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Was verzieht sich am A7/A7r-Gehäuse


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Hallo zusammen,

 

schon mit dem FE 90mm f/2.8 konnte ich bei der A7r eine Dezentrierung um die Horizontale beobachten, wenn ich längere und schwere Objektive daran anschließe und die Kamera auf dem Stativ steht. Den Effekt hatte ich im Beispielbilderthread zum 90mm-Objektiv beschrieben.

 

Mit dem (grandiosen) Samyang 135mm f/2 in der E-Mount-Ausführung kann ich jetzt den gleichen Spaß beobachten. Steht die Kamera auf dem Stativ oder befindet sich keine Hand am Objektiv, muss sich das Bajonett oder die Kamera verziehen.

 

Komischerweise tritt der Effekt mit dem ebenfalls recht schweren Contax Zeiss 80-200mm f/4 MM nicht auf. Auch mit dem FE 35mm f/1.4 kann ich das nicht beobachten.

 

Das lässt mich darauf schließen lassen, dass der Adapter möglicherweise weniger Spiel im Bajonett hat und deshalb keine Dezentrierung auftritt. Ich würde mir jetzt das A7s-Bajonett besorgen und nachrüsten und hoffen, dass es damit getan ist.

 

Ich bin mir aber absolut nicht sicher, dass es wirklich nur das Bajonett ist. Wenn sich der Body in sich verzieht und trotzdem das Bajonett wechsle, habe ich gar nichts gekonnt.

 

Deshalb meine Frage - Kennt ihr die Schwachstelle?

 

Viele Grüße,

Jannik

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Ich finde das sehr interessant. Vielleicht solltest du versuchen das auf Kulanz von Sony getauscht zu bekommen. Wenn das A7s Bajonett passt wie es scheint finde ich das Sony das austauschen soll. Ich habe noch Garantie und stelle selbst bei leichten (18-200 SEL alt) langen Objektiven diesen Effekt fest. Bei den Novoflexadaptern nutze ich die Novoflexschelle um die Kamera zu entlasten.

LG

Jürgen

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Oder einen Adapter mit Stativschelle nehmen!

Soll doch das Objektiv sich selber tragen ... ;)

 

Ja, guter Einwand. Ich habe mir das Samyang 135mm f/2 mit E-Mount gekauft, weil es 75€ günstiger war. Deshalb kann ich jetzt auch keine Stativschelle montieren.

 

Gerade beim 90mm f/2.8, bei dem das Problem ja auch auftrat, ist ja auch keine Stativschelle vorgesehen. Marke Eigenbau wäre wohl möglich aber auch nicht Zielführend.

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Hat die A7r ein anderes Bajonett?  :confused:

 

Ja, die A7 und die A7r haben ein Bajonett als die anderen Modelle, das wohl wesentlich "weicher" ist. Mit der A7s wurde ein anderes Bajonett eingeführt.

 

Ich habe von einem Teil-Plastik-Bajonett gelesen, kann das aber nicht so recht glauben.

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Ich habe von einem Teil-Plastik-Bajonett gelesen, kann das aber nicht so recht glauben.

 

Glaube es mal. Allerdings spielt auch der Metallring selbst eine Rolle...

 

Ersatz ist fuer ertraegliches Geld moeglich - entweder mit einem Sony-Originalteil fuer die A7s oder dem Tough E-Mount von Fotodiox...

 

Ich habe letztere Option gewaehlt und bin zufrieden damit - mehr dazu im entsprechenden Forentread - da gibt es schon eine lange Diskussion...

 

Gruss

 

Micha

=->

 

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Ich habe letztere Option gewaehlt und bin zufrieden damit - mehr dazu im entsprechenden Forentread - da gibt es schon eine lange Diskussion...

 

 

Ja, die habe ich auch größtenteils verfolgt. Ich habe aber noch nirgendwo eine Antwort darauf gelesen, dass das Bajonett schuld an dem von mir beschriebenen Problem ist. Bist du dir denn da sicher?

 

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http://www.manfrotto.de/stutze-fur-teleobjektive

 

Von Manfrotto gibt es Objektivauflagen, die sich auch für unterschiedlche Objektivgrößen verstellen lassen. Müsstest dann noch recherchieren, obs bei Dir passt. Evtl. gibts die Auflagen in unterschiedlichen Größen und Preisen. Andere Hersteller weiss ich nicht. Die Bandhalterung für das Objektiv muss man nicht verwenden und ist dann etwas flexibler.

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Ja, das wird das gleiche Bajonett sein... Wenn ich das so sehe, könnte das wirklich zu diesem Problem führen.

 

Danke für den Link mit der Stütze. Sieht recht umständlich in der Handhabung aus, wäre aber dann das letzte Mittel, was helfen könnte.

 

Zur Erinnerung hier nochmal der Effekt:

 

post-66313-0-85376200-1437029822.jpg

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Bei Objektiven ab ca. 1 kg Gewicht hatte ich mit der A7R auch eine Verwindung festgestellt. Meines Erachtens ist es der ganze Body, der sich bei der A7 und A7R verwindet. Ein gewisser Anteil bei unterschiedichen Ecken könnte bei adaptierten Objektiven aber auch auf den Adapter und die Aufaddierung mehrer Anschluss-Spielräume gehen.

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Jede Dödelfirma bessert Produkte im Laufe eines Produktzyklusses nach, wenn sich Fehler am Produkt erweisen. Nur Sony verzichtet lieber auf neue Kunden, anstatt Fehler im Produkt zuzugeben und die Fehler zu verbessern. Wie lange machen das die Käufer wohl noch mit?

?

Die meisten Firmen verbessern Produkte über Generationen. Genauso wie es Sony auch macht, die ii er Modelle haben alle ein anderes bajonett sowie Gehäuse.

Wo ist also das Problem?

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Bei Objektiven ab ca. 1 kg Gewicht hatte ich mit der A7R auch eine Verwindung festgestellt. Meines Erachtens ist es der ganze Body, der sich bei der A7 und A7R verwindet. Ein gewisser Anteil bei unterschiedichen Ecken könnte bei adaptierten Objektiven aber auch auf den Adapter und die Aufaddierung mehrer Anschluss-Spielräume gehen.

 

Ich hatte schon deutlich mehr Masse am Tough E-mount haengen, ohne Verwindung. Der Rahmen der A7R ist deutlich starrer als der der A7 - ich erwarte keine nennenswerte Verwindung ausser beim Original-Bajonett.

 

Beim originalen zweiteiligen Sony-Ring war bei schweren und langen Objektiven eine leichte Verwindung zu beobachten, weswegen ich gewechselt habe. Beispiel: Leica R 180 f/2,8 erste Generation...

 

 

Die A7S scheint sich auch mit dem Originalbajonett nicht zu verwinden.

 

Ansonsten raet es sich an, bei Objektiven mit grosser Hebelwirkung das Stativ am Objektiv selbst anzusetzen, oder eine cradle zu benutzen, die auch das Objektiv abstuetzt.

 

Das wird auch bei anderen Kameras gemacht, besonders fuer Filmzwecke - ich habe noch einige cradles vom alten AF-Nikkor ED 80-200 f/2,8, die wir bei der Arbeit mit scientific CCD cams benutzt haben, um Verwindung beim Nachfuehren zu vermeiden...

 

Gruss

 

Micha

=->

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?

Die meisten Firmen verbessern Produkte über Generationen. Genauso wie es Sony auch macht, die ii er Modelle haben alle ein anderes bajonett sowie Gehäuse.

Wo ist also das Problem?

SOny baut seit zig Jahren Kameras mit Bayonettanschlüssen. Da sollten es deren Ingenieure langsam im Griff haben, das bei einem neuen Kameramodell aus dem Stehgreif richtig zu machen. Es geht ja nicht um einen Billigstbody für 300€, bei dem man an jedem Stück Blech einsparen muss. Ich würde sagen, da haben ein paar Konstrukteure zuviel auf der neuen playstation rumgespielt anstatt vernünftige Arbeit abzuliefern.

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Sehe ich anders.

 

Ich gehe von Vorsatz aus.

 

Der Kunststoffring hat bei leichten Stuerzen und Stoessen durchaus Vorteile... Dinge scheren nicht so schnell ab.

 

Ausserdem spart das Ganze Kosten und Gewicht...

Edited by mb-de
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Glaube es mal. Allerdings spielt auch der Metallring selbst eine Rolle...

 

Ersatz ist fuer ertraegliches Geld moeglich - entweder mit einem Sony-Originalteil fuer die A7s oder dem Tough E-Mount von Fotodiox...

 

Ich habe letztere Option gewaehlt und bin zufrieden damit - mehr dazu im entsprechenden Forentread - da gibt es schon eine lange Diskussion...

 

Gruss

 

Micha

=->

Das kann man nur unterstreichen! Ich hatte mit meiner A7 (siehe den Tread shock proofed) einen ganz eklatanten Fallschaden, bei dem nur der Polfilter und Anschlussring zu Schaden gekommen ist. Ich bin mir aber ganz sicher, wenn ich nicht den Tough E-mount an der A7 gehabt hätte, dann wäre der Schaden entsprechend unangenehmer ausgefallen! Sonst hat es keine sichtbaren und unsichtbaren Beschädigungen gegeben und die Kamera funktioniert problemlos! Damit kann man dem A7 Gehäuse auch eine Robustheit bescheinigen, zumal dort einige Teile aus Kunststoff bestehen!

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Jede Dödelfirma bessert Produkte im Laufe eines Produktzyklusses nach, wenn sich Fehler am Produkt erweisen. Nur Sony verzichtet lieber auf neue Kunden, anstatt Fehler im Produkt zuzugeben und die Fehler zu verbessern. Wie lange machen das die Käufer wohl noch mit?

 

 

SOny baut seit zig Jahren Kameras mit Bayonettanschlüssen. Da sollten es deren Ingenieure langsam im Griff haben, das bei einem neuen Kameramodell aus dem Stehgreif richtig zu machen. Es geht ja nicht um einen Billigstbody für 300€, bei dem man an jedem Stück Blech einsparen muss. Ich würde sagen, da haben ein paar Konstrukteure zuviel auf der neuen playstation rumgespielt anstatt vernünftige Arbeit abzuliefern.

 

Gut, dass ich das nicht geschrieben habe ....

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Das kann man nur unterstreichen! Ich hatte mit meiner A7 (siehe den Tread shock proofed) einen ganz eklatanten Fallschaden, bei dem nur der Polfilter und Anschlussring zu Schaden gekommen ist. Ich bin mir aber ganz sicher, wenn ich nicht den Tough E-mount an der A7 gehabt hätte, dann wäre der Schaden entsprechend unangenehmer ausgefallen! Sonst hat es keine sichtbaren und unsichtbaren Beschädigungen gegeben und die Kamera funktioniert problemlos! Damit kann man dem A7 Gehäuse auch eine Robustheit bescheinigen, zumal dort einige Teile aus Kunststoff bestehen!

 

Du hattest einfach nur Glück, eine Leica R, Fallhöhe 50cm, Totalschaden, Schrauben vom Kamera-Bajonett ausgerissen, Objektiv kein Schaden.

Ein Kunststoffring kann auch ein Stoßdämpfer sein, aber ich habe auch den Metallring montiert.

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Jede Dödelfirma bessert Produkte im Laufe eines Produktzyklusses nach, wenn sich Fehler am Produkt erweisen. Nur Sony verzichtet lieber auf neue Kunden, anstatt Fehler im Produkt zuzugeben und die Fehler zu verbessern. Wie lange machen das die Käufer wohl noch mit?

 

Das sind doch überwiegend hausgemachte Hypes im Forum; sowas kostet Sony letztendlich keine Kunden :rolleyes:

Der Rest der Welt bekommt das eh' nicht mit und Probleme hat sowieso niemand dadurch.

Warum sollte Sony also was nachbessern? :confused:

 

Und wenn es doch mal "krachen" sollte, ist immer noch die Gewährleistung und Geissler da!

Edited by D700
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