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Ersetzen in Zukunft Smartphones herkömmliche Kameras?


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vor 8 Stunden schrieb tgutgu:

Ich habe mich auf gar kein Bild bezogen. Es ging darum, dass ein Smartphone keine Voraussetzung ist, ein spontanes Bild zu machen.

Stimmt.
Voraussetzung dafür ist das Du eine Kamera in dem Moment auch dabei hast. So wie im Beispiel.

Den zweiten Satz kann sich jeder denken ;)

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vor 12 Stunden schrieb pizzastein:

Mir fällt schwer, Deine Aussage auf das von Christian_HH verlinkte Bild zu beziehen. Für mich ist es nämlich ein Bild mit starker Symbolkraft zu aktuellen Entwicklungen der politischen Landschaft.

Es gibt so viele einzelne Bilder die viel mehr erzählen als eine ganze Serie von Bildern. Das sind die spannendsten Bilder überhaupt. Zum Beispiel auch das mit Merkel am Tisch wo sie stehend auf Trump einredet. Da spielt es am Ende überhaupt keine Rolle mit welcher Kamera sie gemacht wurden.

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Gerade das Bild von Merkel dürfte kaum „spontan“ entstanden sein. Jedenfalls nicht in dem Sinne, aus dem sich die Diskussion entspannt hatte. Spontan heißt für mich unerwartet und nicht planbar, was aber nicht bedeutet, dass ich mein Werkzeug immer dabei haben muss und insofern das Smartphone für spontane Fotos besonders prädestiniert wäre. 

Der Fotograf des Merkelfotos war wohl ein akkreditierter Fotograf, der gezielt für das Event fotografierte, der also von Berufs wegen seine Ausrüstung dabei hatte mit dem Auftrag, das Ereignis zu fotografieren.

Wenn ich mit meiner Ausrüstung auf Reisen bin, entstehen ja auch jede Menge spontane Fotos, genauso viele wie geplante, wie z.B. von Sehenswürdigkeiten, die an z.B. in einem Vortrag einbauen muss. Das sind dann auch nicht alles Serien, sie stehen aber doch in einem Kontext, der Reise. Genauso wie das Merkelfoto, das sicher nicht das einzige Foto von dem Ereignis war.

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vor 13 Minuten schrieb Christian_HH:

Ja genau, vorausgesetzt man hat sie auch dabei und das ist heute wohl für viele der Unterschied. Ich habe meine mft unterwegs nicht immer griffbereit, das SP schon.

Es ist ja auch immer die Frage, was man mit den Bildern machen möchte. Um sie spontan mit anderen zu teilen fehlt Kameras die Anbindung. Ich habe sogar schon mal mit dem SP das Kameradisplay abfotografiert (war eine Telebild) und dann verschickt.

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Ich habe das tatsächlich auf schon ein einziges mal gemacht... da steht dann wirklich das Motiv weit vor der Qualität, aber dann war es wohl gut :)

Was die Kommunikation angeht, auch von Geräten untereinander mit Bildern übertragen, Bluetooth schön und gut zB bei der RX100,

mit zB Airdrop geht das wesentlich schneller und einfacherer. Bei der Sony hab ich es irgendwann gelassen... geht das heute besser?

Edited by Christian_HH
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Ersetzen ist vielleicht ein zu starkes Wort. Aber das Verdrängen wird weitergehen, die Qualität steigt weiter.
Schaut Euch nur einmal dieses Video zum Iphone 13 an:
https://austinmann.com/trek/iphone-13-pro-camera-review-tanzania

Apple kann die Werbetrommel ja auch problemlos rühren, schließlich findet dort ja kein Kanninalismus zu Lasten eines anderen, eigenen Geschäftsmodells statt.

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  • 1 month later...
Am 29.9.2021 um 16:31 schrieb tgutgu:

Mag sein. Aber für mich steht ein einzelnes spontanes Foto in keinem Zusammenhang. Mein Lightroom Katalog war früher voll von solchen Bildern und am Ende ist der Wert solcher Bilder für mich gleich null. Meine Bilder entstehen für mich immer aus einem Kontext: Reise, ein Ereignis, eine Wanderung, zu dem ich *immer* eine Kamera mitnehmen kann. Ich würde z.B. niemals auf die Idee kommen, auf dem Weg zur Arbeit anzuhalten, um mit dem SP ein Foto zu machen, selbst wenn es ein tolles Motiv gäbe. Für mich wäre es kein Verlust, das Motiv nicht zu fotografieren. Es muss auch Momente geben, in denen man nicht ans Fotografieren denkt, deswegen blende ich Fotografieren aus dem Alltag praktisch völlig aus. Ich sehe das als Befreiung und so kann ich mich bzgl. Fotografieren auf die für mich wesentlichen Projekte konzentrieren.

Super Beitrag. Ich kann dir da nur voll und ganz zustimmen. Wenn ich ein Bild mache, dann bewusst und auch "richtig". Ein Smartphone nehme ich bei einem schönen Motiv nie zur Hand, wenn auch dabei. Ich hätte das Gefühl der Schönheit der Natur, eines Menschen etc. nicht gerecht zu werden wenn ich sie nur knipse ohne weitere Möglichkeiten den Moment zu gestalten. Allerdings ist natürlich auch schnelles Knipsen berechtigt. Ich bin allerdings auch nicht die Zielgruppe für 1000€-Fotosmarphones, damit mag das Ganze dann schon wieder anders aussehen.

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Es ist schon super lustig. Seit den Anfängen der Digitalfotografie treibe ich mich in Foren herum. Insbesondere die mFT-Modelle hatten es mir angetan. Was gab es für Diskussionen auf Pixelebene oder auch zum Thema Freistellung und Bokeh. Und ganz wichtig: Action-Fotografie mit Minientwicklungssprüngen bei den AF-Geschwindigkeiten....

Damals ging es um jedes Prozent Qualität und insb. um die "besonderen Situation" mit Spezialanforderungen. Wer fotografiert schon bei schönen Wetter ein statisches Motiv aus dem Fenster und leitet davon die Leistungsfähigkeit einer Kamera ab?!? Heute ist das alles vergessen und die selben Diskussionsteilnehmer versuchen mit genau die gegenteilige Argumentation Smartphonefotografie aufzuwerten. "Was interessiert mich schon mein Geschwätz von Gestern" sagte schon Konrad Adenauer. 😁

Meine ganz persönliche Meinung ist folgende: Für Out-of-the-Box Aufnahmen in Standard-Situationen ist die Smartphone-Fotografie schon "ok". Hier zählt insb. wie das Bild von der Kamera / dem Smartphone aufbereitet wird. Und Smartphones sind nun mal sehr aggressiv unterwegs, so dass die Aufnahmen gerade auf den kleinen Displays ganz passabel aussehen. Aber wehe wenn ein Hobby-Fotograf auch nur 10s Zeit zum Entwickeln eines Bildes aufbringt, oder einfach abseits der Standard-Situationen die häufig wirklich interessanten Aufnahmen schießt. Dann entsprechen Smartphones genau den Gruselkameras aus den Diskussionen der "Alten Tage". 😉 

P.S. Ich werde mir auch ein iPhone 13 Pro zulegen (wenn es denn wieder verfügbar ist). Beim Spatzierengehen Erinnnerungsfotos schießen sollte damit gut klappen. Aber sobald ich wirklich schöne Fotos schießen möchte, nehme ich dann doch lieber eine mind. 1 Zoll Kamera. Der Einsatzbereich eines Smartphones ist zu sehr Begrenzt und alle anderen Aspekte zum Gelingen eines guten Fotos (AF, Ergonomie, Sucher, Bearbeitbarkeit) landen am Ende auch in dem Endergebnis.

Edited by Tobias123
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vor 24 Minuten schrieb Tobias123:

Es ist schon super lustig. Seit den Anfängen der Digitalfotografie treibe ich mich in Foren herum. Insbesondere die mFT-Modelle hatten es mir angetan.

Meine ganz persönliche Meinung ist folgende: Für Out-of-the-Box Aufnahmen in Standard-Situationen ist die Smartphone-Fotografie schon "ok". Hier zählt insb. wie das Bild von der Kamera / dem Smartphone aufbereitet wird.

P.S. Ich werde mir auch ein iPhone 13 Pro zulegen (wenn es denn wieder verfügbar ist). Beim Spatzierengehen Erinnnerungsfotos schießen sollte damit gut klappen. Aber sobald ich wirklich schöne Fotos schießen möchte, nehme ich dann doch lieber eine mind. 1 Zoll Kamera. Der Einsatzbereich eines Smartphones ist zu sehr Begrenzt und alle anderen Aspekte zum Gelingen eines guten Fotos (AF, Ergonomie, Sucher, Bearbeitbarkeit) landen am Ende auch in dem Endergebnis.

Auf den Punkt getroffen. 👍
Ein SP ist eine tolle Sache für "Immerdabei" und die aktelle Generation macht auch passable Bilder. Warum als nicht.
Für "immerdabei" braucht man also nicht immer den Rucksack auf dem Buckel oder eine 1-Zöller irgendwo in eine Tasche gequetscht haben. Prima.

Ein SP wird aber nie meine Kameras voll ersetzen oder die Ausrüstung verkleinern, oder weitere Zukäufe verhindern.

Also viel Spaß, wenn dein iPhone kommt. Du kannst dich noch flexibler mit einer immer schussbereiten Kamera im SP herumtreiben oder bewusst geplant mit einer echten Kamera.

Ist doch sehr praktisch.

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Fiktion:

Die Welten Smartphone und klassische Kamera werden zunehmens verschmelzen. Was die Smartphones durch AI an Bildqualität rausholt, wird eine Kamera vermutlich auf physikalische Weise nicht können. Irgendwann bringt Sony die Smartcam raus und verbindet die Vorteile aus beiden Welten, AI mit großem Sensor und Wechseloptik, Cloudanbindung, starker CPU, 2TB-Speicher und direkter Anbindung an SocialMedia. Das Internet wird noch mehr mit belanglosen Inhalten vollgespamt und die Fotografie als Kunstform geht unter.

 

Realistische Vermutung:

Mechanische Shutter sterben aus (Nikon Z9 macht es vor), alles wird noch elektronischer. Die Kamerahersteller werden verstärkt Nischen besetzen und Sony als Sensorhersteller hat die Macht.

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vor 2 Stunden schrieb Johnboy:

Ein SP wird aber nie meine Kameras voll ersetzen oder die Ausrüstung verkleinern, oder weitere Zukäufe verhindern.

 

Hoffentlich ist das nicht wie mit den Lockdowns am Ende mit der Ausschließeritis 😉

zumindest was Teil II und III angeht wäre ich für mich mit Nie-Aussagen vorsichtig. 

Zukäufe unterhalb eines Inch-Sensors verhindert das SP schon jetzt jetzt bei mir - aber vielleicht ist es auch der Inchsensor. :)

Ich finde das mittlere Marktsegment wird ganz munter in die Zange genommen, von unten durch die SPs und von oben durch die immer günstigeren VFs.

Also entweder genügt einem das SP oder es geht nach dem Motto "wenn dann richtig"... also so ganz leicht von der Tendenz in naher Zukunft?!

 

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vor 2 Stunden schrieb Tobias123:

P.S. Ich werde mir auch ein iPhone 13 Pro zulegen (wenn es denn wieder verfügbar ist).

Ich habe mir noch nie ein Smartphone wegen des Kameramoduls gekauft. Die Kamera ist aber nützlich zum Scannen von Bar- und QR Codes, das können diese Module sehr gut.

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vor 34 Minuten schrieb Christian_HH:

Also entweder genügt einem das SP oder es geht nach dem Motto "wenn dann richtig"... also so ganz leicht von der Tendenz in naher Zukunft?!

Ich verstehe nur Bahnhof. Mein Bewegungsmuster ist jedenfalls so, dass ich aus einem organisatorischen Grund Wege zu erledigen habe oder auch mal nur einfach gehen oder fahren (radeln) möchte ohne zu fotografieren. Aber Motive könnten da auch auftauchen. Da ist ein SP doch praktisch.

Ein anderes Bewegungsmuster wäre eine Tour, bei der ich gerne eine erwachsene Kamera dabei hätte weil ich gezielt fotografieren möchte.
Das geht dann mit kleiner mittlerer oder großer Austattung in verschiedenen Taschen.

Wenn ich organisatorische Wege habe, schleppe ich doch nicht den Rucksack auf dem Buckel mit. Zum Proktologen mit Kamerarucksack :confused:
Allerdings erledige ich diese Wege auch immer zu Fuß oder mit dem Rad. Da kann einem doch ein Motiv begegnen und dann ist das SP dabei. :confused:

Entweder oder ist bei mir von Fall zu Fall und wenn ich die Ausrüstung dabei habe ist meist auch das SP dabei, aber nur als Telefonbrett.
 

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vor 7 Minuten schrieb Johnboy:

oder auch mal nur einfach gehen oder fahren (radeln) möchte ohne zu fotografieren. Aber Motive könnten da auch auftauchen. Da ist ein SP doch praktisch.

Ein anderes Bewegungsmuster wäre eine Tour, bei der ich gerne eine erwachsene Kamera dabei hätte weil ich gezielt fotografieren möchte.
Das geht dann mit kleiner mittlerer oder großer Austattung in verschiedenen Taschen.

 

um die beiden Pole geht es doch genau wobei die mittlere Ausstattung vielleicht zunehmend in die Zange genommen wird.

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Smartphones sind nur eine technische Modeerscheinung. Sie werden in 10 -20 Jahren vom Next-Best-Thing abgelöst. So wie der Handyknochen vom Smartphone, die SMS von Whatsapp, der Desktop PC vom Tablet und der MP3 vom Musik Streaming abgelöst wurden. So unverzichtbar wie es heute auch scheinen mag, so wird etwas Neues das Smartphone beerben.

Was heißt das jetzt? Vielleicht wird es auch wieder leichter für Kamerahersteller. 

Für mich werden Smartphones nie die Kamera ersetzen. Dazu müssten sie in der Lage sein bei 85mm F2 ISO12800 120-200/s Fotos zu machen. Da reicht der Nachtmodus von Smartphones nicht aus.

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