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OlyLeo

RAW-Entwicklung: gleiches Motiv, verschiedene Kameras, einheitlicher Look?

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Liebe Leute,

gibt es eine allgemein anwendbare Methode, beim parallelen Einsatz zweier unterschiedlicher Kameratypen (konkret: Olympus OM-D mit langem Telezoom und Fuji X mit diversen Brennweiten) für das gleiche Motiv die anschließende Entwicklung (in Lightroom 6) so zu steuern, dass sich die Bilder am Ende möglichst wenig unterscheiden hinsichtlich ihres "Looks"? Offenbar reicht es nicht, beim Weißabgleich etc. jeweils die gleichen Werte zu wählen, vermutlich weil die Raw-Dateien beider Hersteller darauf jeweils unterschiedlich reagieren. Oder hilft da nur Versuch und Irrtum?

Besten Dank im Voraus!

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Schwierig...selbst mit presets. Ich habe eine Sony und zwei Olys. Selbst wenn ich bei allen ein Huelight preset verwende, sind die Sony Bilder immer kälter/blauer abgestimmt. Eigentlich ist ja nur der Weissabgleich ein Problem, Schärfe/Dynamik etc. nimmt man nicht so fest als unterschiedlich wahr.

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Zwei Dinge kannst du mal versuchen: 

 

Den Weißabgleich mit Hilfe der Pipette auf den exakt gleichen Punkt im Bild bei beiden Kameras zu bestimmen.

 

Im Development Modul im Menü den Punkt "Belichtungen angleichen" wählen (auf das primär ausgewählte Bild wird angeglichen).

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Ich stimme Kirschm zu: Der Weißabgleich bringt nicht wirklich viel, weil die beiden Kameras unterschiedliche Farbwiedergabe-Charakteristik haben. Ein und dasselbe rot bei Kelvin 5500 wird auf den verschiedenen Sensoren unterschiedlich wiedergegeben. Und Grün wieder anders. Wenn eine Fuji mit im Spiel ist, vermutlich sogar besonders anders.Nicht ohne Grund rühmt - oder kritisiert - man deren besondere Farbwiedergabe.

 

Die einzige Möglichkeit, diese Unterschiede ansatzweise auszugleichen, sehe ich bei einem ziemlich komplexen Preset, das für die wichtigsten Farben die Differenzen kompensiert. Bei C1 könnte man so etwas versuchen: Der Color-Editor kann für bis zu 30 verschiedene Farbtöne Korrektureinstellungen angeben und als Style speichern. Versucht habe ich das noch nie, da ich praktisch nie mit beiden Systemen gleichzeitig ausziehe.

 

Du kannst Dir ja mal eine Farbkarte besorgen und damit experimentieren. Eine Farbkarte wie die von Datacolor oder der X-Rite Colorchecker hätte den Vorteil, einige in der Praxis besonders oft vorkommende Farbtöne bereits mitzubringen.

Edited by micharl

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Der Weißabgleich ist nur zur Korrektur der Beleuchtung geeignet, die Farbwiedergabe sollte

durch den gleichen Farbraum bei Kamera und Wiedergabemedium passen. Für den Fall

daß das nicht so ist (die Maxima der Sensorfilter weichen zu stark ab oder die Beleuchtung hat

Lücken im Spektrum) können z.B. bei ACR bei der Kamerakalibrierung nach einem ordentlichen

Weißabgleich die Farben für die 3 Kanäle *) verschoben, verstärkt oder abgeschwächt werden.

 

*) Ja 3 Kanäle und nicht 30, mehr haben wir ja bei RGB nicht.

Edited by Berlin

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*) Ja 3 Kanäle und nicht 30, mehr haben wir ja bei RGB nicht.

/uploads/emoticons/default_smile.png"> Das mußt Du mit PhaseOne diskutieren. 

 

Ich habe aber eine Vermutung: Die Realität ist voll mit Mischfarben - und die wenigsten Leute haben die Fähigkeit, die in reine Farben bzw. deren jeweiliges Mischungsverhältnis zurückzurechnen. Also holst Du dir mit dem Colorpicker eine veränderungsbedürftige Farbe aus dem Bild und verschiebst die dahin, wo sie Deiner Meinung nach hingehört. Gleichzeitig kannst Du noch einstellen, wie schmal oder breit der Bereich sein soll, in dem auch Nachbartöne beeinflusst werden sollen.

 

Ich habe keine Ahnung, wie die das technisch realisieren - aber es klappt ganz gut. Mehr als drei oder vier Töne habe ich aber noch nie ausprobiert. Und meistens geht es ganz ohne, also nur mit der Temperaturanpassung.

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Zwei Dinge kannst du mal versuchen: 

 

Den Weißabgleich mit Hilfe der Pipette auf den exakt gleichen Punkt im Bild bei beiden Kameras zu bestimmen.

 

Im Development Modul im Menü den Punkt "Belichtungen angleichen" wählen (auf das primär ausgewählte Bild wird angeglichen).

Der einfache Trick mit der Pipette ist schon mal ganz hilfreich, danke -- jedenfalls wenn neutrale Farben im Bild vorkommen.

 

Ist "Belichtung angleichen" das gleiche wie "Sync settings" in meiner englischen Version von LR -- wenn ja, dann läuft es wohl auf das gleiche hinaus, wie wenn ich die Einstellungen von einem auf das andere Bild kopiere?

 

Die Diskussion zwischen micharl und Berlin bezieht sich auf Capture One, wenn ich richtig sehe -- auf LR also nicht anwendbar?

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Besorg dir, wie Micharl schon schrieb, den Colorchecker Passport.

Damit erzeugst du mit beiden Kameras bei gleicher Lichtsituation je ein Farbprofil, welches du dann unter Lightroom als Standardprofil verwendest. Hier dürften dann die Farbunterschiede zwischen den beiden Kameras eher gering sein.

 

LG Manfred

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Ist "Belichtung angleichen" das gleiche wie "Sync settings" in meiner englischen Version von LR -- wenn ja, dann läuft es wohl auf das gleiche hinaus, wie wenn ich die Einstellungen von einem auf das andere Bild kopiere?

 

 

Der Befehl sollte eigentlich die Belichtung der "auch selektierten" Bilder an die Belichtung des selektierten Bildes angleichen. Also die Gesamthelligkeit.

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Falls noch jemand Probleme hat, den von Martin empfohlenen Befehl zu finden:

  • Photo\Develop Settings\Match Total Exposure (also nicht Sync settings) bzw.
  • Foto\Entwicklungseinstellungen\Gesamtbelichtung abgleichen

Leider wird im Protokoll nicht angezeigt, was genau sich ändert, aber es scheint schon in die richtige Richtung zu wirken.

 

Was den Colorchecker Passport angeht, muss es das teure Original von X-Rite sein oder erfüllt auch eine andere Farbkarte den Zweck?

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Was den Colorchecker Passport angeht, muss es das teure Original von X-Rite sein oder erfüllt auch eine andere Farbkarte den Zweck?

Was heißt schon teuer? Die Pantone Plastic Collection (allerdings mit über 1700 Farben) kostet schlappe 5500 €....

 

X-Rite behauptet, daß die Farben extrem lichtecht wären und das Reflektionsverhalten der Farboberflächen besonders auf den Zweck hin abgestimmt wäre. Trotzdem beanspruchen sie nur eine Mindesthaltbarkeit von 2 Jahren. Scheint also wirklich eine heikle Angelegenheit zus ein. Was genau dran ist, kann unsereins nicht beurteilen. Aber wenn man sieht, wie intelligent der Passport aufgebaut ist, und daß es ja auch immer ein gewisser Aufstand ist, so ein Ding richtig einzusetzen - dann würde ich ungern für eine Ersparnis von vielleicht 50€ riskieren, ein Produkt zu verwenden, das in der Anwendung suboptimal ist und möglicherweise Qualitätsmängel hat.

 

Die der teure X-Rite natürlich auch haben kann ... Alles Vertrauenssache.

Edited by micharl

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