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ND/GND Filter für FE 16-35


@mo
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Hallo zusammen,

 

hat wer Erfahrungen / Vorschläge für ein Filtersystem für das FE16-35?

 

Ich würde gerne den Umgang mit Verlaufsfiltern und ND-Filtern erlernen und ein wenig experimentieren. Nun sieht man natürlich immer wieder den Lee Little / Big Stopper und die entsprechenden GND-Filter, was ich aber für erste Versuche für zu teuer halte. Nun gibt es ja auch günstiger das Cokin Z-Pro System, wobei das ja keine Glasfilter sind und mir das Ganze dafür dann wiederum zu teuer erscheint...

Als Billigvariante habe ich noch von Zomei ein kompatibles 100er System zu Lee und Cokin gefunden, wobei es da auch vergütete Glasfilter für ein Drittel des Preises des Lee gibt (64,- für ND64 oder ND1000) und für Verlaufsfilter-Versuche günstige (22,-) Kunststofffilter.

 

Opinions Minions?  :P  :D

 

 

Grüße,

 

@mo

 

P.S.: Aufschraubfilter kommen nicht in Frage, das finde ich zu umständlich und würde ich dann wahrscheinlich eher nicht nutzen.

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  • 2 weeks later...

Hallo zusammen,

 

nur falls hier jemand irgendwann mal per Suche drüber stolpert:

 

Gute Alternativen zu Lee, Cokin, etc:

 

- Haida ND64 und ND1000 und 100er Halter.

Hier im Test der 64er gegen Lee: http://www.achim-sieger.de/lee-little-stopper-vergleichstest/

 

Ich habe mir den Haida Pro II Digital Slim Polfilter Zirkular MC (multicoating) - 100er Serie Einschubfilter, inkl. Halter und Anschlussadapter in 67mm, 72mm, 77mm, 82mm bestellt, welcher einen stabilen 100mm Halter inkl. Adapter und einen Slim-Polfilter beinhaltet, der in den Adapter montiert wird (144,-€). 

Dazu kommt noch der ND64 von Haida (89,90€).

 

- Kood ND und GND (über die e-bucht aus UK)

Hier im Test: http://blog.edandavey.com/2013/07/landscape-photography-filters-on-budget.html

 

Ich werde mir da wohl die Woche noch das Set aus GND2/4/8 mit hartem Verlauf für 77,50€ und in Ermangelung eines Sets noch GND 4/8 mit weichem Verlauf für jeweils 33,60€ bestellen.

 

Macht dann ungefähr 380,- Euro für ein fast vollständiges Set, was ich im Vergleich zu Lee, Format Hitech, etc. für recht günstig erachte (immer noch schweineteuer für ein bisschen Glas, Resin, Plastik und Metall...)

 

Ich werde berichten, ob das alles passt und wie die Ergebnisse sind.

 

Grüße,

 

@mo

 

Edited by @mo
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An mir selbst habe ich bemerkt, dass mit den guten Digitalkameras die Bequemlichkeit über den Filtereinsatz im wesentlichen gesiegt hat.

 

Farbverläufe kriegt man in der EBV recht gut hin.

Bei den Grauverlaufsfiltern kenne ich die maximale Stärke der Filterwirkung nicht, vermute aber, dass da die Möglichkeiten noch nicht durch Bildbearbeitung gleichermaßen gegeben sind (Abdunkeln der Lichter, Aufhellen der Schatten), trotz guter Senortechnik. Gute Landschaftsfotografen nutzen diese Filter regelmässig.

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Ich benutze den Haida-Kram seit einiger Zeit mit dem FE16-35.

Ich bin SEHR zufrieden.

Einzig um die Beschriftung der Optik muss man sich kümmern.

Mattschwarz war meine Lösung  :)

Seitdem keine Probleme ... selbst beim Blick in die Sonne

 

EDIT: Ich hätte noch dazu schreiben sollen, dass ich die Filter ebenfalls von Haida verwende, ND 3.6 und GND 0.6

Edited by vollted
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Die Angaben sind auch wirklich doof, manchmal in 2er-Potenzen, mal in F-stops, und manchmal in ganz anders.

 

Ein ND2 (oder auch 0.3) ist ein Filter mit 1 blende Abdunklung.

 

Nd4 (0.6) = 2 blenden

nd8 (0.9) = 3 blenden

nd16 (1.2) = 4 blenden

nd64 (1.8) = 6 blenden

nd1000 = 10 blenden

 

Ich möchte halt das Optimum bereits bei der Aufnahme erreichen, was Dynamik und Entspiegelung/Kontrast betrifft. Und wenn man seine Ausrüstung, welche meist bei mehreren tausend Euro liegt, mit einem Bruchteil dessen nochmal optimieren kann, dann spricht da meiner Meinung nach einiges dafür.

Ich glaube auch, dass durch die Entschleunigung ein bewussteres Fotografieren erreicht werden kann. Mehr Gedanken um Motiv und Ausschnitt, anschließend noch Polfilter einstellen, GND auswählen und einstellen, eventuell noch mit ND für Langzeit. Für mich klingt das sehr spannend!

 

Grüße,

 

@mo

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Die Angaben sind auch wirklich doof, manchmal in 2er-Potenzen, mal in F-stops, und manchmal in ganz anders.

 

Ein ND2 (oder auch 0.3) ist ein Filter mit 1 blende Abdunklung.

 

Nd4 (0.6) = 2 blenden

nd8 (0.9) = 3 blenden

nd16 (1.2) = 4 blenden

nd64 (1.8) = 6 blenden

nd1000 = 10 blenden

 

 

Für alle, die mit dieser 'Umrechnungsproblematik' etwas rumspielen wollen... Hier ein kleines Excel von mir dazu (violette Zellen = Parameter, die man nach belieben ändern kann):

 

kirschm graufilter.zip

 

Es gibt bestimmt Apps dazu... aber XLS läuft halt auch auf'm Smartphone / Tablet...

 

Nebenbei kann man sich auch die Formeln anschauen und kennt dann auch die Berechnungsmethode.

Edited by kirschm
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ne, anders

Du machst ne Belichtung ohne ND, trägst den Bel-Wert und Blende ein.

Setzt dann den Filter ein und überträgst auch den Wert in die App.

Bei gewünschter Blende (egal welche) folgt die passende Belichtungszeit, die durchaus mal im halb Stundenbereich landen kann.

Der integrierte Timerl erinnert dich dann ans Ende von Bulb (FB vorausgesetzt)

 

Zusätzl. Variabel kann dann noch die ISO sein.

Sehr praktisch für LZB in der Nacht.

 

Offene Blende / ISO 25600 = kurze Belichtung - Schärfe, Ausschnitt und Belichtung checken

Abblenden / ISO 100 = das Ergebnis sagt dir dann die passende BLZ

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Verlaufsfilter brauche ich mit den neuen Sensoren nicht mehr.

Ich habe einen ND1000 von b&w sowie einen Satz von Haida. Beide tun sich nichts. Anscheinend kann auch der Weißabgleich der Sony besser mit den Farbverschiebungen umgehen, die ich out of der A7R nicht mehr sehe.

Für Langzeitbelichtungen nehme ich den ND3 (1000fach) von b&w und den Haida ND0,9 (8fach) und komme so auf Zeiten von etwa 4 min. am Tage.Ich erkenne keine Qualitätsminderung.

Ich benutze 77mm Filter an dem 16-35. Mit dem b&w, der keine Slimversion ist, ist die Randbeschneidung marginal, kombiniert mit dem Haida (Slim) deutlich, aber leicht ausgezoomt nicht mehr unkorrigierbar.

K.

K.

Edited by klaramus
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Verlaufsfilter brauche ich mit den neuen Sensoren nicht mehr.

Das hab ich jetzt schon öfter gelesen und ich frage mich, ob man das tatsächlich so pauschalisieren kann. Sicherlich hat der Dynamikumfang stark zugenommen, aber rechtfertigt das den Verzicht auf Filter in der Landschaftsfotografie?

 

Wenn man bis zu drei Blenden Unterschied zwischen Himmel und Vordergrund in der EBV kompensieren möchte und man das optimal auf den Himmel belichtet, bedeutet das doch, das man quasi die ganze Struktur im Vordergrund auf ISO 800 schiebt. Sicher ist das bei den Sonysensoren kein großes Problem, aber halt lange nicht mehr optimal. Meist schiebt man ja zusätzlich nochmal die Tiefen rauf, so dass man da noch mehr Rauschen produziert.

Wenn man bereits bei der Aufnahme den Dynamikumfang eines Motivs um drei Blenden komprimiert abbilden kann, so kann sich das doch nur positiv in der EBV bemerkbar machen.

 

Oder hab ich einen Denkfehler?

 

Grüße,

 

@mo

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Oder hab ich einen Denkfehler?

 

Eigentlich nicht... was man direkt bei der Aufnahme 'korrigieren' kann (und sei es nur, sich um eine saubere Belichtung zu kümmern), kann bei der RAW-Entwicklung nur noch second-best-sub-marginal kaschiert werden.

 

Wenn es aber um Filterkorrekturen geht, siegt bei mir halt die Faulheit... also nix Verlaufsfilter... nänänänä..

Edited by kirschm
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Wenn es aber um Filterkorrekturen geht, siegt bei mir halt die Faulheit... also nix Verlaufsfilter... nänänänä..

Ich werde mir die sicherlich auch nicht bei jedem Motiv auf die Linse knipsen, aber bei meinen Wanderungen mit explizitem Ziel "ein tolles Bild" dann schon.

 

Die Filter sind leider immer noch nicht da (passend zum Wetter), aber das Haida-Bundle aus Polfilter und Halter und das macht einen hervorragenden Eindruck. Null Vignette bei 16mm und zwei montierten Filtereinschubhaltern. SEHR leicht, präzise Gewinde, geschmeidiger Dreh beim Polfilter. Ich hab das auch nicht ganz gerafft mit dem Polfilter, jetzt wo es da ist finde ich die Konstruktion umso hervorragender. Der Filter ist halt wesentlich größer als das Filtergewinde, da er in die Adapter eingeschraubt wird. Da kann also bauartbedingt schon nichts vignettieren. Schön das!

 

Grüße,

 

@mo

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Das hab ich jetzt schon öfter gelesen und ich frage mich, ob man das tatsächlich so pauschalisieren kann. Sicherlich hat der Dynamikumfang stark zugenommen, aber rechtfertigt das den Verzicht auf Filter in der Landschaftsfotografie?

 

 

Ganz klar 2 mal NEIN.

Ich hab mir die Filter 1,5 Jahren nach der a7r gekauft.

Die rund 400€ hab ich nicht versenkt, sondern sinnvoll angelegt.

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So, 

 

mittlerweile sind auch die Kood-Filter da, Verarbeitung macht einen guten Eindruck: Gerader Horizont, gerundete Kanten, stabiles Material, keine Einschlüsse oder oberflächliche Besonderheiten.

Nach den ersten Testschüssen vom Wochenende bin ich schwer begeistert, was so direkt aus der Kamera kommen kann.

 

Hier mal ein Export aus LR (Weißpunkt + 23, da unterbelichtet, ansonsten keine weiteren Anpassungen, WB: Daylight)

Benutzt wurde ein GND0.6 bzw. GND4 (also zwei Blenden Abdunklung im Himmel mit harter Kante)

 

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Das Handling zusammen mit dem Haida-Halter ist sehr gut. Butterweicher Einschub der Filter, kein Verkanten, sehr easy mit einem Finger feineinstellbar.

Das Grading ist bei dem Hard-Grad so, dass ich es bis 50mm anwendbar finde, dadrüber (mit dem FE2870 ausprobiert) wird der Übergang schon wieder so soft, dass keine Verbesserung direkt im EVF erkennbar ist.

Die Softgrads lassen bei 16 bis ca. 22mm  (FE1635) einen Effekt erkennen, darüber ist es mehr Ahnung als Erkenntnis ;-)

Eine Tönung im abgedunkelten Bereich oder auch dadrunter kann ich beim Vergleich mit/ohne Filter nicht erkennen, da liefer ich aber noch ne Testreihe nach, die repräsentativer ist, als das was ich am WE verbrochen habe.

 

Danke für die Tipps von Euch, evtl. hilft das hier ja dem ein oder anderen auch weiter.

 

Grüße,

 

@mo

 

€dit: Da hab ich doch noch die Objektivkorrektur vergessen im ersten Beispielbild. Hab das gerade noch geändert und aktualisiert, weil ich noch anmerken wollte, dass keinerlei Vignettierung bei der Verwendung von zwei Filtern und Polfilter bei 16mm zu erkennen ist.

 

 

Edited by @mo
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Ich weiss ja nicht, ob es heutzutage nicht einfacher ist, einfach zwei Belichtungen zu machen und dann auf zwei Ebenen übereinanderzulegen, mit einem Verlauf der Überblendung.

 

Diese Methode hat den Vorteil, dass man nicht auf den geraden Übergang angewiesen ist und auch mal lokal über eine Aufhellung der Überblendungsebene das dunklere Bild zu nutzen. (zB bei Teilen die sich im Wind bewegt haben)

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Sicher geht das und wäre für obigen Fall natürlich auch möglich gewesen. Schwieriger wird das aber, wenn zusätzlich noch ein ND für Langzeitbelichtungen eingesetzt werden soll. Da soll dann ja in einem Bild bereits die Aufnahme im Kasten sein.

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Noch mal mein Statement zu Verlaufsfiltern, die ich nicht mehr benutze:

Das obige Bild ist natürlich prädestiniert für einen Verlauf, da der Horizont gerade verläuft und die abgedunkelten Bäume kein Problem darstellen.

Natürlich nimmt man zunehmendes Rauschen in kauf, aber was ist das kleinere Übel? 

 

Meine Erfahrung mit Verläufen:

Berge, Architektur, Windräder und was sonst noch wurden so abgedunkelt, daß ich das meistens retuschieren musste. 2 Fotos übereinanderlegen geht zur Not, aber nur per Stativ und dann muss ich wie vorhin genauso retuschieren. Ziemlich gerade Horizonte sind ziemlich selten - auf Island, Küste oder Flachland häufiger, aber nicht in den Bergen.

Wenn ich sehr starke Kontraste habe, ist die Sonne auch meistens gegenüber und nicht im Rücken und somit habe ich 2 oder sogar 4 Flächen mehr, die ich peinlich genau vom Staub befreien muss und die auch so unangenehme Reflektionen nach sich ziehen.

Schon die Pentax K3 erlaubte ziemliches Aufhellen der Tiefen und schon mit der blieben die Verlaufsfilter daheim oder in der Tasche.

Mit der A7R nehme ich die Filter noch nicht einmal mit, da selbst in den Lichtern wahnsinniges Potential steckt und die Schatten aufgehellt in der Praxis sehr wenig rauschen. Ich bin immer wieder erstaunt.

Auch wenn die Sonne als Strahlen-Stern direkt im Bildfeld liegt, genügt oft ein Foto.

Ich nehme relativ oft für alle Fälle Belichtungsreihen auf - z.T. als alte Angewohnheit und auch, weil ich die richtige Belichtung nicht kenne, aber eins von den Bildern eignet sich fast immer als Solo.

 

Als die 5D Mark II und auch die III noch das Maß aller Dinge war, war die Sachlage (und meine Ansicht) natürlich anders.

K.

Edited by klaramus
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Alles richtig soweit, insbesondere die Aussage mit den ebenfalls abgedunkelten Objekten, welche über einen eventuell vorhandenen Horizont hinausragen. Ich habe auch nicht behauptet, dass es ein Muss ist um anspruchsvolle Landschaftsaufnahmen produzieren zu können. Vielmehr möchte ich mich aus dem Eröffnungspost nochmal selbst zitieren:

"Ich würde gerne den Umgang mit Verlaufsfiltern und ND-Filtern erlernen und ein wenig experimentieren."

Da ich mich noch zu den Fotografieanfängern zähle, möchte ich hier auch garnicht Pro-Filter argumentieren, dafür fehlt mir schlicht die Erfahrung.

Ich würde aber gerne meine Erkenntnisse zu dem von mir gekauften Equipment schildern, insbesondere, da ich über die Kood-Filter nur eine aussagekräftige Bewertung im Netz finden konnte. Das alles bezogen auf das FE1635 hilft vielleicht einmal jemandem, der auch einen guten/günstigen Einstieg in das Thema sucht.

 

Nebenbei bin ich im September an der Ostsee, da hoffe ich auf ein paar Motive ohne Windräder ;-)

 

Am Wochenende kommt auch endlich mein bestellter Haida ND3.0 an. Dann kann ich auch meine ersten Eindrücke in Kombination mit den Kood GND schildern.

 

Grüße,

 

@mo

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Vielleicht habe ich ja irgendwas an der Argumentation hier übersehen... aber das Bild in #14 ist doch ein 'Standard-Bild', was man in LR genauso mit einem Verlaufsfilter hinbekommt.

 

Selbst, wenn da Berge mitten drin wären: ab LR6 kann man diese 'Störenfriede' aus dem Verlaufsfilter rauspinseln...

 

Mir würde jetzt adhoc kein Motiv (wenn es nicht gerade ein dynamischer Ausreisser ist) einfallen, wo ich mit LR nicht das Gleiche produzieren kann wie mit einem Verlaufsfilter vor dem Objektiv... plus den Vorteil zu haben, dass ich mein Original nicht verfälscht habe... Habe ich den Knackpunkt bei dem Problem hier übersehen?

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Vielleicht habe ich ja irgendwas an der Argumentation hier übersehen... aber das Bild in #14 ist doch ein 'Standard-Bild', was man in LR genauso mit einem Verlaufsfilter hinbekommt.

 

Selbst, wenn da Berge mitten drin wären: ab LR6 kann man diese 'Störenfriede' aus dem Verlaufsfilter rauspinseln...

 

Mir würde jetzt adhoc kein Motiv (wenn es nicht gerade ein dynamischer Ausreisser ist) einfallen, wo ich mit LR nicht das Gleiche produzieren kann wie mit einem Verlaufsfilter vor dem Objektiv... plus den Vorteil zu haben, dass ich mein Original nicht verfälscht habe... Habe ich den Knackpunkt bei dem Problem hier übersehen?

 

 

Sicher geht das und wäre für obigen Fall natürlich auch möglich gewesen. Schwieriger wird das aber, wenn zusätzlich noch ein ND für Langzeitbelichtungen eingesetzt werden soll. Da soll dann ja in einem Bild bereits die Aufnahme im Kasten sein.

 

 

Alles richtig soweit, insbesondere die Aussage mit den ebenfalls abgedunkelten Objekten, welche über einen eventuell vorhandenen Horizont hinausragen. Ich habe auch nicht behauptet, dass es ein Muss ist um anspruchsvolle Landschaftsaufnahmen produzieren zu können. Vielmehr möchte ich mich aus dem Eröffnungspost nochmal selbst zitieren:

"Ich würde gerne den Umgang mit Verlaufsfiltern und ND-Filtern erlernen und ein wenig experimentieren."

Da ich mich noch zu den Fotografieanfängern zähle, möchte ich hier auch garnicht Pro-Filter argumentieren, dafür fehlt mir schlicht die Erfahrung.

Ich würde aber gerne meine Erkenntnisse zu dem von mir gekauften Equipment schildern, insbesondere, da ich über die Kood-Filter nur eine aussagekräftige Bewertung im Netz finden konnte. Das alles bezogen auf das FE1635 hilft vielleicht einmal jemandem, der auch einen guten/günstigen Einstieg in das Thema sucht.

 

Nebenbei bin ich im September an der Ostsee, da hoffe ich auf ein paar Motive ohne Windräder ;-)

 

Am Wochenende kommt auch endlich mein bestellter Haida ND3.0 an. Dann kann ich auch meine ersten Eindrücke in Kombination mit den Kood GND schildern.

 

Grüße,

 

@mo

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hä?

 

Ich habe die Zitate gepostet, die deine Fragen beantworten ;).

 

 

Ja es ist in Lightroom/ Photoshop mittels Bracketing aufnahmen auch möglich verläufe so hinzubekommen, schwierig wirds jedoch wenn man mit ND Filtern Langzeitbelichtungen zusätzlich machen möchte (erstes Zitat)

 

Im zweiten Zitat hat der Threadersteller nochmals begründet was seine Beweggründe sind mit Filtern zu Arbeiten.

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Ich habe die Zitate gepostet, die deine Fragen beantworten ;).

 

Ja es ist in Lightroom/ Photoshop mittels Bracketing aufnahmen auch möglich verläufe so hinzubekommen, schwierig wirds jedoch wenn man mit ND Filtern Langzeitbelichtungen zusätzlich machen möchte (erstes Zitat)

 

Ich stehe vielleicht auf dem Schlauch:

 

Warum Bracketing?

Was hat ein Verlaufsfilter mit ND-Filter zu tun? Ja, ein ND-Filter kann ich schlecht durch EBV ersetzen... aber ein Verlaufsfilter brauche ich doch nicht für so eine Standardsituation wie #14, das macht mir LR genauso

Edited by kirschm
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Naja, nicht genauso...

Selbst wenn es geht, es ist halt wie auch bereits mal erwähnt nicht optimal.

Wenn Du auf den Himmel belichtest (welcher für sich beispielsweise gerne 1/1000stel hätte), dann ist Dein Vordergrund (welcher beispielsweise gerne 1/60stel hätte) 4 Blenden zu dunkel. Bei ISO100 für die gesamte Aufnahme ziehst Du dann Rauschen in den Vordergrund, welcher ISO 800 entspricht. Das ist für die A7II kein Problem, aber nicht mehr die gleiche Qualität wie ISO100. Dem könnte man mit Bracketing entgegnen, eine Aufnahme mit 1/1000 und eine mit 1/60 und die dann in PS überblenden -> Vordergrund und Himmel jeweils ISO100 -> optimal.

Dies ist aber bei ND-Filtern nicht unbedingt möglich, da die Aufnahmesituation bei Langzeitbelichtungen sich ja ändern kann: Motiv Himmel/Wasser -> Erst 5min. Himmel, dann 5min. Wasser -> eventuell nicht mehr passende Reflexionen, oder die Lichtstimmung hat sich verschoben -> mehr Arbeit bei der Aufnahme, mehr Arbeit bei der Nachbearbeitung. Nun kombiniert man ND und Verlauf und kann diesem Problem direkt aus dem Weg gehen. Soviel zu (nicht nur) meiner Theorie.

 

Grüße,

 

@mo

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...Wenn Du auf den Himmel belichtest (welcher für sich beispielsweise gerne 1/1000stel hätte), dann ist Dein Vordergrund (welcher beispielsweise gerne 1/60stel hätte) 4 Blenden zu dunkel.

Ich bin ja schon pingelig, aber 4EVs Unterschied hat ja selbst London im Nebel... und da würde ich auch keine Verlaufsfilter anwenden... na, egal, bin froh, dass ich mal für mich ein Problem weniger entdeckt habe... ;)

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