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Wir haben jetzt 6 Tage voll, morgen ist der letzte. Insgesamt hat Madeira meine Erwartungen mehr als erfüllt.

 

Zu einem späteren Zeitpunkt gibts einen ausführlichen Reisebericht, hier ein paar weitere Einzeleindrücke.

 

 

 

 

 

 

 

Grüße

Phillip

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Madeira ist ein Traum.

Wir waren vor ein paar Jahren dort.

Ich habe mit der Rolleiflex SW fotografiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wir werden in diesem Jahr auch 2 Wochen auf Madeira verbringen.

Wenn jemand ein paar Insidertipps für uns hätte, wären wir nicht abgeneigt.

Was sollte man sich unbedingt ansehen?

Wir werden mit nem Leihwagen unterwegs sein.

 

Infos gerne auch per PM.

 

Danke und liebe Grüße

Manfred

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Nachdem wir jetzt seit etwa 4 Wochen wieder zuhause sind, kann ich auch ein paar Eindrücke von Madeira beisteuern.

Wir waren für 2 Wochen auf der "Blumeninsel", hatten alles selbst organisiert, sprich Flug, Unterkunft via Airbnb, Mitwagen, etc.

Unser "Zuhause" war als "Haus" ausgewiesen, stellte sich aber als Bungalow über einem Hanggebäude heraus. An und für sich kein Problem, nur ab und zu waren die Einheimischen unter uns gut vernehmbar.

Da wir mitten in einer Siedlung wohnten, welche nicht speziell für Urlauber konzipiert war, bekamen wir live mit, wie die Einheimischen so lebten.

 

Unser Aufenthaltsort befand sich in Arco da Calheta an der Südwestküste.

Zu unserem Glück hatten wir den wärmsten und freundlichsten Teil der Insel gewählt. Das war eher Zufall, da uns vor Reiseantritt noch gar nicht bewusst war, wie sehr das Wetter auf Madeira vom Standort abhängig sein kann.

Wer vorhat, auf die Insel zu fliegen, dem empfehle ich wärmstens die kostenlose Smartphone-App "Madeira-Weather". Damit kann man für alle Regionen das Wetter in den einzelnen Orten ersehen, die Voraussage im stündlichen Raster ist überraschend genau zutreffend. Wenn man sich eine Wanderroute aussucht, sollte man das meines Erachtens erst am Morgen tun, denn erst dann kann man das sehr launenhafte Wetter für die auserkorene Region einschätzen.

 

Mein Gesamteindruck von unserem Urlaub war sehr positiv, man erlebt eine interessante Landschaft mit vielseitiger Vegetation, die Insel ist sehr bergig und man muß teilweise steile Straßen befahren, andererseits sind sehr viele Tunnel vorhanden, welche die zurückzulegenden Strecken stark verkürzen. Die Temperaturen Anfang Mai waren niedriger als erwartet. Wir waren vom 1. bis 15. Mai dort und hatten tagsüber zwischen 17 und 21°C, während man in der Heimat bei 28°C schwitzte. Aber fürs Wandern waren die Temperaturen ideal.

 

Anfangen möchte ich mit den negativen Eindrücken von Madeira. Die Leute dort sind relativ arm, wenn man den direkten Vergleich mit Deutschland aufstellt. Der durchschnittliche Nettolohn dort dürfte um die 800€ liegen, wie ich gerade recherchiert habe. Die Menschen leben zum Teil sehr einfach, insofern sie ihr Einkommen nicht vom Tourismus beziehen. Es gibt sehr viele Gärten, in denen noch Bananen angebaut werden. Viele Häuser sind in einem sehr desolaten Zustand und scheinen regelrecht zu zerfallen. Es gibt sehr viele streunende Hunde, weiterhin scheint es in fast jedem Haushalt einen Hund zu geben, der aber dann auf der Dachterrasse sich selbst überlassen wird.

Manchmal wird dann der Kot auf einen Haufen gekehrt und liegen gelassen. Aus Langeweile kläffen sich die Tiere dann gegenseitig an, das hat uns hin und wieder etwas die Ruhe geraubt. Ebenso wie die Hähne, welche frühmorgens schon um fünf das Kikerikien begannen - denn Hühner werden sehr zahlreich für den Eigenbedarf gehalten.

 

 

 

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Was uns noch gestört hat, war die Tatsache, dass es in unserer Ortschaft fast immer irgendwo "gebrannt" hat. Wir haben dann herausgefunden, dass die Einwohner in alten Ölfässern die vertrockneten Blätter ihrer Bananenbäume verbrannt haben. Also irgendeiner hat immer ein Feuerchen mit heftigem Rauch geschürt, welcher dann die Ortschaft eingenebelt hat. Einmal hat das auch ein Nachbar gemacht, das Feuer brannte in unmittelbarer Nähe seiner aufgehängten Wäsche, aber wen stört das schon ?! 

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Hier mal ein stark verwahrlostes Haus, ich würde es "das alte Haus von Rocky-Docky" nennen. 

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Mit dem Umweltschutz bzw. dem Recycling scheint man es auch nicht allzu ernst zu nehmen:

 

 

Not macht erfinderisch, was ich dann wiederum als lobenswert erachte, man kann auch aus alten, aufgerollten Blechfässern eine Hütte zusammenbauen:

 

 

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Ich war wahrscheinlich 5 Mal (od. öfters) in M. und kann deine Bilder nicht als typisch bezeichnen. Für mich ist M. eines der schönsten Ferienziele, nur glaube ich bald jeden Winkel zu kennen und suche nun neue Winkel.

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Ich war wahrscheinlich 5 Mal (od. öfters) in M. und kann deine Bilder nicht als typisch bezeichnen. Für mich ist M. eines der schönsten Ferienziele, nur glaube ich bald jeden Winkel zu kennen und suche nun neue Winkel.

 

Ich sagte ja auch gar nicht, dass die Bilder typisch für Madeira sind, ich hab nur geschrieben, dass ich mit dem anfange, was für mich negativ war. Warte es mal ab, die guten Fotos folgen ja noch ...ich hab ja auch geschrieben, dass ich insgesamt einen sehr guten Eindruck vom Urlaub mit nach Hause gebracht habe.

 

lg Manfred

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Du schreibst ja, dass der Gesamteindruck sehr positiv war, aber deine ersten Bilder sind es nicht.

Ich zB akzeptiere die 'Andersartigkeit' derart, dass ich sie zB nicht bzw kaum dokumentiere und wenn, dann nicht öffentlich. Ich versuche mich auf das Positive zu beschränken, davon gibt es in M. jede Menge. Wenn ich die Hygiene und den Komfort von zu Hause will, dann muss ich eben zH bleiben;-)

Recht hast du, dass man gut beraten ist, sich schon vorher mit zB dem Wetter zu befassen. Der gesamte Nordteil der Insel unterscheidet sich drastisch vom Südteil, im Südteil gibt es auch große Unterschiedde zwischen dem Osten und Westen. Du hast ja sicher Sao Lourenco ganz im SO erwandert (mein letztes Foto), da meint man in Afrika zu sein, hingegen ist es nahe der SW-Abfahrt von Paul da Sierra (das Nebelfoto) wiederum ganz anders. Der Norden ist wiederum eine eigene Welt, von Santana (die bunten Häuschen) bis zu den Meerwasserbecken im NW.

Wir haben es uns natürlich recht einfach gemacht - ein gutes Hotel direkt in Funchal mit großem, eigenen Pool- und Meerbad (direkt neben dem Reid's) und Leihauto ist ohnehin obligat. Außerdem ein bequemer Wanderschuh, grosse Wasserflaschen und natürlich Taschenlampen. Nach unseren Wanderungen aßen wir meist 'am Land' (die berühmten Fleischspieße), dann fuhren wir ins Hotel, badeten, machten uns 'stadtfein' und schlenderten in die Altstadt für ein paar Drinks. meist fuhren wir mit dem Taxi zurück ins Hotel, um den Folgetag wieder gleich bzw ähnlich zu gestalten. Besser kann ich, können wir, nicht urlauben!

Bin gespannt, was du noch zeigst! Bis bald!

Edited by kleinw

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Ich wollte hier nicht über Madeira "herziehen", sondern einfach nur am Anfang das Wenige, was ich nicht so toll fand, in Ansprache bringen.

Also bitte nicht gekränkt sein, das sind persönliche Eindrücke, die ich mit Bildern belegt habe.

Jetzt kann ich mich nämlich dann in aller Ruhe den schönen und lobenswerten Dingen der Insel widmen und es werden noch viele Bilder kommen, die das aufzeigen. Insgesamt hat es mir dort so gefallen, dass ich es in Erwägung ziehe, mal wieder zwei Wochen dort zu verbringen. Aber nicht gleich nächstes Jahr, da will ich erst mal woanders hin.

Heute Abend gibt es neues Bildmaterial ....

 

lg Manfred

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... ich bin auch kein Tourismus-Referent für M. oder betreibe dort eine Firma;-)))

 

Nur kenne ich wirklich niemanden, dem die Insel nicht gefällt (obwohl es sogar gut wäre, wenn weniger Leute dorthin fliegen würden, denn in der Hauptreisezeit wimmelt es dort auch an den entlegenen Stellen sehr und da meine Frau Lehrerin war, war ich leider - bis vor kurzem - an die Hauptreisezeit gebunden).

Mein Posting war übrigens kein 'Angriff' auf dich, sondern lediglich eine, glaube ich, sachliche Feststellung, dass ich eine M.-Präsentation anders beginnen würde. Egal ob im Beruf oder sonstwo, jede Art von Präsi beginne ich (um nicht zu sagen 'beginnt man') mit einem teaser, denn viele Leute entscheiden sich nach wenigen Sekunden, ob sie an einer Sache dran bleiben oder nicht.

 

Also, ich freu mich auf Bilder von dir!

 

Eines findet man in M. nicht: Sandstrände! Dafür muss man mit der Fähre nach Porto Santo fahren (geht hin und zurück in einem Tag).

Ich glaube der Großteil des Sandstrandes dort gehört heute dem Fußballer Ronaldo.

Edited by kleinw

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Also ich fang mal in dem Ort an, wo wir gewohnt haben (Arco da Calheta). Wie gesagt, es war via Airbnb und das Haus war wohl merklich komfortabler als es auf der Insel für die Einheimischen üblich ist.

 

 

Hier ein Blick aus dem Balkon in Richtung Meer, das ist ne Panoramaaufnahme.

 

 

Auf Madeira haben sie oftmals recht schnuckelige Kirchtürme.

 

 

 

Das hier ist aber wohl mehr ein Brotbackofen. 

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Ich hab mich auch glücklich geschätzt, dass ich so manchen Vogel auf Madeira festhalten konnte.

 

z.B. den Madeira-Buchfinken:

 

 

 

 

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Oder das Madeira-Goldhähnchen:

 

 

 

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Wie auch einen Kanarengirlitz

 

 

oder zwei davon:

 

 

Auch Gebirgsstelzen sind nicht selten zu finden

 

 

Sanderlinge

 

 

 

Turmfalken

 

 

 

oder Wiesenpieper

 

 

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Wir sind bei unseren Wanderungen sehr häufig auf Kühe gestossen, welche auf Hängen gegrast haben, hin und wieder mußten wir uns an einem engen Levadawanderweg an einer Kuh vorbeischleichen, da hat man dann doch Respekt vor den Tieren, wenn der Platz links und rechts nur 2m breit ist und die Kuh ein Kalb dabei hat.

 

 

 

 

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Auf Madeira gibt es auch unzählig viele Eidechsen, kaum kommt man an einer sonnenbeschienenen Mauer vorbei, sieht man sie klettern.

Ich habe auf jeden Fall bisher nirgendwo anders so viele Eidechsen zu Gesicht bekommen.

 

 

 

Wir haben sie sogar auf der Hand mit Kekskrümeln gefüttert.

 

 

 

 

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    • By tobiasrauchphotography
      Grüße euch,
      vom 07.01 bis zum 18.01.2020 war ich das erste mal in Kenia auf einer auf Tierfotografen spezialisierten Reise durch einige der wichtigsten Locations in Kenia.
      Besucht haben wir den Samburu Nationalpark im Norden Kenias, die Solio Ranch im Umfeld des Mt.Kenyas, den Nationalpark Lake Nakuru und zum Abschluss natürlich die Masai Mara.
      Anbei eine Routenübersicht für diejenigen die es interessiert.
      Was die Ausrüstung angeht, bin ich dieses mal aufs ganze Gegangen.
      Mit dabei waren:
      - Nikon Z7
      - Nikon D850
      - Nikon D500
      - Sigma 120-300 F2.8 Sport
      - Nikon AF-S 400 F2.8E ED FL VR
      - Nikkor Z 24-70 F2.8S
      sowie jeweils ein 1,4 und 2.0 Konverter
       
       
       

      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.
    • By jkiter
      In diesem Thread soll es explizit um Landschaftsaufnahmen gehen, bei denen bewusst Menschen mit ins Bild genommen wurden, um z.B. dem Bild einen Maßstab zu geben bzw. eine kleine Geschichte zu erzählen. Der Fokus sollte eher auf der Landschaft liegen und weniger auf der Person bzw. den Personen (wie bei vielen Selfies).

      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. Alpine horse express by Pascal Riemann, auf Flickr
    • By cmox
      Heather Angel ist eine bekannte und langgediente Naturfotografin und erklärt in diesem lehrreichen Buch ihre Tricks. 

      8 Euro plus Versand
    • By tobiasrauchphotography
      Grüß euch,
      Im Juli war ich für 2 Wochen lang mit einer Reisegruppe im südlichen Afrika unterwegs. Hierbei ging es auf einer auf Tierbeobachtungen fokussierten Reihe durch den Norden Namibias nach Botswana zum Okavango Delta, anschließend weiter zum Chobe und zum Abschluss nach Simbabwe zu den Victoriafällen.
      Ich möchte euch mit diesem Thread ein paar Eindrücke dieser Reise teilen.
      Wichtig: Diese Reise hatte ich im Herbst des letzten Jahres gebucht. Damals habe ich noch als Knipser mit meiner leichten MFT Ausrüstung fotografiert, welche zum Jahreswechsel den gestiegenen Ansprüchen meiner Fotografischen Fortschritte weichen musste. Daher musste aus Gründen des Handgepäcks meine Z7 leider zuhause bleiben.
      Sprich mit von der Partie war die Nikon D500 & D850, dazu das geliebte Sigma 120-300 F2.8 Sport, das Nikon 200-500 F5.6 sowie ein geliehenes Nikon 16-35 F4 ( Z7 oder das Nikon 14-24 F2.8 haben aus Gewicht oder Filtergründen keinen Platz mehr gehabt 😕)
       
      Los gings in Namibia. Nach der Landung am Flughafen ging es in die Stadt Windhoek zum Wasser kaufen und anschließend zu einer kleinen Stadtbesichtigung.
       
      Den Anfang machte die sogenannte Kaffeemühle, das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum von Windhoek.
       

      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. Nikon D850 | Nikon AF-S 16-35 F4 G ED VR | 30 mm | f 8.0 | ISO 64 | 1/400 s
       
       
       
       
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