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Aaron

Olympus bringt ein neues High End Flaggschiff?

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Hurra - endlich mal wieder ein "Olympus ist bald tot"-Thread...

Das wurde aber auch mal wieder echt Zeit...

 

 

Ich darf das ... ich hab denen genug abgekauft

 

trotzdem finde ich es bedenklich, wenn man heute mit allen Olympus, ausser den EM1, verbindet .. "die können keinen C AF" ... ;) ... nicht, dass ich jetzt besonders darauf angewiesen wäre, aber die Anforderungen heute gehen doch in die schnelle Richtung ... Hunde, Pferde und ( :D ) kleine Kinder

bearbeitet von nightstalker

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mit der EM1 hat Olympus ja einiges nachgerüstet ... die anderen Gehäuse sind halt beschränkt, einmal, weil der Sensor der EM1 wohl etwas teuerer ist und andererseits, damit Du die EM1 kaufst, wenn Du schnellen C AF willst.

 

Diese Politik sollte Olympus allerdings nochmal überdenken, da der direkte Konkurrent Panasonic schnellen C AF inwischen schon in den kleinsten Gehäusen anbietet ... 

 

 

 

(...)

 

Unbedingt! Das halte ich für dringend gegeben.

Sooo viel teurer kann der C AF taugliche Sensor nicht sein, zumal er ja dann in viel höheren Stückzahlen gefertigt werden würde.

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Solche Threads dienen gerne dazu, ... etwas zur Marke zu sahen, was man schon immer mal (wieder) sagen wollte. 

 

 

das ist auch mein Endruck: "immer mal wieder" :)

nein, ist nicht schlimm, aber diese ganze Spökenkiekerei ist unergiebig, wenn man "richtige" Infos zur Kamera sucht.

Und ich staune immer auf's Neue darüber, wer hier alles ganz genau die ganzen Interna und die Strategiedetails jedes Herstellers kennt.

(oder wenigstens so tut ... )

und alle wissen offenbar, wie man einen internationalen Elektronik-Konzern leitet. Respekt :)  

Das ist wie bei der Fußball-WM: plötzlich gibts 82 Mio. Nationaltrainer (wobei man die Frauen nahezu vollständig abziehen kann, glaube ich)

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Ich darf das ... ich hab denen genug abgekauft

 

trotzdem finde ich es bedenklich, wenn man heute mit allen Olympus, ausser den EM1, verbindet .. "die können keinen C AF" ... ;) ... nicht, dass ich jetzt besonders darauf angewiesen wäre, aber die Anforderungen heute gehen doch in die schnelle Richtung ... Hunde, Pferde und ( :D ) kleine Kinder

 

Die kommende Kamera müsste bitte schon CAF für LIF* und SIF** bieten, und bitte auch außerhalb des Sichtfeldes per Laser und modernster Radarfunktion verfolgen.

Sonst kauf ich sie nicht. So ein Müll auch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Libellen im Flug

**Schwalben im Flug

 

B) :P :D

bearbeitet von gansik

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Olympus macht es einem nicht einfach gerade. Man hat die Wahl zwischen

 

- dem Flaggschiff, das je nach Bedürfnissen deutlich überdimensioniert ist

- einem uralt-Modell (einen Neukauf der M5 II würde ich nicht mehr empfehlen)

- einem künstlich eingeschränktem Modell (zumindest hier im Forum geht das Interesse gegen null)

- einem recht speziellen Modell mit Backsteinergonomie und, ungewöhnlich für die Preisklasse, ohne brauchbaren AF-C

 

Das ist wie bei allen anderen Systemen und Herstellern auch - es gibt Highlights, die nicht für jeden sind und es gibt auch das eine oder andere Modell, das unter den Erwartungen liegt.

Alles nicht sonderlich außergewöhnlich.

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...Und bei Olympus sehe ich aktuell hier und im blauen Forum, dass einige der neuen Modelle (E-PL9 und M10 III) nicht bei den Nutzern angekommen sind...

 

Die Zielgruppe der beiden Kameras ist auch tendenziell weder hier noch dort zu finden, sondern eher in der echten Welt und da macht man einfach schöne Fotos mit den beiden Kameras (und deren Objektiven).

Wir sind hier definitiv nicht die Zielgruppe!

bearbeitet von marathoni

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Panasonic hat mit DFD eine "Software"-Lösung, Olympus mit PDAF-Sensoren eine "Hardware"-Lösung. Der PDAF-Sensor ist, wie du schon angemerkt hast, sicherlich teurer und kleinauflagiger. Darum braucht Olympus nach meiner Meinung eine neue Lösung für den C-AF und sei es auf Kosten eines Wegfalls der Unterstützung von alten FT-Objektiven.

 

Zumal an alten FT Objektiven Olympus keinen Cent mehr verdient.

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Es ist ja nicht nur die AF Technik, sondern auch das AF Interface. Die grünen Markierungen im Sucher sollten schon das grün anzeigen, was hinterher auch scharf abgebildet wird, was beim Cluster AF nicht verlässlich der Fall ist. Der AF Modus, der mit Olympus Cluster AF vergleichbar ist, lässt sich bei anderen Herstellern auch zonal begrenzen.

 

Wenn Olympus schon an seiner Jubiläumskamera arbeitet, wäre das die beste Gelegenheit, das User Interface völlig neu zu machen: Mehr direkte, kontextsensitive Shortcuts und Informationen, weniger Funktionen, die nur über eine tiefe Menüstruktur erreichbar sind. Ein Kameramenü, das man sich selbst zusammenstellen kann.

 

Unabhängig von den Innovationen, die uns Olympus vielleicht bescheren wird, sind dies Standards, die anderswo schon eine Weile etabliert sind. Das sollte Olympus nicht länger ignorieren.

 

Eine E-M1III / E-M5III, welche hier Verbesserungen bringt, aber den kleinen, aktuellen Formfaktor beibehält, wäre schon für mich sehr ideal. Letztlich sind die Panasonic Flaggschiffe (GH5, G9) schon ganz schöne Brocken geworden, was ich immer wieder spüre, wenn ich zur E-M1II greife.

 

Dass Suchertechnologie und -qualität, sowie die ganze Elektronik bei einer neuen Modelliteration auf einen neuen, konkurrenzfähigen Stand gebracht werden, halte ich für eine Selbstverständlichkeit.

bearbeitet von tgutgu

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Dass Suchertechnologie und -qualität, sowie die ganze Elektronik bei einer neuen Modelliteration auf einen neuen, konkurrenzfähigen Stand gebracht werden, halte ich für eine Selbstverständlichkeit.

 .. und wenn die dann nicht mehr "lichtempfindlich" sind, bei Pluskorrektur, wäre das auch ganz nett ...

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Die neue Oly sollte auf alle faelle fliegen koennen , erspart das kaufen einer drone und sie sollte sich selbsstaendig vertikal und horizontal bewegen (so wegen timelaps) und telefonieren sollten man damit sowieso koennen :-)

 

meinst du sowas, bloß in aktuell und von Olympus ??

 

https://www.youtube.com/watch?v=9-nezImUP0w

 

  B)  

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Ich habe zwar nie in der Analogzeit fotografiert, aber was ich so gehört habe, war mir die Zeit sympathischer. 15-20 Jahre mit einer Kamera fotografiert, vom Vater/Mutter zum Sohn/Tochter vererbt. Die Kamera hatte eine schöne Gebrauchspatina.

 

Jetzt wird es irgendwie immer mehr dekadent - man hat die Kamera noch nicht richtig kennengelernt, schon schmeißt man sie weg und schreitet zur neuen. Elektronik ist Fluch und Segen zugleich.

 

Traurig.

 

Die Kameras waren zu Analogzeiten ja auch vom Aufnahmemedium getrennt.

Die Filme wurden immer besser und ließen sich auch in einer 20 Jahre alten Kamera mit allen Vorteilen einsetzen.

 

Heute ist das innovative Aufnahmemedium (Sensor) mit der Kamera fest verschmolzen, weshalb man zwar ein paar Jahre, so um die 5-8, mit einem Neukauf warten kann, 20 Jahre sind aber eher nicht mehr sinnvoll.

 

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Ich bin mir jetzt gar nicht so sicher, was an der rumorten Kamera so lustig sein könnte.

Mit nur ein wenig Phantasie kann man sich durchaus diverse Verbesserungen auch einer M1 II vorstellen.

 

1. Sucherauflösung und -Vergrößerung

2. Unterbrechungsfreier Sucher (nicht nur bei höchster Serienrate und nur bis 9fps)

3. Sensor (es gibt inzwischen zwei olympuseigene Entwicklungen)

4. auf dem Sensor basierende AF-Verbesserungen (zuverlässiger und berechenbarer)

5. auf dem Sensor basierende HighRes-Möglichkeiten

6. Menü für AF-C (auch über ein FW-Update machbar)

7. Verbesserung der Stabilisierungs-Leistung (bereits im Interview zur CP+ 2017 erwähnt)

8. Joystick (als Alternative zum Touch-Panel)

9. Topdisplay (für diejenigen, die das toll finden oder SLR-Umsteiger)

usw., usw., usw.

 

Ob irgendetwas davon zum Tragen kommt oder nur Teile davon werden wir sehen.

Aber Möglichkeiten gibt es zuhauf.

 

Ich weiß nicht, ob da Vieles so wichtig ist, wohl eher für den Verkauf der Kameras für Technkifreks, als für den realen Nutzen.

 

Ab einer gewissen EVF-Qualität, Display-Qualität, Arbeitsgeschwindigkeit, AF-Reaktion usw. sind weitere Steigerungen zwar ganz nett, aber bei weitem nicht sonderlich wichtig.

 

Das wäre mir wichtig:

 

Bei MFT hinkt die Sensorauflösung stark hinter dem Wettbewerb hinterher. Es werden immer noch 16 MP-Kameras mit Sensorstand 2012 neu verkauft. Der 20 MP-Sensor ist nur in sehr teueren Modellen vorhanden, und ich finde 20 MP für MFT zu wenig.

 

Die 1"-Bridges haben schon seit 4 Jahren 20 MP und rauschen erstaunlich wenig, da war bei MFT bei 16 MP komplett Schluss.

 

Ein aktueller MFT-Sensor sollte gute 24 MP hinbekommen, wenn man an HighEnd-Kameras für 2019 denkt!

 

Ergänzung: Ja, 16 MP reichen völlig. Ich habe aber (jetzt erst  :( ) ernsthaft festgestellt, dass man mit gezielten Bildausschnitten häufig eine deutlich bessere Bildwirkung erzielen kann, und dann machen mehr als 16 MP auf einmal richtig Sinn...

 

 

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Die Zielgruppe der beiden Kameras ist auch tendenziell weder hier noch dort zu finden, sondern eher in der echten Welt und da macht man einfach schöne Fotos mit den beiden Kameras (und deren Objektiven).

Wir sind hier definitiv nicht die Zielgruppe!

 

Ich zitiere mich mal ausnahmsweise selber.

Anbei die Zielgruppe der E-PL9 und die Inszenierung derselben: 

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...Ja, 16 MP reichen völlig. Ich habe aber [...] ernsthaft festgestellt, dass man mit gezielten Bildausschnitten häufig eine deutlich bessere Bildwirkung erzielen kann, und dann machen mehr als 16 MP auf einmal richtig Sinn...

 

Wir liegen ja häufig bei unseren Ansichten sehr eng beieinander, aber hier sicherlich nicht.

Für mich ist der Ausschnitt eines aufgenommenen Bildes immer nur eine Notlösung und definitiv nicht eine normale Vorgehensweise.

Kommend von der Diafotografie lege ich den Ausschnitt bei der Aufnahme fest und nicht hinterher.

Allenfalls kommt ein Beschnitt nach einer geometrischen Ausrichtung zum Einsatz, aber da handelt es sich nur um Marginalien.

Wenn jemand permanent Ausschnitte als Gestaltungsmittel einsetzt hat er nicht das richtige Objektiv an der Kamera und versucht es mit Bildbearbeitung.

Das hat aber eher wenig mit Fotografie zu tun, auch wenn diese beiden Dinge heutzutage immer mehr zusammen gehören.

bearbeitet von marathoni

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Wenn jemand permanent Ausschnitte als Gestaltungsmittel einsetzt hat er nicht das richtige Objektiv an der Kamera und versucht es mit Bildbearbeitung.

Das hat aber eher wenig mit Fotografie zu tun, auch wenn diese beiden Dinge heutzutage immer mehr zusammen gehören.

 

Ich denke alle (viele?) berümte Fotografen haben in der Dunkelkammer Bilder beschnitten, denn das ist der 2. Teil der Fotografie.

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Wir liegen ja häufig bei unseren Ansichten sehr eng beieinander, aber hier sicherlich nicht.

Für mich ist der Ausschnitt eines aufgenommenen Bildes immer nur eine Notlösung und definitiv nicht eine normale Vorgehensweise.

Kommend von der Diafotografie lege ich den Ausschnitt bei der Aufnahme fest und nicht hinterher.

Allenfalls kommt ein Beschnitt nach einer geometrischen Ausrichtung zum Einsatz, aber da handelt es sich nur um Marginalien.

Wenn jemand permanent Ausschnitte als Gestaltungsmittel einsetzt hat er nicht das richtige Objektiv an der Kamera und versucht es mit Bildbearbeitung.

Das hat aber eher wenig mit Fotografie zu tun, auch wenn diese beiden Dinge heutzutage immer mehr zusammen gehören.

 

Ich stimme Dir zu, nicht "permanent".

 

Aber wenn ich für eine E-M1 MK III € 2.500,- ausgeben soll, will ich beim Sensor keine Kompromisse machen.

Der soll alles rausholen, was man aus einem MFT-Sensor rausholen kann, Auflösung 24 MP+, Dynamik 13,5+ und Rauschen erst ab ISO 6400!

 

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...Aber wenn ich für eine E-M1 MK III € 2.500,- ausgeben soll, will ich beim Sensor keine Kompromisse machen.

Der soll alles rausholen, was man aus einem MFT-Sensor rausholen kann, Auflösung 24 MP+, Dynamik 13,5+ und Rauschen erst ab ISO 6400!

 

Die Frage ist jedoch, was sich aus einem Sensor derzeit technisch herausholen lässt.

Falls die Kamera tatsächlich wie gemunkelt bereits in Teilen ab November gefertigt wird sind die technischen Dinge wohl zu 99% fertig und wir werden sehen wie der jetzige technische Stand ist.

Zwei interessante Konzepte eines Sensors liegen ja seit 2016 bzw. 2017 vor.

Ob diese umgesetzt werden (können) ist bisher reine Spekulation.

Falls ja werden wir einen ähnlichen Schritt wie bei der M1 II sehen, die 2016 einen nie dagewesenen Sprung zur vorherigen M1 I gemacht hat.

Prinzipiell würde ich aber auch nicht immer alles auf den Sensor beschränken.

Ein Sucher mit dem Sony-Panel (ab November in Fertigung) wäre denkbar und selbst wenn es "nur" das bekannte 3,68MP-Display würde könnte man mit einer einwandfreien Sucher-Umsetzung (im Gegensatz zur G9)

ebenfalls sehr gut leben.

Ich finde die Innovations-Geschwindigkeit jedenfalls recht beeindruckend und das zeigt auch, dass die analoge SLR-Technik endgültig das Ende der Fahnenstange erreicht hat.

Im Übrigen sind die 2500 EUR (wenn sie denn so kommen) für eine MFT-Kamera nichts besonderes mehr - siehe GH5s mit weniger Ausstattung für die Fotografie und anderer Ausrichtung.

bearbeitet von marathoni

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Oh, danke.

Die sind ja so peinlich

 

Ja, das wertet die Kamera und die Marke stark ab.

Als wenn diese weibliche "Zielgruppe" sich zum iPhone X noch eine normale, wenn auch modisch aussehende Kamera dazu kaufen würde... zzzh.

Da gibt es noch ganz andere Produkte...

 

Olympus hat eine kleine, aber eingeschworene Fangemeinde.

Das hat sich Olympus über Jahrzehnte mit tollen Kameras, erstklassigen Objektiven und durchaus auch mit Innovationen erarbeitet.

Und nicht mit oberflächlichem Schickimicki.

Allerdings kratzt so ein Marketingversuch nur am Markenimage, richtig schaden würde es erst über eine längere Zeitstrecke.

 

Ich habe die E-PL7. Eine tolle Kamera. Warum sollte ich eine E-PL8 oder E-PL9 kaufen?

Olympus bietet dafür keinen wirklichen Anreiz.

Man nimmt billige, alte Technik und peppt diese äußerlich für eine modebewußte Zielgruppe auf.

Eine Kamera sollte meiner Meinung nach nicht zur "Handtasche" verkommen.

Ich vermute, diese Marketing-Modemasche ist ein Befreiungsversuch:

 

Was ist von der PEN-Reihe übrig geblieben?

Hier gab es mal drei Qualitäts-/Preisstufen!

Die E-P5 ist erstklassig und verkörpert die PEN-linie sehr gut, sie ist aber zu groß und zu teuer.

Oly ist nicht Leica, dafür reicht das sehr gute Markenimage dann doch nicht... (und dann wäre sie schon wieder zu billig ;) )

Die E-PL9 ist aus meiner Sicht zum "weglaufen".

Keine Frage, die Smartphones haben im preiswerten PEN-Segment gewildert.

Und die kleinen, preiswerten O-MD-s haben die PEN-s innerhalb des Oly-Programmes weitgehend überflüssig gemacht.

 

Wie hat sich die O-MD-Reihe entwickelt?

Die E-M5 hatte seinerzeit in 2012 das "Ruder" bei Oly herumgerissen, sie wurde ein Bestseller, sie war einzigartig.

Es folgte die E-M1. Diese hatte schon die Sony A7 als Wettbewerbsmodell, verkaufte sich aber auch noch einmal hervorragend.

Vermutlich hat sie das FT-Lager hinter sich versammelt und durch ihre Leistungsfähigkeit zusätzliche Kunden gewonnen.

Dann folgte die E-M5 II, die bis auf einen HR-Modus aus meiner Sicht keinen neuen, elementaren Kaufgrund abgab und abgibt.

 

Und die E-M1 II bietet aus meiner Sicht auch nicht so viel mehr, dass ich den extrem hohen Preis gegenüber der MK I akzeptieren würde.

Vermutlich sind die Verkäufe stark abgeebbt, nachdem der erste Run auf die Kamera vorbei war.

Erschwert hat den Abverkauf sicher auch die harte Verkaufs-/Preispolitik von Oly den Händlern gegenüber, die einen Wettbewerb erst nahezu verhindert und dann erschwert hat, so mein Eindruck. Das kann man sich in einem starken Wettbewerbsumfeld in dieser Form meiner Meinung nach nicht leisten. Viele werden zu Pana, Fuji und Sony gegriffen haben, die durchaus ein Auge auf die E-m1 II geworfen hatten...

 

Die E-M10 I, II und III sind ganz hervorragende Kameras und durchaus bezahlbar.

Ich vermute, dass sie sich ausgezeichnet verkaufen und die teureren Modelle innerhalb des Oly-Programmes kanibalisieren.

Denn als Normalo fragt man sich, warum man für eine andere O-MD mehr ausgeben soll.

 

Was wird kommen?

Die E-M10-Reihe scheint mir ein stabiler Pfeiler bei Oly zu sein, momentan der einzig verbliebene (ich hoffe, dass ich mich irre).

Ein neues High End Flaggschiff, welches den Namen speziell sensorseitig verdient, hätte aus meiner Sicht das Zeug zu einem zweiten Oly-Pfeiler.

Eine PEN, schön klein, mit wirklich aktueller Technik, knapp unter € 1000, könnte ein dritter Pfeiler sein, vermute ich, als kleine, sehr hochwertige Zweitkamera.

 

 

 

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43nobbes schrieb am 28 Juli 2018 - 09:17:

 

Die 1"-Bridges haben schon seit 4 Jahren 20 MP und rauschen erstaunlich wenig, da war bei MFT bei 16 MP komplett Schluss.

Ja wenn man ihn auf ISO 64 stellt.

Ansonsten rauscht der kleine Einzöller schon recht stark wenn man nicht die Rauschunterdrückung alles glattbügeln lässt.

 

Ergänzung: Ja, 16 MP reichen völlig. Ich habe aber ernsthaft festgestellt, dass man mit gezielten Bildausschnitten häufig eine deutlich bessere Bildwirkung erzielen kann, und dann machen mehr als 16 MP auf einmal richtig Sinn...

Selbst bei 16MP hat man mehr als genug Reserven zum Beschneiden sofern man nicht aus einem WW ein Tele machen will.

Ich habe bei moderaten Beschnitt noch nie was an Auflösung vermisst.

In der Regel ist das Kritischste bei Ausschnitten sofern man nicht ideale Beleuchtungsverhältnisse hat eher das Rauschen selber das durch den Ausschnitt deutlich stärker zu sehen ist. Was als Vollbild noch mit ISO 1600 gut aussehen mag genügt dann bei einem Ausschnitt evtl. schon nicht mehr den eigenen Ansprüchen.

 

 

 

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Wir liegen ja häufig bei unseren Ansichten sehr eng beieinander, aber hier sicherlich nicht.

Für mich ist der Ausschnitt eines aufgenommenen Bildes immer nur eine Notlösung und definitiv nicht eine normale Vorgehensweise.

Kommend von der Diafotografie lege ich den Ausschnitt bei der Aufnahme fest und nicht hinterher.

Allenfalls kommt ein Beschnitt nach einer geometrischen Ausrichtung zum Einsatz, aber da handelt es sich nur um Marginalien.

Wenn jemand permanent Ausschnitte als Gestaltungsmittel einsetzt hat er nicht das richtige Objektiv an der Kamera und versucht es mit Bildbearbeitung.

Das hat aber eher wenig mit Fotografie zu tun, auch wenn diese beiden Dinge heutzutage immer mehr zusammen gehören.

 

Einen Ausschnitt später festlegen zu können hat viele Vorteile.

Das ist ähnlich wie JPG vs. RAW.

Man kann JPG nehmen, der RAW Konverter macht schließlich auch nichts anderes als die JPG Engine.

Aber nicht immer hat man die Zeit oder die Erkenntnis die besten Parameter für die Situation zu finden.

Bei einem Ausschnitt kann es ähnlich sein und es kann auch mehrere verschiedene geben die Sinn machen.

Den Auflösungsverlust bei moderatem Beschnitt kann man i.d.R. vernachlässigen.

 

 

 

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