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a6000 - Sensor unsymmetrisch


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Hallo,

 

beim experimentieren mit meiner neuen alpha 6000 bin ich auf folgendes Phänomen gestoßen:

 

Mit dem Voigtländer Color-Skopar 21mm 4.0, bei dem die Austrittspupille nah an der Bildebene ist, gibt es einen deutlichen Helligkeits- und Farbunterschied zwischen dem oberen und dem unteren Bildrand: am oberen Rand ist das Bild heller und hat einen Rotstich.

 

Zu erwarten ist ja, dass es Verschiebungen mit zunehmender Bildhöhe (Abstand von der Bildmitte) gibt, denn die Strahlenbündel treffen dann immer flacher auf den Sensor, worauf dieser bekanntlich nicht immer gut reagiert. Aber hier zeigt sich ein asymmetrisches Verhalten des Sensors. Ich habe das dann auch mit anderen Objektiven getestet, deren AP nicht so weit hinten liegt (SLR-Objektive), und hier tritt das Problem nicht auf.

 

Ich frage mich, ob das normal und zu tolerieren ist. Habe ich eine Montagskamera erwischt? (noch kann ich sie zurückgeben, habe sie erst knapp zwei Wochen)

 

Beim ersten Bild ist die Kamera normal gehalten, beim zweiten um 180° gedreht (auf dem Kopf):

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Hier habe ich ein weißes Blatt Papier direkt vor das Objektiv gehalten und das ganze an die Scheibe des Dachfensters:

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Hier habe ich ein weißes Blatt Papier direkt vor das Objektiv gehalten und das ganze an die Scheibe des Dachfensters:

 

Da würde ich mal versuchen, die Testbedingungen zu verfeinern, z.B. draußen nach oben gegen den freien Himmel und zur Sicherheit den ersten elektronischen Verschluss ausschalten.

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Ich frage mich, ob das normal und zu tolerieren ist. Habe ich eine Montagskamera erwischt?

 

Ne, Du hast nur eines der besonders Problematischen Objektive..  ;)

 

Das mit dem Grauen Schleier am oberen Bildrand sieht man auch bei den Heliar Objektiven immer. Warum das so ist, keine Ahnung. Liegt auf jeden Fall nicht am Sensor, sondern daran das die Skopare (21 und 25) und Heliar (15 und 12) Objektive einfach nicht sonderlich gut mit diesem Harmonieren.

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Und wenn so etwas mit nur einem Objektiv auftritt, würde ich generell zunächst auch mal nicht den Sensor, sondern das Objektiv als Fehlerquelle in Betracht ziehen.

Und speziell bei den Voigtländer Weitwinkeln ist das doch ein altbekanntes Problem. Zumindest kann man immer wieder mal davon lesen, seit es die Adapter für die Nexen gibt...

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Ich hatte schon davon gelesen, dass solche Objektive (Biogon-ähnlich) problematisch sind und mit vielen Bildsensoren nicht harmonieren. Am Objektiv allein kann es jedoch nicht liegen, es ist ja rotationssymmetrisch.

Ich habe nun auch probiert, ob es sich ändert, wenn ich nur das Objektiv und nicht die Kamera um 180° drehe (an meinem Adapter lässt sich der Gewindering geschickterweise durch radiale Schräubchen in jeder Position festklemmen). Ergebnis: die Position des Objektivs hat keinen Einfluss, es liegt also nicht z.B. an einem Vergütungsfehler.

 

Der Sensor selbst ist unsymmetrisch. Das muss aber, wie ich jetzt gefunden habe, nicht unbedingt ein Herstellungsfehler sein: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Capteurs_CCD_et_CMOS.jpg

Das Bild zeigt, dass bei manchem Sensor die Anschlüsse unsymmetrisch vor den Pixeln liegen. Die Abschattung der Pixel durch die Anschlüsse kann dann von der Richtung des Lichteinfalls abhängen.

 

Und wieder ein Fall, wo ich erst dumm gefragt habe und dann darauf gekommen bin, zu recherchieren :mellow:

 

Das mit dem Grauen Schleier am oberen Bildrand sieht man auch bei den Heliar Objektiven immer.

Das beruhigt mich zusätzlich. Also muss es nicht an meiner Kamera liegen, sie ist möglicherweise ganz in ordnung :)

 

Edited by ThomasX
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Der Sensor selbst ist unsymmetrisch. Das muss aber, wie ich jetzt gefunden habe, nicht unbedingt ein Herstellungsfehler sein: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Capteurs_CCD_et_CMOS.jpg

Das Bild zeigt, dass bei manchem Sensor die Anschlüsse unsymmetrisch vor den Pixeln liegen. Die Abschattung der Pixel durch die Anschlüsse kann dann von der Richtung des Lichteinfalls abhängen.

 

Wieder was dazu gelernt :)

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Und wenn so etwas mit nur einem Objektiv auftritt, würde ich generell zunächst auch mal nicht den Sensor, sondern das Objektiv als Fehlerquelle in Betracht ziehen.

Und speziell bei den Voigtländer Weitwinkeln ist das doch ein altbekanntes Problem. Zumindest kann man immer wieder mal davon lesen, seit es die Adapter für die Nexen gibt...

Bei der A7 tritt des Problem auch auf, wenn man ein Heliar davorschraubt. Dabei ist das Objektiv nicht alleine dran Schuld, sondern es müssen bestimmte Eigenschaften von Objektiv und Sensor zusammentreffen, um den Effekt hervorzubringen. Das gleiche Heliar, das an der A7 große Probleme macht, ist an der A7r-II fast problemfrei. Und auch an der A7-II lässt sich der Effekt beeinflussen, indem man Blende und Entfernung variiert. Bei der 3. Version des Heliars scheint der Effekt zumindest an den A7-II (mit und ohne r und s) überhaupt nicht mehr aufzutreten - d.h. die Cosina-Leute haben die Ursachen wohl analysiert und durch leichte Modifikationen des Objektivs beseitigt.

 

Aber vielleicht kommt der Fehler ja wieder, wenn demnächst mehr Kameras mit verschiedenen KB-Sensoren auf den Markt kommtn.

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Klar muss es nicht allein am Sensor liegen. Es ist ja auch schon lange bekannt, dass manche Objektive mit bestimmten Typen besser und mit anderen schlechter harmonieren.

Aber dass das Objektiv wirklich absolut symmetrisch ist, ist doch generell noch unwahrscheinlicher, als dass der Sensor so schräg ist. Dass er nicht auf Lichteinfall aus Winkeln gleich reagiert, ist ja auch klar. Aber das ist jetzt nichts, was große Chancen auf Abhilfe durch Umtausch hätte...

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Aber dass das Objektiv wirklich absolut symmetrisch ist, ist doch generell noch unwahrscheinlicher, als dass der Sensor so schräg ist. Dass er nicht auf Lichteinfall aus Winkeln gleich reagiert, ist ja auch klar. Aber das ist jetzt nichts, was große Chancen auf Abhilfe durch Umtausch hätte...

 

Denkbar wäre ein Vergütungsfehler, indem die aufgedampften Schichten ungleichmäßig dick ausfallen, an einer Stelle der Schicht dicker als an einer anderen. Das kann einen Farbstich erzeugen, der von der betrachteten Bildstelle abhängt. In meinem Fall habe ich das aber ausgeschlossen, indem ich das Objektiv um 180° gedreht habe, was auf das Bild aber keinen Einfluss hatte.

 

Es kann also nur am Sensor liegen, aber wie gesagt ist das nicht unbedingt ein Herstellungsfehler.

 

Hauptsache, das Problem tritt nur bei Objektiven auf, deren Austrittspupille so weit hinten liegt, und die sind für digital ohnehin nicht so gut geeignet.

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