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Nissin i40 - ist er wirklich so gut ?


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Ich möchte hier kurz meine Erfahrung mit dem Nissin i40 schildern. Ich tue das hier in einem übergreifenden Thread, weil es das Blitzgerät für viele verschiedene Anschlüsse gibt. Vielleicht können wir hier systemübergreifend Erfahrungen sammeln, die anderen eine Hilfe beim Kaufentscheid sein könnten. Ich habe nämlich  - neben den vielen begeisterten Stimmen -  inzwischen mitbekommen. dass nicht nur ich ein paar Probleme mit dem Gerät hatte. Mir geht es nicht um "Bashing", ich gehe davon aus, es werden sich auch viele zufriedene Nutzer melden. Aber eine kritische Stimme im Meer der Begeisterung kann nicht schaden und vielleicht den ein oder anderen vor Enttäuschung bewahren.  

 

Ich hatte mir nach ausgiebiger Recherche und aufgrund der zahlreichen Lobeshymnen im Netz, das Blitzgerät zur Sony NEX-6 bestellt. Gründe für den Kauf dürften die gleichen sein wie bei vielen:

  1. Er ist hervorragend komplett ausgestattet, toller Lieferumfang 
  2. Er besitzt so ziemlich alle Funktionen, die man sich an so einem kleinen Gerät nur wünschen kann
  3. Er ist sehr kompakt und dabei sehr leistungsstark

Trotzdem  habe ich ihn inzwischen wieder zurück gegeben. Folgende Dinge gefielen mir nicht:

  1. Vom beworbenen "stabilen Metallfuß" blieb nach dem Auspacken nichts übrig außer einer dünnen Auflage in der Mitte. Der Rest war Kunststoff
  2. Er neigte teilweise zu Überbelichtungen, leider nicht konsistent - sonst wäre das ja einfach mit dem Korrekturrädchen zu lösen. Es war aber nicht extrem und wäre schon händelbar gewesen. Ist trotzdem nicht schön - sooo billig ist er ja nun auch wieder nicht. Mein uraltes Quelle-Blitzgerät kann das heute noch genauer (allerdings nicht TTL).
  3. Das Kippgelenk erscheint mir ziemlich dünn ausgelegt, auch wenn der ganze Kipp-Dreh-Mechanismus aus Metall ist
  4. Ebenso die Mechanik des Batteriefachs: Eigentlich wirkt sie ziemlich stabil, aus Metall und auch nicht zu dünn. Aber warum asymmetrisch angebracht und mit diesem komischen Versenkmechanismus? Wie lange wird das mit dieser Hebelwirkung halten?
  5. Das alles hätte ich vielleicht wegen der verlockenden Kompaktheit verschmerzt. Aber nicht, dass er nach wenigen Auslösungen gleich komplett den Dienst versagte: Er zündete einfach keinen Blitz mehr, weder an der Kamera, noch mittels Handauslösung. Lediglich ein winziges Aufzucken der Blitzröhre war noch zu sehen, wenn man aus der Nähe direkt in den Reflektor blickte. (Bevor einer fragt: An leeren Batterien lag es nicht ;) )

Hätte mir der Nissin i40 rundherum so,gefallen, wie er anscheinend vielen anderen gefällt, dann hätte ich mir einfach einen neuen geben lassen. So ein Defekt kann ja mal vorkommen. Aber ich war eben nach dem vielen Lob sowieso etwas enttäuscht und hatte wenig Vertrauen, dass ein Austauschgerät lange halten würde. Ich habe schon viele Blitzgeräte besessen, einige uralte tun heute noch klaglos ihren Dienst. Der Nissin i40 ist von der Papierform her toll, aber vielleicht mit der Anforderung, so viel zu einem verhältnismäßig günstigen Preis in einem so kleinen Gehäuse unterzubringen, dann doch überfordert.

 

Ich jedenfalls habe mich entschieden, dann doch lieber etwas mehr Größe bzw. etwas geringere Leistung  zu einem etwas höheren Preis in Kauf zu nehmen. Nach meiner Erfahrung ist man dann mit einem Metz oder einem Originalgerät doch besser bedient. Bei mir wird es vermutlich der Sony HVL-F32M werden. Dessen beleuchtetes Display kann ich dann auch bei schlechtem Licht ablesen (ein nicht zu unterschätzender Vorteil).

 

Inzwischen habe ich im mFT - Unterforum auch schon von Passungsproblemen (Schwergängigkeit) mit dem Blitzfuß gelesen. Das könnte natürlich auch am jeweiligen Blitzschuh der Kamera liegen. Ich hatte vor der Sony länger eine mFT-Ausrüstung und dazu den Panasonic FL 360. Kein Vergleich - der wäre mir jederzeit den Mehrpreis gegenüber dem Nissin wert (wenn nötig, dann eben gebraucht).

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Trotzdem  habe ich ihn inzwischen wieder zurück gegeben. Folgende Dinge gefielen mir nicht:

  1. Vom beworbenen "stabilen Metallfuß" blieb nach dem Auspacken nichts übrig außer einer dünnen Auflage in der Mitte. Der Rest war Kunststoff
  2. Er neigte teilweise zu Überbelichtungen, leider nicht konsistent - sonst wäre das ja einfach mit dem Korrekturrädchen zu lösen. Es war aber nicht extrem und wäre schon händelbar gewesen. Ist trotzdem nicht schön - sooo billig ist er ja nun auch wieder nicht. Mein uraltes Quelle-Blitzgerät kann das heute noch genauer (allerdings nicht TTL).
  3. Das Kippgelenk erscheint mir ziemlich dünn ausgelegt, auch wenn der ganze Kipp-Dreh-Mechanismus aus Metall ist
  4. Ebenso die Mechanik des Batteriefachs: Eigentlich wirkt sie ziemlich stabil, aus Metall und auch nicht zu dünn. Aber warum asymmetrisch angebracht und mit diesem komischen Versenkmechanismus? Wie lange wird das mit dieser Hebelwirkung halten?
  5. Das alles hätte ich vielleicht wegen der verlockenden Kompaktheit verschmerzt. Aber nicht, dass er nach wenigen Auslösungen gleich komplett den Dienst versagte: Er zündete einfach keinen Blitz mehr, weder an der Kamera, noch mittels Handauslösung. Lediglich ein winziges Aufzucken der Blitzröhre war noch zu sehen, wenn man aus der Nähe direkt in den Reflektor blickte. (Bevor einer fragt: An leeren Batterien lag es nicht ;) )

 

Inzwischen habe ich im mFT - Unterforum auch schon von Passungsproblemen (Schwergängigkeit) mit dem Blitzfuß gelesen. Das könnte natürlich auch am jeweiligen Blitzschuh der Kamera liegen. Ich hatte vor der Sony länger eine mFT-Ausrüstung und dazu den Panasonic FL 360. Kein Vergleich - der wäre mir jederzeit den Mehrpreis gegenüber dem Nissin wert (wenn nötig, dann eben gebraucht).

 

Hier dazu mein "Senf":

 

 1. meine Ausführung (µ4/3) hat einen Metallfuß.

 2. TTL-Blitzen ist leider manchmal inkonsistent, besonders bei Matrix-Messung. Das Olympus/Panasonic-System (Sony kann ich nicht beurteilen) ist  meiner Erfahrung nach nicht so gut wie das System von Nikon. Der Olympus FL-600R oder die Metze 24/36 zeigen in etwa die gleichen Inkonsistenzen wie der Nissin, es liegt wohl mehr am System als am Nisssin.

 3. Das Metallgelenk finde ich von der Kinematik her etwas seltsam, scheint aber sehr sehr stabil (ich trage den Blitz meist aufgeklappt in einer Cargo-Hose mit herum, da wird er schon mal wo angedotzt). Bei meinem Nikon SB800 hatte ich schon einen Bruch im Kunststoff des Gelenks, das erscheint mir hier nicht so leicht möglich.

 4. Ich liebe diese Batteriefachmechanik. Fühlt sich einfach stabil an (ist es wohl auch) und gefällt mir besser als das, was Olympus, Metz oder Nikon baut. Noch besser war nur das Magazin-System beim Nisssin 466.

 5. Mein Blitz funktioniert noch. Bei Metz 36 hatte ich schon 2 Totalausfälle (einmal umgetauscht, nach dem zweiten Ausfall auf Nissin 466 gewechselt).

 

Die Leichtgängigkeit/Schwergängigkeit hängt mehr von Blitzschuh ab, viele Schuhe (einfache Metallbiegeteile) entsprechen nicht der Norm ISO 518 oder haben sich im Lauf der Zeit verbogen.

 

Was mir nicht gefällt:

 

 1. Die Beschriftung auf dem Ein/Aus-Schalter reibt sich ab.

 2. Das rechte Rad läßt sich zu leicht und damit unabsichtlich verstellen.

 3. entgegen der Bedienungsanleitung gibt es keinen Farbunterschied der rechten LED bei eingestellter Blitzkorrektur.

 4. Aufgeklappt ist der Blitz nicht so "glatt" wie andere Modelle.

 5. Die Videoleuchte ist viel schwächer als beim FL-600R und arbeitet nicht als AF-Hilfslicht.

Edited by grapher
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Ich bin sehr zufrieden: klein, leicht, ausreichende Leitzahl für indoor/party. Mache damit bei Feiern die eine oder andere Blitzaufnahme neben meinen Available Light-Aufnahmen. Dabei nehme ich idr lange Zeiten (1/4..1/15s) und verschwenke die geblitzte Aufnahme (idr drehung um die optische achse). Dabei verwischen die Hintergründe und ich stelle das Motiv über diese party-technik frei. Passt zu Party/Fasching/Silvester etc. m.E. sehr gut.

 

Für diese Technik ist ein Blitzmonster auf einer CSC m.E. eher schlechter geeignet. Er ist zu groß, zu schwer und macht das Handling kaputt. Dann kann ich auch eine DSLR nehmen.

 

Habe auch schon die Leuchte des Blitzes zur Fokussierung und zum Beleuchten von Gesichtern eingesetzt. Es ist nicht sehr hell. Daher kneifen die Personen nicht die Augen zu. Das Licht ist im Foto kaum zu sehen, kann aber mit etwas Verstärkung (LR) ein sonst zu blasses Gesicht etwas besser beleuchten, als ohne die Leuchte. Geht aber nur im Bereich bis 1,5m (ca.), danach hat er kaum wirkung.

 

Die Schwenkbarkeit des Kopfes, die Reflexionskarte, die Streu-Scheibe und der beigelegte Diffusor machen das Paket zum niedrigen Preis perfekt. Mängel bisher noch keine. Muss aber nichts heißen...

 

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Hier dazu mein "Senf": ...

 

Danke für deinen "Senf"   :)  . Dann scheint das mit dem Metallfuß also vom System abzuhängen (finde ich etwas komisch). Aber schön zu lesen, dass er bei dir und noreflex zuverlässig arbeitet.

Was du über die Metzgeräte berichtest, erschreckt mich etwas. Ich habe aber auch schon lange kein neueres Modell von denen mehr in der Hand gehabt. Vielleicht bin ich zu voreilig von deren früherer Qualität ausgegangen.

Bei der Batteriefachmechanik hatte ich halt einfach das Gefühl, dass durch die seitlich asymmetrische Anordnung das Gelenk unnötig strapaziert wird. Das es in sich aber recht stabil wirkt, könnte das aber auch ein Trugschluß sein. Ich bleibe aber etwas skeptisch: So ein Metallgelenk wirkt zwar in sich vielleicht stabiler als eine Kunststoffversion. Aber das Ganze ist nur so stabil wie sein schwächster Punkt, und der könnte u.U. an der Stelle sein, wo das Metallteil am Kunststoff befestigt ist. Aber das wird sich erst im Langzeitgebrauch herausstellen.

Was du zur Beschriftung des Ein/Aus-Schalters schreibst, habe ich auch anderswo schon über die Einstellrädchen gelesen. Da gab es sogar ein Bild von ziemlich verblassten Ziffern auf dem Korrekturrad (war ein englischsprachiges Forum, evtl. dpreview ...?)

Dass der Blitzkopf aufgeklappt nicht mit dem Gehäuse fluchtet (das meinst du doch sicher mit "nicht so glatt" ?), hat mich auch etwas gestört, weil ich es oft wesentlich praktischer finde, so ein Blitzgerät in aufgeklapptem Zustand in meiner Fototasche zu verstauen. Rechtwinklig geklappt sieht erstmal schön kompakt aus, verbraucht aber oft in der Tasche mehr Platz (je nach Einteilung).

Edited by leicanik
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Dazu sollte man wissen, daß der Metz 36 kein "echter" Metz ist wie die größeren Modelle, sondern nur ein für Metz umgelabelter China-Blitz, wie auch der 24er und der 20er.

 

Aha, das wusste ich nicht. Danke für die Info. Diese Unsitte ist wohl auch nicht mehr auszurotten, ob Fotozeug, Waschmaschine, Stereoanlage, Haushaltsgerät - überall der gleiche Etikettenschwindel.

Edited by leicanik
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Was du zur Beschriftung des Ein/Aus-Schalters schreibst, habe ich auch anderswo schon über die Einstellrädchen gelesen. Da gab es sogar ein Bild von ziemlich verblassten Ziffern auf dem Korrekturrad (war ein englischsprachiges Forum, evtl. dpreview ...?).

 

Die restliche Beschriftung scheint stabil zu sein, obwohl sie exponierter ist als der Schalter.

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Dazu sollte man wissen, daß der Metz 36 kein "echter" Metz ist wie die größeren Modelle, sondern nur ein für Metz umgelabelter China-Blitz, wie auch der 24er und der 20er.

Schade, dass Metz die Qualität nicht in Griff bekommen hat. Die großen Fotojapaner zeigen, dass auch in China hochwertige Sachen gebaut werden können, wenn sie verlangt werden.

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Guest Christalentfrei

man kann alles so aufbauen das es in china produziert werden kann ohne das es auseinander fällt, kommt drauf an wer es macht, wenn es die chinesen selbst versuchen ist es meistens mist, wenn andere die günstigen lohnkosten ausnutzen weil menschenstunden dort billiger als maschinenstunden sind heißt das nicht das es schlecht ist nur weil made in china draufsteht

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man kann alles so aufbauen das es in china produziert werden kann ohne das es auseinander fällt, kommt drauf an wer es macht, wenn es die chinesen selbst versuchen ist es meistens mist, wenn andere die günstigen lohnkosten ausnutzen weil menschenstunden dort billiger als maschinenstunden sind heißt das nicht das es schlecht ist nur weil made in china draufsteht

 

Bei mir laufen seit Jahren 2 Yongnuo 460 (28€ pro Stück) und werden viel genutzt. Bis auf die inkonsistente 1/64 manuelle Power gibt es an diesen Geräten nichts zu meckern.

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Danke für den Link, Henning. Diesen Bericht hatte ich auch vor dem Kauf gelesen. Wenn ich diesen schönen Metallfuß mit der Konstruktion in der Sonyversion vergleiche, ist da ein deutlicher Unterschied. Schade eigentlich und mir nicht verständlich. Ich bedaure jetzt, das nicht fotografiert zu haben. Im Netz wird immer nur die massiv wirkende Metallversion gezeigt. Trotzdem, wenn ich ihn dann wieder so sehe und die Leistungsdaten die vielen positiven Stimmen lese, komme ich ins Grübeln, ob er nicht doch nochmal eine Chance verdient. Leider sind die anderen ja wirklich alle entweder sehr groß oder deutlich schwächer. Hmmm ....

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Hier der Fuß der Sony-Version auf die Schelle mit iPad und Snapseed hochgeladen, also keine tolle Qualität.

 

Ich habe kein Sony-Blitzgerät und kann deshalb nicht vergleichen, aber wenn ich mir die Kontakte an der Vorderkante ansehe, die ja von Sony vorgegeben sind, dann könnte ich mir vorstellen, das sich diese Kontakte gar nicht so einfach in eine Metallplatte integrieren lassen.

 

Hier ist die Nikon-Vorgabe wahrscheinlich besser umzusetzen.

 

Über die Vorteile des i40 ist schon genug geschrieben worden, was mir nicht so gut gefällt:

 

- Das rechte Wählrad verstellt sich zu leicht unabsichtlich.

 

- Bei direktem Blitz empfinde ich die Ausleuchtung als relativ ungleichmäßig. Da ich aber praktisch immer indirekt blitze, stört mich das nicht besonders.

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Ich finde den Nissin doch recht überteuert, verglichen z. B. mit einem FL-36R von Olympus. Was ich auf der Messe vorgeführt bekommen habe, sah tendenziell nach Billig-Blitz aus...

 

Interesse hätte allerdings doch ich an einem Exemplar für meine A7R, weil er so schön klein ist. Leider ist er für Sony aber noch weniger ein Sonderangebot.

Edited by AJF
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Ich finde den Nissin doch recht überteuert, verglichen z. B. mit einem FL-36R von Olympus. Was ich auf der Messe vorgeführt bekommen habe, sah tendenziell nach Billig-Blitz aus...

 

Interesse hätte allerdings doch ich an einem Exemplar für meine A7R, weil er so schön klein ist. Leider ist er für Sony aber noch weniger ein Sonderangebot.

 

Naja, der FL36r ist nicht mehr aktuell. Ich habe eben gerade noch ein Angebot gefunden, für 229 €. Der Nachfolger scheint der FL600r zu sein, und der kostet immerhin 309 €.

Für den Nissin hatte ich 167 € bezahlt (inzwischen will der gleiche Händler zwar 195 €   :eek:  aber bei A***on gibt es ihn gerade für 160 € - jeweils die Sonyversion).

Trotzdem stimme ich dir zu, dass die Olympusblitzer eine ganz andere Qualität ausstrahlen.

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Hallo

 

Auf das zu leicht verstellbare Rädchen wies ich ja schon im oben verlinkten Blogeintrag hin. Überteuert ist der Blitz keineswegs, man muß einmal die Relationen sehen, auch bezüglich der Größe. Zeigt mir mal einen Hersteller, der in dieser Größe Zoomautomatik anbietet oder High Speed Blitzen bei Nikon. Für Nikonkompatible jedenfalls, sieht es diesbezüglich düster aus. Oder die integrierte Videoleuchte, wo andere nicht einmal ein AF - Einstelllicht bieten. Er bietet außer Mastersteuerung halt alles was nicht mal alle großen, aber sehr viel teureren Geräte bieten, bloß in weit kleineren Ausmaßen. Die Verarbeitung ist bis auf die erkannten und wenigen Schwächen vorzüglich, die Beschriftungen hätte man besser eingraviert/gestempelt und dann lackiert. Das sind aber geringe Schönheitsfehler, an die man sich gewöhnt.

Den Blitz hatte ich zur D3200 gekauft, weil die Blitze zu groß waren, welche ich an der D610 verwende. Ich benutze ihn mittlerweile an meiner D3300, wobei er auch zu meinen D610 und D90 kompatibel ist. Ein Freund verwendet ihn an seiner DF, auch weil die Rädchen klassisch aussehen und er von daher schon zur DF passt. Als ich meine P7700 noch hatte, besaß ich ihn leider noch nicht. An meiner späteren 1 V1 ist er ja leider nicht verwendbar, weil die blöderweise einen eigenen Schuh hatte.

Ungleichmäßige Beleuchtung hatte ich schon mit einigen Blitzen, hier hilft der mitgelieferte Bouncer, evtl. in Verbindung mit der Reflektorkarte.

 

Ciao

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So viele zufriedene Stimmen  - hier und auch sonst im Netz - das hat mich fast schon überzeugt, dem Blitzer noch eine zweite Chance zu geben. Vor allem, weil es mit Alternativen beim Sonyanschluss nicht gut aussieht. Die sind entweder sehr groß oder relativ schwach. (Einzig der HVL-F32M ist bei mir noch im Rennen).

 

Eine Frage habe ich aber noch: Grundsätzlich blitze ich, wann immer es geht, indirekt. Manchmal aber kommt man doch nicht darum herum, direkt zu blitzen. Der Nissin ist ja nun sehr klein, d.h. der Reflektor sitzt recht niedrig über dem Objektiv. Wie sieht es eurer Erfahrung nach mit Abschattungen beim direkten Blitzen aus, wenn ihr längere Objektive nutzt (z.B. ein 18-200 an einer NEX) ? Es könnte vielleicht helfen, den mitgelieferten "Yoghurtbecher" zu nutzen und den Reflektor schräg nach oben zu kippen ...

Edited by leicanik
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Dazu sollte man wissen, daß der Metz 36 kein "echter" Metz ist wie die größeren Modelle, sondern nur ein für Metz umgelabelter China-Blitz, wie auch der 24er und der 20er.

Interesssanterweise scheint die Baugleichheit wohl oft nur am 'äusseren Bau' vorzuliegen.

 

Bevor ich den Metz 24AF1 kaufte, habe ich bei Amazon den halb so teuren Polaroid-Clone gekauft.

Ergebnis: die TTL Belichtung erfolgte nach dem Zufallsprinzip.

 

Dann eine zweiter Polaroid: das Gleiche

 

Dann der Metz 24AF1: perfekt bis heute

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Ich hatte mir damals das Blitz-Kochbuch von Andreas Jorns geholt, da ich mich auch mit der Materie beschäftigen wollte.

Einen Vergleich zu einem anderen How-To Buch kann ich nicht liefern. Es beschreibt aber ganz gut die verschiedenen Einstellungen mit Beispiel-Bildern und stellt Zwischenfragen zum Verständnis.

 

Ein anderes Buch, Sketching Light von Joe McNally, ist eher eine Beschreibung von verschiedenen Shootings für den Anwender, der schon im Studio geblitzt hat (und auf Englisch).

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Ich überlege auch noch, mir einen klassischen Automatikblitz ohne TTL zuzulegen (Metz 36) mit drei Automatikblenden. Grund: Der an Digitalkameras unvermeidliche Messvorblitz bei TTL hat mir schon viele Aufnahmen verhagelt, weil manche empfindlichen Leute dann die Augen zu haben, sie sind einfach zu schnell für den Blitz. Mit einem altmodischen passiert das nicht. Meinen Panasonicblitzer, der beides konnte, habe ich daher in solchen Situationen immer auf Non-TTL-Automatik umgestellt, das funktionierte sehr gut. Schade, dass es für Sony keinen Blitz gibt, der beides kann wie der der Panasonic FL 360 ...

Edited by leicanik
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@leicanik

 

Hallo Reinhard,

zuerst mal ein gutes Neues.

Wir hatten ja zum Thema Blitz früher schon verschiedentlich Kontakt.

 

Ich hatte jetzt auch eine ganze Zeit geliebäugelt mit dem i40.

Gefallen hat mir die Größe (schön klein ..) und die einfache Bedienung mit den zwei Rädern.

 

Hab dann hin und her überlegt und mir meine Blitzbestände noch mal angesehen und Bedienungstechnisch vorgenommen.

Im Moment bin ich bei dem Stand, anstatt eines i40 doch mit meinem FL36r weiter zu machen.

Der kann alles was der i40 kann (auch HSS) und ist in etwa gleich gross.

Den Nachteil das er nur 2 x AA sehe ich nicht. Wenn ich blitzen gehe habe ich sowieso immer Ersatzbatterien dabei.

Klappe auf und 2 neue Batterien einlegen ist eine Sache von Sekunden.

 

Wenn ich beim FL36r nicht die ganzen Möglichkeiten ausnutze ;) , wird die Bedienung auch einfacher.

TTL, Auto, Remote usw kann der sowieso.

 

Diese Infos sollen nur deine Entscheidungsfindung mit Fakten versorgen.

 

Gruss Dieter

 

P.S.

Ich habe noch einen Metz 58 AF-2 (neben einigen alten Blitzgeräten).

Der kann unheimlich viel ist aber mit seinen verschachtelten Menüs schon schwer zu bedienen.

Vor allem unter dem Aspekt, dass man die Blitzgeräte nur sporadisch nutzt (jedenfalls ist das bei mir so).

Da ist der Panasonic FL36r sehr viel einfacher zu bedienen.

Ob der i40 in der Praxis da noch mal besser ist kann ich nicht sagen, da ich keinen Vergleich habe.

Edited by Agfa Click
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