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vaujot

Erfahrungen mit Telekonvertern

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In der Diskussion hatte ich letztens die Frage aufgeworfen, ob Telekonwerter wirklich einen Gewinn an Auflösung bringen (https://www.systemkamera-forum.de/topic/110513-keine-angst-vor-spiegelteleobjektiven/?do=findComment&comment=1137621).

Wenn man hier nach Telekonverter sucht, findet man vier Seiten Ergebnisse (https://www.systemkamera-forum.de/index.php?app=core&module=search&do=search&andor_type=&sid=6547ee107ce2e17fe7c657482e6885ca&search_app_filters[forums][sortKey]=date&search_app_filters[forums][sortKey]=date&search_term=telekonverter&search_app=forums&st=0).

 

Wie ich sehe wird insbesondere ein Vorsatzkonverter diskutiert (https://www.systemkamera-forum.de/topic/109372-unglaublich-aber-wahr/) und einige aus dem MFT-Lager warten wohl schon gespannt auf das Olympus 40-150/2,8 mit dem dazugehörigen Konverter (siehe diverse Wortmeldungen hier: https://www.systemkamera-forum.de/topic/109255-olympus-2840-150mm-pro/)

 

Aber einen übergreifenden Thread zu Erfahrungen mit Telekonvertern gibt es nicht. Diesen möchte ich hiermit starten, und mal zu Beginn über meine eigenen Erfahrungen berichten. Ich hoffe, einige andere werden auch beitragen. Das könnte für andere Forenteilnehmer eine hilfreiche Orientierung sein. Insbesondere auf Ergebnisse des Olympus-Konverter zum Pro-Tele wäre ich gespannt.

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Bei mir liegt noch ein Kenko 2-fach Konverter herum (Kenko MC7).

 

post-72669-0-24751300-1422749538_thumb.jpg

 

An der NEX-6 mit dem Minolta MC 135/2.8 sieht das so aus.

 

post-72669-0-49079000-1422749552_thumb.jpg

 

Den Konverter hatte ich letztes Jahr mal aus Neugierde beschafft und dann nach mich nicht überzeugenden Ergebnissen erst einmal auf die Seite gelegt.

 

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Ich bin kein Freund von Konvertern, analog waren sie sinnvoll, weil man von einem Dia schlecht einen Ausschnitt machen kann, aber digital?

 

Meistens muss man mindestens eine, meistens zwei Blendenstufen abblenden, damit man ein gutes Bild in technischer Hinsicht erhält, oft schaffen die Dinger es auch nur knapp .. oder garnicht ... mit einem einfachen Ausschnitt aus dem Bild mit dem Objektiv, mitzuhalten.

 

zB erwarten sich die Leute auch oft zuviel ... beim 2,8/40-150 verschluckt ein 1,4x Extender 1 Blende ... dann sollte man nochmal eine Blende abblenden, für die Qualität und kommt bei F 5,6 raus ... dafür hat man dann 210mm Brennweite. Würde man sich einfach ein 75-300 oder 100-300 kaufen hätte man auch F5,6, das aber bei 300mm ... oder halt bei 210mm etwas weniger, wenn man bei 210mm auf F5,6 abblendet, sehen die Ergebnisse des 100-300 schon verdammt gut aus.

 

Vorsatzkonverter passen normalerweise nur an die entsprechende Linse ... mich hat selbst erstaunt, dass der TCON 17 am 2,8/35-100 (am langen Ende .. zoomen ist nicht empfehlenswert) praktisch ohne Lichtverlust ein knackscharfes Bild ergibt. Das gleiche berichten User auch von anderen Objektiven, wie dem 1,8/45 oder gar dem 100-300.

 

Da muss man den passenden Konverter finden und das durchaus sperrige Vorsatzteil mitschleppen, dann kann man sich freuen .... wobei man auch hier aufpassen muss, denn die Naheinstellgrenze verlängert sich und der Stabi passt leider auch nicht mehr (korrigiert zu wenig)

Edited by nightstalker

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Die ersten Versuche sahen seinerzeit so aus (jeweils dasselbe Motiv mit NEX-6, MC 135/2.8 mit und ohne Telekonverter:

 

16227343979_677b180432_b.jpg

DSC03182 by vaujot, on Flickr

 

16411785471_a2b0b61d5b_b.jpg

DSC03184 by vaujot, on Flickr

 

16226384918_96e7f7d292_b.jpg

DSC03181_ji by vaujot, on Flickr

 

 

16412267821_8a59b65a15_b.jpg

DSC03183_ji by vaujot, on Flickr

 

Alles freihändig aufgenommen und nicht groß weiter bearbeitet. Zu dem eher flauen Bildeindruck trägt sicher auch bei, dass ein 2-fach-Konverter 2 Blendenstufen schluckt, auch sonst ordentlich abgeblendet werden will (so jedenfalls Empfehlungen, die ich gelesen habe). Zusammen mit einer kurzen Belichtungszeit für freihändiges Arbeiten kommen dann schon ganz ordentliche ISO-Werte heraus. Das Bild vom Städel mit Konverter hat ISO 2500, an einem sonnigen Tag im Mai.

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Nun wollte ich der Sache aber noch mal auf den Grund gehen. Also habe ich mal daheim aus dem geöffneten Fenster über die Straße vom Stativ gearbeitet. Das Motiv ist sicher wenig reizvoll, aber repräsentiert mit einer Entfernung von etwa 25 Metern und seiner Größe recht gut z.B. ein Tier im Zoo in einem weitläufigen Gehege. Alle Aufnahmen wurden mit ISO 100 gemacht, vom Stativ fokussiert und ich habe immer ordentlich abgeblendet. Ich habe mehrere Blenden ausprobiert und auch RAW fotografiert, aber wie ich feststellte war aus den Rohdaten in der Nachentwicklung jetzt auch nicht nennenswert mehr herauszuholen, jedenfalls für mich (wer meint es besser zu können, kann gern die Rohdaten bei mir anfordern). Nachfolgend die Ergebnisse, die für mich am besten ausgesehen haben.

 

MC 135/2.8 (ich meine es war Blende 5.6, Blende 8 sah etwas schlechter aus)

 

16226104008_f55cca9c08_b.jpg

DSC06547 by vaujot, on Flickr

 

 

MC 135/2.8 mit Kenko Konverter (mit Blende 11 am Objektiv eingestellt, also effektiv Blende 22, die Aufnahmen mit weiter geöffneter Blende waren eigentlich nicht zu unterscheiden)

16411973271_22f24c9aca_b.jpg

DSC06553 by vaujot, on Flickr

 

Die NEX-6 hat ja auch noch das Sony Klarbild-Zoom. Das MC 135/2.8 ohne Konverter macht damit folgendes:

16412810772_3c52e8e811_b.jpg

DSC06549 by vaujot, on Flickr

 

Ausschnitte für die Pixelpeeper unter uns folgen.

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Uns Pixelpeeper interessiert natürlich, wie das ganze in 100% ausschaut. Hier also die Crops aus der Bildmitte:

 

MD 135/2.8 solo:

16227912369_0db58eef91_o.jpg

DSC06547_ji by vaujot, on Flickr

 

MD 135/2.8 mit Klarbildzoom:

15794093583_cd75df0b72_o.jpg

DSC06549_ji by vaujot, on Flickr

 

MD 135/2.8 mit 2-fach Konverter:

16226490928_ce9deb4e57_o.jpg

DSC06553_ji by vaujot, on Flickr

 

Ich denke, das Ergebnis mit Konverter schaut doch etwas besser aus als das mit Klarbild-Zoom (soweit man das bei dem Motiv sagen kann).

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Nun noch der eigentlich unfaire Vergleich. Dasselbe Motiv mit Sony SLT-58 plus Tamron 70-300 bei etwa 210 mm freihändig geknipst. Die SLT-58 hat 20 MP, die NEX-6 16, weswegen ich die Brennweite etwas reduziert habe.

 

15793780593_1abded986e_b.jpg

DSC00793 by vaujot, on Flickr

 

Und der crop dazu.

 

16388171046_ff20f93a42_o.jpg

DSC00793_ji by vaujot, on Flickr

 

Jetzt kann man sogar die Rufnummer der Frankfurter Stadtreinigung lesen.

 

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Aber zur Ehrenrettung des Konverters noch zwei Ausschnitte vom Städel.

 

15791732244_627c5e8e3d_o.jpg

DSC03182_ji by vaujot, on Flickr

 

16388236846_d702735b44_o.jpg

DSC03184_ji by vaujot, on Flickr

 

Bei der Aufnahme mit Konverter kann man immerhin noch das Wort Retrospektive lesen. Und Emil Nolde ist wohl doch ein besserer Abschluss für diese Serie, als der Mülleimer von gegenüber (sorry nochmal für das Motiv, ich gelobe, keine weiteren Bilder von Mülleimern zu veröffentlichen).

 

Ich hoffe auf rege Beteiligung und schöne (!) Motive.

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Diese Bilder beweisen was wir schon immer wußten, diese Vorsatzkoverter sind keinesfalls

schärfer als ein entsprechender Crop, eher schlechter.

Das manche Telezooms am langen Ende auch nicht viel besser sind, ändert nichts an dieser Tatsache.

Edited by Berlin

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Ich habe den Olympus TCON-17 an Sony Alpha 6000 plus SEL55210 (210 mm Brennweite).

 

Er vergrößert 1,7fach und man verliert kaum Licht.

Die Bildqualität ist besser als nachher am Computer digital gezoomt.

 

Er ist jedoch recht schwer und ich habe gelesen, dass bei anderen Usern der Zoommechanismus des SEL55210 ausgeleiert wurde. Er kann ab etwa 100 mm bei diesem Objektiv verwendet werden.

 

Aufgrund der Größe und der Angst, das Objektiv zu beschädigen, habe ich ihn nur selten verwendet.

 

Hier hatte ich mal was gepostet:

https://www.systemkamera-forum.de/topic/105150-televorsatz-f%C3%BCr-sel55210-alternative-zu-vcl-dh1758/?hl=tcon17&do=findComment&comment=1075186

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Ich habe den Olympus TCON-17 an Sony Alpha 6000 plus SEL55210 (210 mm Brennweite).

 

Er vergrößert 1,7fach und man verliert kaum Licht.

Die Bildqualität ist besser als nachher am Computer digital gezoomt.

 

Er ist jedoch recht schwer und ich habe gelesen, dass bei anderen Usern der Zoommechanismus des SEL55210 ausgeleiert wurde. Er kann ab etwa 100 mm bei diesem Objektiv verwendet werden.

 

Aufgrund der Größe und der Angst, das Objektiv zu beschädigen, habe ich ihn nur selten verwendet.

 

Hier hatte ich mal was gepostet:

https://www.systemkamera-forum.de/topic/105150-televorsatz-f%C3%BCr-sel55210-alternative-zu-vcl-dh1758/?hl=tcon17&do=findComment&comment=1075186

Danke, genau so hatte ich mir das gedacht!

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Berlin schrieb am 01 Feb 2015 - 07:50:

Diese Bilder beweisen was wir schon immer wußten, diese Vorsatzkoverter sind keinesfalls

schärfer als ein entsprechender Crop, eher schlechter.

Das manche Telezooms am langen Ende auch nicht viel besser sind, ändert nichts an dieser Tatsache.

 

Habe ich jetzt etwas falsch verstanden oder wurden diese letzten Aufnahmen nicht doch mit "konventionellen" hinter-Optik Konvertern gemacht?

 

Also ich benutze meinen vorder-Konverter TCON 17x gerne mit den Objektiven 2,8/35-100 und 4/45-175 - beide mit internem Fokus und Zoom - und erziele die Qualitäten, die diese Objektive auch ohne Konverter bei Beibehalten derer Blenden liefern.

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Diese Bilder beweisen was wir schon immer wußten, diese Vorsatzkoverter sind keinesfalls

schärfer als ein entsprechender Crop, eher schlechter.

Das manche Telezooms am langen Ende auch nicht viel besser sind, ändert nichts an dieser Tatsache.

 

Ich habe, wie von anderen vermutet, keinen Vorsatzkonverter benutzt, sondern einen, der zwischen Objektiv und Kamera eingesetzt wird.

 

Ansonsten sind meine Vorbehalte gegen den Konverter teilweise ausgeräumt worden, siehe zB das Wort Retrospektive auf dem Nolde-Plakat.

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Ob und wie viel ein Konverter bringt hängt von seiner Qualität und damit auch dem Preis und dem Objektiv und dessen Auflösung ab an dem er verwendet wird.

Und die Ergebnisse reichen von nix (Schlechter als ein Crop) bis hin zu Unterschied wie Tag und Nacht.

Eine Pauschalisierung macht deshalb auch keinen Sinn es kommt immer auf den Einzelfall an.

 

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In der Diskussion hatte ich letztens die Frage aufgeworfen, ob Telekonwerter wirklich einen Gewinn an Auflösung bringen.

Ein Telekonverter bringt keinen Gewinn an Aufloesung, im Gegenteil, die Aufloesung wird schlechter.

Es ist eine mechanische Brennweitenverlaengerung, mehr nicht.

 

Im Grunde genommen wird die Aufloesung immer schlechter, wenn man ausser dem Objektiv, noch zusaetzlich etwas

zwischen das Motiv und den Sensor schraubt, klemmt oder dazwischen haellt.

Egal ob Telekonverter, UV-Filter, Verlaufsfilter, ND Filter oder Polarisationsfilter, mehr oder weniger ist das immer

ein Aufloesungsverlust, je nach dem, kann das sehr deutlich oder minimalst ausfallen.

Edited by Sony Beach

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Ein Telekonverter bringt keinen Gewinn an Aufloesung, im Gegenteil, die Aufloesung wird schlechter.

Es ist eine mechanische Brennweitenverlaengerung, mehr nicht.

 

Das ist völliger Schwachsinn.

Ein Telekonverter macht nichts anderes als aus einer kurzen Brennweite eine längere Brennweite und der Unterschied ist prinzipiell der selbe wie zwischen einem Objektiv mit kurzer Brennweite und eine Objektiv mit längerer Brennweite. Und es gibt kein Gesetzmäßigkeit das ein Objektiv mit längerer Brennweite schlechter sein sollte als eins mit kürzerer Brennweite.

Was dagegen nichts bringt ist ein Digitalzoom (Crop) deswegen nimmt man wenn man keine Auflösungsverringerung in Kauf nehmen will immer eine physikalische Brennweitenvergrößerung.

Im Grunde genommen wird die Aufloesung immer schlechter, wenn man ausser dem Objektiv, noch zusaetzlich etwas

zwischen das Motiv und den Sensor schraubt, klemmt oder dazwischen haellt.

 

Unsinn in jedem Objektiv gibt es diverse Linsen, ein Telekonverter besteht aus nichts anderem.

Egal ob Telekonverter, UV-Filter, Verlaufsfilter, ND Filter oder Polarisationsfilter, mehr oder weniger ist das immer

ein Aufloesungsverlust, je nach dem, kann das sehr deutlich oder minimalst ausfallen.

 

Nein besonders hochwertige und gut auflösende teure Objektive bestehen aus relativ vielen Linsen die aus verschiedensten Materialien bestehen die unterschiedliche optische Eigenschaften besitzen in deren Zusammenspiel diverse Bildfehler korrigieren werden können und die dadurch eine wesentlich bessere Auflösung als primitive Optiken mit wenig Linsen erreichen.

Bei einigen Teleobjektiven ist ein Telekonverter sogar fest eingebaut und lässt sich je nach Bedarf an Brennweite in den Strahlengang schwenken.

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ich sehe das so: es gibt Optiken die excellent abbilden sowie

Optiken die sehr mäßig abbilden(mit vielen oder nicht so vielen

Elementen),

Dürfte hauptsächlich von den Rechnungen, den Materialien und

der Fertigungsqualität abhängen.

Jetzt hänge ich 2 Optiken hintereinander. Harmonieren Rechnungen

und Materialien, wird sich das Ergebnis nicht spürbar verschlechtern.

Wenn nicht, na ja....................

 

Ich wüsste nicht, wie ich daraus ein klares pro oder contra

Teleconverter ableiten könnte. Da wird nur probieren helfen,

oder explizit den Teleconverter wählen den ein renommierter

Optikhersteller für eine ganz bestimmte Optik gerechnet und

empfohlen hat

 

 

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Ich bin Konvertern gegenüber eher skeptisch und wage mal die Behauptung, dass ein Crop aus einem technisch guten Bild und womöglich noch von einem größeren Sensor und nicht allzu hoher ISO das bessere Ergebnis liefert.

Edited by Viewfinder

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Das ist völliger Schwachsinn.

Ein Telekonverter macht nichts anderes als aus einer kurzen Brennweite eine längere Brennweite und der Unterschied ist prinzipiell der selbe wie zwischen einem Objektiv mit kurzer Brennweite und eine Objektiv mit längerer Brennweite. Und es gibt kein Gesetzmäßigkeit das ein Objektiv mit längerer Brennweite schlechter sein sollte als eins mit kürzerer Brennweite.

Was dagegen nichts bringt ist ein Digitalzoom (Crop) deswegen nimmt man wenn man keine Auflösungsverringerung in Kauf nehmen will immer eine physikalische Brennweitenvergrößerung.

Unsinn in jedem Objektiv gibt es diverse Linsen, ein Telekonverter besteht aus nichts anderem.

Nein besonders hochwertige und gut auflösende teure Objektive bestehen aus relativ vielen Linsen die aus verschiedensten Materialien bestehen die unterschiedliche optische Eigenschaften besitzen in deren Zusammenspiel diverse Bildfehler korrigieren werden können und die dadurch eine wesentlich bessere Auflösung als primitive Optiken mit wenig Linsen erreichen.

Bei einigen Teleobjektiven ist ein Telekonverter sogar fest eingebaut und lässt sich je nach Bedarf an Brennweite in den Strahlengang schwenken.

Sie sollten nicht alles als Schwachsinn bezeichnen, wenn sie es beim lesen nicht verstehen.

 

Sie schreiben doch im Grunde das selbe wie ich ohne es zu merken.

Ich hatte geschrieben, ein Telekonverter macht nichts anderes als die Brennweite zu verlangern und sie schreiben, dass er aus einer kurzen eine laengere Brennweite macht. :confused:

 

Mit Aufloesung hat das ueberhaupt nichts zu tun, es ist nur ein optischer "Zoom", der aber auch aus Glas besteht, wo das Licht hindurch muss und damit

ist es auch eine Verschlechterung der Abbildungsleistung, wenn es auch bei einem guten Koverter nicht so gravierend ist, wie bei einem schlechten.

 

Auch wenn, wie sie schreiben, dass manchmal schon ein Telefonverter und sonstige verguetete Glaslinsen, in einem Objektiv verbaut ist,

wird die Aufloesung nicht besser, wenn sie noch zusaetzlich Glas aussen drauf schrauben.

 

Es ist eindeutig und logisch, alles was man ausser dem Objektiv an sich, zusaetzlich zwischen den Sensor und das abzulichtende Motiv, schraubt, und sei es nur ein klares Stueck Glas

wird die Aufloesung und somit die Bildqualitaet verringern.

Das koennen sie in jeder guten Fachzeitschrift, oder im Netz nachlesen.

 

Es gibt zigtausende Beispiele dafuer in den vielen Foren um die Fotografie, wie die Aufloesung eines Bildes,

mit unterschiedlich guten Konvertern oder Konverterstaerken (1,5 fach, 2 Fach ....) nachlaesst.

 

Nur weil sie durch ein weiteres Stueck Glas, ihr Motiv naeher heranholen, heisst das nicht, dass die Aufloesung besser ist, nein ganz im Gegenteil.

 

Ich selbst habe eine Zeit lang Surfer fotografiert und dabei am EF 400er 5.6 von Canon, einen 1,5 fach Konverter von Kenko verwendet, wenn ich nicht nahe genug an die Surfer herangekommen bin.

Ich war aber jedes mal froh, wenn ich ohne Konverter arbeiten konnte, denn ausser der etwas schlechteren Aufloesung (viel bei diesem scharfen Objektiv kaum ins Gewicht), hatte ich dadurch auch

einen langsameren und nicht so treffsicheren AF.

Dazu kann ich noch sagen, dass der von mir verwendete Konverter von Kenko in allen Tests mit der Beste war.

 

Meine Devise ist, kauf gutes Glas im Objektiv, dann musst du aussen nichts daranschrauben, wenn es wirklich knackig scharf bleiben soll.

Mir kommt selbst auf ein 1700 Euro Objektiv, kein UV-Filter vorne drauf, der wie viele behaupten, die Frontlinse gut vor Kratzern schuetzt und schon gar nicht ein Konverter hinten dran,

weil ich meine eigenen Erfahrungen machen konnte.

Edited by Sony Beach

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Bei einem 12 MPx-Sensor ist der Brennweitengewinn  des Televorsatzes gegenüber dem Ausschnitt gut bemerkbar, da die geringe Pixelzahl keine stärkere Vergrößerung zulässt.

 

Meine LX100 und Stylus 1 profitieren vom C180. Die LX mit ihrer geringen Endbrennweite vignettiert stark, bei ihr muss ich noch einen Ausschnitt machen und komme damit auf Faktor von etwa 2,3.

Edited by Kleinkram

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Ich hatte geschrieben, ein Telekonverter macht nichts anderes als die Brennweite zu verlangern und sie schreiben, dass er aus einer kurzen eine laengere Brennweite macht. :confused:

 

Genau

Mit Aufloesung hat das ueberhaupt nichts zu tun, es ist nur ein optischer "Zoom", der aber auch aus Glas besteht, wo das Licht hindurch muss und damit

ist es auch eine Verschlechterung der Abbildungsleistung, wenn es auch bei einem guten Koverter nicht so gravierend ist, wie bei einem schlechten.

 

Nein Glas verringert die Auflösung eben nicht. Es kann sogar die Auflösung erhöhen, deshalb besitzen hochwertige Objektive oft besonders viele Linsen. Es kann evtl. die Lichtmenge reduzieren, das hat aber nichts mit der Auflösung zu tun und ist auch so gering das es vernachlässigbar ist.

Auch wenn, wie sie schreiben, dass manchmal schon ein Telefonverter und sonstige verguetete Glaslinsen, in einem Objektiv verbaut ist,

wird die Aufloesung nicht besser, wenn sie noch zusaetzlich Glas aussen drauf schrauben.

 

Doch die wird extrem besser. Wenn das Motiv den ganzen Sensor ausfüllt anstatt nur die Hälfte kann man viel mehr Details erkennen.

Das ist übrigens auch der Grund warum es Optiken in verschiedenen Brennweiten gibt.

Würde sich die Auflösung bei höherer Brennweite nicht verbessern könnte man alles nur mit dem kleinsten SWW fotografieren und die Ausrüstung wäre viel leichter.

Es ist eindeutig und logisch, alles was man ausser dem Objektiv an sich, zusaetzlich zwischen den Sensor und das abzulichtende Motiv, schraubt, und sei es nur ein klares Stueck Glas

wird die Aufloesung und somit die Bildqualitaet verringern.

 

Nein das wiederum ist völliger Unsinn jedes Objektiv besteht aus diversen Linsen und ein Telekonverter ist auch aus nichts anderem.

Das koennen sie in jeder guten Fachzeitschrift, oder im Netz nachlesen.

 

Es gibt zigtausende Beispiele dafuer in den vielen Foren um die Fotografie, wie die Aufloesung eines Bildes,

mit unterschiedlich guten Konvertern oder Konverterstaerken (1,5 fach, 2 Fach ....)

nachlaesst.

 

Es gibt auch zigtausende Beispiele wie unterschiedlich die Auflösung von unterschiedlichen Objektiven ist.

Billige Objektive mit besonders wenig Linsen haben oft eine geringere Auflösung genauso auch Konverter. Das spricht aber nicht grundsätzlich gegen Objektive und Konverter.

Und das vielleicht nicht jede Kombination unbedingt Sinn machte hatte ich bereits geschrieben.

Nur weil sie durch ein weiteres Stueck Glas, ihr Motiv naeher heranholen, heisst das nicht, dass die Aufloesung besser ist, nein ganz im Gegenteil.

 

Doch andernfalls würde jede Brennweite größer als Super Weitwinkel keinen Sinn machen wenn eine größere Brennweite deiner Meinung nach nicht mehr Auflösung bringen würde.

Du sieht also wie unsinnig deine Argumentation ist.

Ich selbst habe eine Zeit lang Surfer fotografiert und dabei am EF 400er 5.6 von Canon, einen 1,5 fach Konverter von Kenko verwendet, wenn ich nicht nahe genug an die Surfer herangekommen bin.

Ich war aber jedes mal froh, wenn ich ohne Konverter arbeiten konnte, denn ausser der etwas schlechteren Aufloesung (viel bei diesem scharfen Objektiv kaum ins Gewicht), hatte ich dadurch auch

einen langsameren und nicht so treffsicheren AF.

Dazu kann ich noch sagen, dass der von mir verwendete Konverter von Kenko in allen Tests mit der Beste war.

 

Es gibt auch bessere und teurere Konverter als Kenko und es kommt auch nicht nur auf die Qualität des Konverters sondern auch auf die des Objektivs an, Objektivfehler werden durch den Konverter verstärkt, und wie gut die aufeinander abgestimmt sind.

Es kann gut sein das diese Kombination in deinem Fall nicht viel Sinn macht (wobei wenn du kein Auflösungsgewinn hättest wieso hast du ihn dann verwendet?) wobei das auch diverse Ursachen haben kann Konverter mit Bildfehlern, Objektiv mit Bildfehlern gibt ja auch dort oft eine Streuung und mit Konverter wirken sich Fehler viel stärker aus, Unfähigkeit der Kamera bei dem geringeren Licht den Fokus exakt zu setzen, Erschütterungen, Spiegelschlag und vieles mehr wären ebenfalls möglich.

Meine Devise ist, kauf gutes Glas im Objektiv, dann musst du aussen nichts daranschrauben, wenn es wirklich knackig scharf bleiben soll.

 

Wenn du das mal gemacht hättest und bspw. ein hochwertiges 400/4 mit hochwertigen Konverter zugelegt hättest dann wäre auch die Bildqualität top gewesen.

Der Konverter an sich ist prinzipiell keinesfalls schlechter als eine Optik ohne Konverter mit der gleichen Brennweite. Die modulare Aufteilung mit Konverter ermöglicht nur die Optik wesentlich flexibler zu nutzen. Man hat also mindestens 2 oder mehr Optiken zur Verfügung mit kürzerer Brennweite und größerer Lichtstarke und mit längerer Brennweite mit geringerer Lichtstärke. Der Kauf von mehreren Objektiven mit gleichen Werten wäre wesentlich teurer und angesichts der Tatsache das gerade besonders lange Brennweiten sehr teuer werden können auch die sinnvollste Strategie.

Edited by systemcam128

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Genau

Nein Glas verringert die Auflösung eben nicht. Es kann sogar die Auflösung erhöhen, deshalb besitzen hochwertige Objektive oft besonders viele Linsen. Es kann evtl. die Lichtmenge reduzieren, das hat aber nichts mit der Auflösung zu tun und ist auch so gering das es vernachlässigbar ist.

Doch die wird extrem besser. Wenn das Motiv den ganzen Sensor ausfüllt anstatt nur die Hälfte kann man viel mehr Details erkennen.

Das ist übrigens auch der Grund warum es Optiken in verschiedenen Brennweiten gibt.

Würde sich die Auflösung bei höherer Brennweite nicht verbessern könnte man alles nur mit dem kleinsten SWW fotografieren und die Ausrüstung wäre viel leichter.

Nein das wiederum ist völliger Unsinn jedes Objektiv besteht aus diversen Linsen und ein Telekonverter ist auch aus nichts anderem.

Es gibt auch zigtausende Beispiele wie unterschiedlich die Auflösung von unterschiedlichen Objektiven ist.

Billige Objektive mit besonders wenig Linsen haben oft eine geringere Auflösung genauso auch Konverter. Das spricht aber nicht grundsätzlich gegen Objektive und Konverter.

Und das vielleicht nicht jede Kombination unbedingt Sinn machte hatte ich bereits geschrieben.

Doch andernfalls würde jede Brennweite größer als Super Weitwinkel keinen Sinn machen wenn eine größere Brennweite deiner Meinung nach nicht mehr Auflösung bringen würde.

Du sieht also wie unsinnig deine Argumentation ist.

Es gibt auch bessere und teurere Konverter als Kenko und es kommt auch nicht nur auf die Qualität des Konverters sondern auch auf die des Objektivs an, Objektivfehler werden durch den Konverter verstärkt, und wie gut die aufeinander abgestimmt sind.

Es kann gut sein das diese Kombination in deinem Fall nicht viel Sinn macht (wobei wenn du kein Auflösungsgewinn hättest wieso hast du ihn dann verwendet?) wobei das auch diverse Ursachen haben kann Konverter mit Bildfehlern, Objektiv mit Bildfehlern gibt ja auch dort oft eine Streuung und mit Konverter wirken sich Fehler viel stärker aus, Unfähigkeit der Kamera bei dem geringeren Licht den Fokus exakt zu setzen, Erschütterungen, Spiegelschlag und vieles mehr wären ebenfalls möglich.

Wenn du das mal gemacht hättest und bspw. ein hochwertiges 400/4 mit hochwertigen Konverter zugelegt hättest dann wäre auch die Bildqualität top gewesen.

Der Konverter an sich ist prinzipiell keinesfalls schlechter als eine Optik ohne Konverter mit der gleichen Brennweite. Die modulare Aufteilung mit Konverter ermöglicht nur die Optik wesentlich flexibler zu nutzen. Man hat also mindestens 2 oder mehr Optiken zur Verfügung mit kürzerer Brennweite und größerer Lichtstarke und mit längerer Brennweite mit geringerer Lichtstärke. Der Kauf von mehreren Objektiven mit gleichen Werten wäre wesentlich teurer und angesichts der Tatsache das gerade besonders lange Brennweiten sehr teuer werden können auch die sinnvollste Strategie.

Na dann, mann merkt, du hast richtig viel Ahnung von dem was du da schreibst. :D

Uebrigens, das von mir genannte Objektiv ist fuer seine Top Bildqualitaet sehr geschaetzt.

http://www.traumflieger.de/objektivtest/open_test/canon_400_56/overview.php

Ausserdem, ist fuer die Aufloesung der Sensor zustaendig und die kann durch kein Glas der Welt erhoeht oder verbessert werden.

Ob so viel Aufloesung, wie der Sensor kann, auch bei ihm ankommt, ist von der Qualitaet des Objektives abhaengig.

Und sie wird durch einen zusaetzlichen Konverter geringer, wie man in Fachkreisen ueberall lesen kann. Das ist einfache Physik.

 

An deiner Stelle, wuerde ich fuenf Konverter drann schrauben, wenn dabei jedes mal die Aufloesung zulegt, hast du rattenscharfe Bilder. ;)

Ueber Bilder, mit und ohne Konverter gemacht, habe ich schon viel diskutiert und jeder, absolut jeder der einen Konverter nutzt,

weiss, dass die Aufloesung bei Verwendung eines Konverters nachlaesst, beim einen mehr beim anderen weniger, aber zulegen tut sie niemals.

Etwas naeher herholen, heisst nicht Aufloesung erhoehen.

Edited by Sony Beach

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Und hier mal was zum Thema Konverter zum durchlesen.

Da steht auch einiges ueber den Kenko Konverter, und der Grund (blockiert den AF nicht bei gewissen Blendeneinstellungen) warum ich mir den damals zugelegt habe, wird auch erwaehnt.

 

Hier der Link zu einem Test bei Traumflieger.

http://www.traumflieger.de/objektivtest/telekonverter/telekonverter_check.php

 

Und ein Zitat aus diesem Test von "Traumflieger":

"Mehr Glas zwischen Bildsensor und Motiv führt zwangläufig zu Qualitätseinbussen in der Abbildungsleistung. Hiervon sind die Telekonverter als zusätzliche optische Komponente auf dem Objektiv natürlich nicht ausgenommen, so dass mit einer Bildverschlechterung zu rechnen ist."

 

 

Edited by Sony Beach

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    • By Philipp_E
      Hallo,
       
      ich habe in den letzten Jahren mit zunehmendem Interesse an der Fotografie mit einer Bridge-Kamera (Sony DSC-HX1) fotografiert und möchte mich nun nach einem Nachfolger umsehen. Da ich aufgrund des kleinen Sensors (1/2,3“, 28,5 mm²) insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen an meine Grenzen gekommen bin, schaue ich mich nun nach einem neuen Foto(system) mit größerem Sensor um und möchte dafür bis zu 1000 € investieren. Das Gesamtgewicht soll unter 1 kg bleiben.
       
      Anwendung: Überwiegend Landschaft- und Naturfotografie, bei einer Auswertung der Häufigkeit meiner bisher verwendeten Brennweiten sehe ich eine schöne Parabel: entweder fotografiere ich Landschaft (Lofoten, , Alpen, Wüste Namibia) mit geringen Brennweiten, merge diese gerne auch manuell in PS zu Panoramen (die vorliegenden Panoramafunktionen meide ich meist) oder ich fotografiere Tiere mit hoher Brennweite (Safari Namibia, Gämsen beim Wandern). Der Foto soll auch auf Wanderungen, Klettersteig o.ä. mitzunehmen sein, einer schweren DSLR inkl. schweren Objektiven stehe ich daher kritisch gegenüber. Ich würde mich z.B. maßlos ärgern, wenn mir ein Steinbock über den Weg läuft und ich keine große Brennweite zur Hand hätte, da ich diese aufgrund Größe/Gewicht nicht mit auf eine Hüttentour geschleppt hätte.
       
      Da ich den großen Brennweitenbereich meiner Superzoom-Kamera gewohnt bin, fällt es mir schwer, mich hier zu beschränken, auch wenn das mit größeren Sensoren und meinem Budget nicht einfach wird. Mir ist bewusst, dass ich mit den gewünschten großen Brennweiten bei diesem Budget Abstriche bei der Lichtstärke machen muss und an anderer Stelle (ISO, Belichtungszeit) ausgleichen muss. Eine signifikante Verbesserung gegenüber meiner jetzigen Superzoom-Kamera werde ich den Objektiv-Werten(siehe unten) zufolge jedoch trotzdem sehen oder irre ich mich hier?
      Allerdings könnte man ja auch argumentieren, dass man mit größerem Chip, gleichzeitig höherer Auflösung und höherer Lichtstärke selbst bei geringeren Brennweiten durch nachträgliches Croppen zu einem ähnlichen oder sogar besseren (?) Ergebnis kommt. Dann wäre evtl. ein Reise-Zoom-Objektiv mit KB-Brennweite bis 300 mm an der Sony 6000 oder der E-M10 eine gute Wahl.
       
      Bisher habe ich drei Varianten im Blick und würde dazu gerne eure Meinung zu meinen Überlegungen hören:
      0)Zum Vergleich meine bisherige Kamera Sony DSC-HX1 und die Brennweiten- sowie Blenden-Werte aufgrund unterschiedlicher Sensorgrößen jeweils ins 35mm-Kleinbild-Äquivalent umgerechnet (KB-Äquivalent):
      Chip: 28,5 mm², 9 Megapixel
      Brennweite: 28 – 560 mm mit f/15,7 – 29 (KB-Äquivalent)
      Gewicht: 520 g
      1) Eine neue Bridge-Kamera mit größerem Sensor, z.B. die Panasonic Lumix FZ-1000:
      Chip: 116 mm², 20 Megapixel, Format 3:2
      Brennweite: 25 – 400 mm mit f/7,6 – 10,9 (KB-Äquivalent)
      Gewicht: 835 g
      Preis: 520 €
      Vorteile: wie bisher ein Objektiv für alle; 4x größerer Sensor als bisher; bessere Lichtstärke als bisher; Preis
      Nachteile: geringere Brennweite als bisher; geringere Sensorgröße im Vergleich zu MFT und APS-; keine Möglichkeit weiterer Objektive (z.B. Ultraweitwinkel)
      2) Eine spiegellose APS-C-Systemkamera: Aufgrund etlicher guter Bewertungen, ist mein Blick hier auf die Sony α 6000 gefallen, als Objektiv würde ich das Tamron 18200 den beiden Kit-Objektiven die zusammen eine ähnliche Brennweite erzielen, vorziehen. Aufgrund guter Beurteilungen der Telekonverter Olympus TCON17 oder C-180 hier im Forum und auf dpreview, habe ich überlegt, mit geringem finanziellen Aufwand im Telebereich noch mehr rauszuholen.
      Chip: 367 mm², 24 Megapixel, Format 3:2
      Brennweite: 27,6 – 306 mm (Telekonverter x 1,7 à 520 mm Tele) mit f/5,4 – 9,7 (KB-Äquivalent), Lichtstärkeverlust durch Telekonverter hier nicht berücksichtig, ist laut Bewertungen jedoch vernachlässigbar aufgrund großer Objektivöffnung der Konverter (Vorsatzlinse), AF und OS bleiben wohl erhalten
      Gewicht: 285 (Body) + 458 (Objektiv) + ca. 100 (Konverter) = 843 g
      Preis: 429 (Body) + 585 (Objektiv) + 50 (Konverter) = 1064 €
      Vorteile: erheblich größerer Sensor (x12); sehr gute Bildqualität; bis 300 mm (KB) kann mit einem Objektiv gearbeitet werden; durch Konverter ähnlicher Brennweitenbereich wie bisher gewohnt; bessere Lichtstärke als bisher; Telekonverter wird hinten auf Objektiv geschraubt, sodass Sensor durch Aufschrauben nicht der Umwelt ausgesetzt wird; Möglichkeit weiterer Objektive
      Nachteile: Preis, stark beschränktes Objektivangebot für Sony E-Mount (insb. Tele), Bildstabilisierung muss in Objektiven sein, Schädigung des Objektivs durch Telekonverter?
      3) MFT: Olympus E-M 10 Mark II mit 14-42 Kit-Objektiv + 75-300 Telezoom
      Chip: 225 mm², 17 Megapixel (allerdings im 3:4-Format, ich nutze jedoch 3:2, sodass hier effektiv 200 mm² und 15 Megapixel draus werden)
      Brennweite: 28-84 f/7 – 11,2 (KB) + 150-600 f/9,6 – 13,4 (KB)
      Gewicht: 340 (Body) + 113 (Objektiv14-42) + 422 (Objektiv75-350) = 875 g
      Preis: 599 (Body + Kit) + 425 (Objektiv75-300) = 1024 €
      Vorteile: größere Objektivauswahl durch MFT; sehr langes Tele; 7x größerer Sensor als bisher; mehr Lichtstärke als bisher; Bildstabilisierung im Body, sodass in Objektiven keine benötigt; Focus-Stacking gefällt mir
      Nachteile: kleinerer Sensor und geringere Auflösung als Sony 6000; Brennweitenlücke zwischen 42-75 mm (84-150mm KB) --> wie kritisch ist das?; Objektivwechsel für Tele benötigt; mehr Zoom im Tele verfügbar als im Weitwinkel-Normalbereich, jedoch in Realität voraussichtlich mehr Fotos im Weitwinkel-Normalbereich als Tele; Tele-Objektiv relativ groß; laut Tests geringere Bildqualität als Sony 6000; Preis
       
      Was meint ihr? Würdet ihr bei einer Bridge bleiben oder bei vergleichbarem Gewicht auf eine Systemkamera wechseln?
    • By fotokiste
      Guten Abend!
       
      ich hoffe, es ist nicht unsittlich, sich nicht erst im Vorstellungsfred vorzustellen, aber bei sowas weiß ich immer gar nicht recht, was ich sagen soll
       
      Für mich ist das System E-Mount nach 1,5 Jahren immer noch eine Umstellung nach der DSLR Zeit (mit Canon), so ist es nun auch langsam an der Zeit, das Forum zu wechseln...
       
      Nach einigen Wochen des Googlens und Verkaufsseiten durchstöbern, landete ich nun hier und habe auch über die Suchfunktion nicht gefunden, wonach ich suche. Folgendes möchte ich: Tierfotografie mit der Sony alpha 7s. Das tat ich bisher mit meinerm Canon 100-400 inklusive Stabi, jedoch ohne Autofokus. Ich möchte das System nun endgültig umstellen und suche daher eine Alternative MIT AF + Stabi.
       
      Ich fand das 150-600mm Tamron und das 50-500mm Sigma zu verwenden mit Adapter. Hier stellt sich mir die Frage, ob AF und Stabi unterstützt werden. Das Tamron scheint keinen Stabi für Sony zu beinhalten??
       
      Alternativ kämen mehr Linsen in Frage mit einem Extender/Telekonverter, aber auch hier scheine ich zu blöd zum Googlen zu sein, denn ich finde keinen Extender für E-Mount.
       
      Hat einer von Euch Erfahrung mit einer funktionierenden 7s + Extender/Adapter + Telezoom Lösung?
       
      Tiere in der Natur sind schnell weg und somit fällt die Stativlösung für mich als dauerhafter Zustand flach...
       
       
      Danke und viele liebe Grüße
      Steffi
       
      p.s.: Wenn das ähnlich hier schon mal diskutiert wurde, könnt Ihr mir auch gerne Links schicken, ich selbst fand wie gesagt nichts brauchbares
    • By Majo83
      Will mir wahrscheinlich mal so ein Telekonverter (rein nur für Hobby!!! , muss also nicht High-End sein) zulegen. z.B.
       
      Polaroid Studio Serie 58mm 2.2X High Definition: Amazon.de: Kamera & Foto
       
      oder...
       
      http://www.amazon.de/SIOCORE-DEFINITION-PROFI-TELEKONVERTER-PowerShot/dp/B00979AV22/ref=wl_it_dp_o_pC_S_nC?ie=UTF8&colid=1ATHEHJJ6KS8Q&coliid=I3E5RTHKQMHLIG
       
      jetzt weiß ich das es besser für die Objektivmechanik ist, wenn es durch einen Adapterbus gestützt wird.
      - Hat jmd damit schon mal Erfahrungen gemacht??
      - kann man trotzdem mit so einem Adapterbus noch voll Tele (4x) der G1x ausfahren?
       
      Ich hoffe Ihr habt ein paar Tipps
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