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Erfahrung zu Auswirkungen von PC-Ugrade auf Postprocessingzeiten


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Hi,

ich hoffe dass es den einen oder anderen interessiert:

Habe nach längerem Hin- und Her meinen bisherigen PC gegen einen Ugrapde ausgetauscht.

 

PC-Alt: Win 10, Intel Duo 6780 (2.5 ghz?), Grafik ATI HD 2600 Pro 2 Gb, 4 GB RAM, 250 G SSD, 500G HD

PC-Neu: Win 10, Intel i5 6600K (3.5 Ghz, 4 kerne), Grafik MSI Nvidia GTX960 Gaming 2GB, 8GB, SSD und HDD wie oben, wurden wiederverwendet. Kosten 840 Euro inklusive neuem Gehäuse und NT.

 

Ich benutze Capture One Pro for Sony 9.0 und selten Adobe Photoshop CS5.

 

Startzeit von C1: 13 sec auf 5 sec runter

A6000 ARW File bei ISO3200 mit umfangreichen Änderungen in 90% JPG-File umrechnen: 28 sec auf < 2 sec runter

 

Bei CS5 sind die Verbesserungen nur ähnlich wie bei der Startzeit was darin liegen dürfte dass Adobe, zumindest die älteren  Versionen, Multicore bzw OpenCL zum Zugriff auf die Rechner der Grafikkarte nicht unterstützt.

 

Mein Fazit: Hat sich total gelohnt, dramatische Beschleunigung von PP, die Dartstellung von onthefly-Änderungen gehen ähnlich fix und so macht das PP mehr Spass und kostet weniger Lebenszeit.

Der wesentliche Punkt dürfte sein, dass die alte Grafikkarte OpenCL nicht unterstützte und somit nicht unterstützen konnte. Weitere Benefits: Neuer PC ist Flüsterleise und sieht schöner aus :-)

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OpenGL is aber kein OpenCL. OpenCL ist eher sozusagen die freie Version von CUDA (und wird daher von Nvidia nur schlecht unterstützt, Erfahrungen der Uni Stuttgart), also für parallele Berechnungen und OpenGL ist für 2D/3D-Grafik-Rendering. Adobe nutzt mit CS6 beides: https://helpx.adobe.com/de/photoshop/kb/photoshop-cs6-gpu-faq.html
Allerdings ist es aus der Sicht erstmal irrelevant ob ich nvidia oder AMD verwende als GPU, da Adobe sicherlich darauf bedacht ist, dass  es auf beiden Einheiten gut läuft und nicht für jede Plattfrom proprietär entwickeln wird - aber wer weiss.

Photoshop hat auch in der neuesten CC-Version ein massives Problem: Es gibt den einmal belegten Speicher für große Dateien nicht mehr frei. Das kann man schön sehen, wenn man ein paar aus lightroom exportierte psds mit bis zu 800 MB pro Datei in PS öffnet. Die Photoshop-eigene Auslagerungsdatei wächst erstmal ins unermessliche und kann dann schon mal gerne 20GB oder noch mehr haben, was schon dazu geführt hat, dass sich mein System aufgehangen hat, weil das Betriebssystem keinen Platz mehr hatte. Und das schlimme ist: schliesst man die Dateien dann in Photoshop wird der Speicher für die Datei nicht mehr freigegeben, sprich die Auslagerungsdatei bleibt so groß und verschwindet erst, wenn PS geschlossen wird. Sowas is ziemliches bad programming seitens Adobe.

Was ich jedenfalls sagen kann ist, dass ich mit einem i5-3570K, einer Geforce GTX 760 und 16 GB RAM trotzdem Probleme mit a7-ARWs und Lightroom habe. Das exportieren von PSDs, welche ich nutze um das Bild nachher herunterzuskalieren, führt manchmal zu recht merklichen Latenzen im Gesamtsystem, allein an der Schreib-Geschwindigkeit der Festplatte wird das nicht liegen, wobei das sicherlich einen Faktor darstellt, aber so eine Aktion darf System-Funktionen nicht für einige ms außer Kraft setzen, wozumal meine Bild-Platte keinerlei System-relevante Funktionen hat.

Wer weiss, wer hier Mist programmiert hat, oder welche Zwickmühle sich hier nich vermeiden liess.
Das sind dann so Punkte von seriellem Code, bei denen auch Aufrüsten nichts mehr bringt.

Es war zwar nie ein Punkt, der mich sonderlich gestört hätte, aber jetzt wo ich mal wieder drauf aufmerksam gemacht werde untersuch ich das bei nächster Gelegenheit einfach mal.

 

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Weitere Spielereien mit dem neuen PC: Overclocking Genie an, Takt geht auf 4.1 GHz hoch ohne Leerlauf, Bearbeitungszeit für 56 RAW_Dateien in C1 = 1 min.

OC off, Zeit = 1 min 9 sec.

Dito aber unter Windows auf "HÖCHSTLEISTUNG" unter den Energieoptionen eingestellt (d.h. min CPU-Takt 100%) = 1 min 3 sec.

Min CPU Takt auf 50/75% = 1 min 5 bzw 4 sec.

 

D.h. sind natürlich alles minimale Änderungen, aber bei einem langsameren System vielleicht doch interessant.

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