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vor 41 Minuten schrieb outofsightdd:

Die von Kolarivision veröffentlichten Messwerte von 1,1 mm für das Sensorreinigungs- und das Schutzglas in Summe hältst du für glaubhaft oder gibt's davon abweichende Quellen? Das sind ja schon tolle Werte, nimmt man die 2 mm von Sony zum Vergleich oder die 0,8 mm einer Leica M9, an der man so wirklich nah dran ist. Canon mit 1,6 mm lt. selber Website liegt zwischen S+N.

https://kolarivision.com/nikon-z6-disassembly-teardown/

Hat das Bastian von Eurem Blog als früheren Nikon-Nutzer nicht doch ein wenig neugierig gemacht? Klar, inzwischen gibt's wirklich viele für FE optimierte CVs... aber so ein klein wenig?

Bei den Werten hab ich nicht genau genug hinterherrecherchiert, um dazu etwas zu sagen. 

Bastian nutzt zur Zeit nur das Voigtländer 1.7/35 mit M-mount und da lassen sich die Probleme gut mit einem Vorsatzfilter beheben. Wiegt man das mit den vorhandenen FE-mount Objektiven wie etwa dem Loxia 2.8/21 oder 1.4/85GM auf, so bleibt da kein echter Anreiz. 

Grüße

Phillip

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Zufällig taucht dieser Thread mal wieder oben auf und ich habe noch ein altes Foto auf dem Server, denn dieses Objektiv habe ich intensiv in div. Urlauben benutzt, weil es sehr leicht und kompakt ist. An der A7 war es nur bedingt brauchbar, wie auch das VM 15/4.5. Es gibt einige VM Objektive, die an der A7RII und auch der A7s erkennbar besser funktionieren, das VM 4/21 und das VM 4.5/15 gehören dazu. Vignette ist unabhängig von der Kamera, aber Smearing und Verfärbung der Ecken ist an A7RII und A7s signifikant besser.

VM 21/4, F4 an A7RII

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Am 15.3.2019 um 09:07 schrieb fourthird:

Zufällig taucht dieser Thread mal wieder oben auf und ich habe noch ein altes Foto auf dem Server, denn dieses Objektiv habe ich intensiv in div. Urlauben benutzt, weil es sehr leicht und kompakt ist. An der A7 war es nur bedingt brauchbar, wie auch das VM 15/4.5. Es gibt einige VM Objektive, die an der A7RII und auch der A7s erkennbar besser funktionieren, das VM 4/21 und das VM 4.5/15 gehören dazu. Vignette ist unabhängig von der Kamera, aber Smearing und Verfärbung der Ecken ist an A7RII und A7s signifikant besser.

 

Wenigstens bin ich nicht mehr alleine mit meiner Meinung. IMHO gibt's auf der A7R II überhaupt keine Verfärbung, mit keinem VM-Objektiv der ersten Serie (M39/LTM) und das Smearing bekommt man bei ausreichendem Abblenden bei Landschaftsaufnahmen auch nahezu völlig weg.
Übrigens habe ich noch keine einzige digitale Kamera mit Kleinbildsensor gesehen, an der diese Optiken völlig gleichwertig zu einer alten Filmkamera funktionieren. Nicht einmal Leica hat das geschafft. 
Die beste Abbildungsqualität erzielt man immer noch mit der Ricoh GXR-M, die speziell und exklusiv für derartige Objektive entwickelt wurde. Dort hat man das Problem mit speziellem Mikrolinsen-Design gelöst. Leider gibt's das nur in APS-C. Allerdings bringt das 12er auf der APS-C Kamera auch schon einen ganz guten Bildwinkel. 

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Gucke einfach mal die Folge aus der "Großen Objektivreihe" von Krolop und Gerst, wo es um Objektivkonstruktion für digitale Sensoren geht. 

Kurz gesagt vertragen Sensoren (im Gegensatz zu Film) es nicht, wenn Lichtstrahlen zu schräg auf die Pixel fallen. Da nur der senkrechte Anteil des Lichts überhaupt verwertet wird, kommt es zu stärkerer Vignettierung. Gemeinsam mit dem Sensorstack-Dicke-Problem verursacht das auch andere merkwürdige Effekte, z.B. eben ab und zu auch sichtbare Farbstiche. 

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vor 48 Minuten schrieb leicanik:

Womit erklärt ihr denn die eigenartige Himmelsfarbe in Bild #127 ? Ich habe solche Effekte nur mit dem Voigtländer (bei mir allerdings an der A7II). Die Vignettierung verschiebt das Blau in Richtung Violett. Mir scheint, Verfärbung gibt es auch an der A7RII.

Für mich schaut das eher nach normaler Vignettierung aus. Um jeden Zweifel zu beseitigen hilft es, wenn man z.B. in Lightroom nur die Vignettierung herausnimmt. Wenn es zusätzlich zu Farbverschiebungen kommt, bliebe diese dann trotzdem über. Bei meiner A7R II war das noch nie der Fall. 

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Nachtrag: Ich habe das Thema noch in einem anderen Forum losgetreten und dort gibt's auch einen direkten Vergleich zwischen der A7 II und der A7R III mit einem problematischen Objektiv:
http://forum.mflenses.com/rf-wide-angle-lens-performance-on-sony-a7-series-t80346.html
Leider sind die Unterschiede bezgl. Smearing nicht klar erkennbar, weshalb ich noch auf einen neuen Vergleich warte.
Werde bei Gelegenheit urgieren. 

bearbeitet von tb_a

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vor 49 Minuten schrieb hasenbein1966:

Kurz gesagt vertragen Sensoren (im Gegensatz zu Film) es nicht, wenn Lichtstrahlen zu schräg auf die Pixel fallen. Da nur der senkrechte Anteil des Lichts überhaupt verwertet wird, kommt es zu stärkerer Vignettierung. Gemeinsam mit dem Sensorstack-Dicke-Problem verursacht das auch andere merkwürdige Effekte, z.B. eben ab und zu auch sichtbare Farbstiche. 

Ich habe mich ungeschickt ausgedrückt, denn das war mir schon bekannt. Trotzdem vielen Dank :) Was ich eigentlich meinte war, warum das gezeigte Bild diesen Himmel hat, wenn doch angeblich die A7RII das Problem nicht oder wesentlich weniger hat als die A7II. Mir sieht das halt auch nicht besser aus als das, was ich bei mir kenne. Wobei ich mit ein paar Korrekturmaßnahmen trotzdem ganz gut zurecht komme, auch an der A7II. Das kleine Skopar passt einfach so gut immer noch zusätzlich in jede Tasche und belastet nicht. Insofern nehme ich es gerne, wenn der weite Winkel nicht zu oft benutzt wird, aber dabei sein soll. Um schwerpunktmäßig mehr mit diesem Winkel zu fotografieren, liebäugele ich aber inzwischen doch mit dem Umstieg. Entweder auf das neue 3,5/21 E-Mount,  oder doch das Loxia. Vielseitiger wäre ja das 16-35 Sony, aber natürlich auch viel größer.

bearbeitet von leicanik

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vor 20 Minuten schrieb leicanik:

Was ich eigentlich meinte war, warum das gezeigte Bild diesen Himmel hat, wenn doch angeblich die A7RII das Problem nicht oder wesentlich weniger hat als die A7II.

Ich kann zwar zum 21/4 nichts beitragen, aber mein CV 21/1.8 verhält sich hinsichtlich Farbverschiebungen seit dem BSI der A7RII jedenfalls deutlich anders, und seitdem praktisch problemfrei, im Vergleich zu den Sonys ohne BSI. Muss natürlich für dafür merklich anfälligere Rechnungen noch nicht viel heissen, aber den positiven Effekt des BSI würde ich bei Interesse der Nutzung solcher Objektive auf jeden Fall in Betracht ziehen und mal austesten.

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Leicanik, ich hatte auch das 16-35 f4, und lass Dir sagen: Das CV 21mm f3.5 macht so viel geilere Bilder, da ist die fehlende Flexibilität zu verschmerzen. Ich halte das 16-35 für eine überschätzte Linse. Wenn es 600 Euro kosten würde, OK, aber so ganz klar schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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vor 1 Stunde schrieb leicanik:

Ich habe mich ungeschickt ausgedrückt, denn das war mir schon bekannt. Trotzdem vielen Dank :) Was ich eigentlich meinte war, warum das gezeigte Bild diesen Himmel hat, wenn doch angeblich die A7RII das Problem nicht oder wesentlich weniger hat als die A7II. Mir sieht das halt auch nicht besser aus als das, was ich bei mir kenne. Wobei ich mit ein paar Korrekturmaßnahmen trotzdem ganz gut zurecht komme, auch an der A7II. Das kleine Skopar passt einfach so gut immer noch zusätzlich in jede Tasche und belastet nicht. Insofern nehme ich es gerne, wenn der weite Winkel nicht zu oft benutzt wird, aber dabei sein soll. Um schwerpunktmäßig mehr mit diesem Winkel zu fotografieren, liebäugele ich aber inzwischen doch mit dem Umstieg. Entweder auf das neue 3,5/21 E-Mount,  oder doch das Loxia. Vielseitiger wäre ja das 16-35 Sony, aber natürlich auch viel größer.

Mein Vergleich bezieht sich auf A7 und A7RII. Mit A7II habe ich NICHT verglichen.

Zwischenzeitlich habe ich das VM 4/21 gegen das VE 3.5/21 getauscht. Nicht wegen der BQ des VM, sondern aufgrund von Flares, Vignette, Bokeh (ich habe das VM auch mit Helicoid benutzt) und Nahgrenze. Das Gewicht beider Varianten incl. Helicoid ist sehr ähnlich. 21 mm ist meine bevorzugte universal Brennweite, deswegen der Invest in die optimierte Variante. mit EXIF und weitaus besserem Bokeh, geringeren Flares und Vignette.

Hier noch VM 4/21 mit F8

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vor einer Stunde schrieb fourthird:

Mein Vergleich bezieht sich auf A7 und A7RII. Mit A7II habe ich NICHT verglichen.

Die Schwelle liegt m.W. zwischen A7-II und A7 r-II. Ich habe das 15mm Heliar für Schraubleica an der A7-II eingesetzt - dort hat es neben der Verfärbung  lila Ecken und wie bei dem hier gezeigten Russar auch noch deutliche braun-gelbliche Verfärbungen in der Mitte der Längsseiten. Bei der A7-III (und vermutlich eben auch schon bei der r-II) sind die Verfärbungen weg. Die Sony-Version des Objektivs hat dann auch noch geringere Vignettierung.

bearbeitet von micharl
die "II" bei A7 ergänzt ;)

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In Ermangelung einer alten A7 oder A7 II habe ich das Minolta/Sony AF 20mm/F2.8 auf meiner Sony A850 (selber CMOS Sensor wie A7 und A7 II) und meiner A7R II mit BSI CMOS Sensor (identisch mit A7R III) verglichen. Interessanterweise gibt's auch mit dieser SLR Linse verschmierte Ecken bei offener Blende und zwar genau gleich auf beiden Kameras. 
In diesem Fall kann man aber nicht von dem üblichen Problem des geringen Abstandes von der hintersten Linse zum Sensor und dem damit verbundenen flachen Winkel sprechen. Daher gehe ich davon aus, dass eben die äußersten Ecken von dieser Optik bei offener Blende und unendlich ganz einfach unscharf kommen. Allerdings ist diese Unschärfe vom leidigen "Smearing"-Problem überhaupt nicht zu unterscheiden. Ab ca. F5.6 zeichnet die Linse dann bei unendlich bis in den letzten Winkel auf beiden Kameras scharf.
Es stellt sich mir daher die Frage, ob die Problem-Objektive wie z.B. das CV 21/4 überhaupt bei offener Blende bis ins letzte Eck scharf sind, was man eigentlich nur durch einen Vergleich mit einer analogen Film-Kamera herausfinden kann.
Wenn ich mich dazu aufraffen kann, werde ich das einmal ausprobieren und Vergleichsbilder mit meiner analogen Bessa R2 und der A7R II machen. Erst dann kann man mit letzter Sicherheit sagen, ob das sogenannte "Smearing" an der Bildfeldwölbung des Objektivs oder am Sensor-Design liegt.
Die Geschichte mit den Farbverschiebungen betrachte ich jedenfalls als ausreichend bewiesen, da auch von "fourthird" und "flyingrooster" bestätigt wurde, dass diese mit dem BSI-CMOS Sensor Geschichte sind und das auch in meinem Beitrag auf Mflenses.com klar zu sehen ist. 
Die ausschließliche "Filter-Stack"-Theorie ist für mich jedenfalls bereits jetzt schon klar widerlegt. Pech für Kolari. 😉

bearbeitet von tb_a

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Am 17.3.2019 um 22:51 schrieb tb_a:

das Minolta/Sony AF 20mm/F2.8

Damit habe ich an der A7R2 ähnliche Erfahrungen gemacht. Offen, im Nahbereich, scharf, besonders in der Bildmitte, mit zunehmender Entfernung werden die Ecken unscharf und flau. Bei unendlich sind die Schwächen der Ecken selbst bei f11 noch deutlich. Aus meinen Erinnerungen war das an der analogen Kamera vor 20 Jahren aber nicht so. Das mindert mir soeben etwas den Spaß an diesem Glas, das ich eigentlich lieber benutze als das voluminöse 12-24 f4, welches in jeder Situation deutlich schärfer in den Ecken ist.

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vor einer Stunde schrieb Aaron:

Damit habe ich an der A7R2 ähnliche Erfahrungen gemacht. Offen, im Nahbereich, scharf, besonders in der Bildmitte, mit zunehmender Entfernung werden die Ecken unscharf und flau. Bei unendlich sind die Schwächen der Ecken selbst bei f11 noch deutlich. Aus meinen Erinnerungen war das an der analogen Kamera vor 20 Jahren aber nicht so. Das mindert mir soeben etwas den Spaß an diesem Glas, das ich eigentlich lieber benutze als das voluminöse 12-24 f4, welches in jeder Situation deutlich schärfer in den Ecken ist.

Naja, ich würde das nicht überbewerten. Wer interessiert sich schon für die letzten kleinen Winkel links und rechts unten bei Landschaftsaufnahmen? Ich finde das Resultat ab F5.6 bereits mehr als akzeptabel. Jedenfalls ist mir dieses Objektiv lieber als irgendein Zoom-Monster, das sicherlich auch seine Schwächen hat und wahrscheinlich aus Gewichtsgründen sowieso nur zu Hause herumliegen würde, weshalb ich Festbrennweiten generell bevorzuge. Ich habe das AF 20/2.8 noch nie analog verwendet, deshalb kann ich dazu leider nichts sagen. Wirklich logisch klingt es für mich jedenfalls nicht, dass es analog besser sein sollte. Bildfeldwölbung bleibt Bildfeldwölbung, unabhängig vom Aufnahmemedium. Ich glaube eher, dass es daran liegt, dass in den alten Analogzeiten kein Mensch auf die Idee gekommen ist, mit der Lupe die äußersten Bildecken auf Schärfe zu untersuchen. 😉

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vor 2 Stunden schrieb tb_a:

dass in den alten Analogzeiten kein Mensch auf die Idee gekommen ist, mit der Lupe die äußersten Bildecken auf Schärfe zu untersuchen.

Könnte sein. Obwohl da auch schon Leute mit dem Fadenzähler über ihren Negativen oder Dias saßen. Apropos Dias, die haben sich sowieso immer gewölbt (ich habe sie nie eingeglast, zu viel Aufwand und zu großes Pilzrisiko). Aber es hat ja anscheinend was mit dem Filterstack zu tun, den gab es analog nicht. Und es stimmt schon, dass die modernen Objektive diesbezüglich besser sind. 

bearbeitet von leicanik

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vor 25 Minuten schrieb leicanik:

Aber es hat ja anscheinend was mit dem Filterstack zu tun, den gab es analog nicht. Und es stimmt schon, dass die modernen Objektive diesbezüglich besser sind. 

Das Filterstack-Gerücht hält sich ja ziemlich hartnäckig. 😉 Beim AF 20/2.8 kommt es aber gar nicht ins Spiel.
Generell würde ich das aber auch nicht so sehen, dass moderne Objektive diesbezüglich besser sind. Es hat auch schon früher sehr gute Objektive gegeben und heute gibt's neu auch noch Schrott zu kaufen. Ich habe z.B. noch kein Objektiv gesehen, dass mein fast 60 Jahre altes Elmar 135/4 bei F4 sichtbar geschlagen hat.

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