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Erste Makro Aufnahmen mit14-45 Pancake


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Hallo,

Ich habe heute versucht Makroaufnahmen mit dem Olympus M.Zuiko 14-45 Pancake zu machen. Klappt nicht wirklich. Versuch mit Apfel und Frosch.

Jetzt habe ich gelesen, das dies aber möglich sein soll.

Ich habe im Programm auf Makro gestellt. Was muss ich beachten?

Schöne Grüße

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Ich habe im Programm auf Makro gestellt. Was muss ich beachten?

 

 

... dass solche Kinderprogramme nicht zaubern können und dass Du uns mal erzählst, was genau das Problem ist (mit welcher Kamera?, welche Blende, Zeit, etc.)... am besten mal ein Problembild hier einstellen, damit man sieht, was Du meinst...

 

Äpfel und Frösche kann das Objektiv weniger gut. Es ist auf Birnen und Kröten spezialisiert.

Edited by kirschm
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:)

Kamera war die Olympus OM-D E-M 10, mein Problem ist das ich zB. Bei einer Blume, diese Bild ausfüllend ablichten will.

Aber entweder ich kann den Auslöser garnicht betätigen, oder ich bekomm es nicht scharf, oder am Bilschirm groß und in der Anzeige wieder klein :(

Genaue Einstellungen hab ich nicht aufgepasst. Habe mit den Einstellungen rum probiert. Als totaler Laie in Einstellungen .

Möchte aber dazu lernen

Auch mit Birnen und Kröten ;)

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Kleiner Tipp:

 

1) Probier weiter mit der Kamera rum, aber lies Dir parallel dazu ein paar Fotogrundlagen an.

2) Vergiss alle 'Programme', das ist purer Quatsch (wie gesagt, die können nicht zaubern, die sind überflüssig wie ein Kropf). Stell stattdessen auf 'P' oder etwas professioneller auf 'A' und einfach mal Blende 8 (oder etwas weniger in Richtung 5.6)

 

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Und zusätzlich zu den HInweisen von kirschm noch was ganz wichtiges: Makroaufnahmen haben eine ganz flache Schärfentiefe, da kriegst Du vom Apfel nur ein ganz kleines Stück Schale und von der Kröte gerade mal ein Auge scharf. Nimm zum Üben leiber etwas ganz langweilig Flaches - beliebt sind Briefmarken, Speicherkarten oder auch 1000-€-Scheine. Man kann auch sehr gut den Bildschirm nehmen - Schriften und Pixel sind ideal zur Beurteilung der Schärfe. Dann stellst Du Dein Zoom einmal auf 14mm (also Weitwinkel) und gehst Du mit der Vorderlinse auf 10/12 cm Abstand zum Objekt und dann langsam weiter zurück, bis die volle Schärfe da ist. Dann hast Du die Weitwinkelentfernung. Das gleiche machst Du dann noch mal mit dem Zoom - da wird der Abstand etwas größer, das abgebildete Objekt übrigens auch. Generell (also es gibt Ausnahmen) gilt, daß längere Brennweite besser für Makros ist als Weitwinkel.

 

Wenn  Du so ein gewisses Gefühl für die möglichen Entfernungen und Maßstäbe gewonnen hast, kannst Du dich an dreidimensionale Objekte machen. Größere Darstellung als unten im Beispiel ist mit Deinem Objektiv aber nicht zu bekommen. Übrigens wird es auch mit einem Tele nicht wesentlich größer. Für größere Darstellung brauchst Du entweder Zwischenringe, die den Auszug des Objektivs vergrößern, oder eine achromatische Vorsatzlinse, die wirkt wie eine Brille.

 

Beides kann dazu führen, daß Du nun so nahe an ein Objekt heran mußt, das die Beleuchtung nicht mehr klappt (Schattenwurf) oder das Kleinvieh wegläuft. DANN brauchst Du ein Tele, damit die Entfernung wieder größer wird.

 

Zum Beispiel unten: Scharf ist nur ein Teil der Hülse des Pinsels und des schwarzen Filzstifts. Der Gummiball und die Pinselhaare sind schon mehr oder weniger unscharf. Durch Abblenden kannst Du den Schärfenbereich erweitern. Aber dann werden die Zeiten so lang, daß Du ein Stativ brauchst. Einfach viel probieren.

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Kleiner Tipp:

 

1) Probier weiter mit der Kamera rum, aber lies Dir parallel dazu ein paar Fotogrundlagen an.

2) Vergiss alle 'Programme', das ist purer Quatsch (wie gesagt, die können nicht zaubern, die sind überflüssig wie ein Kropf). Stell stattdessen auf 'P' oder etwas professioneller auf 'A' und einfach mal Blende 8 (oder etwas weniger in Richtung 5.6)

 

Vergiss vor allem "Makro". Damit wird dir nie ein Makro gelingen. Den Schwachsinnspunkt haben viele Kameras. Das Programm ist für ein optional käufliches "Makroobjektiv", neudeutsch Vorsatzobjektiv vorgesehen.

Was die Einstellung dann bewirkt hat sich mir nie erschlossen, weil ich sie ignoriert habe. Vielleicht irgendeine geheime Feineinstellung?

Lass die Finger von dem teuren 60mm Makro. Blüten und Bienchenzeit ist vorbei.

Teste deinen Mindestabstand bei dem das Objektiv noch sicher scharfstellt und prüfe deinen Bildausschnitt. Mehr geht im Moment nicht.

Willst du mehr kaufst du dir einen billigen Satz Vorsatzlinsen und übst eine Weile. Du wirst eine oder 2 Linsen dabei haben, die für deine gewünschten Ausschnitte richtig sind.

Das wird nur mäßige Ergebnisse bringen, aber da stehen Dioptrienzahlen drauf. Für deine Lieblingdioptrie kaufst du dir dann einen hochwertigen "Achromaten".

Damit kommst du über den ganzen Winter, mit Äpfeln, Birnen, Schmuck usw.

Wenn im Frühjahr die ersten Knospen auftauchen kannst du damit auch noch üben und wenn es dir gefällt lässt du den Wunsch nach einem neuen Makro wieder aufleben. Vielleicht ist der Wunsch garnicht mehr da.

Die überflüssigen Billigvorsatzlinsen sind dann eben Lehrgeld gewesen und den Achromaten hast du ja.

 

Nachtrag: Ah, micharl ist auch noch wach. Sein Beitrag dient auch dem Grundverständnis. Beherzige ihn.

Mir fällt gerade noch das viel belächelte Kitobjektiv Oly 12-50mm ein. Ich halte es für ein ausgezeichnetes Allroundobjektiv. Es hat auch eine Makrostellung mit der man Blüten formatfüllend abbilden kann. Mit Bienchen drauf gibt das tolle Fotos. Für Bienchen formatfüllend reicht es aber nicht mehr.

Günstige Angebote gibt es gebraucht bei Ebay.

Edited by Johnboy
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Vielen Dank für die vielen Tipps. Seh schon, der Winter ist zum Üben da.

 

 

Noch ein Hinweis zu meinem 'Tipp', dass Du viel rumprobieren sollst (aber bitte nicht vergessen, sich die fototechnischen Basics anzulesen):

 

Das beste Bild zum lernen und korrigieren ist ein vermurkstes, misslungenes Bild. Anhand eines solchen Bildes frag Dich:

 

Warum ist es unscharf?

Gibt es irgendeine unwichtige Stelle im Foto, die richtig scharf ist? -> Dann lag der Fokuspunkt zu weit/nah

Liegt die Schärfe an der richtigen Stelle, aber davor/dahinter unscharf -> Das ist in der Fotografie so und kann nur etwas abgemildert werden, indem man weiter abblendet (also z.B. statt 5.6 eine grössere Blenden-Zahl, z.B. 8 wählt)

 

Sieht die Unschärfe wie ein Wisch oder Verriss aus?

Dann ist die Belichtungszeit für das Motiv bzw. Dein Zittern zu lang -> kürzere Zeit wählen (z.B. 1/250 statt 1/30)... Bitte aber bei Deiner Fototheorie auch lesen, welche Auswirkungen dies auf Blende und ISO hat.

 

Warum ist es zu dunkel oder hell?

Dann musst Du Dir Gedanken über die richtige Belichtung machen.

 

Unter dem Strich ist Fotografie ziemlich gemein: will man was Gutes an einer Stelle (Blende so, dass es scharf von vorne bis hinten ist), dann musst Du was schlechtes an anderer Stelle akzeptieren (verwackelte Fotos durch zu lange Belichtungszeit).

Edited by kirschm
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 nach dem Objektiv gesucht. Ich finde im Internet nur ein 14-42er. Mindestabstand 200mm, wie weit man bei 42mm Brennweite weg bleiben muss, dazu finde ich keine Angabe.

 

Ich weiß nicht wonach du gesucht hast? Das 14-42 ist ohne zusätzlichem Zubehör nicht für Makro geeignet.

Mein Vorschlag war dieses:

 

http://www.ebay.de/itm/Olympus-M-Zuiko-Digital-Ed-12-50mm-1-3-5-6-3-Ez-Handler-/271990805739?hash=item3f53ea54eb

 

Ist ein Objektiv, mit dem man auch gerüstet ist wenn einem ein Frosch über den Weg läuft oder eine schöne Blüte in der Natur steht.

 

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Die klassische Definition von Makrophotographie ist, daß das Bild eines Gegenstandes auf dem Film genau so groß oder größer dargestellt und aufgezeichnet wird, wie der Gegenstand in der Realität ist. Das hat dann auch Konsequenzen für die Berechnung von Makroobjektiven, die auf einen quasi "symmetrischen" Strahlengang vor und hinter dem Objektiv ausgelegt werden.

 

In diesem Verständnis ist das genannte Objektiv kein Makroobjektiv.

 

Inzwischen hat sich zumindest umgangssprachlich eine etwas andere Rede durchgesetzt: Wir achten fast nur noch auf die Darstellungsgröße auf den Monitor, und wenn der Maikäfer die Hälfte des Bildschirms einnimmt, sagen wir "Makro" - obwohl das Abbild des Tierchens auf dem MFT- oder 1-Zoll-Sensor keinesfalls 1:1 war. Die Hersteller greifen das dankbar auf und attestieren ihren Standardzooms "Makrofähigkeit".

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Inzwischen hat sich zumindest umgangssprachlich eine etwas andere Rede durchgesetzt: Wir achten fast nur noch auf die Darstellungsgröße auf den Monitor, und wenn der Maikäfer die Hälfte des Bildschirms einnimmt, sagen wir "Makro" - obwohl das Abbild des Tierchens auf dem MFT- oder 1-Zoll-Sensor keinesfalls 1:1 war. Die Hersteller greifen das dankbar auf und attestieren ihren Standardzooms "Makrofähigkeit".

 

 

und das ist gut so ... was interessiert mich das Verhältnis zur Abbildung auf meinem Sensor, eigentlich will ich doch vielmehr das Mass, "wie gross kann ich den Käfer später auf meinem Ausgabemedium sehen", wissen.

 

 

Die beste Angabe ist, wieviel Fläche, in Höhe x Breite, kann ich mit einer Kombination aus Objektiv und Sensor aufnehmen.

 

 

Die Angabe von realer Grösse auf dem Filmfenster machte Sinn, als man in analoger Zeit bei den Formaten das gleiche Filmmaterial hatte... also nichts gewann, wenn man ein Bild statt mit Mittelformat in 1:1 (winziger Käfer in der Ecke) mit Kleinbild 1:1 (etwas grösserer Käfer) fotografierte ... die Körnung der gleichen Filme war ja auch gleich fein, nur aussenrum war halt mehr drauf bei Mittelformat.

Edited by nightstalker
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Hallo,

Ich habe heute versucht Makroaufnahmen mit dem Olympus M.Zuiko 14-45 Pancake zu machen. Klappt nicht wirklich. Versuch mit Apfel und Frosch.

Jetzt habe ich gelesen, das dies aber möglich sein soll.

Ich habe im Programm auf Makro gestellt. Was muss ich beachten?

Schöne Grüße

 

versuch mal den hier:

 

http://www.olympus.de/site/de/c/lenses/adapters_converters/converters/mcon_p02_macro_converter/index.html

 

 

Das ist der Herstellereigene Vorsatzkonverter, mit dem Dein Objektiv auch Nahaufnahmen kann.

 

http://www.amazon.de/Olympus-V321200BW000-MCON-P02-Konverter-EZ-M1442EZ/dp/B00I1CP2QQ/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1442822905&sr=8-2&keywords=olympus+mcon2

 

kostet knapp unter 70 Euro.

 

(Achtung nicht verwechseln mit dem MCON 1 ... der passt nicht!)

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und das ist gut so ... was interessiert mich das Verhältnis zur Abbildung auf meinem Sensor, eigentlich will ich doch vielmehr das Mass, "wie gross kann ich den Käfer später auf meinem Ausgabemedium sehen", wissen.

Da sind wir im Prinzip vollständig der gleichen Meinung. Ich wüsste nur gerne, ob die Hersteller, wenn sie heute ein Makro-Objektiv anbieten, das eher auf 1:1 oder auf unsymmetrische Abstände korrigieren. Aber vielleicht kann man das inzwischen auch automatisch oder per Software ausgleichen.

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Da sind wir im Prinzip vollständig der gleichen Meinung. Ich wüsste nur gerne, ob die Hersteller, wenn sie heute ein Makro-Objektiv anbieten, das eher auf 1:1 oder auf unsymmetrische Abstände korrigieren. Aber vielleicht kann man das inzwischen auch automatisch oder per Software ausgleichen.

 

daran glaube ich eher nicht ... aber die floating Elements Technik hat schon einiges an Nahqualität gebracht ... wenn auch auf Kosten der Brennweite im Nahbereich.

 

 

Das ist ja auch ein Grund, wieso die kleinen Sensoren da Vorteile haben, sie müssen nicht in solche Extreme gehen bei den Objektiven, da auch 1:3 schon eine ziemlich beeindruckende Darstellung bietet.

 

Je grösser der Sensor, umso schwieriger ist es, mit normalen Objektiven Nahaufnahmen zu machen. (und nicht wegen der Schärfentiefe, dieses Gerücht ist falsch ... man kann grössere Formate ja auch besser abblenden, so dass die reine Ausdehnung kein Problem ist)

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  • 2 weeks later...

Produktdatenblatt von Olympus steht:

 

Objektivaufbau

Bildwinkel 75 - 29°

Minimale Aufnahmeentfernung 0,2 m

Asphärische Glaslinsen 3

Asphärische ED-Linsen 1

Super HR-Elemente 1

Maximale Bildvergrößerung 0,23x (Micro Four Thirds) /

0,46x (35-mm-Format)

 

Minimale Aufnahmeentfernung entspricht diesem doch???

Die minimale Aufnahmeentfernung spielt für die Makrofähigkeit überhaupt keine Rolle.

Entscheidend ist allein die maximale Bildvergrößerung. Diese kann bei einem Objektiv mit großerer minimaler Aufnahmeentfernung durchaus besser sein das hängt von der Objektivkonstruktion ab. Eine Bildvergrößerung von 0.23x bedeutet das du ein Motiv mit ca. 5x7cm formatfüllend abbilden kannst. Das dürfte schon für viele Blüten reichen. Bei der Auflösung von heutigen Kameras muss es auch nicht immer voll formatfüllend sein und man erreicht dann sogar noch höhere mögliche Schärfentiefen. Die Makrofähigkeit von Objektiven lässt sich darüber hinaus auch mit Vorsatzlinsen oder Zwischenringen verbessern.

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  • 2 weeks later...

Hallo,

 

denke mit ein wenig probieren geht das alles, bin auch kein Profi :-)

 

Das Bild ist auch mit dem M.Zuiko 14-45 Pancake gemacht, denke so etwas wolltest du in der Art fotografieren Oder :-)

 

 

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Edited by Mythorius
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