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Ersetzen in Zukunft Smartphones herkömmliche Kameras?

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Es geht nicht um ein "darauf warten", sondern darum, überhaupt Kaufanreize zu erhalten, um die Verkaufszahlen nicht stärker einbrechen zu lassen. Und da dürfte die Kamre ihren Anteil dran haben.

 

Klar hat sie das. Unbestreitbar. Aber daraus erwächst nicht notwendigerweise ein Trend, wie es im Threadtitel skizziert ist und es heißt auch nicht, dass die Kamera bei einem Smartphone das Nr. 1 Feature ist. Genauso wichtig ist der schnellere Prozessor, das bessere Display, mehr Speicher, das neue Betriebssystem usw. Die Gründe sind einfach vielfältig.

 

Zum Beispiel fällt mir auf, dass einige Hersteller zum Thema Kamera / Fotografie Zusatzprodukte im Portfolio haben. Samsung für sein S7 z.B. ein Lens Cover mit zwei Objektiven. Bislang nicht erhältlich. Wenn Fotografie für den Hersteller das Schlüsselthema ist, weshalb ist das Lens Cover noch nicht zum Verkaufsstart des S7 erhältlich? Warum wird es praktisch nicht beworben? Traut man dem "Trend" doch nicht?

 

In Fotogeschäften ist Smartphone Zubehör praktisch bedeutungslos, in den gängigen Smartphone Läden und Elektronikmärkten sowieso. Von Trend keine Spur. Nun kann man sagen, dass spiele sich halt nur im Internet ab, aber bei Amazon z.B. bzgl. des oben genannten Produktes Fehlanzeige.

 

Läuft man durch die Städte, sehe ich es auch nicht so, dass man sich als Kameranutzer als Exot fühlen muss. Es wird ohnehin gar nicht so viel fotografiert, aber Kameras sind nach wie vor allgegenwärtig, offenbar auch aus gutem Grund.

 

Ich war gestern in einer Fotoausstellung, bunt gemixte Themen. 90% der Bilder wären mit einem Smartphone nicht machbar gewesen. Auch das beantwortet mMn. die Fragestellung des Threads sehr gut.

bearbeitet von tgutgu

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Kenne solche "Bewertungen" aus einem Modellbahnforum.  

Da wird sowas auch gerne genutzt um einem einen rein zu würgen, wenn man nur anderer Meinung ist...

Das wäre natürlich nicht gut und ein ziemlich kindisches Verhalten...

 

Btw.: Ich bin ja erst wenige Tage bei Euch, man liest aber auch als Fremder doch recht schnell die "verhaltensauffälligen" User heraus. Da brauchts kein Bewertungssystem um sich ne Meinung zu bilden.  :D

 

Gruß

Meinung bilden ist die eine Sache, da hast Du absolut Recht aber ich finde schon, dass den wenigen (zum Glück in diesem Forum) Rüpeln und Trollen schon auch deutlich zu verstehen gegeben werden muss, dass ein solches Verhalten bei Anderen auf Ablehnung stößt...

Sagen wir mal so: wenn sich im persönlichen Umgang im Alltag jemand eklant daneben benimmt, wird man ihm das ja wohl auch sagen ("So bitte nicht!")...das ist ein übliches und wichtiges Regulativ im Sozialverhalten

 

 

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Klar hat sie das. Unbestreitbar. Aber daraus erwächst nicht notwendigerweise ein Trend, wie es im Threadtitel skizziert ist und es heißt auch nicht, dass die Kamera bei einem Smartphone das Nr. 1 Feature ist. Genauso wichtig ist der schnellere Prozessor, das bessere Display, mehr Speicher, das neue Betriebssystem usw. Die Gründe sind einfach vielfältig....

 

Sehe ich auch so...mE bleiben bei den Smartphones (deren Absatz ja wohl auch jüngsten Zahlen zufolge stagniert) die wichtigsten Kaufanreize neben Design der schnelle Prozessor, dass die Dinger schnell und flüssig laufen (und da sind sie ja auch wirklich schon auf hohem Niveau!)

Aufwändige Verbesserungen der Fotofunktionen richten sich ja wiederum nur an "einschlägig vorbelastete" User (sicher eine Minderheit der SP-Nutzer insgesamt) und gerade die werden eh, so oder so, zu einer richtigen/echten Kamera greifen wenn es um ambitionierteres Fotografieren geht.

 

bearbeitet von Viewfinder

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Ich würde auch nach wie vor die Kompakten nicht abschreiben. Gerade in der letzten Zeit sind neue Produkte auf den Markt gekommen, die ergonomisch jedes Smartphone in die Tasche stecken, von der Größe (bis auf die Dicke, welche aber die Ergonomie verbessert) sogar kleiner sind und mittlerweile sehr gute, wenn auch kleine Sucher haben. Ausgestattet mit 1 Zoll Sensoren.

 

Ich habe mir heute mal die Canon G5X und die Panasonic TZ101 angeschaut. Wenn ich nach etwas "Immer Dabei" Ausschau halten würde, würde ich eher solche Produkte nehmen als mein Smartphone. Letzteres kann einfach auch mal gerne in der Gesäßtasche bleiben, die zusätzliche kleine Kamera macht den Kohl bzgl. Schleppen auch nicht fett. So gewinnt man Flexibilität und ein Plus an fotografischen Möglichkeiten. Die Bilder sind flott auf das Smartphone übertragen und können dann irgendwohin hochgeladen werden.

bearbeitet von tgutgu

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Ich finde auch, dass Kompakte wieder aufleben werden... Zumal man erkannt hat, dass die 'bessere' Kompakte nicht bei einem 1/1.7" Sensor aufhört. Dass 1/2.33" Kompakte out sind steht ausser Zweifel, weil heutige Smartphones nicht schlechter sind.

bearbeitet von kirschm

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Aktuell sieht man ja an der Konzeption für die kommende Photokina, dass die Veranstalter versuchen, Smartphone-Knipser "zu umgarnen" und einzufangen. Das offensichtliche Kalkül ist wohl, dass man einen (kleinen) Teil der Smartphone-Knipser ernsthafter für Fotografie interessieren kann, was (so die Hoffnung der Branche) dazu führt, dass damit auch die Ansprüche wachsen und richtige Kameras, am besten Systemkameras, gekauft werden.

Schön, wenn dem so wäre. Ich bin da eher etwas skeptisch.

Es werden jetzt ganze Generationen mit dem Smartphone groß und sie nehmen Fotografie als Knipserei und eine App wahr. Insofern kann man das auch nicht mit früher vergleichen, wo bei einem Teil der Instamatic- und Kompaktkamera-Knipser tatsächlich das Interesse für Fotografie geweckt wurde, denn selbst Instamatic & Co waren Geräte ausschließlich zum Fotografieren, der Fokus lag also selbst auf diesem Einstiegsniveau auf der Fotografie. Bei SP haben wir einen Paradigmenwechsel, weil Fotografie nur als etwas flüchtiges am Rande wahrgenommen wird, als eine von zig Anwendungen, Apps aus dem Playstore.

Psycholgisch wirkt das womöglich ganz anders und verstärkt eher die Sichtweise, dass Fotografie nichts wirklich Eigenständiges und "Ernsthaftes" ist, sondern nur eine Anwendung von vielen. Bildermachen wird so zur Randerscheinung, die ein Teil der eher flüchtigen Social Media-Kommunikation ist (siehe Snapchat). Also nur Mittel zum Zweck und nicht Eigenständiges oder etwas, das eine intensivere Beschäftigung wert ist. Vielleicht kommt selbst dieser Gedanke als solcher bei dem Gros der SP-Knipser gar nicht mehr erst auf. Und diese Ex-und-hopp-Bilder (mit ein paar geilen App-Effekten aufge"hübscht") macht man natürlich mit dem Kommunikations-Tool schlechthin, dem SP, womit auch sonst?

Wenn es für die Fotografie wirklich "schlecht läuft", dann werden Fotografen mit richtigen Kameras, die Bilder um ihrer selbst willen (ob gut oder schlecht sei dahingestellt) machen, als merkwürdige austerbende Alte oder Sonderlinge gesehen, die nicht so richtig "geschnallt" haben, dass "man" heutzutage Bilder mit dem SP macht.

Insgeheim hoffe ich natürlich, dass das nur der worst case ist, doch ich bin ehrlich gesagt nicht besonders optimistisch, was die längerfristigen Perspektiven anbelangt

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Ich stimme Dir zwar in weiten Teilen zu, würde aber - was den Ausblick anbelangt - nicht so pessimistisch sein. Natürlich muss erstmal das Interesse für Fotografie geweckt sein (was der Photokina hoffentlich bei einigen gelingt), aber dann wird sehr schnell die Erkenntnis reifen, dass man mit einem Smartphone nicht wirklich weit kommt, von den ergonomischen Defiziten mal abgesehen.

 

Kameranutzer werden auch in Zukunft keine Exoten sein.

bearbeitet von tgutgu

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Ich sehe es auch gelassen...

 

Auch damals hatten wir die volle Auswahl: Ritsch-Ratsch-Klick, Instamatic, 'gute Kompakte' (z.B. Minox GT, oder auch kleine Rolleis...), Spiegelreflexkameras...

 

Es ist aber nicht jeder auf Ritsch-Ratsch-Klick umgestiegen, obwohl diese bei Klassenfahrten genauso 'in' waren, wie heute Smartphones...

 

Die, die damals mit Spiegelreflex oder als Immer-Dabei mit einer Minox o.a. rumgelaufen sind, findet man heute wohl auch hier im Forum bzgl. 'echter Kameras'...

 

Also: viel anders war die Auswahl zwischen 'Knipsgeräten' und 'echten Kameras' damals auch nicht... ich würde es sogar 1:1 auf heute übertragen...

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Komisch,  ich habe oft die Position bezogen, ein SP höher zu bewerten als manch anderer hier, habe dabei aber nie die Befürchtung geteilt, dass man sich um "klassische Fotografie" sorgen müsste.

 

Nachwievor denke ich mir: Hauptsache, es wird überhaupt fotografiert. Klar wird viel geknipst. Aber auch die Besitzer von Systemkameras sind nicht nur künstlerisch tätig      ;)     Ein gewisser Bodensatz ist normal, und darauf entwickeln sich dann zuerst die Handwerker, und daraus dann vielleicht der eine oder andere Künstler.

 

Was mir gefällt ist der Umstand, dass ein (Stand-) Bild an sich Wertschätzung erfährt. Ich habe Zeiten erlebt, da hätte man angesichts der Entwicklung im Video-Sektor auf die (damals noch Analog-) Fotografie keinen Pfifferling mehr gesetzt   :eek:

 

Wenn SP-Fotografen dazu beitragen, diese Wertschätzung zu erhalten oder sogar zu steigern, dann profitiert doch letztlich der komplette fotografische Sektor.

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker

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Thomas, ich hoffe, Du hast Recht und ich liege total daneben!

 

sag ich doch schon lange - Du liegst total daneben   :D

 

 

Ob Thomas recht hat - naja, das festzustellen müssen wir vielleicht noch eine kleine Verhandlungsrunde drehen   ^_^

 

Beruhigt?

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker

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Bildermachen wird so zur Randerscheinung, die ein Teil der eher flüchtigen Social Media-Kommunikation ist (siehe Snapchat). Also nur Mittel zum Zweck und nicht Eigenständiges oder etwas, das eine intensivere Beschäftigung wert ist. Vielleicht kommt selbst dieser Gedanke als solcher bei dem Gros der SP-Knipser gar nicht mehr erst auf. Und diese Ex-und-hopp-Bilder (mit ein paar geilen App-Effekten aufge"hübscht") macht man natürlich mit dem Kommunikations-Tool schlechthin, dem SP, womit auch sonst?

Wenn es für die Fotografie wirklich "schlecht läuft", dann werden Fotografen mit richtigen Kameras, die Bilder um ihrer selbst willen (ob gut oder schlecht sei dahingestellt) machen, als merkwürdige austerbende Alte oder Sonderlinge gesehen, die nicht so richtig "geschnallt" haben, dass "man" heutzutage Bilder mit dem SP macht.

Insgeheim hoffe ich natürlich, dass das nur der worst case ist, doch ich bin ehrlich gesagt nicht besonders optimistisch, was die längerfristigen Perspektiven anbelangt

Da bin ich nicht soo skeptisch. "Ernsthafte" Photographie bleibt sicher das, was es immer war: Ein Minderheitenhobby. Und viele SP-Photographen werden auch auf Dauer mit ihren Knipsen zufrieden sein: Urlaubsbilder, Kinder, Zoobesuch - klick und ab in die Cloud oder an alle möglichen Empfänger. Aber gerade der Trend zur hochgezüchteten Visualisierung, den man überall - Plakate, Zeitschriftenanzeigen, Commercials in Video oder Kino usw. - beobachten kann, wird immer wieder bei einigen den Appetit wecken, selber etwas besseres zu leisten. Und von daher halte ich den Versuch der Photokina, diese Leute anzusprechen und ihren photographischen Horizont zu erweitern, für chancenreich.

bearbeitet von micharl

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Gast User73706

Wie bekannt stimme ich leider gar nicht zu und weiß, dass es eben etliche super junge Fotografen gibt, die gerade durch ihr Smartphone überhaupt erst zur Fotografie finden und dazu teilweise auch zu größeren Kameras. Von daher finde ich den Ansatz der Unternehmen und Messen den einzig richtigen. Wenn sie die "Knipser" (die teilweise einfach jetzt schon verdammt gute Fotografen sind) nicht ernst nehmen werden sie weiter an Boden verlieren. Sie sind eh schon recht spät und hätten sich schon früher um diese Zielgruppe der Jungen und auch alten Fotografen die über das SP zur Fotografie finden kümmern sollen. Aber besser spät als nie.

 

Einen rX100iV oder gx sind ganz bestimmt eine super Kameras mit Fantastischen Werten und Fotos, jedoch wollen sich die Leute eben keine zwei Geräte mehr in die Tasche stecken, wenn sie auch alles in einem haben können.

 

Und für das mit einem Smartphone nicht weit kommt, gibt es einfach etliche Gegenbeweise und teilweise halt auch sogar weiter als mit einer größeren Kameras, zumindest soweit, dass man quer durch Europa und die Welt reisen darf ohne dafür zahlen zu müssen. ;)

bearbeitet von ThreeD

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Knipser fotografieren mit einem Gerät, das nur eine Festbrennweite hat. Dies soll ja, so wird an anderer Stelle diskutiert, den fotografischen Blick schulen. Dann verwenden diese Knipser auch noch filter und kreative apps.

Echte Fotografen verwenden echte Kameras und diskutieren derweil, was echte Fotografie ist, und kommen darauf, sogar ebv zu verteufeln, da diese ja Bilder ermöglicht, die nichts mehr mit der Realität zu tun haben.

Ein unbeteiligter Außenseiter könnte denken, dies ist der Vergleich zwischen modernen kreativen Menschen vs altertümlichen Prinzipienreitern.

bearbeitet von boxer-harry

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Bei mir ersetzt nicht mal eine Kamerera alle anderen - z.B. kann meine GM5 weder die GH4 ersetzen, noch umgekehrt.

Wie könnte es dann ein Handy (Smartphone)? Allein schon der Zwang, bei allen Lichtverhältnissen über Display zu fotografieren, wäre für mich no go

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Es wird unter Einsteigern, die möglicherweise über das Smartphone zur Fotografie kommen, immer einige geben, denen die technischen und qualitativen Einschränkungen irgendwann auf den Senkel gehen. Die dann vielleicht doch mal Sport, Wildlife, Makro fotografieren möchten oder mal ein Foto machen möchten, bei denen man nicht nachschieben muss, dass es doch trotz Smartphonekamera erstaunlich gut geworden ist.

 

Die rüsten dann auf. Solange, bis das SP auch Sport, Wildlife, Makro etc kann. Das wird aber wohl noch eine Weile dauern.

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...oder mal ein Foto machen möchten, bei denen man nicht nachschieben muss, dass es doch trotz Smartphonekamera erstaunlich gut geworden ist.

Der war gut... und manchen hier würde es gut tun, sowas auch mal ehrlich nachzuschieben, anstatt permanent zu labern, wie künstlerisch wertvoll doch der Umgang und das Resultat mit dem SP ist...

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mal eine andere Perspektive (ich hoffe, das wurde nicht schon zitiert, ich habe nicht alles gelesen hier)

 

https://blog.mingthein.com/2014/12/08/the-format-matters-but-not-in-the-way-you-might-think/

 

der ist so entspannt bei dem Thema, das ist sehr angenehm.

Und er sagt letztlich, dass man sich auch beim SP dieselbe Mühe geben muss wie bei der Hasselblad oder sonst einem großen Gerät.

und dass dann auch gute Ergebnisse rauskommen. 

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Am 30.4.2016 um 10:50 schrieb tgutgu:

Klar hat sie das. Unbestreitbar. Aber daraus erwächst nicht notwendigerweise ein Trend, wie es im Threadtitel skizziert ist und es heißt auch nicht, dass die Kamera bei einem Smartphone das Nr. 1 Feature ist. Genauso wichtig ist der schnellere Prozessor, das bessere Display, mehr Speicher, das neue Betriebssystem usw. Die Gründe sind einfach vielfältig.

 

Zum Beispiel fällt mir auf, dass einige Hersteller zum Thema Kamera / Fotografie Zusatzprodukte im Portfolio haben. Samsung für sein S7 z.B. ein Lens Cover mit zwei Objektiven. Bislang nicht erhältlich. Wenn Fotografie für den Hersteller das Schlüsselthema ist, weshalb ist das Lens Cover noch nicht zum Verkaufsstart des S7 erhältlich? Warum wird es praktisch nicht beworben? Traut man dem "Trend" doch nicht?

 

In Fotogeschäften ist Smartphone Zubehör praktisch bedeutungslos, in den gängigen Smartphone Läden und Elektronikmärkten sowieso. Von Trend keine Spur. Nun kann man sagen, dass spiele sich halt nur im Internet ab, aber bei Amazon z.B. bzgl. des oben genannten Produktes Fehlanzeige.

 

Läuft man durch die Städte, sehe ich es auch nicht so, dass man sich als Kameranutzer als Exot fühlen muss. Es wird ohnehin gar nicht so viel fotografiert, aber Kameras sind nach wie vor allgegenwärtig, offenbar auch aus gutem Grund.

 

Ich war gestern in einer Fotoausstellung, bunt gemixte Themen. 90% der Bilder wären mit einem Smartphone nicht machbar gewesen. Auch das beantwortet mMn. die Fragestellung des Threads sehr gut.

Witzig wie sich die Diskussion heute so liest...

https://www.flickr.com/cameras

heute muss man wohl attestieren das die Phones nicht bei allen aber bei immer mehr Anwendern

insbesondere die klassische Kompakte weit nach hinten gedrängt hat.

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vor 3 Stunden schrieb Tobias123:

Die Smartphone-Kameras aktueller Geräte sind anscheinend so schlecht, dass Huawei mal wieder (!) bescheißen muss 😉

 

https://www.dpreview.com/news/1312116341/huawei-caught-for-the-3rd-time-suggesting-dslr-photos-were-captured-on-its-smartphone

Bescheißen auf chinesisch:

Huawei bestätigt daß sie mit den Teaser Poster Fotos verwendet für die sie die Lizenz erworben hat. Die Abbildungen sollen lediglich auf die einzigartige Funktion, dieses Mal der P30 Serie hinweisen. Unglaublicher Zynismus mit dem hier argumentativ weichgespült wird um die Konsumenten verkaufsfördernd zu manipulieren.    

Ein Grund mehr keine Huawei Produkte, auch nicht mit Leica's-optischen Komponenten, zu kaufen, aber möglicherwiese hat Huawei Leica längst eingesackt, nur weiß es noch niemand.

 

bearbeitet von klm

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...Samsung ist aber auch nicht besser: https://www.dpreview.com/news/7031019965/samsung-malaysia-caught-using-dslr-image-to-advertise-galaxy-a8-star-portrait-mode-feature

...und US-Produkte von Apple & Co sind generell kritisch aufgrund der menschenverachtenden Arbeitsbedingungen trotz Rekord-Margen zu beurteilen...

Jedenfalls lustig, dass man immer wieder zu alten DLR-Fotos zum Bewerben neuer Smartphone-Kameras greifen muss. 😉

 

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vor 3 Stunden schrieb Tobias123:

...Samsung ist aber auch nicht besser: https://www.dpreview.com/news/7031019965/samsung-malaysia-caught-using-dslr-image-to-advertise-galaxy-a8-star-portrait-mode-feature

...und US-Produkte von Apple & Co sind generell kritisch aufgrund der menschenverachtenden Arbeitsbedingungen trotz Rekord-Margen zu beurteilen...

Jedenfalls lustig, dass man immer wieder zu alten DLR-Fotos zum Bewerben neuer Smartphone-Kameras greifen muss. 😉

 

Hat nicht Apple damit angefangen? Eigentlich sollten sie Huawei und Samsung wegen Nachahmung verklagen, die Anwälte sind derzeit wohl nicht beschäftigt.

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