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Die G81 als erste Systemkamera im Visier... Aber, Objektive?!

G81 makro landschaft portrait objektive freistellen

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63 Antworten in diesem Thema

#21 sardinien

sardinien

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Geschrieben 23. März 2017 - 08:52 Uhr

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Hallo Dimitrios,

G81 + 14-140 + Raynox 150 + f/1.7 25 mm wäre mein Vorschlag zum Start. Die EBV ist für mich ein wichtiger Bestandteil der Fotografie. Man denke nur an Focus Stacking (postfokus) der G81.

 

Freistellung kann über Blende, Motivabstand und Brennweite kommen. Beispiel:

 

p1220270.jpg


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Servus Gerd

LX 100 + GH4/5 + GX7/8/80 + GM1 + f/1.8 8 mm fish + f/1.7 15 + f/1.7 25 + f/1.2 42,5 mm + f/2.8 60 mm macro + f/1.8 75 mm + f/4 7-14 + 12-32 + f/2.8 12-35 + f/2.8 35-100 14-140 II + 100-300 + 100-400 +  DMW-FL360L + SIOCORE 1.8x 72 mm +LR 6* + DXO 11* + Topaz DeNoise 5 + Magix Pro X + FocusProject3pro


#22 holgi1zu5

holgi1zu5

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Geschrieben 23. März 2017 - 09:09 Uhr

auch ich habe das 60er Oly an einer GX80 und würde behaupten, der AF ist sogar so langsam wie der des 20er Pancakes. Alle meine anderen Objektive sind deutlich schneller, zum 14-140 z.B. sind es Welten.

Dennoch schafft man auch mit dem 60er Oly mit AF-C Bienen oder ähnliches gestochen scharf auch bei der Arbeit oder im Flug abzulichten, da der AF hier nur in kleineren Bereichen arbeiten muss.


Bearbeitet von holgi1zu5, 23. März 2017 - 09:11 Uhr.

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Gruß Holger
 
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#23 MissC

MissC

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Geschrieben 23. März 2017 - 09:26 Uhr

Nun, denn sind meine AF-Geschwindigkeits-Ansprüche wohl doch niedriger als ich dachte.:rolleyes:

 

Das einzige Tier, bei dem ich bisher nicht geschafft habe per S-AF (C-AF verwende ich nicht) den Kopf scharf zu bekommen, sind sich permanent bewegende Ameisen - so wie die hier https://flic.kr/p/eHauRr . Daran arbeite ich noch...;)

 

Nur so was, wie auch Insekten im Flug, kann man halt mit einer Raynox ganz vergessen aufgrund des wechselnden Motivabstandes...

 


Bearbeitet von MissC, 23. März 2017 - 09:30 Uhr.

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#24 Thersipos

Thersipos

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Geschrieben 23. März 2017 - 23:27 Uhr

Das Oly 60 mm ist auf jeden Fall ein guter Kauf, da beißt keine Maus einen Faden ab!

Der Raynox-Achromat ist jedoch so günstig und passt auch auf nahezu jedes andere Objektiv, dass man damit mal erste Erfahrungen sammeln kann. Auch lässt sich damit der Nahbereich des 60gers sogar noch erweitern. Er wird also in keinem Fall durch ein "echtes" Makro überflüssig.
Auch gibt es sicher Situationen, bei denen man nicht die große Fototasche ausführen will oder kann. Der Vorsatzachromat passt immer noch in die Hosentasche für den Fall des Falles.

 

Ähm - ich glaube das hast du doch etwas ein bisschen falsch interpretiert.

 

Softrides Ausführungen  möchte ich nicht in Frage stellen, dafür kenne ich mich mit diesen Dingen viel zu wenig aus. 

 

Aber aus meiner eigenen langen Praxis mit dem 60er Makro kann ich nach meinem persönlichen Empfinden mit gutem Gewissen sagen, dass es sehr schnell fokussiert. Der Fokusbegrenzer umfasst 4 Bereiche und wenn man die richtig einstellt sind schnelle Freihandaufnahmen sehr gut machbar. Ich fotografiere dauernd Schmetterlinge und ähniches Getier, verwende niemals ein Stativ und stütze höchstens mal die Ellbogen auf. Lediglich beim Abbildungsmaßstab 1:1 wird's schwieriger. Mag sein dass das 14-140 noch schneller fokussiert, das Objektiv kenne ich nicht, aber den vermeintlich so langsamen AF des 60er kann ich nicht bestätigen.

 

Die Raynox 150 habe ich auch schon seit vielen Jahren und verwende sie noch immer ab und zu an den unterschiedlichsten Objektiven. 

Hier finde ich es halt im Vergleich zum Makro-Objektiv nicht so schön, dass man grundsätzlich einen bestimmten Abstand zum Motiv einhalten muss, bei der 150er sind es ca. 20 cm. Mal ein bisschen weiter weg, wenn da Motiv sehr scheu ist, und dafür lieber hinterher am PC croppen geht dann nicht. Der Abbildungsmaßstab wird durch die Brennweite bestimmt, bei sehr kleinen Details genügt schon eine geringe Bewegung des Körpers und der Schärfepunkt verrutscht. Ist aber mit ein bisschen Übung auch durchaus hinzubekommen, aber den Umgang mit dem 60er Makro finde ich einfacher. 

 

Der einzige Punkt der für mich für die Raynox spricht ist der Preis. Wenn man wirklich viel Freude an der Makro-Fotografie hat sollte man sich gleich das 60/2.8 gönnen. Vor allem wo doch jetzt die schönste Makrozeit des Jahres bevorsteht... ;)

 

danke euch beiden nochmals zu Ergänzungen an der Stelle bzgl. des 60mm Makro.

obwohl noch Laie, bin ich fast soweit etwas mehr zu investieren und eben z.B. nicht das 30mm Makro zu holen.

ich habe mir parallel auch einige Videos zum 60mm Makro angesehen, um mal zu sehen, was da prinzipiell rauszuholen ist.

Das ist schon erstaunlich! :cool:

 

definitiv, eine sehr schöne Makro-Jahreszeit steht an... endlich! ;) :)


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#25 Thersipos

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Geschrieben 23. März 2017 - 23:42 Uhr

Hallo Dimitrios,

G81 + 14-140 + Raynox 150 + f/1.7 25 mm wäre mein Vorschlag zum Start. Die EBV ist für mich ein wichtiger Bestandteil der Fotografie. Man denke nur an Focus Stacking (postfokus) der G81.

 

Freistellung kann über Blende, Motivabstand und Brennweite kommen. Beispiel:

 

p1220270.jpg

 

guten Abend! :)

und danke für den Vorschlag und dasgeteilte super Bild mit dem 14-140mm! :cool:

ich denke dieses G81 Kit wird es auch, also das 14-140mm.

 

Ich weiss nicht ob es die aktuelle Euphorie und Vorfreude auf das Thema "Systemkamera" ist,

jedoch möchte ich mir aktuell folgendes anschaffen:

 

  • G81 Kit mit Pana 14-140mm
  • Oly 60mm Makro
  • Pana Summilux 25mm 1.4 (vs. Pana 25mm 1.7?)
  • Optional dazu: Raynox 150 (aufgrund des Preises und weil es so kompakt ist für unterwegs)

Was ist da eure Meinung? Übertrieben zu Beginn?

Da sind ja dann grob überschlagen mal ca. 2.100€!? :o :huh:

 

(dafür aber für eine ganze Weile gut versorgt...)

 

Grüße aus MUC,

Dimitrios
 


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#26 holgi1zu5

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Geschrieben 24. März 2017 - 07:59 Uhr

ich sehe das nicht als übertrieben an, weil ich innerhalb kürzester Zeit die nahezu identischen Anschaffungen getätigt habe, und noch mehr. Vieles nicht neu sondern gebraucht. Ich hatte übrigens das 25mm f1,7 neu gekauft und war nicht zufrieden (schlechtes Exemplar erwischt??). Habe inzwischen das Summilux (gebraucht) und bin top zufrieden. Es klappert zwar etwas laut, aber die Ergebnisse sind für mich als Einsteiger echt überzeugend.

Aktuell ist jedoch ganz klar 60mm Macro-Time  :D

Ich freue mich mit Dir, ich denke Du wirst die Anschaffungen nicht bereuen.


Bearbeitet von holgi1zu5, 24. März 2017 - 08:55 Uhr.

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Gruß Holger
 
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#27 Softride

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Geschrieben 24. März 2017 - 09:25 Uhr

(...) 
Aber aus meiner eigenen langen Praxis mit dem 60er Makro kann ich nach meinem persönlichen Empfinden mit gutem Gewissen sagen, dass es sehr schnell fokussiert. Der Fokusbegrenzer umfasst 4 Bereiche und wenn man die richtig einstellt sind schnelle Freihandaufnahmen sehr gut machbar.
(...)


Ich habe das 60er nur in kurzen Tests bei Bekannten ausprobiert. Mein Eindruck war, dass es zwar etwas schneller als mein 45er ist, allerdings nicht nicht in dem Maße, dass sich ein Wechsel wirklich lohnen würde. Was ja auch systembedingt durch die langen Einstellwege logisch ist. Auf jeden Fall überhaupt kein Vergleich zum 14-140er.
 

(...)
Hier finde ich es halt im Vergleich zum Makro-Objektiv nicht so schön, dass man grundsätzlich einen bestimmten Abstand zum Motiv einhalten muss, bei der 150er sind es ca. 20 cm. (...)Der Abbildungsmaßstab wird durch die Brennweite bestimmt, bei sehr kleinen Details genügt schon eine geringe Bewegung des Körpers und der Schärfepunkt verrutscht. Ist aber mit ein bisschen Übung auch durchaus hinzubekommen, aber den Umgang mit dem 60er Makro finde ich einfacher.
(...)


Durch den extremen Brennweitenbereich des 14-140ers kann man den Abbildungsmaßstab in weiten Grenzen einstellen. Das Bild ist bereits ab 35 ... 40 mm Brennweite ohne nennenswerte Vignettierung und damit nutzbar. Den maximalen ABM erreicht man bei 140 mm bei sehr gutem Motivabstand.
Wenn die Fokusbegrenzer beim 60er eingestellt sind, hat man das gleiche Problem mit dem eingeschränkten Abstand wie bei einem Vorsatzachromaten. Der nutzbare Entfernungsbereich hängt sowohl vom Zoom- wie vom Fokusbereich des verwendeten Grundobjektivs ab. In beiden Fällen glänzt hier das 14-140er. Für größere Insekten (Schmetterlinge) und Blumen genügt es meist schon ganz ohne Vorsatz. Vielleicht beschränkst Du (@Thersipos) Dich zu Beginn sogar mal auf diese Lösung? Denn die Schwierigkeiten steigen mit steigenden ABM dramatisch an. Bezüglich der geringen Schärfentiefe gibt es keinen (echten*) Unterschied zwischen einem Makro-Objektiv und anderen Hilfsmitteln wie Achromaten oder Zwischenringen.
 

(...)
Wenn man wirklich viel Freude an der Makro-Fotografie hat sollte man sich gleich das 60/2.8 gönnen. Vor allem wo doch jetzt die schönste Makrozeit des Jahres bevorsteht... ;)


Da sind wir uns vollkommen einig! Das 60/2,8 ist auf jeden Fall optisch die bessere Lösung.
Es ist aber auch die aufwändigste Variante weil es ständige Objektivwechsel erfordert. Der Raynox-Achromat ist mal schnell davor geklemmt und wieder abgenommen. Wenn man nicht gerade auf einer Makro-Streife, sondern vielleicht mit nicht fotografierenden Mitmenschen unterwegs ist, ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Deshalb schleppe ich auf Wanderungen meist 3 Gehäuse mit unterschiedlicher Objektivbestückung mit.
 
 

(...)
Was ist da eure Meinung? Übertrieben zu Beginn?
(...)


Das kommt auf die Menge Deiner Freizeit, Deine Lerngeschwindigkeit, Dein Talent und Deinen Geldbeutel an.

Wenn ich von mir ausgehe, dann stelle ich fest, dass ich für jede neue Kamera, jedes Objektiv und jedes Zubehörteil immer eine geraume Zeit brauche ich sie/es beherrsche. Deswegen plädiere ich für einen eher langsameren Ausbau des Systems, Stück für Stück. Sonst kann man sich leicht verspielen.

Wie @Sardinien schon sagte: Auch die Nachbearbeitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Fotografie. Auch dafür sollte man den nötigen Lernaufwand nicht unterschätzen. Alles zusammen kann am Anfang schon sehr aufwändig werden.

 

Edit:

* Der scheinbare Unterschied in der Schärfentiefe bei gleicher Blendeneinstellung zu Gunsten von Vorsatzlinsen beruht auf der Brennweitenverkürzung und des damit einhergehenden größeren Öffnungsverhältnisses. Mit anderen Worten: Die tatsächliche geometrische Blende ist nicht die, die man als Zahl ablesen kann.


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Gruß Softride

 

Ein Bild ist mehr als die Summe seiner Pixel
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
G5, GX7, GM1, GX80 mit P3,5/8, P7-14, P12-32, P14-140 II, P1.7/20, P2,8/45, O1,8/45, O1,8/75, P100-300 mm, P100-400 mm, LX5


#28 micharl

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Geschrieben 24. März 2017 - 09:32 Uhr

Wenn ich von mir ausgehe, dann stelle ich fest, dass ich für jede neue Kamera, jedes Objektiv und jedes Zubehörteil immer eine geraume Zeit brauche ich sie/es beherrsche. Deswegen plädiere ich für einen eher langsameren Ausbau des Systems, Stück für Stück. Sonst kann man sich leicht verspielen.

Wie @Sardinien schon sagte: Auch die Nachbearbeitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Fotografie. Auch dafür sollte man den nötigen Lernaufwand nicht unterschätzen. Alles zusammen kann am Anfang schon sehr aufwändig werden.

Beide Punkte kann man nicht dick genug unterstreichen. Ich halte ihre Beachtung für im Ergebnis weitaus entscheidender als die Details bei der Hardwareauswahl, die jetzt noch offen sind. Also: Die oben aufgelistete Ausrüstung kaufen, noch ein, zwei Bücher oder gute Online/Video-Kurse dazu, und nix wie ran.


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#29 Thersipos

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Geschrieben 24. März 2017 - 22:20 Uhr



ich sehe das nicht als übertrieben an, weil ich innerhalb kürzester Zeit die nahezu identischen Anschaffungen getätigt habe, und noch mehr. Vieles nicht neu sondern gebraucht. Ich hatte übrigens das 25mm f1,7 neu gekauft und war nicht zufrieden (schlechtes Exemplar erwischt??). Habe inzwischen das Summilux (gebraucht) und bin top zufrieden. Es klappert zwar etwas laut, aber die Ergebnisse sind für mich als Einsteiger echt überzeugend.
Aktuell ist jedoch ganz klar 60mm Macro-Time :D
Ich freue mich mit Dir, ich denke Du wirst die Anschaffungen nicht bereuen.


Hallo Holger!
Hast du bevorzugte Plattformen für gebrauchte Produkte? Habe den Markt hier selbst noch nicht richtig angesehen.

Was meinst du, dass das Objektiv klappert? Weil gebraucht oder generell?


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#30 Thersipos

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Geschrieben 24. März 2017 - 22:45 Uhr

Beide Punkte kann man nicht dick genug unterstreichen. Ich halte ihre Beachtung für im Ergebnis weitaus entscheidender als die Details bei der Hardwareauswahl, die jetzt noch offen sind. Also: Die oben aufgelistete Ausrüstung kaufen, noch ein, zwei Bücher oder gute Online/Video-Kurse dazu, und nix wie ran.

Danke euch allen für diese sicherlich wichtigen Fakten bzgl Nachbearbeitung und Co.
Das klingt jetzt bestimmt etwas naiv, aber ich habe noch gar nicht mit dem Gedanken der Bildverarbeitung gespielt.

Macht ihr das prinzipiell für alle Bilder?
Oder wieso sind die aufgenommenen Bilder nicht akzeptabel?
Geht es nur um Effekte, die mit der Kamera selbst nicht machbar sind?

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#31 Kammermusikfan

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Geschrieben 24. März 2017 - 23:52 Uhr


Ich weiss nicht ob es die aktuelle Euphorie und Vorfreude auf das Thema "Systemkamera" ist,

jedoch möchte ich mir aktuell folgendes anschaffen:

 

  • G81 Kit mit Pana 14-140mm
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  • Pana Summilux 25mm 1.4 (vs. Pana 25mm 1.7?)
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Was ist da eure Meinung? Übertrieben zu Beginn?

Da sind ja dann grob überschlagen mal ca. 2.100€!? :o :huh:

 

(dafür aber für eine ganze Weile gut versorgt...)

 

Grüße aus MUC,

Dimitrios
 

 

Ich finde das übertrieben. Nach und nach die Anschaffungen zu tätigen, ist doch besser und man hat dann immer ein Gerät, mit dem man sich neu beschäftigen muss.
 


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#32 micharl

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Geschrieben 25. März 2017 - 00:35 Uhr

Macht ihr das prinzipiell für alle Bilder?
Oder wieso sind die aufgenommenen Bilder nicht akzeptabel?
Geht es nur um Effekte, die mit der Kamera selbst nicht machbar sind?

Außer Sachen, die mal so auf die Schnelle gemacht werden und bei denen es fast nur auf den Inhalt und weniger auf die Form ankommt (z.B. hier: https://www.systemka...-9#entry1389140): Ja.

 

Das heißt, Ich verwende die JPG, wie sie aus der Kamera kommen, nur zum Begutachten und Sortieren. Dann gehen die ausgesuchten RAWs in den Konverter. Dabei greife ich auf viele im Lauf der Zeit entstandene Presets zurück, an denen hier und da noch ein wenig gedreht oder geschoben wird, um konkret erforderliche Anpassungen vorzunehmen

 

Die so "entwickelten" Bilder haben bessere Schärfe (keine hellen Schärfungsränder), bessere Farben, ausgeglichenere Dynamik usw. Alles liegt - wenn die RAWs das hergeben - da, wo es liegen soll. 

 

Entzerrung und Beschnitt mache ich normalerweise anschließend in Photoshop, weil ich mit den da gebotenen Tools besser vertraut bin und sie meistens einfach "mehr können". In Photoshop warten auch die NIK-Tools auf ihren Einsatz - entweder um bestimmte Effekte zu erzielen, oder zur Nachschärfung ganz am Ende aller Arbeiten.

 

Unter Effekten verstehe ich normalerweise aber nichts, was als Effekt ins Auge fällt, sondern den "letzten Schliff", der die gewünschte Anmutung besser hervortreten läßt. Der Betrachter soll davon nach Möglichkeit nichts merken, er soll nur das Ergebnis gut finden.


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#33 matz58

matz58

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Geschrieben 25. März 2017 - 10:17 Uhr

Hi,

 

ich unterstütze den Vorschlag mit G81 + 14-140 + Raynox.

Zu dem etwas teuren Olympus 60mm und dem Panasonic 25 F1.4 würde ich erst raten wenn die Neigung für diese Brennweiten und das Macro bestätigt werden, denn man legt ja eine Menge Geld auf den Tresen. Einsteigern in MFT empfehle ich gerne die vier günstigen Sigmas - 19mm, 30mm und 60mm alles F2.8 für wenig Geld und dann 30mm F1.4. Die Aussehen ist zwar suboptimal aber Preis / Schärfe + Lichtleistung find ich gut. Mit dem 19mm hat man zum Start eine Optik die auch in geschlossenen Räumen nutzbar ist. Ist die Brennweite / Sichtfeld von 39mm zu weit, dann kann man sich gezielt im Weitwinkelbereich umsehen. Alternativ ein gebrauchtes Panasonic 14mm F2.5, die findet man oft auf Ebay.

Nochmal zu Verstärkung: Am Anfang nicht zu viel Geld ausgeben, sondern die Objektive lieber nach dem fotografischen Neigungen und Bedarf kaufen.

 

Gruss Matthias


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#34 nightstalker

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Geschrieben 25. März 2017 - 10:41 Uhr

Ich finde das übertrieben. Nach und nach die Anschaffungen zu tätigen, ist doch besser und man hat dann immer ein Gerät, mit dem man sich neu beschäftigen muss.
 

 

 

und man kauft das, was einem tatsächlich fehlt, weil man in der Praxis merkt, was nicht geht.

 

 

Auch nicht zu unterschätzen: 

 

man kann sich öfter eine kleine Freude gönnen, alles auf einmal zu kaufen, bringt vor allem Stress, weil man .. gerade als Anfänger .. dann versucht auch alles zu benutzen

 

Besser nacheinander, Erfahrung sammelt, auch mit den einzelnen Geräten, und am Ende das haben und vor allem auch erlernt zu haben, was man wirklich braucht oder will


Bearbeitet von nightstalker, 25. März 2017 - 15:15 Uhr.

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#35 wuschler

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Geschrieben 25. März 2017 - 11:03 Uhr

Bei dem Thema Landschaft würde ich noch gerne erwähnen das 12 zu 14mm ein nicht zu unterschätzender Unterschied ist, auch wenn es nur 2mm sind. 140mm am langen Ende ist jetzt auch nicht gerade viel. Daher wäre das 12-60mm und später ein Tele vielleicht auch eine Alternative?


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#36 Thersipos

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Geschrieben 25. März 2017 - 11:05 Uhr

Außer Sachen, die mal so auf die Schnelle gemacht werden und bei denen es fast nur auf den Inhalt und weniger auf die Form ankommt (z.B. hier: https://www.systemka...-9#entry1389140): Ja.

Das heißt, Ich verwende die JPG, wie sie aus der Kamera kommen, nur zum Begutachten und Sortieren. Dann gehen die ausgesuchten RAWs in den Konverter. Dabei greife ich auf viele im Lauf der Zeit entstandene Presets zurück, an denen hier und da noch ein wenig gedreht oder geschoben wird, um konkret erforderliche Anpassungen vorzunehmen

Die so "entwickelten" Bilder haben bessere Schärfe (keine hellen Schärfungsränder), bessere Farben, ausgeglichenere Dynamik usw. Alles liegt - wenn die RAWs das hergeben - da, wo es liegen soll.

Entzerrung und Beschnitt mache ich normalerweise anschließend in Photoshop, weil ich mit den da gebotenen Tools besser vertraut bin und sie meistens einfach "mehr können". In Photoshop warten auch die NIK-Tools auf ihren Einsatz - entweder um bestimmte Effekte zu erzielen, oder zur Nachschärfung ganz am Ende aller Arbeiten.

Unter Effekten verstehe ich normalerweise aber nichts, was als Effekt ins Auge fällt, sondern den "letzten Schliff", der die gewünschte Anmutung besser hervortreten läßt. Der Betrachter soll davon nach Möglichkeit nichts merken, er soll nur das Ergebnis gut finden.

Wow, das hört sich wirklich nach nachträglichem Aufwand an mit der Voraussetzung man weiß was man tut.

Momentan denke ich, dass ich noch nicht richtig einschätzen kann, was denn alles schlecht am Bild ist bzw was alles verbessert werden kann und mit welchem Tool. Ausser natürlich offensichtliche Fehler in Farbe, Belichtung etc.

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#37 micharl

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Geschrieben 25. März 2017 - 11:45 Uhr

Wow, das hört sich wirklich nach nachträglichem Aufwand an mit der Voraussetzung man weiß was man tut.

Ja - aber der Aufwand lohnt sich. Wir sind ringsum umgeben von perfekten Bildern (die ebenfalls mit sehr viel Aufwand produziert werden) - und damit Du da vor Dir selbst bestehen kannst, mußt Du manchmal ordentlich nacharbeiten.

 

Du stehst im Urlaub vor einer Sehenswürdigkeit, an der Du so schnell nicht wieder vorbeikommst. Das Wetter ist nicht schlecht, aber die Sonne doch ziemlich viel hinter den Wolken. Hinter Dir stehen gefühlt 1 Million Japaner, die auch alle von dieser Stelle photographieren wollen, und der Park schließt in einer knappen Stunde - und bis dahin wird die Sonne auch nicht heller.

 

Also drückt man ein paar mal auf den Auslöser, leicht unterbelichtet, damit vom Himmel etwas übrig bleibt - und den Rest verschiebt man auf die Nachbearbeitung.

 

Original JPG ooc:

Angehängte Datei  P1410655_k.jpg   616,41K   19 Mal heruntergeladen

 

Ergebnis einer (von mehreren unterschiedlichen) Nachbearbeitung:

Angehängte Datei  P1410655_dx0_okt2.jpg   855,18K   16 Mal heruntergeladen

 

Immer in der Hoffnung, daß die Forumssoftware nicht alles gleich macht.


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#38 Thersipos

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Geschrieben 25. März 2017 - 13:45 Uhr

Bei dem Thema Landschaft würde ich noch gerne erwähnen das 12 zu 14mm ein nicht zu unterschätzender Unterschied ist, auch wenn es nur 2mm sind. 140mm am langen Ende ist jetzt auch nicht gerade viel. Daher wäre das 12-60mm und später ein Tele vielleicht auch eine Alternative?

Oh man! Das ist sicherlich eine interessante Alternative
Habe ich bisher nicht als Option gehabt, da ich mich fast schon für das 14-140mm Kit entschieden habe.
Jetzt werde ich aber dennoch nach ein paar Tele Produkten sehen. Danke!

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#39 Kammermusikfan

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Geschrieben 25. März 2017 - 17:39 Uhr


Ich weiss nicht ob es die aktuelle Euphorie und Vorfreude auf das Thema "Systemkamera" ist,

jedoch möchte ich mir aktuell folgendes anschaffen:

 

  • G81 Kit mit Pana 14-140mm
  • Oly 60mm Makro
  • Pana Summilux 25mm 1.4 (vs. Pana 25mm 1.7?)
  • Optional dazu: Raynox 150 (aufgrund des Preises und weil es so kompakt ist für unterwegs)

 

 

Und was mir noch auffällt: Das 1.4/25-er ist mein größtes Objektiv, bei dir wäre es das kleinste.

 

Und dann lass dich nicht täuschen von dem Foto mit dem süßen Mädchen auf dem Steg. Das ist zwar gut freigestellt, es war aber wohl auch ganz schön weit weg vom Fotografen gewesen; 140 mm ist immerhin 280 mm umgerechnet auf KB.

 

Von Makrofotografie verstehe ich selbst nichts, aber meine Frau kommt mit einem Raynox 150 (das sie an ein 40-150-er klemmt) ganz schön weit was Blumen und Insekten betrifft, da staune ich immer wieder. Also ein schlechter Kompromiss ist das ganz und gar nicht.


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Geschrieben 25. März 2017 - 17:42 Uhr

Bei dem Thema Landschaft würde ich noch gerne erwähnen das 12 zu 14mm ein nicht zu unterschätzender Unterschied ist, auch wenn es nur 2mm sind. 140mm am langen Ende ist jetzt auch nicht gerade viel. Daher wäre das 12-60mm und später ein Tele vielleicht auch eine Alternative?

 

Oder sogar das kleine 12-32-er (und später ein Tele)? ;)
 


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