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Bodenampeln für Smartphone-Nutzer


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Es geht in Augsburg um Brennpunkte, an denen schon viele Unfälle passiert sind und die auch so recht unübersichtlich sind. Außerdem ist es ein Versuch. Es hat nicht mal nur etwas mit Smartphone Nutzern zu tun.

 

Ich habe nichts gegen solche Versuche. In Köln kommen jährlich einige Leute jeden Alters unter die Bahn, da muss man sich etwas einfallen lassen.

 

Ich habe nur etwas gegen die Smartphone-Begründung!

 

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Die Ampel bietet sich auch für Systemkameranutzer an, von denen ja viele auch das Klappdisplay nutzen. ;-)

 

Ach, ich liebe diese schwarz-weiße Welt ohne Graustufen.

 

Diese beiden Sätze muss man sich mal im Zusammenhang reintun: Schwarz-weiße Ampeln

 

Leider hat meine Digitalkamera einen 3,2-Zoll-Monitor; Ich klappe ihn meist runter, um von oben draufzuschauen. Der ist so groß, dass ich die Straße gar nicht mehr sehe

- Danke für den Hinweis, aber wie du siehst, ist es egal, ob ich das Display auf farbe oder s/w stelle: Die Ampel ist wahrscheinlich eh nicht im Bild, andererseits verdeckt das Display die möglicherweise vorhandene Bodenampel.

 

Da geht nur noch natürliche Auslese!

 

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Diese beiden Sätze muss man sich mal im Zusammenhang reintun: Schwarz-weiße Ampeln

  <kratz am Kopf>

 

Wobei klares "Schwarz" vs "Weiss" grad bei Ampeln vielleicht doch keine so schlechte Idee darstellt. Die so wichtigen zahlreichen Graustufen zwischen den Extremen würden dabei Entscheidungen über "Gehen" oder "Stehen bleiben" doch recht interessanten Interpretationsspielraum verleihen. "Sind sie blind?! Sie hatten doch bereits ein gutes Stück weit mehr Rot als ich!"

 

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Die Meldung über Bodenampeln haut mich ja jetzt effektiv vom Hocker.

Ich konnte das erst gar nicht glauben, dachte es wär ein Scherz, aber offenbar doch nicht.

 

Ich finde es hat was Konsequentes wenn jemand im Straßenverkehr um's Leben kommt weil er auf ein Handydisplay gestarrrt hat.

Da hätte Er oder Sie eben aufpassen müssen.

Wenn ich im Kaffee sitze zücke ich eben das Phone wenn ich durch dichten verkehr laufe lass ich's in der Tasche.

Natürliche Auslese heisst sowas in der Natur.

Der Grundstock der Evolution.

 

Wer kennt nicht die Geschichte vom Hans guck in die Luft.

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Ehrlich gesagt, die in #37 geäußerte Einstellung finde ich entsetzlich. Es geht nicht einfach nur um das "besser Aufpassen". In Augsburg geht es um die Entschärfung von Unfallschwerpunkten. Das passiert anderswo mit andern Mitteln auch so. Nicht selten wird die Verkehrsführung geändert, die Bodenampel ist da noch vergleichsweise wenig aufwändig.

 

Wer die Situation vor Ort kennt, wird den Versuch (mehr ist es ja erstmal nicht) begrüßen.

Edited by tgutgu
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Soooo furchtbar ernst habe ich das auch nicht gemeint.

Natürlich ist es schlimm wenn jemand im Strassenverkehr ums Leben kommt.

Ist ja klar.

Nur, was erwarten die Leute denn wenn sie (vielleich noch mit großen Kopfhörern auf den Ohren) den Blick nach unten gerichtet geradeaus laufen?

 

Für Kinder gibt es eine Fahrradprüfung.

Brauchen wir heute eine Fußgängerprüfung?

 

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Ich bin gelegentlich auch an der Stelle und behaupte, dass die Bodenampeln sogar normalen Fußgängern helfen könnten. Ich denke, man muss daraus keine weltanschauliche Diskussion machen. Es ist ein Pilotprojekt. Wenn es sich herausstellt, dass die Zahl der Unfälle (oder einer bestimmten Art von Unfällen) zurückgeht, war es doch ein Erfolg und ggf. kann ähnliches auf an vergleichbaren Stellen eingeführt werden.

 

Smartphone Nutzung im Straßenverkehr ist nun mal Realität. Sie wird nicht unterbunden werden können und an bestimmten Stellen muss darauf halt Rücksicht genommen werden.

 

Insofern würde ich das Projekt der Stadt Augsburg erstmal so nehmen wie es ist und abwarten, was dabei herauskommt.

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Stadtverwaltungen und Verkehrsplaner müssen die Dummheit der Leute immer mit einkalkulieren. Das ist in vielen Fällen ziemlich teuer. Wenn sich alle an die Verkehrsregeln halten würden, gäbe es kaum Unfälle und es würden Milliarden gespart. Eine Bodenampel ist da vergleichsweise harmlos.

 

Man baut z.B. Schwellen und Eng-stellen in Straßen, damit sich Autofahrer an das Tempolimit halten.

 

Viele Städte sind gespickt mit Pollern, deren einziger Zweck es ist Autofahrer daran zu hindern auf Geh- und Radwegen zu fahren oder zu parken. Jeder Poller kostet 200-300€ und zusätzlich geht von den ohnehin oft zu schmalen Wegen auch noch Platz verloren.

 

Parks und Grünflächen müssen mit Zäunen und undurchdringlichem Gestrüpp gesichert werden, weil Fußgänger sonst quer über Wiesen und Beete Trampelpfade einrichten.

 

Wenn man sich also darüber aufregt, dass man überlegt, wie man vom Smartphone abgelenkte Fußgänger besser schützt, macht man ein ziemlich großes Fass auf.

 

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