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Bewegungsunschärfe: Was tun? Welche Tools gibt es?

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Da wir in diversen Threads das Thema "ShutterShock" nun doch hinreichend gewürdigt haben, ist es zielführend, sich einmal damit auseinander zu setzen, was man mittels EBV tun kann, um solche Bilder - seien es "normaler Verwackler", von ShutterShock verursacht oder anderweitig ausgelöst - halbwegs zu retten. Schließlich kommt es oft vor, dass ein Motiv, dass einem am Herzen liegt, ausgerechnet verwackelt ist. Wenn man dies mit etwas Softwarehilde halbwegs "ordentlich" zurechtbiegen könnte, wäre manchem geholfen. Man wird damit keine Preis erzielen, aber manchmal geht es mehr um den Inhalt als um die Qualität.

In diesem Zusammenhang bin ich vor ca. 5 Jahre auf einen Blog gestoßen, der eine passende Technologie von Adobe vorstellt. Anscheinend hat diese noch nicht ihren Weg in PhotoShop gefunden - ich habe jedenfalls bis dato keinen passenden Filter aufrufen können. Als Alternative gibt es derzeit noch das Standalone-Tool "SmartDeblur", dass zwar nicht ganz billig ist, aber erstaunliche Resultate liefert.

 

Vielleicht können wir uns hier dazu austauschen, welche (weiteren) Möglichkeiten wir haben, solche Bilder, die wir unbedingt erhalten wollen, doch noch zu retten.

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Normales Nachschärfen bringt etwas... nicht viel... aber zumindest als Illusion für Auge und Hirn... aber wie vorab besprochen: der Thread hier soll dazu dienen, herauszufinden, ab es nicht noch was besseres gibt als diese simple und wenig zufriedenstellende Methode...

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Also den exakten "Deblur"-Filter wie im oben verlinkten Video gezeigt, scheint PhotoShop noch nicht zu kennen, aber eine etwas abgespeckte Version, den "Verwacklungsfilter". Den werde ich mir mal näher betrachten ... und dann berichten.

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Noch ein Hinweis, damit wir hier auch was Nachvollziehbares zeigen/probieren können... Tgutgu und Lumixgraf hatten im gerade aktuellen Shuttershock-Thread eindrucksvolle Fotos von Shuttershock gezeigt... Die beiden werden bestimmt auf den Thread hier stossen und uns mal je ein original RAW bei einem Hoster zur Verfügung stellen...

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Ich habe mal mit der Testversion von Focus Magic herumgespielt, sie dann aber bisher doch nicht gekauft, weil ich nur sehr selten Probleme mit Bewegungsunschärfe habe. Größeren Bedarf habe ich an einer Software zur Bereinigung minimaler Unschärfe, wie sie bei einem ShutterShock nach Verkleinerung überbleiben kann, oder wie sie überhaupt oft Ergebnis des Verkleinerungsprozesses ist. Da bin ich sehr zufrieden mit der Leistung von NIK Output Sharpener, der sehr fein dosierbar ist. Für Bewegungsunschärfe aber nur in ganz leichten Fällen geeignet.

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Gute Tipps, da haben wir ja jetzt allerlei zur Auswahl, was spezielle Korrekturen von Verwacklungen (per Hand oder ShutterShock) oder auch leichten De-Fokussierungen angeht.

 

- PhotoShop Verwacklungsfilter

- SmartDeblur

- DeblurMyImage

- Topaz in Focus

- ImageAnalyzer

- FocusMagic

- Unshake (veraltet)

- Sharpen pro

 

Bis auf Unshake sehen die Programme aktuell aus. Somit könnte man mal mit einigen Beispielen eine Vergleichsreihe aufbauen.

 

Was mich etwas wundert ist der Umstand, dass Adobe Ende 2011 mit ziemlichem TamTam seinen Deblur-Algorithmus vorgestellt hat, und bis heute ist nur ein realtiv müdes Subset als "Verwacklungsfilter" in Photoshop angekommen. Dieser basiert auf den vorgestellten Algorithmen, ist aber wohl auf weniger Anwendungsfälle begrenzt.

 

Ui, Adobe hat es sich bei einem Vorführbild wohl etwas zu einfach gemacht, darauf weist dieser DPreview-Beitrag hin ...

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Ich habe nur Photoshop, Focus Magic und den auch schon erwähnten NIK Output Sharpener (hat auch einen Focus Regler) zur Verfügung.

Solange sich Shutter Shock nur als leichte Unschärfe äußert, würde ich es mit dezentem Nachschärfen versuchen (ähnlich wie bei allen anderen Bildern die warum auch immer etwas "weich" sind und die mir die Zeit für einen Rettungsversuch wert sind). Womit und wie ich da dann Nachschärfe hängt jeweils vom Bildinhalt ab, manchmal reichen Photoshop Bordmittel, manchmal passt der NIK Filter bsser und manchmal Fokus Magic im Fokus Modus mit 1-2 Pixeln.

Wenn wirkliche Verwacklung (auch in Form von Doppelkonturen) sichtbar ist, dann lohnt sich das Retten meiner Meinung nach nur, wenn es sich um ein Bild handelt, das mir wirklich wichtig ist. In diesem Fall verwende ich meist mehrere 1Pixel de-blur Versuche mit Focus Magic hinter einander, wobei ich den Effekt jeweils via Maske jeweils nur dort auftrage, wo es nötig ist und die Richtung der Korrektur ggf. ein wenig variiere. Zum Schluss wird normal nachgeschärft und wenn möglich runtergerechnet.

Das Problem bei echtem Shutter Shock ist, dass sich die Verwacklung nicht überall im Bild gleich stark auswirkt. Das wird leider weder vom Adobe "Reduce Camera Shake" Filter berücksichtigt, noch von Focus Magic, daher sind mehrere Schritte nötig.

Die Adobe Lösung finde ich enttäuschend, da hatte ich mir sehr viel mehr versprochen.

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Sabine hat - leider - recht. ShSh ist oft partiell. Man kann ihn daher sinnvoll nur an fokus-flachen Motiven testen (Bücherregal, backsteinwand). Viele ShSh freie Bilder (einzelner Schriftzug, blume) sagen daher gar nix über ShSh aus.

Das würde dann bedeuten, dass in einem solchen Fall der Sensor nicht als starres Element "ins Wackeln" gerät, sondern dass der Snsort in sich schwingt und somit in sich eine Wellenform mit Maxima und Minima ausbildet, an denen dann die Unschärfe auftritt, wobei an den Knoten "Ruhe" herrscht und somit das Bild scharf ist. Eine andere Erläuterung für partielle Unschärfe bei ShutterShock sehe ich nicht.

 

Allerdings kann man davon ausgehen, dass einige Filterhersteller diesem Phänomen Rechnung getragen haben, da man z.B. bei SmartDeblur als auch beim Verwacklungsfilter mehrere "Kerne" (Cores) für die Analyse des Verwacklungsverhaltens angeben kann. Auf den ersten Blick wirken sich diese Kerne aber immer auf das ganze Bild aus, was bei der partiellen Unschärfe kontraproduktiv wäre.

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Das würde dann bedeuten, dass in einem solchen Fall der Sensor nicht als starres Element "ins Wackeln" gerät, sondern dass der Snsort in sich schwingt und somit in sich eine Wellenform mit Maxima und Minima ausbildet, an denen dann die Unschärfe auftritt, wobei an den Knoten "Ruhe" herrscht und somit das Bild scharf ist. Eine andere Erläuterung für partielle Unschärfe bei ShutterShock sehe ich nicht......

 

 

 

Das sicher nicht.

Vielmehr vermute ich die Ursache in den zeitlich bedingten Belichtungs-/Auslese-Vorgängen. 

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Das sicher nicht.

Vielmehr vermute ich die Ursache in den zeitlich bedingten Belichtungs-/Auslese-Vorgängen.

Wird nicht erst am Schluss ausgelesen? Und wenn es eher an dem Belichtungsvorgang liegt, würde das wiederum bedeuten, dass der Sensor zu Beginn die höchste Auslenkung hat und gegen Ende wieder (nahezu) still steht. Da sollte sich ja ein Streifenmuster ermitteln lassen und der Blur von oben nach unten abnehmen. Könnte natürlich auch sein. Allerdings sehe ich keinen Grund, warum ein in sich schwingender Sensor "sicher nicht" die Ursache sein könnte, hast Du da verlässliche Daten? Der lapidare Widerspruch Deinerseits mag zwar korrekt sein, den nehme ich aber alleine stehend nicht als gegeben hin ...

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Das könnte mit dem Ablauf des Schlitzverschusses zusammenhängen.

 

Wodurch entsteht der SS? Durch einen Schlag beim Öffnen des Verschlusses? Dann klingen die Vibrationen mit ablaufendem Vorhang* ab. Ein Schlag beim Schließen eines Vorhangteils? Auch dann ändern sich Vibrationen, während der zweite zuläuft.

 

*Vorhang steht hier für jede Art der Schlitzerzeugung.

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Das könnte mit dem Ablauf des Schlitzverschusses zusammenhängen.

Wird es auch, aber der ShSh wird ausgelöst durch das Schliessen des Verschlusses vor dem eigentlichen Auslösen. Denn wg. EVF und diversen Messungen (AF etc.) muss der Sensor stets geöffnet sein. Zum Auslösen muss er aber geschlossen sein, damit man einen definierten Zustand hat, von dem man aus die Verschlusszeiten gut umsetzen kann. Der Vorgang soll natürlich, um Verzögerungen gering zu halten, schnell gehen, und wird bei einigen Systemen mit einer Federmechanik erledigt.

 

Das führt dazu, dass der Verschluss mit ziemlich heftigem Impuls auf die Anschlagskante knallt und da, je nach Gegebenheit der Dämpfung des Systems, eine Erschütterung auslöst, die unschöne Folgen haben kann. Denn danach wird der eigentliche Verschlussvorgang ausgelöst, und es ist nachvollziehbar, dass, wenn nun ein Element in Schwingungen versetzt wurde, das im Strahlengang liegt, dies nicht ohne Auswirkungen bleibt. Dies ist ein typisches Problem spiegelloser Fotografie (incl. Live-View bei DSLRs). Denn bei konventioneller DSLR-Aufnahme ist nach dem Hochklappen des Spiegels der Verschluss sowieso geschlossen und somit in Ruhe. Da kann nur der Spiegelschlag stören (macht er auch hier und da). Bei Systemen, die das Schliessen des Vorhangs mit einem (Linear-)Motor umsetzen, sollte ShSh unbekannt sein, denn diese Steuerung erlaubt ein Abbremsen des Vorhangs vor dem Auftreffen auf die Kante, so das der Impuls deutlich kleiner ausfällt und nicht weiter stört.

 

Wenn es nun stimmt, dass die Verwacklung in Richtung des Verschlusses abnimmt, ist es schwer, hier eine EBV-Korrektur anzusetzen. Ebenso, wenn eine (hypothetische) Schwingung des Sensors diesen partiell aus der Null-Ebene befördern würde. So etwas automatisch zu korrigieren ist zumindest einmal hochkomplex und mit den mir derzeit bekannten Mitteln nicht abzubilden.

 

Deshalb hoffe ich auf Beispiele, bei denen das ganze Bild verwackelt ist, denn ich denke, nur hier kann man realtiv einfach noch etwas retten. Und es geht ja nicht darum, nun knackscharfe Aufnahmen zu generieren, sondern z.B. den Schnappschuss vom ersten Schritt des eigenen Nachwuchses wenigstens so zu restaurieren, dass man gut erkennt, was darauf abgebildet ist.

Edited by Guest

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Wird es auch, aber der ShSh wird ausgelöst durch das Schliessen des Verschlusses vor dem eigentlichen Auflösen. Denn wg. EVF und diversen Messungen (AF etc.) muss der Sensor stets geöffnet sein.

 

Ok, daran habe ich nicht gedacht.

 

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Also ich zwirbele mir einen ab, mal ein paar Beispiele mit den Tools zu bearbeiten - und bei "echten" Verwacklern sieht das nicht so einfach aus. Ich frage mich, wie das der Typ in dem Adobe-Video hinbekommen hat ... ShSh Beispiele hab' ich leider keine ...

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Hm ... auf Grund der überschäumenden Reaktionen hier gehe ich davon aus, dass das Thema nur einen winzigen Kreis interessiert. Es lässt allerdings tief blicken: wenn's um das Grundsatzthema "ShutterShock" geht, steppt der Bär - doch kaum will man sich dem Thema technisch-sachlich nähern, ist Schweigen im Wald. Mit anderen Worten: viel Lärm um nichts. Ein Shakespeareskes Thema ...

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Wenn ich Deinen Titel richtig lese, wolltest Du Dich nicht dem Thema ShSh technisch-sachlich nähern, sondern einer Lösung.

 

Wenn ich Deine seltsame, fast beleidigte/beleidigende Reaktion korrekt interpretiere, hast entweder Du oder ich habe Dein Thema nicht richtig verstanden.

 

Ein bisschen sehr hoch aufgehängt, Dein Vergleich.

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Vielleicht können wir uns hier dazu austauschen, welche (weiteren) Möglichkeiten wir haben, solche Bilder, die wir unbedingt erhalten wollen, doch noch zu retten.

 

Mein Tipp wäre:

RAW in LR entwickeln >2-3 16 bit Tiffs davon erstellen>Übergabe an ein Stackprogramm mit 16bit>Bilder zusammenfügen und das pseudo Stackbild in LR nochmals feintunen.

 

Die Ergebnisse sind sichtbar besser, als ein normales, selektives Nachschärfen.

 

Da für mich die Abbildungsqualität eine große Rolle spielt, schließe ich mit meiner MFT  Aufnahmetechnik  (EV oder GX80 MV)  ShSh generell aus.

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Wenn ich Deinen Titel richtig lese, wolltest Du Dich nicht dem Thema ShSh technisch-sachlich nähern, sondern einer Lösung.

 

Wenn ich Deine seltsame, fast beleidigte/beleidigende Reaktion korrekt interpretiere, hast entweder Du oder ich habe Dein Thema nicht richtig verstanden.

 

Wie kommst Du darauf, ich wollte jemanden beleidigen? Eine wirklich ernst gemeinte Bitte: Könnten wir diesbezüglich mal die Kirche im Dorf lassen und nicht hinter jedem Ausdruck einen Angriff vermuten? Dieses Verhalten ist zwar Zeitgeist konform, aber extrem störend und unfair. Daher wäre ein etwas entspannter Umgang sehr hilfreich, Danke!

 

So, und nochmal: ja, ich bin enttäuscht, denn wenn man überlegt, mit welchem EInsatz das Thema diskutiert wurde - samt mühevoll erstellter Testreihen - und hier keinerlei Reaktion der Protagonisten aus dem anderen Thread kam - auch auf die Bitte von kirschm hat meines Wissens niemand mal ein RAW mit der benannten Problematik zur Verfügung gestellt - dann lässt das den Schluss zu, dass es in dem anderen Thread eher ums Rechthaben als um eine Lösungsfindung ging. Das ist sehr bedauerlich und sicher nicht Sinn dieses Forums.

 

Und was ist ein Lösungs orientierter Ansatz anderes als eine technisch-sachliche Näherung an das Thema? Schließlich muss ich dafür den ShutterShock-Effekt ernst nehmen, seine Auswirkungen untersuchen und dann eine Korrektur ermitteln. Würde ich auf dem Standpunkt stehen "ShuterShock gibt es nicht", dann wäre das nicht möglich ...

 

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Mein Tipp wäre:

RAW in LR entwickeln >2-3 16 bit Tiffs davon erstellen>Übergabe an ein Stackprogramm mit 16bit>Bilder zusammenfügen und das pseudo Stackbild in LR nochmals feintunen.

 

Was bringt es, mehrere gleiche Bilder übereinanderzulegen, um diese wieder zusammen zu fügen? Würde das Stackprogramm die einzelnen Bilder in irgendeiner Form variieren? Wenn nicht, dann ist es mit rätselhaft, was dieser Vorgang bringen kann. Wenn ich n Ebenen mit exakt den gleichen Pixeln habe, kommen nachher auch wieder die selben Pixelwerte raus - es sei denn, die Stacksoftware manipuliert etwas daran. Das wäre interessant zu wissen.

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Was bringt es, mehrere gleiche Bilder übereinanderzulegen, um diese wieder zusammen zu fügen?

 

Viel bei Bewegungsunschärfe. Übermittle mir ein RAW und ich erstelle ein Beispiel gemäß meiner Methode.

Edited by sardinien

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Da viele Stackingprogramme verwendet werden, um Sternenhimmel-aufnahmen zu stacken, bei denen man ja öfters mal ein Quäntchen zu lange belichtet hat und dann statt Sternen kleine leichtende Eier am Himmel hat, rechnen vermutlich manche dieser Programme automatisch leichte Bewegungsunschärfe raus.

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    • By rostafrei
      Weil es hier, im
       
      doch einige Fragen gibt, die manche Forumiten interessieren könnten, gibt es jetzt dieses Thema hier. Hält den verlinkten fred auch als IR-Galerie sauberer, Fragen können dann hier gestellt werden 🙂
      Ich fange mal an, hatte ich so mit @Goldtop 57 abgesprochen, allerdings sollten einige minimale Grundkenntnissse zur IR-Fotografie vorhanden sein. Es gibt ja hier im Forum mehr als nur drei Leute, die sich damit befassen, es müssten mindestens ca. 5-6 sein 🤫:
      1. Equipment: drei definiert umgebaute Kameras, eine D3000/640nm - M5/670m - G5/600nm. Also keine Schraubfilter - ich hatte noch nie Probleme mit Hotspots, egal welches Objektiv!
      2. Programme: RT5.7 als Vorbereitung und wegen der vielseitigen Profilerstellungsmöglichkeit, manchmal auch Zoner 18, um RAWs direkt zu bearbeiten, allerdings mit eingeschränkter Vielfalt. DNGs mache ich für die IR-Blankos nicht, kann aber jederzeit nachgeholt werden
      3. Workflow: fängt an der Kamera mit WB an - bin ich neulich erst wieder übel drüber gestolpert, weil ich es nicht regelmäßig mache, sollte man aber bei IR unbedingt regelmäßig, weil Sonne und Vergetation im Foto umittelbar davon profitieren. Je nach dem, wie man seine IRs haben möchte. Manche wollen unbedingt den "Wood-Effekt", ich selbst lege nicht unbedingt wert darauf.
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    • By rostafrei
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      Vllt. kann hier etwas dazu gesammelt werden, gern auch Beispielfotos mit kritischen Bereichen - falls diese Bereiche schwer erkennbar sind, bitte markieren! Kamerafabrikat oder -system ist ausnahmsweise egal. Exifs? wenns der Wahrheitsfindung dient... 🤣
      Gruß Andreas
    • By joachimeh
      mit Absicht stark verfremdet
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