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Stativ: Umdenken beim Wechsel von VF zu MFT?


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Meine erste Kamera war eine VF und ich steige so langsam aber sicher auf MFT um.

 

Über das Thema Stativ habe ich mir nie einen großen Kopf gemacht, da ich ein megasolides Berlebach inkl. 3-Wege-Kopf (noch aus DDR-Zeiten) geerbt habe. Das trägt zuverlässig das 300mm und da bewegt sich nichts. Großer Nachteil: die Kombi wiegt über 10kg!

 

Der Gedanke mir ein neues Stativ zu kaufen kam immer wieder mal bei mir hoch, konnte aber aufgrund der Tatsache verdrängt werden, dass ich Etwas habe, was zumindest die Funktion erfüllt.

 

Genug zur Vorgeschichte... jetzt ist die wunderbare MFT-Zeit für mich angebrochen und ich merke wie wichtig mir die Mobilität ist. Daher gehe ich das Thema mit mehr Nachdruck an. Ich habe also intensiev recherchiert und viel in Foren gelesen. Aber eine Frage bleibt unbeantwortet: trifft das auch für MFT zu? Denn die ganzen Ratgeber beziehen sich auf VF.

 

Daher mal der erste Schwung an Fragen, die mir so durch den Kopf gehen:

 

1. Kann ich grundsätzlich einen kleineren Kugelkopf nehmen, da die Oly MFT mit 150mm deutlich weniger wiegen als meine Canon VF mit 300mm?

2. Kann ich durch das geringere Gewicht der Kamera auch ein leichteres Stativ wählen? Oder ist das Eigengewicht des Stativ entscheidend für die Stabilität?

3. Es wird immer davon gesprochen, dass Alu den Spiegelschlag schlechter dämpft als Carbon. Das dürfte doch völlig irrelevant sein für spiegellose Kameras, oder?

4. Abgesehen vom Gewicht und den Spiegelschlag, hat Alu bei einer MFT weitere Nachteile?

5. Bei manchen Stativen sagt man "die können bis 200mm". Beziehen sich die 200mm auf das KB-Äquivalent oder könnte ich ein 150mm MFT daran nutzen?

 

Die 6. Frage hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, hängt jedoch damit direkt zusammen: wie würdet ihr im Laden einen Kugelkopf und ein Statov testen?

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Du kannst ein deutlich leichteres Stativ verwenden

Ein großer Vorteil ist auch dass du einen klapp Monitor hast und deshalb das Stativ nicht zu hoch aus fahren musst

Das nicht ausgefahrene leichte Stativ wird deutlich stabiler wenn du die Mittelsäule drinnen lässt und nur in hüfthöhe arbeitest
Das größte Problem bei Micro-Four-Thirds ist das die langen Teleobjektiv keine eigenen Stativgewinde haben

Eine Ausnahme ist das neue 100 bis 400

Bei den anderen Teleobjektiven zum Beispiel dem 100 bis 300 empfiehlt sich ein Objektivsupport zum Beispiel von Manfrotto

 

https://www.manfrotto.com/telephoto-lens-support

Damit steht das Stativ dann auch bei 300 Millimeter ohne Probleme

 

 

Edited by nightstalker
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(...)

Das größte Problem bei Micro-Four-Thirds ist das die langen Teleobjektiv keine eigenen Stativgewinde haben

 

Eine Ausnahme ist das neue 100 bis 400

(...)

 

Nicht ganz. Das 40-150/2,8 Pro und das 300/4 haben eine Stativschelle mit Stativgewinde und das 300/4 zusätzlich am Fuß der Stativschelle ein ARCA-Profil.

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Nicht ganz. Das 40-150/2,8 Pro und das 300/4 haben eine Stativschelle mit Stativgewinde und das 300/4 zusätzlich am Fuß der Stativschelle ein ARCA-Profil.

 

 

:) OK, die hatte ich nicht auf dem Radar.

 

 

Dann sage ich es so:

 

die bezahlbaren Objektive der Standardserie haben kein eigenes Stativgewinde.

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Das größte Problem bei Micro-Four-Thirds ist das die langen Teleobjektiv keine eigenen Stativgewinde haben

 

Eine Ausnahme ist das neue 100 bis 400

 

... oder das 300/4, oder das 40-150/2.8. Also zumindest eh alle etwas schwereren (und teureren) Kaliber.

 

Zumindest als optionales Zubehör wärs für die beiden "Consumer-Superteles" O 75-300 & P 100-300 aber auf jeden Fall auch nett gewesen.

 

 

Hoppla, zu langsam ...

 

Edited by flyingrooster
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Sag uns doch bitte erstmal was du mit Stativ für Motive ablichten willst ...

 

Bist du Natur-Fotograf mit zusätzlichen Hang zu Makros

Oder mehr in der Astrowelt

oder doch "nur" Studio

 

oder ....

 

Liebe Grüße

Helmut

 

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hat jemand schon das Sirui 204 s testen können oder gekauft?

oder ein anderes Sirui mt Standspinne?

taugen die was? verhilft die Standspinne zu mehr Stabilität?

ich will eine GX8 mit einem Tele drauf stellen (P 100-300, P 100-400 oder O 300/4)

Edited by Atur
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Ich denke auch, dass es beim Thema Stativ doch sehr auf die beabsichtigte Anwendung ankommt. Ich habe mir für mFT zusätzlich ein leichtes Sirui-Reisestativ angeschafft, das für die meisten Zwecke völlig ausreichend ist. Das ist zwar nicht sonderlich windstabil und auch nicht sehr gut schwingungsgedämpft, aber es reicht für vieles.

 

Am Karfrwitag war ich z.B. in einem Museum. Dort gab es Belichtungszeiten zwischen 1/30 und 2 Sekunden zu halten mit eher leichten Linsen. Und halt den Fokus bei Offenblende und nahem Aufnahmeabstand, wobei der beste Stabi nicht hilft. Da sind die Anforderungen ans Stativ minimal. Wenn es bei einer 2-Sekunden-Belichtung mal leicht vibriert hat, mache ich die Aufnahme halt nochmal.

 

Bei Nachtaufnahmen oder Langzeitbelichtungen im Live-Composit-Modus muss dann wieder das schwerere Stativ ran. Hier unterscheiden sich die Anforderungen ans Stativ kaum zwischen DSLR und mFT, da die Windstärke unabhängig von der Sensorgröße ist

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Ich danke erstmal allen für die Antworten.

 

Eigentlich wollte ich keinen Kaufberatungsthread lostreten. Mir ging es eher darum zu erfahren, ob die Maßstäbe an ein Stariv für MFT die Gleichen sind wie für VF.

 

Nightstalkers trifft die Aussage, dass man grundsätzlich die Stative eine Nummer kleiner wählen kann.

 

Bluescreen222 führt jedoch die Ausnahme auf, dass bei Langzeitbelichtungen an der frischen Luft dem nicht so ist. Ist für mich auf nachvollziehbar.

 

Wenn es am Ende doch auf die Anwendung ankommt, dann ist es garnicht so einfach einzugrenzen... da mir die 10kg Eschenholz für die meisten Outdoor Anwendungen (80% meiner Anwendungen) zu schwer ist, habe ich in der Vergangenheit viel mit einem Bohnensack oder per Körperstativ gemacht. Hier paar Beispiele:

 

Sport: VF auf Bohnensack oder Niveliereinheit auf ca. 1.50m hohem Holzhaun.

Makro: ich kauer mich zusammen und stütze das Objektiv zwischen den Knien. Bodennah wieder mit Bohnensack.

"Wildlife": Oft freihand und kniend mit entsprechender Anzahl an Versuchen ;)

 

Das Berlebach habe ich immer dann verwendet, wenn die Belichtungszeiten lang wurden. Da wäre ich nun gerne etwas flexibler.

 

Man kann meine Anforderung zusammenfassen mit: Outdoor, (bald) 150mm mit 1.4 Telekonverter und lange Belichtungszeiten.

 

Die Priorität der Eigenschaften ist ~60cm Packmaß > Stabilität > Gewicht.

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Meine Stativausstattung für MFT:
1. 79664 Berlebach Report 232 mit Videoneiger Manfrotto MVH502AH (Video + Supertele bis 800 mm) bis etwa 8 BFT
2. Velbon Ultra MAXi M mit Schnellwechselplatte QRA-3 + Novoflex Ball 30 Kugelkopf (Stacks, Langzeitbelichtungen, Astro bis 300 mm)
3. Schulterstativschiene (Eigenbau) mit fixer Manfrotto Schnellwechselplatte (für mich besser als ein Einbein) bis 800 mm
4. Säckchen für bodennahe Stacks

 

Das MFT System kann, je nach verwendetem Objektiv, Cam und Stativ, ShSh empfindlich sein.

 

 

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Wie immer bei Stativen stehen sich halt die Kriterien leicht und stabil diametral gegenüber. Wobei es nicht schwierig sein dürfte, etwas für mFT ausreichend stabiles deutlich unter 10 kg zu finden.

 

Ungeschlagen bezüglich Schwingungsdämpfung sind nach wie vor die Berlebach Holzstative. Hier könntest Du mit einem Stativ aus der Report-Reihe, welches auch für schwerere DSLRs geeignet wäre, mit Kopf auf ca 3 kg kommen. Problem hier ist, dass die Stabilität unter anderem dadurch erreicht wird, dass nur wenige Beinauszüge vorhanden sind, weshalb es mit Deinen Anforderungen an das Packmaß schwierig wird.

 

Bliebe dann also ein Carbon- oder Alu-Stativ. Davon gibt es leider eine Unmenge, und nur wenige Anwender schaffen es, bei ihrer Hobbytätigkeit verschiedene Systeme intensiv so durchzutesten, dass sie tatsächlich vergleichende Aussagen machen könnten. Du wirst also in einem Forum hauptsächlich Erfahrungsberichte über einzelne Stative bekommen.

 

Hier meiner:

 

Mein "großes" ist ein Sirui N3204X mit Kugelkopf KX 30. War halbwegs günstig, macht einen wertigen Eindruck und trägt meine Canon 5D mit 70-200 f 2.8 locker. Gewicht ca 2,3 kg, Packmaß 52 cm. Das Ding wird bezüglich Stabilität und Schwingungsdämpfung in Tests im Netz meist als gut bezeichnet. Stimmt auch, solange man die Mittelsäule drin lässt.

Meine mFT wirkt darauf schon ein wenig verloren:

 

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Als leichte Ergänzung, die, wie oben beschrieben, für vieles ausreicht, habe ich mir ein Sirui T-004X mit Kopf C-10X zugelegt. Gewicht knapp 1 kg, Packmaß ca 40 cm. Das dürfte die Untergrenze dessen darstellen, was man Stativ nennen kann. Setzt die Hemmschwelle zum Mitnehmen aber nochmal deutlich herab. Auch mit diesem habe ich schon LC-Aufnahmen mit 2 Stunden Belichtungszeit bei wenig Wind hinbekommen. Der Kopf ist allerdings wirklich minimal und wohl eher nicht für lange Teleobjektive geeignet. Es gibt nämlich nur einen Feststellknopf, der die Positionen fest oder lose kennt, nichts dazwischen.

 

Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo zwischen 1 und 10 kg ;)

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Nach einiger Recherche habe ich 4 Aluminium-Kandidaten auf der Liste

- Manfrotto 055 ~250€

- Manfrotto 190 ~ 225€

- Sirui 2004X ~180€

- Sirui 3004X ~225€

 

Beo Manfrotto finde ich die 90° Mittelsäule klasse. Bei Sirui das optionale Einbeinstativ.

 

Interessanterweise war es garnicht so einfach noch Alu-Stative zu finden. Carbon scheint total zu dominieren.

 

Sollte es doch eines aus Carbon werden, liebäugel ich eher zu Gitzo. Die Explorer und Mountaineer der Serie 1 fangen schon unter 600€ an. Was kann ich von einem Serie 1 Gitzo an Stabilität erwarten?

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Nach einiger Recherche habe ich 4 Aluminium-Kandidaten auf der Liste

- Manfrotto 055 ~250€

Für mFT völlig überdimensioniert und das Ding ist einfach viel zu schwer. Die anderen Manfrottos auch. Ausser vielleicht das 190 Go in der Carbonversion aber das ist mir zu niedrig mit eingefahrener Mittelsäule. Die umlegbare Mittelsäule ist allerdings wirklich cool.

 

Sollte es doch eines aus Carbon werden, liebäugel ich eher zu Gitzo. Die Explorer und Mountaineer der Serie 1 fangen schon unter 600€ an. Was kann ich von einem Serie 1 Gitzo an Stabilität erwarten?

Ich bin auch am evaluieren und bin zum selben Schluss gekommen. Gitzo ist zwar schweineteuer aber die diversen negativen Bewertungen im Netz über Sirui halten mich von Sirui ab. Meine Wahl wäre ein Gitzo GT1545T. Es gibt nirgends leichtere und stabilere Stative. Das hat natürlich seinen (sehr hohen) Preis. Bei mir kommt aktuell max. eine A7II mit 16-35 drauf. Beim Kopf bin ich mir noch nicht sicher ob Gitzo, Sirui oder Sunwayfoto. Die Luxuslösung Novoflex Classic Ball 2 ist mir dann doch zu teuer.

Für eine mFT Kamera würde vermutlich sogar ein noch leichteres Serie 0 Stativ reichen. Allerdings ist das nicht soviel billiger aber noch leichter. Vermutlich würde ich die lange Mittelsäule dann sofort demontieren und nur die kurze benutzen. Die Serie 2 Stative von Gitzo sind für schwere Vollformat DSLRs ausgelegt, wäre also auch überdimensioniert. Auch für meine A7II. Serie 1 reicht ganz sicher und ist wunderbar leicht und bietet trotzdem eine brauchbare Arbeitshöhe. Sonst bleibt das Stativ ja eh nur zu Hause.

Aktuell benutze ich noch ein Manfrotto Befree in der Aluversion. Gewicht knapp 1,5 kg mit einem leichten Sunwayfotokopf. Der originale von Manfrotto war Mist. Aber es ist mir zu niedrig mit eingeschobener Mittelsäule. Ansonsten für den Preis ok und gut verarbeitet.

Mein zwanzig Jahre altes Manfrotto 190 in Aluversion ist mir zu schwer. Das bleibt zu Hause vor dem Aufnahmetisch.

Edited by Guest
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vom 190er bin ich nicht überzeugt, ich hatte damals das 144 (Vorläufer vom 055) und würde das als vollkommen ausreichend ansehen, auch wenn man 30m belichten will (kommt natürlich auf die Brennweite an, mit 300mm wird das trotzdem nix ;) )

 

Mir ist allerdings noch nicht recht klar, was der TE jetzt genau damit machen will .... wirklich Langzeitbelichtungen bei Wind?

 

 

Oder eher doch einfach normale Bilder bei normalen Verhältnissen?

 

Und mit welcher Brennweite?

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Wenn ich mal langzeitbelichten möchte, dann werde ich wohl eher zum jetzigen Berlenach greifen. Wie ich sehe, scheint das selbst für moderne high end Stative kompakt nicht möglich zu sein.

 

Zum Rest:

Ich hätte gerne einen Allrounder, der mir das Leben für Sport, Makro und Tiere "draussen" erleichtert. Es gibt nicht DIE Situation, in der ich ein Stativ benötige. Es sind immer stets zufällige Situationen, in denen ich. ich darüber ärgere gerade keines dabei zu haben.

Meistens dann, wenn die Lichtverhältnisse schlecht sind (bewölkt, dämmrig) und/oder mit längerer Brennweite (geplant bis 210mm) arbeite. Selbst mit dem dicken 40-150/2.8 bleibt das Kameragewicht unter 1.5kg.

 

Das Gitzo GT1531/32/41/42 wäre so ein Allrounder. Wobei ich mich frage, ob es ein Sirui N-1004/1204X nicht auch tut... ;)

Edited by Zisko
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Naja, Nightstalker, er hat ja geschrieben 150mm + 1,4 TC

 


 

Man kann meine Anforderung zusammenfassen mit: Outdoor, (bald) 150mm mit 1.4 Telekonverter und lange Belichtungszeiten.

 

@ Zisko:

 

Also mir hat das Manfrotto 190er mit der Canon EOS 5D und dem EF 100/2.8 L IS Makro genügt. Mit dem EF 100-400/4-5.6 L IS + EOS 1D MkII hat es dann schon eines Bilora ??? bedurft. Type weiß ich nicht mehr.

 

Jetzt reicht z.B. das Manfrotto 190 alle mal mit der E-M1 + dem Pana Vario 100-300/4-5.6 OIS (mit der Stativschelle der Fa. Rösch).

Auch Makros sind kein Hindernis.

 

Das Ergebnis

 

 

Aber meistens brauche gar kein Stativ. Der Stabi, sowohl der Body IS (IBIS) wie auch der Objektiv-Stabi der Pana-Objektive (OIS) ist hervorragend.

normal_P1060669_2013-04-14_Haubenmeise~0

 

Langzeitbelichtungen mache ich auch mit dem Manfrotto 190.

 

Liebe Grüße

Helmut

 

 

 

Edited by Digicat
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Das Gitzo GT1531/32/41/42 wäre so ein Allrounder. Wobei ich mich frage, ob es ein Sirui N-1004/1204X nicht auch tut... ;)

Natürlich tut es auch ein Sirui. Wird sicher nicht so lange leben wie ein Gitzo aber es kostet auch nur etwa die Hälfte oder noch weniger, wenn man die Aluvariante nimmt. Fragt sich auch immer wie oft man ein Stativ benötigt. Für gelegentlichen Gebrauch ist ein Gitzo vermutlich der Overkill. Es kommt auch drauf an wieviel man schleppen will. Wenn man bereit ist mehr Gewicht mitzuschleppen kann man viel Geld sparen. Berlebach baut übrigens immer noch Stative. Und die sind bei weitem nicht 10 kg schwer. Hier: https://www.berlebach.de/?bereich=details&id=8 2,6 kg wiegt das ohne Kopf.

 

Ich hätte gerne einen Allrounder, der mir das Leben für Sport, Makro und Tiere "draussen" erleichtert.

Hast du vor das Stativ längere Strecken zu tragen? Falls ja würde ich wirklich ein möglichst leichtes aber trotzdem stabiles Stativ kaufen. Falls nein spielt das Gewicht keine grosse Rolle.

Edited by Guest
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Ich habe über ebay Kleinanzeigen ein Gitzo GT1530 mit G1178M Kugelkopf für 250€ bekommen. Auf den Fotos macht die Combi einen neuwertigen Eindruck, nur an den Füßen erkennt man, dass es benutzt wurde.

 

Keine Ahnung ob das meine Anforderungen erfüllen wird. Aber ich denke mal, bei dem Preis kann man nichts falsch machen.

 

Damit gehe ich jetzt erstmal ins Rennen und probiere mich aus.

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Das ist ja ein prima Angebot. Ich bin sicher, dass es deine Anforderungen erfüllen wird. Viel Freude damit. Bei dem Preis kannst du wirklich nichts falsch machen. Die Gitzos sind für die Ewigkeit gebaut.

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  • 2 weeks later...

Das beste Stativ ist das, welches man auch dabei hat wenn man es braucht. Selbst wenn mich jetzt einige kreuzigen. Ich habe seit langer Zeit das König Tripod KN 19 in der Fototasche (Preis ca 20 Euro, 600 g). Für die Alpha 6000 mit Standardfestbrennweite reicht es allemal. Darauf habe ich eine Arcaswiss-kompatible Schnellhalterung und an der Kamera einen entsprechenden Rahmen.

Grenzwertig wird es mit dem relativ leichten SEL55210. Mit schweren langen Objektiven ist es sicher nicht zu gebrauchen, aber solche hat eh nicht jeder. Aber als immerdabei-Stativ sehr brauchbar. Da kann man auch schmell mal ein Foto machen, das einem sonst entgehen würde, wenn man nur auf sehr gute und schwere Stative setzt, das man dann nicht dabei hat, wenn mans braucht.

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Das beste Stativ ist das, welches man auch dabei hat wenn man es braucht. Selbst wenn mich jetzt einige kreuzigen. Ich habe seit langer Zeit das König Tripod KN 19 in der Fototasche (Preis ca 20 Euro, 600 g). Für die Alpha 6000 mit Standardfestbrennweite reicht es allemal.

Also von mir wirst du nicht ans Kreuz geschlagen!

Zur M5 trage ich, wenn überhaupt mal ein Stativ dabei sein sollte, ein altes Bilora Stativ aus den frühen 80ern. ca 125 voll ausgezogen. Kein Kopf drauf, nur die Schraube mit dem Gelenk.

Meist ist mir das aber auch zuviel, und es kommt ein noch älteres zum Einsatz. Ich glaub, mein Vater hat das Anfang der 70er mal für den Blitz gekauft. 3 schwenkbare ausziehbare Beinchen, die mit Kugeln rasten. keine Mittelsäule. Ca 90 hoch. Halbes Kilo? Auch kein Kopf drauf, nur die Schraube und halt schwenkbar mit Flügelmutter zum Arretieren. Passt locker per Gummis an die Mountainbike Sattelstütze.

Auf die beiden Dinger wurden die Jahre die Olympioniken geschraubt. Also die OM 1 und 2 mit bis zu 200mm und ggf einem MZ 40

Später dann die Pentax K10D mit bis zu 300mm

Jetzt halt die M5. Solange keiner dagegen rennt alles OK bis Windstärke 2-3....

 

Das obige Tripod mit grad 600 Gramm ist da schon wieder eher interessant. 17,95 und der große Fluß schwemmt es die Tage an. Sogar ne Mittelsäule und sowas wie ein richtiger Kopf. Waoh. Was es heute alles gibt...

;)

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Ich denke ein 'alleinseligmachendes' Stativ wird kaum zu finden sein, jedenfalls nicht zu einem vernünftigen Preis...

Ich besitze noch aus der 'Analogzeit' ein höchst vielseitiges SLIK 88, das mit einer zusätzlichen Schwenksäule ca. 4 kg auf die Waage bringt -

wenn ich es nicht weit tragen muss, ein ideales Werkzeug für mich. Zum Mitnehmen auf Ausflüge und Reisen ist es mir allerdings zu schwer,

da habe ich mir um billiges Geld ein Rollei Digi 3400 angeschafft - 570 g leicht, ohne Mittelsäule etwa 1 m hoch und unter 40 cm Packmaß -

und für die meisten Aufgaben reicht auch das...

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