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Wird unter dem Markennamen Yashica in den sowieso umkämpften Kameramarkt eingestiegen?

Da ich hier im Forum noch keinen Hinweis auf dieses Gerücht gesehen habe,
poste ich das Thema einfach mal hier.

 

Spekulationen gibt es schon einige - aber nichts Konkretes.

 

 

https://www.dpreview.com/news/0558221369/yashica-teases-unprecedented-camera-coming-to-kickstarter-in-october

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Sich die Namensrechte zu sichern und dann per Kickstarter einzelne Projekte zu finanzieren ist ja nicht neu. Ob das auf längere Zeit gut geht, kann man vorher schlecht sagen (und die Zeit für spontane Investitionen durch Kickstarter und co ist auch nicht mehr so rosig).

Yashica ist bekannt durch Rolleiflex-Kopien im Mittelformat, gute Kompaktkameras und die Zusammenarbeit mit Zeiss im Bereich Systemkameras - alles aus der analogen Zeit.

Eine gute digitale Kompaktkamera wäre jedefalls interessant, wenn diese sich von der Konkurrenz absetzen kann - "Unprecedented" sollte nicht nur eine typische Werbefloskel sein.

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Yashica habe ich in analogen Zeiten immer als Billigmarke angeschaut. Glaube kaum, dass hier etwas hochwertiges kommt.

 

Seltsamerweise gibt es sogar wieder billige Kompaktkameras unter dem Label "Minolta". Möglich ist also alles.

bearbeitet von octane

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Yashica hatte die Namensrechte an Contax ... wenn die selbst ein Comeback machen würden, dann wohl eher unter dem renomierteren Namen ...

 

Wohl kaum. Die Namensrechte an "Contax" hält immer noch die Carl Zeiss AG. Die Namensrechte an "Yashica" liegen inzwischen bei der MF Jebsen Group in Hongkong.

 

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Die Namensrechte für Contax (Kooperationsname von Zeiss und Yashica) liegen bei Zeiss, aber der Kooperationsvertrag mit Kyocera, die Yasica und Tomioka geschluckt hatten, verhinderte die Nutzung durch diese. Dafür bezahlte Kyocera Lizenzgebühren an Zeiss. Dies war jedoch 2005 und ich meine gehört zu haben, dass dieser Vertrag auf 10 Jahre Laufzeit ausgelegt war.

bearbeitet von grillec

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Yashica habe ich in analogen Zeiten immer als Billigmarke angeschaut.

Dafür haben sie aber ein paar gute Sachen gemacht, die FR-Reihe oder später die zwar hässliche aber gute T3 zum Beispiel. Auch die Contax T2 wurde von Kypcera produziert, wenn ich mich richtig erinnere. bearbeitet von leicanik

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Wohl kaum. Die Namensrechte an "Contax" hält immer noch die Carl Zeiss AG. Die Namensrechte an "Yashica" liegen inzwischen bei der MF Jebsen Group in Hongkong.

 

 

 

:) zumindest haben sie eine ganze Contaxreihe mit Contax/Yashica Bajonett gebaut ...

 

 

Wikipedia sagt dazu:

 

Nach dem Ende der Kameraherstellung bei Zeiss Ikon 1972 fehlte Carl Zeiss ein Abnehmer für seine Kleinbildobjektive. Daher suchte man nach einem Kooperationspartner. Nachdem eine Zusammenarbeit mit Pentax nicht zustande kam, wurde 1972 ein Kooperationsvertrag mit dem japanischen Kamerahersteller Yashica abgeschlossen. Yashica wurde 1983 von Kyocera übernommen. Kyocera übernahm die Herstellung der Kameras. Von 1974 bis 2005 entstanden im Rahmen dieser Kooperation zahlreiche Kameras unterschiedlicher Bauarten.

 

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Die Contax TVS sollen im Vergleich recht billige (oder unzuverlässige) Kompakte gewesen sein.

 

Das Verhältnis Zeiss/Kyocera dürfte auch dem heutigen Zeiss/Sony entsprechen (nur dass keine Kameras unter einem extra Namen entstanden sind - da hat Zeiss wohl dazu gelernt).

bearbeitet von grillec

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Also diese Dame läuft die ganze Zeit mit einer offenbar analogen Kamera herum. Außer in Sekunde 13, da hält sie etwas flaches (möglicherweise ein Smartphone) mit einem Objektivaufsatz in der Hand. Mal sehen, was es werden soll.

Vielleicht wird es ja bald doch ein aufrollbarer Sensor der in eine Filmpatrone passt.

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Also, wenn man sich die Videos von "Yashica" anschaut, hebt das sehr auf die Sucherkamera ab. Das könnte ein Hinweis auf eine DSLM sein oder auch nicht. In der Werbung ist ja angeblich alles erlaubt, um die Aufmerksamkeit der Endverbraucher zu erhaschen. Das Aufsteckobjektiv ist nur sehr kurz zu sehen. Sieht aber ziemlich groß aus. Vielleicht will man einfach nur einen Bezug zu der damaligen Qualität der Yashica-Produkte herstellen.

Angekündigt ist dann ein Kickstarter-Projekt. Wir können also nicht mit einer sofort verfügbaren "Kamera" oder was auch immer rechnen.

Wenn man sich die Produkte anschaut, die momentan unter dem Namen Yashica vertrieben werden (Kugelschreiber, Taschenrechner, Kompaktkameras), könnte man zwischen Fotozubehör (aka Aufstecklinse) bis zur Kompaktkamera oder DSLM alles erwarten.

Jetzt hat sich gerade in der frühen Vergangenheit gezeigt, dass aus China durchaus sehr hochwertige optische Produkte (z.B. Venus Optics (Laowa), HandeVision/Kipon (Iberit) usw) kommen. Vielleicht wird Yashica erst mal den Markt mit Optiken sondieren und dann schauen, ob noch mehr geht. Ableiten lässt sich das aus dem Video nicht wirklich. Das dient meiner bescheidenen Meinung nach nur dazu, ein bisschen "Buzz" zu erzeugen.

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Ich hab noch meine alte Contax T2 und eine Yashica T4 im Schrank. Die T4 hatte ich verschenkt und später als nicht mehr benötigt zurück bekommen. Die Objektive dieser Kameras galten damals als mit das Beste, was man in Kompaktkameras bekommen konnte. Insbesondere bei der T4 hat das auch die Tester überrascht weil die Kamera ansonsten wie all die anderen Wald- und Wiesen Kompakt-Kameras aussah und auch nicht wesentlich mehr kostete.

 

Man könnte die alten Namen jetzt natürlich wieder aufleben lassen und irgendwelche Kameras damit schmücken. Das wäre aber Leichenfledderei.

 

Yashika müsste meiner Ansicht nach schon eine kleine hochwertige Kompakte bauen, die den Schwerpunkt auf preiswert und optisch hervorragend legt. Eventuell mit einer kleinen Festbrennweite und einem guten, relativ großen Sensor.

Unter dem Namen Contax könnte eine ähnliche Kompakte gebaut werden, die aber statt Preiswert den Schwerpunkt auf Edel legt.

 

Wenn man ganz hoch hinaus will, könnte man auch unter den Namen Systemkameras bauen. Da ist die Luft aber schon ziemlich dünn.

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Ich geb es zu, hab dies so wirklich nicht erwartet.

 

 

https://camerajabber.com/yashica-y35-digifilm-camera-debuts-kickstarter/

 

Vom Konzept her interessant

ABER:

- kleiner Sensor

- Filter im digiFilm simmulieren analogen Film und das ganze bringt eigentlich eher nur die Nachteile/Einschränkungen des Films für den digitalen Sensor zurück, wenn ich das richtig sehe

- 1.4MP

- wieviel Platz wird auf so einem digiFilm bereitgestellt?

 

Die Kamera ist zwar günstig, aber was hätte man da in einer höheren Preislage nicht noch herausholen können?

 

Die 2 AA Batterien finde ich ganz praktisch - da kommt man günstig und überall an Nachschub/Akkus dran.

Der Transporthebel ist ein nettes Gimmick und zusammen mit dem Messsuchersystem hätte man eigentlich eine moderne Epson RD-1 präsentieren können.

 

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Ich lese 14 MP, Carsten. Nicht 1,4 (oder was meintest du mit 1.4 ?). Nur der winzige Sensor halt, das ist ja kleiner als jede Bridge oder Kompakte, schade. Ansonsten ist das ja eine recht nette Idee mit dem "digitalen Film" - obwohl ich mal vermute, dass das einfach verschiedene Filtermodi in einem filmförmigen Speicherbaustein sind. Also eigentlich eine raffinierte Idee, sich das, was Fuji z.B.mit seinen Kameras direkt mitliefert, als Einzelbausteine extra bezahlen zu lassen.

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Ich lese 14 MP, Carsten. Nicht 1,4 .

Ja, stimmt. Irgendwo hatte ich 1.4MP gelesen und dies so übernommen.

 

 

Also eigentlich eine raffinierte Idee, sich das, was Fuji z.B.mit seinen Kameras direkt mitliefert, als Einzelbausteine extra bezahlen zu lassen.

Na ja, es ist aber eigentlich eine Beschränkung. Was du mit jeder Kamera einfach als kurzen Menü-Eintrag erreichst, wird hier kameraseitig gesperrt, um ein neues Film/Filter-Modul zu verkaufen. Ob das jetzt raffiniert oder dreist ist? Ähnlich dem Geschäftsmodell eines Hyperfokal-Objektivs mit fester Brennweite und f/10, denke ich.

 

Fuji hat so etwas ähnliches im Kamerasektor gerade auf Lager: Fuji SQ10 - besitzt entgegen den bisherigen Instax Kameras einen 1/4 Zoll Sensor und druckt beliebig viele und beliebig bearbeitete Bilder über einen internen Drucker aus. Sind halt nur keine Unikate wie bei den bisherigen Sofortbildkameras.

Ein Smartphone mit BT-Drucker würde wahrscheinlich ähnliche oder bessere Bilder machen.

Gegen die Y35 würde ich die SQ10 in Originalität und als Spaß-Tool vorne sehen.

 

Das Objektiv der Y35 im Video macht mir keinen wertigen Eindruck.

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Wer soll das kaufen? Wir alten Knacker, die sich lange genug über leergeknipste Filmpatronen geärgert haben, bestimmt nicht. Und die Kiddies mit dem auf Dauerkommunikation gestellten SP auch nicht. Wahrscheinlich hat Phillip Recht: Hipster, auf der Suche nach einem Netten Mitbringsel zur Party...

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Wie geht das mit dem DigiFilm - muss ich den zum "Entwickeln" bringen und den anschliessend "aufladen"? Dann ist das ein gutes "Geschäftsmodell" aber nicht für die Kunden. Erste Emotionen sind - die Nachteile des analogen Films kombiniert mit den Nachteilen eines zu kleinen Sensors.

 

Matthias

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