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LR 6 - nur noch mieten?


Guest rfa
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Guest rfa

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Hallo Forum,

ich habe mich bewußt für LR und nicht für PS entschieden, da ich die Kontrolle über die Software behalten möchte. Bei kostenpflichtigen Updates möchte ich mich entscheiden können, will ich sie - oder nicht. Bei LR versprach uns Adobe - dies bleibt eine Kauf-Software für Amateure. Jetzt sollen wir mit sanfter Gewalt in die Mietsoftware-Cloud gezwungen werden. 

Das wir uns richtig verstehen, LR ist eine tolle Bild-Verwaltungs-und Bearbeitungs-Software. Alternativ zur Miete soll man sie auch kaufen können - ich fand bisher nur nicht wo bei Adobe.

Wie denkt Ihr darüber?

RFA

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LR gibt es weiterhin als Kaufversion (inkl. Upgrade). Bei Preisen von 130 Euro für die Vollversion bzw. 74 Euro für das Upgrade habe ich mich letztendlich dann doch für die Cloud-Version entschieden.

12 Euro/Monat für PS und LR find ich auch absolut angemessen.

War mir übrigens auch nicht bekannt, dass LR speziell für Amateure gedacht ist. :P

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Adobe will halt weg vom Softwarekauf, wie viele andere Softwarehersteller auch. Ich habe mich für die Cloud mit PS entschiden, weil relativ günstig, und weil LR6 ja in jedem Fall das letzte, käuflich erwerbbare Lightroom ist. Updates sind aber zwingend nötig, weil ja jede neue Kamera eingebunden werden muß. Da fürchte ich sehr, daß Adobe mit LR6 irgendwann einfach nicht mehr nachzieht und dann stehen die Käufer im Regen. Alle Trümpfe liegen in der Hand von Adobe.

 

Horst

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Adobe will halt weg vom Softwarekauf, wie viele andere Softwarehersteller auch. Ich habe mich für die Cloud mit PS entschiden, weil relativ günstig, und weil LR6 ja in jedem Fall das letzte, käuflich erwerbbare Lightroom ist. Updates sind aber zwingend nötig, weil ja jede neue Kamera eingebunden werden muß. Da fürchte ich sehr, daß Adobe mit LR6 irgendwann einfach nicht mehr nachzieht und dann stehen die Käufer im Regen. Alle Trümpfe liegen in der Hand von Adobe.

 

Horst

 

Mir ist bislang keine konkrete Aussage von Adobe bekannt, dass LR 6 die letzte im Einzelverkauf (ohne Abo) erhältliche Lightroom Version sein wird. Gerüchte gibt es immer, aber wo ist die Quelle für eine entsprechende Adobe Mitteilung? Vielleicht habe ich sie übersehen. Soweit ich das mitbekommen habe, hat Adobe nur für Photoshop die Einzelkaufversionen vor einiger Zeit abgekündigt (mit Photoshop CS6).

 

Die Befürchtung, dass Adobe bzgl. Kamera-Updates bei der Einzelverkaufsversion nicht mehr mitzieht, habe ich nicht, gerade dieser Bereich wird auf jeden Fall innerhalb des Lebenszyklus von LR 6 weiterhin gepflegt werden. Schwieriger ist die Beurteilung bei funktionalen Erweiterungen. Erstens kann es sein, dass Adobe auch von den großen Releases weg will und das Produkt inkrementeller weiterentwickeln will (was ich begrüßen würde) und da könnte es in der Tat sein, dass hier vor allem die CC-Version bevorzugt wird. Zweitens ist es so, dass Lightroom auch immer mehr um Kollaborationswerkzeuge erweitert wird, die hauptsächlich über die Cloudintegration Sinn machen. Ein erstes Resultat hiervon ist ja Lightroom Mobile.

 

Daher wird mMn. etwas kurz gedacht, wenn man das Creative Cloud Konzept nur als "Abo-Abzocke" begreift. Da stecken auch noch andere Ansätze hinter, deren Potential sich vermutlich erst in den nächsten Jahren herausstellen wird.

 

Ansonsten sehe ich das Ganze entspannt. Wer nur Lightroom nutzt, für den ist das Abo etwas teurer, dieser Nutzer kann nach wie vor zur Einzelkaufversion greifen. Diejenigen, die Photoshop CC  und Lightroom verwenden, kommen gegenüber dem alten Preismodell mit dem Abo eher günstiger weg.

 

Ansonsten halte ich es für normal, dass Hersteller, die in die Produktpflege investieren (dazu zählt auch die Untersützung neuer Kameras und Objektive), regelmäßig hierfür auch vom Kunden etwas abverlangen können. Ich kenne zudem kein Produkt, das derart viele Bereiche der Fotografie ziemlich konsistent und aus einem Produkt heraus unterstützt: Bildverwaltung, Bildbearbeitung, Druck, Bildveröffentlichung, Bild-Lokationsbestimmung oder -dokumentation, Bucherstellung u.v.m.. Nicht alle Bereiche sind funktional so ausgebaut wie in Spezialprodukten, aber mMn. ist das wesentliche abgebildet, so dass ich heute im Regelfall mit deutlich weniger Einzelprodukten auskomme und effizienter arbeite. Beispielsweise hat Lightroom bei mir sukzessive folgende Produkte ersetzt und in eines integriert: RawShooter / Lightzone / Photoshop (Bildbearbeitung), iView Media Pro (Bildverwaltung), Qimage (Druck), DxO ViewPoint (Perspektivekorrektur). Für die Dinge, die mir in Lightroom fehlen, gibt es jedoch eine Plugin Architektur (ich nutze DxO 10 und die NIK Plugins) sowie hinzuladbare Veröffentlichungsdienste (z.B. von Jeffrey Friedl). Wenn ich die Lizenzkosten der früheren Produkte kalkuliere, komme ich mit Lightroom CC möglicherweise deutlich günstiger. Einige Produkte (RawShooter, Lightzone) wurden inzwischen eingestellt oder kaum noch weiterentwickelt (iView Media Pro). Ich sehe in Lightroom derzeit vor allem auch das Argument einer zumindest derzeit sichereren Investition und Kontinuität.

 

Unter dem Aspekt des Gesamtpakets empfinde ich das, was Adobe für Lightroom verlangt, sehr angemessen.

 

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Dann kauft's halt nicht. Adobe reagiert - wie alle anderen Firmen - ausschließlich auf Geld.

Es gibt Alternativen. Capture One, ACDsee, Picasa, DxO usw.

Mir ist die Cloud-Masche auch zu unsicher. Man hat ja gesehen, wie schnell mal irgendwelche Hacker sensible Kundendaten klauen können.

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Dann kauft's halt nicht. Adobe reagiert - wie alle anderen Firmen - ausschließlich auf Geld.

Es gibt Alternativen. Capture One, ACDsee, Picasa, DxO usw.

Mir ist die Cloud-Masche auch zu unsicher. Man hat ja gesehen, wie schnell mal irgendwelche Hacker sensible Kundendaten klauen können.

 

Erklär' mal, was an der "Cloud-Masche" unsicher ist. Lightroom CC ist funktional an keiner Stelle auf die sogenannte Cloud angewiesen. Das Cloud-Login wird lediglich zur Authorisierung der Software-Nutzung genutzt. Das in der Cloud irgendwelche Bilddaten landen müssen, ist nicht er Fall. Auch bei der Einzelplatzversion musste man Adobe seine Kundendaten übermitteln, es gibt diesbzgl. also keinerlei Unterschiede. Auch hier wurde die Lizensierung der Software über die "Adobe ID" abgewickelt.

 

Dass jemand der mit einem anderen eine Geschäftsbeziehung (hier einen Kaufvertrag) unterhält, auch weiß, mit wem er es zu tun hat, halte ich nicht für ungewöhnlich. Auch dass ein Unternehmen "Geld" benötigt, um seine Produkte weiter zu entwicklen und u.a. das Personal zu bezahlen, halte ich für nicht abwegig.

 

Letzlich unterhalten wir uns um eine Software, die extrem viel kann, und die zwischen 79 € ca. alle zwei Jahre oder 12,90 € pro Monat in Verbindung mit Photoshop kostet. Klingt nicht nach Wucher.

 

Edited by tgutgu
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Dieser Fall ist mir bekannt. Das hat aber nichts mit den Unterschieden zwischen Einzelplatz und CC-Version zu tun. Kundendaten hat Adobe schon immer gesammelt und die Lizensierung der Produkte lief schon lange über die "Adobe ID". Mit dieser Kennung meldet man sich auch im Adobe Forum an.

 

Hacker stellen für alle Portale Gefahren dar. Wer auf "Nummer sicher" gehen will, müsste sich jeglicher Identifizierung (Online Kauf, Teilnahme an Foren, sozialen Netzwerken, Bildgallerien, Hinterlassen von E-Mail Adressen beim Download von Software, eBay, PayPal, Amazon etc.) entsagen, nur laufen heutzutage Geschäfte ohne dies einfach nicht mehr.

 

Auch Kreditkartenunternehmen waren schon von Angriffen betroffen. Soll ich deswegen auf meine Kreditkarte verzichten? Nicht mehr am Geldautomaten abheben? Wegen jeder Überweisung zur nicht mehr in der Nähe befindlichen Bankfiliale rennen?

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  • 3 weeks later...

Ich werde keine Aboversion nehmen. Ab dem Moment, wo es nur noch das gibt, haben sie einen Kunden weniger. Es gibt ja Alternativen. Und das Argument, ich bekäme dafür dann ja auch mehr, zieht für mich nicht, denn ich brauche Photoshop nicht. 79 € alle zwei Jahre gegenüber 24 x 12,90 ist doch ein kleiner Unterschied, oder nicht ?

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C1 gibt's auch in Abo und ich hoffe, das Phaseone nicht auf dumme Gedanken kommt [emoji6]

Adobe ist ja bei Lightroom auch noch nicht auf dumme Gedanken gekommen. Der Trend geht aber deutlich zu mehr gemieteter Software. Damit könnte auch einher gehen ein Weggang von großen Releasezyklen zu eher inkrementeller Erweiterung, was ich begrüßen würde. Käufer einer Nicht-Abolizenz müssten dann halt warten - ggf. bis zur nächsten Hauptversion. Die Apps auf unseren Smartphones machen es ja vor: ständige Verbesserung, z.T. auch schon mit jährlichen Abopreisen.

 

Die angedeutete Dehaze Funktion von Lightroom klingt interessant. Ich hätte vollstes Verständnis, wenn Adobe diese Funktion nicht bis zur nächsten Hauptversion brach liegen lässt, und dafür den Abokunden schneller verfügbar macht.

 

Im Übrigen ist das Adobe Geschäftsmodell schon lange Praxis. Für nahezu jede Geschäftssoftware wird ein initialer Kaufpreis und anschließend eine jährliche Wartung (meist 10% des Kaufpreises) gezahlt. Das ist im Grunde nicht so viel anders. Die Privatkundschaft ist bislang davon "verschont" geblieben, aber periodische Gebührenmodelle setzen sich überall durch. Grund ist sicherlich auch, dass Dauerlizenzen früher häufig geknackt wurden. Ich denke schon, dass das Abomodell dank einer kürzerfristigen periodischen Lizenzkontrolle zu einem erheblichen Rückgang der illegalen Nutzung von Photoshop beigetragen hat.

 

Adobe wäre vielleicht gut beraten, Lightroom auch als eine preiswertere Abo-Option ohne Photoshop anzubieten, die ggf. nur geringfügig über dem Upgradepreis der Einzelversion liegen müsste. Meine Zeitung hat es übrigens ähnlich gemacht: monatliche Raten sind teurer als jährliche. Wobei die Höhe der LR Abokosten, wohl in erster Linie auf die Kombination mit Photoshop zurückzuführen ist.

Edited by tgutgu
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In ein paar Jahren gibt es dann die Kameras auch nur noch als Abo, und die Rechte an den damit gemachten Aufnahmen tritt man bei Vertragsabschluss gleich mal an den Hersteller ab ...

Wo Du es schon ansprichst: eine Kamera als "Abo" könnte ich mir schon vorstellen. Man erhält alle zwei Jahre ein fabrikneues Modell, dafür kostenlose Wartung und ggf. Rabatt auf weiteres Zubehör. Der Kamerahersteller holt die Kamera vor Ort ab und tauscht sie gegen eine neue aus und kann die alte generalüberholt weiter verkaufen. Mir würde es den Weiterverkauf ersparen. Je nach Abopreis wäre das nicht unbedingt unattraktiv und würde dem Hersteller gewisse Garantien bringen. Abokunden würden auch bevorzugt ein neues Kameramodell erhalten.

 

Der Nachteil ist, dass der Fotofachhandel dann wohl endgültig tot wäre - also doch nichts Gutes. Aber hauptsächlich deswegen.

Edited by tgutgu
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Nein. Aber eine gute und vielfältige Händlerstruktur gehört für mich zu einem guten Stadtbild und erhält lokale Arbeitsplätze.

 

 

und wo soll man denn stöbern, wenn es nur noch Versandmodelle gibt?

 

 

Aber vielleicht schiessen dann die Second Hand Outlets aus dem Boden wo die 1-2 Jährigen Austauschkameras verkauft werden ... das wiederum würde mir irgendwie gefallen.

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und wo soll man denn stöbern, wenn es nur noch Versandmodelle gibt?

 

 

Aber vielleicht schiessen dann die Second Hand Outlets aus dem Boden wo die 1-2 Jährigen Austauschkameras verkauft werden ... das wiederum würde mir irgendwie gefallen.

Ein ausschließliches Abomodell mit Versand hielte ich ja auch nicht für gut und würde sich derzeit auch kaum etablieren lassen. Ich wollte nur sagen, dass es rein sachlich gar nicht so abwegig ist. Die Quereffekte wären aber alles andere als wünschenswert.

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