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Markentreue oder Einbahnstrasse?


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Was ich damit meine: bleibt man aus Überzeugung seiner Marke treu oder ist man durch das vorhandene Equipment auf eine Marke festgelegt?
Wie es mir ging: ich bin vor ein paar Jahren eher durch Zufall über eine allererste Sony Nex-3 bei den spiegellosen Systemkameras gelandet. Die generelle Entwicklung weg von DSLR hin zu DSLM habe ich keine Sekunde bereut.

Bei der Markenentscheidung (e-mount) sieht es differenzierter aus. Ich habe jetzt etliche Sony-Bodies, dazu ein paar Objektive und jedes meiner Altgläser fest mit einem eigenen e-mount-Adapter versehen. Insofern bin ich schon ziemlich auf Sony festgelegt UND ich bin mit dem ganzen auch nach wie vor sehr zufrieden.
ABER: würde ich heute ganz neu bei den DSLM einsteigen bin ich mir gar nicht so sicher, ob es nicht eher eine Fujifilm X-T1 statt einer Sony werden würde. Seit ich die X100T als Immer-dabei habe, bin ich von Kamera und Sensor/BQ äußerst angetan und wenn ich die T1 und einige der tollen Objektive sehe...
Lange Rede, kurze Frage: Seid ihr aus Überzeugung "eurer" Marke treu oder würdet ihr euch heute bei einem völligen Neuanstieg möglicherweise anders entscheiden?

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Hallo,

 

wenn man mal mit einem System angefangen hat, ist man ja schon festgelegt, außer man hat das nötige Kleingeld um mehrere Systeme nebeneinander unterhalten zu können.

 

Bei einem "Widereinstieg" wäre es für mich wie auch bisher entscheidend ob ich mir das System an sich und das Zubehör leisten kann und ob es ausreichend Objektive gibt.

 

Somit würde zur Zeit die Wahl wieder auf mft fallen.

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Denke, es gibt schon lange keine Marken mehr... Komponenten und ganze Produkte werden fremdgekauft und mit dem eigenen Label versehen...

 

Es soll noch Leute geben, die immer noch aus voller Überzeugung AEG kaufen, weil das Zeugs jahrzentelang so gut war...

 

Mir bedeutet eine Marke daher gar nichts... kaufe das, was wohl aktuell gut ist...

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Wenn man mit einer Marke viele gute und keine oder vergleichsweise wenig schlechte Erfahrungen gemacht hat, greift man wenn man von den gewünschten Features her die Wahl zwischen mehreren Herstellern hat, vermutlich wieder zu dem, was man schon kennt und schätzt. Im Fall von Foto-Systemen um so mehr, wenn man bereits kräftig in Objektive und anderes Zubehör investiert hat. Hat man dagegen mehrmals nacheinander schlechte Erfahrungen mit einem Hersteller gemacht, dann überlegt man sich automatisch, ob man da nochmal Geld investiert.

Aber wenn man sich aus Markentreue etwas von Hersteler A kauft, obwohl man von Hersteller B etwas kaufen könnte, was den eigenen Bedürfnissen viel besser entspräche, wäre das quasi eine Einbahn-Sackgasse. In meinem Fall kommt daher als Safari Tele wohl das PL100-400 statt des Oly 300/4 und die nächste Kamera wird wohl auch eher eine Sony als eine Oly :D

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Hallo,

 

ich mag mich weder auf das Format, noch auf eine Marke festlegen. Kaufe ich ein Objektiv, dass nur auf einen Mount passt, überlege ich sehr lange.

Von der A7 denke ich derzeit, dass sie für mich eindeutig gut passt. Kommt einmal eine Alternative, bliebe ich nicht ohne Grund bei Sony.

Vielleicht wechsele ich aber auch aus gutem Grund .....

Mal sehen.

 

LG

 

foxfriedo

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Habe mich nach reiflicher Überlegung für mFT entschieden und dabei viel investiert, und bin zufrieden. Nicht aus "Markentreue", sondern aufgrund der guten Erfahrungen bleibe ich vorderhand dabei.

 

Dennoch schiele ich immer wieder in Richtung KB, wo sich im kommenden Jahr vieles tun wird - garantiert!

 

Ein Wechsel oder eine Ergänzung der besehenden Ausrüstung kosten viel Geld - das aufgewogen werden müsste mit mehr Möglichkeiten in der Bildgestaltung und einer höheren technischen Qualität der RAW-Dateien. Nur wenn diese Vorteile deutlich genug und praxisrelevant wären würde ich mich einem anderen System zuwenden. 

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Denke, es gibt schon lange keine Marken mehr... Komponenten und ganze Produkte werden fremdgekauft und mit dem eigenen Label versehen...

 

Es soll noch Leute geben, die immer noch aus voller Überzeugung AEG kaufen, weil das Zeugs jahrzentelang so gut war...

 

Mir bedeutet eine Marke daher gar nichts... kaufe das, was wohl aktuell gut ist...

 

Passend zu Deiner originellen Koch-Signatur: Natürlich kaufen heute Unternehmen global Teile und Komponenten. Wichtig ist was man daraus macht, so wie zehn verschiedene Köche mit genau den gleichen Zutaten wahrscheinlich zehn verschiedene Gerichte kochen. Je nach Talent, Können, Kreativität, Management-Vorgaben und Erwartungen der Zielgruppen.

Deshalb reden ja klugerweise manche Hersteller nicht mehr von "made by" oder "made in" sondern von "engineered by"...

Edited by Viewfinder
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Ich habe mich für ein System entschieden, in der das Stichwort "Markentreue" nicht passt, da es - Gott sei Dank - von zwei Herstellern mit Produkten versorgt wird. Das sorgt für ausreichend Vielfalt und Innovation.

 

Einen Systemwechsel (hier etwas ganz anderes als Markenwechsel) in Betracht zu ziehen, setzt voraus, dass sich meine Anforderungen bzgl. fotografischem Stil und Ausgabemedien ändern würden, was derzeit nicht der Fall ist. Sonst würde daraus kein signifikanter Vorteil erwachsen.

 

Die vorhandenen Kamerasysteme liefern alle in dem von mir am meisten genutzten "fotografischen Fenster" eine hervorragende Bildqualität, die zu meinen Ausgabemedien passt. Ein Systemwechsel ist ein gravierender Einschnitt, der hohe finanzielle Investitionen verlangt und eigentlich nur mit dem Verkauf bestehender Ausrüstung sinnvoll und finanzierbar wäre. Dazu müsste dann in den anderen System alles passen: die Bildqualität sowieso, aber auch Ergonomie, Bedienung, Sucherqualität und Objektivportfolio.

 

Es sind also vor einem Systemwechsel hohe Hürden zu nehmen. Das passiert eigentlich nur, wenn sich auf dem Markt etwas Grundlegendes tut, was ich derzeit nicht sehe. Den letzten wirklichen Paradigmenwechsel gab es Ende 2008 mit der Einführung spiegelloser Systemkameras, was mich Anfang 2009 zu einem System- und Markenwechsel bewogen hat. Wobei es kein Markenwechsel hätte sein müssen. Mit der Marke war ich zufrieden, aber leider hatte ein anderer Hersteller das Neue "erfunden".

 

Daher: Markenwechsel gerne, je nach dem, was geboten wird. Systemwechsel nur im Äußersten bzw. wenn sich meine Anforderungen gravierend ändern würden. Nur mal eben so oder weil ein Hersteller an einem Punkt mal vorübergehend technisch etwas vorne liegt, eher nicht.

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Ich bin eine treulose Tomate    :D

 

Da ich für meine Anforderungen, lediglich den Standardbrennweitenbereich (24-100/200mm) abzudecken, keine exotischen und damit teuren Objektive benötige, leiste ich mir stattdessen parallel verschiedene Systeme gleichzeitig (MFT / VF). Damit gewinne ich die Möglichkeit, feinste Nuancen zu nutzen, die entweder nur das eine oder das andere System bieten.

 

Es gibt dabei für mich keine Priorisierung, d. h. ich sehe KB nicht "besser" als MFT (was nicht nur seitens gewisser Hersteller, sondern auch hier im Forum gerne "suggeriert" wird), sondern setze beide Sensorformate entsprechend ihrer Stärken ein.

 

Hans

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Ich hab schon einige Marken durch: Minolta, Nikon, Casio (shame on me ;-)), Pana, Oly und bin im Moment bei Sony.

Markentreue ist eine große Dummheit, die nur durch Missionieren für die eigene Marke noch übertroffen wird.

Erfreulich sachlich sind dagegen unsere Forenmädels und glücklicherweise auch einige männliche Forenten :-)

 

Gruß

Walt

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Verstehe ich nicht, wie man Markentreue als "Dummheit" bezeichnen kann. Angesichts der hervorragenden Bildqualität, die alle Systeme heutzutage bieten, würde ich - wenn überhaupt - einen häufigen Markenwechsel als Dummheit bezeichnen. Was bei mir zu einem Systemwechsel (in den meisten Fällen einem Markenwechsel gleichzusetzen) führen kann, habe ich ja schon erläutert.

 

Wenn mit Markentreue ein unkritisches Verteidigen eines Herstellers gemeint ist, würde ich das schon eher als dumm bezeichnen.

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Ich habe in meinem System mittlerweile ziemlich viele Objektive und bin da schon festgelegt, da ich nicht die Mittel habe, mir mal eben für mehrere Tausend Euro ein neues zu kaufen.

Darüber bin ich aber nicht traurig, mir gefällt das, was ich habe, mag auch die Bedienung. Ich liebe meine kleinen Kameras und meine kleinen Objektive. Ich sehe auch kein anderes System, von dem ich denke, das ich das jetzt gerne hätte. Wenn ich einen Qualitätssprung will,  lege ich mir lieber das Nocticron zu, auch wenn das nicht mehr klein und leicht ist.

Bis jetzt hatte ich noch nie Pech, dass etwas schnell kaputt war, den Service kenne ich nur, weil ich etwas gefragt hatte und da bekam ich schnell und kompetent Antwort. Jedenfalls bei Olympus, bei Pana kam nach Wochen so ein Standardgeschreibsel, das mit meiner Frage nicht viel zu tun hatte. Ich kenne weder Shutter Shock noch Sucherflecken und ich vermute auch nicht, dass die noch kommen werden.

 

Die Kompaktkameras, die ich bis jetzt hatte, waren fast alle von Canon, von daher würde ich mich nicht unbedingt als markentreu bezeichnen. Ich kann mir es durchaus vorstellen, dass ich zu meinem System mal eine Vollformat mit   einer Brennweite kaufe, sehe momentan aber nichts, was mich so richtig überzeugt.

Edited by Karen
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............Obwohl Mainstream auch wieder ziemlich teuer werden kann.

 

LG

 

mFT ist Mainstream???

Mich wundert eher, wieviele mFT-ler hier im Forum sich eine KB- Kamera zugelegt haben.

 

Gruß

Walt

Edited by Walt
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mFT ist Mainstream???

Mich wundert eher, wieviele mFT-ler hier im Forum sich eine KB- Kamera zugelegt haben.

 

Gruß

Walt

 

Wie viele sind es denn? ;)

 

Eigentlich sind es doch generell ziemlich wenige, die hier regelmäßig schreiben, aber dass sich von den Wenigen einige eine KB zugelegt haben, ist sicher richtig

 

Edited by Karen
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Ich hab schon einige Marken durch: Minolta, Nikon, Casio (shame on me ;-)), Pana, Oly und bin im Moment bei Sony.

Markentreue ist eine große Dummheit, die nur durch Missionieren für die eigene Marke noch übertroffen wird.

Erfreulich sachlich sind dagegen unsere Forenmädels und glücklicherweise auch einige männliche Forenten :-)

 

Gruß

Walt

 

Wieso "shame on me"? Ich hatte mir 2008 z.B. Casio EX-F1 gekauft, weil sie Features wie Highspeed-Serien, starke Zeitlupen und Prerecording mit bis zu 60 Bildern vor dem Auslösen geboten hat. Alles Dinge, die jetzt, etliche Jahre später in Sonys Kompakten, Nikon 1 und in Panasonics mit 4k-Foto wiederzufinden sind.

 

Ich war lang ein ziemlich markentreuer Nikonianer und hatte lange eine analoge Nikon F90 mit einigen Objektiven. Ich kaufe gerne relativ gutes Material (auch wenn es noch neu und teuer ist) und behalte es dann länger. Als ich die Nikon D70 in der Hand hatte, war gleich klar, dass ich nicht länger warten kann und auf Digital umsteigen muss. Die habe ich quasi seit 2004 und beide Nikons funktionieren auch noch. Die Nachfolger, wie die D90 haben mich nicht überzeugt, weil das LiveView, die Video-Funktion und vor allem der Autofokus nicht das bietet, was ich mir davon erwartet hatte. Es gibt z.B. bis heute keinen elektronischen Verschluss für Fotos obwohl seit der D90 einer für Video da ist und LiveView ohne Klappdisplay ist auch nur die halbe Miete. Dann hat Nikon noch den Fehler gemacht mehrere Jahre lang nicht klar zu sagen wie es langfristig mit der Sensorgröße weitergeht.

 

Weil ich neben der schweren SLR in Analogzeiten immer auch eine kleine hochwertige Zweitkamera hatte (eine Contax T2) wollte ich sowas auch digital. Da gab es aber lange nichts was mich überzeugt hat. Dann kamen die ersten Olympus und die Panasonic GF1 raus und die hat mich überzeugt. Statt nur Zweitkamera hat die dann aber schnell die Rolle als Hauptkamera übernommen und so hat sich ein kompletter Systemwechsel ergeben. Inzwischen ist eine GH3 dazugekommen und ich bin vom Nikonianer zum Panasonicer mutiert. Da ich auch Videos mache und auf 4k umsteigen will, könnte nächstes Jahr könnte eine GM7 die GF1 ablösen und eventuell eine GH5 die GH3.

 

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mFT ist Mainstream???

Mich wundert eher, wieviele mFT-ler hier im Forum sich eine KB- Kamera zugelegt haben.

 

Gruß

Walt

 

??? Ich kenne kaum welche. Aber viele, die von KB Kameras zu m4/3 oder anderen kleineren Systemen gewechselt sind.

 

Wie dem auch sei, es gibt Bewegungen in beide Richtungen, wobei ich es eher so sehe, dass sich mehr Leute von KB Systemen (einschl. DSLR) zu kleineren bewegt haben als umgekehrt. Belastbare Zahlen dürfte hier jedoch kaum jemand haben. Jedenfalls dürfte der Wechel zu einem kleineren System in den letzten Jahren einer der Hauptgründe gewesen sein, dass Kunden einen Markenwechsel vorgenommen haben.

 

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