ahnen beider Kameras dein Eigen nennst.... ist der Bildwinkel bei der Sony tatsächlich weiter als bei der Fuji?

Ja, ist bei der Sony geringfügig weiter. Da der Bildwinkel eines anderen 35ers annähernd exakt jenem der Fuji entspricht, vermute ich, dass die Sony hierbei etwas abweicht. Ist aber überschaubar – liegt wohl ca. um die 33 mm üblicher Bildwinkeldefinition.

Apropos Bildwinkel: Bei deinen Auswahlkandidaten nimmt die mFT mit anderem Seitenverhältnis auf (4:3) als die anderen beiden (3:2). Mir ist über die Jahre hin aufgefallen bei mFT, im Vergleich zu anderen Systemen mit Seitenverhältnis 3:2, bei Verwendung von Objektiven gleichen Bildwinkels (nach üblicher Definition über die Bilddiagonale), immer einen geringfügig weitwinkligeren Eindruck zu erhalten (bzw. einen engeren bei den anderen). Ich scheine mich bei Bildkompositionen vorrangig am vertikalen Bildwinkel zu orientieren (oder einfach an der kürzeren Seite?) und im Durchschnitt eher zu ”quadratischeren” Bildformaten zu tendieren. Damit wirkt 4:3 dann weiter bzw. 3:2 enger. Nicht viel, fällt im direkten Vergleich mit vermeintlich “äquivalenten” Objektiven (mir) aber noch grade so auf. Bei Personen, welche eher zu breiteren Formaten tendieren, dreht sich dieser Effekt dann um und 4:3 wirkt enger als 3:2. Wenn man Brennweitenangaben also wirklich im Detail auf sich abstimmen möchte, kann die übliche Definition über die Bilddiagonale etwas täuschen und man sollte seine eigenen Gewohnheiten berücksichtigen. Sofern man es tatsächlich so genau nehmen möchte und passende Alternativen überhaupt zur Auswahl stehen. ;)

 

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vor 10 Stunden schrieb nightstalker:

Ich hab dazu auch was:

 

rationale Entscheidungen machen nicht glücklich ;)

Im Moment sind die Glückshormone aufgrund der neuen Umgebungsparameter reichlich im Umlauf, ein Fehlentscheid wäre daher wenigstens gut abgefedert...... 😉

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vor 8 Stunden schrieb leicanik:

Ich vermute allerdings: jemand der das so formuliert, gehört schon eher zu den rationalen Typen ;)

Ansonsten hab ich das Anliegen noch nicht ganz verstanden. Was bedeutet „kameratechnisch entschlacken“? Würdest du die Oly dann für eine Fuji ganz weggeben? Das würde ich nicht empfehlen, warum solltest du gerade mit Kind auf eine feine Möglichkeit wie das 45mm als Ergänzung verzichten? Da würde ich für die Einfachheit lieber das 17er an die Oly hängen. (Ja ich weiß, auch wieder nur rational...)

Wenn ich versucht hätte für die neuen Umgebungsparameter adäquate Worte zu finden hätte ich den Beitrag noch nicht zu Ende :-)) 

 

und ja, ich würde entweder die Oly inkl. den Objektiven verkaufen und nur noch die Fuji/Sony nutzen, oder aber nur die Objektive verkaufen und dafür ein neues 17er kaufen... (Obwohl es mir wie erwähnt absurderweise schwerer fällt nur die Objektive zu verkaufen als alles... 🤔)

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vor 2 Stunden schrieb flyingrooster:

Ja, ist bei der Sony geringfügig weiter. Da der Bildwinkel eines anderen 35ers annähernd exakt jenem der Fuji entspricht, vermute ich, dass die Sony hierbei etwas abweicht. Ist aber überschaubar – liegt wohl ca. um die 33 mm üblicher Bildwinkeldefinition.

Apropos Bildwinkel: Bei deinen Auswahlkandidaten nimmt die mFT mit anderem Seitenverhältnis auf (4:3) als die anderen beiden (3:2). Mir ist über die Jahre hin aufgefallen bei mFT, im Vergleich zu anderen Systemen mit Seitenverhältnis 3:2, bei Verwendung von Objektiven gleichen Bildwinkels (nach üblicher Definition über die Bilddiagonale), immer einen geringfügig weitwinkligeren Eindruck zu erhalten (bzw. einen engeren bei den anderen). Ich scheine mich bei Bildkompositionen vorrangig am vertikalen Bildwinkel zu orientieren (oder einfach an der kürzeren Seite?) und im Durchschnitt eher zu ”quadratischeren” Bildformaten zu tendieren. Damit wirkt 4:3 dann weiter bzw. 3:2 enger. Nicht viel, fällt im direkten Vergleich mit vermeintlich “äquivalenten” Objektiven (mir) aber noch grade so auf. Bei Personen, welche eher zu breiteren Formaten tendieren, dreht sich dieser Effekt dann um und 4:3 wirkt enger als 3:2. Wenn man Brennweitenangaben also wirklich im Detail auf sich abstimmen möchte, kann die übliche Definition über die Bilddiagonale etwas täuschen und man sollte seine eigenen Gewohnheiten berücksichtigen. Sofern man es tatsächlich so genau nehmen möchte und passende Alternativen überhaupt zur Auswahl stehen. ;)

 

Danke für die Antwort, das versuche ich später mit der Canon meiner Freundin nachzuvollziehen...

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vor 23 Stunden schrieb flyingrooster:

Habe das Oly 17/1.8, die Vorgängerversion X100 T und die ursprüngliche RX1. Da ich nicht weiß wie spezifisch die hier eingestellten Antworten ausfallen werden, gebe ich trotz meiner Erfahrung mit Vorgängermodellen meinen Senf dazu (viele Eigenschaften werden ohnehin unverändert geblieben sein). Vorweg: Alle drei sind feine Optionen.

Oly 17/1.8
Hat logischerweise den Vorteil (oder Nachteil …) Teil eines Systems mit anderen Wechseloptiken zu sein und würde ich bezüglich AF am meisten zutrauen. Meines finde ich optisch als sehr gut, der Abbildungsmaßstab liegt wohl so etwa bei 1:10, die anderen beiden kommen deutlich näher ran – für Kinderfotos wird’s aber trotzdem dreimal ausreichen, sofern du keine Embryonen portraitieren möchtest …

Fuji X100 (T)
Kompaktestes Paket, da superflach (sehr angenehm). Sympathisches Bedienlayout. Gute, aber schwächste Optik dieser Drei (ui – reichlich Diskussionspotential …  ;)) und persönlich bin ich kein Fan des X-Trans oder der Fuji Farben (noch mehr Diskussionsstoff!) – zumindest die letzten beiden Punkte können aber natürlich auch völlig gegensätzlich gesehen werden – musst du selbst ausprobieren. Kein Klappdisplay (auch nicht die F). Zum AF der F kann ich nichts sagen (die T ist ok).

Sony RX1
Obwohl schon 6 Jahre alt immer noch großartiger Sensor – derjenige der RII sollte dem der A7RII entsprechen und bietet hpts. höhere Auflösung (ist aber natürlich grade bei einer Festbrennweite zwecks Croppens fein). Zum AF kann ich auch hier nichts sagen, die RX1 ist ziemlich gemächlich, die RII soll hier jedoch gehörig zugelegt haben. Gutes, aber schwächstes Bedienlayout dieser Drei. Fantastisches Objektiv, welches ich für eines der besten 35er überhaupt halte – zumindest sprechen mich damit geschossene Bilder überproportional häufig ausserordentlich an. Gäbe es dieses Objektiv als Wechseloptik, würde ich es mir sofort für die A7-Reihe kaufen.

Wieso sagt dir übrigens das Bedienlayout der Sony weniger zu?

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vor 2 Minuten schrieb seppli:

Wieso sagt dir übrigens das Bedienlayout der Sony weniger zu?

Die Bedienung der RX1 finde ich wie erwähnt durchaus gut, aber diejenige der anderen besser. Die Qualität der Tasten sagt mir bei den anderen mehr zu und sie wirkt auf mich etwas „fummeliger“, ein Umstand welcher nicht zuletzt auch aus ihrer Gehäusegröße resultiert, welche kleiner ausfällt als jene der X100 oder meiner mFTs. Man kann eben nicht alles zugleich haben und ihr bewundernswert kompaktes Gehäuse (noch dazu als KB-Modell) gleicht dies wiederum aus. Ihr Objektiv trägt halt etwas mehr auf, so dass die X100 zumindest flacher ausfällt. Für „normales“, reduziertes Fotografieren ist auch bei der RX1 mittels Blendenring, Fokusring, Belichtungskorrekturrad, &c. alles nötige schnell und direkt bedienbar.

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Vielleicht auch mal die Zeiss ZX1 anschauen.

Bilder von Kindern werden oft geteilt und der AF etc. wird auf dem neusten Stand sein.

Von der Linse brauchen wir sicher nicht zu sprechen. Voraussichtlich die beste in der Brennweite am Weltmarkt.

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vor 4 Stunden schrieb seppli:

Wenn ich versucht hätte für die neuen Umgebungsparameter adäquate Worte zu finden hätte ich den Beitrag noch nicht zu Ende :-)) 

Das verstehe ich sehr gut. Herzlichen Glückwunsch übrigens noch :) 

vor 4 Stunden schrieb seppli:

und ja, ich würde entweder die Oly inkl. den Objektiven verkaufen und nur noch die Fuji/Sony nutzen, oder aber nur die Objektive verkaufen und dafür ein neues 17er kaufen... (Obwohl es mir wie erwähnt absurderweise schwerer fällt nur die Objektive zu verkaufen als alles... 🤔)

Wenn du das mal nicht bereuen wirst. Auch die Kombi 17mm + 45mm wäre noch relativ reduziert, aber sehr praktisch. Klar hat es seinen Reiz, es ausschließlich mit den 35mm KB zu versuchen. Ich habe auch schon öfter mal daran gedacht. Aber es gibt dann eben doch immer mal Momente, wo ein bisschen mehr Brennweite ganz nützlich ist. Wirst du nicht vielleicht auch mal Porträts machen wollen? 

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vor einer Stunde schrieb leicanik:

Aber es gibt dann eben doch immer mal Momente, wo ein bisschen mehr Brennweite ganz nützlich ist. Wirst du nicht vielleicht auch mal Porträts machen wollen? 

Nicht nur das. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei Kinderbildern sehr oft gar nicht weit genug weg sein kann, um möglichst unbemerkt agieren zu können. Denn selbst die ganz Kleinen kommen nicht selten sofort angelaufen, sobald sie merken, dass sie fotografiert werden, mitunter sogar schon angekrabbelt. Am besten sind mir Kinderaufnahmen mit mind. 120mm (KB) gelungen, von den Baby-Aufnahmen mal abgesehen.

Darüber hinaus würde ich für Kinderfotos nur eine Kamera mit Klappdisplay nehmen. Auch das ermöglicht diskreteres Fotografieren und deutlich komfortabler ist es auch, wenn man nicht immmer auf die Knie muss, um auf Augenhöhe des Kindes zu kommen.

Dieser Punkte wären mir wichtiger als der allerschnellste AF. Aber ich hatte auch nie das Bedürfnis, Kinder beim Rumtoben und Rennen zu fotografieren.

Meine Empfehlung ginge auch am ehesten in Richtung Fuji X-T20 mit einem 23/2.0. Die Option, auch mal eine längere Brennweite verwenden zu können, würde ich mir nicht verbauen. 

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Danke euch allen für die Beiträge! 

Eine Variante wäre auch die Oly mit dem 45mm oder dem 60er Makro zu behalten und vorerst einfach durch eine X100F  (oder allenfalls eine RX1R)  zu ergänzen... 

dann könnte ich mir mehr Zeit lassen bei der Entscheidung ob mir die längeren Brennweiten fehlen würden... (Obwohl das konsequente Entschlacken dann quasi auf die lange Bank geschoben wird 🤪... )

 

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vor 40 Minuten schrieb seppli:

Eine Variante wäre auch die Oly mit dem 45mm oder dem 60er Makro zu behalten und vorerst einfach durch eine X100F  (oder allenfalls eine RX1R)  zu ergänzen... 

dann könnte ich mir mehr Zeit lassen bei der Entscheidung ob mir die längeren Brennweiten fehlen würden... 

 

Das wiederum könntest du (Achtung: wieder sehr rational ;) ) auch auf andere Weise testen: Mach es wie viele Eltern, deren Sprösslinge mit der Zeit sehr viel Spielzeug angehäuft haben und den Überblick verlieren (bzw. das mit dem Aufräumen nicht mehr schaffen) — sie räumen einen Teil in eine Kiste auf dem Speicher oder im Keller und tauschen die nach einer gewissen Zeit aus. Du könntest das 17er kaufen und das 45er / 60er in den Schrank schließen. Oder gib es deiner Frau zum Vestecken :D

Ich habe mal eine Zeit sehr mit der Fuji X100F geliebäugelt. Mir gefielen die klassische Bedienung, der Sucher und die Reduzierung. Damals gab es noch Lieferengpässe, und so hatte ich viel Zeit zum Nachdenken — und zum Lesen der Kritik am Objektiv. Und ich probierte dann eine im Laden nochmal ausführlicher aus. Da überzeugte mich der Sucher nicht mehr ganz so: Ich war eigentlich vor allem auf den OVF scharf, fand aber dann dieses Umspringen des Leuchtrahmens nach dem Fokussieren ziemlich störend. Natürlich ist das eigentlich gut, besser als die Prophylaxe in Kauf zu nehmen, aber es ist doch auch recht gewöhnungsbedürftig. Vielleicht würde ich mich dran gewöhnen, ansonsten gäbe es ja noch den EVF.

Aber dann kann man auch wieder über Alternativen nachdenken, und dann hätte ich auch lieber ein Klappdisplay. Gerade für Kinder, aber das hat oben schon jemand erwähnt. Ein Klappdisplay hat nicht nur den Vorteil, dass man leichter und automatisch auf Blickhöhe der Kinder geht, man kann auch über die Kamera weg das Kimd anschauen und mit ihm kommunizieren und dabei „mit einem Auge“ auf das Display schielen. Das hat dann Vorteile, wenn man es eher auf „Schnappschüsse“ anlegt. Will man Porträts machen, muss man dabei aufpassen, dass die Kinder nicht an der Kamera vorbei auf des Fotografen Gesicht schauen. Egal, eine Kamera mit Klappdisplay und Sucher lässt auf jeden Fall die Wahl.

So, dass sind nochmal die Vernunftgründe. Die ändern nichts daran, dass die Fuji eine sehr schöne Kamera ist. Eigentlich die Kamera, die mich (nach der Fuji X-Pro 2) am ehesten an eine Leica erinnert und mir alleine deshalb schon Spaß machen könnte. Und um dich nochmal ein bisschen zu verwirren: Die X100F hat auch einen soliden Vorteil, nämlich den Zentralverschluss. Der erlaubt wesentlich unkomplizierteres Aufhellblitzen im Gegenlicht. Das könnte nochmal ein Argument gerade auch bei Kinder- und Familienfotos sein, bei denen man sich die Lichtverhältnisse öfter mal nicht so aussuchen kann.

Letztlich wirst du es vielleicht einfach mal ausprobieren müssen, wenn dich die Fuji so reizt. Wenn es dann doch keine Dauerlösung wird, ist sei eine schöne Ergänzung, ein feines Spielzeug, oder sie lässt sich (so scheint mir) ja immer noch ohne allzu riesige Verluste wieder verkaufen.

bearbeitet von leicanik

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vor 41 Minuten schrieb leicanik:

Natürlich ist das eigentlich gut, besser als die Prophylaxe in Kauf zu nehmen, aber […]

Lieber die Prophylaxe des Sucherrahmen-Umspringens als eventuelle nachträgliche Enttäuschung durch die Parallaxe … ;)

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vor 1 Stunde schrieb flyingrooster:

Lieber die Prophylaxe des Sucherrahmen-Umspringens als eventuelle nachträgliche Enttäuschung durch die Parallaxe … ;)

Ja klar, sag‘ ich ja auch. Nur war halt der letzte optische Sucher, den ich benutzt habe, der einer M6 :). Da springt der Leuchtrahmen naturgemäß nicht um, sondern wandert mit der manuellen Fokussierung mit. Das fällt weniger auf. Inzwischen habe ich häufiger von Fuji-Nutzern gelesen, dass sie den EVF sehr schätzen. Ich würde vermutlich heute auch die X100F vorrangig damit nutzen und auf den OVF dann in sehr hellem Umgebungslicht umschalten, wo mich immer mal ein EVF etwas nervt, weil er nicht im gleichen Maße mit aufhellt. Oder eben mich an den Sprungrahmen gewöhnen ;) 

bearbeitet von leicanik

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vor 24 Minuten schrieb leicanik:

Da springt der Leuchtrahmen naturgemäß nicht um, sondern wandert mit der manuellen Fokussierung mit. Das fällt weniger auf.

Wobei er dies an der X100 bei manueller Fokussierung ebenfalls macht. Die M6 war aber vermutlich besser auf MF-Nutzung ausgelegt als die X100.

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