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milamber

Lohnt es sich eine Drohne zu kaufen?

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Wenn Du Dir Motorräder anhörst, die aktuell als Neu-Zulassung auf die Straße kommen, dann wärst Du sehr zufrieden, weil die ganz radiale dB Begrenzung schon Pflicht und Gesetz ist.

 

Da gibt es Lücken, die sicher auch genutzt werden vom entsprechenden Kientel, siehe z.B. der Artikel hier, ab dem Abschnitt für Zubehör-Auspuffanlagen:

 

https://www.motorradonline.de/recht-verkehr-branche/neue-geraeuschvorschrift-fuer-motorraeder-ab-2016.685248.html

 

Dieser Lärm hat noch lange kein Ende.

 

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Das finde ich schon etwas lustig. Sich auf der einen Seite über die viel zu starke Regulierung beschweren, um eine möglichst starke Regulierung für andere zu fordern. Wenn Du Dir Motorräder anhörst, die aktuell als Neu-Zulassung auf die Straße kommen, dann wärst Du sehr zufrieden, weil die ganz radiale dB Begrenzung schon Pflicht und Gesetz ist.

 

OT:

ich habe mich doch über keine Regulierung beschwert, wo steht das? :D

Ich habe das nur deswegen angesprochen weil hier behauptet wurde, dass Drohnen lästigen Lärm "in der Natur" verursachen.

 

Wegen Motorradlärm: 

Keine Ahnung was Pflicht und Gesetz ist. Aber entweder sind diese Gesetze zu lasch oder es hält sich kaum jemand daran. Oder warum stehen im Schwarzwald an jeder Straße Schilder auf den gebeten wird leise zu fahren? Wenn das die Gesetze erledigen würden, wäre es wohl nicht mehr notwendig. Bist Du oft im Schwarzwald? an der Schwarzwaldhochstraße z.Bsp.? Da geht es lärmtechnisch manchmal zu wie am Rock am Ring. 

 

Ich selbst habe übrigens auch einen Motorradführerschein. 

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OT:

ich habe mich doch über keine Regulierung beschwert, wo steht das? :D

 

 

Ne, hast recht. Hatte ich dann subjektiv so rausgelesen. Ich finds trotzdem doof dann eine andere Gruppe zu bashen und über einen Kamm zu scheren. Aber wenn's hilft.

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Gast User73706

Ne, hast recht. Hatte ich dann subjektiv so rausgelesen. Ich finds trotzdem doof dann eine andere Gruppe zu bashen und über einen Kamm zu scheren. Aber wenn's hilft.

Leider passiert das hier ja immer wieder. Drohnefotografen, Smartphonefotografen, DSLR-Fotografen usw.

 

Wäre schön, wenn man erstmal vom positiven ausgehen würde, als von vorneherein ein Gruppe über einen Kamm zu scheren. Grundsatzdiskussionen sollten hier doch erstmal weniger stattfinden, so wie ich das bei der Einführung für dieses Unterforum gelesen habe..

bearbeitet von ThreeD

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Nach ein wenig Recherche sehe ich eigentlich keine Alternative zur Mavic Pro:

- kann 4K

- ist sehr kompakt dank Klappmechanismus

- viel Zubehör (ND Filter, Polfilter etc)

- beste Reichweite

- noch groß genug für stabiles Flugverhalten bei leichtem Wind

- kann mit D-LOG Profil filmen, daher mehr Möglichkeiten beim Graden

- Gimbal nach allen Seiten ausgleichend

- gebraucht zu vernünftigen Preisen zu bekommen.

 

Die Spark hat zu schlechte Videoqualität, ein eingeschränktes Gimbal, lässt sich nicht zusammenklappen, hat Windprobleme. Die Mavic Air hat Probleme mit dem Empfang, kein D-LOG und ist momentan noch teurer.

 

Wenn ich mir also irgendwann eine Drohne zulege spricht vieles für die Mavic Pro.

 

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Die Spark hat zu schlechte Videoqualität, ein eingeschränktes Gimbal, lässt sich nicht zusammenklappen, hat Windprobleme. Die Mavic Air hat Probleme mit dem Empfang, kein D-LOG und ist momentan noch teurer.

 

Wenn ich mir also irgendwann eine Drohne zulege spricht vieles für die Mavic Pro.

 

Ich habe selber keine Drohne, verfolge das aber interessiert. Aktuell sage viele die sich auskennen, die Mavic Air wäre in fast allen Bereichen besser. Wenn man etwas Zeit hat, kann man noch auf die nächste Version der Mavic Pro warten, die vermutlich in absehbarer Zeit vorgestellt wird. Man erwartet da natürlich die Neuerungen aus der Air mit weiter verbesserter Leistung.

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Dann würde ich noch den März abwarten, es wird wahrscheinlich eine Mavic Pro II vorgestellt werden (mit Abstandssensoren für Rückwärtsflug und 1zölliger Kamera).

 

Finde die derzeitige Mavic eigentlich super, meine Hoffnung ist das es aufgrund der neuen die alte zu attraktiven Gebrauchtpreisen gibt.

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Ich würde tendenziell auch eher zur Pro neigen, aber dennoch scheint es trotzdem einige gute Bewertungen gehabt zu haben.  <_< 

 

Edit: Hat die Antwort wohl leider 2x genommen :(

bearbeitet von Zokking

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Ich fliege seit rd. 15 Jahren Modellflugzeuge und diverse Drohnen und mache gerne damit Aufnahmen aus der Luft. Und will daher versuchen, ein wenig Systematik in die Diskussion zu bringen.

Welche "Drohne"?

das hängt ganz vom Anspruchsniveau ab bez. Qualität der Kamera, Stabilität und Sicherheit der Drohne, Art der Aufnahmen.  Ein Großteil dessen, was als "Drohne" mit Kamera fliegt ist Spielzeug, allenfalls geeignet, mit etwas Glück ein brauchbares "Selfie" zu produzieren. Diese Drohnen haben einfache Merkmale: a) Sie werden per WLAN - Verbindung (Handy) gesteuert (auch wenn sie ggf. ne getrennte Steuerung haben) - was ihre Reichweite und Zuverlässigkeit massiv einschränkt. Die verbauten Kameras haben keinen oder bestenfalls einen 2-Achs-Gimbal, max. 1080p Auflösung und in der Regel ist ein sehr kleiner Chip verbaut. Darunter würde ich alles bis in die Kategorie DJI Spark und vergleichbares einordnen, auch ältere Phantom-Modelle.

Darüber beginnt die Amateur-Liga ab etwas Dji Mavic Air, Mavic Pro, Phantom 3 in der Pro-Version, vergleichbare Yuntec - Kopter u.ä.. Die Kameras arbeiten mit 4k, alle haben einen 3-Achs-Gimbal, die besseren und sichereren von Yuntec oder von DJI = Mavic Pro haben ausreichend Reichweiten als Sicherheitsreserven, so dass es kaum zu Verbindungs-Abbrüchen in der Funkübertragung kommt, die Latenzzeiten der Bildübertragung halten sich in Grenzen. Partielle Hinderniserkennung schützt eingeschränkt vor Kollisionen. Preislich sind wir hier zwischen derzeit rd. 800 - 1.400.- €. Diese Kategorie ist zudem heute technisch so ausgereift, dass man i.d.R. schon gravierende Steuerfehler machen muss, um einen Absturz zu bewirken. Technische Ausfälle durch Kurzschluss, Akku-Ausfall, Motorausfall etc. sind sehr selten, führen aber - da Quadrokopter - unweigerlich zum Absturz. Für Flüge über Menschenansammlungen, Autobahnen etc. daher definitiv nicht geeignet.

Darüber beginnen die Semi-professionellen Kopter: die neue DJI Mavic Pro II, Phantom 4, je nach Ausstattung die DJI-Inspire… oder vergleichbare Modelle anderer Hersteller. Alle verfügen über hohe Reichweiten und dadurch hohe Sicherheit vor Verbindungsabbrüchen, 3-Achs-Gimbal und vor allem Kameras mit größeren Chips und umfangreichen Einstell-Möglichkeiten. In der Kategorie DJI-Inspire beginnt die Möglichkeit, Flugsteuerung und Kamerasteuerung durch getrennte Steuerungen auf 2 Personen aufzuteilen (Pilot + Kameramann); umfangreiche Nachbearbeitung durch RAW-Aufzeichnung etc. sind möglich. Preislich bewegen wir uns hier zwischen 1.500.- bis ca. 3.000.- €. Noch immer sind wir primär bei Quadrokoptern, entsprechende Sicherheitsrisiken sind zu beachten, auch wenn hier zentrale technische Systeme bereits redundant angelegt sind und sie rundum mit Hinderniserkennung ausgestattet sind.

Darüber folgt der Bereich der Professionellen Kopter. Beginnend mit einer Top-ausgestatteten Inspire 2 - doch in aller Regel sind wir dann nicht mehr bei Quadro-koptern sondern bei Hexa- oder Oktokoptern. Diese sind in der Regel in der Lage, System-Kameras zu tragen, können von 2 Personen bedient werden (Pilot + Kameramann), zentrale flug-technische Systeme sind redundant angelegt, Hexa- oder Oktokopter fliegen auch noch, wenn ein oder 2 Motoren ausfallen. Funkreichweiten bieten ein Höchstmaß an Schutz vor Verbindungsabbrüchen, Latenzzeiten sind minimal. Man hat also ein Höchstmaß an Sicherheit bei diesen Systemen, nur ein völliger Zusammenbruch der Stromversorgung kann zum Absturz führen (was auch schon vorgekommen ist). Preislich beginnend ab ca. 3.000.- € sind nach oben kaum Grenzen gesetzt.

 

Wo darf man (noch) fliegen?

Hier sieht es allerdings - wie in vielen Beiträgen dargestellt - inzwischen recht mau aus. Ansiedlungen, des Nachbarn Garten, Menschenansammlungen, Naturschutzgebiete etc. sind aus nachvollziehbaren Gründen ohne Sondergenehmigung und Befähigungsnachweis tabu.

Doch wenn es dann angeblich um Sicherheitsfragen generell geht, wird leider unreflektiert und uninformiert wieder gegeben, was Interessensgruppen seit 2015 mit Macht vorantreiben. Was war 2015 geschehen? Nun, Amazon unterstützt von DHL und einigen weiteren großen Konzernen haben vom zuständigen Verkehrs-Ministerium, damals Herrn Dobrint, klar gefordert, dass künftig der bis dato freie und 'ungeregelte' Luftraum unter 500m künftig neu verteilt und geregelt werden müsse - kurz: dass er weitestgehend ihnen gehören müsse! Siehe https://www.heise.de/newsticker/meldung/Drohnen-Amazon-formuliert-Forderungen-zur-Luftraum-Verwaltung-3196748.html  oder https://www.zdnet.de/88242152/amazon-will-luftraum-fuer-drohnen-reservieren/ u.v.a.

Natürlich sind Modellflug-, Paraglider-u.a. Verbände auf die Barrikaden gegangen und haben jeweils versucht, für ihre Klientel Ausnahmen durchzusetzen. Leider haben sich die Modellflieger dabei von den Kopter-Fliegern eher distanziert, zumal letztere meist nicht Mitglieder in ihren Verbänden, sprich 'organisiert' waren. Herausgekommen ist die 100m - Höhen-Regelung, die Kennzeichnungspflicht und der absurde 'Dohnenführerschein', der nun vor allem Geld in die Kassen der Modellflugverbände spült.

Interessant ist, dass mit Beginn der Forderungen massiv Lobbyarbeit gegen private Drohnenflieger eingesetzt hat - die nun angeblich ein riesiges Sicherheitsrisiko darstellen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/private-drohnen-gefaehrden-zivilen-luftraum-in-den-usa-a-1005304.html --- Kommerzielle Interessenten hingegen erhalten zeitgleich eine erhebliche Lockerung der bis dato geltenden Vorschriften. Zitat aus der neuen Verordnung:

"5. Chancen für die Zukunftstechnologie:
Gewerbliche Nutzer brauchten für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen bisher eine Erlaubnis – unabhängig vom Gewicht. Künftig ist für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb von 5 kg grundsätzlich keine Erlaubnis mehr erforderlich. Zudem wird das bestehende generelle Betriebsverbot außerhalb der Sichtweite aufgehoben. Landesluftfahrtbehörden können dies künftig für Geräte ab 5 kg erlauben."!

Deshalb auch unter Punkt 6. Die 100m Höhenbeschränkung über Grund: DHL, Amazon und Co. sollen freien Luftraum erhalten, um mit tausenden von Drohnen Pakete ausliefern und Transporte durchführen zu können!

Seither erscheinen regelmäßig Berichte über Gefährdungen und "Beinahe-Zusammenstöße", die wirklich erhebliche Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit aufkommen lassen. Da sieht der Pilot einer Verkehrsmaschine beim Landeanflug (also je nach Flugzeugtyp ca. 280 - 300 km/h) in nur 300m Entfernung mit bloßem Auge eine 35x35cm große Phantom! Respekt! Solche Augen möchte man haben. Dazu erscheinen immer mehr Berichte, dass Einbrecherbanden mit 'Drohnen' Objekte ausspionieren und Checken, ob jemand im Haus ist usw. Auch das möchte ich gerne mal sehen - auffälliger geht es wohl kaum.

Kurz: Leider ist es so, dass seit nunmehr fast 5 Jahren mächtige Interessensgruppen massiv und zunehmend erfolgreich Stimmung gegen Kopter aller Art machen. Wer also Kopter fliegt muss immer häufiger damit rechnen, angesprochen und auch angefeindet zu werden.

Auch die angeblich potentielle Terrorgefahr durch Kopter halte ich als Modellflieger für absurd. Denn gerade die Amateur-Liga ist kaum in der Lage, nennenswerte 'Nutzlast' zu bewegen. Auch ist die Reichweite meist zu gering. Da würde ich doch einen Flächenflieger mit GPS-Steuerung ausstatten, der locker mal bei 2 ,20m Spannweite seine 4kg transportieren kann - dabei 1 Std in der Luft bleibt und somit erhebliche Strecken zurücklegen kann - und das nahezu geräuschlos!

Viele dieser Stories sind leider wirklich nur Stimmungsmache und bei genauerer Betrachtung zumindest unlogisch bis unsinnig.

Natürlich gibt es aber leider auch Kopterflieger, die sich tatsächlich einfach nur unmöglich verhalten, den Leuten direkt über die Köpfe fliegen, in Nachbars Garten schielen (was mit einer i.d.R. Weitwinkel-Kamera bei den üblichen Distanzen auch nur absurd ist), und alle vernünftigen Flugverbote einfach ignorieren. Oft sind es Anfänger und meist fliegen sie mit Spielzeug-Drohnen. Wer 1.500.- Euro in der Luft hat oder gar 3.000.- und mehr beschäftigt sich doch meistens ein wenig damit, wie man sicher fliegt. Und wer vernünftige Luftaufnahmen machen will, wird sich i.d.R. auch vorab Gedanken machen, wo und wie er fliegen will (und darf).

Und dann entdeckt man schnell, dass man doch faszinierend viel sowohl im Bereich Fotografie wie Video mit einem Kopter machen kann. Nur muss man bereit sein, den Kopter vernünftig fliegen zu lernen. Man muss ja auch beim Fotografieren einiges lernen, wenn's gut werden soll. Und wie bei der Kamera sollte man mit dem Kopter mehr können, also mit der "Programmautomatik" so geht.

Sorry für den langen Text…. aber ich denke: Ja, es lohnt sich.

Übrigens: Ich fahre auch Motorrad... Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

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Wir haben die Mavic Pro 2 inzwischen auch im Unternehmen. Für Fotografie verwende ich sie aber kaum, für Video jedoch hat sie sich schon 10 Mal rentiert.

Prinzipiell würde ich mit der Drohne viel öfter fotografieren, aber da ich meistens in Naturschutzgebieten unterwegs bin, lasse ich es. Aber für unsere kommerziellen Video-Projekte sind die Dinger eine wahnsinns-Erleichterung.

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