Jump to content
Upload-Filter / Artikel 13: Es geht um alles Weiterlesen... ×

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb Olly Mpus:

Pizzastein, Du hast es leider völlig falsch verstanden.

Hab ich nicht.

vor einer Stunde schrieb Olly Mpus:

Und daher auch die Vermutung im Text, die ich unterstütze, daß es Pana nicht im FF nicht hinbekommt.

Meine Vermutung ist halt eine andere: Pana kann es sensorgrößenunabhängig (noch) nicht, und ich wette, Olympus könnte es auch mit FF.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 21 Stunden schrieb pizzastein:

Beim großen Sensor ist mehr Platz außen für den Antrieb.

(...)

Nein, ist nicht. Dann würde die Kamera ja nooooch größer werden.

vor 8 Stunden schrieb Olly Mpus:

(...)

... und so stimmt das. Hätte es Pana hinbekommen, wäre es eingebaut. Sie haben es eben nicht hinbekommen mit vertretbarem Aufwand. Also ist es nicht drin. Da beisst die Maus keinen Faden ab. 

Siehe oben. Und die mindestens(1) 4-fache Masse zu bewegen braucht ordentlich Energie, besonders dann, wenn man sie schnell beschleunigen und präzise positionieren muss.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 46 Minuten schrieb wolfgang_r:

Siehe oben. Und die mindestens(1) 4-fache Masse zu bewegen braucht ordentlich Energie, besonders dann, wenn man sie schnell beschleunigen und präzise positionieren muss.

Ich frage mich gerade, was die Kamera genau können muss für freihand HigRes. Der Sensor wird ja gerade nicht exakt positioniert. Die Knackpunkte sehe ich eher in hoher Serienbildrate, großem Speicher und schneller Verarbeitung der 16 Bilder. In wie weit die Daten der Gyro-Sensoren genutzt werden und wie genau die sein müssen, kann ich nicht abschätzen (kann die Kamera die Verschiebung der einzelnen Bilder nicht auch den Bildern selbst entnehmen?).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es werden laut eines Berichtes (leider weiß ich wirklich nicht mehr wo) bis zu 16 Bilder (also scheinbar nicht immer zwingend) gemacht, die Sensoren des Stabis erkennen die jeweilige Verschiebung dazwischen und lassen diese Werte in die Zusammensetzung des 50MP-Bildes zur Korrektur einfließen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 31.1.2019 um 09:18 schrieb Hai-Me:

Wenn ich bedenke wieviel Arbeit mein durchaus leistungsfähiger PC mit den 45MP Dateien der D850  hat, kann ich nur sagen: Der allergrößte Teil der Fotografen hätte überhaupt keine geeignete Hardware, um 187MP Bilder flüssig zu bearbeiten/sortieren usw....

Kaum hat man sich ein neues High-End Kamerasystem für 10.000 Euro gekauft (für den unwahrscheinlichen Fall sich lediglich mit den ersten drei Objektiven zufrieden zu geben) und schon sind keine paar weitere Hunderter zum Upgrade veralteter PC-Komponenten mehr übrig. Was denkt sich Panasonic eigentlich dabei? 😉

Apropos – sogar mein 5 Jahre altes Notebook hat keinerlei Probleme Demo-RAWs der 150 MP Phase One XF IQ4 flüssig zu bearbeiten. Das Problem darin 200 MB-Dateien zu sortieren, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Der Rechner muss dafür aber natürlich schon Atomstrom mit ordentlich Schmackes beziehen, mit Windkraft wird das logischerweise nix …

bearbeitet von flyingrooster

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dass man nicht jeden PC grenzenlos hardwaremäßig updaten kann und es dann oft nicht mit ein paar Hundertern getan ist, dürfte Dir bestimmt bekannt sein. Warum Dein alter Laptop so ein Wunderding ist, kann ich nicht sagen aber ich freue mich ganz doll mit Dir, dass Du ihn hast 😉

bearbeitet von Hai-Me

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nachrechnen oder plausibel belegen kann ich es nicht, aber ich hatte neulich die Sensoreinehit einer M5 zur Umrüstung ausgebaut, die hat nur die 3-achsige Stabilisierung. Der Block drumherum, ähnlich aufgebaut wie ein Festplattenlaufwerk mit Spulen, die von Neodymen zur Zentrierung und Steuerung umrahmt sind, ist definitiv die schwerste fest installierte Baueinheit in einer MFT-Kamera von Oly. Wenn der Sensor für KB doppelt so groß wie MFT ist, kommt das mit dem Überschlag von WolfgangR (Gewicht x4 bei 5-achsigem IBIS) recht gut hin. Die Größe würde nicht in das Gehäuse der M1.2 passen, aber in die M1X und der Voraussetzung, das darin reduziert oder umgesteckt wird. Die Gehäuse sind so schon eng genug bemessen, dass kaum Platz zu gewinnen ist, ohne andere Dinge wegzulassen, bzw. in Module neu zusammenzufassen und umzuordnen oder das Gehäuse in 3D zu vergrößern.

Die Größe der M1X täuscht in diesem Zusammenhang wohl etwas darüber hinweg, dass ja eigentlich nur der Doppelakku die Größe bestimmt. Innenleben wie Board, Sensoreinheit etc. sind weitestgehend wohl geblieben. Würde man also trotz der gegenteiligen Ankündigung doch noch an KB experimentieren, ginge das wohl nur mit Reduzierung um einen Akku und/oder Neuordnung im Gehäuse, bei der der Akkucontainer einbezogen werden müsste. Da ist dann wieder Luft vorhanden...

bearbeitet von rostafrei

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 53 Minuten schrieb flyingrooster:

Upgrade veralteter PC-Komponenten

Mir scheint die Software noch wichtiger zu sein als die Hardware, Uralt i5, 16 GB RAM, SSD.. Lightroom ist total ruckelig am Rande der Unbrauchbarkeit, mit Capture One dagegen lässt sich, auch bei mehreren Ebenen sehr flüssig arbeiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 42 Minuten schrieb rostafrei:

Die Größe der M1X täuscht in diesem Zusammenhang wohl etwas darüber hinweg, dass ja eigentlich nur der Doppelakku die Größe bestimmt...

Da wäre ich mir nicht wirklich so sicher - alleine schon aufgrund der Wärmeabführung, des verbesserten Wetterschutzes, des zweiten UHS-II-Schachtes (der Controller benötigt wohl tatsächlich den doppelten Platz eines UHS-I-Steckplatzes).

Die Platine ansich könnte auch etwas größer sein - irgendwohin müssen ja die beiden Prozessoren (auch wenn sie vermutlich nicht den doppelten Platz benötigen).

bearbeitet von marathoni

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 33 Minuten schrieb wuschler:

Mir scheint die Software noch wichtiger zu sein ...

Oder auch nicht. Ich tippe auf eine komplexen, schwer vergleichbaren Mix aus Hard- und Software, wo nur die Freaks wissen, wo die Bremse des Systems ist.

Ich habe ein Notebook (aus 2016) mit i7-6500U @ 2,5 GHz, 2 Kerne, 4 log. Prozessoren (?) und nur 8 GB RAM, SSD. Bei mir läuft LR sehr flüssig und stört überhaupt nicht bei der Arbeit! Würde man angesichts der Notebook-Daten doch nicht unbedingt vermuten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 11 Minuten schrieb noreflex:

Oder auch nicht. Ich tippe auf eine komplexen, schwer vergleichbaren..

Ich habe ...

16 bzw 24 MP Dateien und keine 42 MP bzw. 45 MP. Zwei drei Bilder gehen noch relativ flüssig mit LR aber je länger man damit arbeitet je langsamer wird das. LR war auch noch nie für seine Performance bekannt.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb Hai-Me:

Dass man nicht jeden PC grenzenlos hardwaremäßig updaten kann und es dann oft nicht mit ein paar Hundertern getan ist, dürfte Dir bestimmt bekannt sein. Warum Dein alter Laptop so ein Wunderding ist, kann ich nicht sagen aber ich freue mich ganz doll mit Dir, dass Du ihn hast 😉

Mein letztes Rechner Update (nach ca. 6 Jahren Nutzung des alten mit einem kleineren Zwischen-Update) hat ca. 2.200 € gekostet. Es ist allerdings kein PC von der Stange (z.B. habe ich Wert auf ein wartungsfreundliches und leises (d.h. gedämmtes) Gehäuse gelegt. Die CPU war nicht die aktuelle Highend Version (Intel i7 6700), 512 GB SSD für das Betriebssystem, Anwendungen und Reserve), Grafikkarte Mittelklasse: NVidia 1070 GTX, 16 GB RAM, 2 TB Festplatte. Also nicht "Top of the Line". Es war ein von mir zusammengestelltes Paket von Alternate, einschl. Windows 10 Lizenz.

bearbeitet von tgutgu

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Um auch kurz Off-Topic beizutragen. Mein PC, für Videoschnitt gebaut, hat manchmal Performance-Probleme mit Lightroom. Am Macbook Pro läuft es absolut Problemlos. Bei Capture One genau umgekehrt. Neben einem lustigen Hardware-Mix machen Software und Betriebssystem sicher auch genug aus.

Um irgendwie den Bogen zur Olympus zu spannen; Ich finde HiRes per Sensorverschiebung prinzipiell schon interessant. Mir reichen zB meine 24MP im Alltag und für Auftragsarbeiten locker. Nur für Produktfotografie verwenden wir dann doch noch oft 5DS R. So könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb marathoni:

Da wäre ich mir nicht wirklich so sicher -

Es sind in Tiefe und Breite verhältnismäßig wenige mm dazugekommen, die man vernachlässigen könnte. Den größten Teil des Wachstums (Höhe) haben Akkus/Hochkantgriff beansprucht. Einen KB-Sensor würde ich dem Gehäuse ohne Zaudern zutrauen. Wenn man, wie ich spekuliere, an anderer Stelle umstrickt. Die Sensoreinheit mit dem Stabi hat den größten Platzbedarf, der wird zwar nicht doppelt so groß sein, wie ein doppelt so großer Sensor, aber mindestens 50% mehr als vorher, weil der Stabi-Rahmen rundherum aufgeblasen werden muss. KB passt nicht in das M1.2 Gehäuse, in das M1X Gehäuse schon. Mit anderer Akkubauform oder Packung ließe sich das unterbringen, ohne ein weiteres komplett neues Gehäuse zu entwickeln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb outofsightdd:

Das ist quasi das Lastenheft des Fuji-X-Systems […]

Ja, finde ich dort ebenfalls gut umgesetzt. Auch deren unterschiedliche Rasterungsintensitäten bei Drittel- und ganzen Blenden ist sehr fein und nach kurzer Einübung gut zu erfühlen.

vor 3 Stunden schrieb Hai-Me:

Dass man nicht jeden PC grenzenlos hardwaremäßig updaten kann und es dann oft nicht mit ein paar Hundertern getan ist, dürfte Dir bestimmt bekannt sein. Warum Dein alter Laptop so ein Wunderding ist, kann ich nicht sagen aber ich freue mich ganz doll mit Dir, dass Du ihn hast 😉

Danke, ich mich ebenfalls. :)
Die Hardware-Hürde wurde bei meinem ersten hochauflösenden Modell, den 36 MP der A7R prophezeit, danach bei den 42 MP, sowie den 80 MP der Oly HighRes RAWs. Und was war jeweils ohne irgendeine Hardware-Komponente aufzurüsten (Software ist immer am neuesten Stand)? Nix – alles läuft wie geschmiert. Sogar angetestete 150 MP RAWs der Phase One. 187 MP? Challenge accepted. ;)

Natürlich kann man nicht alles grenzenlos upgraden, wenn es irgendwann nicht mehr reicht, aber verglichen mit Ausgaben in der Größenordnung eines Panasonic S-Systems, stellt ein aktueller PC doch nur einen Bruchteil dessen dar.

bearbeitet von flyingrooster

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

  • Gleiche Inhalte

    • Von Johannes_S.
      Das neue Olympus Flaggschiff OM-D E-M1X verfügt über viele innovative Features, die an anderer Stelle im Forum kontrovers diskutiert werden.
      Uns interessiert, welche der neuen Funktionen oder Eigenschaften dich zum Kauf bewegen könnte…
      Jetzt abstimmen: Was bringt dich bei der E-M1X in Versuchung?
      Dich begeistert ein anderes Feature? Gerne unten den kommentieren!
    • Von SKF Admin
      Mit der Olympus OM-D E-M1X stellt der japanische Hersteller im Jubiläumsjahr zum 100. Firmengeburtstag ein neues Flaggschiff mit professionellem Anspruch vor. Anders als im Vorfeld vermutet ist es kein Nachfolger für die OM-D E-M1.2, diese bleibt als besonders kompakte Profi-Kamera im Programm und wird einen eigenen Nachfolger erhalten.
      Die Olympus OM-D E-M1X legt dagegen speziellen Wert auf maximale Belastbarkeit, intuitive Bedienbarkeit und integriert einige spannende neue Funktionen.
      Aber zunächst die wichtigsten Daten auf einen Blick:
      20,4-MP-Live-MOS-Sensor mit verbessertem Supersonic Wave Filter für Staubschutz Dualer TruPic VIII Hochgeschwindigkeits-Bildprozessor klapp- und schwenkbares Display 2,4MP EVF mit bis zu 120 Bildrate Highres Shots: 50MP aus der Hand, 80MP-RAW-Dateien vom Stativ Verschluss für 400.000 Auslösungen ausgelegt 2 UHS-II SD-Karten Slots Neue Staubentfernung SSWF LiveND Funktion für Langzeitbelichtungen Sensoren für GPS, Temperatur, Umgebungsdruck und Kompass Olympus ist bekannt dafür, immer wieder spezielle technische Highlights anzubieten, die die Kameras von den Konkurrenzmodellen abheben. Für die OM-D E-M1X hat Olympus Features wie den HighRes Shot weiterentwickelt, aber überrascht auch mit spannenden neuen Funktionen, z.B. …
      ND Filter-Funktion LiveND, um Belichtungszeiten um bis zu Faktor 32 zu erzielen Neue Sensoren für GPS, Temperatur, Umgebungsdruck und Kompass Die Olympus OM-D E-M1X kommt Ende Februar für 2.999 € (UVP) in den Handel.
      Professioneller Anspruch
      Dass Olympus als Kunden u.a. Berufsfotografen im Visier hat, zeigt sich einerseits in Features, die als Pflichtprogramm für eine „professionelle“ Kamera angesehen werden:
      Der Auslöser ist für 400.000 Auslösungen ausgelegt Die Kamera hat 2 UHS-II SD-Karten Slots, der Pufferspeicher nimmt 287 RAW-Bilder in Folge auf Außerdem hat Olympus die Kamera für extreme Anforderungen gerüstet.
      Sie ist gegen extrem gut gegen Staub und Wasser abgedichtet. Sollte doch Staub auf den Sensor geraten, hilft der neue Super Sonic Wave Filter, der Verschmutzungen vom Sensor mit 30.000 Schwingungen /sek katapultiert.
      Um eine Überhitzung von Sensor und Prozessoren zu vermeiden, ist in der Kamera eine sog. Heat-Pipe integriert, die Wärme in die äußeren Teile der Kamera ableitet.
      5-Achsen Bildstabilisator bringt bis zu 7,5 Blendenstufen
      Olympus war der erste Hersteller, der die Bildstabilisierung im Gehäuse spiegelloser Kameras anbot. Die Kombination mit der optiischen Stabilisierung konnten bislang verwackelungsfrei Belichtungszeiten genutzt werden, die 6,5 Blendenstufen länger waren. Diesen Wert schiebt die E-M1X nochmals weiter raus:
      Unter bestimmten Bedingungen sind jetzt 7,5 (mit dem 12-100 mm Objektiv) bzw. 7 (nur durch die Kamera) Blendenstufen längere Belichtungszeiten als per Freihand ohne Unterstützung möglich. Dies entspricht einem Faktor von ca. 180x, also z.B. ca 4 sek statt einer 1/50 Sekunde. Dies wird u.a. möglich durch einen neuen Gyrosensor, dessen Empfindlichkeit um den Faktor 5 gegenüber der E-M1 Mark 2 gesteigert wurde.
      50MP Highres Shots aus der Hand, 80MP vom Stativ
      Den HighRes Shot hatte schon die E-M12 Mark 2: Durch das Verrechnen mehrerer Aufnahmen, zwischen denen der Sensor um weniger als 1 Pixel verschoben wird, konnten deutlich höher aufgelöste Aufnahmen erzeugt werden. Beim Vorgängermodell entstanden so 40MP JPEG- bzw. 60MP RAW-Dateien. Der Nachteil: es musste ein Stativ genutzt werden.
      Mit der E-M1x lässt sich diese Funktion jetzt aus der Hand nutzen, die Auflösung beträgt sogar 50 MP, vom Stativ sind jetzt sogar 80MP RAW-Dateien möglich. Beim Handheld HighRes Shot werden bis zu 16 Aufnahmen miteinander verrechnet - der Sensor wird dabei nicht gezielt verschoben, sondern die natürlichen Verwackelungen des Fotografen werden genutzt.
      Während der Produkteinführung wurden Bildbeispiele von Olympus Visionaries im Druck präsentiert, die zeigen, dass dieses Feature mit minimalem Aufwand tatsächlich extrem hoch aufgelöste Bilder erzeugen.
      Serienbilder bis zu 60 B/s
      Die Serienbildrate beträgt wie beim Vorgänger spektakuläre 60 Bilder/Sek mit dem elektronischen Shutter – dann allerdings ohne C-AF-Nachführung. Mit mechanischem Verschluss und voller AF-Unterstützung sind es 18 B/s, dank des großen Pufferspeichers werden bis zu 257 RAW-Bilder gespeichert, bevor die SD-Karte beschrieben werden muss
      Live ND - bis zu 32x längere Belichtungszeiten
      Eine weitere neue Funktion ist LiveND: Durch die Kombination mehrerer Einzelbilder errechnet die Kamera den gleichen Effekt wie eine Langzeitaufnahme mit bis zu 32-fach längerer Belichtungszeit. Im Gegensatz zu „echten“ Langzeitaufnahmen wird der Effekt live im Sucher angezeigt.
      Autofokus
      Das Autofokus-System wurde komplett überarbeitet. Der Phasen-AF arbeitet wie beim Vorgänger mit 121 Kreuzsensoren, zusätzlich werden jetzt auch Bildinformationen bereits aufgenommener Bilder genutzt, um die Motivschärfe perfekt zu verfolgen.
      Die Motiverkennung erkennt spezielle Motive jetzt automatisch und verfolgt sie, während sich der Fotograf auf das die anderen Bildaspekte konzentrieren kann. Olympus hat versprochen diese Funktion per Firmware-Update mit zusätzlichen Motivarten weiter aufzurüsten.
      Akkugriff direkt integriert
      Die wichtigste Änderung gegenüber dem Vorgängermodell: Der Akkugriff ist direkt in die Kamera integriert. Er fasst zwei Akkus (identisch mit denen der E-M1.2) und ermöglicht so mit einer Ladung bis zu 870 Aufnahmen – oder sogar 2.580 Aufnahmen, wenn der QuickSleep-Modus genutzt wird. Die Akkus lassen sich per USB z.B. über eine Powerbank laden, anscheinend sogar im laufenden Betrieb. Dies eröffnet interessante Möglichkeiten für langlaufende Video- oder Intervallaufnahmen.
      Design, Usability & Handling

      Die wichtigsten Bedienelemente sind zweifach vorhanden, jeweils für Quer- und Hochformat:
      Auslöser AE- und AF-Lock-Taste Hinteres und vorderes Wählrad ISO- und Korrektur-Taste Zwei frei belegbare Funktionstasten auf der Vorderseite der Kamera Sogar der neue Joystick – der von vielen Kunden gewünscht wurde – ist doppelt vorhanden, über ihn lässt sich der AF-Punkt verschieben.
      Alle direkt erreichbaren Bedienelemente sind unterschiedlich strukturiert, so dass sich die Kamera nach kurzer Eingewöhnung blind bedienen lässt. Die Beschriftungen der Buttons sind auch nicht mehr aufgedruckt, sondern sondern in die Bedienelemente eingelegt.
      Die Kamera liegt mir persönlich perfekt in der Hand, sowohl im Quer- als auch im Hochformat: Alle Bedienungselement an der richtigen Stelle, ohne Verrenkung zu erreichen und unabsichtliche Fehlbedienung.

      Display & Sucher
      Das Touch-Display ist wie bei der E-M1.2 klapp- und schwenkbar. Der Sucher hat eine Auflösung von 2,4 MP, Vergrößerung 0,83x und hat eine Bildwiederholrate von bis zu 120 fps - nicht interlaced sondern als Vollbild.

      Menü
      Um oft benötigte Elemente aus den Tiefen des Menüs schneller zu erreichen, kann jetzt ein eigenes Menü konfiguriert werden, das sich wiederum durch eine frei belegbare Funktionstaste aufrufen lässt.
      Software
      Auch bei der Software tut sich was: Der Olympus Viewer wird durch den neuen Olympus Workspace ersetzt, der die RAW-Entwicklung um den Faktor 10 beschleunigen soll. Er kann demnächst kostenlos von Besitzern von Olympus Kameras runtergeladen werden
      Ebenfalls demnächst möglich: Kabelloses Tethered Shooting via WiFi: Sie Olympus Lösung arbeitet im Gegensatz zu anderen Herstellern im 5GHz Band, so dass höherer Bandbreiten möglich sind in bis zu 30m Entfernung von der Kamera.
      Fazit
      Während mehrere Hersteller ihr Heil im spiegellosen Vollformat suchen, setzt Olympus darauf, die Stärken eines kompakten Systems und des kleineren MFT Sensors auszuspielen.
      Olympus verzichtet bewusst auf die Steigerung der Megapixel (und liefert mit dem Handheld HighRes Shot eine elegante Alternative) und bietet mit der neuen OM-D E-M1X ein Paket aus extremer Belastbarkeit, intuitiver Bedienbarkeit und wirklich praxisrelevanten Innovationen.
    • Von SKF Admin
      Habt ihr noch Fragen zur Olympus OM-D E-M1X, die durch Handbuch, technische Daten und Diskussionen noch nicht geklärt werden konnten?
      Dann stellt sie gerne hier in diesem Thread, wir konsolidieren dann die Liste und gehen sie mit Olympus durch.
      Damit wir klare Fragen bekommen, gelten hier etwas andere Spielregeln:
      Fragen bitte kurz und knapp stellen und fett setzen. Erläuterungen bitte absetzen und auch gerne knapp halten. Falls jemand eine Antwort verbindlich geben kann, bitte die Frage (und nur die Frage) zitieren ebenfalls kurz und knapp antworten und eine Quelle angeben (Manual mit Seitenangabe, Review mit Link oder eigene praktische Erfahrung) Bitte keine allgemeinen Urteile zur Kamera (dafür haben wir andere Diskussionen) Strictly no off topic - ich pfeife hier kleinlich So, los geht's!
×