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Phillip Reeve

Zeiss Loxia 2.4/85

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Alle f/2.4


 


 


 


 

Grüße

Phillip

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Hallo,

ich bekomme meines heute Abend geliefert, freu mich sehr darauf und werde die nächsten Tage mal ein Paar Testbilder einstellen.

Update:

Vor 2 h habe ich es bekommen, wie immer ein Gedicht die Verpackung und das Objektiv einfach Zeisslike.

Ja das Teil wiegt schon was, aber so soll es auch sein, so gehört sich ein Focusring, nicht zu fest und nicht zu leicht.

Hier 3 Bilder auf die schnelle:

Nr. 77 mit f 2,4, 89 und 90 mit f 4. Das Bokhe finde ich sehr schön.

Bin einfach begeistert und paßt einfach hervorragend zu meinen anderen Loxias

Edited by digifuzzi

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Kleiner Test heute Morgen beim Hundespaziergang, alles Freihand, Zeitautomatik und AutoISO, entwickelt C1, leichte Schattenaufhellung,

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ja das finde ich auch D 700 und darum einige Rauhreifaufnahmen

Edited by digifuzzi

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Wenn es irgend einen Grund für mich gäbe, vom Batis 1.8/85 auf das Loxia zu schielen, wäre es vielleicht das Bokeh gewesen, das beim Batis manchmal noch etwas ruhiger sein könnte. Die bisher vom Loxia gezeigten Bilder überzeugen mich diesbezüglich jedenfalls ebenso wenig, wie Lobeshymnen von Diglloyd, die es bei f/5.6 mit einem Otus vergleichen (wer kauft sich ein Otus, um damit bei f/5.6 zu fotografieren, wo schon viele durchschnittliche 85er die 42 MP einer A7RII ausreizen?). Betrachtet man Bilder bei f/2.4, in dem schon so einige Abbildungsfehler des Loxia erkennbar sind, sieht man sehr schnell, was ein Otus ausmacht, jenseits der f/2.4 sowieso.

 

Lediglich bei Close-Ups mit komplett verschwommenen Hintergrund wirkt das Bokeh des Loxia weich, aber auch da gibt es kaum ein anderes 85er, das dies nicht leistet.

 

Bleibt für mich also die schöne Haptik und der direkt gekoppelte Fokusring, die einem den Mehrpreis zum Batis wert sein müssen. Vielleicht täusche ich mich aber auch und es findet sich noch irgendwo ein aussagekräftiger Direktvergleich zum Batis, der mich von meiner derzeitigen Meinung abbringen könnte.

Edited by 3D-Kraft

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Die Beispielbilder zeigen auch bei offener Blende schon eine sehr gute Schärfe und guten Kontrast. 

 

Das schaffen die 2.0/85er aus Analogzeiten nicht, trotzdem bleibt das Loxia 2.4/85 für mich ein teures Objektiv für Liebhaber manueller Objektive.

 

Das Bokeh finde ich jenseits des Nahbereichs bei F2.4 etwas unruhig, es schleichen sich Doppelkonturen ein und das Freistellungsvermögen ist bei 2.4/85 schon etwas eingeschränkt.

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Auch letzte Woche Freitag beim Sonnenaufgang, schön kalt wars

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Bezüglich Mechanik und Haptik ist es ein hervorragendes Objektiv. Die Abbildungseigenschaften sind gut: Sehr scharf schon bei Offenblende, hohe Auflösung und Kontrast, gut kontrollierte CA, Koma ok, Verzeichnung spielt keine Rolle.

Für Landschafts- und Architekturaufnahmen ist es hervorragend, da es neben der hohen Auflösung eben auch einen hohen Kontrast. Es ist sehr kompakt, wenn auch nicht gerade federleicht. Für Portraits ist es bedingt geeignet: Es zeichnet schön und sehr klar, allerdings ist das Freistellpotential aufgrund der geringen Lichtstärke sehr beschränkt und das Bokeh kann manchmal unruhig sein. Sonnare haben aber häufig ein schönes Bokeh, so auch hier, meine ich.

Das Otus 85mm f/1.4 ist eine andere Klasse: Das Freistellpotential  und auch die Zeichnung sind unvergleichlich. Dafür sind auch Größe und Gewicht eine andere Klasse. Für Landschafts- und Architekturfotos, die sowieso abgeblendet gemacht  werden, ist das Loxia die meines Erachtens bessere (d.h. leichtere) Wahl.

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Ich kann zumindest Vergleiche zum FE 85mm f1.8 und zum Batis 85mm f1.8 ziehen, welches allerdings alles hervorragende Objektive sind.

Das Loxia hat aber das gewisse Etwas wie das Loxia 50mm auch, schwer zu beschreiben. Geniale Auflösung, gute Schärfe und super Kontraste mit einem hervorragenden Rendering (manche sagen 3D oder Zeiss Pop dazu). Die Bilder haben einfach eine andere Anmutung (weshalb ich auch das Loxia 50mm dem Zeiss 55mm vorziehe).

Für Portrait gibt es bessere 85er aber für Landschaft ist es mein absoluter Favorit unter den 3 Objektiven und da brauche ich nicht zwingend f1.8.

Für mich und meine Motive (Landschaft, Architektur, leichtes Tele zum Motive komprimieren / Stadt) prädestiniert. Für Portrait würde ich andere Gläser nehmen, wegen f1.4/f1.8 und AF.

VG Oli

 

 

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Danke für Eure Appetizer.
Ich hatte bisher das Voigtlaender Lanthar 110 und das FE 85 1.8  ins Auge gefasst.

Wie ist das beim Loxia mit der Gegenlichtblende, kann man die umgekehrt am Objektiv anbringen?
Die macht das Objektiv ja fast doppelt so lang. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das Objektiv ohne Geli zu nutzen, denn die Zeiss-Leute werden einen guten Grund gehabt haben, die Gegenlichtlichtblende so lang zu machen.

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Hallo blur,

natürlich kann man zum Transport die Gegenlichblende umgekehrt auf das Objektiv anbringen.

Das Lanthar soll ja besonders gut sein, wenn Du die 1,8 und keinen Autofocus brauchst wäre für mich das Loxia erste Wahl.

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Das APO Lanthar 110mm f/2.5 ist bezüglich Abbildungsleistung eine Klasse für sich. Es ist extrem scharf (wie das 65mm f/2), und die Aberrationen sind noch einmal besser korrigiert als beim 65mm f/2. Die Zeichnung und die Farben sind traumhaft.

Leider gibt es auch Nachteile:

1) Die Schärfeebene ist extrem dünn, und das Fokussieren (bei Unendlich) ist sehr schwierig. Als Portrait-Objektiv scheidet es damit fast aus. Das liegt aber nicht an der Qualität des Objektivs, sondern zum einen an der Physik (Schärfentiefe bei 110mm < als bei 85mm) und zum anderen daran, dass es sich um ein Makro handelt. Daher ist der Schneckengang bei Unendlich entsprechend steil. Zudem ist die Schärfentiefe bei modernen, sehr scharfen Objektiven in der Tat geringer als bei alten Objektiven (Leica wirbt sogar damit bei den SL-Objektiven).

2) Das APO-Lanthar 110mm f/2.5 ist - wie für Tele üblich - recht gegenlichtempflindlich. (mehr als das Loxia 85mm) Wenn man Flare nicht als Stilelement einsetzen möchte, sollte man unbedingt die Gegenlichtblende verwenden. Die ist zwar sehr stabil und kann eingeschraubt werden, aber sie ist leider auch recht groß.

3) Das Gewicht ist noch mal etwas höher als beim Loxia 85mm f/2.5 (bei gleicher Lichtstärke).

Letztendlich ist es Geschmackssache. Man mit einem 35mm, dem 65mm APO Lanthar f/2.0 und dem 110mm APO Lanthar f/2.5 traumhafte Bilder machen, aber ein Kit könnte auch aus 25mm, 50mm, 85mm Loxia  (oder anderen) bestehen. Heutezutage ist die Auswahl hervorragender Objektive zum Glück groß!

 

 

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Ich danke Euch, ich lass das noch etwas sacken.

vor 7 Stunden schrieb digifuzzi:

wenn Du die 1,8 und keinen Autofocus brauchst wäre für mich das Loxia erste Wahl.

nein, auf den AF verzichte ich dann bewußt, dafür muss das 24-105er herhalten.

vor 6 Stunden schrieb mls1483:

Das APO Lanthar 110mm f/2.5 ist bezüglich Abbildungsleistung eine Klasse für sich. Es ist extrem scharf (wie das 65mm f/2), und die Aberrationen sind noch einmal besser korrigiert als beim 65mm f/2. Die Zeichnung und die Farben sind traumhaft.

Ja, die Vorteile sind verlockend, ich vermute aber, dass das Loxia da auch einigermaßen mithalten kann.

Die dünne Schärfeebene wäre ok, abblenden, wenn möglich würde ja helfen, aber die Gegenlichtempfindlichkeit bringt mich ins grübeln. Den längeren Fokusweg habe ich erwartet, da es ein Makro ist. Eigentlich war das Lanthar meine erste Wahl als Ergänzung zum Skopar 21mm und dem Nokton 40mm.

Momentan pendelt mein Gefühl zwischen dem Loxia und dem Sony FE 85 1.8, was dann wiederum weniger als die Hälfte kosten würde.

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vor 7 Stunden schrieb mls1483:

...aber ein Kit könnte auch aus 25mm, 50mm, 85mm Loxia  (oder anderen) bestehen. Heutezutage ist die Auswahl hervorragender Objektive zum Glück groß!

Genau meine Kombi 😎👌

VG Oli

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vor einer Stunde schrieb blur:

Denngeren Fokusweg habe ich erwartet, da es ein Makro ist.

Achtung, damit kein Missverständnis entsteht: Das Problem ist nicht der längere Fokusweg — da müsste man halt nur mehr kurbeln. Problematisch kann bei Makroobjektiven das Fokussieren in größeren Entfernungen sein, weil der sehr lange Fokusweg überwiegend für den Nahbereich genutzt wird und ab wenigen Metern Entfernung dann auf einmal sich alles auf einem ganz kurzen Verstellweg drängt. Dadurch wird das Fokussieren oberhalb von ca 3 Metern oder spätestens 5 Metern relativ grob. So hat das Oli geschrieben, ich war jetzt nur nicht sicher, ob es auch so angekommen ist :) 

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Das einzige störende bei allen Loxia's ist, dass der unendlich Anschlag nicht ganz auf unendlich ist (mechanisch), sondern kurz davor (unendlich Zeichen am Anfang).

Wenn man es weiß, ist es gut aber eben ein zusätzlicher Handgriff.

Ich hatte Zeiss daraufhin mal angeschrieben. Als Antwort bekam ich, dass das bewusst so eindesigned wurde, wegen der Ausdehnung bei Kälte und Wärme.

Frage mich nur, warum das bei den Voigtländer-Linsen nicht so ist 🤔

VG Oli

 

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vor 18 Stunden schrieb blur:

Ich danke Euch, ich lass das noch etwas sacken.

nein, auf den AF verzichte ich dann bewußt, dafür muss das 24-105er herhalten.

Ja, die Vorteile sind verlockend, ich vermute aber, dass das Loxia da auch einigermaßen mithalten kann.

Die dünne Schärfeebene wäre ok, abblenden, wenn möglich würde ja helfen, aber die Gegenlichtempfindlichkeit bringt mich ins grübeln. Den längeren Fokusweg habe ich erwartet, da es ein Makro ist. Eigentlich war das Lanthar meine erste Wahl als Ergänzung zum Skopar 21mm und dem Nokton 40mm.

Momentan pendelt mein Gefühl zwischen dem Loxia und dem Sony FE 85 1.8, was dann wiederum weniger als die Hälfte kosten würde.

 

Die Schärfe und der Kontrast des Loxia 85mm sind wirklich sehr hoch. Als Landschafts- und Architekturobjektiv kann ich es daher uneingeschränkt empfehlen.

Die APO Lanthare sind noch einmal sichtbar schärfer, dafür ist aber der Kontrast etwas geringer (was ich aber manchmal auch ganz als angenehm empfinde).  Die Gegenlichtempfindlichkeit ist normal für Teleobjektive. Zeiss ist aber bei den Beschichtungen in der Tat etwas besser.

Die APO Lanthare sind auch schärfer als die Otus-Objektive (65mm APO Lanthar vs. 55mm Otus bzw. 110mm APO Lanthar vs. 85mm Otus). Aber dafür sind die Otus-Objektiv auch viel lichtstärker - f/1.4! Das ermöglicht eine bessere Freistellung und natürlich Fotografie bei weniger Licht. Außerdem haben sie eine sehr besondere Zeichnung.

Kurzum, es gibt nicht das eine Objektiv, das die besten Eigenschaften aller in sich vereinigt, auch nicht für einen hohen Preis. Für Portrait, Event/Hochezit, Studio würde ich zum Otus 85mm greifen, für Landschaft- und Architektur (meist) zum Loxia 85mm, für Macro natürlich zu den APO Lantharen, aber letztere eignen sich auch für alle anderen Anwendungen (da Ihre Größe und Gewicht in der Mitte liegt).

Das Sony FE 1.8 85mm speilt meines Erachtens nicht  in der gleichen Liga, auch wenn es sehr scharf ist. Die Abbildungseigenschaften und die Zeichnung sind nicht vergleichbar.

 

 

 

 

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vor 17 Stunden schrieb leicanik:

Achtung, damit kein Missverständnis entsteht: Das Problem ist nicht der längere Fokusweg — da müsste man halt nur mehr kurbeln. Problematisch kann bei Makroobjektiven das Fokussieren in größeren Entfernungen sein, weil der sehr lange Fokusweg überwiegend für den Nahbereich genutzt wird und ab wenigen Metern Entfernung dann auf einmal sich alles auf einem ganz kurzen Verstellweg drängt. Dadurch wird das Fokussieren oberhalb von ca 3 Metern oder spätestens 5 Metern relativ grob. So hat das Oli geschrieben, ich war jetzt nur nicht sicher, ob es auch so angekommen ist :) 

 

Genau. Man hat nur einen geringen Stellweg für eine relativ große Entfernungsdistanz. Dadurch muß man sehr gefühlvoll am Fokusring drehen (und selbst stillhalten). Vor allem bei bewegten Objekten (Portrait) wird es aber durch die Bewegung des Objekts noch erschwert; dagegen hilft auch IBIS nicht. Wer hauptsächlich ein Portrait-Objektiv sucht, wäre z.B. mit dem Otus 85mm besser bedient.

 

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vor 14 Stunden schrieb freiraum7:

Das einzige störende bei allen Loxia's ist, dass der unendlich Anschlag nicht ganz auf unendlich ist (mechanisch), sondern kurz davor (unendlich Zeichen am Anfang).

Wenn man es weiß, ist es gut aber eben ein zusätzlicher Handgriff.

Ich hatte Zeiss daraufhin mal angeschrieben. Als Antwort bekam ich, dass das bewusst so eindesigned wurde, wegen der Ausdehnung bei Kälte und Wärme.

Frage mich nur, warum das bei den Voigtländer-Linsen nicht so ist 🤔

VG Oli

 

Die Antwort von Zeiss ist korrekt (natürlich). Bei Voigtländer-Objektiven ist es auch so (bei den UWW fällt es nur nicht auf wegen der großen Schärfentiefe).

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