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Bildstabilisator bei Weitwinkelobjektiven notwendig?


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Hallo,

ich habe eine Lumix G5 und möchte ein Weitwinkel Objektiv kaufen.

Entweder das Oly 7-14 oder das Pana 7-14. Beide haben keinen Bildstabilisator eingebaut.

Kann mir jemand sagen ob das bei einem Weitwinkel notwendig ist?

Ich meine nein, eher bei einer größeren Brennweite > 100.....!?

 

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

Edited by Fotigraf
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Hallo,

ich habe eine Lumix G5 und möchte ein Weitwinkel Objektiv kaufen.

Entweder das Oly 7-14 oder das Pana 7-14. Beide haben keinen Bildstabilisator eingebaut.

Kann mir jemand sagen ob das bei einem Weitwinkel notwendig ist?

Ich meine nein, eher bei einer größeren Brennweite > 100.....!?

 

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

 

 

kopmmt drauf an, was Du damit machst ... bei 7mm eine Viertel- oder halbe Sekunde halten zu können, das hat schon was.

 

 

 

hilft aber nichts, denn weder das 7-14 von Panasonic, noch die 7-14 und 9-18 von Olympus haben einen Stabi .. der kommt erst mit der Kamera (zB GX7/8 oder eine Olympus)

Edited by nightstalker
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Was willst Du fotografieren?

 

Mit der alten Regel 1/KB-Brennweite (und ein bisschen länger) als längste Verschlusszeit kommst Du bei nem 7-14 in Regionen, wo es vielleicht auch für nen Stabi schwierig wird, Deine Bewegungen auszugleichen. Je nachdem, wie weit oder hektisch Du wackelst, wozu Du in längerer Zeit natürlich größere Gelegenheit hast. Sobald aber irgendetwas im Bild ist, was lebt, ist auch eine dann vergleichsweise elend lange Verschlusszeit von 1/20 viel zu lang, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Und das kann - je nach Motiv - auch ein Blatt, Zweig oder Grashalm sein (wenn er denn motivwichtig ist), der im Wind wackelt. Von Personen, Kindern oder Tieren ganz zu schweigen.

 

So gesehen halte ich bei meinen Motiven nen Stabi erst ab KB-Brennweiten ab 50-80 mm für tatsächlich weiterbringend, dieses unbedingte Wertlegen auf nen Stabi ("ohne Stabi kommt mir nix mehr ins Haus, denn dann kann man nicht mehr fotografieren"). Unbewegte Motive im Dunkeln (s.o.) bzw. die Arbeit mit gezielter Bewegungsunschärfe kann natürlich ein anderes Thema sein.

 

So gesehen stimmt dann auch die Aussage "Notwendig ist ein Stabi bei keiner Brennweite" - spätestens in Kombination mit "je mehr Brennweite, desto hilfreicher".

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Notwendig ist ein Stabi nie, hilfreich schon. Z.B. um in der blauen Stunde weitwinklige Bilder aus der Hand fotografieren zu können, weil man das Stativ vergessen hat oder innerhalb von Gebäuden mit Stativverbot. Gilt natürlich nur für statische Szenen.

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Hallo zusammen,

vielen vielen Dank für eure Unterstützung an mich als Anfänger was die Fotografie betrifft.

Meine Gedanken gingen wohl in die richtige Richtung und ihr habt es mir nun auch bestätigt.

Daher vielen Dank für eure hilfreichen Inputs. Ich melde mich wieder, mit meinen gemachten Erfahrungen, aber nun muss erst mal der Geldbeutel dran glauben :-).

 

Gruss

Harry

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Bei den heutigen Auflösungen ist die Regel1/KB-BW mit Vorsicht zu genießen. Ich tendiere zu einer Halbierung der Zeit. Auch gibt es durchaus Stimmen, die empfehlen auch bei WW nicht unter 1/60 zu gehen. Natürlich nur, wenn kein Stabi dabei ist. Aber selbst der kann nicht hexen.

Das Oly ist eine Blende lichtstärker. Und wäre allein deswegen meine 1. Wahl. Und wäre für mich eher eine Option als auch noch ein neues Gehäuse anzuschaffen, nur weils einen Stabi hat.

Es wird oft schneller duster als einem lieb ist. Ein Stativ ist natürlich die beste Lösung. Aber nicht immer dabei oder gern gesehen. Lichtstärke ist aus meiner Sicht durch nux zu ersetzen, außer durch mehr Lichtstärke ;)

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Im Grunde kannst das nur Du selber wissen.

 

Beachte aber, dass sich die 7-14er aus der Erinnerung raus unterschiedlich an Panasonic und Olympus Kamera sverhalten was lila Reflektionen vom Sensor und Farbsäume betrifft. Ich weiß jetzt leider nicht mehr welche Kombinationen da genau Probleme machen, aber das ist möglicherweise viel wichtiger als die Stabi-Frage, die sich im Grunde bei Dir eh nicht stellt, da ja beide Optiken keinen haben.

 

mfG

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Bei den heutigen Auflösungen ist die Regel1/KB-BW mit Vorsicht zu genießen. Ich tendiere zu einer Halbierung der Zeit. Auch gibt es durchaus Stimmen, die empfehlen auch bei WW nicht unter 1/60 zu gehen. Natürlich nur, wenn kein Stabi dabei ist. Aber selbst der kann nicht hexen.

Bei welcher Betrachtung des Bildes? Auf welchem Ausgabemedium? In welcher Größe?

 

Auch in der Analogfotografie war diese Regel nur auf die Sichtbarkeit der Verwacklungen in den allgemeinen Betrachtungsgrößen ausgelegt, also eine "Relativitätstheorie" Wackelwinkel/Bildwinkel. Es ging dabei nur um den Eindruck eines "scharfen Fotos" - mit einem KB20er Weitwinkel ist 1/20-Sekunde keinen Pups stabiler mit einem KB300er, und was sich auf Korn- bzw. Pixelebene abspielt(e), war/ist dabei sowas von schnurzwurschtpiepegal ...

 

Die 1/KB-Brennweite gilt also immer noch. Wie eh und je. Außer vielleicht bei Pixelpeepern.

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