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Raumfahrer

Skulpturen für alle zum Mitmachen

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vor 13 Stunden schrieb leicanik:

Als wendete er sich ab mit Grausen, der Nepomuk.

Ja, das hast du richtig gesehen! Er scheint etwas verschüchtert, ängstlich und er hat allen Grund dazu: Sein Vorgänger, eine alte Nepomuk-Darstellung aus dem Jahr 1714 aus Sandstein, hatte bedrohliche und schwere Tage erlebt: Im März 1945, als sich Wehrmachtssoldaten daran machten die Lahnbrücke zu sprengen, um heranrückende amerikanischen Soldaten ein Hindernis in den Weg legen in die Stadt zu gelangen, musste sie in Sicherheit gebracht werden. Nach der Wiederherstellung der Brücke wurde dieser Nepomuk wieder aufgestellt, bis er 1962 mutwillig schwer beschädigt wurde. Eine Reparatur wurde damals für ausgeschlossen angesehen und so kam es zu der Entscheidung, einen neuen Nepomuk anfertigen zu lassen.

Dieser neue Brückenheilige, die oben abgebildete Skulptur ist aus Lahnmarmor gefertigt und wurde am 7. April 1966, einem Gründonnerstag, auf der alten Lahnbrücke eingeweiht. Geschaffen wurde sie von dem Limburger Bildhauer Karl Matthäus Winter. Später wurde die alte Figur wieder hergestellt. Sie befindet sich seit 1977 im Vorraum des Stadtarchivs. 

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vor 5 Stunden schrieb micharl:

Ursprünglich stand er (der Nepomuk) auf der anderen Seite und genoss den Anblick! ...

"Zwischen den beiden mittleren der Bögen sind zwei Skulpturen aufgestellt (die ursprüngliche Anordnung war genau umgekehrt): Das steinerne Kruzifix wurde bei der
Brückenrenovierung 1657 gestiftet, es finden sich die Wappen, Initialen und Hausmarken des damaligen Bürgermeisters Johann Melbaum (um 1600-1672) und seiner Frau Margarethe Stroh." aus http://denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/53176/

Steinernes Kruzifix von 1657

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Die beiden bewachen den Eingang zum Schlosspark des Schlosses Löwenstein in Kleinheubach. Die Löwen dürften etwa 1720 entstanden sein.1290687627_DSC06471(2).jpg.b65dfe39a991861a7951e54142dc425c.jpg

 

Wenn ich mir die Gesichter anschaue denke ich mir das sie etwas unwirkliches haben. Der Künstler hatte wahrscheinlich nie einen Löwen in Natura gesehen.

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    • By Raumfahrer
      Wisst ihr was ein Biwak ist? Hier in der Schweiz gibt es noch die Regel, dass an den meisten Orten in den Bergen das Biwakieren erlaubt ist. Will heissen, man darf übernachten aber nicht Camping betreiben. Also am Abend Zelt aufstellen, kein offenes Feuer, kein Abfall hinterlassen (sollte selbstverständlich sein..), und den Ort am Morgen so verlassen wie man ihn angetroffen hat.
      Mit meiner Frau haben ich vor unserer Zeit mit Kindern, an diversen Orten in der Schweiz auf dieser Art übernachtet, egal ob Sommer oder Winter, und immer wieder war es ein tolles Erlebnis mit meistens wunderbaren Stimmungen von Licht und Natur...
      Unseren Kindern erzählten wir natürlich immer wieder davon und es gab auch das eine oder andere Foto von diesen Touren. Da ist es nicht erstaunlicher, dass der Wunsch unserer Kinder immer grösser wurde mit uns zusammen auch mal so eine Tour zu machen. Nun war es soweit. Die Ausrüstung war inzwischen auch bei den Kinder vorhanden (warme Schlafsäcke und Matten), Zelte und Kocher hatten wir noch gut eingelagert. Da dieser Herbst immer noch relativ war ist, wagten wir uns sogar etwas in die Höhe. Relativ spontan entschieden wir uns für dieses Abenteuer und schon einen Tag später waren wir mit Zelt und allem unterwegs zu unserem Nachtplatz.
      Gegen den späteren Abend stellten wir dann unsere Zelte auf, damit noch genug Zeit für die Abendstimmung blieb und sieh da, wir wurden mit einer prächtigen Aussicht belohnt. In der Nacht dann noch der Versuch mit meinem Voigtländer 15mm ein paar Sterne einzufangen, was für Blende 4.5 gar nicht so schlecht gelungen ist, klar ein Grossdruck gibt das nicht.
      Kaum im Zelt und im warmen Schlafsack, hörte ich draussen ein Geräusch. Es musste von den Hufen eines Tieres kommen, also ein Steinbock oder Gämse. Am nächsten Morgen staunten wir dann entsprechend, als wir vor dem Zelt, in 10 Meter Entfernung, einen Steinbock beim Fressen sahen. Wir konnten sicher eine halbe Stunde zuschauen und uns langsam annähern. Dann hörte ich auf einmal das Geräusch von aufeinander knallenden Hörner. Schnell in die Richtung vom Geräusch und siehe da, zwei Kerle in schönster Morgensonne im "Zweikampf" .
      Dann war es Zeit unsere Zelte zusammen zu packen und uns auf den Heimweg zu machen. Was bleibt, ist eine traumhafte Erringung als Familie ein tolles Abenteuer erlebt zu haben und dabei ist auch noch das eine oder andere nette Foto entstanden, was ich euch nun zeigen möchte. Den genauen Ort möchte ich nicht öffentlich machen, kann aber per PN nachgefragt werden. Das ganze fand im Alpstein statt, so viel kann ich sagen.
      Euch nun ein schönes Wochenende und liebe Grüsse


       
       
    • By cani#68
      Moin,
       
      nach einer kalten Frühlingsnacht habe sich Nebelfelder über der Rur gebildet.
      Dazu passend geht die Sonne auf und taucht die ganze Szenerie in einen gelb-orange-roten Farbton.
       
      Also Kamera raus und Bilder machen
       

       

       

       
       
    • By bilderfinder
      Wenn ich in einer Ausstellung bin, reizt es mich immer wieder, Aufseher, aber vor allem andere Besucher zu fotografieren – in der Auseinandersetzung mit den ausgestellten Objekten, aber auch im Foyer beim Ticketschalter, beim gelangweilten oder erschöpften Warten etc. Vielleicht teilen ja andere dieses unschuldige Vergnügen.
       
      Ich habe im Titel „Ausstellung“ nicht zufällig vor „Museum“ gesetzt, denn der Thread darf sich gerne nicht nur auf Kunstobjekte beschränken. Eine Ausstellung des Fleckviehzuchtverbandes, von Kleintierzüchtern, Numismatikern oder von Holzerntemaschinen, um ein paar Beispiele zu nennen, kann sicher auch interessante Motive liefern!
       
      In diesem Sinne freue ich mich auf rege Teilnahme!
       

       

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