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Sony A6400 - neue APS-C Kamera von Sony angekündigt Weiterlesen... ×

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Hallo,

möglicherweise öffne ich hier die gefühlte 100. Diskussion über das Thema, aber mich treibt diese Frage einfach um!

Aktuell fotografiere ich mit der GX 7 und dem 14-140mm (oder 100-300mm). Frustiert bin ich immer, wenn ich meine Fotos mit denen einer Freundin vergleiche, die eine Canon 5d iii benutzt. Wenn wir zur gleichen Zeit  fotografieren, sehen meine Fotos meist matschig und mit wenig Dynamik aus.

Heute habe ich versucht, die beiden Kameras miteinander zu vergleichen (geht das überhaupt?). War nicht leicht, weil die Brennweiten ja so unterschiedlich sind und die Pferde sich natürlich bewegt haben. 2 Fotos sind dabei entstanden, die vielleicht mein Problem verdeutlichen.

Beide habe ich in RAW fotografiert und nur verkleinert und geschärft.

Meine Frage nun: wie entstehen diese Unterschiede? Kann ich, mit etwas besseren Equipment, mit MFT so ein ähnliches Ergebnis erzielen? Oder ist es ganz klar, dass eine Canon für ca. 1700,- deultiche Qualitätsunterschiede zu einer GX7 haben muss?

Ich bedanke mich schon mal im Voraus!

 

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Freddie, Du vergleichst Äpfel mit Kirschen. Mach vergleichbare Fotos (Bildwinkel, Perspektive, Belichtung usw.) und vergleiche dann.

 

Natürlich wirst Du einen Unterschied sehen. Im Sinne von anders. Nicht von besser oder schlechter. Es gibt verschiedene Systeme, damit man für die jeweilige Aufgabe das passende Werkzeug zur Verfügung hat.

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Hallo,

möglicherweise öffne ich hier die gefühlte 100. Diskussion über das Thema, aber mich treibt diese Frage einfach um!

 

Da kann ich diesen Thread sehr empfehlen:

 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/112189-kamerasysteme-in-der-praxis-ihrer-nutzer/

 

Man kann mit vielen verschiedenen Systemen vieles machen, aber nicht alles mit allen gleich gut (wenn überhaupt)...

 

Mit raw sollte die Dynamik von mFT meist reichen (wenn man nicht gerade mit Gegenlicht spielen möchte) und mangelnde Schärfe liegt wenn dann am Objektiv (oder zu lange Belichtungszeit bei bewegten Motiven oder was auch immer).

 

bearbeitet von pizzastein

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Ich muss es leider hart sagen: Beide Bilder sind unscharf aufgenommen (das erste schlimmer) und könnten bei der Ausarbeitung weniger Schwarzwert vertragen.

 

Richtig ist, KB-Format löst die Motive besser vom Hintergrund, hat entsprechend weniger Schärfentiefe.

 

Die erforderliche Auflösung richtet sich aber nach dem Ausgabeformat. Mit einer GX7 könntest Du bei 300 dpi (übliche prfessionelle Druckqualität für Kalender und Magazine) Bilder von etwa 40 cm x 30 cm drucken. Mit der Canan 5D könntest Du mit der gleichen Auflösung Bilder mit ca. 50 cm x 32 cm drucken.

Das Ganze wird aber sogar noch ein wenig relativiert weil die µFT-Objektive für den kleineren Sensor mit geringeren Toleranzen gerechnet werden.

 

Mein größtes Ausgabemedium ist ein 58" UHD-Fernseher und da kann ich mich der Lesebrille davor setzen und reize ihn immer noch nicht mit meinen µFT-Winzsensoren aus, wenn ich denn ordentlich scharf aufgenommene Bilder anzeige.

 

Fotografiere einfach mal ruhende Motive in JPEG mit Standardeinstellungen.

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Hier bei den beiden Bildern sehe ich als wesentliche Unterschiede Freistellung und Belichtung. Die Belichtung lässt sich im Rawkonverter leicht angleichen.

 

Was die Freistellung angeht, so wäre es interessant zu erfahren, bei welcher Blende und Brennweite die Bilder jeweils gemacht wurden.

 

Dein 14-140 ist ziemlich lichtschwach und andere Systemobjektive könnten hier stärker freistellen. Generell bietet KB aber ein deutlich größeres Freistellungspotential.

 

Grüße

Phillip

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Vollblüter lassen sich logischerweise nur mit Vollformat adäquat abbilden. Für gute (im Sinne des TO) Fotos von Wildpferden reicht dagegen auch bereits mFT: https://500px.com/photo/143107837/przewalski-s-horse-by-gorpie

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... ich weiss nicht, saubere Tonwerte und eine gute Ausarbeitung wäre halt Grundvoraussetzung für einen brauchbaren Vergleich ... dagegen hilft Vollformat nicht unbedingt

 

Beim unteren Bild liegt die Schärfe auf dem hellen, entfernten Pferd, dafür ist das dunkle Pferd abgesoffen, beim oberen Pferd ist das Gras zu hell und vermutlich auch das Pferd. Ich fände es auch schöner, wenn das Pferd nicht aus Augenhöhe, sondern von ein wenig tiefer aufgenommen wäre.

 

 

bearbeitet von nightstalker

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möglicherweise öffne ich hier die gefühlte 100. Diskussion über das Thema, aber mich treibt diese Frage einfach um!

Aktuell fotografiere ich mit der GX 7 und dem 14-140mm (oder 100-300mm). Frustiert bin ich immer, wenn ich meine Fotos mit denen einer Freundin vergleiche, die eine Canon 5d iii benutzt. Wenn wir zur gleichen Zeit  fotografieren, sehen meine Fotos meist matschig und mit wenig Dynamik aus.

Das ist lustig - gerade heute Nachmittag habe ich mit der GX7 einige Motive aufgenommen, die ich vor Wochen schon mal mit der A7-III photographiert hatte. Allerdings an der GX7 nicht das auch von mir hochgeschätzte 14-140-II, sondern das bescheidenere  Lumix G X Vario PZ 14-42. Grund gerade dieser Bestückung: Ich überlege, ob ich für platz- und gewichtsparend was ganz Neues anschaffen soll, oder ob die GX7 (und in Zukunft vielleicht die GX80) mit dem Pancake-Zoom das auch tut. Außerdem wollte ich den Conti-Autofokus von beiden vergleichen.

 

Endformat und Verarbeitung entsprechen meinem Standardprozess, der 4K-Files produziert

 

Hier zwei leider nicht ganz von der gleichen Stelle aufgenommene Bilder, komplette EXIFs auf flickr:

 

42695126644_1313eba6ce_b.jpgp_123_c1 

 

27123471228_2102a33f70_b.jpgSamstagnachmittag in der Innenstadt

 

Die Unterschiede erscheinen auf den ersten Blick nicht sehr groß - beim näheren Hinsehen sind sie doch recht deutlich. Eine aktuellere Lumix mit Objektiv der Pro-Klasse kann da mehr - aber Pro-Klasse habe ich ja schon im anderen Format. Und für kleines Immer-Dabei scheint mir die GX7 bzw. ihr Nachfolger mit dem Motor-Zoom oder, wenns eine Nummer besser sein soll, mit dem 20/1.7, durchaus brauchbar.

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Du brauchst halt einfach mehr Lichtstärke. Das 50-150 2,8 wäre eine Möglichkeit oder auch das 35-100 2,8.

Selbst beim 12-60 2,8-4 sind Huftiere bei 60mm F4 etwas mehr freigestellt:

 

42977876411_4e302acfff_b.jpg

Wasserbüffel by Silke Hanke, auf Flickr

 

VG,

Silke

bearbeitet von SilkeMa

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So wie ich Freddis Post lese war ihr Anliegen nicht die 1001. Formatdiskussion vom Zaun zu brechen, sondern zu verstehen warum sie nicht die Ergebnisse der Freundin bekommt. Schade, dass sie dafür hier aufs Korn genommen wird und der übliche Formatzirkus direkt losgeht.

 

@Freddie: Wenn du uns Objektiv, Brennweite und Blende mitteilst kann man dir konkreter helfen. Wenns dir hier zu blöd ist auch gern per PN.

 

29122227001_22ae8b0898_o.jpg

 

Grüße

Phillip

bearbeitet von Phillip Reeve

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So wie ich Freddis Post lese war sein Anliegen nicht die 1001. Formatdiskussion vom Zaun zu brechen, sondern zu verstehen warum er nicht die Ergebnisse der Freundin bekommt. Schade, dass er dafür hier aufs Korn genommen wird.

 

 

 

Grüße

Phillip

 

 

er wird ja nicht wegen des Formats "aufs Korn genommen", sondern weil er nicht annähernd das Potential der Bilder ausarbeitet  ... und man verhindern will, dass sich jemand für ein paar tausend Euro eine Ausrüstung kauft, die an der Problematik nichts verbessert, weil es an ganz anderer Stelle fehlt

 

Manchmal ist es besser, wenn man Leuten nicht genau die Antwort gibt  die sie haben wollen, sondern die, die sie brauchen

 

Vergleiche mal Dein Beispiel mit den Bildern, die der TE hier eingestellt hat, würdest Du sagen, dass der Unterschied am Format liegt? ;) ... eher nicht, oder?

bearbeitet von nightstalker

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Ich finde aufs Korn nehmen in jedem Fall kontraproduktiv. Als Einsteiger würde ich mich dann nicht mehr trauen zu posten. Du hast natürlich recht: die beiden Bilder lassen vermuten, dass hier mehr Erfahrung in Benutzung der Kamera einen größeren Einfluss auf die Ergebnisse haben würde. 

 

Bei meinem Bild hatte ich deutlich besseres Licht (leicht bedeckt statt hartes Sonnenlicht), der Bildaufbau ist bewusst gesetzt (kein fieser Hintergrund, der sich mit dem Motiv schneidet. Wobei ich das Grünzeugs am rechten und linken Bildrand ruhig hätte wegcroppen können, die lenken die Aufmerksamkeit vom Motiv weg) und ich habe es gezielt bearbeitet. Gleichzeitig entsteht der Look aber auch durch Verwendung von KB und einem sehr guten, lichtstarken Objektiv. 

 

Grüße

Phillip

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Ich glaube auch nicht, dass hier jemand wirklich einen Anfänger verschrecken will :) ... den meisten geht es eher darum, zu helfen, die wirklichen Ursachen zu finden. Die Schärfentiefe ist sicher ein tolles Stilmittel bei Deinem Bild, aber vorher kommen die Ausarbeitung der Tonwerte, und die Bildgestaltung (siehe Erklärung zur Bildqualität in meiner Signatur ;) )

 

 

@Freddi

 

keine Angst ;) wir beissen nicht, auch wenn es manchmal so klingt ...

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Man muss sich überlegen, wie das Bild hinterher aussehen soll und wie ist das eigene Fotoverhalten?

 

Will man eine "immer dabei", so wie meine GX8 und das 12-60 2,8-4? Mein Bild ist übrigens auf einer Familienwanderung (mit ca. 20KM) entstanden, oder gehe ich auf Fototour mit Festbrennweiten ?

 

So auch die Auswahl des Sensors. Bilder mit dem Look von Phillip gibt es nur bei KB. Das vom TO gezeigte Vergleichsbild mit der KB-DSLR, das ist einfach nur schlecht fotografiert. Für ähnliche, nur scharfe Bilder, bräuchte ich noch kein KB.

 

VG,

Silke

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Diese Bildanmutung lässt sich auch mit mFT erzeugen - allerdings braucht man dazu z.B. ein Nocticron 42,5mm f/1,2

 

In den Nocticron-Gruppen bei flickr habe ich nach einer ähnlichen Szene gesucht und auch ein passendes Bild gefunden. Die Schärfezone des Nocticron ist zwar fast ähnlich schmal, aber ansonsten ist der Unterschied für mich deutlich sichtbar. Während Phillips Bild so plastisch wirkt, dass man den Eindruck hat, man könne fast hineingreifen und die Pferde berühren, hat die Aufnahme mit dem Nocticron leider nichts davon.

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Ich denke, dass es sehr auf das Ausgabemedium ankommt. Mit Vollformat und hoher Pixelanzahl druckt es sich leichter groß.

 

Ein weiterer Vorteil für mich ist die große Anzahl an Fremdobjektiven mit "Charakter", bei Philip wird man da immer fündig und ist kompetent beraten.

 

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In den Nocticron-Gruppen bei flickr habe ich nach einer ähnlichen Szene gesucht und auch ein passendes Bild gefunden. Die Schärfezone des Nocticron ist zwar fast ähnlich schmal, aber ansonsten ist der Unterschied für mich deutlich sichtbar. Während Phillips Bild so plastisch wirkt, dass man den Eindruck hat, man könne fast hineingreifen und die Pferde berühren, hat die Aufnahme mit dem Nocticron leider nichts davon.

 

Nun ja - ich weiss nicht ob man diesen Schluss aufgrund zweier doch sehr verschiedener Bilder schliessen kann.

 

Ich behaupte ja auch nicht, dass jeder mit KB mögliche Look auch mit mFT geht.

Den Look eines FE GM 85mm f/1,4 z.B. lässt sich mit mFT nicht reproduzieren.

 

Aber mit der neuen f/1.2 Pro-Linie von Olympus kommt man nahe an die Plastizität von KB heran, wenn auch mit grossem finanziellem Aufwand.

 

Einen Vorteil hat KB natürlich auch bei den Zooms - ein f/1.4-Zoom gibt es nun mal nicht bei mFT, mit dem man den Look eines FE GM 35-70mm f/2.8 annähernd erzeugen könnte.

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