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zickzack

MEYER-Görlitz ORESTOR 2,8/100mm

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Das Objektiv habe ich in den 70er Jahren zusammen mit einer RICOH TLS an einen französischen Architekten verkauft.  Im Jahr 2000 hat mich das ORESTOR 100mm wieder aus einem Schaufenster eines Fotoladens in Berlin für 85 DM angelacht und ich konnte aufgrund meiner sehr guten Erfahrungen damit, nicht widerstehen

 

Das Foto habe ich in den 70er Jahren mit dem Objektiv in einem Theater mit einem EXTACHROME 200 Film gepushed und entwickelt auf ISO 800 gemacht!  Ich nutze ab und zu das kleine Objektiv noch sehr gerne mit Adapter an meiner A7 und A6000!

 

Ein 5-linsiger SONNAR-Typ aus den 60er Jahren mit einer immer noch sehr erstaunlichen optischen Qualität!

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hmm, alles sehr erstaunlich, in der tat

die exif daten in dem bild sagen "FinePix HS30EXR", der 0.5 zoll sensor dieser fuji bridgecam könnte die mir erstaunlich dürftig erscheinde bildqualität erklären, aber warum postest du das bild dann im forum "Sony Alpha Vollformat: Beispielbilder Objektive"?

Edited by finnan haddie

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hmm, alles sehr erstaunlich, in der tat

die exif daten in dem bild sagen "FinePix HS30EXR", der 0.5 zoll sensor dieser fuji bridgecam könnte die mir erstaunlich dürftig erscheinde bildqualität erklären, aber warum postest du das bild dann im forum "Sony Alpha Vollformat: Beispielbilder Objektive"?

 

Er schrieb, dass er das Foto mit einer analogen Kamera und dem 100er Orestor gemacht hat. Vielleicht hat er es mit der kleinen Fuji abfotografiert. Von daher womöglich nicht wirklich als Beispielbild gut geeignet.

 

Bestätigen kann ich aber, dass das 100er Orestor in der Tat an einer A7 eine anständige Linse ist, ebenso wie das baugleiche, neuere Petacon 2.8/100 (das zudem oft noch günstiger zu finden ist.) 

 

(Sind bei dir die Großbuchstaben kaputt? Ach nee... am Ende gehen sie ja wieder...)

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hmm, alles sehr erstaunlich, in der tat

die exif daten in dem bild sagen "FinePix HS30EXR", der 0.5 zoll sensor dieser fuji bridgecam könnte die mir erstaunlich dürftig erscheinde bildqualität erklären, aber warum postest du das bild dann im forum "Sony Alpha Vollformat: Beispielbilder Objektive"?

 

Richtig lesen hilft!   Das EXTACHROME 200 Dia auf ISO 800 gepushed musste doch irgendwie kopiert werden und dazu habe ich derzeit die genannte Kamera benutzt!

 

Heute verwende ich das wieder erworbene ORESTOR per C/Y Adapter sehr gerne, an meinen besagte Sony Kameras!    So what?

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Ich mag das 0restor 100mm sehr. Es hat nicht das typische Meyer-Bokeh - es ist fast unmöglich, ihm Bubbles zu entlocken, Dafür hat es ein sehr weiches Bokeh, das auch bei zur Unruhe neigenden Hintergründen ziemlich weich bleibt. Es zeichnet schon bei voller Öffnung weitgehend scharf, aber nicht gnadenlos scharf.

 

 

 

 

 

Sowas mit Autofokus, und ich würde sofort zuschlagen.

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Hat eigentlich hier jemand das Orestor 135? Ich habe es bisher noch nicht, weil es keine Meyer-Vergangenheit hat. Aber wenn es so ordentlich ist, wie das 100er, wäre es einen Versuch wert. Die Canon FD - das gilt auch für das 100er - haben doch ein manchmal etwas unruhiges Bokeh.

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Das Orestor 135 ist recht lang, schwer, offen weich und kontrastarm. In der originalen Meyer-Variante (Zebralook, bei mir Exakta-Anschluss) mit vielen Blendenlamellen macht's auch abgeblendet runde Lichter, der Blendenring mit Presetblende sitzt vorn. Es ist eher was für altmodisch aussehende Bilder als für hohe Schärfe (da ist z.B. mein Yashica ML135/2.8C locker besser), cremige Hintergründe gelingen leicht. Ich nutze es per Speed Booster (für Canon FD, dazu Canon Lens Mount Converter E) an Fuji, den Bildeindruck an einer A7 erahne ich so ganz gut, meine Beispiele passen hier trotzdem nicht...

Edited by outofsightdd

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Das originale 135er Orestor im Zebra-Look habe ich mal besessen, aber wieder verkauft. Das 135er Pentacon besitze ich noch, als Prakticar-Version. Allerdings gab es hier auch 2, wenn nicht sogar 3 Bauformen (und 4, wenn man die Sigma-Variante mit einbezieht). Also die Optik gibt es in vielen verschiedenen Bauformen. Was ich bei allen aber feststellen konnte sind je nach Motiv rote Punkte in der Mitte der Unschärfescheibchen des Bokeh. Ein No-Go für mich, weshalb ich das Objektiv auch meide und die Prakticar-Version nur aus Sammler-zwecken noch besitze. Da bevorzuge ich mein CZJ 3.5/135.

Warum schrieb ich oben 3 Bauformen? Es gibt zwei unterschiedliche Bauformen, die sich bei den Prakticaren in unterschiedlicher Naheinstellungsgrenze äußern. Die dritte Bauform fand ich bei einem mit "Carl Zeiss Jena P" gelabelten 135er. Hierbei sind die Innenwände der 135er zur Reflexionsvermeidung abgestuft aufgebaut. Das müssen also die Objektive der späten 80er sein.

Das Orestor/Pentacon 100 besitze ich leider nicht, aber es wäre wohl tatsächlich mal eine Überlegung. Schade, dass es davon keine Prakticar-Variante gab, was womöglich am CZJ 1.8/80er lag. Das Bokeh beeindruckt mich doch ziemlich. Ich kann das vom 135er so leider nicht bestätigen.

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@ oos und nz

 

Dank für die interessanten Auskünfte. Dann muß ich mich mit dem 135er Orestor also nicht beeilen - zumal ich diese Brennweite, die mir für viele praktischen Zwecke schon etwas zu lang ist,  schon als Canon FD und CZJ habe. 

 

Hier noch mal das Orestor mit schönen Scheibchen:

 

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Gestern war ich mal wieder mit dem Orestor unterwegs, und ich muß sagen, es gefällt mir jedes mal besser. Die Schärfe ist wirklich gut, und das Bokeh bleibt auch dann weich, wenn man es mit Blättern und Grashalmen provoziert.

 

Hier zunächst mal ein Schafsbock, Aufnahme nur unwesentlich beschnitten:

 

 

Und dann in einem fast 100%-Crop

 

 

Der Big Boss hat gerade einem Jährling Bescheid gegeben - und der versicher kläglich blökend, daß er es bestimmt nicht wieder tut.

Edited by micharl

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Schärfe und Unschärfe wie im Bilderbuch. Im Bokeh gibt es keine Bubbles mit leuchtenden Rändern, auch keine Scheibchen mit klar abgegrenzten Rändern, sondern einfach sachte zunehmende Unschärfe. Und das bei einer schon um 6 Klicks geschlossenen Blende!

 

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ist dein Orestor das mit den 6 oder das mit den 15 Lamellen?

Das mit den 15. Mein bisheriger Eindruck ist, daß man mit Meyer-Objektiven am besten fährt, wenn man späte Exemplare aus der Zeit vor Einführung der Springblende einsetzt - zumindest wenn man sehr aufs Bokeh schaut. Hinsichtlich der Vergütung sieht das schon wieder anders aus.

 

Die handbetriebenen Blenden hatten beliebig viele Lamellen - für die Springblende hat man das auf 6 oder 8 reduziert, und das macht die eckigen Blendenflecke. Wie weit man das dann durch die spätere Einführung kurviger Lamellen kompensieren konnte, weiß ich nicht, weil ich aus dieser Zeit nichts relevantes habe. Ich weiß noch nicht mal, ob Pentacon solche Lamellen verwandt hat.

 

Vielleicht weiß Neto-Zeme dazu etwas.

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Das mit den 15. Mein bisheriger Eindruck ist, daß man mit Meyer-Objektiven am besten fährt, wenn man späte Exemplare aus der Zeit vor Einführung der Springblende einsetzt - zumindest wenn man sehr aufs Bokeh schaut. Hinsichtlich der Vergütung sieht das schon wieder anders aus.

 

Die handbetriebenen Blenden hatten beliebig viele Lamellen - für die Springblende hat man das auf 6 oder 8 reduziert, und das macht die eckigen Blendenflecke. Wie weit man das dann durch die spätere Einführung kurviger Lamellen kompensieren konnte, weiß ich nicht, weil ich aus dieser Zeit nichts relevantes habe. Ich weiß noch nicht mal, ob Pentacon solche Lamellen verwandt hat.

 

Vielleicht weiß Neto-Zeme dazu etwas.

 

Es gibt abgerundete Lamellen. Aber naja, geht so! Das lässt sich einfach nicht über alle Blendenstufen halten, je kleiner die Öffnung, desto eckiger. Mit einer Blende abgeblendet war es noch halbwegs rund. Zeiss jena hatte dann Stahllamellen genutzt und in der zweiten version vom 1.4/50er Prakticar sogar so, dass es einen Stern als Bokeh ergab. Kunststoff gab es nur für die späteren Varios. Pentacon hat teils Kunststoff, teils Stahl verwendet und abgerundet war die Mehrzahl. Kunststoff haben vor allem die späteren modelle. Ein Domiplan, was ich noch hab von Meyer hat 6 Lamellen, die aber sehr gerade sind.

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Es wird Zeit, wieder mal Bilder mit dem 100er Orestor zu zeigen - diesmal aus dem Dahlien-Herbst:

 

 

 

Ich finde, da kann man nicht meckern.

 

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Bin ich immer noch der einzige, der das Orestor einsetzt? Sei's drum - hier noch mal was vom "Brunnen der Lüste" im Britzer Garten.

 

Berlin, Britzer Garten by micharl, auf Flickr

 

Mir gefällt das Teil eigentlich immer besser.

Edited by micharl

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Die Linse geht auch bei bedecktem Himmel...

 

Berlin - Charlottenburg, Volkspark Jungfernheide

 

... aber leider nicht so gut in der Forumsdarstellung, die die dunklen Töne erbarmungslos absaufen läßt. Schade.

Edited by micharl

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Ich habe mit dem Orestor 100 bei dieser Gelegenheit ein gutes Dutzend Aufnahmen gemacht - eine davon zeigt ein Problem, das mir bei alten Meyers schon öfter begegnet ist: Bei geschlossener Blende kann je nach Lichtverhältnissen in der Bildmitte eine deutliche Blaufärbung auftreten. Kommt vermutlich von den bläulich spiegelnden Blendenlamellen.

 

s_870_c1_b

 

Eigentlich kenne ich diesen Effekt erst ab Blende 8 und höher - hier war meinen (unzuverlässigen) Aufzeichnungen nach Blende 7 eingestellt. Kann genau so gut 8 oder noch eine Kleinigkeit mehr gewesen sein - 11 und höher wollte ich jedoch bewußt vermeiden.

 

Die Korrektur des Fehlers ist kein Problem - s. z.B. 

 

Berlin - Charlottenburg, Volkspark Jungfernheide 

 

Da hätte ich sogar fast noch ein wenig mehr Wärme dazu geben können.

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Ich habe das soeben gecheckt, mein Meyer Orestor 2,8 /100 zeigt diesen Effekt nicht. Nicht den Hauch davon, auch nicht bei Blende 22.

Micharl, prüfe doch mal, ob die Blende auf Grund von verharzten oder alten Fett ploppt und sich dadurch die Blendenlamellen in der optischen Achse vor oder zurück bewegen. Möglicherweise ist das ein Fall für die Klinik in Görlitz, dort wird die Blende ausgewaschen bzw. ggf. erneuert und neu gefettet sowie in der optischen Achse eingestellt. Außerdem werden die Linsen gesäubert und wie neu justiert.

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Nein, die Blende ist sauber. Das problem tritt ja auch nur gelegentlich auf, und es hat viel mit dem Licht und dessen Einfallwinkel zu tun. Trotzdem ist der Hinweis auf Görlitz beherzigenswert - das 100er ist unter meinen Altgläsern dasjenige, das ich am liebsten verwende, und da sollte es so gut wie möglich hergerichtet sein.

 

Das Licht war an dem Tag, an dem die Aufnahme entstand, ohnehin ziemlich komisch. Im Prinzip bewölkt, aber genug blauer Himmel für einen ordentlichen Blaustich - und wenn dann die Sonne durch eine Öffnung zwischen den Wolken durchkam, ganz merkwürdiges Mischlicht.

 

s_870_c1_b 

 

Hier noch mal eine wärmer entwickelte Version der gleichen Aufnahme, bei der das Blau in der Mitte praktisch nicht zu sehen ist. Sieht so weigentlich gefälliger aus, könnte bei sonne auch so ausgesehen haben - aber die zunächst gezeigte Version gibt den erinnerten Eindruck wesentlich genauer wieder.

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Die Farben sehen irgendwie "vintage" aus. Liegt das am Objektiv oder an der Bearbeitung? Das fällt insbesondere in den Bildern in den Beiträgen #21 und #22 auf. Erinnert mich an alte Farbfilme, die diesen kalten und ein wenig kontrastarmen Look hatten.

Edited by Moreorless

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