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Verlaufsfilter bei der A7x ja/nein


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10 Antworten in diesem Thema

#1 paracetam0l

paracetam0l

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Geschrieben 20. März 2017 - 13:27 Uhr

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Hallo zusammen,

 

ich fahre Anfang April für 10 Tage nach Schottland und da dies größtenteils Landschaftsaufnahmen werden, wo natürlich Land & Himmel zu sehen sein werden, habe ich auch über Verlaufsfilter nachgedacht. Nun gibt es Leute die behaupten der Dynamikumfang der Sony A7x Serie wäre so gut, dass man das eigentlich fast nicht bräuchte. Mann kann das ja später mittels Verlaufsfiltern in der Nachbearbeitung es (fast) genauso hinbekommen. Mal vom Rauschen beim herausziehen der Tiefen abgesehen, würdet ihr das unterstreichen? Oder wäre ich tatsächlich mit einem Verlaufsfilter (soft/hart, Reverse) besser bedient. Die Vorgaben sehen so aus, dass ich das Wetter nehmen muss wie es kommt. Mit Glück ist mal Sonne dabei, aber meistens wohl eher Wolken und etwas grauerer Himmel. Wissen tut man das natürlich nicht. Ein Filterhalter für 100mm ist vorhanden.

Bin dankbar für alle Tipps,

Stefan


Bearbeitet von paracetam0l, 20. März 2017 - 13:28 Uhr.

Sony A7 & Sony A7M2
Sony SEL55F18z + Sony SEL28F20 + Sony SEL90M28G + Sony SEL1635Z + Sony SEL85F14GM + Walimex Pro 135/2 + Sony LA-EA3 / LA-EA4 + Sigma MC-11 + Canon 70-200/2.8 L IS II USM + Sigma Art DG HSM 24/1.4
Altglas (ohne Gewähr auf Vollständigkeit :D): Meyer-Görlitz Trioplan 2.8/100, Minolta Rokkore MC/MD (50/1.7, 50/1.4, 58/1.4, 28/2.8, 135/2.8, 135/3.5, 35/2.8, 35/1.8), Kiron Macro 105/2.8, Vivitar Series 1 MC90/2.5 inkl. 1:1 Konverter, Pentacon (29/2.8, 50/1.8), Cyclop 85/1.5 - Revuenon diverse

 
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#2 nightstalker

nightstalker

    Jedimeister

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Geschrieben 20. März 2017 - 13:56 Uhr

ein Verlaufsfilter hat einen grossen Nachteil ... den Verlauf

 

 

Die Welt hat selten gerade Kanten und Verläufe gehen gern über unruhige Strukturen ... die bessere Möglichkeit ist eine Belichtungsreihe, aus der Du Dir dann das passende Bild zusammenbaust.

 

Normalerweise nutzt man die Dinger ja da, wo man genug Zeit hat, die Reihe vom Stativ aus durchlaufen zu lassen.

 

 

Aber viele Wege führen nach Rom .. und mit einem Verlaufsfilter kann man genauso tolle Ergebnisse bekommen, wie mit EBV aus einem RAW ...

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#3 flyingrooster

flyingrooster

    Sith-Lord

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Geschrieben 20. März 2017 - 14:04 Uhr

Mit initial optimierter Belichtung für verschiedene Bereiche bist du rein technisch natürlich immer besser bedient als mittels alleiniger digitaler Streckung. Die Frage ist ob's im Endergebnis einen Unterschied ergibt - bei den aktuellen Sensoren kann man oft drauf verzichten. Aber wenn du ohnehin schon viel Mühe in die Aufnahme steckst, inkl. durchdachter Komposition, Lichtstimmung, Stativ, Filter, &c., dann würde ich versuchen auch die technische Qualität zu maximieren, auch wenn man es in so manchem Fall schlussendlich nicht zwingend gebraucht hätte. 1-2 Bilder mehr zu schießen schmerzt nicht und man ärgert sich im Nachhinein nicht, falls man es doch besser hätte machen sollen.

 

 

Wirf mal ein Auge auf diese Apps:

 

https://www.playmemo...09014_00-000017

https://www.playmemo...09014_00-000019 (Upgrade der obigen App)

 

... welche sehr gut gemacht sind und einem so manche Unbequemlichkeit physischer Filter ersparen, aber praktisch dieselbe Funktionalität und mehr in digitaler Form bieten.


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#4 wuschler

wuschler

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Geschrieben 20. März 2017 - 14:23 Uhr

Bei schwierigen Lichtverhältnissen bin ich ganz froh, einen mit im Rucksack zu haben. Der Einwurf von nightstalker bezüglich der Kante ist nicht von der Hand zu weisen, deshalb verwende ich mittlerweile meist nur noch einen Filter mit 1 Blende Abdunkelung. Im praktischen Einsatz hat sich das als guter Kompromiss gezeigt. Für Meer/Sonnenuntergang ist ein Reverse aber schon ganz nützlich.


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#5 kirschm

kirschm

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Geschrieben 20. März 2017 - 14:40 Uhr

Ich kann hier aus Deiner / TO Sicht nur vom Worst-Case Scenario sprechen (nämlich nur MFT und APS-C)... ich habe mir angewöhnt, für ausnahmslos jede Aufnahme ein 3er Belichtungsbracketing (-1 -1/3 +1/3 EV) zu machen... Es kommt selbst bei meiner dynamic-schwächsten Kamera praktisch nie vor, dass eines der 3 nicht für weitere RAW-Entwicklung optimal wäre... und selbst wenn es mal extrem wird, lasse ich die 3 halt zu einem moderaten HDR zusammenbasteln...

Bearbeitet von kirschm, 20. März 2017 - 14:49 Uhr.

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JPG Nachbearbeitung ist wie Kochen aus Dosen - Die ursprüngliche Frische und Vielfalt ist für immer weg...

#6 paracetam0l

paracetam0l

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Geschrieben 20. März 2017 - 15:17 Uhr

Mit initial optimierter Belichtung für verschiedene Bereiche bist du rein technisch natürlich immer besser bedient als mittels alleiniger digitaler Streckung. Die Frage ist ob's im Endergebnis einen Unterschied ergibt - bei den aktuellen Sensoren kann man oft drauf verzichten. Aber wenn du ohnehin schon viel Mühe in die Aufnahme steckst, inkl. durchdachter Komposition, Lichtstimmung, Stativ, Filter, &c., dann würde ich versuchen auch die technische Qualität zu maximieren, auch wenn man es in so manchem Fall schlussendlich nicht zwingend gebraucht hätte. 1-2 Bilder mehr zu schießen schmerzt nicht und man ärgert sich im Nachhinein nicht, falls man es doch besser hätte machen sollen.

 

 

Wirf mal ein Auge auf diese Apps:

 

https://www.playmemo...09014_00-000017

https://www.playmemo...09014_00-000019 (Upgrade der obigen App)

 

... welche sehr gut gemacht sind und einem so manche Unbequemlichkeit physischer Filter ersparen, aber praktisch dieselbe Funktionalität und mehr in digitaler Form bieten.

 

Danke, zwei Tage bevor die neue Version rausgekommen ist, habe ich mir die alte gekauft. Hätte aber nicht zu Träumen gewagt, dass es die Lösung meines "Problems" sein könnte. Ich denke von richtig guten Locations & Situationen werde ich ganz sicher mehrere verschieden belichtete Bilder machen. ND Filter wegen Langzeit habe ich ja sowieso mit, bei den Verlaufsfiltern war ich mir bisher einfach nicht sicher. Aber Sonnenauf- und Untergänge macht man ja eh weniger mit LZB, als ganz normal. Und da hat man Zeit 3-5 verschieden belichtete Bilder zu machen...ich glaub ich überdenke das alles nochmal. Wenn ich nur ND und die Apps hernehme, dann kann ich die Filterhalterung eigentlich auch daheim lassen.


Sony A7 & Sony A7M2
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#7 Jusp

Jusp

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Geschrieben 20. März 2017 - 15:30 Uhr

War auch letzte Woche für eine Woche in Schottland, viel Spaß dort, ist wirklich der Hammer :)
Die bereits erwähnte Sky HDR App habe ich praktisch bei jedem Landschaftsbild verwendet. Auch wenn der Dynamik-Umfang der A7 einiges hergibt, ist es doch schöner gleich in der Kamera das perfekte Bild zu haben, zumal man nach meinem empfinden in der Bearbeitung deutlich mehr mit den Reglern spielen kann.

Was ich dir jedoch empfehlen kann ist, einen Polfilter mitzunehmen. Grade an Orten wie den fairy pools gibt es einen super Effekt, die Spiegelung verschwinden und die Farben etwas mehr knallen zu lassen.

#8 nightstalker

nightstalker

    Jedimeister

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Geschrieben 20. März 2017 - 15:38 Uhr

Mit initial optimierter Belichtung für verschiedene Bereiche bist du rein technisch natürlich immer besser bedient als mittels alleiniger digitaler Streckung. Die Frage ist ob's im Endergebnis einen Unterschied ergibt - bei den aktuellen Sensoren kann man oft drauf verzichten. Aber wenn du ohnehin schon viel Mühe in die Aufnahme steckst, inkl. durchdachter Komposition, Lichtstimmung, Stativ, Filter, &c., dann würde ich versuchen auch die technische Qualität zu maximieren, auch wenn man es in so manchem Fall schlussendlich nicht zwingend gebraucht hätte. 1-2 Bilder mehr zu schießen schmerzt nicht und man ärgert sich im Nachhinein nicht, falls man es doch besser hätte machen sollen.

 

 

Wirf mal ein Auge auf diese Apps:

 

https://www.playmemo...09014_00-000017

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geht das auch als RAW Datei?


Der Amateur sorgt sich um das Equipment, der Profi um das Geld, der Meister um das Licht und ich  .... mache Bilder

 

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#9 flyingrooster

flyingrooster

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Geschrieben 20. März 2017 - 15:58 Uhr

geht das auch als RAW Datei?

 
Klar, sonst hätt' ich's mir nichtmal angeschaut. ;)
 
Man wählt zwei bis drei verschiedene Belichtungseinstellungen für unterschiedliche Bildbereiche, definiert Abschwächungsintensität, Unschärfe der Kanten, Rotation, Position (nicht nur vertikal/horizontal gestaffelt) usw. der Verläufe und die Kamera schießt dann die Bildserie automatisch mit den dementsprechenden Einstellungen und verrechnet diese dann gleich in eine einzelne RAW Datei.
 
Seitens der Funktionalität bietet die App also quasi dasselbe wie physische Filter beliebiger Spezifikation und noch etwas mehr (zB lassen sich eben auch drei Verläufe beliebig rotiert nur partiell über's Bild legen). Das nervige Herumgestecke, Geputze, Mitnahme unterschiedlichster Filter, extrem nervige Reflexionen, &c. physischer Filter fällt komplett weg.
 
Das Bild erfordert mit der App aber natürlich eben 2-3 Aufnahmen und nicht nur eine einzige wie bei phys. Filtern. In den allermeisten Fällen üblicher Anwendungen mit Verlaufsfiltern wird dies völlig egal sein, aber falls man doch mal ein spezielles Bild mit schnellerer Bewegung im Kopf hat, gilt es dies zu berücksichtigen.

 

Danke, zwei Tage bevor die neue Version rausgekommen ist, habe ich mir die alte gekauft.

 
Ist egal. Die neue Version kannst bei Besitz der älteren als Upgrade kaufen, welches um den Preis der alten Version reduziert ist. Genau gesagt steigst du damit sogar um einen Cent günstiger aus als wenn du gleich die neue kaufst ... ;)

Die neue Version ist übrigens nun auch "Touchless Shutter"-kompatibel, somit kannst eigentlich nicht nur deine Filter, sondern auch noch den Fernauslöser zu Hause lassen.


Aja, apropos ND-Filter:

https://www.playmemo...09014_00-000011

Schaut in manchen Fällen nicht hundertprozentig gleich aus bzw. bietet nicht ganz dieselbe Funktionalität, aber wenn du schon die Apps durchschaust, dann ist auch diese definitiv einen Blick wert. Irgendwo im Netz gibts sogar einen ausführlichen Test eines ziemlich begeisterten "ND-Fotografen" dazu.


Ein Problem hast jetzt nur, wenn du ND und Grad-ND Funktionalität gleichzeitig bei derselben Aufnahme nutzen möchtest. Das klappt aufgrund der etwas nervigen Solo-Natur der Apps leider nicht. Aber in natura setzt man sie auch nur selten gemeinsam ein ...

Bearbeitet von flyingrooster, 20. März 2017 - 16:15 Uhr.

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#10 Raumfahrer

Raumfahrer

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Geschrieben 20. März 2017 - 21:12 Uhr

Habe mich gerade am Wochenende damit gequält auf den diversen Seiten von Sony ein Login zu erhalten um die App dann mal runter zu laden. Dachte das ganze geht nur als JPG, wenn es nun sogar als RAW geht, um so besser. Danke für die Infos .-)

Bearbeitet von Raumfahrer, 20. März 2017 - 21:13 Uhr.

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Sony Alpha 7 II mit Kit-Zomm, FE 55/1.8, FE 35/2.8,  FE 70-200/4, Canon FD diverse, Voigtläder 15mm E-Mount Version


#11 flyingrooster

flyingrooster

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Geschrieben 20. März 2017 - 21:26 Uhr

Dachte das ganze geht nur als JPG, wenn es nun sogar als RAW geht, um so besser. Danke für die Infos .-)

 

Etwas dämlich bei den Apps ist, dass jede über ein eigenes Konfigurationsmenü verfügt, welches dieselben und bereits getätigten Einstellungen des Hauptmenüs der Kamera komplett ignoriert, da sie in einem eigenen Modus laden. Hat man die Kamera an sich also zB auf JPG + RAW eingestellt, dann ist dies jeder App völlig egal und sie startet dennoch in ihrer default-Einstellung (meist nur JPG). Man muss also sämtliche auch bei der App verfügbaren "doppelten" Einstellungen neu definieren - zumindest einmal beim allerersten Start der App - danach merkt sie sich diese Einstellungen ebenso wie die "normale" Kamera. Es ist also empfehlenswert nach Installation einer App erstmal deren Menü einzustellen, sonst bereut man dies mitunter später ...


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