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noreflex

Hochzeit mit GX80 und Festbrennweiten? Erfahrungsbericht

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Geht so. Hicks! Gerade den zweiten Durchlauf gemacht. Diesmal Buch auf Hocker im sonnigen Tageslicht. Da ich seidenmatte Oberfläche gewählt habe, glänzt da nix. Aber die Bilder leuchten geradezu im Vergleich zum Standort auf der Couch in der Zimmerecke. Hicks. Mir gehts gut. Ehrlich!:P

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Auch von mir Glückwunsch zu der ganzen Aktion, dem Fotobuch und natürlich auch zu diesem sehr gelungen Thread.

Ich selbst habe nur eine einzige Hochzeit bei Bekannten begleitet (noch analog) und finde mich dazu auch nicht wirklich berufen. Dennoch kann ich diesem Thread für mich "zwischen den Zeilen" vieles mitnehmen.

Magst du uns noch mitteilen woher das Fotobuch stammt? Hinweise zu guten Produkten nehme ich immer sehr gerne im Hinterkopf auf.

VG

 

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Ja, Reportagen solcher Events bedeuten für den Fotografen Stress ohne Ende. Glückwunsch an noreflex für das Gelingen!

Noch ein paar Tipps:

Vor ca. 20 Jahren haben wir zu einer größeren Feier Freunde und Verwandte eingeladen. Angesichts dieser inhomogenen Zusammensetzung kamen wir auf die Idee, die Gäste  (ca. 50) in einer Rede vorzustellen, die Verwandten und dann die Freunde in der Reihenfolge des Kennenlernens. Meine Tochter kam auf die gloriose Idee, dass alles komplett mit der bereitliegenden Videokamera (Hi 8, PAL) festzuhalten.

Dieses Vorstellen hat bei den Anwesenden einen so bleibenden Eindruck hinterlassen, dass fast alle, bei denen wir später zu Feiern eingeladen waren, das übernommen haben. Immer wurde mir angetragen, doch bitte zu fotografieren. Das Erste: Man muss, Überraschung her oder hin, mal die Einladenden fragen, was denn wohl so alles geschehen wird. Die Vorstellung der Gäste wird von mir immer mit meiner "kleinen" Hosentaschenkamera gefilmt, schon weil ich dort ein 7-fach Zoom habe, für die "große" G81 habe ich kein Zoom mit einem entsprechenden Bereich. Bei diesem Film geht's nur untergeordnet um Qualität, sondern er dient mir dann als Leitfaden bei der Zusammenstellung des obligaten Fotobuchs, um Bildergruppen von Verwandten und Freunden z. B. auf je einer Doppelseite thematisch korrekt arrangieren zu können. Und als Life-Saver für Bilder von jenen, die auf keinem anderen Bild auftauchen. Das passiert leider immer wieder. Dann reicht die Qualität des Videos immer noch aus, Briefmarken der Übersehenen aus Einzelbildern ins Fotobuch zu plazieren, u. U. gemischt mit Briefmarken anderer. Dann fällt nicht so auf, dass von Einzelnen nur Briefmarken vorhanden sind. Und ich schreibe an passenden Stellen auch in kleinem Font dazu, wer auf den Bildern zu sehen ist. Denn wenn ich so in die Bilderalben meiner Kindheit gucke, bin ich froh, dass meine Mutter bei vielen Bildern angemerkt hat, wer da zu sehen ist. Ohne die Anmerkungen geben alte Bilder oft keine Antwort auf die Frage "Wer ist das denn?". Dafür frage ich u. U. mit kleinen Bildern vorab bei den Fotobuch-Empfängern nach, wer das ist und ob ich den Namen bei der Vorstellung richtig verstanden habe, bevor ich das Buch in Auftrag gebe. Fotobücher sollten Jahrzehnte informieren!

Und zu Festbrennweiten: Anfang dieses Jahres waren wir bei Freunden eingeladen zu einem intimen Hauskonzert eines irischen Folksängers. In deren Wohnzimmer. Schummerige Beleuchtung, der Sänger saß auf einem Barhocker im Scheine einer Stehlampe (mit vielleicht sogar noch einer echten 60 W Glühlampe), die relativ nahe an der Wand stand und dadurch auch den Raum etwas von vorne erhellte. Und dann standen noch zwei oder drei Funzellampen hinter den fünf Stuhlreihen mit den Gästen. Fotografiert habe ich mit meiner G81 und dem 25/1,7er bei 1600 ASA, mittenbetonter Belichtungsmessung und Zeiten im Bereich 1/10 bis 1/30. Herausgekommen sind relativ dunkle Bilder, bei denen die Schatten etwas hochgezogen werden mussten, was in der RAW-Verarbeitung  gut ging. Ein wirklich entscheidender Vorteil beim Fotografieren war das frei schwenkbare Display, was in den meisten Fällen ein unbemerktes Arbeiten erlaubte. Die Mittelpunkt der Veranstaltung, der über 80-jährige Hausherr im Kreise seiner noch lebenden Verwandten und Freunde ist auf vielen Bildern gut und stimmig getroffen, ist heute schwer dement, kann nicht mehr laufen und erkennt seine Kinder nicht mehr. Da stört das leichte Rauschen in den nur 9 Monate alten Bildern nun überhaupt nicht mehr.

Das sind Momente, in denen Kameratechnik und deren Beherrschung hilft, aber auch sofort wieder in den Hintergrund tritt. Viele der Big-Shots der Fotografiegeschichte sind technisch nicht unbedingt in der Oberliga angesiedelt.

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vor 2 Stunden schrieb noreflex:

Hicks. Mir gehts gut. Ehrlich!:P

Findest Du nicht auch, daß hier dringend ein Smiley fehlt und der Admin sich vordringlichst dieser Sache widmen sollte?

Für diesen speziellen Fall wäre ich sogar bereit, auf die (fast einzige) natürliche Farbe Gelb beim Smiley zu verzichten.

Prost!

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@Arcanion 

@cyco

Ich achte darauf, dass für alle Bilder das Histogramm am rechten Rand anstößt. Damit habe ich entwicklungsseitig meine Hausaufgaben gemacht. Da das nicht mein erstes Buch ist, weiß ich, dass das passt. Würde es zu dunkel sein, müsste man quasi seine Bilder überbelichten. Das scheint mir aber auch nicht sinnvoll, da dann die hellen Töne ja ausfressen.

Besser ist es, dass man sich das Buch, wie ich oben schrieb, lieber bei einer hellen und nicht blendenden Lichtquelle ansieht.

Zur Frage: Matte Seiten?

Ich habe bereits ein Buch mit dem extra-matten Style entwickelt. Das hat weder mich noch meine Freunde überzeugt. Das Buch sieht zwar dennoch gut aus, aber die Mattheit der Seiten ist mir too much. Das normale "matt" ist bei Saal ein seidenmattes Papier, was exzellent wirkt. Das glänzende Fotopapier habe ich auch zwei, drei mal genutzt. Die Fotos sind dann noch knackiger, aber das Buch sieht dann nicht mehr wie ein Fotobuch aus, sondern wie eine Sammlung von Fotos. Letztlich habe ich mich von diesen Glanz-Bildern verabschiedet...

@RoDo

Danke für Deinen schönen Bericht. Habe ich gern gelesen. Die Idee mit dem Filmen (als zusätzliche Sicherheit, falls man jemanden nicht fotografiert haben sollte) ist heute ja mit den 4K-Kameras eine gute Lösung...

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Ich freu mich mit einem Glas port cask matured Kilchoman (njamnjam) mit Dir. Auf noreflex, liebe heiratende Freunde, mFt, APS-C, KB und rauschfreie seidenmatte Fotobücher. Hoch die Tassen!

bearbeitet von acahaya

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