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Sony G OSS 90mm F2.8 vs Zeiss Batis 1.8/85


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Hallo zusammen,

da ich beide Objektive habe und intensiv testen konnte, wurde ich von mehreren Seiten nach meinen Erfahrungen mit der den Optiken gefragt. Da ich davon ausgehe, dass viele vor der Entscheidung stehen, welche die "Bessere" ist, habe ich beschlossen meine Erkenntnisse aufzuschreiben und in einem Blog zusammenzufassen. Ich hoffe ich kann dem ein oder anderen helfen.

VG
Enrico

http://eh-photo.de/blog/77

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Hallo zusammen,

 

da ich beide Objektive habe und intensiv testen konnte, wurde ich von mehreren Seiten nach meinen Erfahrungen mit der den Optiken gefragt. Da ich davon ausgehe, dass viele vor der Entscheidung stehen, welche die "Bessere" ist, habe ich beschlossen meine Erkenntnisse aufzuschreiben und in einem Blog zusammenzufassen. Ich hoffe ich kann dem ein oder anderen helfen.

 

VG

Enrico

 

http://eh-photo.de/blog/77

 

Hallo,

 

Ich habe mir Deine Testergebnisse eben mal angesehen, war aber sehr enttäuscht.

 

- Als Testchart hast Du die "alte" Version mit max. horizontal 2000 LP verwendet.

- Dein Testchart ist außerdem in einer mangelhaften Auflösung ausgedruckt. Von den horizontal 2000 LP sind aus diesem Grund maximal nur ca. 1200 bis 1500 LP erkennbar.

- Beide getesteten Objektive sollten auf jeden Fall eine Auflösung größer als 2000 LP leisten. Welches von beiden besser auflöst, ist aus o.g. Gründen leider nicht erkennbar.

- Deine Schlußfolgerungen bezüglich der Schärfe aus den Testchart-Aufnahmen sind aus den gleichen Gründen nicht nachvollziehbar.

 

Nachvollziehbare Ergebnisse sind bei diesen Objektiven nur mit dem erweiterten Testchart (max. 4000 LP) zu erzielen. Voraussetzung ist dann aber ein Ausdruck, der die maximale Auflösung auch erkennen läßt. Ich würde auf jeden Fall mindestens Format DIN A2 mit 1200 dpi Auflösung empfehlen, alternativ DIN A1 mit 600 dpi.

 

Bei neuen Testchart-Aufnahmen solltest Du außerdem die Maskierungen für das 3:2-Format berücksichtigen. Nur bei korrekter Übereinstimmung der 3:2-Maskierung mit der kompletten Sensor-Fläche sind korrekte Werte ablesbar!

 

Viel Erfolg !

 

 

 

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Hallo Montan,

 

ja du hast sicher recht, dass ist eine kostenfreie Version eines Testcharts, welches eine Unterscheidung zu 2000LP zulässt. Aber zum einen ist das nicht ausschlaggebend, da ich nicht wissen will, wieviel LP die einzelnen Optiken auflösen. Was ich will wissen will ist welche der Linsen wo schärfer auflöst und dies lässt sich tendenziell schon feststellen. 

 

Zum anderen ist die Anschaffung eines Testcharts für 450 Euro. Dies würde ich in Erwägung ziehen, so ich damit kommerzielle Zwecke verfolgen wollte. Da ich ich jedoch nur von meinen Erfahrungen mit den Linsen berichten möchte, um evtl anderen eine Entscheidungshilfe zu sein, rechtfertigt sich eine solche Ausgaben nicht. 

 

Aber ich bedenke mich für deinen Hinweis

 

 

Edited by xixEnricoxix
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Hallo zusammen,

 

da ich beide Objektive habe und intensiv testen konnte, wurde ich von mehreren Seiten nach meinen Erfahrungen mit der den Optiken gefragt. Da ich davon ausgehe, dass viele vor der Entscheidung stehen, welche die "Bessere" ist, habe ich beschlossen meine Erkenntnisse aufzuschreiben und in einem Blog zusammenzufassen. Ich hoffe ich kann dem ein oder anderen helfen.

 

VG

Enrico

 

http://eh-photo.de/blog/77

Wie groß ist denn so ein Testchart?

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Ich verstehe nicht, warum die beiden Objektive verglichen werden sollen?

Das eine ist ein tolles Makroobjektiv und das andere eine ratenscharfe Festbrennweite mit einem Naheinstellgrenze von 80cm.

Es kommt also darauf an, was man mit dem Objektiv machen möchte.

oder habe ich da etwas übersehen?

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Siehe hier (die "alte" - kostenlose - Version für max. 2000 Linienpaare):

 

http://www.graphics.cornell.edu/~westin/misc/res-chart.html

Also Testaussagen anhand eines 40 x 24cm großen Testcharts, halte ich doch schon sehr für unseriös! Das 85er BATIS ist für den Unendlich-Bereich ausgelegt und nicht für eine Nahaufnahme eines Testbildes. Bei dem 90mm Makro, erscheint es mir ein wenig sinnvoller, aber auch diese Objektiv ist auch für den o.g. Bereich optimiert und dürfte auch wie jedes andere Objektiv auch, im näheren Aufnahme-Bereich etwas nachlassen. Mir sind diese Testchart-Fotos allesamt doch etwas suspekt!

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Das 85er BATIS ist für den Unendlich-Bereich ausgelegt und nicht für eine Nahaufnahme eines Testbildes.

Wo steht das / wer sagt das?

 

Zeiss bewirbt das Batis als "der perfekte Begleiter für die Portrait-, Event- und Hochzeitsfotografie", was es m.E. auch ganz gut trifft. Das ist i.d.R. ein Bereich um die 3m herum.

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Ich verstehe nicht, warum die beiden Objektive verglichen werden sollen?

Das eine ist ein tolles Makroobjektiv und das andere eine ratenscharfe Festbrennweite mit einem Naheinstellgrenze von 80cm.

Es kommt also darauf an, was man mit dem Objektiv machen möchte.

oder habe ich da etwas übersehen?

 

Weil beide im Bereich Portrait eingesetzt werden können und viele das Marko (auch) als Portrait Linse benutzen wollen, von daher macht der Vergleich zum 85'er Batis als klassische Portraitlinse schon Sinn. Da dies die beiden nativen Linsen sind, die für den Zweck geeignet sind. Das das Sony "nebenbei" noch ein Makro ist steht noch auf einen anderen Blatt und ist nicht Bestandteil des Tests außer im Fazit, da dabei diese zusätzliche Einsatzmöglichkeit berücksichtig werden muss, so man diese benötigt.

 

 

 

Also Testaussagen anhand eines 40 x 24cm großen Testcharts, halte ich doch schon sehr für unseriös! Das 85er BATIS ist für den Unendlich-Bereich ausgelegt und nicht für eine Nahaufnahme eines Testbildes. Bei dem 90mm Makro, erscheint es mir ein wenig sinnvoller, aber auch diese Objektiv ist auch für den o.g. Bereich optimiert und dürfte auch wie jedes andere Objektiv auch, im näheren Aufnahme-Bereich etwas nachlassen. Mir sind diese Testchart-Fotos allesamt doch etwas suspekt!

 

 

Ich hätte auch einen Aufbau mit Puppenkopf und Spielzeug meiner Tochter machen können und wäre zum selben Ergebnis gekommen, dass Sony zeichnet schärfer. Da ist auch völlig unerheblich ob das Sony für den Nahbereichen das Zeiss für Unendlich optimiert wäre (was übrigens Quatsch ist).  Wie gesagt bei dem Vergleich geht es um die Schnittmenge beider Optiken und das ist der Anwendungsfall Portrait. Der Grund warum ich mich für das Testchart entschieden habe liegt darin, dass die Fragestellung "Schärfe" anhand des Testcharts bessere beurteilt werden kann, als an einem Testszenario.

 

Diese Aussage deckt sich auch mit anderen Testseiten ala DxO, das was diese aber in der Regel nicht beantworten können, ist wie wie ist das Bokeh im Vergleich zum anderen, wie verhält sich der AF, sehe ich im Bild den Schärfegewinn des Sony, wie ist das praktische Handling in Bezug auf Größe und Gewicht.

 

Das Zeiss hat dafür andere Vorteile und würde ich zwischen beiden als reine Portraitlinse entscheiden müssen, würde ich mich fürs Zeiss entscheiden, weil es in Summe für mich und meine Bedürfnisse die bessere Portraitlinse wäre. Das steht auch so in meinem Bericht. 

 

Leonie by Enrico Heller, auf Flickr

Sony A7RII + Sony G OSS 90mm F2.8 @F8 | 1/100s | ISO100 

Edited by xixEnricoxix
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Also Testaussagen anhand eines 40 x 24cm großen Testcharts, halte ich doch schon sehr für unseriös! .................

 

Ich habe immer fünf Charts benutzt, jede Ecke eins, und eins in der Mitte.

 

Aufnahmeabstand immer 40x Brennweite. Dann kann man sehr gute  brennweitenunabhängige Vergleiche machen.  (Wenn man die Kamera  ganz korrekt aufstellt und ausrichtet, dann kann man auch eine evtl. Dezentrierung feststellen.)

 

Absolute Werte brauche ich nicht, nur Vergleichswerte. Aber quantifizierbare Werte. Meine Basiswerte kenne ich ja.

 

Zurück zum Hauptthema "85  oder 90mm": ich habe das 85mm genommen und mein uraltes Olympus 50mm 3,5 Macro behalten für die wenig Male ich Macro benutze.

Edited by christer
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Wo steht das / wer sagt das?

 

Zeiss bewirbt das Batis als "der perfekte Begleiter für die Portrait-, Event- und Hochzeitsfotografie", was es m.E. auch ganz gut trifft. Das ist i.d.R. ein Bereich um die 3m herum.

Die allermeisten KB-Objektive waren schon immer für den Unendlich-Bereich optimiert und haben da ihre beste Leistung, der sich nicht unbedingt bei näheren Distanzen optisch verbessert! Eine 3 m Entfernung, würde ich da noch nicht zum Nahbereich zählen! Ein Objektiv, dass von Unendlich bis in den Nahbereich unter ca. 1m eine gleichbleibende optimale Leistung erbringen kann, dürfte es rein physikalisch wohl nicht geben. Man kann es messen, aber ob das auch entsprechend sichtbar ist, wird man wohl nicht direkt feststellen können.

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Die allermeisten KB-Objektive waren schon immer für den Unendlich-Bereich optimiert und haben da ihre beste Leistung...

Das gilt m.E. eher für lichtschwache Objektive, die vorzugsweise für Landschaft/Architektur eingesetzt werden. Lichtstarke Objektive sind hingegen eher für typische Portrait-Distanzen, optimiert.

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Weil beide im Bereich Portrait eingesetzt werden können und viele das Marko (auch) als Portrait Linse benutzen wollen, von daher macht der Vergleich zum 85'er Batis als klassische Portraitlinse schon Sinn. Da dies die beiden nativen Linsen sind, die für den Zweck geeignet sind. Das das Sony "nebenbei" noch ein Makro ist steht noch auf einen anderen Blatt und ist nicht Bestandteil des Tests außer im Fazit, da dabei diese zusätzliche Einsatzmöglichkeit berücksichtig werden muss, so man diese benötigt.

Aus dem Threadstart ging nicht hervor, dass die beiden Objektive unter Portraitbedingungen gegen einander antreten sollen. Jetzt bin ich bei Dir und sehe Deine Bewertung unter diesen Bedingungen ähnlich.

Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass ein Ingenieur bei optischen Konstruktions-Berechnungen ganz andere Klimmzüge bei einem Makroobjektiv vollziehen muss, als bei der Berechnung einer Festbrennweite in einem viel engeren Abbildungsbereich. So können die beiden Objektive im Portraitbereich nun mal nicht gleich gut oder gleich scharf sein. Letztlich ist das, wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Beide heißen lateinisch Prunus xxx und mit beiden kann man eine Obsttorte backen. Beide haben also ihre Vorzüge, aber schmecken anders. Ist das bei den beiden Objektiven letztlich nicht auch eine Geschmacksfrage, über die man trefflich streiten kann, aber nicht sollte.

 

Ich habe mir vor ein paar Tagen das SEL90M28G gekauft. Hierbei lag die Betonung auf "Makro"-Objektiv, dass ich aber auch für andere Zwecke einsetzen möchte.

Von den Makroeigenschaften bin ich begeistert. Die Verzerrungen sind so minimal, dass ich daran denke, Dias und altes Filmmaterial zu digitalisieren.

Habe es aber noch nicht ausprobiert, da mir z.Z. noch ein Leuchtpult/Dias-Projektor oder ähnliches fehlt.

Auch bei Aufnahmen in der freien Natur war ich von der Schärfe und Abbildungsleistung sehr angetan. 

Portraits habe ich noch nicht versucht. Dieses Thema überlasse ich ich Euch.

Gruß

Rudi

 

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Habe es aber noch nicht ausprobiert, da mir z.Z. noch ein Leuchtpult/Dias-Projektor oder ähnliches fehlt.

Ein Leuchtpult kann richtig ins Geld gehen und lässt sich prima durch eine Leuchttisch-App für Handy oder Tablet ersetzen. Zum Reproduzieren von Dias/Negativen muß man natürlich etwas Abstand einbauen, sonst scheinen die Pixel durch - auch bei Retina.
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Letztlich ist das, wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Beide heißen lateinisch Prunus xxx und mit beiden kann man eine Obsttorte backen.

 

Keine der beiden heisst Prunus sp.. Dieser Gattungsname bezeichnet Steinobstgewächse. Dieser Vergleich wäre also eher wie Kirschen mit Pfirsichen zu vergleichen.

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Ein Leuchtpult kann richtig ins Geld gehen und lässt sich prima durch eine Leuchttisch-App für Handy oder Tablet ersetzen. Zum Reproduzieren von Dias/Negativen muß man natürlich etwas Abstand einbauen, sonst scheinen die Pixel durch - auch bei Retina.

 

Ich denke auch, dass die Digitalisierung von Dias mit dem Makro gut funktionieren könnte. Allerdings braucht es dafür dann keinen AF und keinen OSS, so dass auch weitaus günstigere Lösungen vorstellbar wären. Smartphones oder Tablets als Leuchttisch halte ich hingegen für keine so gute Idee. Sofern sie mit pseodo weißen LEDs (blaue LED mit gelbem Leuchtstoff) arbeiten, ist das damit erzeugte Spektrum problematisch, (peak im blau, tiefe Delle im cyan, vergleichsweise schwaches rot, vgl. https://www.flickr.com/photos/hhackbarth/15126472114), wodurch die Farbwiedergabe leidet. Besser wäre sicherlich eher etwas auf Halogen-Basis oder mit einem Blitz.

Edited by 3D-Kraft
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Smartphones oder Tablets als Leuchttisch halte ich hingegen für keine so gute Idee. Sofern sie mit pseodo weißen LEDs (blaue LED mit gelbem Leuchtstoff) arbeiten, ist das damit erzeugte Spektrum problematisch, (peak im blau, tiefe Delle im cyan, vergleichsweise schwaches rot, vgl. https://www.flickr.com/photos/hhackbarth/15126472114), wodurch die Farbwiedergabe leidet. Besser wäre sicherlich eher etwas auf Halogen-Basis oder mit einem Blitz.

Das ist ein interessanter und vermutlich sehr ernst zu nehmender Einwand. Die Frage des Spektrums hatte sich mir nicht gestellt, weil ich auf diese Weise nur SW-Negative digitalisiert habe. Unten Samsung G5, oben Canon FD 50/3.5 macro an MFT. Zur Planhaltung ein Original-Filmhalter für Kaiser Vergrößerungsgeräte. Im Ergebnis prachtvolles Korn und Fusseln wie früher in der Dunkelkammer - absolut äquivalent

. Die Ergebnisse wegen der Möglichkeit zur freien Gradationsbestimmung deutlich besser.

 

Es gibt zwar immer noch traditionelle Leuchtkästen, aber überwiegend findet man heute heute Leuchtplatten im Angebot, die mit LEDs betrieben werden. Angaben zum Spektrum habe ich da noch keine gefunden, aber auch nicht intensiv gesucht.

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Keine der beiden heisst Prunus sp.. Dieser Gattungsname bezeichnet Steinobstgewächse. Dieser Vergleich wäre also eher wie Kirschen mit Pfirsichen zu vergleichen.

 

Du hast Recht! Danke für die Richtigstellung. Asche auf mein Haupt. 

 

Danke an alle für die Tipps zum Leuchtpult. Zum Thema "altes Filmmaterial digitalisieren", bin ich noch mitten in der Recherche.

Die Beleuchtung sollte dem Tageslicht schon ähnlich sein. Bisher habe ich mir angesehen:

Umbau eines Diaprojektors, Umbau eines Vergrößerungsgeräts aus der Dunkelkammer, Duplikatoren  als Aufsatz auf ein Makrobjektiv, diverse Leuchtpulte mit verschiedenen Lichtquellen.

Näher ansehen muss ich mir noch den Selbstbau eines Leuchtpultes mit seitlichem Blitz als Lichtquelle.

Eine professionelle Ausrüstung mit Reprostativ und Normlichtleuchtpult wird es erstmal nicht werden können, da ich mir zusammen mit dem Makroobjektiv den Blitz Metz 52 AF 1 geleistet habe.

...

Am Makroobjektiv finde ich den Schiebering für den Wechsel von AF auf MF genial. Man muss nichts mehr an der A7 einstellen. Der AF ist treffsicher, so bald man den gewünschten Fokusbereich z.B. auf den Makrobereich begrenzt. Sonst kann es vorkommen, dass das Objektiv wild hin und herfährt.

 

Den Blitz habe ich auch zusammen mit dem Objektiv getestet. Da die Bildmitte für meinen Geschmack etwas zu hell ausgeleuchtet war, wurde die Blitzleistung an der A7 auf -0,7 heruntergeregelt.

Am Kauftag musste für einen ersten Versuch eine kleine Bergkristallgruppe herhalten. Der mittlere Kristall ist rd. 3,5 cm hoch. Die Gesamtbreite beträgt rd. 4,5 cm.

Die Kristallgruppe wurde auf schwarzer Pappe unter eine Schreibtischlampe (LED 2700K) gelegt. Auf einem uralten Tischstativ wurde die A7 mit SEL90M28G und Blitz montiert.

Das ganze war so kopflastig, dass ich immer ein Stativbein festhalten musste. Die besten Lichteffekte konnten mit einer kleinen Styroporplatte als seitlicher Blitzreflektor erzielt werden.

Aber seht selbst. Vielleicht fotografiere ich nun meine Mineraliensammlung ab. 

 

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Weil beide im Bereich Portrait eingesetzt werden können und viele das Marko (auch) als Portrait Linse benutzen wollen, von daher macht der Vergleich zum 85'er Batis als klassische Portraitlinse schon Sinn. Da dies die beiden nativen Linsen sind, die für den Zweck geeignet sind. Das das Sony "nebenbei" noch ein Makro ist steht noch auf einen anderen Blatt und ist nicht Bestandteil des Tests außer im Fazit, da dabei diese zusätzliche Einsatzmöglichkeit berücksichtig werden muss, so man diese benötigt.

 

 

 

Ich hätte auch einen Aufbau mit Puppenkopf und Spielzeug meiner Tochter machen können und wäre zum selben Ergebnis gekommen, dass Sony zeichnet schärfer. Da ist auch völlig unerheblich ob das Sony für den Nahbereichen das Zeiss für Unendlich optimiert wäre (was übrigens Quatsch ist).  Wie gesagt bei dem Vergleich geht es um die Schnittmenge beider Optiken und das ist der Anwendungsfall Portrait. Der Grund warum ich mich für das Testchart entschieden habe liegt darin, dass die Fragestellung "Schärfe" anhand des Testcharts bessere beurteilt werden kann, als an einem Testszenario.

 

Diese Aussage deckt sich auch mit anderen Testseiten ala DxO, das was diese aber in der Regel nicht beantworten können, ist wie wie ist das Bokeh im Vergleich zum anderen, wie verhält sich der AF, sehe ich im Bild den Schärfegewinn des Sony, wie ist das praktische Handling in Bezug auf Größe und Gewicht.

 

Das Zeiss hat dafür andere Vorteile und würde ich zwischen beiden als reine Portraitlinse entscheiden müssen, würde ich mich fürs Zeiss entscheiden, weil es in Summe für mich und meine Bedürfnisse die bessere Portraitlinse wäre. Das steht auch so in meinem Bericht. 

 

Leonie by Enrico Heller, auf Flickr

Sony A7RII + Sony G OSS 90mm F2.8 @F8 | 1/100s | ISO100

Es ist keine Behauptung, dass das Zeiss-Objektiv "alleine für Unendlich" optimiert ist, diese Optimierung ist generell bei ALLEN KB Objektive so vorgesehen! Richtig lesen hilft!

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Es ist keine Behauptung, dass das Zeiss-Objektiv "alleine für Unendlich" optimiert ist, diese Optimierung ist generell bei ALLEN KB Objektive so vorgesehen! Richtig lesen hilft!

 

Wo steht das? Dies ist weder eine spezielle Eigenschaft von KB Objektiven noch deckt sich das mit meinen eigenen Erfahrungen. Ich kenne konkrete Exemplare, die bei "unendlich" schlechter performen, als im Bereich um 2-3 m und wo der Hersteller das mir gegenüber auch selbst so bestätigt hat.

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Es ist keine Behauptung, dass das Zeiss-Objektiv "alleine für Unendlich" optimiert ist, diese Optimierung ist generell bei ALLEN KB Objektive so vorgesehen! Richtig lesen hilft!

 

Warum wird dann die Optimierung des Leitz Apo-Telyt 180mm/3.4 auf Unendlich immer so als Besonderheit heraus gestellt, die andere Telebrennweiten nicht hätten?

z.B. http://www.apotelyt.com/photo-lens/leica-apo-telyt-r-180mm

 

Würde mich nur interessieren, kein Vorwurf.

 

Edited by grillec
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Warum wird dann die Optimierung des Leitz Apo-Telyt 180mm/3.4 auf Unendlich immer so als Besonderheit heraus gestellt, die andere Telebrennweiten nicht hätten?

z.B. http://www.apotelyt.com/photo-lens/leica-apo-telyt-r-180mm

 

Würde mich nur interessieren, kein Vorwurf.

 

Das Leitz Apo-Telyt 180mm/3.4 (von Anfang der 1970er Jahre) war eine sehr kostenaufwendige Sonderanfertigung von Leitz Canada, die für die Anwendung bei der US Marine entwickelt wurde und für die Fernbeobachtung optimiert war. Um die Anforderungen zu erfüllen, mußte für diese sogenannte "Überwachungslinse" eigens eine spezielle Glassorte entwickelt werden..

 

Es mag durchaus zutreffen, daß Leitz später weitere Objektive mit ähnlichen Eigenschaften gebaut hat. Diese aber generell auf "alle KB-Objektive" zu übertragen, ist durch nichts gerechtfertigt! Leitz hat das auch nie behauptet.

 

 

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Es ist keine Behauptung, dass das Zeiss-Objektiv "alleine für Unendlich" optimiert ist, diese Optimierung ist generell bei ALLEN KB Objektive so vorgesehen! Richtig lesen hilft!

 

Das macht weder Sinn noch ist belegbar. Ich fürchte du vergalllopierst dich hier ein wenig. Das macht auch dein provozirender, Nachsatz nicht besser. Also bitte auf eine sachliche Ebene zurück kommen, danke.

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  • 2 months later...

Hallo zusammen,

 

da ich beide Objektive habe und intensiv testen konnte, wurde ich von mehreren Seiten nach meinen Erfahrungen mit der den Optiken gefragt. Da ich davon ausgehe, dass viele vor der Entscheidung stehen, welche die "Bessere" ist, habe ich beschlossen meine Erkenntnisse aufzuschreiben und in einem Blog zusammenzufassen. Ich hoffe ich kann dem ein oder anderen helfen.

 

VG

Enrico

 

http://eh-photo.de/blog/77

 

Super Idee, vielen Dank dafür. Hat mir geholfen.

Grüße, Willi

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