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Akku laden von Powerbar?


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Klar, Du kannst jeden Li-Ion Akku (sofern irgendwie via USB ladbar) mit einer Powerbank laden... mache ich auch zwischendurch.

 

Wg. Kapazität: das könnte man zwar jetzt lang und breit erklären (Umrechnung von Volt1 nach Volt2, Umwandlungsverluste etc.)... Aber bei z.B. einem 3.7 Volt Powerbank-Akku ist die entnehmbare Kapazität mindestens die Hälfte der Powerbank Kapazität. Also:

 

Powerbank hat 10000mAh, 1 Akku hat 2500mAh... dann kannste rund / mindestens 2 Akkus damit laden.

 

Genauer: 10000 / 5 * 3.7, abzgl. ca. 20% Umwandlungsverluste = rechnerisch 5920mAh entnehmbare Kapazität

 

 

Zum Thema "irgendwie via USB ladbar"... das geht z.B. mit solchen Universal Ladegeräten, denen es egal ist, ob sie ihre eigene Power aus der Steckdose oder von einer Powerbank erhalten:

http://www.ansmann.de/produkte/ladegeraete-netzgeraete/akku-ladegeraete/powerline-vario

http://www.ansmann.de/produkte/ladegeraete-netzgeraete/akku-ladegeraete/photocam-vario

Edited by kirschm
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Ich habe eine mit 16.000 Ah und lade damit alles, was USB-ladefähig ist: http://www.amazon.de/Anker-Ladeger%C3%A4t-Panasonic-Batteriezellen-Smartphone/dp/B00OK8MYTI

 

Nicht, dass ich diese jetzt speziell empfehlen will, aber sie funktioniert und hat bisher (2 Jahre) keine Probleme gemacht, (Pardon, hier hatte zunächst irrtümlich "1" Jahre gestanden - das habe ich nun verbessert).

Edited by Lumix
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Oh, nö, Spielverderber... kein Bashing, Streit, Zoff...? wirklich schon fäddisch? Na denn, viel Glück mit Deiner Powerbank-Lösung... ist ne feine, flexible Sache...

 

Unterhalb einer Vollformat-Lösung würde ich mich nicht zufrieden geben. Da muss schon eine ordentliche Leistungselektronik auf dicken Kühlrippen her, an die man auch wunderbar ein paar alte Bleiakkus adaptieren kann. Wer wirklich schnell laden möchte (alles gleichzeitig, und nebenbei noch ein leistungsstarkes Dauerlicht zur Simulation des Sonnenaufgangs), der muss auch bereit sein, etwas mehr zu schleppen.

 

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Danke Pizzastein, dass Du den Thread am Leben hältst... wollte gerade schon den TO darauf hinweisen, dass seine A7 ja auch nicht in jeder Situation das Gelbe vom Ei ist...

 

Das mit den Bleiakkus ist übrigens eine praktische Sache... ich nehme immer einen recht kompakten 50Ah Akku (mit praktischem Griff) als Powerbank mit... und wenn dann dieser wiederum unterwegs schlapp macht, lade ich ihn mit einem 100Ah Gelakku auf... den ich auch immer griffbereit dabei habe...

 

Aber die Sache mit A7 und Format sollten wir doch jetzt mal vordringlich ausdiskutieren... JPG und RAW ist dann auch noch so 'ne Sache über die wir sprechen müssen...

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Hab ich mir vor ein paar Monaten auf Pump gekauft (die Ratenzahl Aktion läuft immer noch, feine Sache)... Das Ding ist nicht schlecht, v.a. frei von Shutter-Shock... was wir auch mal mit dem TO besprechen müssen.

 

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Danke Pizzastein, dass Du den Thread am Leben hältst... wollte gerade schon den TO darauf hinweisen, dass seine A7 ja auch nicht in jeder Situation das Gelbe vom Ei ist...

(...)

Aber die Sache mit A7 und Format sollten wir doch jetzt mal vordringlich ausdiskutieren... JPG und RAW ist dann auch noch so 'ne Sache über die wir sprechen müssen...

Und dann weiß ja auch jeder, daß die A7er Akkus leer saugen wie hastenichtgesehen. Unter nem Tieflader für die Bleiakkus lohnt sich das alles ünberhaupt nicht.

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Wg. Kapazität: das könnte man zwar jetzt lang und breit erklären (Umrechnung von Volt1 nach Volt2, Umwandlungsverluste etc.)... Aber bei z.B. einem 3.7 Volt Powerbank-Akku ist die entnehmbare Kapazität mindestens die Hälfte der Powerbank Kapazität. Also:

 

Powerbank hat 10000mAh, 1 Akku hat 2500mAh... dann kannste rund / mindestens 2 Akkus damit laden.

 

Genauer: 10000 / 5 * 3.7, abzgl. ca. 20% Umwandlungsverluste = rechnerisch 5920mAh entnehmbare Kapazität

 

Danke für die Erläuterung, mich beschäftigt das Thema auch. Gut, dass ich das jetzt hier lese, denn ich wäre jetzt naiv davon ausgegangen, in dem Beispiel 4 Akkus aufladen zu können. Lohnt sich denn dann eine Powerbank überhaupt? Ist sie nicht auch größer und schwerer? Da kann ich ja gleich einfach mehr Akkus mitnehmen ...

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...Lohnt sich denn dann eine Powerbank überhaupt? Ist sie nicht auch größer und schwerer? Da kann ich ja gleich einfach mehr Akkus mitnehmen ...

 

Ich würde niemals eine Powerbank mit nehmen, wenn es nur um Akkus geht... da ist es wirklich einfacher, halt mehr Akkus mitzunehmen...

 

Ich habe aber immer eine Powerbank dabei (auch mal kleine, wenn's nur für ein paar Stunden ist), ganz einfach, weil man immer einen USB-Anschluss dabei hat... ich muss mir also vorher keine Gedanken machen, ob z.B. meine Smartphones durch halten... und wenn man sowie so immer eine Powerbank dabei hat, muss man auch nicht so penibel die Akkus durchzählen...

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Auf Reisen nutze ich dieses Dingen mit einer Powerbar: http://www.amazon.de/Bundlestar-Ladegerät-NP-FW50-Kamera-CyberShot/dp/B0154XWFT6?ie=UTF8&psc=1&redirect=true&ref_=oh_aui_detailpage_o07_s00

Zwei Akkus einlegen, ein Gummi drum und ab in die Tasche. 

 

Was interessieren mich Wandlungsverluste? Das kompensiere ich mit einer großen PB. 

Das wäre eine große PB http://www.amazon.de/XTPower®-MP-50000-Powerbank-externer-hochleistungs/dp/B00KTC8UJ2/ref=sr_1_24?s=telephone&ie=UTF8&qid=1461011876&sr=1-24&keywords=Externer+Akku+mAh

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Was interessieren mich Wandlungsverluste? Das kompensiere ich mit einer großen PB.

Na ja, alleine die Powerbank(s) sind doppelt so schwer und gross wie die entsprechenden Einzelakkus (siehe meine 'Formel' ganz oben... aus zwei mach eins...)

 

Neben der Powerbank braucht man natürlich auch den USB-Lader.

 

Wer auf Gepäck/Gewicht Wert legen will oder muss, für den ist die Powerbank (wenn es nur um Kameraakkus geht), eine verlustreiche und damit doppelt so schwere/grosse Lösung.

 

Ich bin ja auch Powerbank-Fan (bei mir liegen ca. 20 Stück zuhause, bitte nicht fragen, warum... is so'n Hobby von mir), aber sie machen nicht in jedem Falle Sinn...

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Na ja, alleine die Powerbank(s) sind doppelt so schwer und gross wie die entsprechenden Einzelakkus (siehe meine 'Formel' ganz oben... aus zwei mach eins...

 

Wer auf Gepäck/Gewicht Wert legen will oder muss, für den ist die Powerbank (wenn es nur um Kameraakkus geht), eine verlustreiche und damit doppelt so schwere/grosse Lösung.

 

Gilt das also generell? Dann wäre es also z.B. auf einer Wandertour oder einer Zeltsafari sinnvoller, einen größeren Vorrat an geladenen Akkus einzustecken als eine Powerbank? Bzw. eventuell einen Mix aus beidem, weil die Powerbank ja auch ein Handy laden kann.

 

P.S.: Hab' mal nachgerechnet. Nach deiner Formel oben wäre das aber: 52800mAh /5 *3,7 = 39072mAh, abzüglich 20% bleiben 31258mAh. Ein Akku für z.B. die FZ1000 hat 1200mAh und wiegt 50g. Man könnte also ca. 26 Akkus laden, die zusammen ein Gewicht von 1300g haben. Die Powerbank wiegt 950g, mit Netzteil komplett 1,3kg.

 

Auch mit kleineren Kapazitäten bleibt das ein ähnliches Verhältnis. Das würde bedeuten, man gewinnt ein wenig, aber nicht erheblich an Gewicht. Sehr interessant wird es allerdings, wenn man nicht nach dem Gewicht schaut, sondern auf die Preise - vor allem, wenn man Originalakkus verwendet ...

Edited by leicanik
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Tja leicanik, jeder von uns ist wohl alt genug, um zu wissen, was für seine Situation Sinn macht....

 

Abgesehen vom Preis möchte ich je Kamera nicht mehr als 3-4 Akkus. Brauche ich mehr unterwegs ohne Steckdose, dann bleibt nur noch die Powerbank übrig....

Edited by kirschm
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P.S.: Hab' mal nachgerechnet. Nach deiner Formel oben wäre das aber: 52800mAh /5 *3,7 = 39072mAh, abzüglich 20% bleiben 31258mAh. Ein Akku für z.B. die FZ1000 hat 1200mAh und wiegt 50g. Man könnte also ca. 26 Akkus laden, die zusammen ein Gewicht von 1300g haben. Die Powerbank wiegt 950g, mit Netzteil komplett 1,3kg.

 

Vorsicht mit den Rechnereien. Die Formel von kirschm gilt für Akkus mit 3,6/3,7V, die Akkus der FZ1000 (und auch A7) haben 7,2V, da sind also zwei Zellen mit 3,6V/1200mAh drin (bei FZ1000), entsprechend braucht man die doppelte Energiemenge zum Laden im Vergleich zu einem Akku mit 3,6V/1200mAh.

 

Genrell sind die Akkus alle sehr ähnlich in der Technologie, so dass ich nicht glaube, dass man mit einer Powerbank gegenüber Kameraakkus Gewicht sparen kann, bestenfalls Kosten.

 

Frage an den Spezialisten kirschm: die Kapazitätsangaben der Powerbanks, beziehen die sich auf den eingebauten Akku (also Powerbankangabe 10000mAh bedeutet Akku mit 3,7V und 10000mAh)? Wenn die Akkuspannung über DC-DC-Wandler auf 5V erhöht wird, wäre die entnehmbare Strommenge die Deiner Formel...

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Tja leicanik, jeder von uns ist wohl alt genug, um zu wissen, was für seine Situation Sinn macht....

 

Abgesehen vom Preis möchte ich je Kamera nicht mehr als 3-4 Akkus. Brauche ich mehr unterwegs ohne Steckdose, dann bleibt nur noch die Powerbank übrig....

 

Schon recht, abgesehen von meinem Denkfehler (siehe Pizzastein) möchte ich ja auch ungern 26 Panasonic-Akkus kaufen (eigentlich auch keine 13). Bevor es so weit kommt, dass ich mit Akkus für 1500€ rumlaufe, nehme ich lieber wieder Filme mit in die Pampa :D

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Vorsicht mit den Rechnereien. Die Formel von kirschm gilt für Akkus mit 3,6/3,7V, die Akkus der FZ1000 (und auch A7) haben 7,2V

Die Formel bezieht zunächst nur mal auf die Akku-Spannung der Powerbank... die sind i.d.R. 3.7V, müssen aber 5V abliefern...

 

Bin jetzt kein Physik Experte, sodass ich nicht sagen kann, ob 1000mAh in einen 3.7V Kameraakku pumpen 'weniger' sind als 1000mAh in einen 7.xV Kameraakku... wäre mal interessant zu wissen...

Edited by kirschm
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Wenn ich also mal die Kirche im Dorf lasse und den Akkubedarf realistisch und sparsam berechne, brauche ich also nur eine kleinere Powerbank (glücklicherweise, denn das Gewicht muss ja im Rahmen bleiben). Dazu noch eine Frage: Bei den oben verlinkten PB fällt auf, dass die - auch in der Version mit 23000mAh, deutlich teurer sind, als diverse andere, die man dort finden kann. Sind die genannten besonders gut? Oder auf was müsste man achten, um gute Qualität zu erhalten? Nicht dass die zu schnell schlappmachen ...

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Ich nutze die Powerbar vor allem als Reserve für Tablets, Smartphones, GPS etc.

Bei den Kameras bin ich bisher immer mit je 2-3 Reserveakkus ausgekommen (aber nur Originale, nie Nachbauten - da bin ich "abergläubisch")

Denn spätestens nach drei Tage ist man doch wieder irgendwo in der Nähe einer Steckdose - und wenn es die in einem Auto ist.

Aber man fühlt sich halt besser, wenn man noch etwas Saft in der Hinterhand hat.

Wer nicht viel längere Zeit in Outbacks unterwegs ist, braucht das doch höchstens fürs Handy o.ä., denke ich.

Deshalb muss man das Thema nach meiner praktischen Erfahrung gar nicht so akademisch angehen.

Edited by Lumix
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Bin jetzt kein Physik Experte, sodass ich nicht sagen kann, ob 1000mAh in einen 3.7V Kameraakku pumpen 'weniger' sind als 1000mAh in einen 7.xV Kameraakku... wäre mal interessant zu wissen...

 

Auf die Energiemenge kommt es an, und die ist Strommenge (bzw. Anzahl der Elektronen, bei den Akkus meist in mAh angegeben) mal Spannung. Um einen 1000mAh/7,4V Akku mit einem 3,7V Akku zu laden, müsste der 3,7V-Akku 2000mAh abgeben (wenn's verlustfrei ginge...) und die Spannung über Spannungswandler erhöht werden.

 

Wenn ich Interesse an einer Powerbank hätte für Reisen, würde ich die weit vorher mal testen. Bei günstigen Kameraakkus sind immer mal völlig unrealistische Kapazitätsangaben zu finden, würde mich nicht wundern, wenn das auch bei den Powerbanks der Fall ist. Ich würde vermuten, dass die teureren Powerbanks im Durchschnitt realistischere Angaben haben und die Akkus an sich und die Spannungswandler hochwertiger sind (die Akku-Spannung von 3,7V muss auf "USB-Spannung" 5V erhöht werden).

 

Ein schöner Link dazu:

http://www.allround-pc.com/artikel/wissen/2015/wissen-warum-die-kapazitaet-eurer-usb-powerbank-so-gering-ist

 

Edited by pizzastein
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