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Kann die A7R 36Mp auflösen?

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-Der Sony A7R-Sensor hat keinen Tiefpassfilter und kann daher 102 Linienpaare pro mm (lp/mm) Sensorhöhe auflösen.

-Das sehr gute Objektiv Sony 2.8/35mm kann aber nur 78 Linienpaare pro mm im Bildzentrum auflösen.

-Der Kameratest bei Chip ergab eine Auflösung von 106 lp/mm.

 

Überlegung: Woher kommt die Differenz? Die 106 lp/mm können nicht alleine von der Optik kommen.

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Ich finde die DXO Vergleichstests ganz interessant. Auf dem angehängten Bild sieht man einen Vergleich der angesprochenen zwei Objektive. Die "Sharpness" symbolisiert den sichtbaren Schärfeeeindruck. Der liegt in der Regel mehr oder weniger deutlich unter dem theoretischen Auflösungsvermögen des Sensors.

 

 

PS: Die gleichen Objektive an der Alpha 6000 mit ihren 24MP:

 

Edited by Kane009

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-Der Sony A7R-Sensor hat keinen Tiefpassfilter und kann daher 102 Linienpaare pro mm (lp/mm) Sensorhöhe auflösen.

-Das sehr gute Objektiv Sony 2.8/35mm kann aber nur 78 Linienpaare pro mm im Bildzentrum auflösen.

-Der Kameratest bei Chip ergab eine Auflösung von 106 lp/mm.

 

Überlegung: Woher kommt die Differenz? Die 106 lp/mm können nicht alleine von der Optik kommen.

DAs ist so ein Wunder, wie die Ergebnisse einer Testsoftware, die bei wenigen Kameras 105% Auflösungsvermögen ermittelte

 

 

Die meisten von diesen Tests lassen sich schon durch andere Schärfung ausricksen (weshalb die Hersteller immer mal wieder die Defaulteinstellungen an die Tests anpassen, man will ja vorne landen)

 

Um die Frage aus dem Titel zu beantworten: 

 

Nein, kann sie nicht ... dagegen steht schon das Nyquist-Shannon Theorem, das besagt, dass man um eine sichere Rekonstruktion einer Frequenz (nennen wir sie einfach mal "Feine Details") mit der doppelten Frequenz abgetastet werden muss. 

 

Nun kann man natürlich mehr Details sehen, als theoretisch möglich wäre, indem man "unsichere" Ergebnisse zulässt ... das macht man indem man keinen AA Filter einbaut (dieser zeichnet das Bild etwas weich, so dass keine Details erkennbar sind, die der Sensor nicht sicher abtasten kann) sondern versucht nur tatsächlich entstehende Probleme .. Moire ... elektronisch herauszurechnen.

 

Das Ergebnis ist, dass die Sensoren höher auflösen, aber vielleicht nicht immer perfekt das wiedergeben, was fotografiert wurde ..... das sieht gut aus und stört keinen normalen Menschen, da die "fehlerhaften" Details nicht weiter erkennbar sind (würdest Du ein leicht abweichendes Muster in einem Rauputz erkennen? ... )

 

Bei Objektiven ist es auch so eine Sache ... sie lösen nicht hart 78lp/mm auf, sondern sie tun das bei einem bestimmten Kontrast ... ein knackigeres Objektiv kann durchaus weniger auflösen, dabei aber besser aussehen, als ein höher auflösendes Objektiv mit flauerem Kontrast.

 

 

Die Auflösung die am Ende der Kette aus Objektiv, Sensor, Verarbeitungssoftware (irgendwie muss das Ganze ja aus dem Bayermatrixbrei wieder herausgelesen und zu einem Bild gewandelt werden) herauskommt ist nicht immer vorhersehbar und neben dem ganzen optischen Kram der Ausrüstung auch noch vom verwendeten Licht und dem Kontrast der Aufnahmesituation (incl. Lichtwinkel) abhängig.

 

 

Am besten nimmt man diese Tests als allgemeinen Hinweis, ohne sich da ernsthaft drum zu scheren.

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Nun kann man natürlich mehr Details sehen, als theoretisch möglich wäre, indem man "unsichere" Ergebnisse zulässt ... das macht man indem man keinen AA Filter einbaut (dieser zeichnet das Bild etwas weich, so dass keine Details erkennbar sind, die der Sensor nicht sicher abtasten kann) sondern versucht nur tatsächlich entstehende Probleme .. Moire ... elektronisch herauszurechnen.

 

Das stimmt nicht. Es gibt bei Unterabtastung keine "unsicheren" Ergebnisse, sondern nur falsche Ergebnisse (Tip: An den Matheunterricht errinnern: Fourier-Transformation). Man benötigt dringend einen AA Filter, da durch die Unterabtastung sonst Pseudo-Frequenzen entstehen, die im Originalsignal gar nicht vorhanden sind (und dann zu Bildartefakten wie Moiré führen). Ich habe selber aus der Messtechnik (Schwingungsanalyse von Motoren) schon Ergebnisse gesehen, die völlig unbrauchbar waren, da keine AA-Filterung vorgenommen worden war.

Ein Bild sieht immer schärfer aus, wenn es genügend hochfrequente Signalanteile enthält. Man kann z.B. bei einem Bild ganz einfach durch das Hinzufügen von Rauschen den Schärfeeeindruck erhöhen, ohne dass dadurch mehr Details im Bild vorhanden wären.

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Das stimmt nicht. Es gibt bei Unterabtastung keine "unsicheren" Ergebnisse, sondern nur falsche Ergebnisse (Tip: An den Matheunterricht errinnern: Fourier-Transformation). Man benötigt dringend einen AA Filter, da durch die Unterabtastung sonst Pseudo-Frequenzen entstehen, die im Originalsignal gar nicht vorhanden sind (und dann zu Bildartefakten wie Moiré führen). Ich habe selber aus der Messtechnik (Schwingungsanalyse von Motoren) schon Ergebnisse gesehen, die völlig unbrauchbar waren, da keine AA-Filterung vorgenommen worden war.

Ein Bild sieht immer schärfer aus, wenn es genügend hochfrequente Signalanteile enthält. Man kann z.B. bei einem Bild ganz einfach durch das Hinzufügen von Rauschen den Schärfeeeindruck erhöhen, ohne dass dadurch mehr Details im Bild vorhanden wären.

 

 

unsicher oder falsch

... wenn man sich das Raster modellhaft ansieht, kann das Ergebnis genauso zufällig falsch sein, wie es zufällig nahezu richtig sein kann ... die meisten Details sind ja nicht auf den Pixel genau notwendig, wenn die Kante etwas anders verläuft, erkennt man es trotzdem.

 

Aber von mir aus kann man das gerne auch anders formulieren, Fakt ist, dass man das heute so macht, denn der elektronische AA Filter beschränkt eben nicht mehr allgemein, sondern nur noch, wo Moire erkannt wird.

 

Du kannst Messtechnik nicht mit Optik vergleichen, das Auge lässt sich gerne täuschen, wie man an den vielen begeisterten Posts zu AA-Filterlosen Kameras sieht (früher haben sie die Filter sogar rausoperieren  und durch ein passendes Glas ersetzen lassen.)

Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass Du nicht recht hättest

.. nur fürs Auge funktioniert es halt trotzdem.

 

Das mit dem hinzufügen von Rauschen gibts ja auch in Photoshop, manchmal auch bei allzu glatten Flächen praktisch.

 

 

 

 

hier ein Link aus alter Zeit, in dem man sich das von uns hier diskutierte in praktischen Beispielen ansehen kann ... und dabei Vor- und Nachteile entdecken:

 

http://www.maxmax.com/nikon_d200hr.htm

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Ich finde die DXO Vergleichstests ganz interessant. Auf dem angehängten Bild sieht man einen Vergleich der angesprochenen zwei Objektive. Die "Sharpness" symbolisiert den sichtbaren Schärfeeeindruck. Der liegt in der Regel mehr oder weniger deutlich unter dem theoretischen Auflösungsvermögen des Sensors.

 

a7r.jpg

 

PS: Die gleichen Objektive an der Alpha 6000 mit ihren 24MP:

 

a6000.jpg

 

Der Vergleich der Ojektive bei DXO ist sicher sehr hilfreich, wenn man die gleiche Sensorgröße vergleichen kann. Die Sony-Objektive mit dem Vollformatsensor gibt es als Test aber leider nur für 36Mp. Die 12Mp, bzw. 24Mp-vollformat-Sensoren sind nicht getestet und lassen sich von daher nicht gegenüberstellen.

Ein Vergleich mit den APS-C-Sensoren ist für mich nicht sehr aussagekräftig.

 

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Ich möchte meine Überlegungen noch einmal zusammenfassen:

 

(Die Daten beruhen alle auf den Testergebnissen von DXO und sind alle bezogen auf den 36Mp-Sensor von Sony A7R)

 

Die Sony FE-Zoomobjektive erreichen eine maximale Auflösung von 66lp/mm Sensorhöhe bis 81lp/mm.

Die Sony FE-Festbrennweiten erreichen eine maximale Auflösung von 79lp/mm bis 91lp/mm.

Der 36mm-Sony-Sensor ohne Tiefpassfilter kann 102lp/mm auflösen.

 

(Bei Nikon D810: die Zoom erreichen 62lp/mm bis 77lp/mm, bzw. die Festbrennweiten erreichen 79lp/mm bis 81lp/mm. Der 36mm Nikon-Sensor kann 94lp/mm auflösen).

 

Das reine "optische" Bildergebnis kann nie größer sein, als das, was das Objektiv liefert. Der Rest von später sichtbaren Bild wird in der Kamera per Programm hochgerechnet, bis die Bilddatei die Größe von 36Mp (94lp/mm) als Datenvolumen hat.

 

Die Überlegung ist jetzt, ob dieses Hochrechnen schon in der Kamera geschehen muss. Um die Bilddateien in der Kamera klein zu halten, müsste es genügen, wenn die Kamera nur das speichert, was das Objektiv geleistet hat, und die Bilddatei erst im Computer auf die Auflösung hochgerechnet wird, die man für einen Ausdruck/Darstellung braucht. Das hierzu verwendete Programm könnte das selbe (oder besser) sein, was in der Kamera verwendet werden würde. (Aktuell werden Bilddateien im Computer wieder auf kleinere Auflösungen heruntergerechnet, wenn man sie nicht größer benötigt.)

 

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Ich möchte meine Überlegungen noch einmal zusammenfassen:

 

(Die Daten beruhen alle auf den Testergebnissen von DXO und sind alle bezogen auf den 36Mp-Sensor von Sony A7R)

 

Die Sony FE-Zoomobjektive erreichen eine maximale Auflösung von 66lp/mm Sensorhöhe bis 81lp/mm.

Die Sony FE-Festbrennweiten erreichen eine maximale Auflösung von 79lp/mm bis 91lp/mm.

Der 36mm-Sony-Sensor ohne Tiefpassfilter kann 102lp/mm auflösen.

 

(Bei Nikon D810: die Zoom erreichen 62lp/mm bis 77lp/mm, bzw. die Festbrennweiten erreichen 79lp/mm bis 81lp/mm. Der 36mm Nikon-Sensor kann 94lp/mm auflösen).

 

Das reine "optische" Bildergebnis kann nie größer sein, als das, was das Objektiv liefert. Der Rest von später sichtbaren Bild wird in der Kamera per Programm hochgerechnet, bis die Bilddatei die Größe von 36Mp (94lp/mm) als Datenvolumen hat.

 

Die Überlegung ist jetzt, ob dieses Hochrechnen schon in der Kamera geschehen muss. Um die Bilddateien in der Kamera klein zu halten, müsste es genügen, wenn die Kamera nur das speichert, was das Objektiv geleistet hat, und die Bilddatei erst im Computer auf die Auflösung hochgerechnet wird, die man für einen Ausdruck/Darstellung braucht. Das hierzu verwendete Programm könnte das selbe (oder besser) sein, was in der Kamera verwendet werden würde. (Aktuell werden Bilddateien im Computer wieder auf kleinere Auflösungen heruntergerechnet, wenn man sie nicht größer benötigt.)

Du solltest dich erstmal mit dem Unterschied von Schärfevermögen und Auflösungsvermögen eines Objektives auseinander setzen.

Das FE 2.8/35 kann (im Zentrum) ganz sicher mehr auflösen als der Sensor der a7r, allerdings sinkt dabei der Kontrast und somit der Schärfeeindruck bei kleineren Strukturen (Stichwort MTF50 Wert).

 

Die DxO-Werte finde ich nicht nützlich, aus der Dokumentation wird für mich nicht klar wie die Werte generiert werden und sie stehen häufig im Widerspruch zu meinen eigenen Erfahrungen. Deshalb ziehe ich die Werte und Erfahrungsberichte anderer Seiten vor, die kann ich nämlich in meinen eigenen Erfahrungen wieder finden.

 

Grüße

Phillip

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Das reine "optische" Bildergebnis kann nie größer sein, als das, was das Objektiv liefert. Der Rest von später sichtbaren Bild wird in der Kamera per Programm hochgerechnet, bis die Bilddatei die Größe von 36Mp (94lp/mm) als Datenvolumen hat.

 

Was wird denn hochgerechnet? Das vom Objektiv mit Auflösung X projizierte Lichtbündel landet direkt am Sensor.

 

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Das reine "optische" Bildergebnis kann nie größer sein, als das, was das Objektiv liefert.

Soweit noch richtig.

 

Der Rest von später sichtbaren Bild wird in der Kamera per Programm hochgerechnet, bis die Bilddatei die Größe von 36Mp (94lp/mm) als Datenvolumen hat.

Da wird nix hochgerechnet. Der Sensor wird mit all seinen Pixeln ausgelesen und das ganze nach etwas Signalprocessing als RAW oder JPEG (oder beides) gespeichert. Wie nahe man damit an die theoretisch mit dem Sensor mögliche Auflösung herankommt, hängt aber in der Tat auch von der Qualität des Objektivs und dessen Einstellungen ab.

 

DxOMark liefert bei seinen Objektiv-Tests aus meiner Sicht mehr Verwirrung als Hilfestellung. Auch ein Otus 1.4/85 kommt bei denen nur auf eine Auflösung von ca. 35 MP - weil sie nur mit einem 36 MP Sensor messen. Was das Otus tatsächlich zu leisten vermag, bleibt bei DxOMark offen. Andere, die mit höher auflösenden Sensoren messen, attestieren dem Otus bis zu 100 MP Auflösung und ich bin mir recht sicher, dass auch das FE 1.8/55 noch genügend Reserven für einen 50 MP Sensor hat. Wieso DxOMark mit dem Objektiv an einer A6000 nur auf 15 MP kommt und mit einem FE 2.8/35 nur auf 11 MP, selbst wenn man nun den Crop berücksichtigt, ist mir vollkommen schleierhaft. Vielleicht müssen die noch Fokussieren üben?

Edited by tpmjg

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Soweit noch richtig.

 

 

Da wird nix hochgerechnet. Der Sensor wird mit all seinen Pixeln ausgelesen und das ganze nach etwas Signalprocessing als RAW oder JPEG (oder beides) gespeichert. Wie nahe man damit an die theoretisch mit dem Sensor mögliche Auflösung herankommt, hängt aber in der Tat auch von der Qualität des Objektivs und dessen Einstellungen ab.

 

DxOMark liefert bei seinen Objektiv-Tests aus meiner Sicht mehr Verwirrung als Hilfestellung. Auch ein Otus 1.4/85 kommt bei denen nur auf eine Auflösung von ca. 35 MP - weil sie nur mit einem 36 MP Sensor messen. Was das Otus tatsächlich zu leisten vermag, bleibt bei DxOMark offen. Andere, die mit höher auflösenden Sensoren messen, attestieren dem Otus bis zu 100 MP Auflösung und ich bin mir recht sicher, dass auch das FE 1.8/55 noch genügend Reserven für einen 50 MP Sensor hat. Wieso DxOMark mit dem Objektiv an einer A6000 nur auf 15 MP kommt und mit einem FE 2.8/35 nur auf 11 MP, selbst wenn man nun den Crop berücksichtigt, ist mir vollkommen schleierhaft. Vielleicht müssen die noch Fokussieren üben?

 

Da hast Du recht, das 1.8/55 erreicht bei 20Mp (A5000) 16Mp und bei 24Mp (A6000) nur 15Mp bei DXO.

Beim Sigma 2.8/60 sind die Messergebnisse übrigens 17Mp, bzw.16Mp, also noch besser als beim Sony-Objektiv. Würde mich interessieren, was das Sigma als Crop bei der A7r bringt.

 

Ich denke schon, dass hochgerechnet werden muss, wo soll sonst die 36Mp Auflösung herkommen, wenn ein Objektiv nur z.B. 15Mp Auflösung bringt. Ich denke, der Rest wird dann interpoliert, je nach Restbedarf

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Ich denke schon, dass hochgerechnet werden muss, wo soll sonst die 36Mp Auflösung herkommen, wenn ein Objektiv nur z.B. 15Mp Auflösung bringt. Ich denke, der Rest wird dann interpoliert, je nach Restbedarf

 

genau deshalb ist die Angabe von DXO verwirrend, natürlich kommen auch bei einem weniger guten Objektiv 36MP heraus, aber die Unschärfe ist gross genug, dass Du keine feinen Details mehr erkennen kannst ... die Information im Bild ist nur so gut, wie sie es bei einem technisch guten 15 MP Bild wäre.

 

Die Auflösung kommt einfach daher, dass jedes Pixelchen ein Pünktchen im Bild ergibt ... aber ob das Pünktchen eine sinnvolle Information trägt, hat damit nichts zu tun .... kuck dir mal ein unscharfes gedrucktes Bild an, das hat auch die gleiche Rasterauflösung wie ein knackscharfes Bild .. aber deutlich weniger Informationsgehalt.

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Da hast Du recht, das 1.8/55 erreicht bei 20Mp (A5000) 16Mp und bei 24Mp (A6000) nur 15Mp bei DXO.

Hast du denn verstanden was es bedeutet, dass ein Objektiv bei denen xMP hat?

Ist dir bewusst dass die Auflösung und auch die Schärfe im Zentrum immer höher sind als am Rand?

 

 

Grüße

Phillip

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Ja Phillip Reeve, das habe ich nicht nur verstanden, das weiß ich auch. Aber das hat bei diesem Vergleich nicht direkt einen Einfluss.

 

Die Ergebnisse bei x-Mp sollen ja verdeutlichen bis zu welcher Auflösung ein Objektiv im praktischen Gebrauch noch Schärfe darstellen kann und insofern kann man die Ergebnisse vergleichend nutzen.

 

Um was es bei diesem Thema geht ist, inwieweit diese maximal mögliche jeweilige Objektivauflösung sich in Zusammenarbeit mit dem 36Mp-Sensor darstellt.

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Ja Phillip Reeve, das habe ich nicht nur verstanden, das weiß ich auch. Aber das hat bei diesem Vergleich nicht direkt einen Einfluss.

 

Die Ergebnisse bei x-Mp sollen ja verdeutlichen bis zu welcher Auflösung ein Objektiv im praktischen Gebrauch noch Schärfe darstellen kann und insofern kann man die Ergebnisse vergleichend nutzen.

 

Um was es bei diesem Thema geht ist, inwieweit diese maximal mögliche jeweilige Objektivauflösung sich in Zusammenarbeit mit dem 36Mp-Sensor darstellt.

Den Eindruck dass du  Schärfe und Auflösung genauer verstanden hast habe ich ehrlich gesagt nicht, denn dann würdest du sie nicht wie eine abzählbare Sache behandeln. Auch wenn ein Objektiv nach DxOmark nur 16 der theoretisch möglichen 24 MP realisiert heißt das ja nicht, dass 8 Millionen Pixel keine Information erhalten und man die entsprechend wegkomprimieren könnte.

 

Grüße

Phillip

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Ich könnte mir vorstellen (und hier spekuliere ich nur), dass die überraschend schlechte wahrgenommene Schärfe (die an Auflösung und Mikrokontrast hängt) bzw. der mäßige Schärfeeindruck der FE-Objektive an der a6000 Resultat der Basiseinstellungen der kamerainternen JPG-Engine ist. Ich selber habe nicht den Vergleich, aber viele NEX-User haben die mangelnde OOC-Schärfe der a6000 bemängelt, die Moderatorin bloo vom blauen Forum bezeichnete den Sensor als "weich". Die gleichen FE-Objektive schneiden an der a3000 und a5000 etwas besser ab.

 

Edited by Kane009

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Ich habe von einer  A7r Aufnahme mit FE35 einen 1,20m x 0,80m großen  Fineartprint anfertigen lassen und bin sicher das diese Ruhe und der Detailreichtum mit Sensoren niedrigerer Pixelzahl nicht zu erreichen ist. Wobei stärkeres Rauschen durchaus zu einem höheren subjektiven Schärfeeindruck führen kann.

Bei kleineren Bildern kommt es bei der höheren Auflösung zu einer glattflächigeren Darstellung die teilweise weniger scharf wirkt. 

Aus meiner Sicht ist der hochauflösende Sensor aber stärker an der Darstellung die man z.B mit einer 4x5 inch Kamera erreicht dran.

LG

Jürgen

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Ich habe von einer  A7r Aufnahme mit FE35 einen 1,20m x 0,80m großen  Fineartprint anfertigen lassen und bin sicher das diese Ruhe und der Detailreichtum mit Sensoren niedrigerer Pixelzahl nicht zu erreichen ist. Wobei stärkeres Rauschen durchaus zu einem höheren subjektiven Schärfeeindruck führen kann.

Bei kleineren Bildern kommt es bei der höheren Auflösung zu einer glattflächigeren Darstellung die teilweise weniger scharf wirkt. 

Aus meiner Sicht ist der hochauflösende Sensor aber stärker an der Darstellung die man z.B mit einer 4x5 inch Kamera erreicht dran.

LG

Jürgen

 

Der letztendlich etwas aussagende Vergleich wäre zwischen einer NEX6 (4,88µm-Pixelgröße) und einer A7R (4,88µm-Pixelgröße).

Bei Verwendung des gleichen Objektivs (am Besten das FE 1.8/55mm), gleichem Motivs (1x Landschaftsansicht und 1x Portrait) und gleicher Ausdruckgröße (20x30cm und 50x75cm).

Dann kann man beurteilen, wo die höhere Auflösung der A7R etwas bringt und wo sie von Nachteil ist.

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Den Eindruck dass du  Schärfe und Auflösung genauer verstanden hast habe ich ehrlich gesagt nicht, denn dann würdest du sie nicht wie eine abzählbare Sache behandeln. Auch wenn ein Objektiv nach DxOmark nur 16 der theoretisch möglichen 24 MP realisiert heißt das ja nicht, dass 8 Millionen Pixel keine Information erhalten und man die entsprechend wegkomprimieren könnte.

 

Grüße

Phillip

 

Ich weiß auch, dass wirkliche Optik-Experten von den DxOMark-Pseudo-Wissenschaften so gar nichts halten!  

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Guest AJF

Ich würde nicht so viel auf solche Messungen geben... als ich die A7R neu hatte, habe ich ein altes 90mm von Olympus (analog) adaptiert. Diese Kombi hatte aus dem Stand sichtbar eine etwa doppelte Auflösung wie die OM-D E-5 mit einem sehr guten Objektiv entsprechender Brennweite.

 

Und da hatte ich noch nicht mal die nativen Objektive von Sony. Vor allem das 35mm bringt wirklich viel Spaß; dagegen wirkt das 20mm/1,7 von Panasonic an der Oly doch etwas langweilig. Leider bekommt man beim Sony 35mm ziemlich viel "Retro" in Form einer starken Vignettierung mitgeliefert.

Am Ende zählt aber das Auge mehr als die seltsamen Auflösungsmessungen. Es gibt ja noch viele andere Parameter. Die Schärfe muss stimmen - aber der Gesamteindruck entsteht durch das Bokeh usw. Das machen Zeiss und Panasonic bei den Festbrennweiten im Moment viel besser als Olympus.

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Ich würde nicht so viel auf solche Messungen geben... als ich die A7R neu hatte, habe ich ein altes 90mm von Olympus (analog) adaptiert. Diese Kombi hatte aus dem Stand sichtbar eine etwa doppelte Auflösung wie die OM-D E-5 mit einem sehr guten Objektiv entsprechender Brennweite.

 

Und da hatte ich noch nicht mal die nativen Objektive von Sony. Vor allem das 35mm bringt wirklich viel Spaß; dagegen wirkt das 20mm/1,7 von Panasonic an der Oly doch etwas langweilig. Leider bekommt man beim Sony 35mm ziemlich viel "Retro" in Form einer starken Vignettierung mitgeliefert.

 

Am Ende zählt aber das Auge mehr als die seltsamen Auflösungsmessungen. Es gibt ja noch viele andere Parameter. Die Schärfe muss stimmen - aber der Gesamteindruck entsteht durch das Bokeh usw. Das machen Zeiss und Panasonic bei den Festbrennweiten im Moment viel besser als Olympus.

 

... kannst du mir den Zusammenhang der Vignettierung mit "Retro" erklären?

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Guest AJF

Wenn ein Foto heutzutage "retro" wirken soll, wirds vignettiert...

  Nicht zu wörtlich nehmen! Die Vignettierung ist wirklich heftig, fällt in der Praxis dann aber nicht so auf.

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      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.  
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      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen.
      Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen. Vielen Dank für eure Hilfe!
      foddofoeva
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      LG
      Jürgen
       
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