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x_holger

Das Olympus OM Macro-System an der A7 II

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Angeregt durch die Beispielbilder und den Test des Olympus OM Macro 3.5/50 von Phillip

 

möchte ich einige Objektive und Macro-Lösungen des Olympus OM-Systems an  der A7 II vorstellen.

 

Durch die lichtstarken Macro-Objektive 2.0/50 und 2.0/90 und den Auto-Macro Tubus 65-116 hat das OM-System im Macro-Bereich auch heute noch echte Highlights zu bieten.

 

Hinzu kommen Lupenobjektive für die Micro-Photographie und Balgenobjektive, Zwischenringe, ein Umkehrring und vieles mehr.

 

Auf den Seiten von Alan Wood gibt es einen Überblick über die Macro- und Micro-Objektive des OM-Systems:

 

http://www.alanwood.net/photography/olympus/macro-lenses.html

 

http://www.alanwood.net/photography/olympus/bellows-macro-lenses.html

 

Auch auf mir.com lässt sich mit etwas Suchen ein Überblick gewinnen: http://www.mir.com.my/rb/photography/hardwares/classics/olympusom1n2/shared/zuiko/

 

Ich selbst benutze das OM Macro 3.5/50, 2.0/50 und 2.0/90 sowie den Auto Tube 65-116 mit dem OM 4.0/80 Balgenobjektiv (siehe hier http://hwhw.de/blog/olympus-telescopic-auto-extension-tube-65-116/ )

und einen Makrostand, vielleicht kommt auch noch ein Lupenobjektiv irgendwann mal dazu.

 

Ich möchte die OM Macro-Objektive bei Fernaufnahmen und im Maßstab 1:2 vergleichen - das Balgenobjektiv kommt beim Maßstab 1:2 hinzu - sowie auch das Bokeh bei Nahaufnahmen.

 

Das Ganze ist kein wissenschaftlicher Test, dazu fehlt mir die Zeit und das Equipment, eher ein Überblick über meine Erfahrungen mit Bildbeispielen/Testmotiven.

 

So ist es jedenfalls geplant, in den letzten Tagen habe ich die Aufnahmen dazu erstellt, wenn noch etwas fehlt oder gewünscht wird, kann ich es im Laufe der Zeit ergänzen.

 

Als Anregung zwei Bilder vom OM 4.0/80 mit Auto Tube 65-116 am Macrostand.

 

Mit dem Macrostand sind die Aufnahmen im Maßstab 1:2 entstanden.

 

 

Edited by x_holger

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Hier das OM Macro-Trio 3.5/50; 2.0/50 und 2.0/90 im Größenvergleich.

Alle drei Objektive lassen sich ohne weiteres Zubehör bis zum Maßstab 1:2 einstellen.

 

Das 2.0/50 ist die silberne OM-Labor Version (Gordon Friedrich, Frankfurt/M)

 

Im Vergleich zu den Macro-Objektiven anderer Hersteller (von Carl Zeiss gibt es aktuell Makroobjektive für 24x36 mit Lichtstärke 2.0) sind die Olympus OM-Objektive relativ klein und handlich.

 

Hier die genaue Beschreibung der Objektive:

 

3.5/50  http://www.mir.com.my/rb/photography/hardwares/classics/olympusom1n2/shared/zuiko/htmls/macrozuikoC.htm

2.0/50  http://www.mir.com.my/rb/photography/hardwares/classics/olympusom1n2/shared/zuiko/htmls/macrozuikoC.htm#50mmf20

2.0/90  http://www.mir.com.my/rb/photography/hardwares/classics/olympusom1n2/shared/zuiko/htmls/macrozuikoE.htm

 

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Jetzt ein Überblick über die Testmotive.

 

Da ich mit vielen Objektiven unterwegs war, habe ich die Motive nicht nach Schönheit, sondern danach dass sie gut zu erreichen sind, ausgewählt ....

 

Fernmotiv, Makromotiv im Maßstab 1:2 (die Postkarte ist ja schon bei den Fotos des Makrostands zu sehen) und das Nahmotiv für das Bokeh.

 

Danach zeige ich bei den ersten beiden Motiven 100% Ausschnitte aus der Bildmitte und dem oberen Bildrand, nahe der Ecke.

Jeweils mit offener Blende und den nächsten Blendenstufen bis F8 (beim 3,5 er bis F11).

 

Beim Nahmotiv zeige ich das auf Forengröße verkleinerte ganze Bildfeld, nicht nur mit den Makroobjektiven, sondern auch mit einem Nikon AiS 2.0/85 und einem Olympus OM 1.4/50 zum Vergleich, jeweils offene Blende bis Blende F5.6

Edited by x_holger

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Bei den Makroobjektiven und dem Balgenobjektiven habe ich für den Maßstab 1:2 soweit möglich den Makrostand benutzt.

Beim Olympus OM Macro 2.0/90 war das jedoch nicht möglich, da es einen wesentlich größeren Aufnahmeabstand als die anderen Objektive beim Maßstab 1:2 hat (auch als das 4.0/80 Balgenobjektiv).

Daher musste ich dort ein normales Stativ und das Motiv an eine Wand befestigt benutzen, mit den typischen Problemen von exaktem Ausrichten ... (alles was ein Makrostand automatisch richtig macht...).

Insofern sind die Makro-Aufnahmen mit dem 2.0/90 unter ungünstigeren Bedingungen entstanden, also nicht so optimal.

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Ich fange mal mit den Nahaufnahmen an, hier geht es auch um die Freistellungsmöglichkeiten und die angenehme Wiedergabe unscharfer Bereiche, die außerhalb des Schärfentiefebereichs liegen und der Übergänge.

 

Nach und nach ergänze ich dann diesen Thread hier um die Fernaufnahmen und Makroaufnahmen, so wie ich Zeit dafür finde.

 

Zunächst das OM 3.5/50, Blenden 3.5 / 5.6 / 8

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Nun das OM 2.0/50 Blenden 2 / 2.8 /4 / 5.6

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Zum Vergleich das OM 1.4/50 Blenden 1.4 / 2 / 2.8 / 4 

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Nun das OM 2.0/90 2.0/ 2.8/ 4.0/ 5.6

 

Da es sich um ein Gegenlichtmotiv handelt ist zu sehen, dass die A7 II mit wachsender Schärfentiefe (und wachsendem Anteil dunkler Motivteile) etwas anders belichtet

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Als Vergleich das Nikon AiS 2.0/85 an der Nahgrenze von 85cm

 

 

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Guest Philby42

Ich habe mir die fotos jetzt mehrmals angesehen. Kann keine gravierenden Unterschiede feststellen. Welche Schlussfolgerung zieht ihr denn?

Claus

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Jetzt kommen die Fernaufnahmen, alles 100% Crops ohne weitere Bearbeitung

 

Zunächst das OM Macro 3.5/50 Blende 3.5/5.6/8/11 jeweils aus der Bildmitte und Bildecke oben links

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Nun das OM Macro 2.0/50 Blenden 2.0/2.8/4.0/5.6/8.0

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Zum Abschluss der Fernaufnahmen das OM 2.0/90 Macro Blenden 2.0/2.8/4.0/5.6/8.0

 

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Und jetzt kommen die 100% Ausschnitte der Makroaufnahmen im Maßstab 1:2

 

Zuerst das OM Macro 3.5/50 Blenden 3.5/5.6/8.0 jeweils Bildmitte und Bildecke

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Dann das OM Macro 2.0/50 Blenden 2.0/2.8/4.0/5.6/8.0

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Nun das Balgenobjektiv OM Macro 4.0/80 am AutoTube 65-116 Blenden 4.0/5.6/8.0

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Zuletzt das OM Macro 2.0/90 leider wegen des erheblich größeren Aufnahmeabstands nicht am Makrostand, daher sind die Aufnahmen nicht so optimal ausgerichtet (und leider auch in der Schärfe suboptimal, ohne dass das jetzt am Objektiv läge), leider auch anders beleuchtet.

 

Blenden 2.0/2.8/4.0/5.6/8.0

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Mein Fazit: Das OM Macro 3.5/50 und das OM belows Macro 4.0/80 mit dem Autotube 65-116 sind beides sehr preiswerte Möglichkeiten für den Nah- und Makrobereich.

 

Das 3.5/50 kostet ca. 50-100 Euro je nach Zustand gebraucht und geht ohne Zubehör bis 1:2, kann aber auch mit einem 25mm Zwischenring für den Abbildungs-Maßstab 1:1 benutzt werden.

 

Das 4.0/80 mit dem 65-116 kostet gebraucht etwa 250-300 Euro und ist für den Maßstab von ca. 1:0,45 bis 1,2:1  benutzbar, mit den Raynox Macro Linsen 150 und 250 auch bis 1.9:1.

 

Die beiden lichtstarken Macro-Objektive sind beim Abbildungsmaßstab 1:2 nicht besser als die lichtschwächeren Modelle, aber im Fernbereich deutlich überlegen, besonders am Bildrand.

 

Durch die hohe Lichtstärke bieten sie sich auch als Normalobjektiv mit Naheinstellung bis 1:2 an bzw. als Portraitobjektiv oder leichtes Tele. Vom Bokeh /Unschärfeverlauf her gefallen mir beide Objektive sehr gut.

 

Das OM Macro 2.0/90 ist dabei im Fernbereich tatsächlich bereits bei offener Blende sehr scharf bis in die Bildecken an einer A7 II, ist aber etwas streulichtempfindlich und braucht zusätzlich eine Sonnenblende.

Die Minolta-Aufsteckblende D57KD passt zum Beispiel hervorragend auf dieses Objektiv.

 

Von der Haptik und Größe/Gewicht her mag ich das OM Macro 2.0/50 am liebsten an der A7 II, es ist wirklich auch ein angenehmes "Normalobjektiv" .

Edited by x_holger

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Noch ein Nachtrag zum Thema longitudinale chromatische Aberrationen (auch Bokeh-Aberrationen oder LoCAs genannt):

 

Fast jedes lichtstarke Objektiv hat sie .... schön anzusehen sind sie bei bestimmten Motiven nicht.

 

In der Regel im Vordergrund vor der Schärfeebene violett, hinter der Schärfeebene grünlich.

 

Ich habe versucht, bei den 2.0er OM Macros den LoCAs auf die Spur zu kommen und folgende Testchart mit Blitzlicht benutzt:

 

falls jemand einen besseren, aussagekräftigeren Testaufbau kennt und ich den ohne viel Mühe zusammenbauen kann, dann mache ich gerne weitere Aufnahmen.

 

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OM Macro 2.0/90 ebenfals Blende 2.0/2.8/4.0

Edited by x_holger

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Mein Fazit: Das OM Macro 3.5/50 und das OM belows Macro 4.0/80 mit dem Autotube 65-116 sind beides sehr preiswerte Möglichkeiten für den Nah- und Makrobereich.

 

Das 3.5/50 kostet ca. 50-100 Euro je nach Zustand gebraucht und geht ohne Zubehör bis 1:2, kann aber auch mit einem 25mm Zwischenring für den Abbildungs-Maßstab 1:1 benutzt werden.

 

Das 4.0/80 mit dem 65-116 kostet gebraucht etwa 250-300 Euro und ist für den Maßstab von ca. 1:0,45 bis 1,2:1  benutzbar, mit den Raynox Macro Linsen 150 und 250 auch bis 1.9:1.

 

Die beiden lichtstarken Macro-Objektive sind beim Abbildungsmaßstab 1:2 nicht besser als die lichtschwächeren Modelle, aber im Fernbereich deutlich überlegen, besonders am Bildrand.

 

Durch die hohe Lichtstärke bieten sie sich auch als Normalobjektiv mit Naheinstellung bis 1:2 an bzw. als Portraitobjektiv oder leichtes Tele. Vom Bokeh /Unschärfeverlauf her gefallen mir beide Objektive sehr gut.

 

Das OM Macro 2.0/90 ist dabei im Fernbereich tatsächlich bereits bei offener Blende sehr scharf bis in die Bildecken an einer A7 II, ist aber etwas streulichtempfindlich und braucht zusätzlich eine Sonnenblende.

Die Minolta-Aufsteckblende D57KD passt zum Beispiel hervorragend auf dieses Objektiv.

 

Von der Haptik und Größe/Gewicht her mag ich das OM Macro 2.0/50 am liebsten an der A7 II, es ist wirklich auch ein angenehmes "Normalobjektiv" .

 

Soweit ich eigene relevante Erfahrungen habe, kann ich das alles bestätigen. Ich bin, wie auch x_holger, mit analogen OM Kameras aufgewachsen, von OM-2 bis OM.4Ti

 

Ich hatte als erstes Macro-Objektiv an meiner A7 das 2.0/50 macro. Sonst hatte meine vorhandene Leica Objektive verwendet, davon war aber keins ein Macro. Dann kam der Wunsch nach nach AF und nach dem Kauf eines 1,8/55 wurden die Leica Objektive samt Adapter (nicht vermisst!) alle verkauft.

 

Dann verschwand auch das das 2.0/50 macro im Zuge einer Sortimentsbereinigung und wurde ersetz durch eine achromatische Vorsatzlinse. Tolle Ergebnisse, aber der Entfernungsbereich wo dieser Kombination scharf gestellt werden kann ist sehr eng.

 

Also musste ein richtiges Makro-Objektiv her. Das 2.0/50 macro fand ich zu gross und die hohe Lichtstärke brauchte ich nicht, da ich das Objektiv ausschliesslich für Makro-Aufnahmen verwende. Also wurde es das 3,5/50 und ich bin mit diesem 50€-Objektiv sehr zufrieden. Ich habe es für diese Aufnahmen verwendet:

 

https://500px.com/nix-pix/galleries/veggies

Edited by christer

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    • By Frank-HL
      Ich verkaufe:
      Canon EF 100mm 2,8 L IS USM Macro Objektiv inkl. Schutzdeckeln, Sonnenblende und OVP.
      Das Objektiv befindet sich technisch wie optisch in einem tadellosen Zustand. 
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      Verkauf am liebsten an Selbstabholer, ein Versand ist aber möglich (nur innerhalb Deutschland, zzgl. Versandkosten)
      Mögliche Zahlungsmöglichkeiten: Barzahlung bei Abholung, Überweisung.
    • By Malte99
      Hallo, ich bin dabei mir ein Makro Objektiv zu kaufen und überlege zwischen den drei Objektiven im Titel. Meine Kamera ist eine Sony a6500. 
       
      Das 100mm von Samyang hat die längste Brennweite, aber dafür kein af. Ausserdem ist es am schwersten, was bei Freihandmakros vielleicht aber zu mehr Stabilität führt. 
       
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    • By Malte99
      17:43Beitrag 1 von 2
      0 x bedankt
      Beitrag melden Beitrag verlinken Zitieren
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      Bisher hatte ich an das Laowa 60mm 2:1 Ultra Makro gedacht. Es soll eine gute Schärfe haben und geht ja bis zum Maßstab 2:1. Ich habe gerade nach einem Verkäufer geguckt, aber so richtig "gefunden" habe ich keinen. Von Amazon aus kostet das Objektiv 480 Euro von der Laowa Seite aus nur 399 Dollar, allerdings muss man dann ja wieder mit dem Zoll gucken, und so weiter... Deshalb habe ich überlegt ob es Sinn macht ein altes Makroobjektiv zu nehmen (zB. Minolta 100mm oder Vivitar 55mm) und es dann mit Adapter und Nahlinse an der A6500 verwenden.

      Was denkt ihr dazu? LG
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