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Kitschi

Alternative zu Lightroom 6

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Ich muss noch einmal auf den Huflattisch zurück kommen denn mir ist etwas aufgefallen.
 

(...)
Dazu ist noch zu sagen, dass ich mit DxO und Lightroom ziemlich viel Aufwand investieren musste um den Blütenkorb überhaupt etwas nach orange zu verschieben. In beiden Programmen erschien er hellgelb und war vom Gelb der Kronblätter kaum zu unterscheiden.(...)

 

Und jetzt also aus DXO - in PS verkleinert und minimal nachgeschärft. Zunächst das Default-Preset:
attachicon.gifsoftride_P1090185_dxo_default_1200.jpg
Im Standard-Preset ist Smart-Lighting an und ClearView aus(...)


Anscheinend verschlimmbessert die DxO-eigene Korrektur. Wenn ich alle Korrekturen abschalte, erhalte ich auf Anhieb die beim Standard-Preset vermisste Farbnuancierung.

post-40604-0-73346200-1523803030_thumb.jpg

Auf Basis des Presets "4-Keine Korrektur" habe ich mir ein neues Preset gebastelt in dem ich die optischen Korrekturen wieder eingeschaltet und Vibrancy sowie Mikrokontrast etwas angehoben habe. Das kann man sicher noch an Hand weiterer Bilder optimieren aber auf welcher Basis DxO die Farben "korrigiert", erschließt sich mir nicht. Unter "Farbwiedergabe" habe ich "Standardwiedergabe der Kamera" eingestellt. Die abgeschaltete Korrektur ist jedoch viel näher an dem was die Kamera mit der Einstellung "Standard" als JPEG-ooc liefert. :o

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Ich wärme das Thema nochmal auf. Nach meinen endlosen Versuchen bin ich mit keinem der probierten Raw-Konverter rundum zufrieden. Jeder kann auch einem Gebiet etwas besser als andere aber muss leider auf einem anderen Gebiet ungünstige Kompromisse schließen.

 

So ist insbesondere die Lichter-Rückgewinnung bei SilkyPix absolut unzureichend gelöst aber SP liefert m.M.n. die angenehmsten Farben (von Capture One abgesehen) und hat einen hervorragenden Farbeditor. DxO kann ausgefressene Lichter extrem gut wieder herstellen, enttäuscht mich aber insbesondere bei Grün- und Rottönen. Das ist deshalb so unangenehm weil der rudimentäre Farbeditor jede Änderung mit unangenehmen Seiteneffekten bestraft. Nun sind Farben natürlich Geschmacksache aber Tatsache ist schon, dass DxO kaum gezielte Farbänderungen erlaubt. So wirkt das Grün schnell schmutzig wenn man dessen Helligkeit reduziert.

Was liegt also näher, sich mit der Kombination der Stärken zu helfen?

 

Zunächst das JPEG-ooc aus der GX7 mit dem 7-14 mm:

post-40604-0-74207800-1530179308_thumb.jpg

 

Hier das Beispielbild, entwickelt mit SilkyPix8, bei dem ich alle Register ziehen musste (Farbig nachbelichten, Gamma, Kontrastmitte) um Zeichnung in den zu hell belichteten Himmel zu bekommen. Das ist nicht unbedingt ein typisches Beispiel weil damit m.M.n. genügend Lichter zurückgewonnen werden konnten. Es eignet sich aber gut, um die Unterschiede zu zeigen.

post-40604-0-86050100-1530180355_thumb.jpg

 

Das gleiche Rawfile, entwickelt mit DxO PhotoLab nach JPEG, bietet für mich ein unangenehmes Grün und wirkt irgendwie künstlich:

post-40604-0-63920900-1530178696_thumb.jpg

 

Mit DxO als DNG-File nach SilkyPix als Applikation exportiert:

post-40604-0-01660500-1530178714_thumb.jpg

 

OK, um die mögliche zusätzliche Einflussnahme von SilkyPix zu testen habe ich hier total übertrieben! Ich möchte es deshalb nicht als das gewünschte Endprodukt darstellen. Unterm Strich empfinde ich die reinrassige SilkyPix-Version als die Natürlichste. Für den Fall der Fälle kann man aber eine der größten Schwächen damit umgehen.

 

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OK, um die mögliche zusätzliche Einflussnahme von SilkyPix zu testen habe ich hier total übertrieben! Ich möchte es deshalb nicht als das gewünschte Endprodukt darstellen. Unterm Strich empfinde ich die reinrassige SilkyPix-Version als die Natürlichste. Für den Fall der Fälle kann man aber eine der größten Schwächen damit umgehen.

 

 

die DxO version ist schon sehr gelb, auch die roten Blüten sehen ein wenig seltsam aus, dafür ist der Rest schön geworden ;) also das Gebäude zB ;)

Irgendwie scheint da auch noch eine lokale Kontrasterhöhung gemacht worden zu sein, das Bild wirkt definierter in den Strukturen

 

 

Silkypix gewinnt bei den Farben :)

 

 

bearbeitet von nightstalker

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was ich hilfreich finde ist, als Ausgabe Farbe die Farbwiedergabe der E420 einzustellen(...)

Werde ich mal versuchen, danke!

 

(...)Ansonsten muss man wissen, dass Grasgrün in DxO über den Gelbregler verändert wird .. Grün ist da nahezu wirkungslos ;)

Das ist mir schon klar, gehört auch zu den Ungereimtheiten des DxO-Farbeditors!

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(...)Irgendwie scheint da auch noch eine lokale Kontrasterhöhung gemacht worden zu sein, das Bild wirkt definierter in den Strukturen(...)

Das mag sein; ich habe bei diesem Beispiel nicht darauf geachtet, dass alle Nuancen überall gleichmäßig sind. Mir ging es hier nur darum eine der Hauptschwächen von SilkyPix im Bedarfsfall ausbügeln zu können.

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Eine andere große Schwäche von SilkyPix ist die Rauschunterdrückung (alle Beispiele 1:1-Crops):

 

Die G5 ist ja eher eine Art Rauschgenerator und zeigt das sogar schon bei ISO-200 (ich mag sie trotzdem weil sie so handlich ist und schöne Farben als JPEG-ooc liefert).

 

 

Mit mit SilkyPix8 aus raw entwickelt:

post-40604-0-33585100-1530183042_thumb.jpg

 

dagegen ist die "Entwicklung" des JPEG mit SP8 fast rauschfrei:

post-40604-0-59559500-1530183077_thumb.jpg

 

zum Vergleich DxO PhotoLab und Prime-Entrauschung:

post-40604-0-87639100-1530183095_thumb.jpg

 

das mit SilkyPix aus raw entwickelte Bild, zusätzlich mit Neat-Image entrauscht:

post-40604-0-98186800-1530183121_thumb.jpg

 

Ich bekenne mich zwar ausdrücklich als SilkyPix-Fan, muss aber einräumen, dass oft "flankierende Maßnamen" erforderlich sind, um die deutlichen Schwächen auszubügeln.

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Damit das hier nicht zu trocken und technisch wird, hier das vollständige Bild:

post-40604-0-88927900-1530183518_thumb.jpg

 

 

Und bevor bemängelt wird, dass die Crops nicht richtig scharf wären bitte ich zu bedenken, dass es 1)eine Freihandaufnahme mit 400 mm ist, 2)sehr windig war und 3)dass die Biester wie wild mit den Flügeln geschlagen haben. Mir ging es in diesem Zusammenhang nur um die ungenügende Rauschunterdrückung von SilkyPix und da kam mir dieses Bild aus der G5 mit nur ISO-200 gerade recht.

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Auch ich quäl mich noch immer rum mit der Alternative zu PS/ACR.

Mit der SW wär ich ja zufrieden, aber die Politik passt mir nicht und ich will definitiv weg davon!

Aber lassen wir die Politik, mir geht es hier um technische Fragen:

 

Affinity:

in ACR kann ich bei der Schärfung mit dem 4. Regler homogene Flächen maskieren, damit ich nur die Kanten schärfe und kein unnötiges Rauschen in den Flächen erzeuge.

Das geht bei Affinity offenbar noch nicht.

Weiss jemand, ob in die Richtung ein Update geplant ist?

Oder wie man bei Affinity diese Schwäche umschiffen kann?

 

Das neue Gimp 2.10 wird zusammen mit Darktable als RAW-Entwickler empfohlen.

Hat das schon jemand ausprobiert?

Braucht es Gimp 2.10 überhaupt oder reicht Darktable nicht aus?

 

-Didix

 

 

 

 

 

 

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Braucht es Gimp 2.10 überhaupt oder reicht Darktable nicht aus?

Gimp ist nur für die Weiterverarbeitung nötig, wenn man das denn will.

Ansonsten kann Darktable eigentlich alles was man (zumindest ich) braucht.

Ein tolles Programm !

 

 

Dietger

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(...)

in ACR kann ich bei der Schärfung mit dem 4. Regler homogene Flächen maskieren, damit ich nur die Kanten schärfe und kein unnötiges Rauschen in den Flächen erzeuge(...)

 

Diese eindrucksvolle Maskierung in ACR ist nur eine von mehreren Möglichkeiten für den Drahtseilakt zwischen Rauschunterdrückung und Detailerhalt.

Ich halte das eher für einen Nachteil dieser Software denn sie erfordert im Prinzip für jedes Bild ein individuelles Eingreifen. DxO, SilkyPix und vor allem Neat-Image als Add-On können selbsttätig zwischen Kanten und Flächen unterscheiden. Im Fall von DxO und Neat-Image sogar mit deutlich besseren Ergebnissen. Auch bei SilkyPix ist der sich automatisch einstellende Kompromiss zwischen Schärfe und Rauschunterdrückung in der Regel durchaus gelungen, kann aber mit den beiden anderen nicht mithalten wenn es um verrauschte Bilder oder um starke Crops geht. Bei 90% der Aufnahmen kann man jedoch mit dieser Automatik sehr gut leben.

 

Bei Affinity bin ich überfragt. Ich habe damit zwar auch schon herumgespielt aber wegen der umständlichen Massenverarbeitung nicht weiter verfolgt.

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Diese eindrucksvolle Maskierung in ACR ist nur eine von mehreren Möglichkeiten für den Drahtseilakt zwischen Rauschunterdrückung und Detailerhalt.

Ich halte das eher für einen Nachteil dieser Software denn sie erfordert im Prinzip für jedes Bild ein individuelles Eingreifen. DxO, SilkyPix und vor allem Neat-Image als Add-On können selbsttätig zwischen Kanten und Flächen unterscheiden. Im Fall von DxO und Neat-Image sogar mit deutlich besseren Ergebnissen. Auch bei SilkyPix ist der sich automatisch einstellende Kompromiss zwischen Schärfe und Rauschunterdrückung in der Regel durchaus gelungen, kann aber mit den beiden anderen nicht mithalten wenn es um verrauschte Bilder oder um starke Crops geht. Bei 90% der Aufnahmen kann man jedoch mit dieser Automatik sehr gut leben.

 

Bei Affinity bin ich überfragt. Ich habe damit zwar auch schon herumgespielt aber wegen der umständlichen Massenverarbeitung nicht weiter verfolgt.

Mir reichen ein paar wenige Presets für unterschiedliche ISOs, die auch dank ISO basierten Standardeinstellungen automatisch angewendet werden, um ohne Aufwand zu guten Ergebnissen zu kommen. Die Unterschiede bleiben ja doch recht subtil, so dass individuelles Eingreifen pro Bild auch in LR nicht wirklich notwendig sind bzw. sich von der Notwendigkeit in DxO in keiner Weise unterscheiden. Auch DxO kann z.T. recht aggressiv vorgehen und Details verhunzen. Der Nachteil von DxO ist die insbesondere bei der Prime Entrauschung lange Bearbeitungszeit. Ich nutze das nur bei wenigen High ISO Bildern als LR Plugin und komme ansonsten insbesondere mit der LR Maskierungsfunktion bestens zurecht. Insbesondere die kantenhervorhebende Vorschau, die DxO und andere Konkurrenten meines Wissens nicht haben, ist hierbei sehr hilfreich. Damit habe ich auch meine ISO-basierten Presets erstellt.

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Die lange Berechnungszeit in DxO stört mich überhaupt nicht weil sie im Hintergrund ablaufen kann. Ich habe Prime bereits im Standard-Preset eingeschaltet und sehe eigentlich keine Notwendigkeit es bei geringem Rauschen auszuschalten.

Viel mehr nervt mich bei DxO die unzureichende Eingriffsmöglichkeit bei den Farben. Beim Farbeditor ist Lightroom sicher wegweisend. Manche Farben bekomme ich aber auch da nicht mit hin.

Ein weiterer großer Nachteil von DxO ist, dass man praktisch nur in der 1:1-Ansicht wirklich WYSIWYG bekommt. Wohl aus Performancegründen sehen Bilder in der Normalansicht immer unscharf und verrauscht aus (38" 4K-Monitor). Nach der Entwicklung bin ich aber immer angenehm überrrascht. Selbst die Standardeinstellung liefert hervorragende Details für die ich in Lightroom oder SilkyPix schon sehr feinfühlig nachjustieren muss. Man muss halt darauf vertrauen, dass aus dem angezeigten Pixelmatsch schon was Ordentliches rauskommt. :rolleyes:

Mit einem verbesserten Farbeditor (Vorbilder Lightroom, Capture One, SilkyPix) wäre DxO für mich wirklich die geeignete Alternative.

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Das heisst du benutzt Prime Entrauschung immer mit dem selben Setting? Oder wartest du immer um zu entscheiden, ob du es stärker/schwächer einstellst? Der langen Bearbeitungszeit wegen habe ich noch nie etwas anderes als Default bei Prime verwendet.

 

Richtig, die Standardeinstellung liefert immer deutlich weniger Rauschen als Lightroom und sogar dramtisch weniger als SilkyPix.

Allenfalls bei High-ISO kann man noch ein wenig gewinnen. Allerdings ist das kleine Vorschaufensterchen nicht unbedingt hilfreich bei der Beurteilung. Meist wird man erst nach der ersten Entwicklung etwas nachsteuern.

Für die meisten "normalen" Bilder ist Prime zwar überdimensioniert aber, wie gesagt, da die Entwicklung ja im Hintergrund läuft, erspare ich mir die Entscheidungsfindung.

 

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Die hier oft gelobte DXO Rauschminderung ist bequem, aber nicht perfekt.

 

Ebenen bezogene Rauschminderung und Schärfung sind für mich als MFT Nutzer elementar. So kann ich die Nachteile des kleinen Sensors (high ISO) minimieren und die Vorteile des Systems herausarbeiten.

 

Die in LR7 integrierten Filterbearbeitungen via Farbe bzw. Luminanz sind mit ein Grund, LR7 als Alternative zu LR6 anzusehen.

 

Dass jetzt mit dem Foto Abo bei mir noch automatisch PSCC dazu kam, war ein Glücksfall. Wie z.b. PSCC automatisch das fisheye f/1.8 8 mm korrigiert, ist einfach genial.

 

Mein Foto EBV Paket besteht aus:

LR7 Classic (bequeme Übergabe in diversen Varianten.an PSCC)

PSCC (automatische Abspeicherung in LR7)

Topaz Rauschminderung (Lr7 und PSCC Plugin), oft als Ebenenbearbeitung eingesetzt

Perfekt Effekt Schärfung (LR7 und PSCC Plugin), oft als Ebenenbearbeitung eingesetzt

LR7, PSCC oder ACR als Panorama Soft

PSCC oder FocusProject4Pro als Stack Soft

 

Für Videobearbeitung bis 6K H265 bzw 10bit H264 kommt zum Einsatz:

MagixProX incl. plugin wie Rauschminderung Neat

bmp single frame Extrahierungen werden mit PS im batch Modus zu 16bit RGB tiff konvertiert zurnWeiterverarbeitung

 

Fazit:

die Ergebnisse unterschiedlicher EBV Soft ist abhängig von der Bereitschaft, sich in die komplexe Materie einzuarbeiten. Mit dem Einsatz von hochauflösenden, großen Monitoren ist der Anspruch an die Qualität meiner Aufnahmen gestiegen.

 

AKTIONEN in PS beschleunigen meine EBV, wie 2 Import Presets in LR7. Schon beim Import in LR7 erfolgt eine Vorabselektion der Bilderflut (Aktion wildlife)

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 Schon beim Import in LR7 erfolgt eine Vorabselektion der Bilderflut (Aktion wildlife)

 

Mich würde interessieren, wie Du das da machst. Das ist der Teil, wo ich LR immer noch schlecht aufgestellt finde, da der Importbrowser nach meiner Meinung zu langsam und zu eingeschränkt ist. Auf jeden Fall finde ich es mühsam in dieser Ansicht die Bilder schnell zu sichten.

 

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Mich würde interessieren, wie Du das da machst. Das ist der Teil, wo ich LR immer noch schlecht aufgestellt finde, da der Importbrowser nach meiner Meinung zu langsam und zu eingeschränkt ist. Auf jeden Fall finde ich es mühsam in dieser Ansicht die Bilder schnell zu sichten.

 

Den Importdialog nutze ich auch nicht zum Selektieren nach Qualität. Nur nach Projekten, sofern sich noch mehrere auf der Speicherkarte befinden.

 

Der Importvorgang reicht mir bzgl. Geschwindigkeit i.d.R. aus. Er ist mit der neuesten Version auch schneller geworden. Länger dauert meist das Generieren der Vorschaudateien für Browser und 1:1 Ansicht, allerdings kann man ja auch schon mit der Bearbeitung anfangen, während diese Vorgänge noch ablaufen.

 

Insgesamt ist der Importvorgang im Vergleich zur Sichtung und Bearbeitung (ggf. auch in weiteren Programmen) ohnehin der Vorgang, der noch den geringsten Zeitanteil einnimmt. Das läuft bei mir fast immer nebenher, wenn ich nach einer Wanderung oder Reise ohnehin noch andere Dinge erledigen muss.

 

Das Aussortieren mache ich in den Zielverzeichnissen. Entweder als eigener Prozess über das ganze Projekt oder schrittweise für bestimmte Abschnitte eines Projektes. Meine Projekte liegen i.d.R. in einem Projektverzeichnis, das in datumsbezogene Unterverzeichnisse gegliedert ist, was bei Reisen nützlich ist. In solche Fällen erfolgt das Aussortieren, Verschlagworten und Bearbeiten meist tageweise.

 

Die Bilder, die ich weiter verwenden will, sind immer gut gekennzeichnet: Sterne bzgl. der technischen und gestalterischen Qualität, Farbmarkieren bzgl. der vorgesehenen Weiterverarbeitung (Bilderschau, Druck).

 

Dadurch, dass man in einem Überverzeichnis auch Bilder in Unterverzeichnissen sieht (das können ein Dateimanager und viele andere Editoren nicht unbedingt), bietet Lightroom eine enorme Flexibilität bzgl. der Filterung auf die Bilder, die ich für eine bestimmte Aufgabe brauche. Das reicht von Auswahl des Verzeichnisses, über Filterung nach Stern- oder Farbmarkierungen, bishin zu den zahlreichen Metadaten, die sich auch hierarchisch filtern lassen. Dazu kommen noch Sammlungen, dynamische Sammlungen und Veröffentlichungsdienste.

 

Lightroom bietet bzgl. der Sicht auch die Bilder mMn. wirklich genügend Möglichkeiten, von einfachen Kriterien bishin zu komplexeren Funktionen. Eine eingestellte Filterung bildet sich auf alle Module ab.

 

Die hier diskutierten Alternativen bilden diese Möglichkeiten nur zum Teil oder gar nicht ab. Was hier hauptsächlich diskutiert wird, bezieht sich meist auf die Bearbeitungsmöglichkeiten und die resultierende Qualität. Gerade bei einem Programm wie Lightroom greift das für mich allerdings zu kurz.

bearbeitet von tgutgu

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Mich würde interessieren, wie Du das da machst. Das ist der Teil, wo ich LR immer noch schlecht aufgestellt finde, da der Importbrowser nach meiner Meinung zu langsam und zu eingeschränkt ist. Auf jeden Fall finde ich es mühsam in dieser Ansicht die Bilder schnell zu sichten.

 

meine Arbeitsweise:

SD Inhalt wird auf PC verschoben (Ordner von Cam angelegt)

Videodateien werden vorab in eine andere PC Ordnerstruktur zur Weiterverarbeitung und Trennung zwischen 6K Postfokus, 6K s/s oder 4K Normalvideo verschoben.

Um die Videounterschiede zu erkennen, verwende ich die exiftoolgui

 

im LR Importmodul wird markiert:

verschieben

Auswahl aufheben

Doppelklick auf das erste Bild in der Rasteransicht (das im RAW integrierte JPEG wird angezeigt ohne Verzögerung)

Vollbild oder 2:1 Zoom wählen zur Beurteilung

weiterschalten und markieren via:

h+Pfeiltaste

Der eigentlich Import erfolgt via Presets und 1:1 Vorschauen in einen Datumsordner

Verwende nur 2 Presets (Astro/Standard)

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