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Hallo zusammen,

 

wieder ein Bild von mir, diesmal mit Person und Geschichte:

 

Wenn man mit  einer Arbeitskollegin, Freundin   und  Hobbykollegin auf  einem LostPlace  unterwegs ist, sich  an einer herumstehenden Ubahn fertig ergötzt hat  kann es passieren, dass man die sogleich nächste  Überaschung findet... ein Fotoautomat (auf dem Gelände  des alten Viehhof....).

 

Was macht man da als "Fotograf".... natürlich muss  das aufs Bild und weil niemand weis ob das morgen noch dasteht soll das perfekt  sein.

 

In diesem Fall hatte ich nach vielen Versuchen das Glück, dass Modell, Motiv und auch das Sonnenlicht so richtig zusammenpassen.

 

Ich stelle das Bild zur  Diskussion ob Ihr das auch so seht oder ob einfach nur der Gesamteindruck der Location, den Ihr natürlich nicht haben könnt, in meinem Kopf mitspielt.

 

26051324128_13593db780_c.jpgPhoto Booth by Thomas Wyschkony, auf Flickr

 

Es geht nur um dieses Bild. Ich werde keineFarbversion zeigen, es lässt  sich auch so nicht mehr wiederholen..

bearbeitet von Thomas_Wy

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In diesem Fall hatte ich nach vielen Versuchen das Glück, dass Modell, Motiv und auch das Sonnenlicht so richtig zusammenpassen.

 

es lässt sich auch so nicht mehr wiederholen..

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer in dem Bild eine Diskussionsgrundlage zu erkennen, vor allem nach deiner Anmerkung, dass ja alles passte. Wenn es sich nicht wiederholen lässt, nutzen dir keine fotografischen Tipps, wie beispielsweise den Ausschnitt nicht so eng zu wählen. Könnte auch ein blöder Tipp sein, weil man die Location nicht kennt und links oder rechts womöglich direkt ein Müllcontainer o.ä. steht. Durch den Bezug zum Modell ist es mMn auch eher ein persönliches Bild. Ach ja... lustig ist aber, wie ihr die Ähren aus dem Kopf wachsen :-)

 

Hast du die Bearbeitung/Umsetzung in SW so gewollt? Mir ist das alles zu flau und in den dunklen Bildteilen abgesoffen. Eigentlich könntest du diese Situation mit dem "richtigen Licht" durch mehr Kontrast etwas betonen. Ich hab mir das Bild mal von flickr runtergeladen und leicht bearbeitet.

 

Tonwertverteilung vor Bearbeitung:

Bildschirmfoto-2018-02-07-um-10.33.36.jp

 

 

Tonwertverteilung nach Bearbeitung (nur Kontrolle, bearbeitet habe ich mit Tiefenregler und Gradationskurven):

Bildschirmfoto-2018-02-07-um-14.00.33.jp

 

 

Bild nach Bearbeitung:

bild1.jpg

 

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Hi,

 

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer in dem Bild eine Diskussionsgrundlage zu erkennen

 

Es ist/war ein Versuch. Persönlich gefällt mir das Bild sehr gut. Mich interessiert nur ob es mir wegen "persönlich" oder wegen "schöner, interessanter Tag" gut gefällt oder ob es auch jemanden anspricht, der/die keinen Bezug zu Person und Location hat.

 

lustig ist aber, wie ihr die Ähren aus dem Kopf wachsen

 

Lustiger ist, dass mir  das gar nicht aufgefallen ist *lol*

 

Hast du die Bearbeitung/Umsetzung in SW so gewollt?

 

Ja, das dunkle sollte die Stimmung (verlassener Ort, Chaos, irendwo im Nirgendwo) etwas betonen. Deine Version gefällt mir auch sehr gut.

 

Abgesehen von der technischen Umsetzung, wie sieht es denn mit der Gestaltung aus (Bildausschnitt wurde ja schon angesprochen)?

 

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Mir ist es auch etwas zu finster - die bearbeitete Version wäre mir zu klar.

Außerdem scheint die rechte Kante des Daches exakt auf dem Bildrand zu liegen - ich würde entweder noch etwas Luft drumrum lassen oder das Dach richtig in den Anschnitt legen - eventuell sogar die Aluecke des Unterteils mit wegnehmen. So ist es irgendwie unrund.

 

Insgesamt gefällt mir der Schuss - und dass hinter dem dunklen Mantel links ne dunkle Ecke ist - das ist halt so, trägt aber dazu bei, dass der insgesamt fast schon "Low-Key-Eindruck" zu düster wirkt.

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Hmm .. ich kann nix damit anfangen. Es erzählt mir auch keine Geschichte und ich frage allenfalls wohin ihr Blick geht. Und erst auf dem zweiten Blick sehe ich die Fotokamera, die einen Bezug zum Fotoautomat herstellt. Diese würde ich mittels Bildbearbeitung deutlich rausarbeiten. Aber was mich total stört ist rechts der Anschnitt von der oberen Leiste, auf der "Fotoautomat" steht. So, das war nun unverblümte Kritik. ;)

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Hab grad mal in Xnview damit rumgespielt - ich hab nicht nur die Kante von dem Unterteil, sondern auch noch oben und unten was weggenommen. Passt mir besser. Dann hab ich "quick&dirty" noch den Filter "ausgleichen" angeklickt und festgestellt, dass in der Wand links noch Zeichnung drin ist. Das wäre dann aber vermutlich höheres Photoshopping, das noch so rauszuarbeiten, dass das zwar zur Stimmung passt, aber eben doch nicht nur eine große, schwarze Fläche ist ... Schön ist die Wand zwar nicht, aber sie bringt etwas Umgebung rein ...

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Gast Südtiroler

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Mir gefällt Motiv und Ausschnitt, würde aber das Nostalgische mehr betonen. 

Anbei eine Version. Sollte das nicht gewünscht sein, bitte mitteilen, dann lösche ich es.

Beim SW fehlt mir etwas Kontrast.

 

 

 

 

post-87828-0-72423500-1518068327_thumb.jpg

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Hi,

 

Vielen Dank für die vielen Wortmeldungen und Bearbeitungsvorschläge.

Abgesehen von den aus dem Kopf wachsenden Ähren, die ich ohne diesen Thread wohl nie gesehen hätte :-D neige ich offensichtlich dazu, bei SW zu weit abzudunkeln.

Darauf werde ich beim nächstem Mal achten, hier vielen Dank!

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Auf dem Bild sehe ich eine Frau vor einem Fotoautomaten. Der Fotoautomat scheint das gröbste hinter sich zu haben. Auf den zweiten Blick erkennt man eine Kamera in den Händen der Frau.

Das Bild ist monochrom umgesetzt, was dem Bild eine gewisse Nostalgie gibt und es zugleich ruhiger macht. Das passt zum Motiv. Von der Umsetzung hätte ich mir etwas mehr Kontrast gewünscht. Auch der Schatten links säuft bei mir ab und dadurch verschmilzt die Person, dank gleich dunkler Jacke, mit dem Schatten. Minimal kippt das Bild nach rechts. Die Schärfe ist passend.

Die Positionierung der Person auf der linken Drittellinie gefällt mir gut. Schrift ist immer ein starkes Element in Bildern, denn man muss sie lesen. Hier gefällt mir die Positionierung, denn es ist wie eine Überschrift für das Bild, quasi ein Titel direkt im Bild. Nicht so gut ist der Schnitt rechts. Hier fehlt eindeutig was, so dass er Automat wie abgeschnitten wirkt. Ganz besonders ungünstig ist das oben rechts an der Umrandung der Schrift. Helle Stellen am Rand sind eben meistens störend. Gut gefällt mir, wie das Licht auf die Szene und insbesondere auf das Gesicht und in den Automaten leuchtet. So wird der Blick doch noch aufs Motiv gelenkt.
 

Inhaltlich spricht mich das Bild schon an, WENN man dem Bild denn eine Chance gibt. Ich kann mir da schon eine Story ausmalen. Was macht die Frau da? Hat sie etwa einen Business Workshop besucht und versucht nun ihr Fotohobby zu monetarisieren, indem sie mit einem gebrauchten „Studio“ anfängt und auf erste Kundschaft wartet?

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Guten Morgen,

 

Auch Dir, Norbert, vielen Dank.

 

Der Beschnitt musste teilweise so sein, der Fotoautomat steht auf dem Gelände des alten Viehhofs in München. Dieses wird derzeit zum Teil abgerissen oder von diversen Münchner Subkulturen als Containerstadt, Sprayerparadies und anderes genutzt (hier entstanden auch die Utopia-Bilder).

Links und rechts vom Fotoautomat liegen Trümmer, Geröll und eine Mauer, was ich alles aus dem Bild haben wollte um eine Beziehung zwischen „Fotografin“ und „Fotoautomat“ herzustellen.

Vielleicht auch ein Kontrast zwischen Modern (Frau mit moderner DSLR) und einem Relikt der letzten Jahrzehnte herzustellen.

 

Stories können natürlich interpretiert werden, ich bin jedoch der Meinung, dass die wenigsten Bilder hier im Forum, genauso wie auch meiner Festplatte, eine Story erzählen.

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Mich hätte ein bisschen Geröll wohl nicht gestört, es könnte den Charakter des Vergangenen betonen helfen.

Alternativ würde ich rechts noch etwas stärker beschneiden, dann wirkt der knappe Beschnitt sozusagen mehr gewollt. Ich würde die Schatten auch ein wenig anheben, ich mag es nur bei sehr wenigen Bildern, wenn die absaufen. (Südtirolers Version zum Beispiel säuft zumindest auf meinem IPad total ab, das würde ich so auf keinen Fall machen). Aber der Lichtfleck an der hellen Innenwand links sollte noch richtig Zeichnung haben, bei Melusines Version ist mir der schon etwas zu hell.

 

Das Motiv gefällt mir und macht Raum für viele „Geschichten“. Mir persönlich gefällt, dass die „Überschrift“ einen augenzwinkernden sprachlichen Bezug zu einer Person herstellt, die gerne und viel fotografiert. Zu deiner Frage: Ich finde, das Bild kann für sich stehen und wirkt nicht nur aufgrund deiner persönlichen Erinnerung (wobei die ja immer auch eine Rolle spielt und schlecht ausgeblendet werden kann).

bearbeitet von leicanik

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So unterschiedlich kann man Bilder/Bilddetails sehen und interpretieren:

 

Mir gefallen an Südtirolers Version gerade die starken Schatten, denn dadurch verschmilzt die Figur mit dem Fotoautomaten, sie wird Teil davon, ihr Mantel verschmilzt mit dem Vorhang des Automaten. Dadurch, dass die Frau eine Kamera in der Hand hat, ist finde ich das zumindest amüsant, aber auch ein wenig symbolträchtig.

 

Nach Lust, Laune und verfügbarer Zeit könnte man natürlich auch eine Diskussion über die Veränderung der Fotografie in den Zeiten der Digitalisierung (100te "Gratisbilder" auf der Speicherkarte versus 4 oder 6 aus dem Automaten; der Fotograf als neuer Automat; der Automat als Vorläufer der Selfie-Manie; die  4 Bilder aus dem Automaten als Ausdruck der Sehnsucht nach Überschaubarkeit;.....) vom Zaun brechen. ;)

 

 

 

 

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