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Wie Canikon die Zukunft verschlafen


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10814 Antworten in diesem Thema

#41 padiej

padiej

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 11:33 Uhr

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Ich glaube halt, dass viele (Hobby-) Fotografen mit der Leistung der "alten" DSLR, SLT bzw. Systemkamera (noch immer) zufrieden sind.

 

Ich bin derzeit auch kein Kunde von Sony und Co, denn seit November 2013, seit dem Kauf der A7 (+LA-EA4-Modul) bin ich glücklich.

Auch die Nex7, die ich gebraucht gekauft habe, kann alles, was ich mir wünsche.

 

So lange diese Dinger funktionieren, werde ich nicht wechseln, 

und nach der vielen Fotografiererei weiß ich auch, dass ich für die Qualität der Bilder verantwortlich bin, und die Performance der "neuen" Kameras überschätzt wird.

Da bin ich sicher nicht der einzige. Das haben schon viele von uns (Hobby-) Fotografen erkannt, und das spührt der Markt.

Ich glaube, dass es die 12 MP Schwelle war, die genug Daten liefert, dass man damit zufrieden sein kann. Alles darüber ist nicht notwendig, nicht fürs Hobby, und auch Profis fotografieren immer noch mit der D3s-Nikon mit 12MP.

 

Auch der Video-Hype in Richtung full HD mit DSLR ist verloschen. Da wurde von Canon noch die Salamischeibentaktik angewandt, über gedrosseltes full HD bis AF mit speziellen Objektiven ging das.

Bei den Nikons kenne ich mich videotechnisch nicht aus.

 

Jetzt kann mein Handy (Lumia 925) auch full HD, und das gar nicht so schlecht. .... das ist der andere Grund, warum viele DSLRs weniger genutzt werden und es keinen Grund gibt, sie zu ersetzen.

Wenn man liest, was Apple für einen Gewinn eingefahren hat ..... :eek:.... das Geld fehlt natürlich wo anders


Bearbeitet von padiej, 30. Januar 2015 - 11:47 Uhr.

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Sony A7, Nex5n, Panasonic Lumix FZ1000, LX7 und viel Altglashttp://www.flickr.com/photos/padiej/


#42 HKO

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 12:02 Uhr

Ich glaube sogar, daß es gar nicht so sehr um "spiegellos" und "mit Spiegel" geht. Entscheidend ist ohnehin nur, was letztlich als Bild rauskommt, und das unterscheidet sich nicht relevant, bzw. ist abhängig von ganz anderen Dingen, vor allem vom Anwender.

Was aber zählt, ist das Gewicht, das man schleppen muß, um sein seine Fototgrafie betreiben zu können, gerade für ältere Semester wie mich z.B.Und da bieten viele Spiegellose zweifellos Vorteile, ganz besonders die mFT-Systeme und die verfügbaren 16 Mp genügen ohnehin für fast alle Anwendungen. Unter diesem Aspekt macht Olympus mit seinen neuen Pro-Objektiven sogar einen Fehler, denn die sind nicht mehr so wunderbar klein, wie die vorher schon verfügbaren Festbrennweiten, man nimmt sich mit diesen Optiken den eigentlichen Vorteil, zumindest teilweise.

Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, ist der einzige Nachteil von C/N eigentlich das Gewicht und das Volumen von Kameras und besonders Optiken. Daran könnten sie auch einiges noch ändern, ohne auf den Spiegel zu verzichten.

 

Horst

 



#43 storki321

storki321

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 12:09 Uhr

Samsung hat die Verbindung von Kamera und Smartphone versucht, nur kaufen will die Dinger keiner. 

 

Das waren auch eher die Anfänge, als fotografisch anspruchsvolle Lösungen.

 

Frage ist doch, ob die breite Masse der zukünftigen Kunden eher eine "intelligentere" Kamera wünschen oder ein Smartphone mit besserer Kamera. Vermutlich dürfte es eher auf letzteres hinauslaufen.

In meinem Bekanntenkreis gibt es nur wenige, die enthusiastisch fotografieren und somit bereit wären Geld in ein besseres Kamerasystem zu investieren. Aber fast jeder hat oder hatte eine Kompaktknipse oder (Einsteigs-)DSLR und lässt die nun zuhause, weil die für Reisen zu groß und schwer sind - und man doch mit dem Smartphone genauso gute Fotos und Videos machen kann. Mit dem Smartphone kann man zusätzlich telefonieren und Social Media machen, mit der Kamera nicht. Die Schlussfolgerung ist eindeutig. Wieso sonst hat das iPhone einen so breiten Markt geschaffen? Einfach eine konsequenze Weiterentwicklung bestehender Komponenten, plus mehr Vorteile für den Kunden.

 

Sicherlich ist das nicht das Geschäft mit den Fotobegeisterten und Profis. Hier gibt es (noch) andere Ansprüche und einen Verdrängungswettbewerb bei geschätzen gleichbleibenden Kundenzahlen. Aber darunter bröckelt eine ganze Käuferschicht weg. Fotografieren ist "einfach" geworden (ich nenn's erstmal so). Diejenigen, die man bisher durch die Kompaktkameras als Neukunden gewonnen hatte, die danach sich etwas "besseres" gönnen wollten, erreicht man teilweise gar nicht mehr, weil sich niemand eine Einstiegs-Kamera kauft. Für Urlaubserinnerungen und Social Media genügt das Smartphone.

Um also für Neukunden attraktiv zu sein, bedarf es neben gutem Marketing (wie's zB Apple mit dem "haben wollen" macht) auch einer Schnittmenge zu den Bedürfnissen der nachwachsenden Kundschaft. Selfie-Funktion ist nur der Anfang, das Foto muss heutzutage dann möglichst schneller ins Netz. Daher denke ich schon, dass eine stärkere Vernetzungsmöglichkeit der Kameras mit PC/Internet ein sehr wichtiger Faktor sein wird.

Mich stört derzeit auch, dass ich die Fotos immer erst von der SD ziehen muss. Dann will ich sie auch noch etwas nachbearbeiten (RAW), und dann erst kann ich sie mit Freunden im Netzt teilen. Wi-Fi-Anbindung und evtl. auch direkte, schnelle Nachbearbeitung auf dem Smartphone/Table sind daher für mich schon jetzt ein großer Wunsch (Lightroom als App gibt's schon, oder?).

 

Systeme wie das Sony QX reduzieren bereits schon die Kamera auf das wesentliche und verknüpfen es direkt mit dem PC/Smartphone. Alles eine Frage des Komforts und Anspruchs. Vielleicht werden "Kameras" irgendwann ganz aussterben?

Schaut euch mal die Zeitspannen an, in denen sich zuletzt alles entwickelt hat. Vor 10/15 Jahren kannte ich noch so einige, die analog fotografiert hatten und der Ansicht waren, dass es noch seeeehhhhr lange dauern wird, bis Digitalkameras an die Qualität der analogen herankommen.

Investments sind für die Hersteller oftmals langwieriger als der Markt am Ende bestehen bleibt. Zumal man keinen neuen Markt schafft, sondern sich wieder nur im Verdrängungswettbewerb tümmelt. Wollen die etablierten Hersteller also weiter erfolgreich sein, muss nicht nur die Produktpalette erneuert, sondern vielleicht auch ein ganz neuer Weg beschritten werden. Und da könnte man sich als Canon/Nikon schon fragen, ob es überhaupt Sinn macht "nur möglichst schnell" auf den Zug aufzuspringen.



#44 cyco

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 12:10 Uhr

Unter diesem Aspekt macht Olympus mit seinen neuen Pro-Objektiven sogar einen Fehler, denn die sind nicht mehr so wunderbar klein, wie die vorher schon verfügbaren Festbrennweiten, man nimmt sich mit diesen Optiken den eigentlichen Vorteil, zumindest teilweise.

 

Nö, die machen das schon richtig. Es gibt ja 2 40-150. Eins in klein und leicht und eines in schwer und lang. Das ist eben der Unterschied zwischen Anfangslichtstärke 4 oder 2.8. Und nun gibt es auch noch ein überarbeitetes 14-150.
 


Kleinstsensorennutzer, MFT-Schönredner und Rauschfetischist! ;)

 

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#45 storki321

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 12:13 Uhr

... Unter diesem Aspekt macht Olympus mit seinen neuen Pro-Objektiven sogar einen Fehler, denn die sind nicht mehr so wunderbar klein, wie die vorher schon verfügbaren Festbrennweiten, man nimmt sich mit diesen Optiken den eigentlichen Vorteil, zumindest teilweise.

 

Es war doch eher der Wunsch noch bessere Qualität aus den Kameras herauszuquetschen, als es mit den "kleinen und leichten" Objektiven möglich war. Es war ja einer der Kritikpunkte gegenüber den "Profisystemen".

Wenigstens hat jetzt jeder die Wahl. Und außerdem, solange es besseres gibt, gibt es auch immer Käufer dafür (Stichwort "haben wollen").
 



#46 Blende 8

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 12:31 Uhr

Frage ist doch, ob die breite Masse der zukünftigen Kunden eher eine "intelligentere" Kamera wünschen oder ein Smartphone mit besserer Kamera. Vermutlich dürfte es eher auf letzteres hinauslaufen.

Andersherum gedacht sollte es vielleicht ein Ziel der Kamerahersteller sein, wesentliche Funktionen des Smartphones (u.a. bezüglich der einfachen Datenweitergabe) auch in den Kamerabody zu integrieren. Vielleicht heißt es ja dann in Zukunft bei Canon und Co: "Augenblick mal, meine Kamera klingelt", ;) so nach dem Motto: "Meine Kamera ist das bessere Smartphone".


Es ist erstaunlich wie viel erreicht werden kann, wenn es keine Rolle spielt, wer die Anerkennung dafür erhält. (John Wooden)


#47 storki321

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 12:35 Uhr

Und dann läuft man mit der Kamera am Ohr durch die Gegend? :D



#48 storki321

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 12:40 Uhr

Aber mal Scherz beiseite.

Wie sehen immer alles vom aktuellen Standpunkt. Es gibt immer mehr sehr gute spiegellose Systeme mit eindeutigen Vorteilen, und wir sehen nur, dass die "großen" sich diesem aktuellen Trend nicht annehmen.

Aber die Konzerne müssen/sollten noch viel weiter in die Zukunft denken, um Entwicklungen und Investments langfristig bezahlt zu machen. Wer weiß? Vielleicht tüftelt man schon längst an soetwas?



#49 Blende 8

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 12:42 Uhr

Es gibt auch Leute die fotografieren mit dem Tablet. Kommt eben drauf an wie man die Geräte schwerpunktmäßig nutzt. Ich nutze ein Handy eher nur für Notfälle, für den täglichen Gebrauch reicht mir ein Festnetzanschluss. Wenn ich über meine Kamera für den Notfall auch mal ein Gespräch absetzen oder damit ins Internet gehen könnte würde mir das vollkommen ausreichen als Smartphone-Ersatz. Da tickt aber sicher jeder anders. http://p5.focus.de/i...75-p5/Angie.jpg

Bearbeitet von Blende 8, 30. Januar 2015 - 13:20 Uhr.

Es ist erstaunlich wie viel erreicht werden kann, wenn es keine Rolle spielt, wer die Anerkennung dafür erhält. (John Wooden)


#50 Viewfinder

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 13:07 Uhr

Die breite Masse fotografiert doch heute schon mit dem Handy und spart sich den Kauf einer Kompaktkamera. Dieser Trend wird sich eher noch verstärken und die Handys werden sicher noch viel besser bzw. es wird noch mehr Spezialhandys geben (zB Fotohandys, teilweise mit Wechsel-"Objektiven").

Der harte Kern von ernsthaften Fotografen wird schmelzen, aber doch sicher bestehen bleiben. Systemkameras wird es bald nur spiegellos geben, DSLR wird zur absoluten Nischenanwendung. Doch auch der Markt für Systemkameras wird insgesamt sicher abnehmen, um dann vielleicht konstant zu bleiben (das ist dann der wirklich "harte Kern" von Profis und ambitionierten Amateuren.

Woher ich das weiß? Das sagt mir meine Glaskugel, die es inzwischen auch als Smartphone-App gibt :lol:


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#51 tgutgu

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 13:22 Uhr

Viele gute Beobachtungen! Der Markt schrumpft insgesamt und alle kamera-hersteller rätseln, wie sie diesem schrumpfen entkommen können. Auch die Hersteller der spiegellosen haben kein Rezept, die schmelzende Eisscholle zu verlassen!

Ich fürchte, dass die Smartphones nur wenig Markt übriglassen für ein paar überlebende Hersteller. Das könnten dann jedoch eher die Grossen sein (canon, Nikon), da bei einem squeeze out zu erst die Hersteller das Handtuch werfen, deren Stückzahlen und netto-margen einen Verbleib wirtschaftlich nicht mehr rechtfertigen. Bis das soweit ist, haben die Smartphones vielleicht schon Sensoren und Optiken, die für die alltagsfotografie reichen. Darüber gibt es dann noch eine kleiner werdende Nische an höherwertigen Fotoapparaten, die von ein paar wenigen Herstellern bei viel kleinerem Marktvolumen bedient wird. Ich glaube, dass canon und Nikon ihren Zenit bereits überschritten haben. Die Kunden verlassen den Markt der dslr und CSC und die Hersteller folgen ihnen nur zögerlich in die neue Welt der vernetzten kommunikations-multi-tool-kleincomputer (phone, planer, Fotokamera, Videokamera, chat, SMS, mail, YouTube, Internet, whats APP, instagram, twitter, Google maps, amazon, TV, Excel, word, powerpoint, adobe, snapseed etc.)

Alle diese Funktionen bieten die heutigen smartphones. Was bieten die kameras?

Ach, da muss ich doch mal widersprechen. All diese tollen Funktionen scheitern zunächst mal daran, dass es zumindest unterwegs kaum geeignete und verlässliche Infrastrukturen zu auch noch bezahlbaren Preisen gibt. Meine Tablet Nutzungsflatrate endet schon bei 10 GB und danach wird es teuer. Die erforderliche Bandbreite ist eher selten vorhanden. Außerdem bezweifele ich, dass die Leute angesichts der massiven IT-Sicherheitsprobleme und zum Teil haarsträubender Nutzungsbedingungen der diversen Clowdangebote und sozialen Netzwerke ihre Bildwerke auch künftig so hemmungslos und bereitwillig in die Cloud schieben werden. Da wird von den Marketingstrategen auch sehr viel künstlicher Bedarf erzeugt, den es so gar nicht gibt und der technisch noch gar nicht umgesetzt werden kann. Der automatische Bildaustausch zum lokalen Bildspeicher / Rechner bringt zeitlich auch kaum Vorteile, man spart sich hauptsächlich das Einstecken der Karte in den Rechner, na toll! Die meiste Zeit geht bei der Bildübertragung drauf und da bin ich eher froh, wenn ich das unabhängig von der Kamera machen kann.

 

Ich habe es schon öfters geschrieben, die Erzeugung von Bildern und Videos auf Smartphones sind vornehmlich Mittel der Kommunikation und weit weniger Ausdruck von fotografischer Gestaltung oder Kunst. Daher braucht es für diese Domäne der Bilddarstellung auch eher ein Kommunikations- und Unterhaltungswerkzeuges und kein fotografisches Gerät.

 

Ergonomisch sind Smartphones Kommunikations- und Unterhaltungsgeräte, eine Kamera ist ein fotografisches Werkzeug. Beide Gerätetypen haben vollkommen unterschiedliche Einsatzgebiete. Ergonomisch wird ein Smartphone kein fotografisches Werkzeug ersetzen können.

 

Es können noch so viele Blogger und selbst ernannte Experten in die Hörner der Marketingpropagandisten blasen, mMn. müssen sich fotografische Werkzeuge nicht zu Kommunikationsmaschinen weiterentwickeln. Außer dass die Geräte zunächst teuer, fehleranfälliger, unsicherer und komplexer werden, fällt mir nichts dazu ein jedenfalls keine Vorteile.

 

Für einige berufliche Zwecke ist die drahtlose Bildübertragung sicher nice to have, es ist aber keine Sache, deretwegen die Nutzer von Systemkameras scharenweise zu Smartphones überlaufen werden oder sich nur noch. kommunikationsfähige Kameras kaufen würden. Wenn die Innovationen im Kernbereich ausgehen, muss den Käufern wohl eingebläut werden, dass man ohne drahtlose Kommunikationsmöglichkeiten bei Kameras nicht mehr auskommt.


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ThomasKameras: E-M1 II, E-M1, E-PL7 plus VF-4, GX8Objektive: O 2,0/12mm, P 2,5/14mm, P 1.7/15mm, P 1,7/20mm, O 1.8/25mm, PL 1.2/42.5mm, O 1.8/45mm, PL 2.8/45mm Makro, O 2.8/60mm Makro, O 2.8/7-14mm,, P 12-32mm, P 12-35mm, O 12-40mm, O 12-100mm, O 14-150mm, P 2.8/35-100mm, P 4-5.6/35-100mm, O 2.8/40-150mm + MC 1.4, P 45-175mm, P 100-300mm, O 75-300mm IISoftware: Lightroom CC, DxO 11, Photoshop CC, NIK Plugins, Wings Platinum 5.24, Qimage Ultimate


#52 tgutgu

tgutgu

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 13:46 Uhr

(...)

Mich stört derzeit auch, dass ich die Fotos immer erst von der SD ziehen muss. Dann will ich sie auch noch etwas nachbearbeiten (RAW), und dann erst kann ich sie mit Freunden im Netzt teilen. Wi-Fi-Anbindung und evtl. auch direkte, schnelle Nachbearbeitung auf dem Smartphone/Table sind daher für mich schon jetzt ein großer Wunsch (Lightroom als App gibt's schon, oder?).

 

(...)

 

Warum stört denn das? Karte raus, neue rein, während auf das Tablet übertragen wird, kann ich anderswo weiter fotografieren. Mich stört es eher, wenn die Nutzung der Kamera aufgrund der Kopplung an andere Geräte (zur Datenübertragung / zum Aufladen) in der Nutzung oder räumlich eingeschränkt wäre. Daher ist die Übertragung per SD-Karte für mich nach wie vor das Optimum.

 

Natürlich gibt es Szenarien, bei denen das gerade aufgenommene Bild unmittelbar nach der Aufnahme irgendwo hingestreamt werden müsste, das sind dann aber doch eher spezielle Anforderungen.

 

Die These, dass es bald kaum nohc Kameras geben wird, ist nicht nachvollziehbar. Diejenigen, welche an Fotografie als solches nicht interessiert sind und Bilder eher zur Kommunikation nutzen, sind schon von Kameras weg und hätten auch nie eine gebraucht, es gab aber keine Alternativen. Damit muss sich der Kamerasektor abfinden. Kameras in Richtung Smartphones aufzubrezeln, halte ich für vergeblich. Der Kameramarkt wird sich auf die fotografisch interessierten konsolidieren müssen, da ist auch nichts problematisches dran. Die weite Verbreitung von Anfänger DSLRs bei Leuten, die so etwas gar nicht brauchen, war schon immer eine Marketinglüge, die mit den ersten Kameraphones entlarvt wurde. Die Kamerahersteller müssen sich halt etwas gesundschrumpfen und ihre Produktpalette an den Berufsfotografen und ambitionierten Amateuren ausrichten. Drahtlose Kommunikation wird vielleicht dann wieder interessant, wenn Anbieter übergreifend sinnvolle Pakete geschnürt werden: Tablets mit 500 GB schnellem Speicher und schneller Schnittstelle. Gute Möglichkeiten zur Bildverwaltung, -sichtung und Verschlagwortung. Ein Zusammenspiel zwischen Fotosoftware und Onlinespeicheranbietern mit bezahlbaren und praxisgerechten Flatrates (500 GB für 30 € / Monat, weltweit), z.B. Adobe Creative Cloud in Kooperation mit 1&1 oder einem anderen mobilen Anbieter.

 

So ist das alles (noch) unbrauchbares Stückwerk. Für Smartphone Kommunikatoren schon ganz gut, für Fotoamateure alles noch Kappes.


Bearbeitet von tgutgu, 30. Januar 2015 - 13:47 Uhr.

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#53 noreflex

noreflex

    jedi

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 15:13 Uhr

@tugutgu

 

Deine Sicht auf die Dinge (sinngemäß: "ich will mit einem Fotoapparat fotografieren und nicht filmen. Ich will kein Smartphone als Fotoapparat) ist halt Deine Sicht. Du bist ein Kunde in diesem riesigen Markt. Die Kunden wandeln sich auch im Fotosektor mit der Demografie. Die treuen (alten?) und reichen Kunden werden als Kundschaft noch eine Weile für stabile Umsätze sorgen. Sowohl bei DSLR als auch bei MILC. Doch die heutigen Jugendlichen haben einen anderen Zugang zu diesem Thema: sie wachsen nicht mit SLR oder KB-Film auf. Kennen selten die Zusammenhänge von Blende, Zeit und ISO. Kennen kein S/W-TV. Kennen keine Video-Recorder oder DISC-Man bzw. Walkman.

 

Diese Jugend kennt aber Smartphones und deren Multi-Tool-Ansatz. Mein Sohn schaut mit seinem Xperia Fernsehen, Videos, hört music, filmt, fotografiert, chattet usw. usf. Er nutzt aber auch meine DSLR (50d) oder die Nex, wenn er filmen will. Bei ihm kann ich mir auch in Zukunft eine MILC vorstellen, weil er durch seinen Vater an das Fotografie-Thema herangeführt wurde. Seine Freunde hingegen sind fast alle ausschließliche Smartphone-user. Diese Leute fallen als Markt für die Hersteller der DSLR oder MILC künftig größtenteils weg.

 

Ansonsten stimmen wir überein: es wird wohl ein kleiner werdender Markt für ambitionierte Hobby-Fotografen und Profis bestehen bleiben. Das heißt aber, dass Umsätze und Profite der ursprünglichen Hersteller durch die Umsätze und Profite von Smartphone-Anbietern kanibalisiert werden...


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a6000 * 10-18/4 OSS * 16-50 OSS * 35/1,8 OSS * 50/1,8 OSS * 55-210 OSS * Raynox DCR 150 * nissin i40

GX80 * 12-32 OIS * 15/1,7 *  25/1,7 * 43/1,7 OIS * 75/1,8 * 45-150 OIS

 

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#54 storki321

storki321

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 15:25 Uhr



Warum stört denn das? Karte raus, neue rein, während auf das Tablet übertragen wird, kann ich anderswo weiter fotografieren. Mich stört es eher, wenn die Nutzung der Kamera aufgrund der Kopplung an andere Geräte (zur Datenübertragung / zum Aufladen) in der Nutzung oder räumlich eingeschränkt wäre. Daher ist die Übertragung per SD-Karte für mich nach wie vor das Optimum.

 

SD-Karte nervt mich schon deswegen, weil immer weniger PCs/Tables einen SD-Slot haben, und mich somit schon allein die Forderung nach einem SD-Slot bei der Wahl dieses Endgerätes einschränkt (= Nachteil).

Optimal wäre es, wenn die Kamera zuhause bzw. sobald mein Laptop in der Nähe ist, automatisch die Fotos synchronisiert und mir in der Software automatisch entsprechende Kataloge und dergleichen erstellt. Klar gibt es da aktuell noch Einschränkungen und Bedenken in vielerlei Hinsicht (Akkulaufzeit, Datensicherheit), aber das gilt es halt zu verbessern.

Weder möchte ich "systembedingten" Einschränkungen in Kauf nehmen, noch rede ich mir Dinge schön (siehe meine Diskussion mit dem VF-4), sondern ich kaufen mir das, was am Ende am besten zu meinen Bedürfnissen passt. Ich bin auch nicht unbedingt markengebunden, höchstens durch meinen derzeitigen Objektivpark. Umso besser finde ich herstellerübergreifende Systeme.

Das ist der Zeitgeist. Technik ist austauschbar. Zeit ist kostbar. Es zählt das Ergebnis. Und dieses muss jeder für sich selbst bewerten.

 



Ach, da muss ich doch mal widersprechen. All diese tollen Funktionen scheitern zunächst mal daran, dass es zumindest unterwegs kaum geeignete und verlässliche Infrastrukturen zu auch noch bezahlbaren Preisen gibt. Meine Tablet Nutzungsflatrate endet schon bei 10 GB und danach wird es teuer. Die erforderliche Bandbreite ist eher selten vorhanden. Außerdem bezweifele ich, dass die Leute angesichts der massiven IT-Sicherheitsprobleme und zum Teil haarsträubender Nutzungsbedingungen der diversen Clowdangebote und sozialen Netzwerke ihre Bildwerke auch künftig so hemmungslos und bereitwillig in die Cloud schieben werden.

...

Ich habe es schon öfters geschrieben, die Erzeugung von Bildern und Videos auf Smartphones sind vornehmlich Mittel der Kommunikation und weit weniger Ausdruck von fotografischer Gestaltung oder Kunst. Daher braucht es für diese Domäne der Bilddarstellung auch eher ein Kommunikations- und Unterhaltungswerkzeuges und kein fotografisches Gerät.

 

Ergonomisch sind Smartphones Kommunikations- und Unterhaltungsgeräte, eine Kamera ist ein fotografisches Werkzeug. Beide Gerätetypen haben vollkommen unterschiedliche Einsatzgebiete. Ergonomisch wird ein Smartphone kein fotografisches Werkzeug ersetzen können.

 

Ändert nichts daran, dass dies nur eine Momentaufnahme ist. Du repräsentierst vermutlich genau die Zielgruppe der enthusiastischen Fotografen, für die es auch in Zukunft noch die "Fotoapparate" geben wird, wenn man bis dahin längst mittels Smartphone mit 100 MP-Sensor, ISO 200000, GlobalShutter, 1/64000, Software und Gestensteuerung Fotos machen kann, die beim Ausdruck nicht mehr auf das Fotowerkzeug schließen lassen. Glaubst du im Ernst, dass es für Bildgestaltung, wie wir es heute mit Wahl von Perspektive, Ausschnitt, Blende und Belichtungszeit praktizieren, nicht andere Lösungen geben wird? Wieso in vielleicht 10 Jahren noch ein großes, schweres, teures Gerät kaufen, womit man "nur" fotografieren kann?

 

Über all diese Dinge müssen sich die Hersteller im globalen Wettbewerb Gedanken machen, weil es immer um Investments in die Zukunft geht. Hier und da an ein Paar Schräubchen zu drehen, bringt keine ordentlichen Umsatz- und Gewinnschübe, sondern dient eher der Sicherung aktueller Marktstellung. Neukunden müssen gefunden werden, Markenfremde umschwenken. Apple macht es uns vor. Den größen Unternehmensgewinn ever!

Hersteller wie Sony oder Pansonic sehe ich da etwas besser aufgestellt als Canon/Nikon/Fuji/Olympus um auch weiterzudenken oder Trends zu setzen. Die haben IT-Technologie, Smartphones, Bildsensoren und Linsen. Können also beliebig kombinieren oder auch nur Einzelteile liefern, z. B. Sensoren.

Und Canon, Nikon? Wenn die etwas "verschlafen", dann nur einen aktuellen Trend, oder sie vernachlässigen absichtlich einen ganzen Teil des Marktes. Ist doch gut möglich. Vielleicht Absicht. Vielleicht werden die irgendwann nur noch Profifotografen beliefern? Vielleicht sie haben schon Pläne in der Hinterhand, um den Markt neu aufzurollen?

Wir werden sehen. Aktuell reizt mich von deren Produktpalette jedenfalls rein gar nichts.


Bearbeitet von storki321, 30. Januar 2015 - 15:30 Uhr.


#55 tgutgu

tgutgu

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 15:43 Uhr

@tugutgu

 

Deine Sicht auf die Dinge (sinngemäß: "ich will mit einem Fotoapparat fotografieren und nicht filmen. Ich will kein Smartphone als Fotoapparat) ist halt Deine Sicht. Du bist ein Kunde in diesem riesigen Markt. Die Kunden wandeln sich auch im Fotosektor mit der Demografie. Die treuen (alten?) und reichen Kunden werden als Kundschaft noch eine Weile für stabile Umsätze sorgen. Sowohl bei DSLR als auch bei MILC. Doch die heutigen Jugendlichen haben einen anderen Zugang zu diesem Thema: sie wachsen nicht mit SLR oder KB-Film auf. Kennen selten die Zusammenhänge von Blende, Zeit und ISO. Kennen kein S/W-TV. Kennen keine Video-Recorder oder DISC-Man bzw. Walkman.

 

Diese Jugend kennt aber Smartphones und deren Multi-Tool-Ansatz. Mein Sohn schaut mit seinem Xperia Fernsehen, Videos, hört music, filmt, fotografiert, chattet usw. usf. Er nutzt aber auch meine DSLR (50d) oder die Nex, wenn er filmen will. Bei ihm kann ich mir auch in Zukunft eine MILC vorstellen, weil er durch seinen Vater an das Fotografie-Thema herangeführt wurde. Seine Freunde hingegen sind fast alle ausschließliche Smartphone-user. Diese Leute fallen als Markt für die Hersteller der DSLR oder MILC künftig größtenteils weg.

 

Ansonsten stimmen wir überein: es wird wohl ein kleiner werdender Markt für ambitionierte Hobby-Fotografen und Profis bestehen bleiben. Das heißt aber, dass Umsätze und Profite der ursprünglichen Hersteller durch die Umsätze und Profite von Smartphone-Anbietern kanibalisiert werden...

 

Passend hierzu:

 

http://www.photoscal...hat-keine-Ideen

 

Ich würde dem Autor zustimmen und hauptsächlich die Marktsättigung als Ursache für den Rückgang der Kameraverkäufe sehen. Die Kameraindustrie schrumpft erwartbar auf das Niveau, das zur Hochzeiten der analogen Fotografie herrschte. Das sollte eigentlich keine so große Überraschung sein.

 

Ich bin auch davon überzeugt, dass diejenigen die ambitioniert fotografieren wollen, sich immer ein dafür vorgesehenes, spezielles Werkzeug kaufen werden. Dies ist absehbar die Kamera. Dass die Bilderzeugung sehr einfach seit Erfindung des Smartphones auch das Kommunikationsbedürfnis unterstützen kann, ist das eigentlich neue und ersetzt weitgehend den Bereich der Kompaktkameras. Die Millionen von Familienbilder, die schon immer gemacht worden sind, waren immer eher Kommunikation und Unterhaltung (also genau das, was das Smartphone macht) als ambitionierte, gestalterische oder künstlerische Fotografie. Diese Bilder wurden früher als Papierabzug weitergegeben oder gemeinsam an einem Diaabend betrachtet, heute als Datei verteilt oder gemeinsam am Tablet oder Fernseher betrachtet. Ganz andere Baustelle.

 

Die Kameraindustrie konnte von Glück reden, dass es ihr gelungen ist, den Leuten einzureden, dass sie für ihre Kommunikations- und Unterhaltungsbedürfnisse große und schwere DSLRs benötigen. So kam es dann zu einer klassischen Blase im DSLR Einsteiger Segment.

 

Der Rest wird sich zwar auch verändern aber absehbar mMn. bestehen bleiben. Die Digitalfotografieblase ist vorbei, aber fotografische Werkzeuge werden auch weiterhin ihre Kunden finden. Das hat nichts mit jung oder alt zu tun. Vielleicht ebbt das Interesse von ambitionierter Fotografie auch generell ab, dann aber nicht weil es Smartphones gibt, sondern weil sich die Leute sozusagen gesellschaftlich anderen Dingen zuwenden. Das ist so ähnlich wie mit Sportarten, da geht es nicht selten auch mal bergab.


Bearbeitet von tgutgu, 30. Januar 2015 - 15:47 Uhr.

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ThomasKameras: E-M1 II, E-M1, E-PL7 plus VF-4, GX8Objektive: O 2,0/12mm, P 2,5/14mm, P 1.7/15mm, P 1,7/20mm, O 1.8/25mm, PL 1.2/42.5mm, O 1.8/45mm, PL 2.8/45mm Makro, O 2.8/60mm Makro, O 2.8/7-14mm,, P 12-32mm, P 12-35mm, O 12-40mm, O 12-100mm, O 14-150mm, P 2.8/35-100mm, P 4-5.6/35-100mm, O 2.8/40-150mm + MC 1.4, P 45-175mm, P 100-300mm, O 75-300mm IISoftware: Lightroom CC, DxO 11, Photoshop CC, NIK Plugins, Wings Platinum 5.24, Qimage Ultimate


#56 specialbiker

specialbiker

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 15:45 Uhr

Bei uns im Sportverein haben, inklusive meiner Person, in den letzten 3-4 Jahren mindestens ein Dutzend Mitglieder einen Wechsel zu Systemkameras vollzogen. Die meisten, etwa drei Viertel, bevorzugen mFT :)

Bis auf zwei Mitglieder haben alle Olympus gewählt ...

 

Was ist das für ein Sportverein? Ich möchte wetten, nicht eben die Gewichtheberfraktion :)  

 

 

Hans


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#57 specialbiker

specialbiker

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 15:45 Uhr

Bei uns im Sportverein haben, inklusive meiner Person, in den letzten 3-4 Jahren mindestens ein Dutzend Mitglieder einen Wechsel zu Systemkameras vollzogen. Die meisten, etwa drei Viertel, bevorzugen mFT :)

Bis auf zwei Mitglieder haben alle Olympus gewählt ...

 

Doppelpost.


Bearbeitet von specialbiker, 30. Januar 2015 - 15:46 Uhr.


#58 Glanzlichter

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 16:09 Uhr

... Fussball, Tennis, Wandern ... vor langer Zeit gabs mal eine Sektion Turnen und sogar Leichtathletik. Sollten wir mit Gewichtheben beginnen?


Bearbeitet von Glanzlichter, 30. Januar 2015 - 16:11 Uhr.

"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein"  A. Einstein

 

Olympus OM-D E-M5 Olympus OM-D E-M5 Mark II

M.Zuiko Digital 12-40 mm f/2,8 PRO +++ M.Zuiko 45 mm f/1,8 MSC +++ M.Zuiko 40-150 mm f/4,0-5,6 R ED MSC

Walimex Pro 7,5 mm f/3,5 +++ Fujian 35 mm f/1,7 +++ Marumi DHG Achromat Macro +5

 

Leihgaben: M. Zuiko Digital ED 60 mm f/2,8 Macro


#59 tgutgu

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 16:14 Uhr

SD-Karte nervt mich schon deswegen, weil immer weniger PCs/Tables einen SD-Slot haben, und mich somit schon allein die Forderung nach einem SD-Slot bei der Wahl dieses Endgerätes einschränkt (= Nachteil).

Es gibt auch Adapter. Ein eingebauter Slot ist nicht das entscheidende. Für PCs gibt es Standardschächte, da lässt sich immer ein Kartenleser einbauen.
 

Optimal wäre es, wenn die Kamera zuhause bzw. sobald mein Laptop in der Nähe ist, automatisch die Fotos synchronisiert und mir in der Software automatisch entsprechende Kataloge und dergleichen erstellt. Klar gibt es da aktuell noch Einschränkungen und Bedenken in vielerlei Hinsicht (Akkulaufzeit, Datensicherheit), aber das gilt es halt zu verbessern.
Weder möchte ich "systembedingten" Einschränkungen in Kauf nehmen, noch rede ich mir Dinge schön (siehe meine Diskussion mit dem VF-4), sondern ich kaufen mir das, was am Ende am besten zu meinen Bedürfnissen passt. Ich bin auch nicht unbedingt markengebunden, höchstens durch meinen derzeitigen Objektivpark. Umso besser finde ich herstellerübergreifende Systeme.
Das ist der Zeitgeist. Technik ist austauschbar. Zeit ist kostbar. Es zählt das Ergebnis. Und dieses muss jeder für sich selbst bewerten.

Wäre für mich uninteressant. Die einzige Zeitersparnis wäre allenfalls das rausnehmen und reinstecken der Karte, also faktisch gleich null. Den Rechner müsste ich ohnehin einschalten. Dafür die komplexe und garantiert (im Vergleich zur Karte) fehleranfällige Synchronisationslösung zu entwickeln und zu standardisieren lohnt sich kaum. Meine Kamera wäre für die Zeit der Synchronisation beschäftigt, was mindestens unnötig Akkulaufzeit kostet, wahrscheinlich könnte ich aber auch nicht weiterfotografieren, da Kamera und Zielgeräte gekoppelt sein müssten.
 
Ich habe manchmal das Gefühl, dass technische Ambitionen und Nutzen in keinem angemessenen Verhältnis mehr zueinander stehen.
 

Ändert nichts daran, dass dies nur eine Momentaufnahme ist. Du repräsentierst vermutlich genau die Zielgruppe der enthusiastischen Fotografen, für die es auch in Zukunft noch die "Fotoapparate" geben wird, wenn man bis dahin längst mittels Smartphone mit 100 MP-Sensor, ISO 200000, GlobalShutter, 1/64000, Software und Gestensteuerung Fotos machen kann, die beim Ausdruck nicht mehr auf das Fotowerkzeug schließen lassen. Glaubst du im Ernst, dass es für Bildgestaltung, wie wir es heute mit Wahl von Perspektive, Ausschnitt, Blende und Belichtungszeit praktizieren, nicht andere Lösungen geben wird? Wieso in vielleicht 10 Jahren noch ein großes, schweres, teures Gerät kaufen, womit man "nur" fotografieren kann?

 

Ja, ich glaube, dass keine wesentlich anderen Lösungen als Kameras geben wird, weil sie einfach ergonomisch das geeignete Medium sind. Es gibt tausende von Werkzeugen, die vom Grundprinzip seit Jahrzehnten in Gebrauch sind, moderne Technik und IT hin oder her. Ein Smartphone ist zu flach und unhandlich, als das ich damit ambitioniert fotografieren würde (was eine gelegentliche Nutzung nicht ausschließen würde). Der Glaube, dass man alles ohne Qualitätsverluste (bzgl. Haptik und Ergebnis) miniaturisieren kann, ist ein großer Irrtum. Warum sollten die Fotografen zukünftig nicht mehr bereit sein, eine Systemkamera mitzuführen? Nur weil heute Millionen mit einem Smartphone fotografieren? Muss ein gutes Werkzeug immer in die Hosentasche passen? Ich kenne diese Anforderung nicht (und halte auch nichts von der Phrase, dass die Kamera immer dabei sein muss).

 

Die enthusiastischen und professionellen Fotografen sind genau die Zielgruppen, auf die sich die Kamerahersteller konzentrieren müssen (und da gibt es noch viel zu tun). Den Smartphone Nutzern, die an ambitionierter Fotografie kein Interesse zeigen, muss man nicht hinterher laufen. Was die Hersteller tun können, ist dass das Interesse an ambitionierter Fotografie wieder steigt, das hilft mehr als hilflose Ansätze, Smartphone-Funktionaliäten auf Teufel komm raus in fotografische Werkzeuge zu integrieren.
 


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ThomasKameras: E-M1 II, E-M1, E-PL7 plus VF-4, GX8Objektive: O 2,0/12mm, P 2,5/14mm, P 1.7/15mm, P 1,7/20mm, O 1.8/25mm, PL 1.2/42.5mm, O 1.8/45mm, PL 2.8/45mm Makro, O 2.8/60mm Makro, O 2.8/7-14mm,, P 12-32mm, P 12-35mm, O 12-40mm, O 12-100mm, O 14-150mm, P 2.8/35-100mm, P 4-5.6/35-100mm, O 2.8/40-150mm + MC 1.4, P 45-175mm, P 100-300mm, O 75-300mm IISoftware: Lightroom CC, DxO 11, Photoshop CC, NIK Plugins, Wings Platinum 5.24, Qimage Ultimate


#60 HKO

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Geschrieben 30. Januar 2015 - 16:48 Uhr

Man muß aber unterscheiden zwischen fotografieren und knipsen. Man kann die optische Physik nicht umgehen, und in Ultraflach-Bauweise kann keine Aufnahmesituation herbeigeführt werden, die z.B. eine Portraitfreistellung ermöglicht, es sei denn man fotografiert gegen den Himmel. Insofern trennt sich da die Spreu vom Weizen, knipsen, um ein Bild einer fröhlichen Runde zu erhalten, ist möglich, ernsthafte Fotografie nicht. Andererseits werden sehr viele Bilder in diesem Sinne geknipst, das erklärt, warum die Smartphones den Mart der Point & Shot-Kameras praktisch abgelöst haben, die das auch nicht wesentlich anders machen.

Der Markt der Kameras mit Wechseloptiken hat damit aber wenig zu tun, die absolute Reduktion auch hier dürfte eine gewisse Übersättigung bei fehlenden entscheidenden Neuerungen sein, wie ja ddie meisten Analysten annehmen.

 

Horst


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