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Kitschi

Alternative zu Lightroom 6

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Naja, mir würde es schon gefallen, wenn jemand von (im Vergleich zu LR) gleichwertigen bis besseren Bildergebnissen mit anderen Rawkonvertern berichten würde, die dann im Idealfall sogar noch eine komfortable Bilderverwaltung mitbringen. Aber wenn nun mal im Rawkonverter-Vergleich LR gar nicht soo schlecht dasteht, dann ist das halt auch ein (zu akzeptierendes) Ergebnis - wenn auch nicht die Antwort auf den Threadtitel :).

 

Ich denke, das geht an der Fragestellung des Thread etwas vorbei. Niemand, soweit ich sehen kann, kritisiert LR wegen mangelnder Leistungsfähigkeit als RAW-Konverter. Da spielt es ganz klar in der Spitzengruppe. Die Kritik gilt teils dem Produktzuschnitt - nicht alle wollen diese sehr besitzergreifende Bildverwaltung. Und sie gilt erst recht der Geschäftspolitik, die teils wegen des Abo-Modells und teils wegen der (befürchteten) Cloud-Migration bedenken hervorruft. Es würde also schon völlig reichen, wen wir hier "Alternativen" finden, die von den Ergebnissen her gesehen mit LR gleichziehen. dann kann man sich das heraussuchen, was auch nach Zuschnitt und Firmenpolitik am besten passt.

 

Meine EBV-Kenntnisse und -fähigkeiten sind doch recht bescheiden und bislang habe ich bei LR - und erst recht nicht bei PS deren Potential richtig ausgeschöpft, mit Ebenen hab ich kaum was gemacht. Inzwischen kann C1 ja angebl. auch Bildverwaltung. Hat sich denn in den letzten 5 Jahren bei C1 so viel getan, dass dieses Programm evtl. sogar als alleiniger LR-Ersatz herhalten könnte? Verfolgt jemand von Euch diesen Ansatz?

C1 ist auf jeden Fall das mächtigere Programm. Es enthält eine umfangreiche Bildverwaltung - die ich nicht benutze und daher nicht beurteilen kann. Es bietet alternativ dazu einen sog. Sitzungsmodus, der dem Anwender die Dateiverwaltung völlig freistellt, ihn aber trotzdem durch Angebote an Stichworten, Kategorien usw. unterstützt.

 

Auch die Farbbeeinflussung von C1 erscheint mir leistungsfähiger als die von LR - eher auf der Höhe von PS. LR ist in meinen Augen das bedienungsfreundlichere Programm, es hat eine flachere Lernkurve. Die ist bei C1 ziemlich steil (und lang), d.h. sie führt letzten Endes auch höher hinaus, so daß man als reiner Photograph möglicherweise auf PS mit seiner Zillion an Möglichkeiten ganz verzichten kann.

 

Von DXO würde ich das so nicht unbedingt annehmen. Als reiner RAW-Konverter ist es aber m.E. ebenfalls auf dem Level von LR.

 

Ich muß aber einschränkend sagen, daß ich weder DXO noch C1 im obersten Grafik-level ausschöpfe. Erstens, weil ich kein Grafiker bin - ich male nicht am Bildschirm. Und zweitens, weil ich ein PS auf der Platte habe, auch über einige Kenntnisse dazu verfüge und gerne zweistufig vorgehe: Grundlage im Konverter, Finish in PS, gerne unter Rückgriff auf die nur dort nahtlos einbindbaren NIK-Tools.

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Und nun die Version mit Clear-View und - da CV das Rauschen verstärkt - diesmal auch mit Prime. Deshlab hat es auch etwas länger gedauert ;).

 

 

Danke für die Mühe, das sieht zwar natürlicher aus, als meine DxO-Version (hab leider keine Prime-Entrauschung), aber etwas weichgespülter auch im Vergleich zu LR.

 

lg Manfred

 

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Danke für die Mühe, das sieht zwar natürlicher aus, als meine DxO-Version (hab leider keine Prime-Entrauschung), aber etwas weichgespülter auch im Vergleich zu LR.

 

lg Manfred

Ja, Prime ist zwar der beste Denoiser, den ich kenne, aber er nimmt immer noch etwas Schärfe weg. Außerdem habe ich ja den Mikrokontrast reduziert - das geht in die gleiche Richtung. Meine erste Version ohne CV und Prime ist trotz des dort gleicherweise reduzierten Mikrokontrastes schon etwas schärfer. Vielleicht vergleichst Du das auch noch mal auf Deiner Hardware.

 

Wenn ich mich noch ein Stündchen damit beschäftigen wollte, hätte ich jedenfalls noch Stellschrauben zum Drehen. Ich sehe mich eigentlich durch die bisherigen Ergebnisse in der Annahme bestätigt, daß die beiden Programme sich leistungsmäßig nichts schenken. Wer eine Alternative sucht, kann sie finden. Aber er muß im Zweifelsfall neu lernen.

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... Vielleicht vergleichst Du das auch noch mal auf Deiner Hardware....

 

 

Hallo Michael,

 

ist auch nicht anders, hier der Vergleich - man beachte beispielsweise jeweils das rechte untere Eck ! Auf jeden Fall hast du das Moiree eliminiert !

 

lg Manfred

 

post-45813-0-67438600-1508797047_thumb.jpg

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Übrigens kann ich auch unter Lightroom ein paar Brickets nachlegen, wenn es darum geht, die Treppenbildung etwas abzumildern und das Moiree zu eliminieren.

(Und im Hintergrund grieselt es auch nicht mehr, als bei DxO prime)

 

lg Manfred

 

post-45813-0-76643800-1508798881_thumb.jpg

bearbeitet von manifredo

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jedenfalls bemerken wir, dass die G81 nicht darauf vorbereitet ist, ohne AA Filter mit einem Premiumobjektiv wie dem 100-400 zu arbeiten ... hoffen wir darauf, dass sich der 20MP Sensor durchsetzt .. oder sogar noch mehr Auflösung kommt

 

Auf jeden Fall ist das Moiree ein fester Bestandteil des Bildes und es gelingt eigentlich mit allen Konvertern immer nur ein Kompromiss zwischen Schärfe und Bildstörung. Mal mehr, mal weniger zu der einen oder anderen Seite hin. Und das auch noch abhängig davon, wie gut man mit dem jeweiligen Konverter umgehen kann. Deshalb denke ich nicht, dass es als allgemeines Testbild für die Auswahl eines Konverters taugt, es sei denn, dass dieser Anwendungsfall der entscheidende ist.

Meine allgemeinen Anforderungen sind jedoch andere. Leider hat jeder Konverter bestimmte Stärken und Schwächen. In der Summe am Überzeugendsten ist für mich C1. Aber ich habe mich noch nicht dazu aufraffen können, den aufgerufenen Preis (279 €) zu zahlen sondern bisher nur die 30-Tage-Testversion benutzt. Ich bin mir aber auch im Klaren darüber, dass die Testzeit nicht ausreicht, um letzlich C1 genau so zu beherrschen wie den gewohnten Konverter.

 

Bei der Suche nach Lightroom-Alternativen sollten langjährige Anwender bedenken, dass man kaum innerhalb von ein paar Stunden die gleiche Sicherheit in der Bedienung erreichen kann.

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Aber ich habe mich noch nicht dazu aufraffen können, den aufgerufenen Preis (279 €) zu zahlen sondern bisher nur die 30-Tage-Testversion benutzt. Ich bin mir aber auch im Klaren darüber, dass die Testzeit nicht ausreicht, um letzlich C1 genau so zu beherrschen wie den gewohnten Konverter.

 

Der Preis ist heiß. Kauf Dir die A9 - dann geht das im Rauschen unter.

 

Ich habe bisher auch nur die Vollversion "für Sony". Die hat einschließlich Update bisher so an die 70 € gekostet. Die Ausweitung auf die Version für alle Kameras habe ich bisher gescheut, weil ich vermutet habe, daß C1 die Files aus meiner nun schon vier Jahre alten  GX7 auch nicht besser machen kann als DX0. Unser kleiner Vergleich hier bestätigt mich darin.

 

Nun warte ich natürlich schon gespannt auf die nächsten Vorstellungen bei MFT, denn ich möchte auch dieses Format beibehalten. Dann muß man mal sehen, was eine neue Sensor-Generation liefert. Jedenfalls gibt es ein neues Qualitätskriterium: Wir wollen den geflügelfesten Sensor!

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Zähneknirschend muss ich einräumen, dass es nach meinen Erfahrungen (bzw im Hinblick auf meine Bedürfnisse) um Alternativen zu LR nicht besonders gut bestellt ist:

  1. C1 finde ich zu teuer, dass ich dafür auch den ganzen Migrations-Trouble auf mich nehmen würde
  2. DXO scheidet für mich als (hauptsächlicher) Fuji-User eh gänzlich aus
  3. ACDSee Ultimate (wäre mir im Prinzip ganz sympathisch) habe ich ganz kurz mal als Trial ausprobiert: zu meinem Entsetzen werden sämtliche in LR erstellten DNG's mit eingebetteten xmp's extrem verfälscht wiedergegeben, als völlig rotstichige, streifige, unbrauchbare "Farbauszüge"
bearbeitet von Viewfinder

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Hier habe ich die von Softride erwähnten Balance zwischen Schärfe und Bildstörung an DXO ein wenig zugunsten der Schärfe verschoben und auch noch ein wenig an den Farbkontrasten gespielt. Mehr Schärfe ist wohl mit keinem Konverter drin - mir wäre es jetzt schon zu viel.

 

post-48882-0-67042900-1508833139_thumb.jpg

 

Dabei konnte ich jetzt noch einen weiteren Faktor erkennen, der unsere Bewertung erschwert. Ein wirklicher Vergleich ist nur möglich, wenn ich das Bild downloade und mit dem gleichen Viewer betrachte wie das Original (hat Manifredo mit seinen Ausschnittvergleichen ja auch so gemacht). Wenn ich meinen Upload im Browser auf Originalgröße skaliere und dann mit dem Original vergleiche, ist er dort erkennbar unschärfer - denn der Browser zeichnet anders als der Bildbetrachter.

bearbeitet von micharl

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C1 finde ich zu teuer, dass ich dafür auch den ganzen Migrations-Trouble auf mich nehmen würde

 

Die Eintrittshürde ist in der Tat hoch. Wenn man den Preis aber auf 2 Jahre Nutzung bezieht, wären es knapp 14 € im Monat (zu den 279€ kommen noch Mehrwertsteuer). Spätere Updates kommen auf ca. 120€. Die kamen in letzter Zeit jährlich, man kann aber auch eine Version überspringen. Längerfristig wären's also 5 bis 10€ monatlich.

 

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ich hab jetzt Darktable einmal ausprobiert, damit werd ich aber leider net warm

 

es sieht zwar aufs erste LR sehr ähnlich aber das Bearbeiten von mehreren Bilder synchron geht scheinbar nicht, die Auswahl im Fotostreifen unten funktioniert nicht richtig, auch das Importieren geht scheinbar nur mit Drag Drop

 

 

DxO11 funktioniert zwar schnell, dafür ist der Export wie Internetsurfen mit 56k Modem  :o

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jedenfalls bemerken wir, dass die G81 nicht darauf vorbereitet ist, ohne AA Filter mit einem Premiumobjektiv wie dem 100-400 zu arbeiten ... hoffen wir darauf, dass sich der 20MP Sensor durchsetzt .. oder sogar noch mehr Auflösung kommt

 

Ooch, ich bin eigentlich sehr happy mit der Kombination ! Wollte schon immer mal eine Kamera ohne AA-Filter haben. Die alte E-30 hatte ja einen ziemlich dicken davon !

 

Moiree tritt bei mir im Alltag eigentlich äußerst selten zutage. Der Lori, an welchem wir uns hier versucht haben, ist da ein Negativparadebeispiel, diese dünnen aber dennoch stachligen Federchen im richtigen (odere falschen) Winkel ergeben eben das besagte Farbmuster. In dem Fall kein Problem, ist schnell beseitigt und man sieht es beim verkleinerten Foto eh nicht mehr.

Dafür hab ich mit der G81 doch mehr Details, als wenn ich mit der GH3 fotografiere. Macht schon was aus, wenn man mehr croppen muß.

In der Vogel- sowie Makrofotografie ist man dankbar für das Plus an Auflösung.

 

lg Manfred

 

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ich hab jetzt Darktable einmal ausprobiert, damit werd ich aber leider net warm

 

es sieht zwar aufs erste LR sehr ähnlich aber das Bearbeiten von mehreren Bilder synchron geht scheinbar nicht, die Auswahl im Fotostreifen unten funktioniert nicht richtig, auch das Importieren geht scheinbar nur mit Drag Drop

(...)

 

Die Auswahl im Fotostreifen geschieht bei Darktable mittels Doppelklick.

Der Import geht auch im Importdialog (Import > Verzeichnis), allerdings ist das Browsen sicher ungewohnt für Windows-User, es entstammt halt der Linux- (Unix-) Welt.

Das Handbuch ist nicht schlecht: http://www.darktable.org/usermanual/index.html.php

 

bearbeitet von Softride

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Ein wichtiges Qualitätskriterium bei einem RAW-Konverter sind für mich die Farben. Denn die bekomme ich bei einigen Bildern nur schwer korrigiert. Wenn bspw. die Hautfarben bei einem Portrait nur mäßig sind, muss ich da lange dran herum schrauben.

 

Dinge wie bei den Vogelbildern sehe ich zwar auch, aber da glaube ich dass ich mit den meisten RAW-Konvertern solche Fotos entwickelt bekomme, die mir ausreichen. Auch bezüglich des Rauschens habe ich mit jedem Konverter für mich Ergebnisse herausbekommen, mit denen ich glücklich war. Da sind meine Ansprüche scheinbar relativ niedrig.

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Und dann noch Darktable, wobei hier etwas nicht stimmt. Das Foto hat zwar total die selbe Pixelgröße, wird aber bildinhaltlich etwas nach aussen aufskaliert. Hab aber keinen Objektivkorrektur-Regler aktiv !

Das Ergebnis kommt nicht an LR oder DxO ran.

Leider kann ich das Bild nicht unter C1 bearbeiten, hab nur die Sony-Version.

Wer mag, das DNG kann man hier laden: 

 

http://filehorst.de/d/cHccbigD

 

Hab nach dem Export die Arbeitsfläche mittig ausgehend auf 1200px in der Breite und 1724px in der Höhe beschnitten, dann nochmal vom oberen Rand ausgehend auf 800 Px beschnitten.

 

lg Manfred

 

Darktable:

 

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Kleines Zwischenergebnis meines Testes von Capture One Pro 10.2:

 

Die Farben bekommt man wesentlich besser hin als bei Lightroom... ich meine damit Exotenkameras, welche einen in LR zum Wahnsinn treiben, z.B. meine Samsung NX3000... bin bis jetzt sehr angetan...

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Kleines Zwischenergebnis meines Testes von Capture One Pro 10.2:

 

Die Farben bekommt man wesentlich besser hin als bei Lightroom... ich meine damit Exotenkameras, welche einen in LR zum Wahnsinn treiben, z.B. meine Samsung NX3000... bin bis jetzt sehr angetan...

 

Vor Jahren hab ich viele Konverter durchgetestet und bin bei C1 geblieben, weil es die besten Ergebnisse mit meinen MFT's (Olys) lieferte. Photoshop (CS6) führt seitdem ein Schattendasein, ist für Bildkorrekturen nicht mehr notwendig. Kommt nur noch in Sonderfällen zum Einsatz, bei Montagen, Collagen z.B.. Stacking und Panorama kann selbst Affinity besser, den Rest lerne ich damit auch noch.

 

Der Preis für C1 relativiert sich für mich, da Photoshop eigentlich immer mehr überflüssig ist.

 

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