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Lightroom: Bilder sehen kurz gut aus, dann wieder blass

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Ich arbeite mich gerade in Lightroom ein. Nach dem Import fällt mir auf, dass die Bilder kurz rauscharm und farbenfroh aussehen (als wären sie Vorbearbeitet, so wie die ooc jpgs) und kurz darauf wieder die farblosen und verrauschten Rohdaten.

 

Wie bekommt man Lightroom dazu die Bilder so vorbearbeitet zu lassen? Ich finde das ist für die meisten Bilder eine gute Ausgangssituation.

 

Ich verwende die aktuellste Lightroom Classic CC Version und meine Kamera ist von Olympus.

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Was du anfangs kurz siehst ist das Vorschaubild des RAWs – also ein von der Kamera produziertes JPG.

Du bekommst LR nicht dazu das RAW automatisch wie dieses JPG zu entwicklen – LR ist ein völlig anderes Programm als die JPG-Engines der jeweiligen Kameras. Entweder du bastelst dir eine Standard-Entwicklungsvorgabe für LR, welche die JPGs möglichst gut annähert (wird jedoch nicht einfach, vor allem bei Fotos unter verschiedenen Aufnahmebedingungen) oder du entwickelst die RAWs im Olympus Viewer mit denselben Einstellungen wie sie in der Kamera getroffen wurden – damit bekommst du exakt dieselbe Bildausgabe wie auch die JPGs, nur eben als unkomprimierte 16 Bit Dateien – und bearbeitest diese dann nach Belieben weiter.

bearbeitet von flyingrooster

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Gast Südtiroler
vor 7 Stunden schrieb wasabi65:

Click einfach einmal „Auto“ in LR. Bei der aktuellen Version ist das einguter Ausgangspunkt zur raw Entwicklung... oder benutze ein Preset wie zB Huelight.

 

Bei den Bildern mit der GX8 habe ich bei "Auto" immer den Eindruck, dass die Bilder in den Tiefen zu stark aufgehellt werden und der Kontrast ist meistens -10/15.

Ich probiere es zwar immer wieder, stelle dann aber wieder auf 0 und mache es manuell.  

 

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vor einer Stunde schrieb Südtiroler:

 

Bei den Bildern mit der GX8 habe ich bei "Auto" immer den Eindruck, dass die Bilder in den Tiefen zu stark aufgehellt werden und der Kontrast ist meistens -10/15.

Ich probiere es zwar immer wieder, stelle dann aber wieder auf 0 und mache es manuell.  

 

Das sehe ich genau so. Die Bilder werden zumindest seit den letzten beiden CC Classic Versionen unnötig verschlimmbessert und wirken nachher flau und kontrastlos. Liegt vermutlich wieder mal an nicht ordentlich angepassten Kameraprofilen.

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Das mit dem Kontrast auf -10 ist mir auch aufgefallen. Zuerst dachte ich das sei weil bei mir zu Beginn beim Import immer noch der Huelight Preset aktiv war. Ich benutze es oft als Ausgangspunkt. Hier im Forum hat sich zum Beispiel bei den Norwegen Fotos niemand darüber beklagt. 

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Hallo,

raws sehen unbearbeitet nicht nur in LR flau aus. Ich hatte vor 6 Jahren mit Raw-bearbeitung per RawTherapy angefangen (das war an einem P4 mit 3GHz und 0,5 GB RAM noch ganz anders, und die Kam war eine A230 mit 10 MPixel CCD-Sensor). Dort musste ich erst mal lernen, wozu welcher Regler gut ist und welche Prioritäten/Reihenfolgen der Bearbeitung nützlich sind. Die Ergebnisse gab es - je nach Bildgröße und Zahl der beteigten "Module" - erst nach wenigen Minuten oder in der nächsten halben Stunde zu sehen. Das war eine harte Schule für mich, und daher war ich - nach kurzer Umgewöhnungszeit - von LR (damals V5, auf einem 4,7 GHz i5 mit 16 GB) begeistert.

Es ist nicht das Problem von LR, dass raws so flau aussehen, es ist die "Farbblindheit" der aktuellen Sensoren. Mit den geeigneten Einstellungen kannst Du Deine Fotos wieder zum Leuchten bringen, und es ist kein Zufall, wenn Du dann vor einer Zwickmühle landest - gut bunt gibt es "überschärft" mit teilweise häßlichen Konturen an Kanten, oder mit weicheren Übergängen. Man kommt auf zwei verschiedenen Wegen zum gleichen Ziel in beiden Kategorien, wobei die Ergebnisse nicht gleich sind. Bei manchen Motiven reicht das Drehen bei Klarheit, Dynamik und Sättigung gleich unter dem Belichtungs- und Farbkorrekturmodul, bei vielen (gerade schlechter belichteten) ist eher eine Feinregelung im "Rauschmodul" (Schärfe, Farbkontrast etc) sinnvoller.

Mir gelingt es eigentlich (schon damals mit Rawtherapy), ein weniger tolles ooc-jpeg zu toppen. Umgekehrt habe ich auch die positive Erfahrung gemacht, dass halbwegs aktuelle Kameras in "Standard-Situationen" bereits recht gute jpegs ooc ausgeben, also eine Nachbearbeitung mehr Zeit kostet.

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Hallo,

ich habe eine Panasonic Lumix GM5.

ich hatte jahrelang auch das Problem, dass die Bilder erst "schön", dann "blass" und irgendwie schlechter in Lightroom angezeigt werden . Übrigens auch mit Capture One, Apple Standard und einigen anderen Testversionen von anderen Entwicklern. War schon etwas verzweifelt. Nur das mega schlechte "Original Programm" von Panasonic ging. Das konnte dann aber nur 8bit TIFFs exportieren.

Nun habe ich das Problem (für mich) gelöst: Ich habe mir die original Panasonic Camera Profile geladen und in Lightroom importiert. Die anderen Adobe Profile habe ich entfernt:

Nun ist das Bild exakt so wie in der Vorschau. Perfekter Startpunkt für eine gegebenenfalls weitere Bearbeitung! (Oder es sieht auch so schon echt gut aus :-))

Es gibt übrigens noch weitere Profile zur Auswahl, die auch gut aussehen! 

Ich drücke die Daumen, dass es die Profile auch für deine Olympus gibt. 

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Die meisten RAW Konverter zeigen während ein RAW „geladen“ wird, erst mal kurz das eingebettete JPG an. Das sieht so aus wie das große JPG, das man vielleicht zusätzlich mit gespeichert hat bzw. so wie es aussehen würde, wenn man es mit gespeichert hätte und zeigt, was die JPG Engine der Kamera aus dem Bild gemacht hätte.

Dann werden die definierten Entwicklungsvorgaben für den Import von Bildern angewendet. Diese werden oft auch als Profile bezeichnet.  Was da genau passieren soll  kann man bei so ziemlich allen Konvertern für den Import einstellen. Wenn der Konverter ein für den eigenen G3chmack unpassendes Profil wie z.B. Adobe Standard verwendet, sieht das RAW halt flau und blass aus. Das kann man aber mit ein paar Mausklicks  ändern, in dem man ein existierendes Profil das man mag zum Import verwendet oder sich eines bastelt, benennt und dann als Importvorgabe verwendet.

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Wollte nur noch mal schreiben, dass ich nun exakt die gleiche Bildqualität wie beim Jpeg habe! Das ist genau die Lösung für das Problem, wonach hier gefragt wurde. Nicht irgendein Profil, welches mir gefällt. Und auch nicht ein selbstgebasteltes. Das klappt nämlich nicht oder nur für wenige Fotos und andere dann wieder nicht. Das gleiche Ergebnis wie beim Jpeg ( oder vergleichbar “schön”) bekommt man so leider nicht hin.

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@hbzb

Hast Du mit deiner Sony auch das Problem? 

Ich habe die Pansonic Lumix Profile Profile durch Zufall in einem Forums Beitrag gefunden.Dort waren aber auch nur die Lumix Profile. Leider habe ich nur den drauffolgenden Dropbox Link mit einem Lesezeichen versehen... War aber quasi privat freigegeben. Vielleicht mal den Support anschreiben? Oder googlen? Ich weiß es leider auch nicht.

 In Lightroom habe ich die Profile geladen (dort wo ansonsten "Adobe Standart" oder "Adobe Landschaft" steht). Alle Werte (bzw. Regler) in Lightroom werden dadurch nicht verändert. Nur der Startpunkt ist "viel schöner" als mit den "Adobe Standarts".

Was dir vielleicht hilft: Die Dateien sind .dcp Dateien. Also die Standart Look Datei heißt "Panasonic DMC-GM5 Camera Standard.dcp".

Schreib mir gerne noch deine weiteren Erfahrungen oder wenn du Hilfe brauchst. Ich hoffe, du hast Erfolg bei der Suche!

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Falls hier ein wissender Sony/DxO User mitliest...gibt es so einen Sony JPEG Preset auch für DxO?

Ich finde die JPEG Entwicklung ist in vielen Fällen eine ganz gute Basis für die Weiterbearbeitung möchte  aber schon gerne alles Reserven welche mir die RAW Datei bietet....

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vor 4 Stunden schrieb rinderkappajoe:

Falls hier ein wissender Sony/DxO User mitliest...gibt es so einen Sony JPEG Preset auch für DxO?

Ich finde die JPEG Entwicklung ist in vielen Fällen eine ganz gute Basis für die Weiterbearbeitung möchte  aber schon gerne alles Reserven welche mir die RAW Datei bietet....

Dachte im Thread der neuen DxO PL Version sei das von @nightstalker erwähnt worden.

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vor 5 Stunden schrieb rinderkappajoe:

Falls hier ein wissender Sony/DxO User mitliest...gibt es so einen Sony JPEG Preset auch für DxO?

es gibt von Haus aus mehrere Profile, die man aber mit jeder Kamera nutzen kann (der Kameraspezifische Teil läuft vorher ab und führt zum Standardprofil) ... und am Ende kann man noch ein Farbausgabeprofil wählen, wenn man zB die Ergebnisse von mehreren Kameras mischen will.

Runterladbare Spezialprofile gibts nicht ... :) 

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Am 10.1.2019 um 18:42 schrieb IBerends:

@hbzb

Hast Du mit deiner Sony auch das Problem?

Nein, keine Probleme. War nur neugierig. Hab das jetzt mal probiert, bleibe in Lightroom aber bei Camera Standard als Ausgangspunkt.

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vor einer Stunde schrieb hbzb:

Nein, keine Probleme. War nur neugierig. Hab das jetzt mal probiert, bleibe in Lightroom aber bei Camera Standard als Ausgangspunkt.

@hbzb „Camera Standard“ scheint aber schon ein Camera Profil zu sein. Also glaube ich - weiß ich nicht. Bei mir stand vorher „Adobe Standard“, erst nach dem laden der Profile auch „Camera Standard“. Vielleicht wird Sony besser unterstützt.

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Sofern die JPEG-Farben einigermaßen stimmig sind (was wohl bei den meisten modernen Kameras heute der Fall ist) und keine extremen Lichter- oder Schattenpartien vorliegen, tut es meist das JPEG aus der Kamera. Wenn mit möglichst geringem Kompressionsgrad gespeichert wurde, ist auch dann noch viel Bearbeitungsspielraum vorhanden. Aber die Rohdaten haben halt deutlich mehr Reserven, besonders in den Lichtern.

Es wäre allerhöchste Zeit, wenn die Kamerahersteller ein Speicherformat mit mehr Bits einführen würden. So wie es beispielsweise schon bei Video oder einigen Smartphones gehandhabt wird. Selbst altgediente Raw-Anwender sind durchaus von den 6K-Bildern aus dem Video-Stream der G9 begeistert.

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