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Makro-Fotografie


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Hallo,

 

Makro-Fotografie macht mir viel Spaß. Trotzdem habe ich mal eine vielleicht doch dumme Frage.

 

Heute wollte ich Bienchen auf Blümchen fotografieren. Die Tierchen sind ja schon recht agil. Will ich keine Bewegungsunschärfe, verkürze ich die Zeit, doch dann benötige ich ja eine geöffnetere Blende, was zu Lasten der Tiefenschärfe geht. Dann ist das Bein scharf, aber der Kopf unscharf o. ä. Schließe ich die Blende mehr, habe ich mehr Schärfentiefe, aber Bewegungsunschärfe oder gar zu viel Hintergrund....

 

Ich habe mir eben die Fotos im Makro-Thread angeschaut - viele sind einfach atemberaubend schön, gestochen scharf. Wie gelingt so etwas?

 

Ich verwende die Samsung NX30 mit dem 60 mm Objektiv (F2,8)

 

sonnige Grüße

Sal1966

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Hi :-),

 

1) ohne Hilfsmittel (available light):

In der Regel oder inbs. dann, wenn ich kurze Zeiten benötige belichte unter (-0.7EV).

Gute Erfahrungen habe ich mit dem Oly-60/2.8 bei Blende 2.8 bis 5.6 (max. 6.3 oder 7.1) gemacht.

Ganz wichtig in der EBV sind ein sehr gutes Entrauschen und Nachschärfen (nach dem Verkleinern).

 

2) mit Hilfsmittel, z.B. Softbox. Da bekommst Du exzellente Resultate (und prima Tips von anderen) ... :)

 

3) Stacking, siehe 2)

 

Greetings

Klaus

 

Noch ein Tip: geh' nicht zu nah ran. Dann hast Du automatisch mehr Schärfentiefe - wobei ich nicht

das Crop-Potential der NX30 kenne.

Edited by Onkel Otto
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Hallo,

 

Heute wollte ich Bienchen auf Blümchen fotografieren. Die Tierchen sind ja schon recht agil. Will ich keine Bewegungsunschärfe, verkürze ich die Zeit, doch dann benötige ich ja eine geöffnetere Blende, was zu Lasten der Tiefenschärfe geht.

 

Hallo,

 

ISO erhöhen, dann bleibt die Schärfentiefe erhalten. Das beste ist aber immer: mehr Licht. Das führt zu kürzeren Zeiten ohne die Blende zu öffnen oder die ISO zu erhöhen. Ich empfehle dir einen Reflektor zu nutzen. Wie sinnvoll eine Makroleuchte einsetzbar ist, kann ich nicht beurteilen. Einen Versuch wäre es vielleicht wert.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ve1iA3_DpdA

 

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Hallo,

 

Makro-Fotografie macht mir viel Spaß. Trotzdem habe ich mal eine vielleicht doch dumme Frage.

 

Heute wollte ich Bienchen auf Blümchen fotografieren. Die Tierchen sind ja schon recht agil. Will ich keine Bewegungsunschärfe, verkürze ich die Zeit, doch dann benötige ich ja eine geöffnetere Blende, was zu Lasten der Tiefenschärfe geht. Dann ist das Bein scharf, aber der Kopf unscharf o. ä. Schließe ich die Blende mehr, habe ich mehr Schärfentiefe, aber Bewegungsunschärfe oder gar zu viel Hintergrund....

 

Ich habe mir eben die Fotos im Makro-Thread angeschaut - viele sind einfach atemberaubend schön, gestochen scharf. Wie gelingt so etwas?

 

Ich verwende die Samsung NX30 mit dem 60 mm Objektiv (F2,8)

 

sonnige Grüße

Sal1966

Hallo Sal1966, dumme Fragen gibt es nicht, das schon mal vorweg.

 

Ich habe übrigens auch die NX 30 und verwende zur Makrofotografie die Raynox- 150-Nahlinse. Mit dieser ist in Kombination mit dem Telezoom bei 200mm Brennweite ein Betrachtungsabstand von ca. 20 cm möglich. Das entspricht etwa einem Abbildungsmaßstab von 1:1. das schaffst du natürlich mit dem Macro 60/2,8 auch. Das Bild im Anhang habe ich mit 130 mm gemacht, entspricht etwa 1:1,6. Trotzdem ist die Biene nicht bis zum Hinterleib scharf. Selbst bei Blende 16 beträgt die Schärfentiefe nur wenige mm, wie hier gut zu erkennen ist.

 

Du hast ja schon mal mit dem Macro 60/2,8 die besten Voraussetzungen, allerdings nützt dir hier die Offenblende wenig, besonders bei unruhigen Objekten.

 

Ich habe das angehängte Foto mit 1/320 s und Blende 16 gemacht. Deshalb ist es auch ziemlich scharf. Solche Aufnahmen mit Insekten mache ich grundsätzlich mindestens mit Blende 10. Du musst dann zwangsläufig mit der ISO hochgehen, die NX 30 macht noch bei 1600 gute Bilder, am Besten mit RAW ablichten und dann in Lightroom entrauschen. Ich hatte hier gutes Licht, deshalb kam ich mit ISO 800 aus. Nicht den Mut verlieren, mir gelingen bei solchen Schnappschüssen auch nur so etwa 10 - 20%.

 

Gruß

 

Dietmar

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Hi nochmal :-),

 

vielleicht wäre es nützlich, wenn Du uns mal ein oder zwei Beispiele zeigst,

in denen deutlich wird "wie sehr makro" Deine Makros sein sollen :).

Dann könnten wir gezielter über Verbesserungen nachdenken ...

 

Hier ein Beispiel für einen sehr moderaten Abbildungsmasstab (weit ab der 1:1)

mit anschliessendem Beschneiden.

Alles ganz entspannt und easy mit wenig Ausschuss und wenig Frustrationn ;)

 

Bei 1/250 s, f/5.6 und ISO 200 ist noch reichlich Platz in alle Richtungen, wenn

denn mehr Schärfentiefe erwünscht sein sollte.

 

1) ohne Beschnitt

2) ca. 50% Beschnitt, bietet den größten gestalterischen Spielraum bei guter BQ

3) 1:1-crop - das Ende der Fahnenstange mit dieser Methode

 

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Edited by Onkel Otto
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Meiner Meinung nach ist es zum entspannten Bienchenknipsen am besten nicht den Kopf an der Kamera zu haben, so fühlen sich die Viecherl irgendwie weniger gestört und man kann sie fast anstubsen

 

9425933737_33e1f9da12_b.jpg

 

 

es geht sogar mit der Kompakten im WW ranzugehen, die Kamera auf ein Blütenblatt aufzulegen und dann die Biene zu fotografieren

 

6108534935_bf14786db6_b.jpg

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An Deiner Bilderserie ist schon bemerkenswert, was man mit einem Makroobjektiv noch alles herausholen kann, auch wenn man nicht den vollen Abbildungsmaßstab nutzt. Dann hat man natürlich mehr Spielraum für die Tiefenschärfe. Ich habe die Kombination Makrolinse - Telezoom verwendet, da ich kein Makroobjektiv besitze. Hier sieht man deutlich die Grenzen dieses Equipment, obwohl man damit durchaus noch Bilder für den "Hausgebrauch" machen kann. 

Hi nochmal :-),

 

vielleicht wäre es nützlich, wenn Du uns mal ein oder zwei Beispiele zeigst,

in denen deutlich wird "wie sehr makro" Deine Makros sein sollen :).

Dann könnten wir gezielter über Verbesserungen nachdenken ...

 

Hier ein Beispiel für einen sehr moderaten Abbildungsmasstab (weit ab der 1:1)

mit anschliessendem Beschneiden.

Alles ganz entspannt und easy mit wenig Ausschuss und wenig Frustrationn ;)

 

Bei 1/250 s, f/5.6 und ISO 200 ist noch reichlich Platz in alle Richtungen, wenn

denn mehr Schärfentiefe erwünscht sein sollte.

 

1) ohne Beschnitt

2) ca. 50% Beschnitt, bietet den größten gestalterischen Spielraum bei guter BQ

3) 1:1-crop - das Ende der Fahnenstange mit dieser Methode

 

attachicon.gifPA051594_norm4_c4h-2g-4b-4_dns1_1200_s35_85std.jpg

 

attachicon.gifPA051594_crop_norm4_c4h-2g-4b-4_dns1_1200_s35_85std.jpg

 

attachicon.gifPA051594_crop_norm4_c4h-2g-4b-4_dns1_s35_85std.jpg

 

Edited by Dischub
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Bevor ich meine Bilder zeigen möchte - Danke für eure bisherigen Feedbacks!!

 

Hier, die Beine scheinen "scharf" zu sein, der Kopf ist jedoch unscharf (60mm, 1/400, F5,6, ISO 100):

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Hier, Teile der Flügel, Beine, Rücken scheinen scharf zu sein, der Kopf ist wieder unscharf (60mm, 1/400, F4,5, ISO 100)

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(60mm, 1/400, F4, ISO 100):

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:

 

 

 

 

sonnige Grüße

Sal1966

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bei 1/400 s und ISO 100 hast du ja noch viel spielraum um abzublenden. und wenn es gar nicht mehr tiefenschaerfe sein soll, einfach ein paar mal fokusieren udn abdruecken. irgednwann sitzt der schaerfepunkt dann da wo er sein soll.

 

maui

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die "bessere Hälfte" vom Herschemann

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war mir so ganz zufällig übern Weg gelaufen.

 

E-PL7 mit 1.8/45 + 16mm ZR
 

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Das Problem ist halt, dass einfach in der Nähe die Schärfentiefe immer weniger wird, so dass das Hauptproblem bei Tierchen immer ist, sie scharf aussehen zu lassen.

 

Bei den Bienen hast Du beim obersten fast getroffen, die Schärfe sollte halt auf dem Kopf liegen, ansonsten wäre der Abfall nach hinten schon OK.

 

Ich würde tatsächlich mal auf 8 oder sogar 11 abblenden.

Edited by nightstalker
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Hallo, Sal,

 

es gibt unterschiedlichste GestaltungsMöglichkeiten bei Insekten-Makro-Fotografie.

Manchmal kann es auch sehr reizvoll sein, nur eine ganz dünne TS zu haben - andere mögen es am liebsten "gestackt" und von hinten bis vorne scharf...

Es gibt ja zum Glück keine Vorschriften ;)

 

allerdings ist tatsächlich eine Regel (keine Regel ohne Ausnahme - das hängt immer auch vom individuellen Gestaltungswillen ab) daß die Augen scharf sein sollten...

ich fokussiere immer mit Spot auf die Augen - und dann oft "Dauerbeschuß"…… dann schau ich, was am besten geworden ist...

auch da passiert es, daß kein einziger Versuch etwas geworden ist- Wind, Verwackeln mit der Hand etc….

 

Stativ finde ich persönlich bei Tagesfotografie von sich bewegenden Insekten Quatsch - gut bewährt hat sich dagegen ein "MiniEinbeinStativ" -ich verwende dazu ein kleines Dreibein als Einbein….

 

und dann: ÜbenÜbenÜbenÜbenÜben…… hört irgendwie nie auf *gg*

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EDIT: @Sal

Deine Fliege im Makro-Thread, # 7167, gefällt mir persönlich zum Beispiel sehr gut - ich mag die knappe TS hier!

 

und ja, Fliegen sind sehr lieb zum MakroFotografen……. sie sind nicht so huschig wie z.B. die Bienen

 

(vor allem die meisten Wildbienen sind alles andere als gnädig, was das "länger als eine Sekunde Stillsitzen" anbelangt….)

 

und noch ein EDIT: Schärfe  ist nicht Alles…… und Schärfe alleine manchmal gar nichts….

 

(in meinen Augen) 

 

B)

Edited by Ameise
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