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Problem Indoor Fotografie von Tieren


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Moin Moin,

 

War mit meiner Tochter im Tropenaquarium und hab dort mit der OMD E-M 10 mit dem F4-5,6/ 14 - 150 versucht zu Fotografieren.

 

Bei ISO 800- 1250 und Offenblende  nur bei sehr wenig bewegung überhaupt Bilder hinbekommen.

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Habe dann auf das F1,8 / 45 gewechselt und ohne Zoommöglichkeit weitergemacht bei ISO 800 - 1000

 

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Nur ohne Zoom fehlte mir was .

 

Sollte man ein Besseres Zoom kaufen oder andere einstellungen.

 

Oder sogar das System wechseln ( APS.C, Vollvormat ) nur als Systemkamera.?

 

 

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oder einfach das 1,8/45 nehmen, so habe ich es auch gemacht :)

 

 

8523824000_d569e85381_b.jpg

 

 

 

manchmal muss aber einfach fotografieren, wenn man dann noch 300mm braucht und nur F5,6 hat, dann muss es halt einfach so gehen ... ISO 3200 und durch eine verschmierte Glasscheibe ..

 

 

8523831344_4d507c71db_b.jpg

Edited by nightstalker
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Mit APS-C geht es mit lichtschwachen Zooms auch nicht besser. Vollformat etwas, aber auch dann möchte lichtstärkeres Glas verwendet werden. Klar geht es mit einer Nikon Vollformat und einem Tamron 24-70 vc besser, der Schärfebereich wird aber auch geringer.

Du brauchst einfach lichtstärkere Gläser. Wenn kein Zoom, Pana 12-35 oder O. 12-40, dann eine Festbrennweite, wie das Pana 20 1,7 oder 25 1,4, bzw. 25 1,8 von Oly und die FBs veringern die Verschlusszeit noch einmal.

 

Das zweite Bild ist richtig schön.

Edited by geradeausfahrer
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Sobald sich Motive bewegen und ein geringer Schärfentiefebereich vorhanden ist, durch lichtstarke Objektive, Brennweite oder geringe Motivabstände, kommt dem AF eine besondere Bedeutung zu, ob die Fotos gelingen.

 

Das Optimum im MFT System stellt hier die GH4 dar. Begründung:

 

AF-C mit bis zu 6-7 Bildern in der Sekunde und 50 Bildern RAW Speicher. Das gut sichtbare AF-C Feld bleibt auf dem sich bewegenden Motiv, bei halb gedrücktem Auslöser. Ideal um die 50 Bilder nicht in zu kurzer Zeit zu erreichen. Das Sucherbild wird während den Auslösungen kaum verdunkelt.

 

-EV verhindert Verschlusserschütterungen, die sich im Serienmodus noch summieren können

-Verschlusserschütterungen spielen sich gerne in den in Innenräumen verwendeten Verschlusszeiten ab

-minimale Auslöseverzögerung der Cam

 

Generelle Bemerkungen:

-verfügt eine Cam/Objektiv Kombination über minimale Auslöseverzögerungen, kommt man mit geringeren Verschlusszeiten aus, um das Motiv scharf abzubilden

-offene Blende beschleunigt das System

-Einzelnes AF-Feld beschleunigt das System

-offenblendentaugliche Objektive (das f/1.8 45 mm ist durchschnittlich bei offener Blende)

-für mich ist das Nocticron mit f/1.2 42,5/76,5 m (im Konvertereinsatz) Nr. 1 bei low light. Besser bei offener Blende als das 45 mm, aber sehr teuer

-ISO 3200 erfordert Fertigkeiten in der Nachbearbeitung, will man viele Details erhalten

-MFT ist ein ausgezeichneter, schneller Kompromiss zwischen Freistellung (zu viel kann auch schaden) und Abbildungsqualität. Voraussetzung: man setzt erstklassige Objektive ein

-viele Bilder (KB, APS-C, MFT....) sind zur Darstellung auf 4K/5K Monitoren nicht der Hit, da die Schärfe (Fokus, Verschlusserschütterungen...) und das Rauschen der Pixelqualität nicht zuspielen. Die Qualität der Pixel ist oft wichtiger als die Masse.

-AF-C Serie ist immer treffsicherer als AF-S, der im Serienmodus ja nur auf die erste Auslösung scharfstellt

 

 

Kostengünstige, ausgezeichnete Alternativen (natürlich nicht vollständig):

Pana FZ 1000 oder LX 100 haben keine Verschlusserschütterungen (EV bzw. Zentralverschluss), sind lichtstark, und mit schnellerem AF-C als eine E-M10.

 

Schau dir mal den Traumflieger AF Test an, da relativiert sich Einiges zu den Aussagen der Hersteller in punkto AF-Geschwindigkeit

 

Fazit:

Mit etwas Übung wird man auch mit der E-M10 gute Bilder Indoor hinbekommen.

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Moin Moin,

 

War mit meiner Tochter im Tropenaquarium und hab dort mit der OMD E-M 10 mit dem F4-5,6/ 14 - 150 versucht zu Fotografieren.

 

Bei ISO 800- 1250 und Offenblende  nur bei sehr wenig bewegung überhaupt Bilder hinbekommen.

attachicon.gifK1600_P1050303.JPG

 

Habe dann auf das F1,8 / 45 gewechselt und ohne Zoommöglichkeit weitergemacht bei ISO 800 - 1000

 

attachicon.gifK1600_P1050309.JPG

 

Nur ohne Zoom fehlte mir was .

 

Sollte man ein Besseres Zoom kaufen oder andere einstellungen.

 

Oder sogar das System wechseln ( APS.C, Vollvormat ) nur als Systemkamera.?

 

vor den Grundsatzdiskussionen mal eine simple Frage:

welche Verschlusszeiten und welche Brennweite hattest Du denn bei dem Foto mit dem 14-150? das kann ich nicht sehen.

und noch so eine Banalfrage: war der Stabi an?

sorry, klingt vielleicht blöd, aber mir könnte das passieren, dass ich den unbewusst ausmache ... :P

 

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Bei dem oberen Bild war

Blende 5,6

ISO 400

1/4 sec.

 

Bei weiteren ISO rauf bis 1250 und die Zeiten gingen bis 1/20  und 1/25 rauf

 

War aber damit kein vernünftiges Arbeiten möglich

 

Stabi war AN.

Und es ist keine Blöde Frage mit dem Stabi weil ich den öfters aus hab wegen Stativ.

 

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Bei dem oberen Bild war

Blende 5,6

ISO 400

1/4 sec.

 

Bei weiteren ISO rauf bis 1250 und die Zeiten gingen bis 1/20  und 1/25 rauf

 

War aber damit kein vernünftiges Arbeiten möglich

 

Stabi war AN.

Und es ist keine Blöde Frage mit dem Stabi weil ich den öfters aus hab wegen Stativ.

 

bei 1/4 Belichtungszeit dürfte es sehr schwierig sein, ein scharfes Bild zu bekommen, das obere Foto ist damit erklärt.

und auch 1/20 ist grenzwertig, jedenfalls wenn Du das Zoom ausfährst bis in den Telebereich würde ich dabei auch keine scharfen Fotos erwarten.

Dann ist es tatsächlich so, dass nur ein anderes Objektiv (mehr Lichtstärke) oder eine höhere ISO-Zahl hilft, ich seh die Grenze da bei 1250 noch nicht erreicht.

 

ATUR

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Liebäugeln tu ich schon mit dem Panasonic F2,8/ 35-100  ist zur Zeit aber nicht drinn.

 

Da ich von ner Bridge gekommen bin ( FZ 150 ) ist ISO 800 schon viel für mich.

 

Bei dem absolvierten Fotokurs wurde mir eingebleut das die Kamera hauptsächlich auf ISO 100 - 200 zu stehen hat.

Deswegen gehe ich sehr zögerlich an höhere werte ran.

 

Bei meiner Tochter´s Kompakten ist schon ab ISO 400 erhöhtes Schneetreiben.

 

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Die E-M 10 würde ich bei derartigen Situationen im AUTO ISO M Modus betreiben und 1/50 Sek. als längste Verschlusszeit verwenden, mit offener Blende. Die ISO ist zweitrangig.

 

Falls möglich, würde ich in den JPEG Einstellungen die Lichter reduzieren und die Schatten anheben.

 

Erstmals viel mit dem 45er fotografieren und Erfahrungen sammeln, wäre mein Tipp. Sich intensiv mit der EBV zu befassen kann helfen, Geld zu sparen.

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Sobald sich Motive bewegen und ein geringer Schärfentiefebereich vorhanden ist, durch lichtstarke Objektive, Brennweite oder geringe Motivabstände, kommt dem AF eine besondere Bedeutung zu, ob die Fotos gelingen.

 

Das Optimum im MFT System stellt hier die GH4 dar. Begründung:

 

 

viel werbung für die gh4 doch leider am thema vorbei. das problem ist hier nicht der AF

auch mit der gh4 wirst du bei 1/4 sec bei tieren keine scharfen bilder bekommen.

da helfen die auch 100 bilder in folge nichts

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viel werbung für die gh4 doch leider am thema vorbei. das problem ist hier nicht der AF

auch mit der gh4 wirst du bei 1/4 sec bei tieren keine scharfen bilder bekommen.

da helfen die auch 100 bilder in folge nichts

Hätte der Fragesteller seine ISOs in den Bilder belassen, hätte ich diesen Beitrag anders geschrieben.

 

Mit Werbung hat das nichts zu tun. Foren sind dazu da, Unterschiede aufzuzeigen. Mit 7 Bildern in der Sekunde im AF-C  kann ich Bewegungen anders festhalten, als mit 3.5 Bildern in der Sekunde.

 

Die Aktionsfotografie wird hier im Forum kaum ausführlich behandelt. Für mich ein wichtiges Thema in der Auswahl von Cams.

 

 

 

 

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Hätte der Fragesteller seine ISOs in den Bilder belassen, hätte ich diesen Beitrag anders geschrieben.

 

Mit Werbung hat das nichts zu tun. Foren sind dazu da, Unterschiede aufzuzeigen. Mit 7 Bildern in der Sekunde im AF-C  kann ich Bewegungen anders festhalten, als mit 3.5 Bildern in der Sekunde.

 

Die Aktionsfotografie wird hier im Forum kaum ausführlich behandelt. Für mich ein wichtiges Thema in der Auswahl von Cams.

 

 

Wie kommst du darauf dass es hier um Aktionsfotografie geht. hast du dir die Bilder des TOs mal angeschaut. Da geht es werde um AF Probleme noch um hohe Bildraten. Das ist einfach am Thema vorbei

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Mein Tipp Sony A7s. Die derzeit beste Cam für low light. Die fängt erst zu Rauschen an wenn alle anderen längst heulend eingepackt haben. Ansonsten einfach mehr Bilder machen um mehr Treffer zu landen. Man muss auch nicht unbedingt immer die 1:1 Darstellung nehmen um nach Bildfehlern zu suchen wenn das Motiv Klasse ist. Erfreute dich am Bild und nicht an den Fehlern.

 

MFG

e.l.

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@ sardienien

 

Gut vieleicht hatte ich mich nicht so gut ausgedrückt.und die Exif fehlte auch.

 

Zu allererst versucht doch jeder aus seiner Ausrüßtung das Beste rauszuholen und fehlbedienungen auszuschließen.

Erst wenn da alles machbare erledigt ist überlegt man auf andere Systeme zu wechseln.

 

Für mich war dein erster Post wie Werbung rübergekommen.

Die Viedeo´s von Traumflieger schätze ich auch aber er redet von der OMD hat sie aber in dem Test nicht mitgetestet.

 

Was die FZ Serie im stande ist und mit der FZ 1000 möglich ist weiß ziemlich genau.

Nur mir ist die Kamera zu groß.

 

Deswegen habe ich mich für die OMD entschieden.

 

 

 

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Hallo Novadi,

 

um eine Lösung zu finden, sollte man zuerst das Problem analysieren.

Es klingt banal, aber Dir fehlt dort einfach genügend Licht. Bei Belichtungszeiten von 1/4s verwackelt Dir quasi jedes bewegte Motiv (und freihand sind trotz Stabi selbst unbewegte Motive eher Glückstreffer).

 

Du hast zwei Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken:

Zum einen kannst Du lichtstärkere Objektive verwenden. Aber auch hier darfst Du keine Wunder erwarten.

Bei Deinem Beispiel würde das erwähnte Pana 35-100/2,8  bei Offenblende die Belichtungszeit auf 1/16s verbessern. Das ist für Tiere immer noch verdammt lang.

 

Die zweite Möglichkeit ist die Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit. Jede Verdopplung des ISO-Wertes bringt Dir eine Halbierung der Belichtungszeit.

Bei Deinem Beispiel hättest Du auch hier bei Einsatz von ISO1600 anstatt ISO400 die 1/16s erreicht. Ist also auch noch nicht so richtig dolle.

 

Wenn Du nun beide Möglichkeiten kombinierst, kommst Du immerhin auf 1/60s; hier besteht zumindestens eine Chance, die Tiere vernünftig scharf zu bekommen.

Wenn die allerdings durch den Käfig toben, ist auch hier Ende.

 

Der Stabi (oder der Einsatz eines Statives) hilft Dir, Verwacklungen, die Du selber durch unruhige Kamerahaltung hervorrufst, zu reduzieren, kann aber natürlich nichts an der Bewegungsunschärfe der Tiere ändern.

 

 

Ein Wechsel auf ein anderes Kamerasystem bringt Dir nur bedingte Vorteile.

Zwar erlauben größere Sensoren eine höhere wählbare ISO-Stufe, ohne dass zu starkes Rauschen entsteht, aber Du musst auch Objektive mit einer größeren Brennweite einsetzen,

um den gleichen Bildausschnitt zu bekommen. Diese Objektive sind dann u.U. viel größer als bei der E-M10.

Und so ein Wechsel kostet sehr viel Geld.

 

 

Deshalb mein Vorschlag:

Erlaube der Kamera einfach höhere ISO-Werte (bis 1600 oder 3200), je nachdem, welches Bildrauschen für Dich noch akzeptabel ist.

Rauschen lässt sich mit vernünftigen Bildbearbeitungsprogrammen so weit reduzieren, dass die Details des Fells etc. immer noch sichtbar bleiben.

Nutze erst einmal Dein 45er, um mit einer hohen Lichtstärke Erfahrung zu sammeln.

Benutze das Zoom, um solche Aufnhmen wie das vom Gorillababy mit seiner Mutter zu machen, achte aber auf eine gute Kamerastabilisierung.

 

Und wenn Du dann immer noch Spass an der Sache hast, kannst Du mal über das Panasonic 35-100/2,8 (oder das Olympus 40-150/2,8) nachdenken.

 

Gruß Ingo

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Hallo Ingo,

 

Erstmal Danke für den SEHR guten Post von dir.

Vieles ist mir auch schon durch den Kopf gegangen du hast es aber hervorragend zu "Papier" gebracht.

In den Zoo werde ich dann zwecks Stabilisierung aber eher ein Einbein mitnehmen.

 

Und da ich mich mit Software noch garnicht beschäftigt hab werde ich mir jetzt Gimp anschauen.

Lightroom halte ich noch für zu übertrieben.

Meine Bilder mache ich ja eh mit JPG + RAW

 

mfg

Michael

 

 

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Hallo Ingo,

 

Erstmal Danke für den SEHR guten Post von dir.

Vieles ist mir auch schon durch den Kopf gegangen du hast es aber hervorragend zu "Papier" gebracht.

In den Zoo werde ich dann zwecks Stabilisierung aber eher ein Einbein mitnehmen.

 

Und da ich mich mit Software noch garnicht beschäftigt hab werde ich mir jetzt Gimp anschauen.

Lightroom halte ich noch für zu übertrieben.

Meine Bilder mache ich ja eh mit JPG + RAW

 

mfg

Michael

 

ich glaube du hast die materie noch immer nich tverstanden. ein einbeinstativ wird dir unter diesen bedingungen nicht helfen. du musst wie oben beschrieben auf kürzere zeiten kommen.

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steht doch dabei ... ich habe es in der gleichen Situation auch so gemacht, wie der TE ... ist also eine durchaus sinnvolle Möglichkeit.

 

nur ist in meinen augen das bild ein beispiel wie es nicht gemacht werden sollte. das bild ist überbelichtet, siehe gesicht des affens, und ist an die grenzen des dynamischen bereichs des sensors gekommen. 

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nur ist in meinen augen das bild ein beispiel wie es nicht gemacht werden sollte. das bild ist überbelichtet, siehe gesicht des affens, und ist an die grenzen des dynamischen bereichs des sensors gekommen. 

 

 

das Bild ist genau so, wie ich es wollte .. vor der Bearbeitung war es nicht so hell, aber durch die Aufhellung sind im Hintergrund störende Einflüsse verschwunden. (auch eine Art der Freistelung)

 

Mir gefällt es, und bislang kam es auch anderweitig gut an.

Edited by nightstalker
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