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Voigtländer Super Wide-Heliar 15mm f/4.5 Aspherical I M39

M39

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7 Antworten in diesem Thema

#1 benmao

benmao

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Geschrieben 12. August 2018 - 20:32 Uhr

Werbung (verschwindet nach kostenloser Registrierung)

Es geht hier um die Variante I mit M39 Schraubgewinde, welche gerade mal 148 Gramm wiegt inklusive Adapter, hier im Bild an der A7rii:

 

Angehängte Datei  DSC03934_1.jpg   125,51K   0 Mal heruntergeladen

 

 

Andere Varianten wären:

Variante II mit M-Bajonett

Variante III mit M-Bajonett oder Sony E (siehe https://www.systemka...pherical-iii/).

 

 

Angeblich sind bei diesem Objektiv die Bilder besser an Kameras ohne Filter (A7RI bis A7RIII), daher bitte dazuschreiben, mit welcher Kamera die Beispielbilder gemacht wurden.

 

 

 

 


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#2 benmao

benmao

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Geschrieben 12. August 2018 - 20:49 Uhr

Voigtländer Super Wide-Heliar 15mm f/4.5 Aspherical I M39 an A7rii:

 

Aufnahme bei starkem Gegenlicht, mit Capture One die Lichter vermindert (100), Klarheit erhöht (78) und Schatten (46) erhöht. Stürzende Linien korrigiert.

 

ISO 360, 1/125 s, f/22

 

Angehängte Datei  18-08-08-17-12-12-MUR03119_1.jpg   179,72K   0 Mal heruntergeladen

 

https://flic.kr/p/2a1CzVP

 

 

 

 



#3 micharl

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Geschrieben 12. August 2018 - 21:19 Uhr

Daraus könnte man ein Arbeitsbeschaffungsprogramm machen, das einige Forumsmitglieder ganz schön auf Trab halten könnte. Ich habe das 15mm-Heliar sowohl in der Leica als auch in der E-Mount-Version - und ich habe die A7-II und die III. Damit könnte man ganz schön Testreihen fahren.

 

Ich geb jetzt erst mal meinen unbelegten EINDRUCK zum besten: Das Leica-Heliar ist an der A7-II problematisch, wobei die Ergebnisse bei der RAW-Konvertierung mit C1 entschieden besser ausfallen als mit DXO. An der A 7-III konnte ich bei einem ersten kurzen Versuch keine allzu großen Unterschiede feststellen - müsste aber auch noch in beiden Konvertern getestet werden.

 

Das E-Mount-Heliar geht an der II gut und an der III sehr gut - auch hier müßte man noch mal schaun, ob und wieweit das für beide Konverter gilt.

 

Aber Du fragst ja direkt nur nach der Leica-Version. Dazu kann ich zunächst mal eine Aufnahme zeigen, die mit der A7-II gemacht worden ist. Entwickelt in DXO:

44001019841_873b0f4df6_b.jpgDSC03339_dx0 

 

Entwickelt in C1:

29063687077_aba76b110b_b.jpgDSC03339_c1

 

In der Forumsauflösung kann man die wesentlichen Unterschiede kaum sehen - auf flickr habe ich beide in voller Auflösung abgelegt, da kann man sie sich herunterladen. Allerdings sind beide zu verschiedener Zeit und mit verschiedenem Kenntnisstand entwickelt worden - das müsste man für den Ernstfall noch mal wiederholen. Außerdem habe ich bei der DXO-Version bereits einigen Voodoo angewandt, um die Verfärbungen zur reduzieren.

 

Die DXO-Version zeigt trotz Voodoo immer noch einen leicht grünlichen Schimmer in der Mitte des oberen Bildrandes und leicht verfärbte Ecken, und außerdem zeigt sie in Rändern und Ecken ganz merkwürdige Artefakte, die allerdings bei Forumsgröße kaum auffallen.

 

Bei der C1 version habe ich praktisch nichts gemacht, nur den Himmel etwas abgedunkelt. Auch die Vignette habe ich nicht entfernt - von Artefakten keine Spur. 

 

Nachdem ich gesehen habe, was für einen enormen Unterschied die Verwendung des Konverters macht, habe ich den Vergleich nicht weiter verfeinert. Ich kann das aber vielleicht in den nächsten Tagen nachholen. 

 

Ich habe das Ausgangs-ARW hier zur gefälligen Bedienung abgelegt: http://www.mcpro.de/...cs/DSC03339.ARW. Sollte man sich dort abholen können, um es durch weitere Konverter zu ziehen..


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#4 benmao

benmao

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Geschrieben 12. August 2018 - 21:52 Uhr

 

Ich habe das Ausgangs-ARW hier zur gefälligen Bedienung abgelegt: http://www.mcpro.de/...cs/DSC03339.ARW. Sollte man sich dort abholen können, um es durch weitere Konverter zu ziehen..

 

Ich habe es gerade mit C1 geöffnet und auf 100 % reingezoomt ist es doch sehr scharf. Ist es wirlich die Variante I, hast Du die EXIF-Daten selbst eingegeben? Wenn ja, wie funktioniert das denn dass es im RAW dann enthalten ist?Es wird nämlich f/11 angezeigt und als Objektivname "Voigtländer SW Heliar 15 mm 1:4.5".

 

Ich habe bishermeist bei f/4.5 fotografiert, bei f/11 ist es dann doch deutlich schärfer.

 

(100 % Ausschnitte, unbearbeitet, oben: f/4.5 von mir, unten f/11 von Dir):

 

Angehängte Datei  heliar15_f4_5_f11.jpg   386,21K   0 Mal heruntergeladen



#5 micharl

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Geschrieben 12. August 2018 - 22:49 Uhr

Also - zunächst muß ich einiges von dem korrigieren, was ich oben geschrieben habe. Das galt für die Version von DOX Optics im Frühjahr 2016. Offenbar haben sie seitdem noch einmal etwas an den Objektivprofilen geändert. Meine Version 11 (ich habe bis jetzt nicht auf Photolabs upgegraded) korrigiert die Schwächen der Linse deutlich besser als 2016, es sind nur noch Reste der Artefakte am Rand erkennbar, und die Verfärbungen sehe ich zumindest bei zwei oder drei eben angeschauten RAWs überhaupt nicht mehr. Hier ein heute Abend neu in DXOentwickeltes RAW - im voller Größe mit EXIFs auf flickr:

 

43096402015_ff2ffacc8e_b.jpgs_3330b_dxo_2 

 

Diese Aufnahme ist mit F:9 entstanden - Schärfe in einem sehr weiten Mittelbereich bestens, am Rand nur gering nachlassend. Aber: Ich verwende ältere Gläser praktisch nie bei voller Öffnung, da fast alle (Ausnahmen sind vielleicht die Canon FD 135 und 200) bei voller Öffnung erkennbar weich und kontrastschwach arbeiten. Ich blende mindestens um eine volle Blende ab, wenn die sonstigen Bedingungen es zulassen auch gerne noch mehr. Über 11 gehe ich selten, weil dann schon bei einigen Objektiven Beugungserscheinungen sichtbar werden.

 

Mein Standard-Workflow für Altgläser sieht so aus, daß ich als Erstes nach dem Hochladen auf den Rechner mit Exif-Tool die fehlenden Objektivdaten nachtrage - in die RAWs ebenso wie in dieJPG.Problematisch ist dabei die Blende - ich habe keinen Nerv, genaues Protokoll zu führen. Ich bestimme vor der Session eine Standardblende für möglichst viele Aufnahmen, und wenn ich davon abweiche, versuche ich, das irgendwie festzuhalten. Oder ich mache eine Belichtungsreihe ausgehend von voll geöffneter Blende in ganzen Schritten. Dann kann ich nachher aussuchen und abzählen :). Die so nachträglich eingepflegten Blendendaten dürften dann zu 80-90% korrekt sein. Und da ich nur selten mehr als ein Altglas mitnehme (wenn überhaupt), komme ich da ganz gut klar. 

 

 


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#6 noel

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Geschrieben 13. August 2018 - 08:59 Uhr

Variante I an der Nex 6000 ist Randscharf und wesentlich besser als 10-18.

 

Zudem ohne die Violetten-Ränder.

 

habe I und II in der Schublade.
Bilder auf die schnelle nur vom II

 

Angehängte Datei  sommer_murten_18-1.jpg   946,36K   0 Mal heruntergeladen


a7 ii / rx1 r ii / rx10 iii


#7 helmut49

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Geschrieben 13. August 2018 - 11:14 Uhr

Mich würde interessieren, wie sich die Variante I an der A7 III schlägt. Hat jemand Erfahrungen ?

Sony A7 III, A7, 2/28, 1,8/55, 1,8/85, Kit 28-70, Lensbaby Twist, Ricoh GW-3
Altglas Helios, Konica, Leica R, Meyer, Nikon, Olympus, Pentax, Yashica, Zenitar
Olympus E-M1, 9-18, 12-40, 45, 60, 75
Lumix GX-7, 12-32, 14, 20, 100-300
Lumix G5 IR, Sigma 30


#8 micharl

micharl

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Geschrieben 13. August 2018 - 11:57 Uhr

Mich würde interessieren, wie sich die Variante I an der A7 III schlägt. Hat jemand Erfahrungen ?

Das will ich auch wissen und werde es in den kommenden Tagen ausprobieren.


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