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Bildbearbeitung, wieviel ist sinnvoll


joachimeh
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Ich stelle hier ein Foto in 2 Versionen zur Diskussion:

einmal so wie ich es fotografiert habe, dessen RAW ohne weitere Eingriffe in C1 entwickelt auf WEB-Größe gebracht wurde, und

den in LR bearbeiteten Ausschnitt.

Den Blütenzweig fand ich interessant, der Läufer im Hintergrund aber stört mich sehr, deshalb die Bearbeitung.

Was haltet Ihr davon?

 

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LG

Joachim

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Verstehe die Frage jetzt nicht... dass man den Läufer wegmacht, ist legitim... würde ich auch machen (normalerweise ist da ja auch kein Läufer...)... der Rest ist Geschmackssache... Bild1 wirkt auf mich natürlicher... ohne Läufer natürlich...

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Wieviel Bearbeitung sinnvoll ist, muß jeder für sich entscheiden.

So wenig wie möglich und soviel wie nötig, am besten wäre ganz ohne Bearbeitung.

 

Das Beispielbild hätte ich sofort nochmal gemacht, nachdem der Jogger weg war oder ihn später wegretuschiert.

Der Ausschnitt erscheint mir zu knapp und auf meinem Bildschirm viel zu hell.

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Das Bild hätte ich auch links und rechts beschnitten aber die Blätter vollständig belassen. (Bis zu den unscharfen Blüten!)

Den Läufer würde ich auch wegstempeln aber oben nichts beschneiden.

Die Farbe der Blüte im bearbeiteten Bild gefällt mir besser aber der Hintergrund ist mir zu stark aufgehellt. 

 

LG

 

Dieter

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Danke für die Hinweise.

Mit dem erneuten Versuch entsprechend den Empfehlungen (diesmal in C1)  bin ich allerdings auch noch nicht zufrieden (passiert mir selten aber so ist es nun mal). Erscheint mir zu synthetisch.

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Edited by joachimeh
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Nicht alles ist mit Bildbearbeitung möglich. Manchmal ist es besser auch vor und während der Aufnahme durch sinnvolle Einstellungen, sinnvolle Beleuchtung, sinnvollen Ausschnitt und den sinnvollsten Moment ein gutes Foto zu machen.

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Sehr schöne Allgemeinplätze, Herr Oberlehrer. :mad: Joachim hätte sich sicher über einen konkreten Tipp gefreut.

------

Da die Blüte ja nach rechts offen ist, würde sicher etwas mehr Platz auf der rechten Seite guttun. Sprich die ganze Blüte im fertigen Bild noch etwas nach links verschieben - ein wenig Luft ist ja noch. Man könnte auch das Umfeld etwas weiter abdunkeln und die Blütenblätter weiter aufhellen. Man staunt manchmal, was da in den Bilddaten noch so an versteckter Dynamik drinsteckt.

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Na klar, schubbel... :D Hast du das Thema nicht verstanden? Wie viel Bildbearbeitung ist sinnvoll. Alles klar?? Nach Tipps zur Bearbeitung wurde gar nicht gefragt.

Meine Antwort hast du natürlich auch nicht verstanden?

Deshalb wiederhole ich sie für dich:

 

1) Nicht alles ist im Nachhinein durch die Bildbearbeitung möglich!

2) Sinnvolle Einstellungen (+/- Korrektur, Blende, Bel-Zeit, Farbsättigung, Kontrast, Bildstil, Gradation usw.) sind zielführender, weil sie VOR der Aufnahme zur Auseinandersetzung mit dem Motiv zwingen und das wirkt ergebnisorientierter aus als Draufhalten und Knipsen..

3) Auf den richtigen Moment warten, z. B. Beleuchtung bei tiefen Sonnenstand, Wirkung von Farbe und Licht nicht dem Zufall überlassen...

4) 10 sec. später wäre die Person aus dem Bild verschwunden, wieso kann man da nicht abwarten??

5) Der Ausschnitt mit dem schrägen Verlauf des dunklen Gebüschs im Hintergrund sowie die angeschnittenen Blüten zeugt von kompositorischer Einfallslosigkeit oder keiner Beachtung des Bildausschnitts- nur furchtbar!

 

Dass unser Starkoch Beifall klatscht wundert mich nicht. Essen würde ich allerdings lieber, was ich selbst gekocht habe.

Zumal auch da ich mehr Zeit in sinnvolle Vorbereitung investiere als später in Schadensbegrenzung!

 

Guten Appetit !

 

 

 

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Es gibt aber Situationen der 'Einfallslosigkeit', die sind nun mal passiert:

 

o man hat keine Musse, stundenlang auf den richtigen Winkel der Sonne und Anzahl der Wolken zu warten

o es soll sogar vorkommen, dass man so einen Läufer gar nicht bemerkt hat

o zu JPG Einstellungen und dem einzig richtigen JPG-Schuss sage ich jetzt mal nix

 

Man hat also ein Bild im Kasten... es ist Scheisse, aber nicht so einfach wiederholbar... und man möchte das beste im Nachhinein rausholen... da stellt sich die Frage der Nachbearbeitung schon...

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Es gibt aber Situationen der 'Einfallslosigkeit', die sind nun mal passiert:

 

o man hat keine Musse, stundenlang auf den richtigen Winkel der Sonne und Anzahl der Wolken zu warten

o es soll sogar vorkommen, dass man so einen Läufer gar nicht bemerkt hat

o zu JPG Einstellungen und dem einzig richtigen JPG-Schuss sage ich jetzt mal nix

 

Man hat also ein Bild im Kasten... es ist Scheisse, aber nicht so einfach wiederholbar... und man möchte das beste im Nachhinein rausholen... da stellt sich die Frage der Nachbearbeitung schon...

Durch schludriges Arbeiten gewöhnt man sich schnell an Situationen der Einfallslosigkeit.

Welches Motiv ist denn nicht so leicht wiederholbar? Dieses sicher nicht. Wie viele solche umwiederholbaren Motive gibt es? Zeigst du mir welche?

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Durch schludriges Arbeiten gewöhnt man sich schnell an Situationen der Einfallslosigkeit.

Welches Motiv ist denn nicht so leicht wiederholbar? Dieses sicher nicht. Wie viele solche umwiederholbaren Motive gibt es? Zeigst du mir welche?

Nö, aber zumindest mir ist kein Motiv so wichtig, dass ich nochmals zum Ort des Geschehens zurück kehre (richtiges Timing beachten...), wenn EBV dass Gleiche kann.

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Dass unser Starkoch Beifall klatscht wundert mich nicht.

Der Beifall bezieht sich darauf, dass Schubbel wohl den gleichen Eindruck hat, wie ich:

 

Du beantwortest regelmässig Fragen, die niemand gestellt hat mit Trivial-Pauschal Antworten, auf die niemand gewartet hat.

 

Letztes Beispiel in dem ich involviert war: Es geht dort um gewisse Problematiken und Phänomene bei Freihandaufnahmen. Hier wartet aber niemand auf Deinen Trivial-Pauschal-Tipp, dass man doch ein Stativ verwenden soll.

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Du beantwortest regelmässig Fragen, die niemand gestellt hat mit Trivial-Pauschal Antworten, auf die niemand gewartet hat.

 

Letztes Beispiel in dem ich involviert war: Es geht dort um gewisse Problematiken und Phänomene bei Freihandaufnahmen. Hier wartet aber niemand auf Deinen Trivial-Pauschal-Tipp, dass man doch ein Stativ verwenden soll.

Kirchm nun lass mal bitte die Kirche im Dorf!

Du bist es, der regelmäßig Threads startet, auf die in einem Fotoforum wirklich keiner gewartet hat.

Meist geht es dir dabei weniger um fotografische Erfahrungen sondern um sinnbefreite Testerei.

Ich frage mich ob du dir dein ganzes Geraffelt nur zumTesten und zum Schwadronieren angeschafft hast?

Dass dir meine Tipps nicht gefallen, liegt auf der Hand. Dass man mit 600mm@KB äquivalent keine anspruchsvollen Freihand Aufnahmen macht, willst du nicht wirklich wissen.

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Dass man mit 600mm@KB äquivalent keine anspruchsvollen Freihand Aufnahmen macht, willst du nicht wirklich wissen.

Nein, weil Du schon wieder auf Dinge eingehst, um die es gar nicht ging... keinen Kommentar jetzt mehr von mir... Schwein gehabt....

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@aaron

 

Mal von dem Blümchenbild abgesehen. Du kannst Dir wirklich nicht vorstellen, dass man Bilder hat, die man nicht so einfach wiederholen kann und die eben nicht optimal oder gar besonders wertvoll sind, die man aber gleichwohl behalten möchte?

Dann geh' mal mit einer trainierten Truppe auf Wanderung und mach dabei ein paar Bilder von den Blümchen am Wegesrand. Wir haben das mal richtig gemessen, was man auf Wandertour tatsächlich so zum Fotografieren für Zeit lässt. Da kommen locker 1-1,5 h bei einer Tagestour zusammen, die man gegenüber dem Nichtknipser aufholen muss. Bei der ganzen Hinterherrennerei - denn kein Schwein wartet, bis du da fertig bist - ist man schließlich froh, doch einiges getroffen zu haben. Und ja: Solche Aufnahmen lassen sich manchmal nicht so ohne weiteres wiederholen, weil man leider nicht unbegrenzt Zeit und Geld hat um mal eben die nämliche Tour schnell noch mal zu machen. Selbst wenn, würde man ggf. die Motive nicht mehr finden oder sie sähen eben anders aus (verblüht, vom Hagel zerlegt, noch weniger Licht in der Nebelsuppe, grelles Mittagslicht,...). Auf solchen Touren muss man sich einfach mit den Gegebenheiten vor Ort und zu der Zeit in der man da ist, abfinden. Keine Frage, dass das oft nicht die optimalen Bedingungen sind. Und manchmal sieht man bestimmte Fehler oder eben Läufer auf dem Bild einfach erst hinterher.

 

Ist es dann nicht schön, wenn es daheim am Rechner doch die Möglichkeit gibt, aus unscheinbaren Knipsbildern doch das eine oder andere Vorzeigbare heraus zu bekommen? Und sei es nur für die eigene Erinnerung.

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Ja. Natürlich. Dennoch hätte ich das Bild anders komponiert, so dass offensichtlich wird, dass ich es bei genau dieser Wanderung gemacht habe. Beim Betrachten des Bildes magst du es einer für dich besonderen Wanderung zuordnen können, andere Betrachter können das nicht. Dieses dennoch sichtbar zu machen unterscheidet ein Knipsbild von einem guten Foto. Dieses Merkmal erreichst du allerdings nicht durch Bildbearbeitung.

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Es ist völlig legitim ein Bild zu bearbeiten und oft auch absolut notwendig, um die Bildwirkung zu erzielen, die man bei der Aufnahme im Kopf hat. Wenn ich ein Motiv fotografiere, habe ich eine klare Vorstellung von dem Bild, das ich haben will. Dafür ist die Kamera mein Werkzeug "vor Ort", ein Werkzeug, dass nicht "objektiv" ist, sondern seinen eigenen Gesetzen folgt und Grenzen, (Beispiel Dynamik) hat. Das 2. Werkzeug war früher die DuKa und ist heute mit sehr viel mehr Möglichkeiten die EBV. Warum dieses Werkzeug also nicht nutzen?

Wo sind die Grenzen? Für mich da, wo es nicht mehr um das Bild geht, das ich haben wollte, sondern etwas anderes daraus wird. Aber auch das ist Ansichtssache und für manchen wird es erst ab da interessant. Was zählt, ist alleine das Ergebnis. Wie man dahin kommt, ist sowas von Wurscht.... Es überzeugt - oder eben nicht.

 

Manchmal gelingt es aber nicht, bei der Aufnahme die optimalen Parameter zu erwischen -  aus welchen Gründen auch immer. Joachims Bild ist für mich ein solcher Fall. Aber auch dann kann in der Bildbearbeitung noch viel herausgeholt werden. Da geht noch wesentlich mehr, als Joachim versucht hat. Bei der 1. Bearbeitung sind mir die Farben zu unnatürlich, die 2. Version ist mir zu überschärft und die Farben immer noch zu flau. Wenn Joachim einverstanden ist, würde ich mal versuchen, meine Bearbeitung zur Diskussion zu stellen.

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Es ist völlig legitim ein Bild zu bearbeiten und oft auch absolut notwendig, um die Bildwirkung zu erzielen, die man bei der Aufnahme im Kopf hat. Wenn ich ein Motiv fotografiere, habe ich eine klare Vorstellung von dem Bild, das ich haben will. Dafür ist die Kamera mein Werkzeug "vor Ort", ein Werkzeug, dass nicht "objektiv" ist, sondern seinen eigenen Gesetzen folgt und Grenzen, (Beispiel Dynamik) hat. Das 2. Werkzeug war früher die DuKa und ist heute mit sehr viel mehr Möglichkeiten die EBV. Warum dieses Werkzeug also nicht nutzen?

Wo sind die Grenzen? Für mich da, wo es nicht mehr um das Bild geht, das ich haben wollte, sondern etwas anderes daraus wird. Aber auch das ist Ansichtssache und für manchen wird es erst ab da interessant. Was zählt, ist alleine das Ergebnis. Wie man dahin kommt, ist sowas von Wurscht.... Es überzeugt - oder eben nicht.

 

Manchmal gelingt es aber nicht, bei der Aufnahme die optimalen Parameter zu erwischen -  aus welchen Gründen auch immer. Joachims Bild ist für mich ein solcher Fall. Aber auch dann kann in der Bildbearbeitung noch viel herausgeholt werden. Da geht noch wesentlich mehr, als Joachim versucht hat. Bei der 1. Bearbeitung sind mir die Farben zu unnatürlich, die 2. Version ist mir zu überschärft und die Farben immer noch zu flau. Wenn Joachim einverstanden ist, würde ich mal versuchen, meine Bearbeitung zur Diskussion zu stellen.

selbstverständlich bin ich einverstanden

LG

Joachim

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Die Datei aus dem Forum hab ich mal in PS bearbeitet, mit dem RAW ging natürlich noch einiges mehr, auch in C1:

 

 

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Beste Grüße

HaPe

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