Jump to content
Haiduc

35 mm F1,8 OSS oder Sigma 30mm F1,4 DC DN Contemporary

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr lieben,

bin hier ganz neu und unverbraucht. :)

Fotografiere mittlerweile doch schon etliche Jahre, bin über eine Kompaktkamera zur Bridge...Spiegelreflex letztendlich bei einer Systemkamera gelandet.

Konnte vor 2-3 Wochen die Sony 6300 im großen M-Markt für günstige 699 € im "Deal des Tages" mit Kit-objektiv abgreifen. Mittlerweile ist das 55/210 dazugekommen und jetzt suche ich noch meine erste Festbrennweite als momentanes Immerdrauf-Objektiv, "sofern man davon sprechen kann :D ".

Ich habe hier schon viel gelesen, auch über den 2.0 Bug des Sigma, aber ich bin mir noch unschlüssig, ob der Bildstabi des Sony den 2/3 Blendenvorteil des Sigma wegmachen kann? 

Fahre bald in den Urlaub und da muss auf jeden Fall noch was lichtstarkes her, für romantische Gassen im Low-light.

Habe zwar ein ultrastabiles Reisestativ dabei, aber das werde ich nicht immer mit schleppen. Kürzere Brennweite möchte ich erst mal nicht, da ich auch Portraits und Street fotografieren werde.

 

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen ?

 

Gruß

Robert

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke euch beiden schon mal für eure Meinung. :)

Das Sigma 16mm 1.4 steht bei mir auch noch ganz oben auf der Liste, aber da ich die 16mm schon im Kitt habe und ich beim Abblenden auch die Ecken scharf bekomme (für Landschaftsaufnahmen ist mir das wichtig), steht das Objektiv bei mir momentan nicht ganz oben auf der Liste - Als nächstes wird dann erst mal das Samyang 12mm 2.0 kommen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe hier schon viel gelesen, auch über den 2.0 Bug des Sigma, aber ich bin mir noch unschlüssig, ob der Bildstabi des Sony den 2/3 Blendenvorteil des Sigma wegmachen kann?

 

Der Stabi macht deutlich mehr als als 2/3 Blendstufen. Was mir allgemein zum Vergleich einfällt:

 

- das Sigma ist offenblendig richtig scharf, das Sony nicht (erst leicht abgeblendet)

- das Sony ist deutlich kleiner, schnellerer AF

- bei statischen Motiven und wenig Licht würde ich klar das Sony nehmen, für bewegte Motive und Offenblende das Sigma

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe hier schon viel gelesen, auch über den 2.0 Bug des Sigma, aber ich bin mir noch unschlüssig, ob der Bildstabi des Sony den 2/3 Blendenvorteil des Sigma wegmachen kann? 

Fahre bald in den Urlaub und da muss auf jeden Fall noch was lichtstarkes her, für romantische Gassen im Low-light.

Habe zwar ein ultrastabiles Reisestativ dabei, aber das werde ich nicht immer mit schleppen. Kürzere Brennweite möchte ich erst mal nicht, da ich auch Portraits und Street fotografieren werde.

 

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen ?

 

Gruß

Robert

Portraits und Street Fotografie hört sich für mich nach bewegten Motiven an. Das bedeutet wiederum, dass ein Bildstabilisator nichts bringt, denn dieser stabilisiert die eigenen Bewegungen, kann aber nicht die Zeit anhalten. Zeit anhalten geht nur mithilfe von kürzeren Belichtungszeiten und diese erreicht man über a) höhere ISOs und/oder B) größere Blende. Lange Rede kurzer Sinn: nein, ein Stabi kann eine größere Blende nicht ersetzen. Hole dir daher das Sigma.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Lange Rede kurzer Sinn: nein, ein Stabi kann eine größere Blende nicht ersetzen.

Da hast du natürlich recht. Wenn man in diesem Forum länger mitliest, hat man immer den Eindruck, dass ein Stabi ein regelrechtes Wundermittel ist  ;) . Das ist er wirklich nicht. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da hast du natürlich recht. Wenn man in diesem Forum länger mitliest, hat man immer den Eindruck, dass ein Stabi ein regelrechtes Wundermittel ist ...

Komisch, ich habe in diesem Forum zunehmend den Eindruck. dass eine möglichst große Blendenöffnung das Wundermittel ist (für die sogar fehlerhafter AF und unhandliche Größen in Kauf genommen werden). Das ist sie wirklich nicht ;)

Der letzte schrieb zum 2,0 Bug, das sei doch egal, schließlich benutze man so ein Objektiv ja doch fast nur bei Offenblende ...

bearbeitet von leicanik

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eben. Und das ist dann eine ganze Blende lichtschwächer als beim Sigma. Und ob ISO 6400 oder 3200 macht doch einiges aus.

Schon. Nur genauso, wie du den Eindruck hast, hier würde oft der Stabi überbewertet, habe ich den Eindruck, hier fotografieren alle nur noch nachts. So viele Bilder, bei denen das wirklich ins Gewicht fällt, sehe ich hier aber nicht.

Aber letztlich ist das ja auch egal, der TO muss wissen, was ihm wichtig ist.

bearbeitet von leicanik

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da hast du natürlich recht. Wenn man in diesem Forum länger mitliest, hat man immer den Eindruck, dass ein Stabi ein regelrechtes Wundermittel ist  ;) . Das ist er wirklich nicht.

Kommt auf's Motiv an. Bei statischen ist er ein Wundermittel (vor allem die von mFT). Aber wenn Du eher bewegete Motive fotografierst, hilft er natürlich nicht oder nur wenig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Kommt auf's Motiv an. Bei statischen ist er ein Wundermittel (vor allem die von mFT). Aber wenn Du eher bewegete Motive fotografierst, hilft er natürlich nicht oder nur wenig.

Mit einer Ausnahme: Wenn man die Bewegung sichtbar machen will, ist er wiederum hilfreich. Man kann längere Zeiten aus der Hand machen, die statische Umgebung wird scharf, das bewegte Motiv verwischt (z.B. ein Karusell).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Im Endeffekt sind Stabi und große Blenden dazu da um die Verschlusszeit zu beeinflussen :)

 

Das lichtstärkere Objektiv hat dazu die Möglichkeit mehr/eher Bokeh zu erzeugen.

Eines mit Stabi hat bei Video viel angenehmere Schwenks.

 

Mehr isses doch eigentlich nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die konstruktiven Antworten, dachte mir schon dass das Thema nicht so leicht zu beantworten ist, da beide Varianten ihre Vor/Nachteile haben, aber genau darum frage ich ja. :)

Auf der anderen Seite denke ich macht man mit beiden nichts falsch, sind beides sehr gute Objektive, hab ja noch ein bisschen Zeit... ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Urlaub ... romantische Gassen ... klingt nach Vorteil für das Sony (es ist nicht unscharf offen ... nur halt nicht ganz so scharf, wie abgeblendet), weil man es dabei hat .. das Sigma trägt doch mehr auf

 

Auch würde mich der F2 Bug nerven, ich will nicht immer denken müssen, wenn ich Bilder mache ... auch C-AF als Dauerlösung ist unpraktisch, man kann es zwar so einstellen, dass das Fenster des AF beim halben Drücken des Auslösers gelockt wird, aber Sonys AF ist im Dunkeln eher unsicher, ich bevorzuge da tatsächlich den S-AF (oder im Notfall manuelles fokussieren, wenn es garnicht funktioniert)

Ich will kein Objektiv, bei dem ich mir nicht sicher sein kann, dass es trifft!

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke nochmal,

momentan bin ich auch wieder näher beim Sony, aber das ändert sich fast täglich. :rolleyes:

Bei einer Brennweite von 35 mm braucht man ungefähr 1/50 Sekunde um Verwacklungsunschärfe zu vermeiden

Bei einer Brennweite von 30 mm braucht man ungefähr 1/40 Sekunde um Verwacklungsunschärfe zu vermeiden

Bei 0,7 EV Vorteil des Sigma mit 1.4 Blende macht das zusammen etwa einen Vorteil von einer Blende aus.

Geht man bei dem stabilisierten Objektiv von Sony von einem Vorteil von 2 EV aus, hat man mit dem Sony noch eine ganze Blende Vorteil gegenüber dem Sigma.

Der AF dürfte bei Sony ebenfalls besser funktionieren, oder wurde das Problem bei Sigma mit dem PDAF schon gefixt ?

Auf der Gegenseite steht etwas bessere schärfe bei Ofenblende, besseres Bokeh, besserer Kontrast, wärmerer Farbton und die 5 mm mehr Weitwinkel.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der AF dürfte bei Sony ebenfalls besser funktionieren, oder wurde das Problem bei Sigma mit dem PDAF schon gefixt ?

Das Sigma hat kein Problem mit dem PDAF / Phasen AF / AF-C. Angeblich gibt es Probleme bei f2.0 bei AF-S. Ich konnte das Problem allerdings nicht nachvollziehen. Bei AF-C funktioniert auf jeden Fall alles wie es soll. Auch Eye-AF. Das Problem wird in Foren hochgepusht. Oft von Leuten die das Objektiv nie in der Hand hatten.

 

Auf der Gegenseite steht etwas bessere schärfe bei Ofenblende, besseres Bokeh, besserer Kontrast, wärmerer Farbton und die 5 mm mehr Weitwinkel.

Nicht "etwas" sondern "deutlich" bessere Schärfe. Das Sigma entspricht ja 45 mm KB. D.h. relativ exakt der Normalbrennweite von 43mm. Das Sony ist halt deutlich länger mit ca. 52mm. Das ist spürbar aber auch Geschmackssache.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Komisch, ich habe in diesem Forum zunehmend den Eindruck. dass eine möglichst große Blendenöffnung das Wundermittel ist

Das ist sie natürlich nicht. Nur, wenn man liest dass jemand Menschen in allen Situationen fotografieren möchte, weiß man als Ratgeber automatisch, dass einem solchen Fotografen eine größere Blende deutlich mehr bringt als ein Bildstabi, der bei bewegten Motiven so gut wie wirkungslos ist. Das 35mm f1.8 OSS ist zweifelsfrei das bessere Objektiv für all jene, die bevorzugt Stillleben und Landschaften fotografieren. Nur sind Fotografen, die das mit einer Normalbrennweite tun, in der Minderheit. Und deswegen wird in Threads wie diesem überwiegend das Sigma empfohlen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist sie natürlich nicht. Nur, wenn man liest dass jemand Menschen in allen Situationen fotografieren möchte, weiß man als Ratgeber automatisch, dass einem solchen Fotografen eine größere Blende deutlich mehr bringt als ein Bildstabi, der bei bewegten Motiven so gut wie wirkungslos ist.

Naja:

 

Fahre bald in den Urlaub und da muss auf jeden Fall noch was lichtstarkes her, für romantische Gassen im Low-light.

Habe zwar ein ultrastabiles Reisestativ dabei, aber das werde ich nicht immer mit schleppen. Kürzere Brennweite möchte ich erst mal nicht, da ich auch Portraits und Street fotografieren werde.

Wie das mit der Gewichtung aussieht, finde ich nicht so eindeutig ...

bearbeitet von leicanik

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×