Jump to content

Recommended Posts

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Ich mach mal einen Faden für unsere schöne nähere Umgebung auf. In loser Folge werde ich das Thema weiter verfolgen und ausbauen.

 

Es handelt sich um den Raum östlich und südlich von Dresden, der mehrere Sandsteingebiete und eine große Granitplatte nebst deren Kollision mit dem Sandstein (Lausitzer Überschiebung genannt) enthält. Das Gebiet erstreckt sich über drei Länder (D, CZ, PL) mit Schwerpunkt in D und CZ. Neben der Sächsichen Schweiz, die ja sicher vielen bekannt ist, gibt es noch deren böhmischen Teil, das Lausitzer Bergland, das Zittauer Gebirge und weitere Gebiete bis zum Böhmischen Paradies, die durch die Strukturen der Sandsteinfelsen, den Vukanismus und die Plattenverschiebungen geprägt worden sind.

 

Ich möchte mich hier nicht auf einzelne Reisen und konkrete Touren beschränken, sondern eher die typischen Landschaften und die Vielfalt der scheinbar eintönigen Felsen etwas zeigen. Ab und an wird sicher dem einen oder anderen etwas bekannt vorkommen - das ist aber nicht die Absicht...

/uploads/emoticons/default_wink.png">

 

Ehe gemeckert wird etwas zur Technik. Im Wesentlichen handelt es sich um Fotos, die auf unseren Wanderungen nebenbei entstanden sind. Es sind alles JPEG, freihand und bei zum Teil widrigen Bedingungen entstandene Fotos aus PentaxKX, Kompaktknipsen, MFT und alpha 77 und 7II. Wenn ich mich recht entsinne, kommt sehr selten Kunstlicht / Blitz zum Einsatz (nur bei manchen Höhlenbildern und vereinzelt in tiefen Schluchten wurde etwas nachgeleuchtet, teilweise um überhaupf einen Fokus zu finden). Die Bearbeitung beschränkt sich im Allgemeinen auf Aufhellen und Kontrastverstärken (Licht EQ in ACDSee) und zuschneiden. Auf Grund der Enge (in den Schluchten und vor den Felsen) und der Weite (auf den Felsen) sind etliche Panoramen dabei, die aber auch meist freihand entstehen.

 

Haben sie bitte Spaß!

 

Den Anfang soll eines der doch recht zahlreichen Felsentore machen. Nicht das berühmte, zu dem man schnell und mit vielen Glecihgesinnten leicht von der Elbe aus hochsteigen kann, sondern eines, dass weiter im Inland versteckt ist und dass man bei einem Wochentrip gewiss nicht finden wird.

 

Dieses hier steht in einem ehemaligen Sperrgebiet (Truppenübungsplatz Ralsko) von dem aus die Russen mit Atomraketen auf den Westen gezielt haben. Noch heute sollte man dort tunlichst die Finger von Beeren und Pilzen lassen und wenn möglich auf den Wegen bleiben. Munitionsreste sind dort nicht komplett geräumt und der Boden ist großflächig kontaminiert. Wer eine Vorstellung von Raketentreibstoffen hat, hält sich auch daran.

 

 

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Und nun doch noch eines aus dem touristischen Brennpunkt. Hier ein Beispiel der Landschaft im Elbsandsteingebirge. Tafelberge auf der einen Seite (meist linkselbisch) stehen im Kontrast zu den Felsenriffen, die rechtselbisch dominieren. Im Hintergrund schauen schon die tschechischen Vulkane (hier der recht dominierende Rosenberg) heraus.

 

Zu sehen sind rechts der Lilienstein und links der Rosenberg und vor diesem die Kaiserkrone und der Zirkelstein. Mir hat hier die Farbgebung und die Form des Daches als "Miniaturfelsen" gefallen.

 

 

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Noch einige links zu Bildern, die auch zum Thema gehören, die ich aber nicht mehrfach hochladen will:

 

Eine Blockhalde an einem Vulkan (Kleis):

https://www.systemkamera-forum.de/topic/93968-mythos-wald-mitmachthread/page-102?do=findComment&comment=1512557

 

Und ein Bild vom Gipfel des Kleis (die Aus-Sicht war leider gerade ausgegangen):

https://www.systemkamera-forum.de/topic/83576-lichtblicke-f%C3%BCr-alle-zum-mitmachen/page-341?do=findComment&comment=1512542

 

Und hier noch ein Bild vom Kleisgipfel. Keine Mauer, sondern ein Teil des freigelegten Schlots (die Säulen entstehen ja beim Abkühlen rechtwinklig zur Temperaturveränderung).

 

 

 

Die Festung Königstein einmal fast und einmal ganz versteckt:

https://www.systemkamera-forum.de/topic/110235-nebel-nat%C3%BCrlich-zum-mitmachen/page-28?do=findComment&comment=1512563

 

Und hier die ganze Festung über dem Nebel der Elbe:

 

 

 

Und noch ein touristisches Highlight: Der Pfaffenstein mit der berühmten Barbarine (die Nadel links am Berg):

https://www.systemkamera-forum.de/topic/110075-p-a-n-o-r-a-m-a-zum-mitmachen/page-35?do=findComment&comment=1512376

 

 

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Am schönsten ist es wenn das Licht wenig ist. Im letzten Licht des Tages, in den finsteren Schluchten, oder bei typischem Winter- oder sogenanntem Novemberwetter. - Wenn man denn einigermaßen trittsicher ist und sowohl vereiste Wege, als auch naßtriefende Bäume und Matsch nicht scheut.

 

Hier eine ganz interessante Stelle. Hohnstein mit der gleichnamigen Burg im letzten Licht.

  • Unten das Polenztal mit abertausenden Märzenbechern und einer Winteramselpopulation die im Winter Larven aus dem Bach fischen.
  • Wir befinden uns direkt an der Lausitzer Überschiebung: links die sanfteren Hänge sind im Granit, während geradeaus und rechts die Sandsteinplatte steile Wände bildet.
  • Unterhalb der Burg wurden zu Zeiten Augusts des Starken in der erweiterten Schlucht gefangene Bären "zwischengelagert" bis sie zu Jagtfesten in den Dresdner Zwinger gebracht wurden.
  • Die Burg ist auch historisch aus der 12 jährigen Dunkelzeit interssant (als KZ genutzt).
  • ...

 

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Apropos dunkel und Schluchten.

 

Im Felseninneren:

 

Die Stiege durch die Schlucht:

 

Und die Dimension derselben (drei Bilder mft 12mm). Hier sieht man auch ganz gut das Dilemma des Fotografen. Es ist selbst Mittags viel zu dunkel und oben ist es extrem zu hell. Da kann man machen was man will, den Sensor gibt es noch nicht.:

 

 

PS:

An den Grätings sind keine CA's. Das ist die Rost und Rostschutzfarbe.

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Nessi wohnt gar nicht in Schottland. Da finden die nie etwas!

 

Der kleine Drache liegt im Elbsandstein...

 

 

 

...und schaut, ob es am bekannten Kuhstall (das Felsloch in der Mitte mit den Menschen drin) was zu fressen gibt:

 

 

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Ich hatte ja gesagt, weitgehend Kunstlich- und Blitzfrei. Dieses Panorama (2 Bilder) wurde aber geblitzt, weil sonst zu dunkel. Links sehr schön zu sehen, wie der Durchgang herausgemeißelt wurde.

 

 

Und nun die andere Seite dieses Durchgangs ohne Zusatzlicht, dafür aber sechs Bilder:

 

 

PS:

Der Durchgang ist etwa drei Autostunden von DD entfernt, also keine Sächsische / Böhmische Schweiz mehr.

Auf dem zweiten Bild sind übrigens keine Stürzenden Linien zu sehen, das sind stürzende Felsen in echt.

/uploads/emoticons/default_wink.png"> Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Das Elbsandsteingebirge ist ja wegen seiner Sandsteine und Felsenlandschaft bekannt. Es gibt aber auch noch etwas anderes: Kahnfahrten. Zurück geht dieses Vergnügen auf die frühere Bewirtschaftung der Wälder. Als es noch keine Harvester und geländegängige Fahrzeuge zur Verschandelung der Wälder gab - dies wäre schon noch ein eigenes Thema wert - musste das geschlagene Holz ja auch irgendwie transportiert werden. Da es hier einige kleine Flüsse gibt, staute man diese an, warf die Bäume in die Staubecken und wartete erst mal ab. Wenn dann alles soweit voll war, wurden die Wehre geöffnet und ab ging die Fahrt gen Elbe.

 

Einige dieser alten Staustufen haben die Zeiten überdauert und werden heute zu den beliebten Kahnfahrten genutzt. Es gibt jeweils zwei dieser Kahnfahrten von D aus an der Grenze (D/CZ) an der Kirnitzsch und in CZ an der Kamnitz. Zwischen den Kahnfahrten und auf dem Weg dorthin und wieder weg kann man durch die tief eingeschnittenen Täler (teils auf Stegen) wandern.

 

Hier die Obere Schleuse bei Hinterhermsdorf:

 

 

Man sieht hier auch sehr schön die Enge der Schlucht (re.) und die Vielfarbigkeit der Felsen durch den Bewuchs und die allgegenwärtigen Flechten.

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Neben der schönen und teilweise einmaligen Landschaft gibt es leider auch einige unschöne Dinge, die einem nicht so schnell ins Auge fallen.

 

Im ersten Beitrag war ja schon eine Hinterlassenschaft aus dem Kalten Krieg genannt worden. Daneben gibt es aber in der Sächsischen Schweiz und in CZ auch Uranbergbau. Direkt neben dem Touristenmagneten der Festung Königstein befindet sich ein Uranbergwerk, dass man auch von der Festung sehen kann. Wenn man weiß wo es ist, kann man es auch von der Bastei sehen.

 

Der Abbau ist eingestellt. Gleichwohl sind aber Anlagen und Geländeteile teilweise noch verstrahlt. Im Rahmen der Sanierung werden weiterhin Uran und andere unschöne Dinge aus dem Berg geholt. Nach Ansicht einiger Experten muss das Grundwasser dort dauerhaft gereinigt werden.

Pikant: Die Wasserschichten, aus denen das Trinkwasser für Dresden gewonnen wird, befinden sich in unmittelbarer Nähe der vom Uranbergbau mittels Laugung verseuchten Wasserschichten.

 

Wen's interessiert, kann hier mal schauen:

https://www.atommuellreport.de/daten/wismut-gmbh-koenigstein.html

http://www.wismut.de/de/nl-koenigstein_flutung.php

 

So sieht die Anlage aus:

 

 

PS:

Ich bitte die Bildqualität zu entschuldigen. Das ist aus einigen km Entfernung gemacht worden.

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Nun mal einige Lichtblicke.

 

 

Eine Aussicht in der Nähe von Rathen:

 

 

 

Winterliches Wolkenspiel mit Barbarine:

 

 

 

Blick nach Osten zum Unger, der schon im nördlich angrenzenden Granit steht:

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Die Symbiose von Algen, Farnen und Flechten aber auch von größeren Pflanzen auf, an und in den Felsen ist teilweise auch beeindruckend.

 

Wie lange der kleine Kerl wohl in dem alten Balkenlager einer der vielen ehemaligen Burgen durchhält? Ein paar Jahre hat er jedenfalls schon weg (letzten Winter war er noch da).

 

 

 

Der hier hat nichts mehr durchzuhalten und ist nur noch eine trockene Hülle für andere. Aber solch beharrliches Anschmiegen an die Felsform sieht man auch nicht alle Tage:

 

 

 

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Stiegen

 

Wer schon mal in der Sächsischen Schweiz war, hat den Begriff Stiege sicher schon gehört. Das sind z.T. versicherte "Wege" oder eben durch einzelne Steighilfen begehbar gemachte Aufstiege. Die Stiegen gehen teilweise auf die Zeit der Ersterschließung zurück und haben in der Regel auch etliche Jahre auf dem Buckel. Einige sind per Treppenstufen erleichterte Aufstiege und wieder andere sind Quasi die Vorläufer heutiger Klettersteige. Leider sind einige der schönsten Steiganlagen dem Verfall preisgegeben worden oder dem Nationalpark (auf beiden Seiten der Grenze) zum Opfer gefallen (sprich nicht mehr erlaubt, zurückgebaut, etc.).

 

Und Obacht:

Nicht alle dieser Anlagen sind nach heutigen Sicherheitsstandards umgebaut und in teilweise abenteuerlichem Zustand. Also bitte vorher unbedingt belesen, wennn diese begangen werden sollen!!!

 

Eine Treppepepepepepepepepepep....

 

 

 

Der Weg ins Dunkel:

 

 

 

Manchmal wirds steil. Festhalten angesagt. Das ist die entschäfrte Variante - früher ging es mit ein paar Stiften links durch den Kamin und über den Überhang oben:

 

 

 

Und manchmal muss man sich auch richtig festhalten und ordentlich kämpfen. Das ist aber schon ein richtiger Klettersteig im Zittauer Gebirge:

 

 

 

PS:

Es gibt sogar einen Stiegenbuchverlag, der etliche Bücher mit Beschreibungen der erlaubten und auch der nicht erlaubten Stiegen veröffentlicht hat. Der Macher ist selbstredend und mit stolzer Brust ein besonderer Freund der Nationalparkverwaltung.

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Am besten gehen Stiegen aber im Winter. Da bergen sie je nach Schnee- und Eislage noch echte Herausforderungen und man ist meist allein.

 

Mit Steigeisen durch vereiste Schluchten:

 

 

 

Man kann auch bei -15°C auf Gipfel steigen, wenn man warm eingepackt und trittsicher ist. Ausrutschen und Runterkullern ist da allerdings auch keine Option mehr. Eigentlich im Sommer auch nicht, weil zu hoch (nur rutscht es sich da nicht so gut aus):

 

 

 

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Machen wir mal weiter.

 

Thema heute: Felsstrukturen

   Unterthema: Eisenplatten.

 

Der Sandstein ist von seinem inneren Aufbau und der Oberfläche her sehr abwechslungsreich strukturiert. Man kennt ja die gebänderten farbenfrohen Bilder aus den USA. Sowas gibt es hierzulande eher weniger. Hier sind es vor allem durch chemische Prozesse eingelagerte Eisenbänder und Silikate, die eine innere Struktur des Sandsteins zeigen. Dazu komen viele Verwitterungsformen und schließlich der Algen- / Pflanzenbewuchs, der schlußendlich weitere Farbakzente an der Oberfläche setzt. Ursache ist sicher auch die heftige tektonische Aktivität mit Vulkanen am südlichen Rand und mitten im Sandstein und der Lausitzer Überschiebung im Norden.

 

Genug der Vorrede. Komen wir zu einigen Beispielen. Teil 1 - Eisenbänder (bis zu 90% Eisen)

 

In Buchform zum aufblättern:

 

 

Dicke Eisenbänder in schönem Kontrast zur Felsfarbe und dem ansetzenden Bewuchs (gabs schon mal bei Kompaktkameras):

 

 

Eine filigrane Eisenbänderung hält im Verbund mit der dünnen Verwitterungsschicht den darunter liegenden (sehr) weichen Sandstein zusammen (aus einem Kletterweg am Goldstein):

 

 

Große Eisenplatten in Richtung der Oberfläche eingebettet und aufliegend:

 

 

 

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Thema heute: Felsstrukturen

Unterthema:    noch mehr Eisenplatten

 

Die Eisenplatten sind allgegenwärtig und bringen immer wieder interessante Formen und Farben zustande.

 

Hier ein stärkende und schützende Kruste:

 

 

 

Ein "gemalter" Drache:

 

 

 

Und eine Landkarte von einem Flußdelta, dass einst in das Urmeer mündete, aus dem sich der Sandstein dann erhob:

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

gucksdu:

 

Zwei touristische Highlights in der Sandsteinwelt, die die Charakteristik der Gegend gut manifestieren. Hier der scheinbar massive Sandstein und jenseits der Vulkan, der auf die Zerbrechlichkeit dieser gepressten "Kiesgrube" hindeutet:

 

https://www.systemkamera-forum.de/topic/96503-bilderthread-berge-berglandschaften-gipfel-grate-und-t%C3%A4ler/page-114?do=findComment&comment=1545052

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Nun habe ich es doch geshafft, einen ganzen Monat auszulassen - beim Kalender umblättern in meinem Büro-/Beamerzimmer und hier beim Hinzufügen weiterer Bildchen von unserer schönen Gegend.

Viele haben sich sicher schon gefragt, wie man denn am besten im Sandstein fotografiert. Das unterscheidet sich natürlich ungeheuerlich vom Vorgehen in anderen gebirgigen Gegenden. Da kann man nicht etwa so tun, wie man das von zuhaus aus zu kennen meint! Das gibt dann nicht die richtigen Bilder. Im folgenden ein paar Tips (psst: geheim!!!):

  • Gründliche Vorausplanung. Am besten erst mehrere Wochenenden für die Planung einplanen.
  • Nur bei schlechtem Wetter oder zumindest gemischten Aussichten losgehen - ohne gemischte Aussichten gibt es kein anderes Wetter und auch keine Aussicht.
  • Sitzkissen nicht vergessen - es ist ja feucht oder kalt, oder beides. Das Sitzfleisch wird es euch danken... Wenn man dieses nicht hat, oder zu klein ist, muss der Rucksack herhalten. Dann ist es aber leider Essig mit den Schnittchen, die dann ja platt sind.
  • Nicht unnötig bewegen. Da kommt man sonst in unvorhergesehene Gegenden und weiß sich nicht recht zu verhalten. Da wird das dann mit den Bildern auch wieder nichts.
  • Warmes Jäckchen, Mütze und vor allem Handschuhe. Sonst kann man ja hinterher gar nicht über die fummelige Bedienung klagen, die einem den einen wichtigen Schnappschuß versaut hat. Im Beispiel unten wurden letztere natürlich vergessen und so müssen die entstandenen Bilder wenn auch murrend weiter genutzt werden.
  • Thermosflasche (auch wenn diese heutzutage ja leider aus China ist --> CO² Abdruck!!!) mit einen wärmenden Getränk.
  • ...

Wenn man an alles gedacht hat, müsste das dann etwa so aussehen:

 

 

Hier im Beispiel ist auch eine einmalige Kamerakonstellation zu bewundern: Eine Stylus1 mit TCON17X. Das gibt dann ungeschlagene 510 mm mit wohl nur ein wenig mehr als F2.8.

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Und was kommt nun dabei raus, wenn man so dasitzt und Tee trinkt?

Sowas zum Beispiel: Ein Blick direkt auf der "Kante der Lausitzer Überschiebung" (hier die nordseitige Begrenzung des Elbsandsteingebirges) hinab ins Kirnitzschtal. Ein Panorama mit 7 Bildern 12mm und etwa 180 Grad.

 

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Vielen herzlichen Dank! Aber es sind auch nur so "nebenbei" auf Wanderungen entstandene Bilder. Da ist die Qualität eben manchmal nur so lala. Im wesentlichen ist es ja auch von vornherein dokumentarisch gemeint.

Das hier gehört eigentlich auch hier herein - ich weiß gar nicht, wie man das jetzt mit der neuen Forumsoftware am besten macht:

Das ist eine ganz tolle Gegend da südlich des Iser- und des Riesengebirges (von letzterem hat der eine oder andere sicher schon mal was gehört). Interessant dort auch die Geschichte.

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 9.5.2018 um 11:57 schrieb schubbel:

...

Haben sie bitte Spaß!

Den Anfang soll eines der doch recht zahlreichen Felsentore machen. Nicht das berühmte, zu dem man schnell und mit vielen Glecihgesinnten leicht von der Elbe aus hochsteigen kann, sondern eines, dass weiter im Inland versteckt ist und dass man bei einem Wochentrip gewiss nicht finden wird.

Da ich den Anfangspost nicht mehr editieren kann:

Zu den Felsentoren eine ganz interessante Zahl. Leute, die sich mit sowas auskennen, haben allein in der Sächsischen und der Böhmischen Schweiz (Elbsandsteingebirge) 202 Felsentore gezählt. Ich würde denken, dass ich deren vielleicht 20-30 gesehen habe. Es gibt also noch Brot für einige Jahre, um neues zu entdecken.

Leider sind viele der Naturschönheiten dem Nationalpark "zum Opfer gefallen". Also sie sind sicher noch da, aber man kann heute leider legal nicht mehr an viele der schönsten Stellen gelangen. Teilweise sind 80-90 % des historischen Wegenetzes weggesperrt bzw. sogar physisch zerstört worden. Wenn man mal Karten der Situation vorher/nachher gesehen hat schüttelt es einen regelrecht. Und wohlgemerkt: Es geht dabei nicht um neuzeitlichen Erschließungswahn, sondern um von alters begangene Wege. Teilweise sind sogar Hauptverkehrsstraßen aus dem Mittelalter betroffen. -Aber was regt man sich auf...

Share this post


Link to post
Share on other sites

Neben den vielen "unberührten" Ecken in unserer Gegend, ist es aber auch eine alte Kulturlandschaft. Insbesondere auf der CZ Seite gibt es sehr viele Hinterlassenschaften der dortigen Herrschaften. Das Gebiet war ja mal zu Östereich-Ungarn gehörig. Und so trifft man hier und da doch auch einige Orte von überregionaler Bedeutung. es gibt einen Sommersitz des Kaisers, ein Exilschloss für das französische Königshaus, den Stammsitz des Thronfolgers und viele kleinere Adelssitze. Da wird Geschichte z.T. richtig greifbar.

Und was machen die Herrschaften, wenn nicht regiert und Krieg geführt wird? Sie müssen beschäftigt werden. Und so gibt es recht viele ursprünglich zur Belustigung des Adels angelegte Orte und Wege, die man heute noch nutzen kann.

Hier sind wir in Suche Skaly (dürre Felsen). Eigentlich wird damit nur eine Felsmauer bezeichnet, die so gar nicht in den Sandstein passen will, weil sie so dolomitisch erscheint (und richtig ist sie auch aus Kalksandstein). Der kleine Ort und die Gegend drumherum heißen nun aber auch so. Es gibt mehrere solche sogenannten Felsenstädte in Nordböhmen, die bei Wanderern und Kletterern sehr beliebt sind. Die Felsenstädte sind zwar recht kleinflächige aber dafür um so spektakulärere Felsansammlungen. Es gibt hier einige teils sehr spektakulär angelegte Wege durch die Felsen (teilweise wird auch Eintritt für den Unterhalt verlangt). Neben den Felsenwegen gibt es aber auch sehr viele Kapellen, Wegkreuze und Kreuzwege.

Die Kapelle thront oben in den Felsen und drumherum wurden Wege und romantisierende Ruinen in den Wald gebaut.

Hier die eigentliche Felsmauer, die dann rechs auf der anderen Talseite quasi als Verlängerung des obigen Felsrückens steht:

Edited by schubbel

Share this post


Link to post
Share on other sites

Sandstein ist ja recht wasserdurchlässig. Nichtsdetotrotz gibt es aber auch Wasser an der Oberfläche zu bestaunen. Weiter oben wurde ja schon auf Kahnfahrten hingewiesen. Hier nun der Weg des Wassers.

Schmelzwasser mit Regenbogen:

Kleine Bäche bilden sich, in denen es von Pflanzen und Tieren wimmelt:

/monthly_2018_10/1134013014_2012_0527_142835_Bildgrendern.JPG.a9df36769b7d6c67d0ed9d24ea56841b.JPG">

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Loading...

  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

  • Similar Content

    • By Alexander K.
      Hallo zusammen,
      ich habe seit längerem nochmal an Weihnachten 2 Wochen frei (war leider die letzten Jahre nicht möglich) und  überlege die Zeit für eine Fotoreise zu nutzen.
      Habt Ihr noch Geheimtipps für schöne Winterlandschaften? Sollte abwechslungsreich sein, sprich optimalerweise Berge, Meer, Schnee, Polarlichter wären auch toll (Ja, sowas gibt's vermutlich nicht) 😅

      Mir fehlen nur ein wenig die Ziele. Lofoton im Winter war immer mal ein Traum von mir, aber die allgemeinen Prognosen über Weihnachten sind nicht gut und außerdem ist das ganze sehr teuer und zudem wahrscheinlich sehr überlaufen. Da wären allerdings alle meine oben beschriebenen Anforderungen erfüllt.
      LG
      Alex
    • By jkiter
      In diesem Thread soll es explizit um Landschaftsaufnahmen gehen, bei denen bewusst Menschen mit ins Bild genommen wurden, um z.B. dem Bild einen Maßstab zu geben bzw. eine kleine Geschichte zu erzählen. Der Fokus sollte eher auf der Landschaft liegen und weniger auf der Person bzw. den Personen (wie bei vielen Selfies).

      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. Alpine horse express by Pascal Riemann, auf Flickr
    • By cmox
      Heather Angel ist eine bekannte und langgediente Naturfotografin und erklärt in diesem lehrreichen Buch ihre Tricks. 

      8 Euro plus Versand
    • By Felix92
      Hallo liebe Forumsleser,
      ich möchte Euch gerne um Empfehlungen bezüglich einer Einstiegskamera bitten.
      Was möchte ich fotografieren: 
      Natur: Landschaften (Wald, Wiese, Meer etc) und Tiere mal eine Nahaufnahme (Biene die auf der Blume sitzt, so etwas) auch mal während der Dämmerung (Sonnenuntergang, so etwas, keine Mondfinsternis) Was ich nicht fotografieren will:
      Menschen, Autos, Städte, Sport Erfahrung habe ich bisher keine und mein Wunschpreis liegt zwischen 500-600 E; wohlgemerkt für Kamera und Objektiv. Ich möchte die Kamera auf Fahrradtouren mitnehmen sie sollte daher nicht zu groß/schwer/unhandlich sein. Stativ möchte ich auf dem Fahrrad auch nicht mitnehmen, das schreibe ich wegen der Bildstabilisierung. Ein Klapp-Schwenkdisplay wäre nett. Ich habe versucht mich in die Materie einzulesen, blicke aber bei den ganzen Fachausdrücken & Werten nicht so durch. 
      Was mir ungeordnet noch einfällt:
      Ich will eine Kamera mit elektrischem Sucher. Weshalb ich in dem Systemkamera Forum ja richtig bin? Ich will dass der Sucher/das Display mir direkt die Bildeinstellungen anzeigt. Will meinen, ich stelle die Kamera auf Schwarz-Weiß und mir wird das Bild in Schwaz-Weiß angezeigt, bevor ich das Foto schieße. Bisher bin ich in Foren auf die Kamera Sony Alpha 6000 mit dem Objektiv (16-50mm) gestoßen, welche ich eig. recht gut fand. Liegt bei Amazon um die 500 E. die Fotos möchte ich auch mal größer Ausdrucken und aufhängen können (Gemälde-Größe in etwa +/ - 60 x 40 cm) wäre schön wenn die Konnektivität mit Apple gut funktioniert und es eine App für iPhone gäbe. Dass ich das iPhone auch als Fernbedienung nehmen könnte. Letzteres sehe ich aber als netten Bonus. Es wäre nett, wenn Ihr mir Euren Rat geben könntet, oder Eure Meinung zu genannter Sony Kamera und ob das preislich machbar wäre.
      Vielen Dank,
      liebe Grüße, Felix.
    • By foToE
      Hallo zusammen,
      ich bin vor zwei Jahren von meiner DSLR (Nikon D7000) auf MFT (Panasonic GX8) umgestiegen und habe in der Zeit vor der Entscheidung und auch danach vieles hier im Forum gelesen um mich zu informieren.
      Nun möchte ich auch mal ein paar Bilder zeigen,  von unserer Costa Rica - Reise.
      Vielleicht  ist ja der ein oder andere hier auch gerade Urlaubsreif 😉
      Fototechnisch hatte ich mit dabei
      Pana GX8 Pana 12-35/2.8 Pana 35-100/2.8 PanaLeica DG 100-400 Letzteres hatte ich mir (nicht nur)  extra für diese Reise zugelegt, was für die  bunte und vielfältige Tierwelt in Costa Rica ein echter Gewinn war. Mit 100 mm max. Brennweite, hätte ich was die Fotos angeht  vieles verpasst. Allerdings hat es schon auch einiges an Zeit und Übung gebraucht, bis ich mich mit dem  Tele richtig angefreundet hatte. Aber dazu vielleicht später mehr ...
      Ach ja, ihr dürft natürlich gerne Feedback geben, Kritik üben, ich freue mich auf Rückmeldungen!
       
      Lasst uns starten!
      <1> Wie es sich gehört, haben wir Europa im Regen verlassen ...

      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. <2> Kurze Zeit später sah es dann schon anders aus 🙂

      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. In Anbetracht der Uhrzeit und weil so ein Flug ja auch eine Weile dauert geht es dann morgen hier weiter ...
×
×
  • Create New...

Important Information

By using this site, you agree to our Terms of Use. We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue., Read more about our Privacy Policy