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Hier wurde ein spezieller Thread über Madaeira angeregt.

 

Zwar gibt es hier und hier schon ein paar zarte Anfänge aber nicht umfassend und nicht zum Mitmachen. Deshalb fange ich hier mal damit an und hoffe auf Eure rege Beteiligung. Das Thema ist unter "Sonstiges" angelegt weshalb es nicht auf die Landschaft begrenzt ist. Hier sind alle Bilder von Madeira erwünscht.

 

Madeira als geologisch junge Insel ist geprägt durch die Steilküste, die oft eine abenteuerliche Anlage der Felder erfordert:

 

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bearbeitet von Softride

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Nun, ich kann mir unter einem "ganzen Reisebericht"  nicht wirklich die Datenmenge vorstellen. Wenn ich hier alle meine Madeira-Bilder aus zwei Reisen posten würde, bekäme ich vermutlich vom Admin die Rote Karte gezeigt. Bitte kläre vorher mit Andreas das zulässige Datenvolumen ab.

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Oh dieser hübsche grüne Diamant im Atlantik...

Meine frau und ich waren im Noveber 2012 auf der Insel, etwas außerhalb der Saison da sonst zu viel los ist. Es war auf jeden Fall einer unserer schönsten Urlaube, auch wenn es oft geregnet hat und uns bei der ein oder anderen Wanderung das Wasser oben aus den Schuhen heraus lief :D

 

 

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... mal was ganz ganz Schlechtes aus Madeira... meine erste Digitalkamera (Minolta Dimage S414)... man beachte die Dynamic Range... hier erscheint wenigstens mal 1/3 des Bildes in völlig ausgefressenem Weiss... besser gings mit der damaligen Technik plus grottigem JPG ooc leider nicht...  :cool:

 

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Ich würde sagen eine Insel der Gegensätze: Hotelklötze und Bausünden an jeder Ecke gepaart mit einem Hauch von Dekadenz - zumindest im Süden. Dafür aber außerhalb der teilweise furchtbaren Städte grandiose Wanderungen. ;)

2x waren wir dort - 2012 & 2014. Irgendwann wird es vermutlich ein 3x geben. :)

 

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bearbeitet von Tobias123

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... mal was ganz ganz Schlechtes aus Madeira... meine erste Digitalkamera (Minolta Dimage S414)... man beachte die Dynamic Range... hier erscheint wenigstens mal 1/3 des Bildes in völlig ausgefressenem Weiss... besser gings mit der damaligen Technik plus grottigem JPG ooc leider nicht...  :cool:

 

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wegen der ausgefressenen Lichter schade um das schöne Motiv, lässt sich das nicht noch mit heutigen Mitteln etwas mildern?

bearbeitet von joachimeh

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wegen der ausgefressenen Lichter schade um das schöne Motiv, lässt sich das nicht noch mit heutigen Mitteln etwas mildern?

Nä, Weiss bleibt Weiss und da lässt sich auch nix mehr hinein interpretieren... jede 'Reparatur' führt zu reinem schmutzig Grau, was noch schlimmer aus sieht...

 

Da ich jedes Foto (auch damals JPG ooc) nochmals EBV mässig anfasse: das Bild ist bereits nachbearbeitet... vorher war halt die hälfte weiss... jetzt 'nur noch' ein Drittel...

bearbeitet von kirschm

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(...)Welches Objektiv habt ihr nicht gebraucht obwohl ihr es mit hattet?(...)

Vermutlich kam mein 45er Makro kaum zum Einsatz. Aber nicht, weil man keine Makros hätte machen können sondern weil das Objektivwechseln auf den Wanderungen in der Gruppe zu lange aufhält. Ich hatte zwei Gehäuse mit meiner bewährten "Wanderkombination" 7-14 mm und 14-140 mm immer einsatzbereit und habe mich bei Nahaufnahmen mit dem Raynox DCR-150 zufrieden gegeben.

Soweit ich mich erinnere, habe ich das 100-300er überhaupt nicht verwendet weil es meist im Hotelsafe lag. Die berühmten Madeira-Buchfinken konnte ich auch mit dem 14-140er "erlegen"; die sind wohl schon an Touristen gewöhnt.

 

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(...) November 2012 (...) auch wenn es oft geregnet hat und uns bei der ein oder anderen Wanderung das Wasser oben aus den Schuhen heraus lief :D(...)

Da sind wir uns vielleicht begegnet und haben gemeinsam das Wasser aus den Schuhen geschüttet?

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Die bekannteste Aktivität auf Madeira dürfte wohl das Wandern entlang der Levadas sein, da kann es schon feucht zugehen:

 

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(Bilder vom November 2012)

bearbeitet von Softride

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Die berühmten Madeira-Buchfinken konnte ich auch mit dem 14-140er "erlegen"; die sind wohl schon an Touristen gewöhnt.

 

Die sind richtig stark. Toll!

 

Ich war beim letzten Mal ganz minimalistisch unterwegs und bin mit der RX100 (28mm -100mm) und der G5 mit dem Zuiko 9-18 und Vario 20mm losgezogen. Das 45-150er war im Rucksack und wurde fast nie verwendet. Heute würde ich die G5 durch die GM1 ersetzen. Beim Wandern möchte ich mich möglichst wenig belasten und die RX100 ersetzt ein Standard-Zoom ganz hervorragend und erlaubt sogar hier und da mal ein Makro. War ein Versuch und hat gut funktioniert. Würde ich wieder so machen.

Es ist alles Geschmackssache - wir waren nie mit einer Gruppe unterwegs sondern hatten uns für kleines Geld die ganze Zeit ein Kleinwagen (reicht völlig aus) gemietet.

 

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bearbeitet von Tobias123

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Saustarke Bilder die ihr zeigt!

Meine Reise war mit meiner damals fast ganz neuen nex-5n und dem Kitzoom (erste Version) bzw dem 16mm Pancake. Dies war auch meine erste Digitalkamera sowie meine erste "richtige" Kamera nach meiner Jugend, in der ich (leider) aufhörte zu Fotografieren. Also wieder alles Neuland gewesen, aber auch Zünder mich wieder mit der Fotografie zu beschäftigen. 

 

 

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So dann will ich hier mal meinen Reisebericht posten.

Ich habe eben festgestellt, dass ich damals leider die Reise nicht bis ans Ende dokumentiert hatte. In den nächsten Tagen werde ich versuchen dass zu beenden, sofern Interesse besteht.

Ich mache die Bilder klein, dann dürfte das auch vom Datenvolumen her kein Thema sein. Den Text werde ich zum ausblenden machen, falls jemand keine Lust hat das zu lesen.

Die Bilder sind mit meiner ersten eigenen Digitalkamera, der Powershot G7 entstanden. Damals hatte ich leider noch keine Ahnung von Fotografie...

 

Die Anreise / der Vorbereitungstag

 

 

Madeira liegt im Atlantik, etwa 700km vom europäischen und afrikanischen Festland entfernt und gehört zu Portugal. Nachdem wir bereits im Dezember 06/Januar 07 auf Madeira waren, haben wir uns entschlossen die Insel diesmal soweit möglich mit dem Rucksack zu Fuß zu erkunden.
Ausgangspunkt ist Funchal, die Hauptstadt Madeiras, welche im Südwesten der Insel liegt. Doch zuerst sind wir vom Flughafen bei Santa Cruz mit dem Bus zu unserer 10. Übernachtungsstation gefahren, um die Koffer loszuwerden. Vom Hotel Orca Praia sind wir dann durch einen glücklichen Zufall(Taxifahrer war sowieso in diese Richtung unterwegs) für 5€ mit dem Taxi ins Stadtzentrum von Funchal gefahren und mussten nicht auf den Bus warten. Im Stadtzentrum angekommen haben wir uns Informiert, wie wir per Bus unser erstes Hotel in Machico erreichen können und haben uns dann mit Wasser und Essen eingedeckt und noch etwas die Stadt erkundet.

 

 

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Tag 2: Machico - Santo da Serra

 

 

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Morgens haben wir uns ausgiebig am Frühstücksbuffet gestärkt und sind dann direkt vom Hotel aus losgelaufen.
Zuerst ging es durch Machico hindurch in Richtung Norden. Endlich ging es dann zwischen Häusern eine schmale Treppe hinauf in die freie Wildbahn Richtung Boca do Risco.
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Sobald man über den Kamm kommt, eröffnet sich einem der Blick auf den Atlantik und die Nordseite der Insel.
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Von hier aus geht es einen tollen und Schmalen Pfad an der Nordküste entlang in Richtung Westen und Porto da Cruz. Teilweise ist der Weg stark von Farnen zugewuchert und man kommt - endlich - auf Tuchfühlung mit der Natur. Unterwegs biegt man dann um eine Ecke und stößt auf einen Hang voll mit kleinen Blüten
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Trittsicher sollte man sein, wenn man die Stelle mit dem kleinen Wasserfall passieren muss die steil und rutschig, aber mit einem Drahtseil gesichert ist.
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Weitere rutschige Stellen sind witterungsabhängig auch Kandidaten für eine kleine Rutschpartie auf dem Hosenboden.

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und der Rest...

 

 


Schließlich eröffnet sich einem nach knapp 15 km der Blick auf Porto da Cruz.
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Danach geht es auf der Straße gute 250 Höhenmeter bergab zu den Ausläufern von Porto da Cruz und dort auch direkt wieder steil bergauf in Richtung Portela. Leider mussten wir hier dann auch unseren Aufstieg abbrechen und ein Taxi ordern, da es Meinungsverschiedenheiten mit dem gestrigen Abendessen gab. Scheinbar waren die Meeresfrüchte auf der Pizza doch nicht so frisch. Zum Glück war alles halb so wild und das Hotel auch wirklich schön!

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Das mit dem Ausblenden ist eine gute Idee, da kann jeder Interessierte die Details nachgraben. Kannst Du es so machen wie im ersten Beitrag, dass die Bilder zu sehen sind und nur die Texte ausklappen?

 

Aber ein besonders großes Datenvolumen kommt das nicht auf, keine Bange!

bearbeitet von Softride

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Ich würde sagen eine Insel der Gegensätze: Hotelklötze und Bausünden an jeder Ecke gepaart mit einem Hauch von Dekadenz - zumindest im Süden. Dafür aber außerhalb der teilweise furchtbaren Städte grandiose Wanderungen.(...)

Gemessen an anderen touristischen Hochburgen finde ich aber, dass man auf Madeira das Augenmaß bewahrt hat. Zwar ist der Bereich zwischen Flughafen und Funchal sowie westlich von Funchal durchaus als "erschlossen" zu bezeichnen, aber in einem absolut vertretbaren Rahmen. Hinzu kommt noch, dass wegen der Steilheit des Geländes nur wenig Platz zur Verfügung steht.

 

Von ein paar Rucksacktouristen alleine kann keine Touristikindustrie leben und die schwierige Landwirtschaft würde den Menschen keinen Wohlstand nach heutigen Maßstäben bescheren können.

Wer schon mal auf den Kanaren, Balearen oder griechischen Inseln war, der wird Madeira zu schätzen wissen:

 

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Gemessen an anderen touristischen Hochburgen finde ich aber, dass man auf Madeira das Augenmaß bewahrt hat. Zwar ist der Bereich zwischen Flughafen und Funchal sowie westlich von Funchal durchaus als "erschlossen" zu bezeichnen, aber in einem absolut vertretbaren Rahmen. Hinzu kommt noch, dass wegen der Steilheit des Geländes nur wenig Platz zur Verfügung steht.

 

Von ein paar Rucksacktouristen alleine kann keine Touristikindustrie leben und die schwierige Landwirtschaft würde den Menschen keinen Wohlstand nach heutigen Maßstäben bescheren können.

Wer schon mal auf den Kanaren, Balearen oder griechischen Inseln war, der wird Madeira zu schätzen wissen

 

Mir sind auf Madeira die vielen großen Hotelblöcke ein Dorn im Auge gewesen. In Funchal konnte man beim Abendessen nur selten das Meer sehen. Viele Aussichten waren durch unästhetische Gebäude zugebaut. Statt einer Promenade gibt es rostige Wände und Betonmauern. Ich fand den vertretbaren Rahmen deutlich überschritten. Im Norden ist es dann aber wirklich schön. Madeira ist schon klasse - kein Zweifel; ich würde am liebsten gleich morgen wieder hin. Funchal und Umgebung ist aber meiner Meinung nach alles andere als schön.

 

Die Kanaren sind sehr unterschiedlich. Auf La Palma oder La Gomera hat man sich beispielsweise auf Rucksacktouristen eingestellt. Dort finde ich es "alternativer" und es gibt nur wenige große unpersönliche Klötze. Aber dafür gibt es ein paar tolle und abwechlungsreiche Touren auf Madeira, die es nirgendwo anders gibt. Madeira ist definitiv die grünste Insel und die Touren sind relativ gut ausgebaut. Demnächst geht es wieder nach Teneriffa. Dort ist es im Süden auch wie im Disneyland; aber sobald man in der Natur ist, ist man fast ganz alleine. Im Anagagebirge oder im Teno Gebirge kann man stundenlang wandern ohne eine Menschenseele zu treffen. Jede Insel hat ihren eigenen Charme. Hauptsache raus aus den größeren Städten. ;)

 

 

Ein paar Madeira-Bilder von der Schokoladenseite :)

 

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bearbeitet von Tobias123

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Wir hatten nur einen Tag in Funchal und viele schöne Bereiche der Insel sind für uns noch zu erforschen. Die Stadt selbst hat einen guten Eindruck hinterlassen.

 

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P1110918_DxO by Apertur1, on Flickr

 

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P1110837_DxO by Apertur1, on Flickr

 

LG

 

Dieter

 

 

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