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Tom01

Lohnt ein Wechsel von der G81 zur alpha 7iii

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Hallo zusammen, 

 

zwar bin ich nicht der Foto-Profi, aber finde es immer recht spannend, neue Technik in der Hand zu haben. 

Bisher knipse ich mit einer Lumix G81 und habe hier drei Objektive (H-HSA35100 ii | H-HSA12035 ii | H-HS030 für Marco).

Dazu gibts noch das Steckfiltersystem von Rollei für 100m Objektive. 

Mir ist bewusst, dass ein Großteil guter Fotos vom Individuum hinter der Kamera gemacht werden, aber ich möchte hier

nicht auf die Hilfe der Technik verzichten.

 

Nun hab ich schon immer irgendwie auf Vollformat geschaut und mich würde interessieren, wie gravierend die Verbesserung

zu einer Sony alpha 7iii oder 7riii ist? Hat jemand zufällig mal mit beiden Kameras gearbeitet und kann hier Auskunft geben?

Ich glaube die Schwierigkeit sind die Objektive, da diese doch deutlich teurer sind, als bei der Lumix. 

Die 7riii startet ja bei EU-Import ab 2500. Verdammt viel - aber mit 1-2 guten Objektiven wirds gleich mal verdoppelt. 

Lohnt sich sowas denn?

 

Ich bin gespannt, was für Meinungen ich zu diesem Thema lesen werde. 

 

VG

tom

bearbeitet von Tom01

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Tja, da wirst du jetzt viele Meinungen zu lesen bekommen, alles zwischen „lohnt sich total“ und „lohnt sich nicht“. Die Frage ist wohl eher: Was verstehst du unter „sich lohnen“? Da du kein Profi bist, wird sich das nicht auf das Verhältnis von Geldeinsatz zu Profit beziehen. Lohnt es sich dann, wenn die Bilder in 100% Ansicht besser sind? Lohnt es sich, weil es dir einfach mit einer bestimmten Ausrüstung mehr Spaß macht? Warum hast du nach Kleinbildformat geschielt, was hat dich da bisher gereizt? Lohnt sich eine hohe Auflösung, weil du oft große Drucke an die Wand hängen möchtest? Und wofür willst du die Ausrüstung benutzen? Du kannst mit jeder modernen Systemkamera hervorragende Bilder machen. Es kommt drauf an, die passende Ausrüstung für die eigenen Zwecke zu finden. Welche Anforderungen gibt es da bei dir? Muss es schnell sein, abgedichtet, kompakt und rucksackfreundlich, leicht für Bergwanderungen? Machst du viel bei sehr wenig Licht? Eher Bewegtes oder Ruhiges? Letztlich mehr Fragen als Antworten, aber ohne diese wird es keine wirklich hilfreiche Antwort geben können, aus meiner Sicht. Nur eine Schlacht verschiedener Meinungen und Vorlieben, die aber nicht deine sein müssen.

 

Meine persönliche Meinung dazu: Für die meisten Bilder „lohnt“ sich keine bestimmte Ausrüstung, wenn man das auf Bildqualität bezieht. Da lohnt sich eher, sich mit Bildgestaltung, Lichtführung, Bildbearbeitung intensiv zu beschäftigen, und sich ein gutes Blitzgerät und ein gutes Stativ anzuschaffen und die auch zu benutzen. Da es aber ein Hobby ist, lohnt sich schlicht alles, was Spaß macht, wenn ich es mir leisten kann (und die Anschaffung vor mir selbst moralisch vertreten kann). Und es lohnt sich auf jeden Fall, seine Ausrüstung den praktischen Erfordernissen anzupassen. Zum Spaßfaktor zählt übrigens auch unbedingt, dass ich das Werkzeug gerne in die Hand nehme und es mir gefällt.

bearbeitet von leicanik

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... Lohnt es sich, weil es dir einfach mit einer bestimmten Ausrüstung mehr Spaß macht? Warum hast du nach Kleinbildformat geschielt, was hat dich da bisher gereizt? Lohnt sich eine hohe Auflösung, weil du oft große Drucke an die Wand hängen möchtest? ...

 

Das waren auch meine Gedanken.

 

Wenn man mit der G81 vermehrt an Grenzen stößt, die einen behindern, wäre es sicherlich eine gute Idee. Wenn es nur gear accuisiton syndrome ist, dann mag der Gewinn am neuen Gerät technisch (rational) zwar klein sein. Aber vielleicht im Herzen (irrational) doch hoch?

 

Man wees et nich.

 

Muss man gegebenenfalls rausfinden. Auch bei Sony kann man sich Geräte übers Wochenende mal leihen. Vielleicht sieht man dann, ob es Schmetterlinge im Bauch bringt. Oder sogar hard facts beim Bilder-Betrachten.

 

Wobei ich denke: wer mit MFT die Leute nicht begeistern kann, kann es mit KB auch nicht. Und: wer mit MFT die Leute gewinnt, braucht ja eigentlich nix anderes, oder?

 

;)

 

mit MFT unterwegs gewesen... :)

 

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Ich habe bislang mit einer Olympus E-m10 MkII fotografiert.

 

Alles gut und schön, vor allem die Transportabilität hat mich überzeugt. Und es stimmt, man kann damit gute Bilder machen. Klar.

 

NUR: Mich haben insbesondere 2 Sachen immer wieder gewurmt.

 

Zum einen haben meine Motive oft hohen Dynamikumfang. Beispiele: Im Wald einen knorrigen Baum fotografieren, Himmel ist auch mit drauf (oder gar eine durch die Blätter scheinende Sonne). Oder untergehende Sonne vor felsiger Gebirgslandschaft.

 

Das bedeutete, dass ich mit Belichtung und Nachbearbeitung (Lichter runter, Tiefen rauf usw.) unheimlich aufpassen und tricksen musste. Leider war dann doch oft entweder was ausgebrannt, oder die hochgezogenen Schatten sahen sehr verrauscht und/oder farblich unansehnlich aus. Das Ergebnis war oft genug so, dass man das Getrickse einfach sah. Einfach nicht "natürlich" wirkend.

 

Zum anderen die mangelnden Low-light-Fähigkeiten von MFT. Ich liebe einfach Nachtmotive, weil die Farben dort besonders intensiv wirken. Leider muss man, wenn man mit MFT gute Nachtfotos machen will, schon einiges anstellen: entweder teures Objektiv mit großer Blende (aber manchmal will man ja auch alles scharf haben!) oder Langzeitbelichtung mit Stativ (was nur bei ganz unbeweglichen Motiven geht). Ansonsten muss man nämlich ganz fix auf ISO 3200 gehen, und das sieht nun mal nicht mehr so gut aus - entweder deutliches Rauschen oder, wenn man Rauschentfernung macht, deutlicher Detailverlust, verwaschener Look.

 

Die A7iii gibt mir in PERFEKTER Weise, was ich vermisst habe. Der Dynamic Range ist einfach unfassbar, man kann abgesoffene Schatten bis zu 4-5 Stops raufziehen, und es sieht selbst in der 100%-Ansicht praktisch immer noch rauschfrei aus, und die Farben bleiben exzellent. Das Ding ist nur schwer an seine Grenzen zu bringen. Wirklich ein ganz signifikanter Unterschied!

 

Und Low Light? Die Sony ist ein Nachtsichtgerät. Man kann aus der Hand die unmöglichsten Sachen schießen. ISO 6400 ist noch fast rauschfrei (im RAW ist zwar etwas Rauschen sichtbar, aber es lässt sich in LR sehr leicht wegkriegen, ohne dass man einen Detailverlust erleidet). Und erstaunt hat mich, dass auch bei sehr hohen ISOs die Farben absolut knackig bleiben!

 

Es ist eine absolute Freude, mit dieser Kamera zu arbeiten. Auch die Bedienung ist sehr komfortabel, und die Umstellung ist mir sehr leicht gefallen. Null "Buyers Remorse", sondern gleich ganz klares Gefühl: Jawoll, die isses!

 

Wenn Du also auch Punkte ähnlich meinen hast, die Du bei der Panasonic vermisst, lohnt sich der Umstieg definitiv, sofern er Dir das viele Geld wert ist. (Ich habe einen Großteil meiner MFT-Objektive verkauft, so dass der finanzielle Einbruch nicht ganz zu groß war :-)).

bearbeitet von hasenbein1966

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Bleib bei deiner Lumix, wenn du keinen konkreten Grund zum Wechseln hast. Mit beiden Kameras kann man herausragende Bilder schiessen - wenn man kann.

 

Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Noch das Leica DG 50-200mm evtl. auch das 12/60-er dazu, was will man mehr. 

 

klm

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Hi und danke für Eure Beiträge. 

@laicanik: Das ist nicht barsch, sondern direkt und das mag ich!

 

Warum hab ich mir die Lumix gekauft gehabt? Weil ich für ein Hobby eine Kamera für Makro benötigt habe, welche von vorn bis hinten ein scharfes Bild erstellt

und da ist die Focus-Stacking Funktion echt prima. Aus mehreren Fotos wird eins erstellt. Können das die Sonys eigentlich auch?

 

Spritzwassergeschützt wäre super, da ich bei Outdoor-Aktivitäten mich nicht dem Wetter unterwerfen möchte. 

 

Das Verhältnis bewegte und unbewegte Fotos ist 30/70. 

Vor geraumer Zeit habe ich auch angefangen, kleinere Clips zu drehen und daraus Videos (mit Davinci Resolve) zu schneiden und aufzuhübschen. 

 

Wenn ich in der Natur unterwegs bin, wäre es natürlich gut, wenn die Ausrüstung nicht mega schwer ist. Aber so schnell falle ich auch nicht um. :-)

 

Gute Low-Light Fähigkeiten wären von Vorteil, da es mich schon reizt mich mal der dunklen Seite der Macht zu widmen. Aber bis auf einen Fotokurs, 

welcher diesen Abschnitt angeschnitten hat, hat es mir an Zeit gefehlt. Sprich ich weiß noch nicht, ob mich das lange reizen würde - immerhin muss man

ja zu ungünstigeren Zeiten raus, als zur blauen Stunde *g*

 

Zu den Unterschied der MFT und KB kann ich halt rein gar nichts sagen - aber in meiner Gedankenwelt muss das ja besser sein. Um diese Gedanken zu

verifizieren, bin ich ja hier. Von daher danke ich für jede einzelne Meinung. 

 

Im Grunde suche ich wie vermutlich alle die eierlegende Wollmilchsau, welche auch talentfreies Händling absorbiert  :D

 

VG

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...

Warum hab ich mir die Lumix gekauft gehabt? Weil ich für ein Hobby eine Kamera für Makro benötigt habe, welche von vorn bis hinten ein scharfes Bild erstellt

und da ist die Focus-Stacking Funktion echt prima. Aus mehreren Fotos wird eins erstellt. Können das die Sonys eigentlich auch?...

 

 

Soweit ich weiß, können die Sonys kein Stacking oder Bracketing.

 

Die Lumixen können mehrere Bracketing-Varianten (Blende, Fokus) und auch in-Body-Stacking.

 

Auch mit einer Sony kann man natürlich Software-Stacking machen. Allerdings ist das etwas umständlicher, als eine Fokus-Bracketing-Serie aus der Pana zu verarbeiten, da man an der Kamera ja nichts mehr einstellen muss, außer der Bracketing-Methode.

 

Bei Sony müsste man händisch den Fokuspunkt verstellen und nach Verstellung auslösen usw.

 

Schau Dir doch mal von hinten beginnend diesen Thread an, was unsere Makro-Spezialisten wie Makro-Fan oder AchimOWL, Manifredo und weitere an Makros mit MFT produzieren. Und dann schau, ob Du bei Flickr oder über Google-Bildersuche solche Makros aus der Sony findest. 

 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/89132-olympus-m-zuiko-60-mm-f28-makro/page-129

 

Ich würde meinen: Du findest auch bei Sony schöne Makros, aber bessere?

 

Da wäre ich neugierig, was man mit Sony kann, aber mit MFT nicht (im Makrobereich).

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Fokus-Stacking ist einer der ganz wenigen echten Schwachpunkte bei Sony - auch bei der A7-III. Selbst eine von Sony bisher angebotene App, die (lachhafte) drei Aufnahmen stackte, läuft in der 3. Generation nicht mehr. Die Fokussteuerung ist allem Anschein nach von Außen praktisch nicht zugänglich, so daß wohl auch für 3rd-Party-Entwicklungen nicht viel Hoffnung besteht.

 

Dieser Umstand ist für mich - neben der Tele-Problematik - der Grund, weiterhin neben der A7-III und den entsprechenden hochwertigen Objektiven vom WW bis zum mittleren Telebereich ein mittleres MFT-System zu betreiben. So angegangen, bleibt MFT dann auch preislich durchaus im Rahmen.

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Wenn Du für ein gestecktes Budget deinen Linsenpark bei SONY-E hinbekommst, steht dem Wechsel auf einen passenden SONY-Body nichts im Wege !

 

Aber der horrende Preis für ein Linsenset ( je nachdem, was man braucht ), läßt viele noch vom Umstieg auf den jetzt sehr coolen A7III-Body noch zögern ( mich inclusive ).

 

Ich leihe mir das Ding aber in ein paar Wochen mal aus, damit ich mir ein"Bild" von dem Teil machen kann ;)

bearbeitet von der_molch

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Für einen Amateur reicht MFT vollkommen.

Das ist unterschiedlich und kommt drauf an was man macht. Die Aussage so pauschal ist falsch. Wer ständig bei sehr schlechten Lichtverhältnissen fotografiert, wird weder mit APS-C noch mFT glücklich. Egal ob Profi oder Amateur.

Abgesehen davon sind die erstklassigen lichtstarken f1.2 Olympus Pro Festbrennweiten teurer als die ebenso erstklassigen Sigma Festbrennweiten für FE Mount und fast so teuer wie vergleichbare Sony Objektive.

 

Für viele Zwecke hat mFT aber handfeste Vorteile. Z.B. im Telebereich, wo es nun hochinteressante Festbrennweiten und auch Zooms gibt, die es bei Sony gar nicht oder nur zum Preis eines

Kleinwagens gibt.

bearbeitet von octane

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Hat jemand zufällig mal mit beiden Kameras gearbeitet und kann hier Auskunft geben?

Meine Frau und ich haben derzeit G81, A7R II und A7 III.

 

Ich könnte jetzt nicht auf eine der Kameras/Systeme zeigen und sagen, das ist besser. Schlussendlich hängt es sehr vom Anwendungsgebiet und dessen Randparametern ab.

 

Während wir bspw. im Nahbereich (Blumen, Insekten) meistens auf mFT setzen wird bei Landschaft/Reise/Freistellung KB eingesetzt. Die Übergange sind natürlich fließend.

 

Das System ist schwerer als mit vergleichbaren mFT-Linsen, ich denke aber das ist klar.

 

...und für uns ist das auch nur Hobby   :D

 

Ich glaube die Schwierigkeit sind die Objektive, da diese doch deutlich teurer sind, als bei der Lumix.

...aber mit 1-2 guten Objektiven wirds gleich mal verdoppelt.

Das Tamron 28-75 liegt aktuell bei 830 Euro, das H-HSA12035 II bei 840 Euro

Für den Telebereich setzen wir Canon mit einem Adapter ein (Sigma MC-11, ca. 250 Euro) Mein Canon EF 70-300mm F/4-5,6 IS II hat 430 Euro gekostet, das Canon EF 70-200mm F/4 IS gebraucht vom Händler mit einem Jahr Gewährleistung 675 Euro. Letztere Kombi zusammen 924 Euro, das H-HSA35100 II 927 Euro.

 

Mit dem Tamron kann man zumindest auch das eine oder andere im Nahbereich anfangen. Wir haben jetzt noch Zwischenringe gekauft, 30 Euro und der AF funktioniert auch.

 

Bild von meiner Frau "melusine" Hier wäre auch ein größerer Ausschnitt möglich gewesen.

 

A7_00523.jpg

 

 

 

 

bearbeitet von wuschler

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Ich hab ja auch mFT und eine Alpha7 zuhause. Die Sony verwende ich aber immer weniger. Wohl auch, weil ich zumeist Makros und Vogelbilder erstelle. Hier finde ich das mFT-Sytem prima.

 

Zugegeben ist eine Schwäche von mFT das Rauschen und die Dynamik gegenüber einer KB-Kamera.

Aber das kann man relativ gut in den Griff bekommen, wenn man kein Lowlight-Fan ist.

Dafür bekommt man ein handliches, leichtes System mit einer grossen Vielfalt an Objektiven.

Und wenn man noch wenig Erfahrung in Sachen Fotografie gesammelt hat, kann man mit einer Kleinbildkamera mehr verkehrt machen als mit mFT. Ich würde dem TO also eher raten, sich mit seiner G81 auseinanderzusetzen und diese auszureizen. Wenn die Defizite dann nur noch an der Kamera liegen, kann getrost ein Upgrade stattfinden. :)

 

LG Manfred

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Meine Wahrnehmung:

G81:

overall gesehen nicht der beste MFT Sensor (Schwäche in den Lichtern, die gelegentlich stören können)

Kein ISO 100 bei Video?

 

MFT:

fotografiert man mit niederen ISOs und belichtet in Richtung des gewünschten Ergebnisses, sind die Unterschiede zu einer 24 MP Kleinbild oft nicht wahrnehmbar

 

Alpha7III:

vergleiche ich Aufnahmen bei ISO 3200 mit der G9, erkenne ich erhebliche Unterschiede, wenn man kein MFT Künstler in der EBV ist

 

Objektive:

hier sollte man wissen, wie die Abbildungsleistung sich in Abhängigkeit zur Blende verhält (das f/1.8 75 mm bringt mit f/2.0 sichtbar bessere Ergebnisse als mit f/1.8). Im Fernbereich unterscheiden sich einige Objektive, nah sind die MFT Objektive, egal welche Preisklasse, recht gut.

 

EBV:

einige der hier im Forum gezeigten Aufnahmen (KB + MFT) könnten via perfekt sitzendem AF oder gezielter, selektiver (Ebenen) Bearbeitung (Lichter, Schatten, Stack, Kontrast, Schärfung....) weiter gewinnen

 

Fazit:

Beide Sensorgrößen haben Vor- und Nachteile. Ich habe den MFT Weg eingeschlagen und versuche mit diesem System top Ergebnisse zu erzielen, wohl wissend, dass es Situationen gibt, in denen KB mehr kann. Umgekehrt gilt das eben auch ;)

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...fotografiert man mit niederen ISOs und belichtet in Richtung des gewünschten Ergebnisses, sind die Unterschiede zu einer 24 MP Kleinbild oft nicht wahrnehmbar

...wobei man i.d.R. selten echte Vergleichsbilder in unterschiedlichen Situationen im Original sieht. Ob Belichtungsreihe, Verlaufsfilter oder Nachbearbeitung wird meist auch nicht erwähnt. Der Aufwand der ggf. in die Nachbearbeitung fließt wird i.d.R. nie erwähnt.

 

Man muss auch die Sensoren der jeweiligen Kameras vergleichen, auch da existieren Unterschiede. Meine G81 hat bei Basis-Iso knapp zwei Blenden weniger Dynamikumfang als die A7 III meiner Frau. In schwierigen Lichtverhältnissen muss ich mich ganz schön strecken um da hin zu kommen und meist gelingt es auch nicht. Ob das für die eigenen Anwendungsschwerpunkte eine Rolle spielt ist natürlich eine ganz andere Sache.

 

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...wobei man i.d.R. selten echte Vergleichsbilder in unterschiedlichen Situationen im Original sieht. Ob Belichtungsreihe, Verlaufsfilter oder Nachbearbeitung wird meist auch nicht erwähnt. Der Aufwand der ggf. in die Nachbearbeitung fließt wird i.d.R. nie erwähnt.

Und da ist der "Aufwand" als Bewertungsmaßstab noch nicht präzise genug. Ich bearbeite gerne und auch recht viel. Aber bei MFT stoße ich oft recht bald an Grenzen - ich kann Tiefen nicht beliebig anheben, und Himmelblau fängt an zu rauschen.

 

Bei KB kann ich deutlich mehr machen - das führt dazu, daß ich oft mehr Zeit in die Bearbeitung stecke, dann nachher aber auch mehr Freude am Ergebnis habe.

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Hasenbein1966 #6:

 

Zwar verstehe ich deine Euphorie für die Sony, ich habe ja Erfahrung mit beiden Systemen.

 

Aber wer nicht oft die ISO extrem hochfahren, und nicht oft die Schatten um 4 Stufen hochziehen muss, der dürfte, wenn er auf eine umfassende Ausrüstung angewiesen ist, mit mFT besser bedient sein.

 

Man muss halt das verfügbare Licht optimal einzusetzen wissen, und bei der Belichtung etwas mehr denken, dann kommt man auch mit mFT sehr weit. Umso mehr, als dank der tollen Dual-Stabilisierung oft mit Basis-ISO fotografiert werden kann. 

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Hallo ich wollte auch mal meinen Senf dazugeben.

Ich habe zwar keine G81 sondern hatte ein G9 und die A7iii Letzens auf einer Messe  2 Stunden in den Händen und was soll ich sagen die Büchse der Pandora war geöffnet. ;-)

 

Die G9 ist verkauft. Eine super Kamera aber was mich gestört hat zur A7iii, wurde hier schon zum größtenteils erwähnt. Besserer Dynamikumfang Rauschverhalten und  mehr Freistellung möglich. Die G9 mit dem Leica 1260 ist eine Super Kamera, ich habe noch nie so scharfe Bilder gesehen und das Leica ist fast ein Makro Objektiv, aber was mich gestört hat weiter ins MFT System zu investieren war folgendes. Es sind rechnerisch nur2 Blendenstufen und Iso Stufen zu APSC (was ich vorher hatte) aber ich find den Unterschied in der Praxis doch relevant. Wenn ich mit meinem alten Standartzoom freistellen konnte, brauche ich bei MFT direkt eine Festbrennweite oder Zoomobjektiv  um ein ähnliches Bokeh zu bekommen. Jetzt kommt bestimmt ein Aufschrei aber das war mein persönliches Gefühl.

Das andere ist das die guten Objektive Leica818 oder Leica 50200 genau so viel kosten in Summe wie die Sony FE Objektive. Genauso die 1,2 oder 1,4 Festbrennweiten. Wenn ich dasselbe Geld ausgeben muss dann lieber fürs Vollformat. Dafür muss man aber auch mehr Gewicht mit sich rumschleppen.

G9 + Leica 1260 + 818+50200 = ca. 2100  Gramm /ca. 4.800 EUR (mit gutem Rabatt beim Fachhandel, soweit ich weiß ist das Panasonic Cashback gerade ausgelaufen)

A7iii + SEL24105 + 1335+70300 =  ca. 2900 Gramm /ca. 5.000 EUR (mit gutem Rabatt beim Fachhandel und Sony Cashback)

 

Pixelshift, Focusstacking ind 4K gedöns hat die Sony zwar nicht, aber ich habe die Funktionen mal ausprobiert und dann nur selten genutzt.

Bezüglich der Brennweite vor allem im Tele hab ich meine Bilder der letzten 8 Jahre ausgewertet, ich persönlich komme mit 300 m KB zu 98 % aus.

 

Das Menü von Sony ist Geschmackssache, die einen kommen damit klar die anderen finden Panasonic toll. Also eher reine Gewöhnungssache.

An 3:4 anstatt 2:3 konnte ich mich irgendwie nicht so recht gewöhnen. Wirklich begründen kann ich das nicht aber die Bilder haben mir am 65Zoll Fernseher und am 34 Zoll Monitor „breiter“ besser gefallen.

Dann gibt’s noch den Unterschied im beweglichen Display.  Ich dachte ich brauche unbedingt ein Selfie-Display, Jetzt weiß ich brauche ich nicht. Auf den Bilder guckt man automatisch aufs Display und nicht ins Objektiv. Also guckt man dem Bildbetrachter dann nie in die Augen sondern immer vorbei.

 

So das waren so meine Gedanken zu dem Thema

Nur mal so nebenbei, für die G9 hab ich 3 Tage vor meinem Reiseantritt einen Käufer gefunden und die A7ii mit dem SEL24105 war nicht lieferbar. Also sitze  bin ich seit heute im Urlaub und hab nur meine 1 Zoll Kamera dabei.

Mal gucken wie das so ist wenn man mit ganz leichtem Gepäck reist und was für Bilder dabei rauskommen. Es fühlt sich noch ungewohnt an aber ich freu mich auf die neue Erfahrung und nach dem Urlaub wird dann Geld auf dem Kopf gehauen für die A7iii und ein paar Objektive, oder vielleicht auch nicht ;-)

 

So genug offtopic

Gute Nacht

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