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Mit MFT im Donaudelta - ein kleiner Reisebericht

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Hallo zusammen!

Ich möchte hier mal einen kleinen Reisebericht aus dem Donaudelta und dem Golf von Musura einstellen. Hintergrund der Reise war ein Angeltrip mit Freunden und Verwandten, zu dem mich mein lieber Herr Papa eingeladen hat. Dadurch bot sich für mich eine gute Gelegenheit meine Verwandschaft in Rumänien zu besuchen und das Vogelparadies am Schwarzen Meer unter die Lupe zu nehmen. Der September ist nicht die allerbeste Zeit für Vogelbeobachtungen, der Juni wäre dafür besser, aber ich habe dennoch einiges zu sehen und geboten bekommen.

Der Anreisetag ging wie man es eben kennt relativ schnell vorbei. Unser Auto haben wir in Tulcea, einer Hafenstadt an der Donau, stehen gelassen und sind mit dem Schnellboot nach Sulina, einer ehemals florierenden Fischerstadt weiter. Es führt keine Straße bis nach Sulina und die Stadt  an der Mündung ins Schwarze Meer, wie auch die vielen umliegenden Dörfer, ist nur über den Wasserweg erreichbar. Ich verbrachte den ersten Tag hauptsächlich damit mir Informationen über das Delta mit seiner Flora und Fauna einzuholen und fand heraus, dass unsere Gastgeberin Bootstouren in das Delta und in den Golf von Musura organisiert - praktisch! Danach gingen wir noch daran die Stadt etwas kennenzulernen und nach einigen Bier sind wir alle artig ins Bett, denn am nächsten Tag wollten wir Angeln.

Den zweiten Tag verbrachte ich mit meiner Begleitung beim Angeln, doch bald schon hatte ich die Möglichkeit einen der lokalen Angler kennenzulernen, der zudem auch mit unserer Gastgeberin befreundet war. Mit ihm fuhr ich mit einem Fischerboot zu seinem Hof an einem der nahegelegenen Kanäle um noch ein paar Köder abzuholen. Da ich meine Kameraausrüstung immer griffbereit hatte, konnte ich schnell meine ersten Bilder machen und mich etwas einschießen. Natürlich bemerkte ich nicht, dass die ISO standardmäßig auf 3200 stand, und so schoss ich fröhlich mit Blende 11 und höher an MFT meine Bilder... shit happens...
 



Da die Sonne ohnehin noch relativ hoch stand, machte ich mir nichts weiter daraus. So konnte ich mir zumindest einen ersten Eindruck von Flora und Fauna sowie den Schwierigkeiten beim Fotografieren machen. Sofern man die ISO richtig eingestellt hat, ist es immer noch verdammt schwer die Tierchen aus dem fahrenden Boot im Schilf zu sehen, im Sucher wiederzufinden, zu fokusieren und dabei auch noch ein brauchbares Bild zu schießen. ;)



Der zweite Tag ging vorbei und fotografisch ist immer noch nicht viel gelaufen. Dafür kamen wir zu sechst mit 28kg Fisch nach Hause und machten uns mit einem Teil des Fanges an ein Fischgulasch, was ganz außerordentlich gut gelang und über die vermasselten Bilder hinwegtröstete. Immerhin hatte ich an dem Tag meinen ersten Purpurreiher gesehen. Die gute Gesellschaft und der rumänische Pflaumenschnaps erledigten dann den Rest.

 

Edited by somo3103

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Für den dritten Tag haben wir uns gemeinsam bei unserer Gastgeberin eine Abendrundfahrt in den Golf von Musura reserviert. Ziel war das Wrack vor der Küste und die anliegende Vogelinsel im Abendlicht zu fotografieren. Bis dahin verbrachten wir den Tag damit, die Stadt weiter zu erkunden und machten einen Abstecher an den mäßig einladenden Strand von Sulina. Da die Donau viel Sedimente mit sich trägt, ist das Wasser je nach Licht mal grünlich, dann wieder gräulich. Wer die klaren Kiesstrände der Adria kennt, wird damit vermutlich nicht mehr so richtig warm. Jedenfalls brachten wir den Tag relativ schnell rum, und die Bootstour konnte beginnen. Es ging mit einem 12 Mann Kahn nun zunächst von Sulina aus, am alten Leuchtturm Nr. 2 vorbei. Unser Skipper war ein sympathischer, rüstiger Rentner, der uns etwas zur Historie und der Entwicklung der Stadt erzählte. Ich hörte ihm allerdings nur mit einem Ohr zu, den entlang der Donau konnten ich schon die ersten Reiher und einige halbwilde Pferde ausmachen.


Edited by somo3103

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Rechts und links von uns flogen immer wieder einige Vögel auf und ich hatte die Gelegenheit alle Einstellungen zu prüfen und mich ein wenig einzuschießen, bis wir am neuen Leuchturm vorbei waren.


 

 

 

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Auf die Wellen die uns hinter dem Leuchtturm erwarteten, war ich nicht vorbereitet. Es war windig und wir waren auf einem Boot von etwa 10m länge hinausgefahren und fuhren auf etwa 5m hohen Wellen. Ich verstaute für's erste meine Ausrüstung und versuchte ersteinmal einen Punkt in der Ferne zu fixieren, damit mir nicht übel wurde. Zum Glück gewöhnte ich mich recht schnell an die Situation und bald erreichten wir seichteres Wasser und der hohe Wellengang ließ etwas nach. Die Brandung war harmloser als ich erwartet hatte und von hier aus ging es geradewegs zur Turgut Usta, einem Schiff welches sich während eines Sturms losgerissen hat und hier im flachen Wasser Schiffbruch erlitten hatte.

 

 

 

Gleich dahinter wendeten wir uns einer schier endlos wirkenden Sandbank zu, welche tausenden von Wasservögeln eine Zuflucht und während der Brutsaison perfekte Bedingungen zum nisten bietet. Bereits von weitem konnte man den Lärm der Vögel vernehmen und meine Vorfreude war riesig.

 

Edited by somo3103

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Als wir uns der Sandbank näherten war ich zunächst einfach nur überfordert mit der immensen Anzahl an Vögeln. Es boten sich im Sekundentakt neue Bilder an und ich wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte. Ich sah Krauskopfpelikane, Rosa Pelikane, Kormorane, Sebelschnäbler, Bekassinen, Rotschenkel, Brand- und Graugänse, Zwerg- und Brandseeschwalben, Zwerg- und Schwarzhalztaucher und vieles, vieles mehr. Hier nur eine kleine Auswahl an Eindrücken.

 

 

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Ohne irgendeinen Touri-Mist zu machen ging es dann irgendwie auch nicht. Bevor wir uns auf den Rückweg machten, schmiss der Skipper noch etwas trockenes Brot für die Möwen aus, welche sich nicht bitten ließen... und ich mich auch nicht, Weitwinkel an die GX8 und ab ging die Post :) Hatte qualitativ zwar ein wenig etwas von Fast-Food, aber es war unterhaltsam - das kann ich nicht bestreiten.

 

 

Als wir wenig später wendeten und uns auf den Rückweg machten, eröffnete sich mir noch die Gelegenheit zu diesem Bild. Das Wrack diente nun als Kulisse und die Szenerie ließ mich an eine Welt nach uns Menschen denken. Mir kamen Filme wie Mad Max, Waterworld und Jurassic Park in den Sinn. Beeindruckend zu welchem Kopfkino dieses marode Teil verleitete ...

 

Edited by somo3103

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Den Rückweg traten wir über die Flachwasserzone im Golf von Musura an. Das Wasser war an manchen Stellen so flach, dass wir aufsetzten und unser Skipper zurücksetzen musste.  Während er mit seinen Manövern beschäftigt war genossen wir anderen den Sonnenuntergang.

 

 

 

Das letzte Highlight bot sich dann noch einmal kurz vor Ende der Fahrt, als wir auf einem kleineren Kanal noch einmal an Leuchtturm Nr. 2 vorbeifuhren.

 

 

Am Abend gab es noch eine leckere Fischsuppe nach osteuropäischer Art - schön sauer mit Rahm und scharfen eingelegten Pepperoni. Nach dem Essen tranken wir in gemeinschaftlicher Runde noch einige Schnäpse, ehe es relativ bald in die Federn ging, den für den nächsten Morgen war ich bereits mit Radu, dem Fischer von meiner ersten kurzen Rundfahrt verabredet.

 

 

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Mit Radu ging es am nächsten Morgen noch einmal in den Golf hinaus. Er versprach mir mich mit dem Boot noch näher an die Pelikane heranzubringen. Da er da draußen ohnehin seine Reusen hatte und er meine Begleiter an nahegelegene Angelstellen bringen wollte, bot es sich für ihn an hinauszufahren und seine Reusen zu prüfen und mich dahin mitzunehmen, da es nur ein kleiner Umweg für ihn war. Wir schlugen den gleichen Weg ein, wie am Abend zuvor mit dem anderen Boot, diesmal befand ich ich mich aber auf einem wesentlich schmaleren und flacheren Fischerboot. Der Wetterbericht sagte wenig Wind und gutes Wetter voraus, bis dahin war davon aber noch wenig zu sehen und Radu wirkte ein wenig angespannt. Während der Fahrt hinaus beäugten uns vom Ufer aus einige neugierige Graureiher, während es die paar wenigen Seidenreiher vorzogen das Weite aufzusuchen.

 

 

 

Von der Mündung ins schwarze Meer herkommend, kam uns ein gewaltiger Schwarm Kormorane entgegen, ehe wir aufs Meer hinausfuhren.

 

Bisher war das Wetter schlecht, Licht war kaum geeignetes zum Fotografieren vorhanden... es konnte nur besser werden dachte ich...

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Auf dem Meer wuchsen die Wellen dann wieder schlagartig an und ich verpackte meine Ausrüstung sicher in meinem Rucksack. War ich am Vortag noch halbwegs durch ein Bootsverdeck geschützt, so trennte mich an diesem Morgen nichts mehr von der aufspritzenden Gischt. Ich zog den Regenschutz über den Rucksack, zog alle Reisverschlüsse meines Windbrakers fest an und es ging ab in die Flachwasserzone, wo uns die Brandung zunächst einige male hart und unerbittlich traf. Zwei der Wellen brachen direkt über uns und ich hatte Schwierigkeiten meinen Rucksack vom Boden des Bootes zu hiefen, damit er nicht voll Wasser lief. Radu nahm mich in die Pflicht und meinte ich solle gefälligst anfangen das Wasser herauszuschöpfen, sonst kämen wir nicht mehr weit. Ich nahm also den Rucksack auf den Rücken und fing mit einer abgesägten 2L-Pet Flasche an, den Boden des Bootes abzuschöpfen, während Radu versuchte sein Fischerboot aus den brechenden Wellen herauszumanövrieren, was ihm zum Glück auch gut gelang. Ich glaube das muss ein Bild für die Götter gewesen sein... ich hatte ja auf ein wenig Abenteuer gehofft, aber im Fischerboot in der brodelnden Brandung - das war mir doch ein wenig zu viel :D Als wir aus dem Gröbsten heraus waren blickte mich Radu an und fragte mich grinsend so etwas wie: "Hast du die Hosen voll gehabt?" Anstatt ihm zu antworten zog ich es vor meine Schuhe auszuziehen und kippte das darin stehende Wasser zurück ins Meer. Wenige Minuten später näherten wir uns der Sandbank und meine Laune wurde spürbar besser. Das Wetter war zwar noch immer unter aller Sau und das Licht hätte ein wenig kräftiger sein können, aber die Lichtstimmung war irgendwie großartig. Der Trip durch die Brandung hatte sich gelohnt und die Krauskopfpelikane sahen in der Lichtsituation einfach nur mysthisch aus - sie hatten was von Fabelwesen wie sie da versammelt waren, wie ein Rat von Weisen, einfach fantastisch!

 

 

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Ein Stück weiter stießen wir nochmal auf einen Seidenreiher und ich bekam auf etwas kürzere Distanz noch einige Schwarzhalstaucher zu sehen, ehe wir dann auch noch auf ein paar Rosa Pelikane stießen. Ich hatte aber schon so ein Gefühl, dass die besten Bilder für den Tag bereits geschossen waren.

 

 

 

Ehe wir die Reusen von Radu erreichten, flog nochmal ein gewaltiger Schwarm Kormorane und Pelikane an uns vorbei. Radu erklärte mir, dass die Pelikane und die Kormorane Jagdgemeinschaften bilden und gemeinsam auf die Jagd gehen. Wieder musste ich an die Flugsaurier in Jurassic Park denken, es hat etwas unwirkliches diese Vögel so fliegen zu sehen.

 

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Bei den Reusen angekommen wurde mir dann klar, was es heißt da draußen selbstständiger Fischer zu sein. Es ist ein Glücksspiel, ob man etwas fängt oder nicht. An diesem Tag waren es drei verhältnismäßig große Zander aus 18 Reusen, die allerdings auch 3 Tage ausgelegt waren. Umgerechnet bekommt man für die 3 Zander etwa 25,- €, der Beifang dient der eingenen Ermährung. Von dem Geld, welches eingenommen wird, müssen dann natürlich noch die eigenen Werkzeuge, das Boot mitsamt Motor in Stand gehalten und das Benzin bezahlt werden. Das Ausbringen der Reusen ist zusätzlich ein Knochenjob.  

 

 

Ohne das Geschäft mit den Touristen, gehen da draußen viele Fischer vor die Hunde. Der Tourismus füllt den Menschen in den Fischerdörfern und Städten über die Saison etwas die Taschen für die Wintermonate, in denen fast gar nicht gearbeitet werden kann. Radu selber kann sich glücklich schätzen, er ist zusätzlich gelernter Maschiniest und arbeitet in 10-Tagesschichten auf einem Ladekran, so hat er ein geregeltes Einkommen. Die 10-Tage die er anschließend frei hat verbringt er mit dem Fischfang - gelegentlich auch gute, wie diesen.

 

 

 

 

Edited by somo3103

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Mit dem Ausbringen der Reusen ging auch dieser Ausflug langsam zu Ende. Ein paar wenige kleine Fische, welche die Reuse nicht überlebt haben und bereits angenagt waren, schmießen wir einem Rosa Pelikan zu, welchen Radu liebevoll "Vasile" getauft hat und öfter an seinen Reusen umherstreunt sobald sich Radu nähert. Der Pelikan weiß, dass für ihn meistens etwas abfällt und er teilt auch nicht gerne, wie diese Möwe feststellen musste.
 


Keine Sorge, sie hat es überlebt... und sie wollte sich auch nicht wirklich geschlagen geben :D So ein Pelikan ist zwar groß, aber leicht wird es ihm auch nicht gemacht ;)



Zum Abschluss scheuchten wir auf dem Rückweg noch überraschend einen Purpurreiher auf, welchen ich wieder nicht vernünftig in den Fokus bekam. Aber ich war fest entschloßen am Folgetag noch einen zu erwischen, dann sollte es nämlich mit Radu in den Morgenstunden auf die Kanäle des südlich Deltas hineingehen. Doch zunächst brauchte meine Ausrüstung etwas Liebe und ich selber musste raus aus den nassen Klamotten.
 

Edited by somo3103

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Am nächsten Tag ging es mit Radu also in die südlichen Kanäle und zu den Seen Lacul Roşuleţ und Lacul Roșu. Das Wetter war trotz guter Vorhersage wieder schlecht und die Sonne zeigte sich nicht. Ich beschloss zunächst mit dem 40-150er und ohne TC bei Blende 2.8 zu fotografieren. Wir waren die meiste Zeit relativ schnell unterwegs, weil wir eine lange Strecke vor uns hatten. Radu bremste allerdings immer ab wenn er auf Entfernung Vögel sah oder die Stellen zum Fotografieren für geeignet hielt. Es dauerte nicht lange und wir erwischten einige Rallenreiher sowie einen jungen Nachtreiher wie ich vermute.

 




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Ein wenig später verpatzte ich wieder einige Purpurreiher. Es zeichnete sich irgendwie ab, dass es bei diesem Ausflug nicht nur gute Schüsse geben würde. Relativ gut meinten es einige Teichrallen und Zwergtaucher, welche uns relativ nah heran ließen.
 

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Richtig Glück hatte ich bei diesen Rallenreihern wenig später und auch eine junge Flussseeschwalbe ließ sich noch schön im Flug erwischen.
 


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Danach war eine Weile gähnende Leere angesagt... Zwar erreichten wir die Seen und die Sonne brach einige male durch, aber weit und breit waren kaum noch Vögel zu sehen und ich fing an Möwen und Enten zu fotografieren.

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Wir machten eine Pause und frühstückten etwas, ehe wir uns ein wenig enttäuscht auf den Rückweg machten. Wir hatten uns beide ein wenig mehr erhoft und vor allem, dass die Purpurreiher ein wenig stillstehen würden. Während des langen Rückwegs hatte ich dann zumindest noch zwei Erststichtungen - einen Baumfalken und eine Blauracke - beides habe ich zuvor noch nicht (bzw. nicht bewusst) gesehen. Nicht die besten Bilder, dienen daher der Dokumentation...



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Ein Stück weiter bog Radu in einen der unzähligen Kanäle ein und steuerte auf eine kleine Bucht zu. "Die wird dir gefallen" meinte er. Zu unserer Freude saß da auch ein vollgefressener Kormoran vor den zwei Schiffswracks die mir Radu zeigen wollte und welcher uns nah an sich heran ließ. Wieder diente ein Wrack als Hintergrund für einige Bilder, wieder kam dieses Gefühl auf, vor einer Filmkulisse zu fotografieren.


 

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Der Kormoran war so ziemlich eines der letzten Motive, welches ich noch im Delta geschossen habe. Radu und ich waren ein wenig resigniert weil es mit den Purpur- und Seidenreihern nicht wie erwartet geklappt hat. Deshalb fragte er mich ob ich nochmal Lust hätte einige Reusen abzuklappern und zum Abschluss noch ein paar Pelikane zu füttern. Die Sonne stand zwar mittlerweile schon wieder relativ hoch, aber es war wirklich lieb von ihm gemeint und ich wollte nicht ablehnen.
So machte ich noch die letzten Male einige Bilder von den Pelikanen, wohl wissend, dass ich meine besten Bilder im Delta am Vortag geschossen habe. Ein paar nette Aufnahmen sind mir aber auch hier noch geglückt, die hochstehende Sonne machte nun zumindest rauscharme Bilder bei kurzen Verschlusszeiten möglich.

Edited by somo3103

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Dies waren mitunter die letzten Bilder die ich auf diesem Trip gemacht habe. Die übrigen Tage verbrachte ich noch mit meinem Vater und dem Rest der Truppe beim Angeln. Am Ende der Woche haben wir zu sechst insgesamt über 100kg Fisch gefangen. Vieles davon schenkten wir unserer Gastgeberin, einiges haben wir eingefroren und zurück nach Temesvar zu meiner Verwandtschaft gefahren. Insgesamt war es eine sehr interessante und unterhaltsame Reise. Ich habe vieles zu sehen bekommen, viel neues über mein Heimatland erfahren, viele Schnapssorten probiert (hihi), neue Freundschaften geschlossen und ich bin mir sicher, dass ich die nächsten Jahre einmal im Juni für einen dedizierten Fotourlaub ins Donaudelta zurückkehre. In diese verrückte Gegend, die teilweise mehr einer Filmkulisse, als einem Naturreservat gleicht.

Danke für's lesen, ich hoffe es hat Spaß gemacht. Ich weiß die Bilder haben nicht überal ldie beste Qualität, aber sie dienen in der Größe hier auch mehr der Doku. Fahrt selber mal hin und macht eure eigenen wenn ihr was besseres aus dem Donaudelta sehen wollt! ;):D 

LG
Somo

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vor 4 Minuten schrieb Pentel:

Danke für den lebhaften Bericht deiner Reise. Auch wenn nicht alle Bilder Volltreffer sind, ist es eine gelungene Reportage, die durch deine Art der Beschreibung das Erlebte gut transportiert.

Danke für dein Feedback, freue mich wenn der Bericht gefällt. Ich glaube, das Fotografieren ohne festem Boden unter den Füßen liegt mir auch nicht sonderlich. Ich mache zwar tapfer alles mit, aber ich kriege die Kamera nicht ruhig gehalten, deshalb teils auch sehr kurze Verschlusszeiten, Fehlfokus usw.

Aus dem Tarnzelt heraus und auch aus dem Schwimmversteck ist es um ein vielfaches leichter als auf einem fahrenden Boot mit langen Brennweiten :D

Im Nachhinein bin ich sehr froh über das stürmische Wetter und die schönen Pelikanbilder, die mir an dem Morgen gelungen sind.

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